El-Fasher
(Sudan) am 4.8.2025: Wir leiden":
Menschen in Sudans el-Fasher essen
Tierfutter, um zu überleben
‘We’re
suffering’: People in Sudan’s el-Fasher
eat animal fodder to survive
https://www.aljazeera.com/news/2025/8/4/cholera-deaths-rise-to-191-in-sudans-darfur-area-amid-famine-ongoing-war
https://orf.at/stories/3401736/
5.8.2025:
Tausende in Sudans belagertem
el-Fasher sind laut UNO ‚vom Hunger
bedroht‘
Thousands in Sudan’s
besieged el-Fasher at ‘risk of
starvation’, UN warns
https://www.aljazeera.com/news/2025/8/5/thousands-in-sudans-besieged-el-fasher-at-risk-of-starvation-un-warns
Der
nächste Völkermord auf dem Planet am
6.8.2025: nach zionistischem Rezept:
Warum hungern Menschen in Sudans
el-Fasher?
Why are people starving
in Sudan’s el-Fasher?
https://www.aljazeera.com/news/2025/8/6/why-are-people-in-sudans-el-fasher-starving
Sudan
am 7.8.2025: WAS suchen
kolumbianische Söldner im Sudan in
Afrika?
Das sudanesische Militär zerstörte
ein Flugzeug der VAE mit
kolumbianischen Söldnern:
Staatsfernsehen
Sudan military destroyed
UAE plane carrying Colombian
mercenaries: State TV
https://www.aljazeera.com/news/2025/8/7/sudan-says-army-destroyed-uae-aircraft-killing-40-colombian-mercenaries
Präsident Gustavo Petro sagt, seine Regierung
versuche herauszufinden, wie viele Kolumbianer
bei dem Angriff ums Leben gekommen sind.
Die sudanesische Luftwaffe hat ein Flugzeug der
Vereinigten Arabischen Emirate mit kolumbianischen
Söldnern an Bord zerstört, als es auf einem
Flughafen in Darfur landete, der von den
paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF)
kontrolliert wird, berichtete das mit der Armee
verbündete Staatsfernsehen.
Bei dem Angriff am späten Mittwoch seien
mindestens 40 Menschen getötet worden, berichtete
der staatliche Sender.
Der Flughafen war in letzter Zeit wiederholt Ziel
von Luftangriffen der sudanesischen Armee, die
sich seit April 2023 im Krieg mit der RSF
befindet.
Eine militärische Quelle, die mit der
Nachrichtenagentur AFP unter der Bedingung der
Anonymität sprach, sagte, das emiratische Flugzeug
sei auf dem Flughafen Nyala in Darfur "bombardiert
und vollständig zerstört" worden.
Von Seiten der RSF gab es keinen unmittelbaren
Kommentar.
AFP zitierte einen emiratischen Beamten, der die
seiner Meinung nach falschen Behauptungen
zurückwies, dass die sudanesische Armee das
Flugzeug zerstört habe.
Kolumbiens Präsident Gustavo Petro sagte, seine
Regierung versuche herauszufinden, wie viele
Kolumbianer bei dem Angriff ums Leben gekommen
seien.
"Wir werden sehen, ob wir ihre Leichen
zurückbringen können", schrieb er auf X.
Das staatliche Fernsehen berichtete, das Flugzeug
sei von einem Luftwaffenstützpunkt im Golf
gestartet und habe Dutzende von ausländischen
Kämpfern und militärischer Ausrüstung an Bord
gehabt, die für die RSF bestimmt seien, die fast
ganz Darfur kontrolliert.
Die Armee unter der Führung von Abdel Fattah
al-Burhan beschuldigt die Vereinigten Arabischen
Emirate seit langem, die RSF über den Flughafen
Nyala mit fortschrittlichen Waffen, darunter
Drohnen, zu versorgen.
Abu Dhabi hat die Vorwürfe zurückgewiesen.
Satellitenbilder, die vom Humanitarian Research
Lab der Yale University veröffentlicht wurden,
zeigen mehrere in China hergestellte
Langstreckendrohnen auf dem Flughafen der
Hauptstadt des Bundesstaates Süd-Darfur.
Am Montag beschuldigte die mit der Armee
verbündete sudanesische Regierung die VAE,
kolumbianische Söldner zu rekrutieren und zu
finanzieren, um für die RSF zu kämpfen, und
behauptete, sie habe Dokumente, die dies belegen.
Berichte über kolumbianische Kämpfer in Darfur
gehen auf Ende 2024 zurück und wurden von Experten
der Vereinten Nationen bestätigt.
Kolumbien will Söldner verbieten
Diese Woche berichteten die Joint Forces – eine
pro-Armee-Koalition in Darfur – von mehr als 80
kolumbianischen Söldnern, die an der Seite der RSF
in el-Fasher kämpfen, der letzten Hauptstadt des
Bundesstaates Darfur, die noch unter der Kontrolle
der Armee steht.
Die Armee veröffentlichte auch Videoaufnahmen, von
denen es hieß, es handele sich um "ausländische
Söldner, von denen angenommen wird, dass sie aus
Kolumbien stammen", die nicht unabhängig überprüft
werden konnten.
Im Dezember teilte der Sudan mit, das
kolumbianische Außenministerium habe sein Bedauern
"über die Teilnahme einiger seiner Bürger am
Krieg" zum Ausdruck gebracht.
Kolumbianische Söldner, viele ehemalige Soldaten
und Guerillas, sind in anderen globalen Konflikten
aufgetreten und wurden zuvor von den VAE für
Operationen im Jemen und in der Golfregion
angeheuert.
In seinem Beitrag vom Mittwoch sagte Petro, er
bewege sich für ein Verbot von Söldneraktivitäten
und nannte sie "einen Handel mit Menschen, die in
Waren zum Töten verwandelt werden".
Während die Kämpfe weitergehen, sind Tausende von
Familien, die in der belagerten Stadt el-Fasher
eingeschlossen sind, "vom Hungertod bedroht",
warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten
Nationen (WFP).
Ein Ausbruch von Cholera im Bundesstaat
Nord-Darfur, dessen Hauptstadt el-Fasher ist, hat
das Elend weiter verstärkt. Der Krieg im Sudan,
der nun im dritten Jahr ist, hat Zehntausende
getötet, 13 Millionen vertrieben und das Land in
die schlimmste Hunger- und Vertreibungskrise der
Welt gestürzt. Quelle: Agence France Presse
ENGL orig.:
President Gustavo Petro says his government is
trying to find out how many Colombians died in
the attack.
Sudan’s air force has destroyed a UAE aircraft
carrying Colombian mercenaries as it was landing
at an airport in Darfur controlled by the
paramilitary Rapid Support Forces (RSF),
army-aligned state TV reported.
The attack late on Wednesday killed at least 40
people, the state broadcaster reported.
The airport has recently come under repeated air
strikes by the Sudanese army, which has been at
war with the RSF since April 2023.
A military source, speaking to the AFP news agency
on condition of anonymity, said the Emirati plane
“was bombed and completely destroyed” at Darfur’s
Nyala airport.
There was no immediate comment from the RSF.
AFP quoted an Emirati official denouncing what he
considered false allegations that the Sudanese
army had destroyed the plane.
Colombia’s President Gustavo Petro said his
government was trying to find out how many
Colombians died in the attack.
“We will see if we can bring their bodies back,”
he wrote on X.
State TV said the aircraft had taken off from an
airbase in the Gulf, carrying dozens of foreign
fighters and military equipment intended for the
RSF, which controls nearly all of Darfur.
The army, led by Abdel Fattah al-Burhan, has long
accused the United Arab Emirates of supplying
advanced weaponry, including drones, to the RSF
via Nyala Airport.
Abu Dhabi has denied the accusations.
Satellite images released by Yale University’s
Humanitarian Research Lab have shown multiple
Chinese-made long-range drones at the airport of
the South Darfur state capital.
On Monday, Sudan’s army-aligned government accused
the UAE of recruiting and funding Colombian
mercenaries to fight for the RSF, claiming it has
documents proving that.
Reports of Colombian fighters in Darfur date back
to late 2024 and have been confirmed by United
Nations experts.
Colombia seeks to ban mercenaries
This week, the Joint Forces – a pro-army coalition
in Darfur – reported more than 80 Colombian
mercenaries fighting on the RSF’s side in
el-Fasher, the last Darfur state capital still
under army control.
The army also released video footage it said was
of “foreign mercenaries believed to be from
Colombia”, which could not be independently
verified.
In December, Sudan said Colombia’s Foreign
Ministry had expressed regret “for the
participation of some of its citizens in the war”.
Colombian mercenaries, many former soldiers and
guerrillas, have appeared in other global
conflicts and were previously hired by the UAE for
operations in Yemen and the Gulf.
In his post on Wednesday, Petro said he was moving
to ban mercenary activity, calling it “a trade in
men turned into commodities to kill”.
As fighting continues, thousands of families
trapped in the besieged city of el-Fasher are at
“risk of starvation”, the UN’s World Food
Programme (WFP) has warned.
An outbreak of cholera in the North Darfur state,
of which el-Fasher is the capital, has further
added to the misery.
Sudan’s war, now in its third year, has killed
tens of thousands, displaced 13 million, and
plunged the nation into the world’s worst hunger
and displacement crisis.
Source: Agence France Presse
https://orf.at/stories/3402193/
Sudan am 12.8.2025:
Kriegsverbrechen ohne Ende - nach zionistischem
Muster wie im Gazastreifen:
Über 40 Tote bei Angriff auf Flüchtlingslager
im Sudan
https://www.blick.ch/politik/konflikt-spitzt-sich-zu-mehr-als-40-tote-bei-angriff-auf-fluechtlingslager-im-sudan-id21130720.html
https://orf.at/stories/3402350/
https://orf.at/stories/3402547/
In der Region Darfur im vom Krieg heimgesuchten
Sudan sind nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen
(MSF) innerhalb einer Woche mindestens 40 Menschen
im Zusammenhang mit Cholera gestorben. Die
Organisation sprach heute von der „schlimmsten
Cholera-Epidemie“ in dem nordostafrikanischen Land
seit Jahren.
