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Afrika. Meldungen 09 - ab 27.12.2018


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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27.12.2018: Afrikanische Staatschefs sagen zu Kurz: „Hört auf mit eurer Politik der offenen Grenzen in Europa“

Offenbar wundern sich viele Staatschefs in Afrika über die europäische Migrationspolitik. Mehr»


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Sudan 27.12.2018: Proteste gegen hohen Brotpreis provozieren in 1 Woche 18 Tote u8nd 219 Verletzte:
Sudán: Protestas por el alza del precio del pan dejan 18 muertos y 219 heridos en 8 días (VIDEO)

JARTUM.- Dieciocho personas murieron, entre ellas miembros de las fuerzas de seguridad, durante las manifestaciones de protesta  contra el alza del precio del pan que desde hace ocho días sacuden a Sudán, confirmaron  las autoridades. Las protestas que comenzaron el 19 de diciembre también han dejado 219 heridos, declaró el portavoz del gobierno, Boshara Juma,...

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Die Parlamente Südafrikas und Togos haben Ende Dezember das Abkommen zur Errichtung der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (AfCFTA) ratifiziert. Die Gesamtzahl der Länder, die sich an dem Abkommen beteiligen, ist damit auf 49 gestiegen.

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Als Kind erlegte Aisha Bakari Gombi mit ihrem Vater Großwild in den Wäldern von Nigeria. Jetzt gibt es keine Tiere mehr in der Gegend. Aisha jagt nun eine andere Beute - die gewalttätigste dschihadistische Gruppe in Afrika südlich der Sahara, Boko Haram.

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https://deutsch.rt.com/international/81894-fur-zwei-handvoll-dollar-saudis-jemenkrieg-kindersoldaten/

<Der Jemenkrieg schafft es nicht aus dem Schatten der internationalen Berichterstattung. Dass sich nun heraustellte, dass Saudi-Arabien bei seinem verheerenden Feldzug auch auf Kindersoldaten aus dem Sudan setzt, wird daran mutmaßlich wenig ändern.

Der Jemenkrieg schafft es nicht aus dem Schatten der internationalen Berichterstattung. Dass sich nun heraustellte, dass Saudi-Arabien bei seinem verheerenden Feldzug auch auf Kindersoldaten aus dem Sudan setzt, wird daran mutmaßlich wenig ändern.

Auch wenn zuletzt vor allem die Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien in Schweden die spärlichen Schlagzeilen bestimmten, geht der Jemenkrieg bereits in sein viertes Jahr und hat nichts an Brutalität eingebüßt. Der vom Goliath Saudi-Arabien und seiner Koalition geführte Krieg unter dem Feldherrn Mohammed bin Salman ist die größte humanitäre Katastrophe der jüngeren Zeitgeschichte. Zwölf Millionen Menschen stehen am Rand einer Hungersnot, 85.000 Kinder verloren nach aktuellen Angaben ihr Leben im Kampf des absolutistischen Königreichs gegen vermeintlich vom Iran logistisch unterstützte Huthi-Rebellen.

Wie sich nun herausstellte, greift Saudi-Arabien bei seinem Krieg nicht nur auf prominente Unterstützung seitens der transatlantischen Gemeinschaft zurück. Gern gesehen in den Reihen der Koalitionssoldaten sind auch Söldner aus aller Herren Länder. Der Petrodollar macht es möglich. Diese fließen auch in den Sudan, den nunmehr drittgrößten Flächenstaat Afrikas. Der von der sogenannten internationalen Gemeinschaft geächtete Sudan unter Staatschef Umar al-Baschir steht im Jemenkrieg eng an der Seite des saudischen Königshauses.

14.000 sudanesische Kämpfer unterstützen zu jedem Zeitpunkt in bald vier Jahren" den Jemenkrieg als Teil der saudischen Koalition, weiß die New York Times zu berichten.

Bei den gekauften Sudanesen handelt es sich überwiegend um ehemalige Darfur-Kämpfer, die sogenannten "Dschandschawid". Unter ihnen seien demnach viele Kinder im Alter von 14 bis 17 Jahre. Sie sind wesentlich billiger zu haben als etwa US-Söldner, die ebenfalls in den Reihen der Koalition Dienst tun.

