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Afrika. Meldungen 09 - ab 27.12.2018


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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27.12.2018: Afrikanische Staatschefs sagen zu Kurz: „Hört auf mit eurer Politik der offenen Grenzen in Europa“

Offenbar wundern sich viele Staatschefs in Afrika über die europäische Migrationspolitik. Mehr»


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Crónica Viva del Perú online, Logo

Sudan 27.12.2018: Proteste gegen hohen Brotpreis provozieren in 1 Woche 18 Tote und 219 Verletzte:
Sudán: Protestas por el alza del precio del pan dejan 18 muertos y 219 heridos en 8 días (VIDEO)

JARTUM.- Dieciocho personas murieron, entre ellas miembros de las fuerzas de seguridad, durante las manifestaciones de protesta  contra el alza del precio del pan que desde hace ocho días sacuden a Sudán, confirmaron  las autoridades. Las protestas que comenzaron el 19 de diciembre también han dejado 219 heridos, declaró el portavoz del gobierno, Boshara Juma,...

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Die Parlamente Südafrikas und Togos haben Ende Dezember das Abkommen zur Errichtung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) ratifiziert. Die Gesamtzahl der Länder, die sich an dem Abkommen beteiligen, ist damit auf 49 gestiegen.

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Als Kind erlegte Aisha Bakari Gombi mit ihrem Vater Großwild in den Wäldern von Nigeria. Jetzt gibt es keine Tiere mehr in der Gegend. Aisha jagt nun eine andere Beute - die gewalttätigste dschihadistische Gruppe in Afrika südlich der Sahara, Boko Haram.

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https://deutsch.rt.com/international/81894-fur-zwei-handvoll-dollar-saudis-jemenkrieg-kindersoldaten/

<Der Jemenkrieg schafft es nicht aus dem Schatten der internationalen Berichterstattung. Dass sich nun heraustellte, dass Saudi-Arabien bei seinem verheerenden Feldzug auch auf Kindersoldaten aus dem Sudan setzt, wird daran mutmaßlich wenig ändern.

Der Jemenkrieg schafft es nicht aus dem Schatten der internationalen Berichterstattung. Dass sich nun heraustellte, dass Saudi-Arabien bei seinem verheerenden Feldzug auch auf Kindersoldaten aus dem Sudan setzt, wird daran mutmaßlich wenig ändern.

Auch wenn zuletzt vor allem die Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien in Schweden die spärlichen Schlagzeilen bestimmten, geht der Jemenkrieg bereits in sein viertes Jahr und hat nichts an Brutalität eingebüßt. Der vom Goliath Saudi-Arabien und seiner Koalition geführte Krieg unter dem Feldherrn Mohammed bin Salman ist die größte humanitäre Katastrophe der jüngeren Zeitgeschichte. Zwölf Millionen Menschen stehen am Rand einer Hungersnot, 85.000 Kinder verloren nach aktuellen Angaben ihr Leben im Kampf des absolutistischen Königreichs gegen vermeintlich vom Iran logistisch unterstützte Huthi-Rebellen.

Wie sich nun herausstellte, greift Saudi-Arabien bei seinem Krieg nicht nur auf prominente Unterstützung seitens der transatlantischen Gemeinschaft zurück. Gern gesehen in den Reihen der Koalitionssoldaten sind auch Söldner aus aller Herren Länder. Der Petrodollar macht es möglich. Diese fließen auch in den Sudan, den nunmehr drittgrößten Flächenstaat Afrikas. Der von der sogenannten internationalen Gemeinschaft geächtete Sudan unter Staatschef Umar al-Baschir steht im Jemenkrieg eng an der Seite des saudischen Königshauses.

14.000 sudanesische Kämpfer unterstützen zu jedem Zeitpunkt in bald vier Jahren" den Jemenkrieg als Teil der saudischen Koalition, weiß die New York Times zu berichten.

Bei den gekauften Sudanesen handelt es sich überwiegend um ehemalige Darfur-Kämpfer, die sogenannten "Dschandschawid". Unter ihnen seien demnach viele Kinder im Alter von 14 bis 17 Jahre. Sie sind wesentlich billiger zu haben als etwa US-Söldner, die ebenfalls in den Reihen der Koalition Dienst tun.

Einige der Familien der ehemaligen "schnellen Eingreiftruppe", berüchtigt für ihr brutales und erbarmungsloses Vorgehen in Darfur, sind derart verzweifelt, dass sie demzufolge auch auf Bestechung zurückgreifen, um ihre Söhne gegen Bares in den Dienst der Saudis zu stellen. Der Anteil der Kinder in den Reihen der sudanesischen Jemen-Söldner schwankt dabei zwischen 20 und mehr als 40 Prozent.

Die Saudis haben uns gesagt, was wir mithilfe der Telefone und Geräte tun sollen. Sie haben nie mit uns gekämpft", sagte Mohamed Suleiman al-Fadil, ein 28-jähriges Mitglied des Stammes der Bani Hussein, das Ende letzten Jahres aus dem Jemen zurückkehrte.

Nach Angaben eines weiteren Kämpfers, der in den Kampf um die Hafenstadt Hudaida verwickelt war, verheizten die Saudis ihre Söldner aus dem Sudan "wie Feuerholz". Während die sudanesischen Söldner ins Feuer geschickt würden, zögen es die saudischen und emiratischen Kommandanten dabei vor, sicheren Abstand zur Front zu halten. Die Kommunikation finde aus weiter Distanz über Headsets und GPS statt, gaben Soldaten der Koalition an.

Dass die Monarchie am Persischen Golf auf Kindersoldaten zurückgreift, wird von offizieller Seite jedoch bestritten:

Die Behauptungen, dass es in den Reihen der sudanesischen Streitkräfte Kinder gibt, sind fiktiv und unbegründet", erklärte Koalitionssprecher Turki al-Malki in der Erklärung.

Vielmehr sei demnach das Gegenteil der Fall. Zumindest erklärte al-Malki Anfang Dezember während einer Pressekonferenz, dass die Militärkoalition 102 "Kinderrekruten" aus den Fängen der Huthi-Guerilla "befreit und rehabilitiert" habe.

Auch wenn sich die Angaben nicht verifizieren lassen, scheint eines sicher. Mit dem von saudischer Seite angebotenen Sold können die Huthis sicherlich nicht mithalten. "Sie kämpfen im Jemen, weil sie wissen, dass sie im Sudan keine Zukunft haben", erklärt der Wirtschaftsberater Hafiz Ismail Mohamed.

Wir exportieren Soldaten für den Kampf, als wären sie Ware, die wir in Fremdwährung umtauschen.

Mohamed beklagt den Zustand der sudanesischen Wirtschaft, wo ein qualifizierter Arzt höchstens 500 US-Dollar im Monat verdiene, während selbst ein unerfahrener Rekrut für einen Monat Söldnereinsatz 655 US-Dollar erhalte – plus 10.000 US-Dollar Bonus nach sechsmonatiger Dienstzeit.>

Links: Huthi-Rebellen übergeben wichtigen Hafen im Jemen an Küstenwache


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Nigeria 9.1.2019: Über 30.000 Menschen fliehen vor Islamistenmiliz Boko Haram in Nordnigeria

Im Nordosten Nigerias sind seit dem 20. Dezember mehr als 30.000 Menschen vor Gefechten zwischen der Armee und der Islamistenmiliz Boko Haram geflohen. Mehr»


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BRD-Schwindel
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21.1.2019: Chaos in Zimbabwe, weil niemand weiss, was ein Staat ist:
Die Weißen sind weg – Zimbabwe versinkt im Chaos

<Von Marco Maier

Der Machtwechsel in Zimbabwe brachte den Menschen dort keine wirkliche Besserung. Das südafrikanische Land versinkt sukzessive im Chaos.

Nur wenige Monate nach dem Sturz von Präsident Robert Mugabe, der in seiner Amtszeit mit einer rigorosen Enteignungspolitik gegenüber den weißen Farmern die Kornkammer Afrikas in ein Armenhaus verwandelte, kommt Zimbabwe nicht zur Ruhe. Seit einigen Tagen herrscht in dem südafrikanischen Land bereits ein „Shutdown„. Es herrscht ein Generalstreik.

Banken und Schulen sind geschlossen, überregionale öffentliche Verkehrsmittel stehen still und selbst Straßen wurden blockiert. Es werden keine Zeitungen mehr gedruckt und selbst das Internet wurde durch die Regierung abgeschaltet. Aufgrund marodierender krimineller Banden wagt sich kaum jemand aus dem Haus und immer mehr Geschäfte und Fabriken schließen die Tore. Infolge der verdoppelten Benzinpreise ist der Sprit inzwischen sogar der teuerste der Welt.


Präsident Emmerson Mnangagwa, der politische Veränderungen versprach und auch die weißen Farmer wieder zurückgewinnen wollte, scheint mit seinen Plänen zu versagen. Angesichts des Blackouts von Medien und Internet fließen die Informationen nur spärlich, doch das was durchkommt lässt erahnen, dass in manchen Gegenden des Landes bereits apokalyptische Zustände herrschen müssen.