Kolumbianer im Sudan am 14.8.2025:
Aufnahmen zeigen einen Zug kolumbianischer
Söldner, die von den VAE angeheuert wurden und
in der Nähe einer Moschee in Al Fashir mit
sudanesischen Armeetruppen zusammenstoßen
(ENGL: Footage shows a platoon of UAE-hired
Colombian mercenaries clashing with Sudanese Army
forces near a mosque in Al Fashir)
https://t.me/RealWorldNewsChannel/38437
Schweizer Regierung meint am
15.8.2025: 4 Millionen Franken könnten dem Sudan
helfen, der mit Nazi-Zion-Taktiken Bürgerkrieg
führt:
Schweiz stellt Uno vier Millionen Franken für
Sudan zur Verfügung
https://www.nau.ch/news/schweiz/schweiz-stellt-uno-vier-millionen-franken-fur-sudan-zur-verfugung-67031058
Keystone-SDA - Bern - Die Schweiz unterstützt
den UN-Hilfsfonds, um Ernährung, medizinische
Versorgung und Schutz für besonders betroffene
Menschen im Sudan zu sichern.
Sudan
am 19.8.2025: In den Nuba-Bergen und
die Allianz, die den sudanesischen
Bürgerkrieg neu gestaltet
Inside the Nuba
Mountains and the alliance reshaping
Sudan’s civil war
https://www.aljazeera.com/features/longform/2025/8/19/inside-the-nuba-mountains-and-the-alliance-reshaping-sudans-civil-war
20.8.2025:
Von den USA geführte Vermittler sind
'entsetzt' über die humanitäre Krise
im kriegsgeplagten Sudan
US-led mediators
‘appalled’ by humanitarian crisis in
war-torn Sudan
https://www.aljazeera.com/news/2025/8/20/us-led-mediators-appalled-by-humanitarian-crisis-in-war-torn-sudan
22.8.2025:
RSF-Angriffe kosten 89 Menschen in
10 Tagen im sudanesischen Darfur das
Leben, sagt die UN
RSF attacks kill 89
people in 10 days in Sudan’s Darfur, UN
says
https://www.aljazeera.com/news/2025/8/22/rsf-attacks-kill-89-people-in-10-days-in-sudans-darfur-un-says
Sudan am 24.8.2025:
Hunger-Holocaust mit Cholera - zionistisches
Rezept:
Der vergessene Konflikt: «Diese hungernden
Menschen im Sudan waren einst Uni-Professoren»
https://www.20min.ch/story/buergerkrieg-im-sudan-ehemalige-professoren-kaempfen-ums-ueberleben-103401977
Carolin Teufelberger - Helfer vor Ort berichten
von Hunger und Cholera. Millionen Menschen
verlieren im Sudan alles, doch die humanitäre
Krise geschieht fast unter Ausschluss der
Öffentlichkeit – auch, weil es kaum Geflüchtete
bis nach Europa schaffen.
Sudan
am 4.9.2025: In belagerter
sudanesischer Stadt droht Zivilisten
der Tod, wenn sie versuchen zu
fliehen
In besieged Sudan city,
civilians face death if they try to
escape
https://www.aljazeera.com/features/2025/9/4/the-rsf-targets-young-men-civilians-speak-out-from-sudans-besieged-city
https://orf.at/stories/3404983/
Eine unabhängige Expertenkommission hat vor
dem UNO-Menschenrechtsrat den Bürgerkrieg im
Sudan als einen „Krieg der Gräueltaten“
bezeichnet. Bei der Vorstellung des Berichts
warf der Vorsitzende der Kommission, Mohamed
Chande Othman, heute den Konfliktparteien
schwere Verbrechen gegen die
Zivilbevölkerung vor.
Seit dem letzten Bericht der Kommission im
vergangenen Jahr habe sich die Lage noch
verschlechtert.
Gezielte Angriffe auf Zivilisten
„Zivilisten geraten nicht einfach ins
Kreuzfeuer, sie werden gezielt angegriffen,
vertrieben und ausgehungert“, sagte Othman.
Sowohl die paramilitärische RSF als auch die
Regierungsarmee SAF und ihre jeweiligen
Verbündeten hätten Kriegsverbrechen
begangen. „Im Fall der RSF erreichen viele
ihrer Taten den Grad von Verbrechen gegen
die Menschlichkeit, darunter Verfolgung und
Vernichtung.“
Zudem gebe es „überwältigende Beweise“ für
Vergewaltigungen, sexuelle Sklaverei und
Zwangsverheiratungen. Dabei seien auch erst
zwölf Jahre alte Mädchen zur Heirat
gezwungen worden.
Zerstörung von „Lebensadern“
„Zivilisten im Sudan werden nicht nur
getötet und vertrieben, sondern ihnen auch
bewusst die Mittel zum Überleben genommen“,
sagte Kommissionsmitglied Joy Ngozi Ezeilo
zu den Zerstörungen von Krankenhäusern,
Kraftwerken, Stromnetzen und Märkten. Diese
seien „Lebensadern“ für die Überlebenden des
Konflikts, wie sie betonte. „Das sind keine
zufälligen Kriegsschäden. Es sind gezielte
Strategien.“
Zu den Folgen des Konflikts zähle „eine der
schwersten Hungerkatastrophen der modernen
Geschichte“. Fast 25 Millionen Menschen –
die Hälfte der sudanesischen Bevölkerung –
sind von akuter Ernährungsunsicherheit
betroffen, so die Expertenkommission. Scharf
kritisiert wurde zudem eine Kultur der
Straflosigkeit.
Internationales Handeln sei unabdingbar,
empfahl der Bericht dem Menschenrechtsrat.
Hierzu zählten eine Durchsetzung des
Waffenembargos, humanitäre Hilfe, Sanktionen
und Vermittlung für einen Friedensprozess.
Die Kriegsparteien würden zum Ende der
Kämpfe, Schutz der Zivilbevölkerung und
Zugang für humanitäre Hilfe aufgefordert.
Zionistische Taktiken in Afrika
am 19.9.2025: Der afrikanische Völkermord
findet im Sudan statt:
UN-Bericht: Sudan-Konflikt verschärft sich –
viele zivile Opfer
https://www.nau.ch/news/ausland/un-bericht-sudan-konflikt-verscharft-sich-viele-zivile-opfer-67045886
Keystone-SDA - Genève - Das UN-Büro für
Menschenrechte warnt in einem neuen Bericht
vor einer Eskalation der Gewalt im
sudanesischen Bürgerkrieg.
In einem neuen Bericht warnt das UN-Büro für
Menschenrechte vor einer Eskalation der Gewalt
im sudanesischen Bürgerkrieg.
«Jeden Tag erreichen uns weitere Berichte über
Gräueltaten», sagte Li Fung, Beauftragte des
UN-Hochkommissars für Menschenrechte im Sudan,
bei der Vorstellung des Berichts in Genf kurz
vor der UN-Generalversammlung. «Gerade heute
Morgen haben wir Berichte erhalten, wonach
Dutzende Zivilisten während des Gebets in einer
Moschee getötet wurden, wahrscheinlich durch
Bombardements.»
Zwischen Januar und Ende Juni seien fast 3400
Zivilisten bestätigten Berichten zufolge in dem
Konflikt getötet worden – diese Zahl entspreche
bereits 80 Prozent der im vergangenen Jahr
getöteten Zivilisten. Dabei seien die
tatsächlichen Zahlen vermutlich wesentlich
höher.
El Fascher: Dramatische Lage in belagerter
Hauptstadt Nord-Darfurs
Dramatisch ist die Lage vor allem in El Fascher,
der seit eineinhalb Jahren von der Miliz RSF
belagerten Hauptstadt der Region Nord Darfur, in
der noch mehrere Hunderttausend Menschen
eingeschlossen sind.
«Es gibt keine sicheren Fluchtwege aus der
Stadt, und die Zivilbevölkerung ist in einer
Situation gefangen, in der sie eine Wahl
zwischen zwei Übeln hat», sagte Fung. «Entweder
sie bleibt in El Fascher und riskiert
Bombardierungen, Hunger und Gräueltaten, wenn
die RSF die Stadt einnimmt, oder sie flieht und
riskiert Hinrichtungen, sexuelle Gewalt und
Entführungen.»
«Der Konflikt verschärft sich, und diese
Verschärfung bedeutet, dass die Konfliktparteien
über mehr Kapazitäten verfügen, militärisch und
personell», sagte Patrick Youssef,
Afrikadirektor des Internationalen Komitee des
Roten Kreuzes (IKRK). «Es entstehen neue
Frontlinien, unter anderem um El Fascher, wo
sich eine der schlimmsten humanitären
Katastrophen abspielt, die ich je gesehen habe.»
Sudan
mit Völkermord nach zionistischem
Modell am 19.9.2025:
UN-Warnung an vorderster Front in
Sudans "vergessenem" Krieg
Civilians on the front
line in Sudan’s ‘forgotten’ war, UN
warns
https://www.aljazeera.com/news/2025/9/19/civilians-on-the-front-line-in-sudans-forgotten-war-un-warns
22.9.2025:
Hochverratsprozess gegen den
südsudanesischen Vizepräsidenten
Machar beginnt: Bruch der
"Einheitsregierung"
Treason trial begins for
South Sudan VP Machar as ‘unity
government’ breaks
https://www.aljazeera.com/news/2025/9/22/treason-trial-begins-for-south-sudan-vp-machar-as-unity-government-breaks
2.10.2025:
UN warnt vor möglichen "ethnisch
motivierten" Gräueltaten im
sudanesischen el-Fasher
UN warns of potential
‘ethnically driven’ atrocities in
Sudan’s el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/2/un-warns-of-potential-ethnically-driven-atrocities-in-sudans-el-fasher
https://orf.at/stories/3408070/
11.10.2025:
Drohnenangriff der RSF tötet
Dutzende im vom Krieg verwüsteten
sudanesischen el-Fasher
RSF drone strike kills
dozens in Sudan’s war-ravaged el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/11/rsf-drone-strike-kills-dozens-in-sudans-war-ravaged-el-fasher-activists
13.10.2025:
Konflikt treibt 300.000 Menschen im
Jahr 2025 in die Flucht aus dem
Südsudan: UN
Conflict sends 300,000
people fleeing from South Sudan in 2025:
UN
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/13/conflict-sends-300000-people-fleeing-from-south-sudan-in-2025-un
Sudan
mit zionistischen Kriegstaktiken am
14.10.2025:
Kontrolle, Engpässe: Die Frontlinien
im südsudanesischen Konflikt
Control, choke points:
The battle lines in southern Sudan
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/14/control-choke-points-the-battle-lines-in-southern-sudan
20.10.2025:
Die Aktien von BNP Paribas fallen
nach dem Urteil einer US-Jury über
den Sudan
BNP Paribas shares fall
after US jury’s Sudan verdict
https://www.aljazeera.com/economy/2025/10/20/bnp-paribas-shares-fall-after-us-jurys-sudan-verdict
25.10.2025:
Die sudanesische Armee bekämpft
RSF-Vorstöße in el-Fasher und Bara,
während der Bürgerkrieg andauert
Sudan’s army battles RSF
advances in el-Fasher, Bara as civil war
rages
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/25/sudans-army-battles-rsf-advances-in-el-fasher-bara-as-civil-war-rages
https://orf.at/stories/3409609/
Sudan am 28.10.2025: Al-Fashir
wird leer:
Nach Eroberung sudanesischer Grossstadt fliehen
Zehntausende
https://www.nau.ch/news/ausland/nach-eroberung-sudanesischer-grossstadt-fliehen-zehntausende-67059359
Keystone-SDA
Nach der Eroberung einer wichtigen Grossstadt im
westsudanesischen Darfur sind Zehntausende
Menschen vor der Gewalt einer Miliz in ein
nahegelegenes Flüchtlingslager geflohen.