Einige der Familien der ehemaligen "schnellen Eingreiftruppe", berüchtigt für ihr brutales und erbarmungsloses Vorgehen in Darfur, sind derart verzweifelt, dass sie demzufolge auch auf Bestechung zurückgreifen, um ihre Söhne gegen Bares in den Dienst der Saudis zu stellen. Der Anteil der Kinder in den Reihen der sudanesischen Jemen-Söldner schwankt dabei zwischen 20 und mehr als 40 Prozent.

Die Saudis haben uns gesagt, was wir mithilfe der Telefone und Geräte tun sollen. Sie haben nie mit uns gekämpft", sagte Mohamed Suleiman al-Fadil, ein 28-jähriges Mitglied des Stammes der Bani Hussein, das Ende letzten Jahres aus dem Jemen zurückkehrte.

Nach Angaben eines weiteren Kämpfers, der in den Kampf um die Hafenstadt Hudaida verwickelt war, verheizten die Saudis ihre Söldner aus dem Sudan "wie Feuerholz". Während die sudanesischen Söldner ins Feuer geschickt würden, zögen es die saudischen und emiratischen Kommandanten dabei vor, sicheren Abstand zur Front zu halten. Die Kommunikation finde aus weiter Distanz über Headsets und GPS statt, gaben Soldaten der Koalition an.

Dass die Monarchie am Persischen Golf auf Kindersoldaten zurückgreift, wird von offizieller Seite jedoch bestritten:

Die Behauptungen, dass es in den Reihen der sudanesischen Streitkräfte Kinder gibt, sind fiktiv und unbegründet", erklärte Koalitionssprecher Turki al-Malki in der Erklärung.

Vielmehr sei demnach das Gegenteil der Fall. Zumindest erklärte al-Malki Anfang Dezember während einer Pressekonferenz, dass die Militärkoalition 102 "Kinderrekruten" aus den Fängen der Huthi-Guerilla "befreit und rehabilitiert" habe.

Auch wenn sich die Angaben nicht verifizieren lassen, scheint eines sicher. Mit dem von saudischer Seite angebotenen Sold können die Huthis sicherlich nicht mithalten. "Sie kämpfen im Jemen, weil sie wissen, dass sie im Sudan keine Zukunft haben", erklärt der Wirtschaftsberater Hafiz Ismail Mohamed.

Wir exportieren Soldaten für den Kampf, als wären sie Ware, die wir in Fremdwährung umtauschen.

Mohamed beklagt den Zustand der sudanesischen Wirtschaft, wo ein qualifizierter Arzt höchstens 500 US-Dollar im Monat verdiene, während selbst ein unerfahrener Rekrut für einen Monat Söldnereinsatz 655 US-Dollar erhalte – plus 10.000 US-Dollar Bonus nach sechsmonatiger Dienstzeit.>

Links: Huthi-Rebellen übergeben wichtigen Hafen im Jemen an Küstenwache


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Nigeria 9.1.2019: Über 30.000 Menschen fliehen vor Islamistenmiliz Boko Haram in Nordnigeria

Im Nordosten Nigerias sind seit dem 20. Dezember mehr als 30.000 Menschen vor Gefechten zwischen der Armee und der Islamistenmiliz Boko Haram geflohen. Mehr»


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BRD-Schwindel
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21.1.2019: Chaos in Zimbabwe, weil niemand weiss, was ein Staat ist:
Die Weißen sind weg – Zimbabwe versinkt im Chaos

<Von Marco Maier

Der Machtwechsel in Zimbabwe brachte den Menschen dort keine wirkliche Besserung. Das südafrikanische Land versinkt sukzessive im Chaos.