Das Militär zieht durch die Straßen und Präsident Mnangagwa befindet sich auf Staatsbesuch in Russland. Offiziell um Moskau darum zu bitten, bei der Modernisierung der Armee zu helfen. Doch es scheint, als ob er sich angesichts der Unruhen im Land absetzen wollte. Infolge der humanitären Krise im Land, einer Arbeitslosigkeit von rund 90 Prozent und den sich immer weiter verschlechternden Umständen scheint ein Bürgerkrieg immer wahrscheinlicher.>

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Netzfrauen online, Logo

23.2.2019: EU macht Afrika kaputt - z.B. mit Geflügelfleisch aus der EU:
EU-Hähnchen nach Afrika – Erpressung zugunsten der Fleischkonzerne – EU chicken dumping starves Africa
https://netzfrauen.org/2019/02/23/africa-3/

<Handel statt Hilfsgelder – so soll seit einigen Jahren die Entwicklung Afrikas vorangetrieben werden, doch nicht Afrika profitiert. Wie Afrika in den Hunger getrieben wird, zeigt der Niedergang der Geflügelindustrie in Afrika. Schauen Sie bei den Discountern in die Fleischtruhe, sehen Sie Hähnchenfilet, Hähnchenschnitzel und Hähnchenschenkel, doch wo bleibt der Rest? EU-Hähnchenfleisch überschwemmt immer noch Afrikas Märkte. Ghana importiert 135.000 Tonnen Hühner aus Europa in einem Jahr. Doch nicht nur Ghana ist betroffen, sondern auch andere afrikanische Länder. In den letzten 20 Jahren hat die EU ihr Wirtschaftsabkommen in Afrika genutzt, um ihre hoch subventionierten landwirtschaftlichen Produkte nach Afrika zu bringen, mit zerstörerischen Folgen. Hatte man nicht den afrikanischen Staaten Unterstützung beim Aufbau einer eigenen Wirtschaft zugesagt? Stattdessen lassen Billigexporte von Geflügelfleisch aus der EU den einheimischen Produzenten kaum Chancen. Viele afrikanische Länder wurden durch die Versprechen der EU eines barrierefreien Zugangs zum Handel mit Europa dazu verleitet, ihre eigenen Handelsbarrieren abzubauen. Doch sobald die Tinte auf den Verträgen trocken war, überschwemmten die EU-Geflügelproduzenten das afrikanische Land mit gefrorenem Geflügel zu Preisen, die deutlich unter den Produktionskosten der Afrikaner liegen. Die EU-Geflügelproduzenten entsorgen die unerwünschten Hühnerteile, die in Europa im Wesentlichen ein Abfallprodukt sind, nach Afrika. 

Auf dem Weltmarkt wird Afrika keine Chance gelassen

Die EU zerstört mit ihrer Politik den ganzen afrikanischen Kontinent! Doch nicht nur mit Rüstungsgütern, sondern auch mit anderen „Geschenken“, die Afrika in die Armut treiben. In Afrikas Kühlregalen stehen europäische Milchprodukte zu Billigpreisen, sodass in Afrika immer mehr Kleinbauern ihre Lebensgrundlage verlieren. Hinzu kommen die großen Gemüse- und Obstproduzenten aus Europa, die den afrikanischen Bauern das Land wegnehmen, sodass diese letztendlich als „moderne Sklaven“ auf diesen Feldern arbeiten müssen. Viele verlassen ihre Dörfer und wandern in größere Städte, in der Hoffnung, dort Arbeit zu finden. Doch auch hier kommen die großen Unternehmen meist aus Europa oder anderen Ländern und es bleibt ein kleiner Job als Tagelöhner, wenn überhaupt.

Hähnchen nach Afrika – Staatliche Erpressung zugunsten der Fleischkonzerne

Am Beispiel Geflügel für Afrika, zeigt sich, wie Afrika gar keine Chance auf dem Weltmarkt gelassen wird. Die Geflügelindustrie in Afrika hat mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, so das Wirtschaftsministerium Deutschlands in einer Mitteilung für Unternehmen, die in Afrika investieren möchten.

Man sei in einer bislang noch nicht dagewesenen Krise, erklärt Miles Dally, Geschäftsführer des größten Produzenten RCL Foods in der Presse. Das Unternehmen will 15 seiner 25 Geflügelfarmen schließen und  rund 1.250 Mitarbeiter entlassen. Der zweitgrößte Hersteller Astral Foods plant, rund 1.500 Beschäftigte freizustellen. Rund ein Dutzend kleinere Unternehmen mussten nach Angaben der South African Poultry Association (SAPA) in den letzten Monaten aufgeben.

Vielen Menschen gingen daraufhin auf die Straße und ein richtiger „Hühnerkrieg“ entbrannte, der bis heute anhält.

Die SAPA beklagt die wachsenden Importe von Geflügelfleisch, insbesondere aus der EU. Während in Europa vor allem Hähnchenbrust bevorzugt wird, werden nach Südafrika die Hähnchenkeulen geschickt.

Die SAPA wirft ausländischen Herstellern vor, diese Teile zu Dumping-Preisen nach Südafrika zu liefern und so die Geschäftsgrundlage der heimischen Unternehmen zu zerstören.

Die Europäische Union hat eine lange und beschämende Geschichte missbräuchlicher landwirtschaftlicher Handelspraktiken gegenüber Afrika und anderen Entwicklungsregionen. Sein räuberischer Ansatz hatte katastrophale Auswirkungen, darunter verwüstete Geflügelzüchter und -produzenten in Afrika und anderswo.

In den letzten Jahren gehörte es für westliche Politiker schon fast zum guten Ton, positive Statistiken über die Entwicklung Afrikas zu verbreiten. Wirtschaftswissenschaftler präsentierten beeindruckende makroökonomische Zahlen, die Afrika als die am schnellsten wachsende Region der Welt zeigten. Doch woher kommen dann die Armut und das Elend, die man noch immer in den Straßen sehen kann?

Ein klarer Blick auf die Zahlen schmälert die Wirkung der ökonomischen Kennziffern beträchtlich. Denn einem Großteil der Afrikaner geht es nicht besser als vorher. Von dem wirtschaftlichen Wachstum der vergangenen Jahre haben nur einige Wenige profitiert. Die vielzitierte Schere zwischen Arm und Reich ist noch größer geworden. Und die westlichen Wirtschaftsprogramme sind daran nicht ganz unschuldig.

Viele afrikanische Länder hängen finanziell von dem Export von Rohstoffen ab.

Da die Preise für die Produkte jenseits ihrer Landesgrenzen bestimmt werden, haben die Hersteller selbst kein Mitspracherecht. Kollabieren die Preise auf dem Weltmarkt, haben die betroffenen Staaten keine Chance.

Den ohnehin schon armen Ländern bleibt dann gar nichts anderes mehr übrig, als weitere Schulden zu machen.

Der Internationale Währungsfond (IWF) öffnet den Geldhahn nur dann, wenn das jeweilige Land seine Industrie und seine Landwirtschaft für den globalen Wettbewerb öffnet.

Schon bei dem Thema „Privatisierung des Wassers“ haben wir aufgezeigt, wie Konzerne mit Hilfe des IWF profitieren: Raubbau am kostbarsten Gut! Gewusst? Wollen Länder Kredite von Weltbank oder IWF – dann müssen sie ihr Wasser privatisieren!

Nicht anders ist es, wenn die afrikanischen Länder Entwicklungshilfe aus Deutschland bekommen wollen. Das mussten auch die Menschen aus Tansania erfahren. Um Entwicklungshilfe zu bekommen, musste Tansania die Gesetze ändern.  Die tansanischen Bauern erwartet jetzt eine Gefängnisstrafe von mindestens 12 Jahren oder eine Geldstrafe von mehr als 205.300 € oder beides, wenn sie Saatgut verkaufen, das nicht zertifiziert wurde. Nutznießer dieser Gesetze sind BayerMonsanto, Syngenta und BASF.

Dort, wo Landwirtschaft durch Entwicklungshilfe gefördert wird, schließlich will man angeblich den Hunger der Menschen besiegen, sind die großen Agrarkonzerne im Schlepptau.

Billige Produkte aus dem Ausland überschwemmen in der Folge die lokalen Märkte und ersticken die aufkeimenden Industrien der armen Länder im Keim.

Dieses Schicksal ereilt auch viele afrikanische Bauern: Sie müssen plötzlich mit extrem billigen und zum Teil auch noch subventionierten Importprodukten Schritt halten.

Ghana hatte zum Beispiel,1,5 Milliarden Dollar für den Import von Reis, Zucker, Fisch, Tomaten und einfachem Speiseöl ausgegeben. „Hätten wir dieses Geld in Ghana ausgegeben, wäre es in die Taschen von ghanaischen Unternehmern geflossen, die unsere Wirtschaft hier in Ghana gestärkt hätten“, klagte der damalige Präsident John Dramani Mahama. Doch leider war er wenig handlungsfähig, denn die wirtschaftlichen Vorgänge in Ghana liegen fest in der Hand des IWF: Kredite gegen Marktliberalisierung.

Als Geisel der IWF – Ein prominentes Beispiel dafür ist die immer schwieriger werdende Lage der Geflügelbauern in Ghana.

Das ghanaische Parlament hatte beschlossen, importiertes Geflügel mit einem Einfuhrzoll zu belegen. Doch der Internationale Währungsfonds meldete Bedenken an. Die Richtlinie wurde nie umgesetzt.

Nicht anders in Südafrika. Zwar wird immer aus Europa behauptet:

„EU-Importe machen nur einen winzigen Bruchteil der importierten Hühner in Südafrika aus. Dies hat keinen Einfluss auf die Rentabilität der Geflügelbranche in Südafrika.“

Doch das ist falsch, wie aktuelle Zahlen belegen:

Die Geflügelteile zum Dumpingpreis sind aus Ländern der EU  auf einem historischen Höchststand  und sogar in fünf Jahren um 300% gestiegen. Da die wichtigen Exportländer der EU wie Russland und China den Import von Geflügel aus der EU gestoppt hatten oder technische Barrieren zum Schutz der lokalen Hühnerindustrie auferlegten, exportierte die EU  80% aller Geflügelteile nach Südafrika. Mit schlimmen Folgen für die dortige Geflügelindustrie.