Dem UN-Flüchtlingswerk sind mehr als 26'000
Menschen in dem rund 60 Kilometer von der
eroberten Stadt Al-Faschir entfernten Lager
angekommen. «Die Neuankömmlinge berichten von
gefährlichen (Flucht-)Bewegungen und schrecklichen
Misshandlungen», schrieb
UN-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi auf der
Online-Plattform X.
Einer UNHCR-Vertreterin zufolge berichteten die
Flüchtenden aus Al-Faschir von willkürlicher
Gewalt, Morden und Hinrichtungen von Menschen mit
Behinderungen. Andere seien bei der Flucht
erschossen worden. Viele seien zurückgeblieben,
weil sie nicht in der Lage oder zu schwach seien,
zu fliehen, sagte Jacqueline Wilma Parlevliet,
Leiterin der UNHCR-Aussenstelle im Sudan.
300'000 Einwohner unter
RSF-Belagerung
Den vorher
bis zu 300'000 Einwohnern der Stadt, die seit
anderthalb Jahren von der RSF-Miliz belagert
war, drohten Folter in Haft,
Plünderungen, Erpressung, Vergewaltigungen und
die Rekrutierung von Kindern für bewaffnete
Gruppen.
Im Lager Tawila
war die Situation bereits zuvor gravierend. Bis
zum Sommer waren binnen weniger Monate rund
400'000 Menschen etwa aus anderen von der
RSF-Miliz eroberten Lagern dorthin geflohen.
Nach Angaben von Hilfsorganisationen fehlt es an
sauberem Trinkwasser und Essen ebenso wie
Latrinen. Mittlerweile breiten sich Krankheiten
wie Cholera
aus.
Sudan 28.10.2025:
Die RSF-Miliz übernahm die Kontrolle der Stadt
Al-Fashir: Zehntausende fliehen nach Eroberung
von Großstadt im Sudan
https://www.suedtirolnews.it/politik/zehntausende-fliehen-nach-eroberung-von-grossstadt-im-sudan
28.10.2025:
Yale-Bericht entdeckt Hinweise auf
Massentötungen durch die RSF in
el-Fasher, Sudan
Yale report finds
evidence of RSF mass killings in Sudan’s
el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/28/yale-report-finds-evidence-of-rsf-mass-killings-in-sudans-el-fasher
RSF-Armee in Al-Faschir (Sudan) im
Rassistenwahn am 29.10.2025: Nicht-Araber und
Schwache werden alle umgelegt - Genozid:
Nach Einnahme von Al-Faschir: Hunderte
Zivilisten getötet
https://www.nau.ch/news/ausland/nach-einnahme-von-al-faschir-hunderte-zivilisten-getotet-67059874
Fototext: Satellitenbild zeigt mutmassliche
Fahrzeuge der RSF im Viertel Daraja Oula in
Al-Faschir, Sudan. Nach der Einnahme von
Al-Faschir berichten Hilfsorganisationen von
Massakern an Zivilisten. - keystone
Keystone-SDA - Sudan - Nach der Einnahme von
Al-Faschir durch die Miliz RSF sollen laut
Ärztenetzwerk binnen drei Tagen 1500 Zivilisten
getötet worden sein.
Nach der
Einnahme der sudanesischen Grossstadt Al-Faschir
durch
die Miliz RSF (Rapid Support Forces) hat
sich die Lage für die Bevölkerung Experten
zufolge extrem verschlechtert.
Die RSF habe
innerhalb von drei Tagen mindestens 1.500
unbewaffnete Zivilisten in der Stadt getötet,
teilte das Sudanesische Ärztenetzwerk mit. Die
Miliz hatte am Wochenende die Kontrolle über
die stark umkämpfte Stadt in der Region Darfur
gewonnen. Die Zivilisten seien nach Angaben
des Ärztenetzwerks getötet worden, als sie
versuchten, aus Al-Faschir zu fliehen.
Die Ärzte
bezeichneten die Handlungen der RSF als
«Genozid» gegen die nicht arabische Bevölkerung
im Land. Unter «Genozid» versteht man die
gezielte und systematische Vernichtung einer
Gruppe aufgrund ihrer Nationalität, Ethnie oder
Religion, entweder ganz oder teilweise. Justin
Lynch, Sudan-Forscher und Geschäftsführer der
Conflict Insights Group, sagte dem US-Sender CNN,
die Einnahme von Al-Faschir durch die RSF könnte
der Beginn eines Massakers an Zivilisten sein.
WHO-Chef schockiert
über Ermordung von Patienten
Nach Angaben
des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) berichten
Flüchtende von willkürlicher Gewalt,
Morden und Hinrichtungen von Zivilisten, sowie
Videos, die Dutzende unbewaffnete Männer
zeigen, die erschossen wurden. Tedros Adhanom
Ghebreyesus, der Chef der
Weltgesundheitsorganisation (WHO), zeigte sich
zudem «entsetzt und zutiefst schockiert» über
Berichte über die Ermordung von mehr als 460
Patienten und Begleitpersonen in einem
Entbindungskrankenhaus in Al-Faschir.
Tom Fletcher,
der Leiter des UN-Nothilfebüros Ocha, sagte
dem Sender CNN,
weiterhin seien Hunderttausende Zivilisten in
Al-Faschir eingeschlossen, ohne Nahrung und
medizinische Versorgung. Fluchtwege seien laut
Fletcher aufgrund «intensiver Bombardierungen
und Bodenangriffe» blockiert. Offiziell hatte
die RSF erklärt, sie wolle die Zivilisten in
Al-Faschir schützen und denjenigen, die die
Stadt verlassen wollen, sichere Korridore zur
Verfügung stellen.
300.000
Zivilisten in Al-Faschir eingeschlossen
In dem
ostafrikanischen Land am Horn Afrikas herrscht
seit April 2023 ein blutiger Machtkampf
zwischen De-facto-Machthaber Abdel-Fattah
al-Burhan und seinem einstigen Stellvertreter
Mohamed Hamdan Daglo, der die RSF kommandiert.
In Darfur ist der Konflikt massgeblich von
ethnischen Faktoren geprägt, die eng mit
Fragen von Landrechten, Ressourcenverteilung
und politischer Marginalisierung verwoben
sind. Dabei geht es vor allem um Konkurrenz um
Land und Wasser
zwischen traditionell nomadischen, arabischen
Volksgruppen und sesshaften, nicht arabischen
Gruppen.
Die RSF ist
eine Nachfolgeorganisation arabischer Milizen
und geht Berichten von UN-Vertretern zufolge
gezielt gegen den nicht arabischen Teil der
Bevölkerung vor.
Experten
befürchten eine massive Verschlechterung der
Lage für die noch in Al-Faschir lebenden
geschätzt rund 300.000 Zivilisten. Die
Grossstadt war mehr als 500 Tage von der RSF
belagert worden. Die Miliz hatte verhindert,
dass Lebensmittel
und Hilfsgüter die hungernden Menschen
erreichen. Die UN beschreiben die Lage in dem
Land als die grösste humanitäre Krise der Welt.
El-Fasher
am 29.10.2025:
Sudan: "Ein wahrer Völkermord": RSF
tötet "mindestens 1.500 Menschen" im
sudanesischen el-Fasher
‘A true genocide’: RSF
kills ‘at least 1,500 people’ in Sudan’s
el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/29/horrific-violations-arab-nations-slam-rsf-killings-in-sudans-el-fasher
29.10.2025:
Massaker in el-Fasher: Was passiert
gerade im Sudan?
Massacre in el-Fasher:
What’s happening in Sudan right now?
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/29/massacre-in-el-fasher-whats-happening-in-sudan-right-now
29.10.2025:
Sudanesischer Aktivist sieht seine
hingerichteten Onkel in RSF-Videos
von el-Fasher
Sudanese activist sees
his executed uncles in RSF videos from
el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/29/sudanese-activist-sees-his-executed-uncles-in-rsf-videos-from-el-fasher
https://journalistenwatch.com/2025/10/30/voelkermord-im-sudan-bestialische-massaker-an-nicht-arabern-wo-bleiben-die-demonstrationen/
Weitgehend unter dem Radar der ansonsten so
dauerempörten linken Moralisten und Islamfans im
Westen ereignet sich derzeit im Sudan ein realer
Völkermord, ein geradezu monströses
Großmassaker, das im Gegensatz zu gewissen
anderen Konfliktherden nicht erst
propagandistisch erfunden und aufgebauscht
werden muss, sondern dessen Bestialität so
gewaltig ist, dass die Blutlachen sogar aus dem
Weltall erkennbar sind. In der Stadt Al-Faschir
hat die vorrückende
RSF-Miliz mindestens 1.500 Zivilisten
abgeschlachtet – davon mehr als 460
Patientinnen und deren Begleitung in einer
Geburtsklinik. Die RSF hatte die Großstadt nach
einer mehr als 500-tägigen Belagerung
eingenommen und anschließend sofort mit
unsagbaren Grausamkeiten begonnen. Laut dem
Sudan-Ärztenetzwerk wurde „kaltblütig jeder
ermordet, den sie in dem saudischen
Krankenhaus gefunden haben“.