Nur wenige Monate nach dem Sturz von Präsident Robert Mugabe, der in seiner Amtszeit mit einer rigorosen Enteignungspolitik gegenüber den weißen Farmern die Kornkammer Afrikas in ein Armenhaus verwandelte, kommt Zimbabwe nicht zur Ruhe. Seit einigen Tagen herrscht in dem südafrikanischen Land bereits ein „Shutdown„. Es herrscht ein Generalstreik.

Banken und Schulen sind geschlossen, überregionale öffentliche Verkehrsmittel stehen still und selbst Straßen wurden blockiert. Es werden keine Zeitungen mehr gedruckt und selbst das Internet wurde durch die Regierung abgeschaltet. Aufgrund marodierender krimineller Banden wagt sich kaum jemand aus dem Haus und immer mehr Geschäfte und Fabriken schließen die Tore. Infolge der verdoppelten Benzinpreise ist der Sprit inzwischen sogar der teuerste der Welt.


Präsident Emmerson Mnangagwa, der politische Veränderungen versprach und auch die weißen Farmer wieder zurückgewinnen wollte, scheint mit seinen Plänen zu versagen. Angesichts des Blackouts von Medien und Internet fließen die Informationen nur spärlich, doch das was durchkommt lässt erahnen, dass in manchen Gegenden des Landes bereits apokalyptische Zustände herrschen müssen.

Das Militär zieht durch die Straßen und Präsident Mnangagwa befindet sich auf Staatsbesuch in Russland. Offiziell um Moskau darum zu bitten, bei der Modernisierung der Armee zu helfen. Doch es scheint, als ob er sich angesichts der Unruhen im Land absetzen wollte. Infolge der humanitären Krise im Land, einer Arbeitslosigkeit von rund 90 Prozent und den sich immer weiter verschlechternden Umständen scheint ein Bürgerkrieg immer wahrscheinlicher.>

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Netzfrauen online, Logo

23.2.2019: EU macht Afrika kaputt - z.B. mit Geflügelfleisch aus der EU:
EU-Hähnchen nach Afrika – Erpressung zugunsten der Fleischkonzerne – EU chicken dumping starves Africa
https://netzfrauen.org/2019/02/23/africa-3/

<Handel statt Hilfsgelder – so soll seit einigen Jahren die Entwicklung Afrikas vorangetrieben werden, doch nicht Afrika profitiert. Wie Afrika in den Hunger getrieben wird, zeigt der Niedergang der Geflügelindustrie in Afrika. Schauen Sie bei den Discountern in die Fleischtruhe, sehen Sie Hähnchenfilet, Hähnchenschnitzel und Hähnchenschenkel, doch wo bleibt der Rest? EU-Hähnchenfleisch überschwemmt immer noch Afrikas Märkte. Ghana importiert 135.000 Tonnen Hühner aus Europa in einem Jahr. Doch nicht nur Ghana ist betroffen, sondern auch andere afrikanische Länder. In den letzten 20 Jahren hat die EU ihr Wirtschaftsabkommen in Afrika genutzt, um ihre hoch subventionierten landwirtschaftlichen Produkte nach Afrika zu bringen, mit zerstörerischen Folgen. Hatte man nicht den afrikanischen Staaten Unterstützung beim Aufbau einer eigenen Wirtschaft zugesagt? Stattdessen lassen Billigexporte von Geflügelfleisch aus der EU den einheimischen Produzenten kaum Chancen. Viele afrikanische Länder wurden durch die Versprechen der EU eines barrierefreien Zugangs zum Handel mit Europa dazu verleitet, ihre eigenen Handelsbarrieren abzubauen. Doch sobald die Tinte auf den Verträgen trocken war, überschwemmten die EU-Geflügelproduzenten das afrikanische Land mit gefrorenem Geflügel zu Preisen, die deutlich unter den Produktionskosten der Afrikaner liegen. Die EU-Geflügelproduzenten entsorgen die unerwünschten Hühnerteile, die in Europa im Wesentlichen ein Abfallprodukt sind, nach Afrika. 