Die Einfuhren von Geflügel zu Dumpingpreisen hindern die lokalen Geflügelproduzenten daran, die Preise anzuheben, um die durch Dürre bedingten Erhöhungen bei anderen Betriebsmitteln wie Mais auszugleichen. Da die lokale Produktion unwirtschaftlich wird, schließen die Fabriken und Arbeitsplätze gehen verloren.

Zu den Opfern der schockierend unmoralischen Haltung der EU beim Handel mit Geflügel zählen bislang Kamerun, Senegal, Ghana und in jüngster Zeit Südafrika. Infolge einer Importflut wurden 70% der Geflügel-Betriebe in Senegal geschlossen. In Kamerun verloren 120.000 Menschen ihren Arbeitsplatz. In Ghana wurden gemäß der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen die Geflügelverarbeitungsbetriebe auf 25% der Kapazität und die Futtermühlen auf 42% der Kapazität reduziert.

Geflügelproduzenten und Gewerkschaften in Südafrika und Ghana haben sich der Anti-Dumping-Bewegung von FairPlay angeschlossen, um das Dumping von EU-Geflügelteilen auf afrikanischen Märkten zu bekämpfen.

In Westafrika wird der EU-Geflügelhandel als Migrationsgrund  betrachtet. Angesichts des Umfangs der EU-Exporte in 38 afrikanische Länder südlich der Sahara ist dies ein panafrikanisches Thema. Der Druck auf die EU-Exporteure, neue Märkte über die Grenzen der EU hinaus zu erschließen, wird in den kommenden Jahren zunehmen, getrieben durch die Ausweitung der EU-Produktion und die Beschleunigung des Exportwachstums. 

Frauen und junge Menschen stehen routinemäßig an oberster Stelle der Beschäftigungsbedarfshierarchie Südafrikas. Ironischerweise und tragischerweise ist die Branche, die das Potenzial hat, Tausende von Menschen aufzunehmen, immens durch Dumping bedroht.

Dumping kann am besten als räuberische Handelspraxis beschrieben werden, die darauf abzielt, einen Markt zu erobern und Preismacht und Marktbeherrschung zu sichern – genau das, was die EU bei der südafrikanische Hühnerindustrie macht, so eine aktuelle Studie. 

Die SA Poultry Association (Sapa) berechnet, dass für jede 10 Tonnen Huhn, die lokal produziert und nicht importiert werden, ein lokaler Job erstellt werden könnte. (Entscheidend ist, dass jede Person, die im Hühnersektor beschäftigt ist, bis zu zehn weitere Personen unterstützt.). Derzeit werden jeden Monat etwa 300.000 Tonnen gefrorene Hühnerportionen in Südafrika „abgeladen“.

Wenn die Dumping-Importe aus der EU gestoppt werden, könnten folglich bis zu 30.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, wenn die lokale Industrie expandiert, um die Nachfrage zu befriedigen. Die meisten dieser Arbeitsplätze werden in ländlichen Gebieten sein – Hühnerzucht und -verarbeitung sind keine städtischen Aktivitäten, so FairPlay am 19.Februrar 2019 in einem Bericht.

Die EU fördert die landwirtschaftliche Entwicklung in Ländern, in denen ihre Exporteure gleichzeitig die Landwirtschaft töten und in Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit zu Elend und Armut beitragen.

Sh: Entwicklungshilfe mit großen Agrarkonzernen im Schlepptau! In Afrikas Kühlregalen stehen europäische Milchprodukte zu Billigpreisen!

Alle wollen vom Hähnchen nur das Beste und das, was sich in Europa nicht verkaufen lässt, wird nach Afrika transportiert und dort verwertet, und dies ruiniert mit den Dumpingpreisen, da ja aus der EU subventioniert, nicht nur die dortigen Geflügelzüchter, sondern ist auch eine Gefahr für die Gesundheit. Sie können sich sicherlich vorstellen, was die große Hitze ohne ausreichende Kühlung des Fleisches anrichtet.

Hatte man nicht den afrikanischen Staaten Unterstützung beim Aufbau einer eigenen Wirtschaft zugesagt?

Dazu auch einen Beitrag von Chris Ward, einem in Kanada ansässigen Berater für Gesundheitspolitik und internationale Entwicklungsberatung. Er ist Mitglied von FairPlay.>

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RT online, Logo

Nigeria hat internationale Ölkonzerne, die im Land tätig sind, aufgefordert, insgesamt fast 20 Milliarden US-Dollar an ausstehenden Steuern und Lizenzgebühren zu zahlen. Nach Angaben der Regierung in Abuja wurde das Geld nicht an die entsprechenden Bundesstaaten Nigerias gezahlt.

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BRD-Schwindel
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27.2.2019: Der Grünstreifen quer durch Afrika wird ein Erfolg - Wiederaufforstung und nachhaltige Landwirtschaft mit Akazien etc.:
In Afrika entsteht eine 8.000 Kilometer lange Mauer
http://brd-schwindel.ru/in-afrika-entsteht-eine-8-000-kilometer-lange-mauer/

<von Watergate

Bereits vor zwölf Jahren hat die Afrikanische Union begonnen, einen 8.000 Kilometer langen Grünstreifen quer durch den afrikanischen Kontinent zu pflanzen. Schon bei der Verkündung des Projekts war klar: Das Projekt ist ambitioniert.

Der Grünstreifen, der einmal zu einem Baumwall heranwachsen soll, verläuft unmittelbar südlich der Sahara und soll 15 Kilometer breit werden. In der sogenannten Sahelzone lebt der Großteil der Menschen außerhalb der Städte von Landwirtschaft. Doch die Landwirtschaft wird von der Wüste bedroht.

Da die Sahara Wüste immer weiter voranschreitet, hat die Afrikanische Union 2007 beschlossen, die „Große Grüne Mauer“ entlang der Sahara von der West- bis zur Ostküste Afrikas zu pflanzen, um die Gegend wieder zu begrünen. Dadurch sollte sich das Leben der in der Sahel-Zone lebenden Menschen wieder verbessern. Die Grüne Mauer soll helfen, die natürlichen Böden in der Sahel-Zone zu erhalten sowie Dürren zu verhindern. Vorbild für den Baumwall in Afrika ist die Grüne Mauer in China, das größte bislang bekannte Aufforstungsprojekt. Auch dort soll der Grünstreifen als Schutz vor Wüstenstürmen und der Ausbreitung der Wüste dienen.

Doch das Projekt in Afrika stellte sich schnell als nicht zielführend heraus. Zum einen ist nicht nur die Ausbreitung des Sandes für das Fortschreiten der Wüste verantwortlich. Vielmehr ist zu wenig Regen und eine einseitige Landwirtschaft der Bevölkerung für die Ausbreitung der Wüste verantwortlich. Ein Grünstreifen aus Bäumen hätte nur wenig Einfluss auf das Makroklima und aufgrund des fehlenden Niederschlags wären die Pflanzen vermutlich zu achtzig Prozent einfach vertrocknet.

Dennoch wurde das Projekt aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse nicht aufgegeben. Vielmehr wurde es an die lokalen Gegebenheiten angepasst. Zudem wurde die nachhaltige Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen verstärkt gefördert. Die lokale Bevölkerung wurde in die Initiativen zu nachhaltiger Landwirtschaft sowie dem Pflanzen von Bäumen miteinbezogen. So entwickelte sich mit der Zeit ein Netzwerk aus verschiedenen lokalen Initiativen, die das Großprojekt als Ganzes unterstützen und so für eine nachhaltige Wiederaufforstung der Sahel-Zone sorgen.

In den trockenen Gegenden werden Bäume gepflanzt, die an die Gegebenheiten angepasst sind und nicht gewässert werden müssen, die Akazienbäume. Zudem dienen die Akazien als Rohstoff für Marmeladen und Honig sowie weitere Produkte im Lebensmittelbereich. Immerhin konnten inzwischen 15 Prozent der ursprünglich geplanten Bepflanzungsmenge auch tatsächlich gepflanzt werden. Die Pflanzen dienen als CO2-Speicher und als Sauerstofflieferant. Sie beeinflussen das Mikroklima positiv und ziehen zahlreiche Tierarten an, die sich in den breiten Grünstreifen wieder angesiedelt haben. Bodenerosion wird in den Gebieten an den Grünstreifen verhindert.

Das Projekt wird deshalb inzwischen als Erfolg angesehen und dessen geplante Umsetzung soll auch in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben werden.>

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15.3.2019: Proteste in Algerien: „Wir wollten Wahlen ohne Bouteflika, und nun haben wir Bouteflika ohne Wahlen“

In Algeriens Hauptstadt Algier gingen erneut zehntausende Menschen aus Protest gegen Machthaber Bouteflika auf die Straße. Dieser will nun die Wahl verschieben - auf unbestimmte Zeit. Mehr»

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BRD-Schwindel
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17.3.2019: Nigeria: Militante Muslime ermorden 120 Christen

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20 minuten
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19.3.2019: Mosambik und Simbabwe: Zyklon tötet mindestens 300 Menschen

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Mali 24.3.2019: 110 Viehhirten-Nomaden überfallen und getötet:
Mali: Mehr als 100 Menschen bei Überfall auf zwei Dörfer getötet



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26.3.2019: Epidemien möglich:
Zyklon „Idai”: Helfer warnen in Mosambik vor schweren Epidemien – FOTOs und VIDEOs


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27.3.2019: Elefanten in Afrika werden gefoltert - Beispiel Simbabwe:
Simbabwes unmenschliche Gefangennahme wilder Elefantenbabys für chinesische Zoos! – Zimbabwe’s inhumane capture of wild baby elephants for Chinese zoos!