Das Netzwerk wirft der RSF, die sich zum
Großteil aus den bereits im
Darfur-Konflikt für ihre Kriegsverbrechen
berüchtigten Dschandschwadid-Milizen
rekrutiert, einen Genozid gegen die gesamte
nicht-arabische Bevölkerung vor. Das Humanitarian
Research Lab (HLR) der
US-Gesundheitsfakultät Yale erklärte, aus
Satellitendaten gehe hervor, dass die Massaker
nach wie andauern. Es habe Hinrichtungen in der
Nähe von zwei Krankenhäusern sowie „systematische
Tötungen“ am Wall der Stadtbefestigung im
Osten der Stadt gegeben. Tom Fletcher, der
Leiter des UN-Nothilfebüros Ocha,
erklärte, es seien weiterhin Hunderttausende
Zivilisten in Al-Faschir ohne Nahrung und
medizinische Versorgung eingeschlossen.
Fluchtwege seien aufgrund „intensiver
Bombardierungen und Bodenangriffe“
blockiert. Laut der UNO stellt die Situation im
Sudan derzeit die mit Abstand größte humanitäre
Krise der Welt dar. Der Krieg zwischen dem
sudanesischen Machthaber Abdel-Fattah al-Burhan
und seinem einstigen Stellvertreter Mohamed
Hamdan Daglo alias Hemedti, der die
islamistische RSF kommandiert, tobt seit April
2023. Der Krieg gegen alle Nicht-Araber und vor
allem Christen hat in
dem arabischen Failed State bereits
150.000 Tote gefordert.
Wenn garantiert keine Greta in See sticht…
Erklärtermaßen betreibt die RSF eine gezielte
Ausrottung des gesamten nicht-arabischen Teils
der Bevölkerung und betreibt die Vernichtung
aller (auch christlich-arabischen) “Ungläubigen”,
die sich weigern, zum Koran zu konvertieren. Sie
ist dabei eine der ethnisch-rassistisch
aggressivsten Terrormilizen der Welt. Im
Gegensatz zu Gaza handelt es sich hier
ausnahmsweise einmal wirklich und zu Recht um
einem Genozid. Wenig überraschend, wird dieser
jedoch in westlichen Medien und in den
Echokammern des linken Empöriums mit seiner
hochgradig selektiven Wahrnehmung so gut wie gar
nicht rezipiert und thematisiert. Und auch die
grenzenlose Heuchelei der woken “Black Lives
Matter”-Front, die hier die beispiellose
Abschlachtung schwarzer Menschen anprangern
müsste, jedoch fein stille schweigt, weil die
Täter ja nicht dem verhassten westlichen weißen
Feindbild entsprechen, stinkt zum Himmel.
Dass selbst die hier übrigens von keiner
milliardenschweren Lügenpropaganda inszenierte,
sondern reale und wohldokumentierte grausame
Ermordung von Frauen und Kindern in einer
Geburtsklinik nicht die westlichen Schlagzeilen
beherrscht, ist ein Beweis für den blinden Fleck
der linken Pseudomoral. Weder werden Berliner
Hochschulgruppen hier militante Solidaritäts-
und Protestaktionen lostreten, noch wird eine
Greta Thunberg nebst verstrahlten Mitstreitern
mit riesigem Getöse an der Spitze einer „Sudan-Hilfsflotte“
den Nil hinaufschippern, um den von der
Ausrottung bedrohten Menschen in Al-Faschir und
der verwüsteten Kriegsregion zur Hilfe zu eilen.
Auch von den ach so humanen „Kulturschaffenden“
in Deutschland und anderen Ländern kommen hier
keine flammenden Appelle, Demonstrationen und
Petitionen gegen das Leid im Sudan. Dass die
EU-Kommission und europäische Regierungen so
auffallend still sind, könnte auch damit zu tun
haben, dass sie 2024 mit RTF-Kommandeur Hemedti
einen schmutzigen
Deal schlossen, demzufolge dieser
afrikanische Flüchtlingsströme zurückhalten
sollte. Nun sorgen seine Truppen für eine neue
Massenflucht.
Wenn Israel nicht schuld ist, interessieren
Tote nicht
Und so beweist die Nicht-Reaktion auf eines der
barbarischsten Massaker der Gegenwart einmal
mehr eindrucksvoll, dass es sich im Fall der “Israelkritik”
und wohlfeilen Empörung über den Gaza-Krieg
tatsächlich nur Antisemitismus handelt. Der jüdische
Publizist Zeev Rosenberg schreibt bitter:
“Nur weil Israel nichts damit zu tun hat,
ist es kein Thema? Innerhalb von 48 Stunden
werden 2.000 Kinder, Frauen und Männer
ermordet – und die Welt schaut weg. Das
Schweigen ist kein Zufall. Es zeigt, wie sehr
moralische Empörung zur politischen Waffe
geworden ist – selektiv, bequem und verlogen.
Wer bei Israel aufschreit, aber beim Sudan
schweigt, hat jedes Recht auf moralische
Überlegenheit verloren.”
Es ist wesentlich öffentlichkeitswirksamer,
Israel fälschlicherweise Genozid vorzuwerfen,
wenn es sich legitimerweise gegen den Terror der
Hamas-Mörder wehrt (die übrigens islamistische
Brüder im Geiste der RSF sind!), als sich gegen
die wahren Völkermörder auf der Welt zu
positionieren. Die RSF würde auch eine Greta
Thunberg und Co. nicht mit Samthandschuhen
anfassen und nach drei Tagen wieder freilassen,
wie es Israel getan hat, es warnt auch nicht die
Zivilbevölkerung vor jedem Angriff, sondern
nutzt den gezielten Terror als Mittel zu Zweck,
und es setzt auf Schadensmaximierung statt
-minderung; all das eben, was Islamisten und
aggressive arabische Terrormilizen von Al-Quaida
über bis “Islamischen Staat” bis
Al-Nusra-Milizen schon immer taten und tun.
Abgrundtiefe Verlogenheit
Und so vermelden auch dieselben Medien,
die im Fall Israels fieberhaft jede noch
so absurde und mit minimalster Recherche leicht
widerlegbare Propagandalüge der Hamas mit
hysterischer Dramatik in die Welt posaunen, die
aktuellen von unabhängiger Seite dokumentierten
Grausamkeiten im Sudan kaum oder nur beiläufig,
so wie sie das auch schon bei den Greueln im
Kongo taten. Der “vergessene Kontinent Afrika”,
dessen humanitäre Abgründe und Schicksale
allenfalls insofern interessieren, als sie sich
zur Rechtfertigung einer illegalen Massenflucht
übers Mittelmeer nach Europa instrumentalisieren
lassen lässt (von der die zynischerweise gar
nicht die wahren Opfer, sondern vielfach Täter,
Islamisten und Wirtschaftsmigranten
profitieren), während das tatsächliche Elend von
Millionen Menschen niemanden juckt, ist ein
Zeugnis des linken Herrenmenschentums mit seiner
à-la-carte-Opferselektion, die übrigens
eine Form von realem Rassismus darstellt.
Diese abgrundtiefe, böse Verlogenheit beginnt
im Westen mit der Täter-Opfer-Umkehr eines immer
aggressiveren Islamismus, der zum Leidtragenden
von “Islamophpbie” oder “antimuslimischer
Gewalt” umgedichtet wird –, und endet in
der Ausblendung arabischer Terrorexzesse, ob dem
von 7. Oktober 2023 oder jetzt im Sudan. (TPL)
https://orf.at/stories/3410066/
https://www.aljazeera.com/opinions/2025/10/30/washingtons-blob-is-helping-whitewash-sudans-war-crimes
Sudan
in Al-Faschir am 31.10.2025:
"Keine Gnade": Sudanesischer Soldat
erzählt von seiner Flucht vor dem
Gemetzel der RSF in el-Fasher
‘No mercy’: Sudan
soldier tells of escape from RSF
slaughter in el-Fasher
https://www.aljazeera.com/features/2025/10/31/no-mercy-sudan-soldier-tells-of-escape-from-rsf-slaughter-in-el-fasher
31.10.2025:
Sudans Nord-Kordofan
"verschlechtert" sich unter RSF,
Tausende fliehen
Sudan’s North Kordofan
‘deteriorating’ under RSF as thousands
flee
https://www.aljazeera.com/news/2025/10/31/sudans-north-kordofan-deteriorating-under-rsf-as-thousands-flee
1.11.2025:
Tausende Vermisste, neue
Gräueltaten nach der Eroberung des
sudanesischen el-Fasher durch RSF
Thousands missing, new
horrors emerge after RSF taking of
Sudan’s el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2025/11/1/thousands-missing-new-horrors-emerge-after-rsf-taking-of-sudan-el-fasher
Die sudanesische
Bevölkerung wird von RSF-Kämpfern
gejagt, gedemütigt und getötet, wie
Überlebende und Hilfsorganisationen
berichten.
Sudanesen, die aus der Stadt
el-Fasher in Darfur geflohen sind,
versammeln sich am 29. Oktober 2025
in Tawila, Sudan, um provisorische
Zelte [Mohamed Jamal/Reuters]
Sudanese people are
being hunted down, humiliated and killed
by RSF fighters, according to survivors
and aid agencies.
2.11.2025:
Humanitäre Katastrophe im Sudan
verschärft sich nach der Übernahme
von el-Fasher durch RSF
Humanitarian disaster
worsens across Sudan after RSF takes
over el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2025/11/2/humanitarian-disaster-worsens-across-sudan-after-rsf-takes-over-el-fasher
Viele Menschen werden noch vermisst,
und auch die Lager und Städte rund
um el-Fasher sind überfordert.
Many people remain
unaccounted for while camps and towns
surrounding el-Fasher are overwhelmed
too.
Sudan
mit ewigem Rassismus gegen
Nicht-Araber am 3.11.2025:
Tausende weitere fliehen, während
sich der Konflikt im von
Hungersnöten geplagten Sudan nach
Osten ausweitet
Thousands more flee as
conflict in famine-stricken Sudan grinds
eastwards
https://www.aljazeera.com/news/2025/11/3/thousands-more-flee-as-sudan-conflict-grinds-eastwards
Die paramilitärische RSF sagt, sie
plane nach den Massenmorden in
el-Fasher einen bevorstehenden Angriff
auf el-Obeid.