Auf dem Weltmarkt wird Afrika keine Chance gelassen

Die EU zerstört mit ihrer Politik den ganzen afrikanischen Kontinent! Doch nicht nur mit Rüstungsgütern, sondern auch mit anderen „Geschenken“, die Afrika in die Armut treiben. In Afrikas Kühlregalen stehen europäische Milchprodukte zu Billigpreisen, sodass in Afrika immer mehr Kleinbauern ihre Lebensgrundlage verlieren. Hinzu kommen die großen Gemüse- und Obstproduzenten aus Europa, die den afrikanischen Bauern das Land wegnehmen, sodass diese letztendlich als „moderne Sklaven“ auf diesen Feldern arbeiten müssen. Viele verlassen ihre Dörfer und wandern in größere Städte, in der Hoffnung, dort Arbeit zu finden. Doch auch hier kommen die großen Unternehmen meist aus Europa oder anderen Ländern und es bleibt ein kleiner Job als Tagelöhner, wenn überhaupt.

Hähnchen nach Afrika – Staatliche Erpressung zugunsten der Fleischkonzerne

Am Beispiel Geflügel für Afrika, zeigt sich, wie Afrika gar keine Chance auf dem Weltmarkt gelassen wird. Die Geflügelindustrie in Afrika hat mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, so das Wirtschaftsministerium Deutschlands in einer Mitteilung für Unternehmen, die in Afrika investieren möchten.

Man sei in einer bislang noch nicht dagewesenen Krise, erklärt Miles Dally, Geschäftsführer des größten Produzenten RCL Foods in der Presse. Das Unternehmen will 15 seiner 25 Geflügelfarmen schließen und  rund 1.250 Mitarbeiter entlassen. Der zweitgrößte Hersteller Astral Foods plant, rund 1.500 Beschäftigte freizustellen. Rund ein Dutzend kleinere Unternehmen mussten nach Angaben der South African Poultry Association (SAPA) in den letzten Monaten aufgeben.

Vielen Menschen gingen daraufhin auf die Straße und ein richtiger „Hühnerkrieg“ entbrannte, der bis heute anhält.

Die SAPA beklagt die wachsenden Importe von Geflügelfleisch, insbesondere aus der EU. Während in Europa vor allem Hähnchenbrust bevorzugt wird, werden nach Südafrika die Hähnchenkeulen geschickt.

Die SAPA wirft ausländischen Herstellern vor, diese Teile zu Dumping-Preisen nach Südafrika zu liefern und so die Geschäftsgrundlage der heimischen Unternehmen zu zerstören.

Die Europäische Union hat eine lange und beschämende Geschichte missbräuchlicher landwirtschaftlicher Handelspraktiken gegenüber Afrika und anderen Entwicklungsregionen. Sein räuberischer Ansatz hatte katastrophale Auswirkungen, darunter verwüstete Geflügelzüchter und -produzenten in Afrika und anderswo.

In den letzten Jahren gehörte es für westliche Politiker schon fast zum guten Ton, positive Statistiken über die Entwicklung Afrikas zu verbreiten. Wirtschaftswissenschaftler präsentierten beeindruckende makroökonomische Zahlen, die Afrika als die am schnellsten wachsende Region der Welt zeigten. Doch woher kommen dann die Armut und das Elend, die man noch immer in den Straßen sehen kann?

Ein klarer Blick auf die Zahlen schmälert die Wirkung der ökonomischen Kennziffern beträchtlich. Denn einem Großteil der Afrikaner geht es nicht besser als vorher. Von dem wirtschaftlichen Wachstum der vergangenen Jahre haben nur einige Wenige profitiert. Die vielzitierte Schere zwischen Arm und Reich ist noch größer geworden. Und die westlichen Wirtschaftsprogramme sind daran nicht ganz unschuldig.

Viele afrikanische Länder hängen finanziell von dem Export von Rohstoffen ab.

Da die Preise für die Produkte jenseits ihrer Landesgrenzen bestimmt werden, haben die Hersteller selbst kein Mitspracherecht. Kollabieren die Preise auf dem Weltmarkt, haben die betroffenen Staaten keine Chance.

Den ohnehin schon armen Ländern bleibt dann gar nichts anderes mehr übrig, als weitere Schulden zu machen.