<Immer wieder verkauft Simbabwe seine Elefanten nach China. Sie werden qualvoll gefangen und mit dem Flugzeug als Luftfracht nach China gebracht. Es ist wie mit den Walen und Belugas, die in Russland in einem Unterwasserkäfig gefunden wurden. Auch sie wurden für die Themenparks in China gefangen genommen. 2015 wurden  20 Elefanten von Simbabwe nach einer sehr umstrittenen Jagd für jeweils rund 40.000 US-Dollar an China verkauft. 2018 waren es 30 Elefantenkälber, die im Hwange Nationalpark in Simbabwe gefangen und per Luftfracht nach China exportiert wurden. Jetzt wurden erneut wieder Elefantenbabys in dem Nationalpark gefangen und sollen wieder nach China. Exklusives Material eines Journalisten wurde veröffentlicht, der Fotos von den etwa 30 Elefantenbabys machen konnte. Die Elefanten werden nach China verkauft, obwohl der KAZA-Nationalpark, eine weltweit größte Zone für Naturschutz und Ökotourismus vor sieben Jahren mit 50 Millionen Euro deutscher Finanzierung ausreichend Platz bieten müsste. Unterzeichnet wurde KAZA, der mit deutscher Entwicklungshilfe im Zusammenarbeit mit dem WWF gegründet wurde, von Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Doch wie sich herausstellte, gibt es diesen Park anscheinend nur auf dem Papier. Wofür wurden dann 50 Millionen Euro gezahlt? Errichtet wurde dieser „Papierpark“ angeblich zum Schutz für Elefanten.  Weiterlesen →

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Kronenzeitung
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Algerien 2.4.2019: Langzeit-Präsident Bouteflika zurückgetreten

Algeriens Langzeit-Präsident Abdelaziz Bouteflika ist am Dienstag nach wochenlangen Protesten zurückgetreten. Er habe dem Präsidenten des ...

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11.4.2019: Sudans Präsident und dessen nähere Umgebung festgenommen


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Helfer haben in Mosambik nach dem verheerenden Tropensturm "Idai" viele Leben gerettet. Jetzt beginnt der mühsame Wiederaufbau. Hunderttausende Menschen sind indessen von Krankheiten und Hunger bedroht. Das Land im Südosten Afrikas braucht internationale Unterstützung.

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17.4.2019: Libyen-Sondergesandter warnt Europa vor 800.000 illegalen afrikanischen Migranten

Der UN-Sondergesandte für Libyen, Ghassan Salamé, hat die Bundesregierung aufgefordert, den Konflikt in Libyen in führender Rolle einzudämmen. Berlin sei in einer „guten Position“ und trage „eine besondere Verantwortung“, sagte … Mehr»

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Islam-Terror in Afrika 23.4.2019: Sklavinnen von Boko Haram: Vergewaltigt, geschlagen, geschwängert, oder zu Selbstmordattentäterinnen "ausgebildet":
Boko Haram - Die befreiten Mädchen berichten aus der Hölle!
https://netzfrauen.org/2019/04/23/bokoharam-2/#more-63101

<Es war vor  fünf Jahren, da entführte die Terrorgruppe Boko Haram 276 Mädchen aus einer Schule im nigerianischen Chibok. einer Schule in Nigeria. 112 von ihnen sind noch immer verschwunden. Seit 2013 hat die Terrorgruppe Boko Haram im Nordosten Nigerias mehr als 1.000 Kinder entführt und fast 20.000 Menschen getötet. Die Mädchen, die befreit werden oder fliehen können, berichten aus der Hölle! Heiraten oder heirate dich selbst, was bedeutet, als menschliche Bombe viele Menschen mit in den Tod zu reißen. Allein im Jahr 2017 wurden 454 Frauen und Mädchen als menschliche Bomben missbraucht. Diese schrecklichen Taten forderten 1.225 Tote. Weitere 232 Mädchen und Frauen wurden festgenommen, bevor sie als menschliche Bomben in Nigeria, im Kamerun, Tschad und Niger Unheil anrichten konnten.  Das ist das schreckliche Schicksal der Mädchen, die von der Terrorgruppe Boko Haram entführt wurden. Die Terrorgruppe Boko Haram verbreitet in Nigeria, im Kamerun, Niger und Tschad seit Jahren Gewalt und Schrecken. Mehr als 4 Mio. Menschen sind auf der Flucht. Die Flüchtlingscamps im Bundesstaat Borno sind völlig überfüllt. Vor fünf Jahren war die Welt geschockt, doch auch weiterhin werden Mädchen entführt und berichten aus der Hölle. Auch wenn eine koordinierte Geheimdienstkooperation zwischen Beamten des US-Außenministeriums und der Polizei in Nigeria zur Festnahme von vier Boko Haram-Verdächtigen in Edo geführt hat, so geht der Terror weiter. Am Palmsonntag wurden mehr als ein Dutzend Christen, darunter auch Kinder, von Terrorgruppen im nigerianischen Bundesstaat Nasarawa abgeschlachtet. 

Die entführten Mädchen von Boko Haram – Sie werden vergewaltigt, geschlagen, geschwängert oder als Selbstmordattentäterinnen missbraucht

Der Konflikt im Nordosten Nigerias dauert bereits fast zehn Jahre, zeigt aber keine Lösung. Boko Haram und seine mit Isis verbundene Splittergruppe, die Provinz Islamischer Staat in Westafrika (Iswap), ziehen weiter durch das Land.

Zivilisten geraten ins Kreuzfeuer zwischen Militär und den Terrorgruppen, viele sind tot oder verschwunden. Tausende, die aus ihren Häusern geflohen sind, können nicht zurückkehren, andere wurden vertrieben. Auch die Bewohner der Städte Kukawa und Gudumbali hätten ihre Häuser verlassen müssen und konnten nicht mal das Notwendigste mitnehmen.

Es war am 14. April 2014, da entführte die Terrorgruppe Boko Haram etwa 270 Mädchen aus einer Schule im nigerianischen Chibok. Grund für die Entführung ist die Tatsache, dass Boko Haram westliche Bildung und Schulen für Mädchen verabscheut. Beides passe nicht in ihre Ideologie von einem Staat nach islamischem Recht, so die Terrorgruppe. Zum anderen sind die meisten der Mädchen Christinnen. Boko Haram ist neben seinen Angriffen auf staatliche Institutionen auch dafür bekannt, Anschläge auf Schulen und Kirchen zu verüben und Christen/Christinnen zu ermorden oder zu versklaven.

Nach Angaben des Royal United Services Institute in London waren Frauen und Mädchen zwar nicht das erste Mal entführt worden, es war jedoch das erste Mal, dass es “ Chibok-Mädchen “ waren, die sie „Bomben“ nennen.

Im März 2015 sollen bis zu 500 Frauen und Kinder aus Damask nahe der Grenze zum Niger verschleppt worden sein. Nachdem vermehrt weibliche Selbstmordattentäter von der Terrorgruppe eingesetzt werden, haben viele die fürchterliche Vermutung, dass es sich dabei um die entführten Mädchen handeln könnte, was sich leider auch bestätigte.

Nachdem in Nigeria erstmals 2016 eines der durch die Terrorgruppe Boko Haram entführten Mädchen aus dem Ort Chibok wiedergefunden wurde, konnte sich  ein weiteres 16-jähriges Mädchen mit ihrem einen Monat alten Baby aus den Fängen der Boko Haram befreien. Sie  war mit einem Kämpfer der Boko Haram verheiratet und zu einer Selbstmordattentäterin ausgebildet worden. Es gelang ihr zu entkommen und sie lief mehrere Tag durch die Sambisa-Sümpfe im nigerianischen Bundesstaat Borno. Müde, schwach und hungrig fanden sie die Mitglieder einer lokalen Verteidigungsgruppe, die das traumatisierte Mädchen dem kamerunischen Militär übergaben.

Sie war die erste, die aus der Hölle berichtete und viele fragten sich, ob diese Mädchen je wieder glücklich werden können. Nicht nur, dass sie während der Gefangenschaft schreckliches erleben mussten, sind sie befreit, werden sie oft aus der Gemeinschaft in ihren Dörfern  ausgeschlossen.

„Ich wurde in ein Gefängnis in einer Höhle gebracht, wo wir drei Wochen lang eingesperrt wurden und dann an verschiedene Menschen verteilt. Jeden Morgen gab man uns erst Essen und dann sollten wir uns für unsere Männer vorbereiten“, erzählte sie .“Jeden Nachmittag wurden wir gebeten, zu beten und mussten ein Gelübde ablegen, das uns zum Gehorsam zwang“. Sie erzählte, sie und viele andere Mädchen wurden als Selbstmordattentäter ausgebildet.  „Sie unterrichteten uns zwei Mal pro Woche darin, wie man Bomben zur Detonation bringt. Uns wurde gesagt, wenn wir im Namen von Allah im Kampf gegen die bösen Menschen sterben, werden wir in das Paradies eingehen.“

Siehe: Boko Haram – die befreiten Mädchen berichten aus der Hölle!

Immer wieder wird berichtet, dass die Terrorgruppe an Boden verliert, doch zunehmend und wiederholt kommt es in Nigeria zu  Selbstmordanschlägen durch die Boko Haram. Die Terrorgruppe verübt ihre Anschläge vor allem gegen Schulen, Flüchtlingslager und Gebetsorte. Boko Haram, was in lokalen Sprachen bedeutet „nicht-islamische Erziehung ist Sünde“, kämpft in Nigeria, einem vorwiegend muslimischen Land im Norden und überwiegend im christlichen Süden.