Paramilitary RSF says it
is planning imminent attack on el-Obeid
after the mass killings in el-Fasher.
3.11.2025.
Neues Licht auf den Schrecken von
el-Fasher: Überlebende im
sudanesischen Tawila eintreffen
New light shed on
el-Fasher horror as survivors arrive in
Sudan’s Tawila
https://www.aljazeera.com/news/2025/11/3/new-light-shed-on-el-fasher-horror-as-survivors-arrive-in-sudans-tawila
4.11.2025:
Der auf TikTok berühmte Kommandeur
wird beschuldigt, die schlimmsten
Massaker im Sudan verübt zu haben
The TikTok-famous
commander accused of carrying out
Sudan’s worst massacres
https://www.aljazeera.com/features/2025/11/4/arrest-of-abu-lulu-does-little-to-distance-rsf-from-sudan-massacre
Überetzung:
Von Eiad Husham – Der von RSF festgenommene
Militärkommandeur erlangte in den sozialen
Medien Berühmtheit, nachdem er offenbar selbst
aufgezeichnet hatte, wie er Zivilisten tötete.
Das Gesicht auf dem Foto ist im Sudan bekannt
geworden. Der Kämpfer, dessen mittellanges Haar
ein bärtiges Gesicht umrahmt, ist in zahlreichen
Videos aufgetreten. Manchmal lächelt er, auch wenn
er unbewaffnete Menschen tötet.
Das ist Abu Lulu. Aber das Foto von ihm, das
letzten Donnerstag von den paramilitärischen Rapid
Support Forces (RSF), der Gruppe, die er angeblich
vertritt, veröffentlicht wurde, zeigt ihn nach
seiner Festnahme mit Handschellen.
Die Festnahme ist Teil der Bemühungen von RSF,
sich von den Gräueltaten in der Darfur-Stadt
el-Fasher zu distanzieren, die ihre Streitkräfte
am 26. Oktober nach 18-monatiger Belagerung unter
ihre Kontrolle gebracht hatten. Nach Angaben des
Sudan Doctors Network wurden mindestens 1.500
Zivilisten getötet, seit die sudanesischen
Streitkräfte (SAF) aus der Stadt geflohen sind und
die RSF dort wütete.
Abu Lulu, auch bekannt als Brigadegeneral al-Fateh
Abdullah Idris, ist seit Beginn des Krieges
zwischen RSF und SAF im April 2023 zum Symbol für
den Abstieg des Sudan in die Grausamkeit geworden.
Im vergangenen Jahr wurde Abu Lulu mit einer Reihe
von Morden im gesamten Sudan in Verbindung
gebracht. Zeugen zufolge handelte es sich bei
seinen mutmaßlichen Verbrechen nicht um
willkürliche Gewalttaten, sondern um vorsätzliche
Taten, die darauf abzielten, einzuschüchtern,
ethnische Spannungen zu schüren und ein groteskes
Bild von Macht zu vermitteln.
In al-Jaili, nördlich von Khartum, tauchten
Aufnahmen auf, wie er zwei Kriegsgefangene tötete.
Im Stadtteil Al-Salha in der Stadt Omdurman soll
er an der Ermordung von 31 Zivilisten beteiligt
gewesen sein. Berichten zufolge hat er in der
Ortschaft Al-Khuwair im Bundesstaat Westkordofan
mehr als 16 gefangene Soldaten hingerichtet, wobei
Zeugen behaupteten, seine Motive seien von
Rassenhass getrieben worden.
Und in el-Fasher wurde gefilmt, wie er einen
unbewaffneten Restaurantbesitzer konfrontierte,
nach seinem Stamm fragte und ihn erschoss, nachdem
der Mann geantwortet hatte, dass er vom
nichtarabischen Berti-Stamm stamme. Die
verzweifelten Bitten des Opfers um Gnade wurden
ignoriert.
Am 27. Oktober 2025 kursierten weitere Aufnahmen
im Internet, die offenbar zeigten, wie Abu Lulus
Truppen Dutzende Zivilisten in al-Fasher töteten.
Das gefilmte und in den sozialen Medien geteilte
Massaker löste große Empörung aus, und der Mann
dahinter schien die Aufmerksamkeit zu genießen.
Eine „psychopathische“ Denkweise
Dr. David Holmes, ein Kriminalpsychologe, der das
Filmmaterial für Al Jazeera überprüfte, beschrieb
Abu Lulu als „einen narzisstischen Psychopathen“,
dessen Persönlichkeit ihn deutlich von seinen
Komplizen unterscheidet. „Er ist proaktiv bei der
Tötung unbewaffneter Opfer“, sagte Holmes.
Holmes bemerkte, dass Abu Lulus Tötungsmethode
häufig wiederholte, wahllose Schüsse beinhaltete
und nicht den Einsatz einer einzigen Kugel. „[Es
gibt] einen rücksichtslosen Einsatz von Waffen, um
zu verstümmeln und zu töten, ohne dass versucht
wird, [mit einer] einzigen Kugel in [den] Kopf zu
exekutieren“, sagte Holmes über die Videos, in
denen Abu Lulu auftrat, und fügte hinzu, dass der
Kämpfer offenbar „Freude am wahllosen Schießen
hatte“.
Holmes fügte hinzu, dass Abu Lulus Verhalten vor
der Kamera darauf hindeutet, dass er sich selbst
als eine Art Berühmtheit betrachtet. „Er ist mit
seiner Position zufrieden und tut so, als würde er
sich für eine Art Berühmtheit für die
Öffentlichkeit halten“, sagte Holmes.
Tatsächlich hat Abu Lulu seine Aktionen häufig
online übertragen. In einer Live-TikTok-Sitzung
prahlte er damit, „2.000 Menschen“ getötet zu
haben, und gab zu, dass er „aufgehört hatte zu
zählen“. Die Sitzung stieß bei RSF-Mitgliedern
sowohl auf Beifall als auch auf Besorgnis. Einige
lobten ihn als „Helden“, andere drängten ihn, mit
dem Filmen aufzuhören.
2:00
Verleugnung und Verleugnung
Nach dem Aufruhr behaupteten mehrere Quellen
innerhalb der RSF, Abu Lulu sei nicht offiziell
Teil der paramilitärischen Gruppe gewesen, sondern
habe vielmehr eine „Koalitionstruppe“ angeführt,
die seit Kriegsbeginn mit ihr verbündet sei.
„Er gehört nicht der RSF an“, sagte eine
hochrangige militärische Quelle der RSF, die nicht
namentlich genannt werden wollte, gegenüber Al
Jazeera. „Er führt eine Gruppe an, die an unserer
Seite kämpft, aber er wird für seine Taten zur
Verantwortung gezogen. Er vertritt nicht die RSF.“
Der offizielle Sprecher der RSF, al-Fateh
al-Qurashi, wiederholte später die gleiche Linie
und bestritt, dass Abu Lulu Teil ihrer
Kommandostruktur gewesen sei. RSF-Führer Mohamed
Hamdan Dagalo, allgemein bekannt als Hemedti,
räumte die von seinen Truppen in den letzten
Wochen begangenen Verbrechen ein und kündigte die
Bildung eines Untersuchungsausschusses an und
versprach, dass „es Rechenschaft ablegen wird“.
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Doch auch nach Abu Lulus Verhaftung sitzt die
Skepsis tief. Menschenrechtsorganisationen und
Analysten sagen, dass die wiederholte
Distanzierung der RSF von Feldkommandanten, die in
Gräueltaten verwickelt sind, zu einer vertrauten
Taktik geworden ist, die es der Truppe ermöglicht,
ihr Image zu wahren und gleichzeitig operative
Verbindungen zu lokalen Milizen
aufrechtzuerhalten.
7:50
Wurzeln eines paramilitärischen Imperiums
Die RSF führt ihre Ursprünge auf die von der
Regierung unterstützte/nahe Miliz namens Janjaweed
zurück, arabische Stammeskämpfer, die von der
sudanesischen Regierung während des Darfur-Krieges
Anfang der 2000er Jahre mobilisiert wurden und
denen weitverbreitete Massaker, Vergewaltigungen
und ethnische Säuberungen vorgeworfen werden.
Im Jahr 2013 strukturierte der damalige Präsident
Omar al-Bashir die Miliz unter dem Banner der RSF
offiziell um und ernannte Hemedti zu ihrem
Kommandeur. Obwohl die RSF nominell Teil der
sudanesischen Militärstruktur war, entwickelte sie
sich zu einem autonomen Machtblock, der durch
Goldabbau, umfassendere Kontrolle und
Söldnerverträge im Ausland enorme wirtschaftliche
Ressourcen anhäufte.
Der Bürgerkrieg im Sudan brach aus, nachdem die
RSF sich geweigert hatte, innerhalb des von ihr
gewünschten Zeitplans in die SAF integriert zu
werden. Der Konflikt ermöglichte es der
paramilitärischen Truppe, ihre weitreichenden
Netzwerke und ihre Erfahrung in der
Stadtkriegsführung zu nutzen, um große Teile der
Bundesstaaten Khartum, Darfur und Kordofan zu
erobern.
Dieselben Taktiken, die in Darfur angewandt wurden
– die gezielte Ansprache von Zivilisten aufgrund
ihrer ethnischen Zugehörigkeit und ihrer
vermeintlichen Loyalität –, kamen im ganzen Land
wieder zum Vorschein und führten zu Tausenden
Toten und Millionen Vertriebenen.
2:33
Ruft nach Gerechtigkeit
In diesem Milieu hat Abu Lulu Berühmtheit erlangt.
Doch als sich die Aufnahmen des Massakers von
al-Fasher weltweit verbreiteten, wuchsen die
Forderungen an die Vereinten Nationen und den
Internationalen Strafgerichtshof, Abu Lulus
Verbrechen wegen Verstößen gegen das humanitäre
Völkerrecht zu untersuchen.
Menschenrechtsanwälte argumentieren, dass seine
dokumentierten Tötungen ein klarer Beweis für
Kriegsverbrechen seien.
Für Überlebende und Familien der Opfer scheint die
Gerechtigkeit jedoch in weiter Ferne zu liegen.
