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Aberglaube in Afrika: Gliedmassen von Albinos sollen Glücksbringer sein

Wie der Glücksbringer-Aberglaube kriminelle Schwarzafrikaner dazu treibt, Albinos zu ermorden und deren Arme und Beine zu verkaufen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

Albino-Bub
                und schwarze Kollegin (www.africaguide.com)
Albino-Bub und schwarze Kollegin (www.africaguide.com)


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20 minuten Logo

Afrika-Aberglaube über Albino-Kinder: Albino-Gliedmassen als Glücksbringer

aus: 20 minuten online: Burundi: Albino-Kind massakriert; 24.2.2009;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/15550310

<Erneut ist in Burundi ein Albino-Kind ermordet worden. Die Täter hätten das Kind verstümmelt, teilte die Polizei mit. Es ist der jüngste Fall in einer ganzen Serie von Ritualmorden an Albinos in dem afrikanischen Land und im benachbarten Tansania.

In der Nacht zum Dienstag habe eine Bande die Familie in der Provinz Kayanza im Norden des Landes überfallen, dem Kind Arme und Beine abgetrennt und dann die Flucht ergriffen, sagte ein Polizeisprecher.

Aus Polizeikreisen verlautete, das Kind habe bei der Verstümmelung noch gelebt, «seine Schreie haben die ganze Nachbarschaft aufgeschreckt». Die Täter hätten die Eltern gefesselt und seien mit den Gliedmassen des Kindes geflüchtet.

In Burundi wurden in den letzten fünf Monaten mindestens acht Albinos ermordet, ein neunter wird vermisst. Zuletzt starb nach Justizangaben vor rund zwei Wochen eine 40-jährige Albino-Frau in der nordöstlichen Provinz Muyinga.

Albinos fehlen die Farbpigmente in Haut, Haar und Augen. Ihre Körperteile gelten in der Region als Glücksbringer und werden an selbsternannte Zauberer verkauft. Vor allem in Tansania werden daraus Talismane gefertigt, die zum Beispiel bei der Goldsuche helfen sollen.

Quelle: SDA/ATS >

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20 minuten Logo
16.3.2009: <Burundi: Albino-Mörder wegen Knochen überführt

aus: 20 minuten online; 16.3.2009; http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/17702655

<Auf der Jagd nach den Mördern zahlreicher Albinos hat die Polizei in Burundi zehn Verdächtige festgenommen.

Dies sei ein Durchbruch, sagte Staatsanwalt Nicodeme Gahimbare am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Die Verdächtigen hätten Albino- Knochen bei sich gehabt.

In den vergangenen sechs Monaten wurden in Burundi mindestens zehn Albinos ermordet und verstümmelt, im benachbarten Tansania waren es binnen eines Jahres mehr als 40. Albinos fehlen die Farbpigmente in Haut, Haar und Augen. Ihre Körperteile und Organe gelten in der Region als Glücksbringer und werden vermutlich an selbsternannte Zauberer in Tansania verkauft.

Er glaube, dass die Übeltäter und ihre Mittelsmänner gefasst seien, sagte Staatsanwalt Gahimbare. Bei den mutmasslichen Tätern handle es sich um einfache Bauern. Zwar seien drei Verdächtige entkommen, er hoffe aber, dass die gesamte Verbrecherbande in den kommenden Tagen ausgehoben werden könne.

Nach einer ganzen Reihe gescheiterter Prozesse und ergebnisloser Festnahmen in Tansania wurden Befürchtungen laut, auch ranghohe Persönlichkeiten könnten in die Morde verstrickt sein.

Die Mordserie hat die Albinos und ihre Angehörigen in Burundi und Tansania in Angst und Schrecken versetzt. Die Behörden haben Dutzende von ihnen in geschützten Unterkünften untergebracht.