Borno ist der nordöstlichste Bundesstaat Nigerias, die Hauptstadt ist Maiduguri. Borno bleibt das Epizentrum der gegenwärtigen Konflikte und die Situation ist weiterhin äußerst instabil und angespannt. Überraschende Angriffe durch Boko Haram sind häufig, vor allem Angriffe auf Zivilisten.

Viele Flüchtlinge aus Niger machen sich auf den Weg nach Europa – um den Boko Haram zu entfliehen.

Bereits 2015 beschloss der EU-Grenzschutz, die Flüchtlingsströme nach Tunesien, Ägypten, Sudan und Mali zu blockieren, um zu verhindern, dass die Flüchtlingsströme aus Niger die europäische Küste erreichen. Für die, die nicht über Libyen kommen, beginnt ihre nautische Odyssee in Ägypten oder Tunesien. Einem Dokument zufolge sollen dort von der EU Lager errichtet werden. Was die EU auch bereits in Libyen getan hat – hier in den Gefängnissen sterben Menschen, durch Misshandlung und Folter, so in einem Beitrag aus 2015.  Schon damals war bekannt, dass auch in Nigeria die EU und Deutschland Grenzzäune errichten., damit die Menschen, die vor Boko Haram fliehen, nicht nach Europa gelangen können. Siehe: Boko Haram in Nigeria – Hundertausende auf der Flucht – EU und Deutschland bauen Grenzzäune

Die Frage, die wir uns 2015 stellten: war: Wie wird die EU reagieren, wenn sich die Massaker in Nigeria und den angrenzenden Ländern durch Boko Haram ausweiten? 2019 haben wir die Antwort: Sie versucht erst gar nicht, die Menschen zu retten. Siehe auch: Während Europa Afrika ausbeutet, Kriege finanziert und „Terroristen“ unterstützt …

Die Polizei verhaftet vier Boko-Haram-Verdächtige in Edo

Die nigerianische Polizei hat vier mutmaßliche Boko-Haram-Mitglieder im Bundesstaat Edo, Süd-Nigeria, festgenommen. Dies wurde am 20. April 2019 in einer Erklärung von dem Sprecher der Edo State Police, DSP Chidi Nwabuzor, bekannt gegeben. In der Erklärung heißt es, dass eine koordinierte Geheimdienstkooperation zwischen Beamten des US-Außenministeriums und der Polizei zur Festnahme der Verdächtigen geführt habe.

Währenddessen: Nigeria evakuiert die ganze Stadt, um dort Boko-Haram-Mitglieder zu finden

„Niemand durfte etwas mitnehmen. Menschen wurden in die Fahrzeuge gestopft, übereinander und ohne Nahrung und Wasser. Die Kinder wurden in einem anderen Fahrzeug gebracht, viele Familien wurden getrennt. Viele Eltern haben ihre Kinder nicht wiedergefunden“, so die Berichte aus Nigeria, wo ganze Städte vom Militär evakuiert werden, weil sie dort Mitglieder der Boko Haram vermuten.

Der Konflikt im Nordosten Nigerias ist fast zehn Jahre alt, zeigt aber keine Lösung. Boko Haram und seine mit Isis verbundene Splittergruppe, die Provinz Islamischer Staat in Westafrika (Iswap), ziehen weiter durch das Land.

Immer wieder werden ganze Städte vom Militär evakuiert, ohne Vorwarnung. So berichtete The Guardian im April 2019, dass nigerianische Soldaten die gesamten Bewohner  im nordöstlichen, von den Boko Haram  betroffenen, Bundesstaat Borno ohne Vorwarnung evakuiert haben.

Das Militär sagte, die Menschen seien vor den Operationen evakuiert worden, aber die Bewohner von Jakana sagten, sie seien diese Woche in ein Lager in der Landeshauptstadt Maiduguri gebracht worden, um zu prüfen, ob sie Mitglieder der extremistischen Gruppe Boko Haram seien. In Jakana leben etwa 10.000 Menschen.  Laut den Vereinten Nationen durften die Bewohner keine Habseligkeiten mitnehmen, manche waren sogar ohne Schuhe im Lager angekommen. Sie forderte, dass diese Menschen unverzüglich humanitäre Hilfe erhalten.

Der Kampf geht weiter und die Welt schaut zu.

Kinder leiden wie in jedem Konflikt am stärksten

Von den 2,3 Millionen in Nigeria durch diesen Konflikt vertriebenen Menschen sind 1,3 Millionen Kinder. Und durch die Boko Haram kommt noch eine Grausamkeit hinzu: die Kinder werden gezwungen, oft auch unter Drogen gesetzt, um Selbstmordattentate durchzuführen. Viele von ihnen sind Mädchen, wie auch die folgende Geschichte erzählt. 

„Du wirst direkt ins Paradies gehen“: die schockierende Aussage eines jungen Mädchens, das von Boko Haram gezwungen wurde, eine Weste mit Sprengstoff zu tragen

Werden die Mädchen entführt, bleiben nur zwei Möglichkeiten: entweder ein Mitglied der Gruppe zu heiraten oder eine Mission zu erfüllen. Falmata war erst 13 Jahre alt, als sie von Boko Haram entführt wurde. Zweimal wurde sie gezwungen, eine Weste mit Sprengstoff zu tragen. Sie konnte sich jedes Mal den Befehlen verweigern und es gelang ihr am Ende sogar zu fliehen.

Im Jahr 2017 wurden laut BBC 133 Minderjährige von der Boko-Haram-Gruppe für Selbstmordattentaten im Nordosten Nigerias missbraucht. 66% von ihnen waren Mädchen.

Wie auch die Terrorgruppe IS soll sich die Terrorgruppe Boko Haram durch Menschenhandel und Öl finanzieren. Durch Niger, das Nachbarland Nigerias, führt eine der wichtigsten afrikanischen Flüchtlingsrouten nach Libyen. Paradox – Die Menschen flüchten vor dem Terror, der durch Menschenhandel mit den aufkommenden Flüchtlingsströmen finanziert wird. Ein Teufelskreis.

Falmata ist eine von Hunderten junger Frauen, meist Mädchen im Teenageralter, die in Nigeria entführt und gezwungen wurden, Selbstmordmissionen durchzuführen. Sie war erst 13 Jahre alt, als sie von zwei Männern auf einem Motorrad an die Grenze zu Kamerun gebracht wurde. Die Fahrt dauerte stundenlang, Falmata befand sich zwischen den beiden Männern. Irgendwann verließen sie die Straße und die Fahrt ging in einem dichten Wald weiter.

Das Ziel: ein großes provisorisches Lager. Falmata hatte keine Ahnung, wo sie war. „Es gab viele Zelte und strohgedeckte Häuser“, sagte sie fast flüsternd. „Die Mädchen waren in den Zelten, ich war mit neun zusammen in einem Zelt und wir mussten auf großen Teppichen schlafen.“

Das Lager gehörte der Terrorgruppe Boko Haram, die einen lang andauernden Aufstand zur Schaffung eines islamischen Staates in Nordnigeria führt. Siehe auch: Nahrungsmittelkrise in Nigeria trotz Ölreichtum – Kinder verhungern und Deutsche Konzerne lassen sich nieder – Boko Haram food crisis demands cooperation and accountability!

„Zuerst wollte ich fliehen, aber es gab keine Chance“, sagt sie. Im ganzen Lager waren Männer zur Überwachung abgestellt. Sie holten die zurück, die fliehen wollten. Es dauerte nicht lange, bis Falmata gezwungen wurde, eine Wahl zu treffen: einen Kämpfer zu heiraten oder auf Mission zu gehen. Sie weigerte sich zu heiraten. „Ich habe ihnen gesagt, dass ich noch zu jung bin“, antwortete sie. Aber sie hatte keine Ahnung, was die „Mission“ war.

Zuerst fand Falmata das Lager unheimlich. Die Bedingungen waren schwierig und die Gefangenen, Frauen, Mädchen und Jungen, befürchteten, zwischen Regierungstruppen und der Gruppe der Boko-Haram-Kämpfer gefangen zu sein.

„Wir hatten Angst, dass die Soldaten das Lager fanden und nicht nur die Terroristen töteten, sondern auch uns Frauen, weil sie glauben, wir seien die Ehefrauen der Kämpfer“, erzählte Falmata. Wenn ein Hubschrauber oder ein Flugzeug am Himmel erschien, gerieten die Gefangenen in Panik, aus Angst, dass das Lager vom nigerianischen Militär bombardiert würde.


Das Leben im Camp konnte auch unglaublich monoton sein. Aufwachen, Gebete, Mahlzeiten, Reinigung, Gebete, Mahlzeiten und Reinigung … den ganzen Tag. Es gab jeden Tag Koranunterricht, lange Stunden rezitierten sie Koranverse. Während sie das Lager hasste, genoss Falmata den Religionsunterricht. Eines Tages wurde Falmata von bewaffneten Männern angesprochen, die sie anwiesen, sich auf etwas Wichtiges vorzubereiten.