„Er hat Menschen vor laufenden Kameras ermordet“,
sagte Khalid, ein Überlebender des
al-Fasher-Massakers, der seinen vollständigen
Namen nicht nennen wollte. „Er wollte Ruhm.“
Das öffentliche Vorgehen von Abu Lulu hat in
Verbindung mit den weit verbreiteten Aufnahmen der
in al-Fasher begangenen Morde die Glaubwürdigkeit
der RSF, die in den letzten Monaten versucht hat,
sich als respektable Kraft darzustellen, weiter
geschädigt. Im Juli kündigte die Gruppe die
Bildung einer Parallelregierung zur Verwaltung der
von ihr kontrollierten Gebiete im Sudan mit einem
Präsidialrat unter dem Vorsitz von Hemedti an.
Aber solche Bemühungen sind im Vergleich zu den
Al-Fasher-Morden und den Aktionen von Kämpfern wie
Abu Lulu auf der Strecke geblieben.
Unabhängig davon, ob es unabhängig oder unter
RSF-Koordination agiert, ist Abu Lulu auch zum
Symbol für den brutalen Zusammenbruch des Sudans
geworden.
Während der Krieg im Sudan weitergeht, ist sein
Bild – grinsend vor der Kamera, das Gewehr in der
Hand – eine eindringliche Erinnerung an die
Kämpfe, mit denen das Land konfrontiert ist.
By Eiad Husham - Military commander arrested by
RSF grew famous on social media after apparently
recording himself killing civilians.
The face in the photo has become well-known in
Sudan. The fighter, with his medium-length hair
framing a bearded face, has appeared in numerous
videos. Sometimes he smiles, even as he kills
unarmed people.
This is Abu Lulu. But the photo of him released
last Thursday by the paramilitary Rapid Support
Forces (RSF), the group he purported to represent,
showed him with handcuffs on after being arrested.
The arrest is part of RSF’s efforts to distance
itself from atrocities committed in the Darfur
city of el-Fasher, which its forces took control
of on October 26 after 18 months of siege. At
least 1,500 civilians have been killed since the
Sudanese Armed Forces (SAF) fled the town, and the
RSF rampaged through, according to the Sudan
Doctors Network.
Abu Lulu, also known as Brigadier General al-Fateh
Abdullah Idris, has come to symbolise Sudan’s
descent into cruelty since the war between RSF and
the SAF began in April 2023.
Over the past year, Abu Lulu has been linked to a
series of killings across Sudan. His alleged
crimes, witnesses say, were not random acts of
violence but deliberate performances meant to
intimidate, inflame ethnic tensions, and project a
grotesque image of power.
In al-Jaili, north of Khartoum, footage appeared
of him killing two prisoners of war. In Omdurman’s
city’s Al-Salha neighbourhood, he is reported to
have participated in the killing of 31 civilians.
In West Kordofan state’s Al-Khuwair locality, he
is reported to have executed more than 16 captured
soldiers, with witnesses alleging his motives were
driven by racial hatred.
And in el-Fasher, he was filmed confronting an
unarmed restaurant owner, asking for his tribe,
and shooting him dead after the man replied that
he was from the non-Arab Berti tribe. The victim’s
desperate pleas for mercy were ignored.
On October 27, 2025, more footage circulated
online, appearing to show Abu Lulu’s forces
killing dozens of civilians in el-Fasher. The
massacre, filmed and shared on social media, led
to widespread outrage, and the man behind it
seemed to relish the attention.
A ‘psychopathic’ mindset
Dr David Holmes, a criminal psychologist who
reviewed the footage for Al Jazeera, described Abu
Lulu as “a narcissistic psychopath”, whose
personality starkly differentiates him from his
accomplices. “He is proactive in killing unarmed
victims,” Holmes said.
Holmes noted that Abu Lulu’s method of killing
often involved repeated, random shooting rather
than the use of a single bullet. “[There is a]
callous use of weapons to maim and kill with no
attempt to execute [using a] single bullet to
[the] head,” Holmes said of the videos Abu Lulu
appeared in, adding that the fighter appeared to
“enjoy indiscriminate shooting”.
Holmes added that Abu Lulu’s demeanor on camera
suggests that he views himself as a kind of
celebrity. “He is pleased with his position and
poses as if he thinks of himself as some kind of
celebrity for the public,” Holmes said.
Indeed, Abu Lulu has frequently broadcast his
actions online. In one live TikTok session, he
boasted about killing “2,000 people” and admitted
he had “lost count”. The session attracted both
applause and alarm among RSF-affiliated users,
some praising him as a “hero” and others urging
him to stop filming.
2:00
Denial and disavowal
Following the uproar, multiple sources within the
RSF claimed that Abu Lulu was not formally part of
the paramilitary group, but rather led a
“coalition force” allied with it since the war’s
outset.
“He does not belong to the RSF,” one senior RSF
military source, who did not wish to be named,
told Al Jazeera. “He leads a group fighting
alongside us, but he will be held accountable for
his actions. He does not represent the RSF.”
The RSF’s official spokesperson, al-Fateh
al-Qurashi, later echoed the same line, denying
that Abu Lulu was part of their command structure.
RSF leader Mohamed Hamdan Dagalo, widely known as
Hemedti, acknowledged the crimes committed by his
troops in recent weeks and announced the formation
of an investigation committee, promising that
“there will be accountability”.
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But scepticism runs deep, even after Abu Lulu’s
arrest. Rights organisations and analysts say the
RSF’s repeated pattern of distancing itself from
field commanders implicated in atrocities has
become a familiar tactic, one that allows the
force to preserve its image while maintaining
operational ties to local militias.
7:50
Roots of a paramilitary empire
The RSF traces its origins to the
government-backed/linked militia known as the
Janjaweed, Arab tribal fighters mobilised by the
Sudanese government during the Darfur war in the
early 2000s, and accused of widespread massacres,
rape and ethnic cleansing.
In 2013, then-President Omar al-Bashir formally
restructured the militia under the RSF banner,
appointing Hemedti as its commander. Though
nominally part of the Sudanese military structure,
the RSF developed into an autonomous power bloc,
amassing vast economic resources from gold mining,
broader control and mercenary contracts abroad.
Sudan’s civil war erupted after the RSF refused to
be integrated into the SAF within the timeline the
latter wanted. The conflict allowed the
paramilitary force to leverage its deep field
networks and urban warfare experience to seize
large parts of Khartoum, Darfur, and Kordofan
states.
The same tactics used in Darfur – targeting
civilians based on ethnicity and perceived
loyalties – resurfaced across the country, leaving
thousands dead and millions displaced.
2:33
Calls for justice
It is within that milieu that Abu Lulu has gained
notoriety.
But as footage from el-Fasher’s massacre spread
globally, calls grew for the United Nations and
the International Criminal Court to investigate
Abu Lulu’s crimes for violations of international
humanitarian law.
Human rights lawyers argue that his documented
killings constitute clear evidence of war crimes.
For survivors and families of victims, however,
justice feels distant.
“He murdered people in front of cameras,” said
Khalid, a survivor of the el-Fasher massacre, who
did not wish to give his full name. “He wanted
fame.”
The public actions of Abu Lulu, coupled with the
widely available footage of the killings committed
in el-Fasher, have further damaged the credibility
of the RSF, which has in recent months attempted
to present itself as a respectable force. In July,
the group announced the formation of a parallel
government to administer the areas of Sudan under
its control, with a presidential council chaired
by Hemedti.
But such efforts have fallen by the wayside when
compared with the el-Fasher killings and the
actions of fighters like Abu Lulu.
Whether acting independently or under RSF
coordination, Abu Lulu has also become a symbol of
Sudan’s brutal unraveling.
As Sudan’s war continues, his image – grinning
before the camera, rifle in hand – stands as a
haunting reminder of the struggles the country
faces.
https://orf.at/stories/3410589/
Sudan
am 5.11.2025: Terror mit
Lösegeldern:
Die Familien wurden gezwungen,
Lösegeld zu zahlen, um ihre
Angehörigen im sudanesischen
el-Fasher zu befreien
The families forced to
pay ransoms to free loved ones in
Sudan’s el-Fasher
https://www.aljazeera.com/features/2025/11/5/sudans-rsf-abducts-civilians-for-ransom-as-they-flee-el-fasher
https://orf.at/stories/3410753/
ebenda:
Es
wird behauptet am 6.11.2025: RSF
stimmt Waffenruhe im Sudan-Krieg zu
RSF says it agrees to
ceasefire in Sudan war
https://www.aljazeera.com/news/2025/11/6/rsf-says-it-agrees-to-mediators-ceasefire-proposal-in-sudan-war
6.11.2025:
Sudanesischer Premierminister fordert
Einstufung von RSF als "terroristische"
Gruppe
Sudanese prime minister
calls for RSF to be labelled ‘terrorist’
group
https://www.aljazeera.com/news/2025/11/6/sudanese-prime-minister-calls-for-rsf-to-be-labelled-terrorist-group
https://www.aljazeera.com/opinions/2025/11/6/in-sudan-war-is-being-waged-on-women-and-children
https://orf.at/stories/3410877/
8.11.2025: Hintergründe der
Konflikte im Sudan und in Nigeria
https://transition-news.org/hintergrunde-der-konflikte-im-sudan-und-in-nigeria
Genozidale Massaker im Sudan. Trumps
Ankündigung einer Militärintervention in
Nigeria. Die Konflikte in diesen Ländern haben
sozioökonomische, religiöse und historische
Ursachen. Ein Beitrag von Eric Angerer.
Völkermord im Sudan
Im Sudan findet, von der
Weltöffentlichkeit nur mäßig beachtet,
ein wirklicher Genozid statt. In der Region
Darfur haben bereits von 2003 bis 2008
arabische Milizen, die sich auf Reiter-Nomaden
stützen, nach UNO-Angaben etwa 300.000
Schwarzafrikaner ermordet und 2,5 Millionen
vertrieben.
Seit 2023 hat sich die Entwicklung
erneut zugespitzt. Die arabischen
Milizionäre der «Rapid Support Forces» (RSF)
unter Mohamed Hamdan Dagalo, genannt Hemedti,
attackieren systematisch die sesshaften
dunkelhäutigen Völker Fur, Masalit und
Zaghawa, die sie als minderwertig und als
feindlich betrachten. Ihr Schlachtruf bei den
Angriffen lautet: «Wenn du schwarz bist, bist
du erledigt!»