Der Internationale Währungsfond (IWF) öffnet den Geldhahn nur dann, wenn das jeweilige Land seine Industrie und seine Landwirtschaft für den globalen Wettbewerb öffnet.

Schon bei dem Thema „Privatisierung des Wassers“ haben wir aufgezeigt, wie Konzerne mit Hilfe des IWF profitieren: Raubbau am kostbarsten Gut! Gewusst? Wollen Länder Kredite von Weltbank oder IWF – dann müssen sie ihr Wasser privatisieren!

Nicht anders ist es, wenn die afrikanischen Länder Entwicklungshilfe aus Deutschland bekommen wollen. Das mussten auch die Menschen aus Tansania erfahren. Um Entwicklungshilfe zu bekommen, musste Tansania die Gesetze ändern.  Die tansanischen Bauern erwartet jetzt eine Gefängnisstrafe von mindestens 12 Jahren oder eine Geldstrafe von mehr als 205.300 € oder beides, wenn sie Saatgut verkaufen, das nicht zertifiziert wurde. Nutznießer dieser Gesetze sind BayerMonsanto, Syngenta und BASF.

Dort, wo Landwirtschaft durch Entwicklungshilfe gefördert wird, schließlich will man angeblich den Hunger der Menschen besiegen, sind die großen Agrarkonzerne im Schlepptau.

Billige Produkte aus dem Ausland überschwemmen in der Folge die lokalen Märkte und ersticken die aufkeimenden Industrien der armen Länder im Keim.

Dieses Schicksal ereilt auch viele afrikanische Bauern: Sie müssen plötzlich mit extrem billigen und zum Teil auch noch subventionierten Importprodukten Schritt halten.

Ghana hatte zum Beispiel,1,5 Milliarden Dollar für den Import von Reis, Zucker, Fisch, Tomaten und einfachem Speiseöl ausgegeben. „Hätten wir dieses Geld in Ghana ausgegeben, wäre es in die Taschen von ghanaischen Unternehmern geflossen, die unsere Wirtschaft hier in Ghana gestärkt hätten“, klagte der damalige Präsident John Dramani Mahama. Doch leider war er wenig handlungsfähig, denn die wirtschaftlichen Vorgänge in Ghana liegen fest in der Hand des IWF: Kredite gegen Marktliberalisierung.

Als Geisel der IWF – Ein prominentes Beispiel dafür ist die immer schwieriger werdende Lage der Geflügelbauern in Ghana.

Das ghanaische Parlament hatte beschlossen, importiertes Geflügel mit einem Einfuhrzoll zu belegen. Doch der Internationale Währungsfonds meldete Bedenken an. Die Richtlinie wurde nie umgesetzt.

Nicht anders in Südafrika. Zwar wird immer aus Europa behauptet:

„EU-Importe machen nur einen winzigen Bruchteil der importierten Hühner in Südafrika aus. Dies hat keinen Einfluss auf die Rentabilität der Geflügelbranche in Südafrika.“

Doch das ist falsch, wie aktuelle Zahlen belegen:

Die Geflügelteile zum Dumpingpreis sind aus Ländern der EU  auf einem historischen Höchststand  und sogar in fünf Jahren um 300% gestiegen. Da die wichtigen Exportländer der EU wie Russland und China den Import von Geflügel aus der EU gestoppt hatten oder technische Barrieren zum Schutz der lokalen Hühnerindustrie auferlegten, exportierte die EU  80% aller Geflügelteile nach Südafrika. Mit schlimmen Folgen für die dortige Geflügelindustrie.


Die Einfuhren von Geflügel zu Dumpingpreisen hindern die lokalen Geflügelproduzenten daran, die Preise anzuheben, um die durch Dürre bedingten Erhöhungen bei anderen Betriebsmitteln wie Mais auszugleichen. Da die lokale Produktion unwirtschaftlich wird, schließen die Fabriken und Arbeitsplätze gehen verloren.