Ihre Füße sollten mit Henna verziert sein. Ihre Haare mussten geglättet werden. Ist sie auf ihre Hochzeit vorbereitet? fragte sie sich. Würde sie schließlich mit einem Kämpfer verheiratet? „Meine Freundin Hauwa hatte einer Heirat zugestimmt, um am Leben zu bleiben“, sagte Falmata. „Sie wollte einen Weg finden, um zu entkommen. Andere Mädchen hassten es, dass sie heiratete, und ich auch. Aber dann verstand ich sie und es tat mir leid, weil sie unglücklich war.“

Die Frauen halfen Falmata, sich fertig zu machen – schön gemacht, um Menschen zu töten

„Alles, was ich mich fragte war, ob es für die Ehe ist. Aber du kannst nicht fragen, stattdessen trösten dich die Freunde und sagen dir, dass du geduldig sein musst.“ Zwei Tage später hängten die Männer von Boko Haram zwei Bomben um ihre Taille.

Falmata wurde von den Terroristen informiert, dass, wenn sie Ungläubige töten würde, sie direkt in den Himmel käme. Wie bei anderen Frauen auch war ihr Ziel ein überfüllter Markt oder ein anderer Ort. „Ich hatte solche Angst, dass ich anfing zu weinen, aber sie sagten mir, ich solle geduldig sein, um zu akzeptieren, dass das Leben daraus gemacht ist“, berichtete sie. „Im Paradies angekommen, wird alles besser.“
Sie wurde mit zwei anderen Mädchen, die sie nicht kannte und die ebenfalls Sprengstoff um die Taille hatten, an den Rand einer Stadt gebracht. Sie hatten kleine Handzünder in der Hand.  Die Mädchen wurden aufgefordert, auf die Stadt zuzugehen. Sie würden von weitem beobachtet werden.

Auf dem Weg sprachen alle drei von ihrer „Mission“. Sollten sie die Befehle ausführen oder versuchen zu fliehen? Sie beschloss zu fliehen und bat einen Fremden, ihr den Sprengstoffgürtel zu entfernen, dann warf sie sich auf den staubigen Boden. Kurz darauf traf sie zwei Männer am Straßenrand. Sie erkannte zu spät, dass diese zu Boko Haram gehörten. Falmata wurde ein zweites Mal entführt. Das zweite Mal, als Falmata einen Sprengstoffgürtel um die Taille bekam, war sie gerade einmal 14 Jahre alt. Zum Glück konnte Falmata doch irgendwann fliehen und zu ihrer Familie zurückkehren.

Falmatas Geschichte, die vom BBC veröffentlicht wurde, entspricht genau den Schilderungen, die schon Mädchen vor ihr gegeben hatten, die fliehen konnten: Die befreiten Mädchen berichten aus der Hölle! 

Die Mädchen werden entweder auf Sklavenmärkten verkauft oder für die Männer der Terrorgruppen als Sexopfer missbraucht. Die Jungen erfahren eine Gehirnwäsche und sind dann billige „Terrorkämpfer“. Es ist genau wie bei den IS-Terrorgruppen, nicht anders. Siehe auch Zwangs- und Kinderheirat – Terror hat einen Namen – „IS“ – sie entführten wieder Frauen und Kinder

«Mit Gottes Hilfe werden unsere Operationen zum Abernten der ungläubigen Rafida (Schiiten) fortgesetzt, bis wir das Land von ihrem Schmutz gesäubert haben» hieß es in der unter dem Namen «Westafrikanische Provinz des Islamischen Staates» veröffentlichten Erklärung. Immer wieder kommt es zu brutalen Angriffen der Boko Haram. Ob nun Mädchen, die zur Schule gehen, oder Andersgläubige, alles, was nicht der Ideologie der Terrorgruppe entspricht, wird vernichtet. Mädchen werden wie auch beim IS versklavt, wenn sie sich nicht dem IS unterwerfen.

Von den 276 Mädchen, die im April 2014 entführt wurden, sollen sich noch 112 in Gefangenschaft befinden. Was mit diesen Mädchen geschehen ist, können Sie der Schilderung von Falmata entnehmen. Nigerias Kampf gegen Boko Haram – Wie viele Geiseln sind wirklich noch in den Fängen von Boko Haram?

Netzfrau Doro Schreier

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10.5.2019: Südafrika: Städte nur für Weiße, um diese vor Rassismus zu schützen

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22.5.2019: Video mit Mord: Afro-Rapper erwürgt weisse Französin:
Afrikanischer Rapper erwürgt weiße Französin im Musikvideo: „Ich ficke Frankreich, ich brenne Frankreich nieder“

Frankreich – Der afrikanischstämmige Rapper Nick Conrad, der bereits vor einigen Jahren in einem Musikvideo für Furore sorgte, publizierte just ein neues Video. In diesem erwürgt er eine weiße Frau, die symbolisch für Frankreich steht. [weiter lesen]

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27.5.2019: Krimineller Fantasie-Islam: Boko Haram mit 10 Jahren Terror+Zerstörung in Nigeria:
Boko Harams blutige Spur in Nigeria

Nigeria – Seit 2009 ist die islamische Gruppe Boko Haram (westliche Bildung ist Sünde) in Nigeria und den Nachbarländern aktiv. In dieser Zeit haben sie Tausende getötet und viele mehr ihrer Heimat beraubt. Sie versuchen [weiter lesen]

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30.5.2019: Freihandelszone Afrika mit 24 Staaten:
Afrikanische Freihandelszone formal in Kraft getreten – Potentieller Markt mit 1,2 Milliarden Menschen

Für zunächst 24 afrikanische Staaten ist am Donnerstag eine interkontinentale Freihandelszone in Kraft getreten. Der Wirtschaftskommissar der Afrikanischen Union (AU), Albert Muchanga, bezeichnete die formale Umsetzung der Vereinbarung vom vergangenen … Mehr»

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Nigeria 8.6.2019: Mohammed-Fantasie-Muslime töten weiterhin Jesus-Fantasie-Christen - Hilferuf an Trump:
Nigerianische [Jesus-Fantasie]-Christen flehen Trump um Hilfe gegen [Mohammed-Fantasie]-Islamisten an

Nigeria – In Afrika wütetet der muslimische Dschihad nahezu ungehindert. Die Islamisten verschiedenster Gruppierungen massakrieren wöchentlich Dutzende, wenn nicht gar Hunderte. Nun bitten die nigerianischen Christen um Hilfe aus Washington. In einem offenen Brief wenden [weiter lesen]

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15.6.2019: Nigeria wird von Mohammed-Fantasie-Extremisten kaputtgemacht - und die feige EU schweigt:
11 500 ermordete Christen, 1,3 Millionen Vertriebene und der islamhörige feige Westen schweigt

Abuja – Während bei uns dekadente Eliten aus Kirche und Politik den Islamisten in den Hintern kriechen, Burka-Ausstellungen organisieren und für Verständnis für Salafisten werben, wüten islamistische Mörderbanden in Afrika und verwandeln Nigeria in ein [weiter lesen]


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Bei einem Putschversuch gegen eine Regionalvertretung in Äthiopien sind der Präsident der Region und der Chef der äthiopischen Streitkräfte getötet worden. Der genaue Hintergrund des Vorfalls bleibt bislang unklar. Die Behörden haben das Internet weitgehend abgeschaltet.

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Netzfrauen online, Logo

29.6.2019: Afrika wird von Europa vollgemüllt:
Wohin gehen 50 Millionen Tonnen giftiger Elektroschrott pro Jahr? – The Toxic Effects of Electronic Waste in Accra, Ghana
https://netzfrauen.org/2019/06/28/waste-4/



<Jeden Tag  produziert die Weltbevölkerung  etwa rund 3,5 Millionen Tonnen Müll. Europa zählt zu den Weltmeistern. Allein bei der Herstellung und Verbrennung von Plastik werden jedes Jahr weltweit rund 400 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. Weil man nicht auch noch als Klimasünder Weltmeister sein möchte, exportiert man den Müll einfach in Entwicklungsländer. Europa ist der größte Exporteur von Plastikmüll, dieser landet meist in Asien. Doch Europa ist auch Weltmeister von Elektroschrott ( E-Waste) und zwar mit 12,3 Millionen Tonnen, gefolgt von den USA mit 6,5 Millionen Tonnen. Auch dieser Müll verschmutzt die Umwelt, doch dann lieber in Afrika. Von wegen Recycling, denn die hauptsächlichen Schwierigkeiten beim Recycling sind nach Aussage der EU die Qualität und der Preis der recycelten Produkte verglichen mit fabrikneuen Waren. Weil die Abtrennung von wertvollen Materialien hohen Aufwand erfordert, ist es billiger, den Plastkmüll nach Asien und den Elektroschrott nach Afrika zu verschiffen, und zwar illegal und falsch deklariert. Das 21. Jahrhundert ist geprägt von einer Wegwerfgesellschaft. Obwohl bekannt ist, dass die Weltbevölkerung zu viel Müll produziert, wird dieser Müll sogar noch mehr. Schon jetzt werden rund 50 Millionen Tonnen Elektroschrott jedes Jahr entsorgt. Diese Zahl wird sich bis 2050 voraussichtlich verdoppeln. Eigentlich müssten die Recyclingquoten doch drastisch erhöht werden, schließlich will man doch die Umwelt schützen? Vielleicht wollen die westlichen Regierungen im eigenen Land die Umwelt schützen, aber es gibt ja noch Entwicklungsländer, die müssen zwangsweise den Müll aus dem Westen abnehmen.