Die RSF überfällt Dörfer, zündet sie
an, vergewaltigt Frauen und Kinder
und massakriert die Einwohner, begräbt
Menschen lebendig und hängt sie zum langsamen
Sterben an Bäume. Allein beim jüngsten Blutbad
Ende Oktober in El Fasher und Umgebung wurden
1850 Zivilisten abgeschlachtet. Laut UNO sind
aktuell hunderttausende Menschen vom Tod
bedroht, 150.000 sollen schon ermordet sein.
Hemedti befiehlt seinen Männern die
«Säuberung» der Region. (Detaillierte Angaben
finden sich hier).
Massaker in Nigeria
Nigeria ist mit etwa 230 Millionen
Einwohnern das
bevölkerungsreichste Land Afrikas. 54 Prozent
sind Muslime (vor allem im Norden), 46 Prozent
Christen (vor allem im Süden). Im Nordwesten
des Landes terrorisieren bewaffnete Banden des
Volkes der Fulani Dörfer und Schulen anderer
Ethnien. Überfälle, Raub, Plünderungen und
Morde sind an der Tagesordnung.
Im Nordosten kontrolliert der
IS-Ableger Islamischer Staat der
Provinz Westafrika (ISWAP) ganze Gebiete und
erhebt dort eigene Steuern. Zugleich gewinnt
die militant dschihadistische Gruppe Boko
Haram, die seit ihrer Gründung 2002
zehntausende Menschen getötet hat, in dieser
Region erneut an Einfluss. Die Ziele von Boko
Haram und ISWAP sind die Errichtung eines
islamischen Staates und die Anwendung strenger
Scharia-Gesetze.
Sie verüben regelmäßig schwere
Anschläge. Boko Haram hatte in
den vergangenen zehn Jahren auch etwa 1.700
Kinder, vor allem Mädchen, zu großen Teilen
aus christlichen Schulen entführt. Sie wurden
sexuell versklavt beziehungsweise
zwangsverheiratet. Der republikanische
US-Politiker Ted Cruz sprach unlängst davon,
dass seit 2009 in Nigeria 52.000 Christen
ermordet worden seien.
Sozioökonomische Hintergründe
Im sudanesischen Darfur geht es bei
den Konflikten einerseits um
Bodenschätze, vor allem um Gold, aber auch um
Erdöl, Kupfer, Eisen und Uran. Dementsprechend
werden verschiedene Milizen auch von
verschiedenen arabischen Ländern finanziert
und ausgerüstet; Ägypten und die VAE mischen
ebenso mit wie der Iran.
Andererseits spielen traditionelle
Konflikte um Land zwischen Nomaden
und sesshaften Bauern eine wichtige Rolle. In
Darfur wollen arabische Nomaden den schwarzen
Bauern der Fur, Masalit und Zaghawa das Land
wegnehmen – und sie dazu umbringen und/oder
vertreiben. In Nordnigeria sind die Fulani
nomadische Hirten und haben es auf die
landwirtschaftlich genutzten Flächen
sesshafter Bauern abgesehen.
Diese Konflikte existieren auch in
etlichen anderen afrikanischen
Ländern, beispielsweise in Ruanda, wo sie 1994
zu einem Genozid eskalierten. Die
Mehrheitsbevölkerung der Hutus, sesshafte
Ackerbauern, ermordete 800.000 Menschen und
damit 75 Prozent der in Ruanda lebenden
Tutsi-Minderheit. Die Tutsis waren
vergleichsweise wohlhabende Viehzüchter und
lange Zeit die sozial und politisch
herrschende Gruppe des Landes.
Religiöse Hintergründe
In Darfur sind die Massaker der
RSF-Milizen stark religiös und
rassistisch unterlegt. Die RSF-Milizionäre,
sunnitische Araber aus Stämmen wie den
Rizeigat, halten die Fur, Masalit und Zaghawa
für eine Art Untermenschen, ihre
Islamgläubigkeit für unecht.
Wenn man sich die kursierenden Videos
ansieht, begehen sie die Morde
mit großer Freude, ähnlich wie die Hamas am 7.
Oktober 2023 an Juden oder die syrischen
Dschihadisten an Drusen. Sie glauben, dass sie
Allahs Werk tun und rufen dabei zufrieden
«Alhamdulillah» («Alles Lob sei Allah») in die Kamera.
In Nigeria handelt es sich zwar nicht
um einen Genozid im selben Ausmaß
wie im Sudan. Faktum ist aber, dass die
blutigen Massaker fortgesetzt und systematisch
stattfinden. Die Ziele der islamgläubigen
Mörder sind einerseits die Dezimierung der
Christen, andererseits ihre Vertreibung aus
immer mehr Gebieten. Dementsprechend wurden in
den vergangenen Jahren auch Millionen
nigerianische Christen vertrieben. Eine
politische Bewertung findet sich hier.
Das sind dieselben Methoden, mit denen
das einst christliche Nordafrika
in einem Prozess über einige hundert Jahre
islamisiert wurde. In Kombination mit höheren
Geburtenraten stieg zuletzt in vielen
afrikanischen Ländern der Anteil der Muslime.
In Äthiopien, lange ein überwiegend
christliches Land, sind die Islamgläubigen nun
seit einigen Jahren die Mehrheit.
Tradition Raubökonomie
Der gewaltsame arabisch-islamische
Zugriff auf schwarzafrikanische
Völker hat eine lange Tradition, die schon
weit vor der europäischen Kolonialisierung
begann. Die Wurzeln liegen wiederum in der
Raubökonomie der arabischen Stämme, die – wie
andere Völker aus kargen Gebieten (etwa die
Mongolen oder die Wikinger) – stark von
Überfällen auf benachbarte, wohlhabende
Gebiete lebten. Kodifiziert wurde dieses
Rauben, auch das von Menschen, sowie die
Sklaverei durch die Lehren und das Beispiel
Mohammeds.
In der Folge haben Menschenraub und
Sklaverei in West-, Zentral- und
Ostafrika eine jahrhundertelange Geschichte.
Vom 8. bis 11. Jahrhundert wurden die
subsaharischen afrikanischen Gebiete (auch und
gerade der Südsudan) in eine regelrechte
«Lieferzone» verwandelt, aus der systematisch
Menschen in die arabisch-islamischen
Kerngebiete, also auf die arabische Halbinsel,
in den Nahen Osten sowie nach Nordafrika,
verschleppt wurden.
Ab dem 11. Jahrhundert entstanden
südlich der Sahara
«schwarzafrikanische» Sultanate wie Mali,
Bornu und Kanem sowie kleinere Emirate. Das
waren islamisierte und von den Arabern mit
Waffen und Pferden ausgerüstete Raubstaaten,
deren ökonomische Existenz weitgehend darauf
beruhte, benachbarte afrikanische Völker zu
überfallen, junge Menschen zu verschleppen und
an die Araber zu verkaufen. Auf diese Weise
dürften 17 bis 20 Millionen Afrikaner in die
arabischen Gebiete deportiert worden sein.
Dazu kam mindestens noch einmal
dieselbe Zahl von Menschen, die
bei den Sklavenrazzien ermordet wurden, weil
sie Widerstand geleistet hatten oder als
Kleinkinder, Alte oder Schwache unbrauchbar
waren. Auf diese Weise wurden tausende
afrikanische Ethnien vollständig ausgelöscht.
Tradition Sklaverei
Und zu den an die Araber verkauften
Menschen kam noch eine große
Anzahl von Sklaven, die von benachbarten
Völkern geraubt und in den
schwarzafrikanischen Sultanaten selbst zur
Arbeit gezwungen wurden, in 1.300 Jahren
insgesamt etwa 53 Millionen Menschen. Anfang
des 19. Jahrhunderts lebten vermutlich allein
in Westafrika an die zehn Millionen schwarze
Sklaven, die islamischen schwarzen Herrschern
gehörten.
Europäische Kolonialmächte (vor allem
England, Portugal und Frankreich)
beteiligten sich als zusätzliche Kundengruppe
an einem bereits lange bestehenden Markt und
verschleppten insgesamt zwölf Millionen
Menschen aus West- und Zentralafrika nach
Amerika (400.000 davon in die USA). In
Ostafrika ging der Sklavenhandel weiterhin
fast ausschließlich in die arabischen Gebiete.
Als die europäischen Mächte im 19.
Jahrhundert zuerst den
Sklavenhandel und später die Sklaverei
überhaupt abschafften, stieß das auf
erbitterten Widerstand islamischer Herrscher,
von Westafrika bis in den Sudan. Dort war der
radikal-islamische Mahdi-Aufstand 1881 bis
1899 ganz wesentlich ein Aufstand zur
Beibehaltung der Sklaverei – ebenso wie
1888-90 die Rebellion der muslimischen
Sklavenhändler in Sansibar gegen die deutschen
Kolonialisten, die die Sklaverei beendeten.
Nachwirkungen
Die über elf Jahrhunderte dauernde
Versklavung von Schwarzafrikanern
durch arabisch-islamische Herrscher und Stämme
fand natürlich auch ideologische Begleitmusik,
die bis heute nachklingt. Einerseits wurde
immer wieder auch afrikanischen Muslime
(aufgrund von animistischen Restelementen)
abgesprochen, wirkliche Islamgläubige zu sein
– um so ihre Verschleppung zu rechtfertigen.
Andererseits wurden dunkelhäutige Menschen als
minderwertig erklärt.
Der Historiker Egon Flaig hat nicht
nur eine «Weltgeschichte der Sklaverei»,
sondern auch eine ausführliche Untersuchung
zum Thema «Wie die Hautfarbe zum Rassismus
fand» verfasst. Er
kommt zu dem Schluss, dass erst im 8./9.
Jahrhundert als arabische Erfindung die
Theorie aufgekommen sei, wonach schwarze
Menschen – aus klimatheoretischen Gründen –
minderwertig seien. Ebenso werde die biblische
Begründung, aus Noahs Fluch über Ham rühre die
Sklaverei, erstmals im islamischen Raum
systematisch auf die Schwarzen bezogen.
Diese rassistische arabische
Herrenmenschenarroganz gegenüber
den dunkelhäutigen afrikanischen Völkern wirkt
bis heute nach. Sie ist offenkundig bei den
arabischen Milizen im Sudan. Aber auch bei den
islamisierten nomadischen Völkern weiter
westlich in der Sahelzone gibt es dieses
religiös aufgeladene Überlegenheitsgefühl
gegenüber den schwarzen Bauern.