Zu den Opfern der schockierend unmoralischen Haltung der EU beim Handel mit Geflügel zählen bislang Kamerun, Senegal, Ghana und in jüngster Zeit Südafrika. Infolge einer Importflut wurden 70% der Geflügel-Betriebe in Senegal geschlossen. In Kamerun verloren 120.000 Menschen ihren Arbeitsplatz. In Ghana wurden gemäß der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen die Geflügelverarbeitungsbetriebe auf 25% der Kapazität und die Futtermühlen auf 42% der Kapazität reduziert.

Geflügelproduzenten und Gewerkschaften in Südafrika und Ghana haben sich der Anti-Dumping-Bewegung von FairPlay angeschlossen, um das Dumping von EU-Geflügelteilen auf afrikanischen Märkten zu bekämpfen.

In Westafrika wird der EU-Geflügelhandel als Migrationsgrund  betrachtet. Angesichts des Umfangs der EU-Exporte in 38 afrikanische Länder südlich der Sahara ist dies ein panafrikanisches Thema. Der Druck auf die EU-Exporteure, neue Märkte über die Grenzen der EU hinaus zu erschließen, wird in den kommenden Jahren zunehmen, getrieben durch die Ausweitung der EU-Produktion und die Beschleunigung des Exportwachstums. 

Frauen und junge Menschen stehen routinemäßig an oberster Stelle der Beschäftigungsbedarfshierarchie Südafrikas. Ironischerweise und tragischerweise ist die Branche, die das Potenzial hat, Tausende von Menschen aufzunehmen, immens durch Dumping bedroht.

Dumping kann am besten als räuberische Handelspraxis beschrieben werden, die darauf abzielt, einen Markt zu erobern und Preismacht und Marktbeherrschung zu sichern – genau das, was die EU bei der südafrikanische Hühnerindustrie macht, so eine aktuelle Studie. 

Die SA Poultry Association (Sapa) berechnet, dass für jede 10 Tonnen Huhn, die lokal produziert und nicht importiert werden, ein lokaler Job erstellt werden könnte. (Entscheidend ist, dass jede Person, die im Hühnersektor beschäftigt ist, bis zu zehn weitere Personen unterstützt.). Derzeit werden jeden Monat etwa 300.000 Tonnen gefrorene Hühnerportionen in Südafrika „abgeladen“.

Wenn die Dumping-Importe aus der EU gestoppt werden, könnten folglich bis zu 30.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, wenn die lokale Industrie expandiert, um die Nachfrage zu befriedigen. Die meisten dieser Arbeitsplätze werden in ländlichen Gebieten sein – Hühnerzucht und -verarbeitung sind keine städtischen Aktivitäten, so FairPlay am 19.Februrar 2019 in einem Bericht.

Die EU fördert die landwirtschaftliche Entwicklung in Ländern, in denen ihre Exporteure gleichzeitig die Landwirtschaft töten und in Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit zu Elend und Armut beitragen.

Sh: Entwicklungshilfe mit großen Agrarkonzernen im Schlepptau! In Afrikas Kühlregalen stehen europäische Milchprodukte zu Billigpreisen!

Alle wollen vom Hähnchen nur das Beste und das, was sich in Europa nicht verkaufen lässt, wird nach Afrika transportiert und dort verwertet, und dies ruiniert mit den Dumpingpreisen, da ja aus der EU subventioniert, nicht nur die dortigen Geflügelzüchter, sondern ist auch eine Gefahr für die Gesundheit. Sie können sich sicherlich vorstellen, was die große Hitze ohne ausreichende Kühlung des Fleisches anrichtet.

Hatte man nicht den afrikanischen Staaten Unterstützung beim Aufbau einer eigenen Wirtschaft zugesagt?

Dazu auch einen Beitrag von Chris Ward, einem in Kanada ansässigen Berater für Gesundheitspolitik und internationale Entwicklungsberatung. Er ist Mitglied von FairPlay.>

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Nigeria hat internationale Ölkonzerne, die im Land tätig sind, aufgefordert, insgesamt fast 20 Milliarden US-Dollar an ausstehenden Steuern und Lizenzgebühren zu zahlen. Nach Angaben der Regierung in Abuja wurde das Geld nicht an die entsprechenden Bundesstaaten Nigerias gezahlt.