Plastikmüll und Elektroschrott sind ein riesiges Müllproblem in der EU

Nur ein Drittel des in der EU anfallenden Elektroschrotts gelangt in die ordnungsgemäße Verwertung. Der große Rest wird falsch recycelt, illegal ins Ausland gebracht oder einfach weggeworfen. Das ergab bereits 2015 eine Studie der Londoner Umweltorganisation Countering WEEE Illegal Trade (CWIT) im Auftrag von mehreren Unterorganisationen der Vereinten Nationen sowie der internationalen Polizeiorganisation Interpol. Diese Studie wurde 2015 präsentiert und damit haben die Länder in der EU anscheinend ihre Schuldigkeit getan, denn danach folgte nichts mehr.  Aus den Augen, aus dem Sinn, so wie auch der Müll verschwindet. Nur bei Plastikmüll haben die europäischen Länder jetzt ein Problem, denn einige Länder in Asien schicken den Plastikmüll wieder nach Europa zurück. 

Die EU hat bereits Maßnahmen ergriffen, um Kunststoffabfälle zu verringern. Doch was geschieht mit dem Plastikmüll, der trotzdem entsteht? Dazu ein Schaubild:

Kunststoffherstellung weltweit 1950: 1,5 Milionen Tonnen - 2015: 322 Millionen Tonnen

Verwendung von Kunststoffen: 40% bei Verpackungsmaterial, 22% Konsum- und Haushaltsgüter - 20% im Bauwesen - 9% in Autos und Lkws - 6% in Elektro- und Elektronikgeräten - 3% in der Landwirtschaft

Verwertung von Kunststoffabfällen: 39% Verbrennung - 31% Mülldeponie - 30% Recycling

Kunststoffverpackungsabfälle: Die schlimmsten Länder mit den höchten Quoten Kunststoffverpackungsabfall pro Person sind die "entwickelten" Länder: Irland, Luxemburg, Estland, Deutschland, DK, Portugal, Italien, GB, Österreich, Spanien, Frankreich, Ungarn, Belgien und die Niederlande.

Recyclingquoten von Kunststoffverpackungsabfällen: Am schlimmsten sind mit unter 30%: Frankreich, Finnland, Estland - 30-40%: Irland, DK, Ö, Ungarn, Griechenland, Lettland - 40-50%: GB, Spanien, Belgien, Merkel-D, Polen, Italien, Kroatien, Rumänien - 50-60%: ¨Schweden, NL, CSR, Slovakei, Bulgarien - 60-70%: Slowenien - über 70%: Litauen

In Europa ist die Energierückgewinnung die am häufigsten genutzte Methode zur Entsorgung von Plastikmüll, gefolgt von der Deponierung.

Die Hälfte des für das Recycling gesammelten Kunststoffs wird zur Weiterverarbeitung in Länder außerhalb der EU exportiert. Gründe für den Export sind unter anderem mangelnde Kapazitäten, Technologien oder finanzielle Ressourcen, um den Abfall zu behandeln. In der Vergangenheit wurde ein erheblicher Anteil des exportierten Plastikmülls nach China gebracht, aber mit dem Einfuhrverbot von Kunststoffabfällen in China wird es immer dringlicher, andere Lösungen zu finden.

Der geringe Anteil des Kunststoff-Recyclings in der EU bedeutet große Verluste für Wirtschaft und Umwelt.

Jedes Jahr werden durch die Herstellung und Verbrennung von Plastik weltweit rund 400 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen, so die EU in einem aktuellen Bericht. 

Nun stellen Sie sich vor, Europa müsste auch noch seinen Plastikmüll und Elektroschrott selbst entsorgen und keines der Entwicklungsländer würde den Müll mehr haben wollen. Wie sähe es dann in Europa aus? Ganz zu Schweigen von den Klimazielen, die  man ja auch noch erreichen möchte. In Europa sähe es düster aus und so macht man gern Verträge mit anderen armen Ländern, die dann den Müll, den sie eigentlich gar nicht haben möchten, annehmen müssen, und sei es durch Freihandelsabkommen. Dass Länder in Afrika erpresst werden, wissen wir, seit einige Länder in Afrika sich weigern, die Altkleider aus Europa anzunehmen. Die afrikanischen Länder wurden sogar mit Sanktionen aus den Industriestaaten bedroht, sollten sie ihr Verbot von Altkleiderimporten nicht rückgängig machen.

Die Europäische Union hat ein brisantes Problem: E-Waste, wie der Elektroschrott genannt wird

Paradox, plündern doch die Industriestaaten die afrikanischen Länder, notfalls mit Gewalt, um die Rohstoffe für die vielen Elektrogeräte bekommen.

Welche Rohstoffe stecken in Waschmaschinen, Handys oder Autos und woher kommen diese? Das kann kaum einer wirklich beantworten. Dabei handelt es sich um Rohstoffe, die von Millionen Menschen tagtäglich unter schwersten Bedingungen in Afrika aus Minen gefördert werden.

So müssen unter archaischen Bedingungen Arbeiter z. B. im  Kongo Rohstoffe wie Tantal, Zinn und Wolfram mit bloßen Händen aus der Erde buddeln. Die Metalle werden dringend gebraucht, sind sie doch Hauptbestandteil zahlreicher elektronischer Geräte.

Die Industriestaaten wollen von ‪‎Afrika‬ vor allem Rohstoffe und nehmen den Hunger in Kauf !

Nachdem die Industrieländer Afrika in der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart erfolgreich ausgeplündert haben und dies auch weiterhin tun, wird es immer wieder viele innovative Möglichkeiten geben, um der afrikanischen Bevölkerung weiterhin Schaden zuzufügen. Genau das geschieht mit Elektroschrott, denn anstelle von Recycling – damit man die wichtigen Rohstoffe aus den weggeworfenen Geräten erhält – ist es billiger, den Müll samt den enthaltenen Rohstoffen wie Gold, Kupfer und das radioaktive Palladium, aber auch die giftigen wie Quecksilber und Cadmium nach Afrika zu verschiffen. 

In Ghana zum Beispiel landet täglich tonnenweise Plastik- und Elektroschrott aus den Industriestaaten, deklariert als Secondhandware, um den Entsorgungskosten in den Ländern zu entgehen, die den Müll verursachen. Eine billige Lösung für Fernseher, Kühlschränke, Computer, Mobiltelefone etc., ausgezeichnet als „gebrauchsfähig“, in Wahrheit Elektro-Wohlstandsschrott, der von den Menschen in Afrika, aber auch in Asien, überwiegend von Kindern und Jugendlichen, ausgeschlachtet wird, um daraus das Altmetall, beispielsweise Aluminium, Eisen oder Kupfer, zu gewinnen. Die Ausbeute wird dann für ein paar Cent an Händler verkauft, um die zurückgewonnenen Rohstoffe über Großhändler zurück in die Industrieländer zu exportieren

Die Agbogbloshie-Müllkippe in Ghana ist das Ergebnis der weltweit steigenden Nachfrage nach elektronischen Geräten, da die Verbraucher ihre Geräte ständig aufrüsten und die älteren wegwerfen. Ein erheblicher Teil dieses Elektroschrotts wird häufig illegal aus dem Westen nach Afrika gebracht!

In den 28 EU-Ländern werden nach einer Studie nur etwa ein Drittel der ausgemusterten Computer sowie von anderem Elektroschrott ordnungsgemäß entsorgt.

Laut einem diesjährigen Bericht der Vereinten Nationen werden jährlich rund 50 Millionen Tonnen Elektroschrott weggeworfen.

Bis 2050 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln. Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass nur 20 Prozent des Elektroschrotts ordnungsgemäß recycelt werden. Der Rest landet zum Beispiel in Afrika! In Ghana gelangt E-Schrott über den Hafen von Tema zur Deponie Agbogbloshie. Hunderttausende Tonnen gebrauchter Elektronik – hauptsächlich aus Westeuropa und den USA – werden in riesigen Containern angeliefert,  mit schrecklichen Folgen! Agbogbloshie hat die gefährlichsten Chemikalien der Welt!

Schwere, saure Rauchböen wogen über die Agbogbloshie-Deponie, eine Ödnis, die mit brennenden Müllhaufen in Ghanas Hauptstadt Accra übersät ist.

Darauf haben wir Netzfrauen bereits mehrfach hingewiesen u. a. in diesem Beitrag: E-Schrott-Albtraum in Afrika und das bleibt es auch! Aus den Augen aus aus dem Sinn – Recycling direkt in Afrika – die Konzerne der Elektronikbranche bauen Werke mit Unterstützung der UN

Dass Müll ein lukratives Geschäft ist, erkannte bereits Bill Gates. Er investiert nicht nur in eine „Müllfirma“, er nimmt gleich die ganze Branche. So ist er auch seit 2003 über die Investmentfirma Cascade an Republic Services beteiligt. Unlängst hat er seinen Anteil auf 27,65 Prozent aufgestockt. Republic Services ist die zweitgrößte Müllbeseitigungsgruppe in den USA. RSG beschäftigt 36.000 Mitarbeiter, um u. a. Abfall in Energie umzuwandeln. Das Unternehmen verbucht jährliche Einkünfte von ca. $ 8 Mrd. Er hat sozusagen auch den Elektroschrott mit verursacht. Bereits 2001 kamen 40 Millionen PCs in den USA auf den Müll. Gründe, den Elektroschrott zu produzieren, gibt es für den Verbraucher reichlich. 2007 läutete das erste iPhone das Smartphone-Zeitalter ein und wurde zum Vorbild für alle folgenden Smartphone-Generationen. Wer wollte da noch ein altes Handy sein eigen nennen? Auch der alte unansehnliche Bildschirm und der viel zu klobige Fernseher wurden durch Flachbild-Monitor oder Flachbildfernseher ausgetauscht.