Quelle: SDA/ATS>

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Cronica viva
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Burundi: Albino-Mörder werden an die Richtstätte gebracht

Familie mit 2 Albino-Kindern
Familie mit 2 Albino-Kindern

aus: Cronica viva: Secta diabólica asesinaba niños albinos para ritos de brujos; 20.5.2009;
http://www.cronicaviva.com.pe/content/view/82097/1/

Übersetzung:

<Dienstag, 19.5.2009. Die Behörden von Burundi in Ostafrika haben eine Teufelssekte aufgelöst, die über 12 Albino-Kinder umbegracht hat, um ihre Überreste für Arzneien und Hexenriten zu gebrauchen. Den 11 Mitgliedern der linksgerichteten Organisation wurde diesen Dienstag an den Prozessort gebracht, wo sich der erste juristische Prozess im Zusammenhang mit der jüngsten Mordserie an Albinos in Ostafrika abspielen wird. Die Mordwelle kostete über 50 Personen das Leben.>

original:

<martes, 19/05/2009. Las autoridades  de Burundi, Africa Oriental, desbarataron una secta diabólica que asesinó a más de doce niños albinos para utilizar sus restos en pócimas y ritos de brujería, temiéndose que el número de víctimas aumente conforme prosigan las investigaciones.

Los once miembros de esta siniestra organización fueron llevados este martes a juicio, en lo que constituye el primer proceso judicial relacionado con la reciente ola de asesinatos de albinos en África Oriental que ha cobrado la vida de más de 50 personas.

De ser encontrados culpables, los acusados podrían ser sentenciados a cadena perpetua.

Dos de las víctimas -un hombre y una niña- fueron encontradas mutiladas de brazos y piernas. Su cuerpo tiene precio en ciertos países de África, informa BBC Mundo.

En Tanzania, algunos hechiceros aseguran a sus clientes que las pociones mágicas hechas con partes de cuerpos de piel sin pigmentación -una condición del organismo de los albinos- les darán fortuna, dinero y amor.

El analista de la BBC en temas africanos Richard Hamilton aseguró que parte del problema proviene de una larga historia de superstición sobre los albinos, que los ha mantenido al margen de la sociedad y con el temor de ser perseguidos por el color de su piel.

"Se sabe de parteras que matan bebés albinos y los entierran en secreto. Otros pueblos los evitan, los acusan de atraer la mala suerte o de participar en ritos de brujería" aseguró Hamilton.

Intentos gubernamentales

 

Una campaña oficial por los derechos de los albinos en Burundi muestra que las autoridades están tomando en serio estas muertes, pero todavía falta mucho por hacer.

En los últimos 18 meses, más de 40 albinos han sido asesinados en Tanzania, obligando al presidente de ese país, Jakaya Kikwete, a poner en marcha un campaña nacional de identificación de sospechosos involucrados en dichos crímenes.

Kikwete ha llegado incluso a nombrar una primer ministra albina.

Al menos 200 personas han sido arrestadas por este tipo de comercio en Tanzania, pero hasta ahora, nadie ha sido condenado.>

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Welt online,
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Tansania 5.1.2011: Albino-Fussballmannschaft

aus: Welt online: Albinos: Weisse Schwarze kämpfen gegen tödliche Vorurteile; 5.1.2011;
http://www.welt.de/politik/ausland/article11977054/Weisse-Schwarze-kaempfen-gegen-toedliche-Vorurteile.html

<Autor: Philipp Hedemann

Die weltweit erste Fußballmannschaft weißer Schwarzer arbeitet im ostafrikanischen Tansania gegen Vorurteile an. Es ist ein Kampf ums Überleben.

Die Sonne färbt sich langsam rot, als die jungen Männer sich auf einem staubigen Bolzplatz in der schwülen Hafenstadt Daressalam treffen. Vorher haben sie sich nicht rausgetraut. Zu gefährlich wäre ihnen das grelle Licht geworden. Nicht wegen der feindseligen oder mitleidigen Blicke, sondern wegen der unbarmherzigen Sonne.