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BRD-Schwindel
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27.2.2019: Der Grünstreifen quer durch Afrika wird ein Erfolg - Wiederaufforstung und nachhaltige Landwirtschaft mit Akazien etc.:
In Afrika entsteht eine 8.000 Kilometer lange Mauer
http://brd-schwindel.ru/in-afrika-entsteht-eine-8-000-kilometer-lange-mauer/

<von Watergate

Bereits vor zwölf Jahren hat die Afrikanische Union begonnen, einen 8.000 Kilometer langen Grünstreifen quer durch den afrikanischen Kontinent zu pflanzen. Schon bei der Verkündung des Projekts war klar: Das Projekt ist ambitioniert.

Der Grünstreifen, der einmal zu einem Baumwall heranwachsen soll, verläuft unmittelbar südlich der Sahara und soll 15 Kilometer breit werden. In der sogenannten Sahelzone lebt der Großteil der Menschen außerhalb der Städte von Landwirtschaft. Doch die Landwirtschaft wird von der Wüste bedroht.

Da die Sahara Wüste immer weiter voranschreitet, hat die Afrikanische Union 2007 beschlossen, die „Große Grüne Mauer“ entlang der Sahara von der West- bis zur Ostküste Afrikas zu pflanzen, um die Gegend wieder zu begrünen. Dadurch sollte sich das Leben der in der Sahel-Zone lebenden Menschen wieder verbessern. Die Grüne Mauer soll helfen, die natürlichen Böden in der Sahel-Zone zu erhalten sowie Dürren zu verhindern. Vorbild für den Baumwall in Afrika ist die Grüne Mauer in China, das größte bislang bekannte Aufforstungsprojekt. Auch dort soll der Grünstreifen als Schutz vor Wüstenstürmen und der Ausbreitung der Wüste dienen.

Doch das Projekt in Afrika stellte sich schnell als nicht zielführend heraus. Zum einen ist nicht nur die Ausbreitung des Sandes für das Fortschreiten der Wüste verantwortlich. Vielmehr ist zu wenig Regen und eine einseitige Landwirtschaft der Bevölkerung für die Ausbreitung der Wüste verantwortlich. Ein Grünstreifen aus Bäumen hätte nur wenig Einfluss auf das Makroklima und aufgrund des fehlenden Niederschlags wären die Pflanzen vermutlich zu achtzig Prozent einfach vertrocknet.

Dennoch wurde das Projekt aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse nicht aufgegeben. Vielmehr wurde es an die lokalen Gegebenheiten angepasst. Zudem wurde die nachhaltige Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen verstärkt gefördert. Die lokale Bevölkerung wurde in die Initiativen zu nachhaltiger Landwirtschaft sowie dem Pflanzen von Bäumen miteinbezogen. So entwickelte sich mit der Zeit ein Netzwerk aus verschiedenen lokalen Initiativen, die das Großprojekt als Ganzes unterstützen und so für eine nachhaltige Wiederaufforstung der Sahel-Zone sorgen.

In den trockenen Gegenden werden Bäume gepflanzt, die an die Gegebenheiten angepasst sind und nicht gewässert werden müssen, die Akazienbäume. Zudem dienen die Akazien als Rohstoff für Marmeladen und Honig sowie weitere Produkte im Lebensmittelbereich. Immerhin konnten inzwischen 15 Prozent der ursprünglich geplanten Bepflanzungsmenge auch tatsächlich gepflanzt werden. Die Pflanzen dienen als CO2-Speicher und als Sauerstofflieferant. Sie beeinflussen das Mikroklima positiv und ziehen zahlreiche Tierarten an, die sich in den breiten Grünstreifen wieder angesiedelt haben. Bodenerosion wird in den Gebieten an den Grünstreifen verhindert.

Das Projekt wird deshalb inzwischen als Erfolg angesehen und dessen geplante Umsetzung soll auch in den kommenden Jahren weiter vorangetrieben werden.>

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