  • Hinzu kommt, die geplante Obsoleszenz. Das ist nichts anderes als ein künstlich verursachtes Verfallsdatum. Mittels verschiedener Möglichkeiten wird dafür gesorgt, dass die gekaufte Ware kurz nach dem „Verfallsdatum“, nach dem Erlöschen der Garantiezeit, nicht mehr funktioniert.
  • Ersatzteile werden zu so horrenden Preisen verkauft, dass sich eine Reparatur nicht lohnt.
  • Die Geräte sind so konzipiert, dass eine Reparatur extrem aufwändig ist und von einem Laien in der Regel nicht ausgeführt werden kann. Die anfallenden Reparaturkosten würden den Wert eines Neugerätes übersteigen.

Der Hamburger Hafen ist neben Antwerpen und Rotterdam wichtigster europäischer Umschlagplatz für alte Elektrogeräte. Als Füllung von Gebrauchtwagen, vor allem aber in Containern, treten sie die weite Reise nach Afrika an.

Der illegale Handel wird teils von organisierten Banden betrieben. Nach Informationen von Interpol wird diese Straftat nur in 0,5 % der Fälle geahndet.

Radikale Maßnahmen hat Uganda ergriffen, indem dort der Import von Gebrauchtcomputern verboten wurde, egal ob diese funktionieren oder nicht; denn auch die Müllhalden dort ersticken im Giftschrott. Auch die Umweltbehörde in Ghana fordert schon lange ein Importverbot für Elektromüll.

Doch damit der Elektroschrott auch weiterhin nach Afrika geschifft werden kann, haben die großen Konzerne der Elektronikbranche mit Unterstützung der UN Werke für Recycling in Afrika gebaut.

Nachdem sich der Computerriese Dell zusammen mit anderen Elektronikkonzernen bereits in Afrika platziert hat und viele Millionen Dollar in dem Recycling-Programm stecken, ist in Benin Ericsson vor Ort. Ericsson ist ein schwedisches Unternehmen mit Sitz in Stockholm. Das Hauptgeschäft von Ericsson ist Mobilfunktechnologie, Internet- und Multimediakommunikation und Telekommunikation – Umsatz etwa 6,3 Milliarden Euro! Bei dem Unternehmen MTN Bénin handelt es sich ebenfalls um Telekommunikation. Die beiden Unternehmen haben eine Sammelstelle eingerichtet, wo der Elektroschrott in einem 20-Fuß-Container am Stade de l’Amitié de Kouhounou, Cotonou, Benin, gesammelt werden soll. Von da aus geht dann der Elektroschrott zu einem zugelassenen Recyclingpartner von Ericsson in Durban, Südafrika. Dort soll der Elektroschrott dann entsorgt werden.

Bis zu 10.000 Arbeiter waten durch Tonnen von Altgeräten, die Teil eines riesigen, ungeregelten Recyclingprozesses sind, der sich zu einem der weltweit größten Zielorte für gebrauchte Elektronikgeräte entwickelt hat.


Abdrahaman Daouda kam vor zwei Jahren aus dem Niger nach Accra. Er sammelt gebrauchte Wasserbeutel und Schrott und
hofft, eines Tages ein eigenes Taxi zu kaufen. Wenn es jedoch in Agbogbloshie regnet, fällt es ihm schwer zu atmen. (Foto: Peter Yeung)

Die toxischen Auswirkungen von Elektronikschrott in Accra, Ghana

Die Suche nach gebrauchten Elektronik-Gegenständen ist für viele im Raum Agbogbloshie eine Lebensgrundlage, aber
giftiger Elektroschrott stellt ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar. Schwere, saure Rauchböen wogen über die Agbogbloshie-Deponie, eine Ödnis, die mit brennenden Müllhaufen in Ghanas Hauptstadt Accra übersät ist. Bis zu 10.000 Arbeiter waten durch Tonnen von Altgeräten, die Teil eines riesigen, ungeregelten Recyclingprozesses sind, der sich zu einem der weltweit größten Zielorte für gebrauchte Elektronikgeräte entwickelt hat.

Die Arbeiter durchsuchen den Müll auf der Agbogbloshie-Deponie. (Foto: Peter Yeung)

Verbrennungen, Rückenprobleme und infizierte Wunden sind häufige Erkrankungen dieser Mitarbeiter, ebenso wie Atemwegsprobleme, chronische Übelkeit und lähmende Kopfschmerzen, die durch die gefährliche Arbeitsumgebung und die giftige Luftverschmutzung verursacht werden.

„Als kleiner Junge war ich früher Fußballspieler – aber heute nicht mehr“, sagt Abdullah Boubacar, ein 28-Jähriger, der 2008 aus der nordghanaischen Stadt Tamale nach Accra zog. „Ich habe Magengeschwüre und mir geht sehr schnell die Energie aus.“ Boubacar verbringt seine Tage damit, alte Computer und Fernseher auf der Suche nach wertvollen Teilen zu zerstören und isolierte Kabel zu verbrennen, um Kupfer zu gewinnen.

Die Deponie Agbogbloshie ist das Ergebnis der weltweit steigenden Nachfrage nach elektronischen Geräten, da die Verbraucher ihre Geräte ständig aktualisieren und die älteren wegwerfen. Ein erheblicher Teil dieses Elektroschrotts wird, oft illegal, aus dem Westen in Entwicklungsländer in ganz Afrika und Asien verbracht.

Rund 50 Millionen Tonnen Elektroschrott werden jedes Jahr entsorgt, wie ein in diesem Jahr von den Vereinten Nationen veröffentlichter Bericht zeigt.

Diese Zahl wird sich bis 2050 voraussichtlich verdoppeln. Gleichzeitig wird angenommen, dass nur 20 Prozent des Elektroschrotts ordnungsgemäß recycelt werden. Der Rest „landet auf der Mülldeponie oder wird von  Arbeitern in ‚Schwarzarbeit‘ und unter schlechten Bedingungen entsorgt“, stellten die Vereinten Nationen fest.

Das Problem des Elektroschrotts könnte sich zu einer globalen Gesundheitskrise ausweiten, die vor allem städtische Gebiete betrifft, wenn sie nicht angegangen wird. „Elektroschrott ist eine wachsende globale Herausforderung, die weltweit eine ernsthafte Bedrohung für die Umwelt und die menschliche Gesundheit darstellt“, sagt Stephan Sicars, Umweltdirektor bei der UN Industrial Development Organization.

In Ghana kommt der Abfall über den Hafen von Tema an, 20 Meilen östlich der Deponie Agbogbloshie. Hunderttausende Tonnen gebrauchter Elektronik – hauptsächlich aus Westeuropa und den USA – werden in riesigen Containern geliefert. Sie werden oft als gebrauchte Konsumgüter bezeichnet, sagen Gesundheitsexperten, sodass sie nicht streng als Abfall betrachtet werden. Nichtsdestotrotz sind ihre Auswirkungen schädlich.

„Es gibt Hautkrankheiten und [andere] Beschwerden [in Agbogbloshie], aber das größte Problem sind hier Atemwegserkrankungen, weil die [Luft-]Verschmutzung hier so hoch ist“, sagt Julius Fobil, Professor an der School of Public Health der Universität Ghana, der zwischen 2016 und 2018 eine Studie über den Gesundheitszustand von Elektroschrott-Recyclern durchführte.

„Was die Partikel betrifft, so ist die Luftqualität schrecklich“, sagt Fobil weiter. „Die Arbeiter können nichts dagegen tun, weil sie ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, also ist es ein Kompromiss. Sie verdienen Geld, aber ihre Gesundheit leidet.“

Diese Gesundheitsrisiken gelangen in die Nahrungskette. Das Gebiet um Agbogbloshie beherbergt einen der größten Lebensmittelmärkte in Accra, und hagere Tiere wandern frei herum und grasen auf der Deponie. Ein aktueller Bericht der Umweltgruppen Ipen und des Basel Action Networks ergab, dass sich einige der gefährlichsten Chemikalien der Welt in Agbogbloshie befinden.

Ein Ei, das von einem Freilandhuhn in Agbogbloshie gelegt wurde, überschritt demnach die Grenzwerte der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit für chlorierte Dioxine, die Krebs verursachen und das Immunsystem schädigen können, um das 220-Fache.


Ziegen, die auf der Müllhalde grasen [Foto: Peter Yeung]

Insgesamt leben etwa 80.000 Männer, Frauen und Kinder von der Deponie Agbogbloshie. Sie leben entweder vor Ort oder im angrenzenden Slum. Sie gehören zu den ärmsten der 1,7 Millionen Einwohner Accras, von denen viele aus den nördlichen Regionen Ghanas und den Nachbarländern wie Niger, Mali und der Elfenbeinküste stammen.

Abdrahaman Daouda, 34, kam vor zwei Jahren aus dem Niger nach Agbogbloshie. „Die Arbeitslosigkeit war so schlimm, dass mein Vater sich meiner schämte“, sagt er. „Also verließ ich mein Land.“

An manchen Tagen verdient Daouda bis zu 40 ghanaische Cedis ($7,50), indem er gebrauchte Wasserbeutel oder Metallschrott sammelt, aber an anderen verdient er gar nichts. Wenn es regnet, sagt er, wird das Atmen schwieriger, dann nimmt er Zuflucht in einer Hütte, die er mit sechs anderen Migranten aus dem Niger teilt. Er hofft, genug Geld zu sparen, um eines Tages sein eigenes Taxi zu kaufen.

Nachdem die Industrieländer in der Vergangenheit bis zur Gegenwart Afrika erfolgreich ausgeplündert haben und dies auch weiterhin tun, wird es immer wieder viele innovative Möglichkeiten geben, um der afrikanischen Bevölkerung weiterhin Schaden zuzufügen.

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