In viele der hellen Gesichter haben die Strahlen dunkle Hautkrebsflecken gebrannt. Die weißen Schwarzen sind Mitglieder des Fußballteams Albino United, der ersten Albino-Mannschaft der Welt. In Tansania kämpfen sie um jeden Ball und gegen die Vorurteile, die in Tansania in den vergangenen Jahren vielen ihrer Leidensgenossen das Leben kosteten.

„Nur wenn ich Fußball spiele, vergesse ich, dass ich anders als die anderen bin, dann habe ich keine Angst. Aber wenn ich nach dem Training im Dunkeln allein nach Hause muss, ist die Angst wieder da“, erzählt Suleiman Mussa. Wenn sich im Bus die Blicke auf seine weiße mit schwarzen Flecken übersäte Haut heften, muss der 28-Jährige oft an seinen Freund denken. Er spielte früher mit ihm bei Albino United, doch seit schwarze Tansanier ihm nach dem Training nachstellten, traut er sich nicht mehr. Zu tief sitzt die Angst, dass auch er Opfer jener beispiellosen Mordserie werden könnte, die Tansania, das Land des Kilimandscharo und des Serengeti-Nationalparks, seit 2007 für Albinos zu Hölle machte.

Brutale Ritualmorde an Albinos

Skrupellose Wunderheiler verbreiteten die Kunde, dass die Körperteile der hellhäutigen Afrikaner den Besitzer reich machen könnten. Tansania gilt als das Land mit den meisten Albinos. Zwar sind offiziell nur 7124 registriert, doch Experten gehen davon aus, dass bis zu 200.000 Menschen mit der fast transparenten Haut in dem ostafrikanischen Land leben. Sie wurden Opfer einer erbarmungslosen Hatz.

In brutalen Ritualmorden hackten Menschenjäger den Albinos Arme, Beine und Geschlechtsteile ab, zogen ihnen die Haut ab und schoren ihnen die blonden Haare. Oft bei lebendigem Leib. Manche Mütter ertränkten ihre weißen Babys unmittelbar nach der Geburt – ein Albino in der Familie galt als Fluch. Besonders erbarmungslos wurde an den Ufern des Victoriasees Jagd auf die hellhäutigen Kinder, Frauen und Männer gemacht. Viele Fischer glaubten, sie würden mit Gold gestopfte Fische fangen, wenn sie Albinofleisch als Köder verwenden oder Albino-Haare in ihre Netze weben. Bis zu 350.000 Euro brachte ein getöteter Albino den Mördern ein.

Im Jahr 2008 gründete der schwarze Geschäftsmann Oscar Haule das Albino United Team. „Ich bin Christ. Ich konnte einfach nicht länger tatenlos zusehen, wie die Gebote ‚Du sollst nicht töten' und ‚Liebe deinen Nächsten' mit Füßen getreten wurden. In meiner Familie gibt es keinen Albino, aber das ist reiner Zufall. Auch ich hätte Vater eines weißen Kindes werden können“, erzählt der dreifache Vater.

Hingehen, wo der Hass am größten war

Haules Idee war so einfach wie gut. Ganz Tansania liebt Fußball. Ein Albino-Team wird dazu führen, dass ganz Tansania endlich lernen wird, auch seine Albinos zu lieben, so die Hoffnung des Unternehmers, der mit dem Import von japanischen Autos ein bescheidenes Vermögen machte. Doch um Liebe zu suchen, mussten die Albinos dort hingehen, wo der Hass am größten war, in die ländlichen Gebiete am Victoriasee. „Natürlich hatten viele Spieler Angst. Sie hatten alle von den schrecklichen Morden gehört, aber das war unsere einzige Chance“, sagt der 44-Jährige und machte sich mit seinem Team und Polizeischutz auf die Reise.

Albino-Spieler Paul Enock war vor elf Jahren mit seinen Eltern vor den Vorurteilen auf dem Land in die Großstadt Daressalam geflohen. Eigentlich wollte er nie wieder dorthin zurückkehren, wo seine Mitschüler ihn als „Niemand“, „Zero-Zero“ oder „Geist“ hänselten. „Ohne mein Team hätte ich mich nie dorthin getraut. In diesem Jahr wollten Menschenjäger meiner Schwester die Hände abhacken, um sie zu verkaufen. Sie konnte nur knapp entkommen.

Die Typen laufen immer noch frei rum“, sagt der 28-Jährige. Doch die Reisen und die Benefizspiele, unter anderem gegen eine Auswahl des tansanischen Parlaments und europäische Diplomaten, haben ihm Selbstbewusstsein gegeben. „Indem wir Fußball spielen, zeigen wir den Leuten, dass wir keine Tiere, sondern ganz normale Menschen sind. Der Fußball und die Mannschaft haben mich stark gemacht“, sagt der fromme Christ, der sich in der Kirche in eine schwarze Frau verliebt hat. Er träumt davon, mit ihr Kinder zu haben, die mit der dunklen Hautfarbe der Mutter ein Leben ohne Angst führen können.

Die erste und einzigste Albino-Abgeordnete

An Kinder denkt Shafii Jabir noch nicht. Er hat nur ein Ziel: der erste internationale Albino-Fußballstar zu werden. Für Shafii wäre das nicht nur der Beweis, dass Albinos all das können, was seine schwarzen Vorbilder wie Chelsea-Star Didier Drogba können, für den Nachwuchsstürmer wäre es auch die Flucht aus bitterer Armut.

Als seine schwarze Mutter ihn vor 17 Jahren zur Welt brachte, verließ Shafiis Vater sie. Er unterstellte seiner Frau, sie sei ihm nicht treu gewesen. Seitdem fehlt es Safii und seiner Mutter am Nötigsten. Oft weiß der Fußballer nicht, woher er das Geld für den Bus zum Trainingsgelände nehmen soll. Hätte das Team nicht zusammengelegt, hätte der Albino-United-Stürmerstar noch nicht einmal die Schule beenden können.

„Das Team könnte noch viel besser sein, wenn die Spieler sich ganz auf den Fußball konzentrieren könnten und sich nicht ständig Sorgen machen müssten, wie sie abends satt werden sollen“, sagt al-Shaymaa Kwegyir. Die Albino-Frau wurde von Tansanias Präsident Jakaya Kikwete persönlich zur ersten und bis vor Kurzem einzigen Albino-Parlamentsabgeordneten ernannt, besucht häufig die Spiele des weißen Fußballteams.

Fußball oder Hautkrebs

Weil Albinos schon als Kinder so schlecht sehen können, dass sie die Schrift an der Tafel nicht entziffern können, haben viele von ihnen keinen Schulabschluss, zusätzlich sorgt die Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt dafür, dass kaum ein Albino einen Job findet. Nicht ein einziger Albino-United-Spieler hat feste Arbeit.

„Ich hoffe, dass ich mithilfe unseres Teams irgendwann einen Job finde. Wenn ich Fußball spielen kann wie ein Schwarzer, dann kann ich doch auch jeden Job wie ein Schwarzer erledigen. Das müssen die doch irgendwann mal einsehen“, regt Suleiman Mussa sich auf, der seine empfindliche Haut mit einer Schirmmütze gegen die letzten Strahlen der Abendsonne schützt.

„Eigentlich müssten wir uns mit teurer Spezial-Sonnencreme einschmieren, aber die kann sich keiner von uns leisten, und wir können uns doch nicht den ganzen Tag vor der Sonne verstecken“, sagt sein Teamkollege Fikiri Sultan. Fußball oder Hautkrebsrisiko ist die grausame Wahl. Alle entschieden sich für den Sport.

Kein Albino wurde mehr getötet

„Der Fußball hat aus meinen verschüchterten Jungs selbstbewusste Männer gemacht. Wenn wir fleißig weitertrainieren, können wir alles erreichen“, sagt Trainer John Ringowi stolz. Wenn er seinen Spielern Taktik und Technik erklärt, legt er oft seine dunkle Hand auf ihre helle Haut. In einem Land, in dem viele Schwarze immer noch glauben, dass sie weiß werden, wenn sie einen Albino berühren, bedeutet den Spielern das viel.

Einer, der auch gern bei den Albinos mitspielen würde, ist Rajabu Saidi Sumuni. Mit einem dicken Verband im Gesicht steht der schmächtige Junge am Spielfeldrand. Ärzte haben dem 16-Jährigen vor drei Tagen ein bösartiges Krebsgeschwür aus der rechten Wange geschnitten. „Ich komme vom Land. Dort gibt es kein Albino-Team. Hoffentlich kommt die Mannschaft mal in mein Dorf, um den Leuten zu zeigen, dass wir ganz normale Menschen sind, die auch Fußball spielen können“, sagt der Junge mit dem scheuen Blick, bevor er zurück zum Ocean Road Hospital geht.

In dem Gebäude, 1897 von den deutschen Kolonialherren erbaut, hat auch Ernest Kimaya, der Vorsitzende des Tansanischen Albinoverbandes, sein kleines stickiges Büro. „Das Morden ist vorbei. In diesem Jahr ist in Tansania kein einziger Albino getötet worden.

"Versteckt euch nicht, zeigt euch!"

Albino United hat den Menschen gezeigt, dass wir ganz normale Menschen sind. Außerdem ist die Regierung sehr hart gegen die Mörder vorgegangen. Sieben Täter wurden zum Tod durch den Strick verurteilt. Die einzige angemessene Strafe. Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sagt der Funktionär, dessen Handy alle zwei Minuten klingelt.

Doch der Frieden trügt. „Vor allem auf dem Land haben unsere Brüder und Schwestern Angst, dass das Morden jeden Tag wieder beginnen könnte. Sie trauen sich nicht aus dem Haus. Auch ich habe Angst, wenn ich dorthin fahre. Aber das kann mich nicht stoppen. Ich rufe den Leuten zu ‚Versteckt euch nicht, zeigt euch!' Und genau das tut Albino United. Die Fußballer haben schon so viel für uns erreicht“, sagt die Abgeordnete al-Shaymaa Kwegyir.

Währenddessen ist die Sonne über dem staubigen Bolzplatz vor dem Krankenhaus untergegangen. Die Dämmerung ist hier, in der Nähe des Äquators, kurz. Doch die Busfahrt in die Elendsviertel Daressalams, die den meisten Spielern jetzt bevorsteht, ist lang.>

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n-tv
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Rassismus in Burundi 7.5.2012: 15 Jahre alte Albino-Jugendliche getötet und Gliedmassen abgetrennt - Verwendung für Zauberei als Glücksbringer und Reichtum

aus: n-tv online: Leichenteile für Zauber:
Albino-Mädchen zerstückelt; 7.5.2012;
http://www.n-tv.de/panorama/Albino-Maedchen-zerstueckelt-article6198696.html

<Ein Albino-Mädchen ist im ostafrikanischen Burundi von bewaffneten Männern entführt, ermordet und zerteilt worden. Nach Behördenangaben drangen sieben mit Speeren und Macheten bewaffnete Männer in das Elternhaus der 15-Jährigen nahe der Hauptstadt Bujumbura ein und verschleppten sie. Anschließend töteten sie das Mädchen und trennten ihm Arme und Beine ab. Es ist bereits der 18. derartige Mord in Burundi in knapp vier Jahren.

Albinos, denen die Farbpigmente in Haut, Haar und Augen fehlen, gelten in Teilen Afrikas als Glücksbringer und Vorboten von Reichtum. Sogenannte Zauberer verwenden Leichenteile von Albinos, für die offenbar hohe Summen bezahlt werden, bei ihren Ritualen. Die Gruppe Albinos Sans Frontières wirft der burundischen Regierung vor, nicht genug für den Schutz der Albinos zu tun.

Quelle: n-tv.de, AFP>







Fotoquellen

-- afrikanische Familie mit 2 Albino-Kindern: http://www.cronicaviva.com.pe/content/view/82097/1/




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