Wer über Menschenraub und Sklaverei in
Afrika mehr wissen will als die
oberflächlichen «antirassistischen» und
skurrilerweise proislamischen Phrasen des
globalistisch-woken Mainstreams, dem sei – je
nach Sprachkenntnissen – folgende Literatur
empfohlen: Ralph Austen: «African Economic
History», London 1987; Ralph Austen: «The
trans-saharan slave trade», New York 1979;
Humphrey Fisher: «Slavery in the History of
Muslim Black Africa», London 2001; Egon Flaig:
«Weltgeschichte der Sklaverei», München 2009;
Patrick Manning: «Slavery and African Life»,
Cambrigde 1990; Olivier Pétré-Grenouilleau:
«Les traites négrieres», Paris 2004.
Quelle:
Reuters: Special Reports from Reuters
journalists around the world
X: Sr. Liberal -
31. Oktober 2025
die Freiheit: Genozide in Nigeria und im Sudan
– Mainstream und Linke desinteressiert -
3. November 2025
https://orf.at/stories/3410818/
9.11.2025:
UN-Menschenrechtsbüro warnt vor
anhaltenden Gräueltaten im
sudanesischen el-Fasher
UN rights office warns
of continuing atrocities in Sudan’s
el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2025/11/8/un-rights-office-warns-of-unimaginable-atrocities-in-sudans-el-fasher
15.11.2025:
Sudans Armee erobert zwei Gebiete in
Nord-Kordofan, während RSF weitere
Leichen verbrennt
Sudan’s army captures
two areas in North Kordofan as RSF burns
more bodies
https://www.aljazeera.com/news/2025/11/15/sudans-army-captures-two-areas-in-north-kordofan-as-rsf-burns-more-bodies
5.12.2025:
Sudans Khartum benötigt 'dringende'
Hilfe aufgrund schwerer
Lebensmittelknappheit: Bericht
Sudan’s Khartoum needs
‘urgent’ help due to severe food
shortages: Report
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/5/sudans-khartoum-needs-urgent-help-due-to-severe-food-shortages-report
Kalogi
(Sudan) am 6.12.2025: Massenmord
einfach so:
RSF-Angriffe auf Kalogi im Sudan
töten 114, darunter viele Kinder:
Beamter
RSF attacks on Sudan’s
Kalogi kill 114, including many
children: Official
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/5/rsf-kills-dozens-mostly-children-in-war-torn-sudans-kalogi-saf-sources
https://orf.at/stories/3413750/
8.12.2025:
Sudan: Die RSF erobert das wichtige
Heglig-Ölfeld, während sie darauf
treibt, die Kontrolle im Sudan
auszubauen
RSF seizes key Heglig
oilfield as it pushes to expand control
in Sudan
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/8/rsf-claims-seizure-of-key-heglig-oil-field-in-sudan
9.12.2025:
WAS ist da los?
Die USA sanktionieren kolumbianische
Staatsbürger, weil sie Kämpfer für
den Krieg im Sudan rekrutieren
US sanctions Colombian
citizens for recruiting fighters for
Sudan’s war
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/9/us-sanctions-colombian-citizens-for-recruiting-fighters-for-sudans-war
By Allison Griner -- The sanctioned individuals
are accused of creating a ‘transnational
network’ to send Colombian soldiers to fight in
Sudan.
The United States government has issued sanctions
against four Colombian nationals and the four
businesses they help run, accusing them of forming
a “transnational network” to profit from Sudan’s
civil war.
On Tuesday, the US Treasury published a statement
identifying Alvaro Andres Quijano Becerra, Claudia
Viviana Oliveros Forero, Mateo Andres Duque Botero
and Monica Munoz Ucros as participants in a scheme
to recruit former members of Colombia’s military
to fight in Sudan.
Once in the East African country, the former
soldiers are allegedly used to train the Rapid
Support Forces (RSF), a paramilitary group that
has been locked in a power struggle against
Sudan’s government forces.
“The RSF has shown again and again that it is
willing to target civilians — including infants
and young children. Its brutality has deepened the
conflict and destabilized the region, creating the
conditions for terrorist groups to grow,” Treasury
official John K Hurley said in a statement.
The conflict, the Treasury added, “has provoked
the world’s worst ongoing humanitarian crisis”.
Fighting has raged in Sudan since the outbreak of
war in April 2023, and more than 12.4 million
people have been forced from their homes,
contributing to displacement both within the
country’s borders and in surrounding areas. More
than 3.3 million people have fled Sudan as
refugees.
Just this week, a United Nations committee called
for an end to the hostilities, citing a long list
of human rights abuses committed by the RSF and
its allies.
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They include ethnically motivated killings,
torture, the targeting of humanitarian workers and
the use of sexual violence as a weapon of war.
On January 7, the US Department of State announced
it had determined the RSF had committed genocide
against ethnic groups in Sudan as part of its
armed campaign, though it also highlighted abuses
on both sides of the conflict.
Tuesday’s Treasury statement references that
genocide determination and adds that the fighting
threatens US interests in Africa.
“The civil war in Sudan risks destabilizing the
region and making the country a safe haven for
those who threaten the United States,” the
statement reads.
More than 300 Colombian recruits
While the Treasury has sanctioned RSF leaders and
organisations in the past, Tuesday’s economic
penalties shine a spotlight on the role Colombian
nationals have played in the fighting.
According to the US government, hundreds of
Colombian military veterans have flown to Sudan
since September 2024, in order to intervene on the
RSF’s behalf.
Many start by training RSF fighters, including
child soldiers. They also provide RSF forces with
information about operating drones, artillery and
military-style vehicles.
In addition, the US Treasury has accused Colombian
nationals of engaging in the fighting firsthand,
including during the 18-month siege on el-Fasher,
the capital of the North Sudan state and a city
the RSF seized in October.
“Colombian fighters have participated in numerous
battles across Sudan, including in its capital,
Khartoum, as well as Omdurman, Kordofan, and El
Fasher,” the Treasury’s statement reads.
“The presence of Colombian fighters in Sudan would
not be possible without the assistance of numerous
individuals and companies, mostly from Colombia.”
In a September letter to the UN Security Council,
a representative of Sudan’s government estimated
that between 350 to 380 Colombian mercenaries have
arrived in the African country to participate in
the fighting. Most of them, he said, were “retired
soldiers and officers of the Colombian Army”.
Colombia has gained a reputation as an
international marketplace for mercenaries.
Experts often point to the role of Colombia’s own
internal conflict in producing out-of-work
fighters. Since 1964, Colombia has been mired in
fighting between multiple armed forces, including
right-wing paramilitary groups, left-wing rebels,
criminal networks and the country’s own military.
Accusations of human rights abuses have been
rampant in that conflict as well, and at least
450,000 people have been killed, according to a
government truth commission.
According to Tuesday’s statement from the US
Treasury, two of the sanctioned individuals,
Quijano Becerra and his wife, Oliveros Forero, run
a Bogota-based employment firm called
International Services Agency.
That firm, the Treasury says, holds “group chats”
and “town halls” to recruit Colombian fighters for
Sudan, “including drone operators, snipers, and
translators”.
The organisation allegedly obscures its actions
through a Panama-based company called Global
Staffing, also known as Talent Bridge.
The Treasury also sanctioned Duque Botero and
Muñoz Ucros for running another Bogota-based
employment company with similar aims.
That company, called Maine Global Corp, allegedly
hires Colombians and works with Global Staffing to
convert currency in order to ensure the fighters’
payments. A fourth company, Comercializadora San
Bendito, was accused of facilitating the wire
transfers.
From 2024 to 2025, the Treasury estimated the
payments processed amounted to “millions of US
dollars”. All four companies mentioned in the
Treasury’s statement faced sanctions, alongside
their leaders.
Sanctions freeze any assets individuals or groups
may have in the US. They also make it illegal for
US-based entities to do business with the
designated individuals.
13.12.2025:
RSF-Drohnenangriff tötet mindestens
drei Menschen im zentralen Sudan und
verletzt mehrere
RSF drone strike kills
at least three in central Sudan, injures
several
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/13/rsf-drone-strike-kills-at-least-three-in-central-sudan-injures-several
EU im
Sudan am 15.12.2025: Zuerst Waffen
liefern - und nun humanitäre Hilfe
liefern:
Die EU startet Hilfsflüge nach
Darfur im Sudan, während die
humanitäre Krise eskaliert
EU launches aid flights
to Sudan’s Darfur as humanitarian crisis
escalates
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/15/eu-launches-aid-flights-to-sudans-darfur-as-humanitarian-crisis-escalates
16.12.2025:
Yale-Bericht enthüllt den Versuch
der RSF, die Gräueltaten im Sudan
und Massenbestattungen zu vertuschen
Yale report unveils RSF
attempt to cover up Sudan atrocities,
mass burials
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/16/yale-report-unveils-rsf-attempt-to-cover-up-sudan-atrocities-mass-burials
Sudan
am 18.12.2025: mit Drohnen:
Drohnenangriff stürzt die großen
Städte des Sudan in Dunkelheit,
während der Bürgerkrieg tobt
Drone strike plunges
Sudan major cities into darkness as
civil war rages
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/18/drone-strike-plunges-sudan-major-cities-into-darkness-as-civil-war-rages
22.12.2025:
Darfur im Sudan kämpft mit schwerem
Masernausbruch inmitten anhaltender
Gewalt
Sudan’s Darfur grapples
with severe measles outbreak amid
ongoing violence
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/22/sudans-darfur-grapples-with-severe-measles-outbreak-amid-ongoing-violence
22.12.2025:
Der sudanesische Block erklärt
Nairobi-Roadmap, aber ist das ein
ziviler Durchbruch?
Sudanese bloc declares
Nairobi roadmap, but is it a civilian
breakthrough?
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/22/sudanese-bloc-declares-nairobi-roadmap-but-is-it-a-civilian-breakthrough
24.12.2025:
Was ist die neue Friedensinitiative,
die der sudanesische Premierminister
der UN vorgelegt hat?
What is the new peace
initiative that Sudan’s PM presented to
the UN?
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/24/what-is-the-new-peace-initiative-proposed-by-sudans-pm-kamil-idris
https://orf.at/stories/3415598/
29.12.2025:
Hunger und 'Geisterstädte' plagen
den Sudan, während al-Burhan die
Kapitulation der RSF fordert
Starvation, ‘ghost
towns’ plague Sudan as al-Burhan demands
RSF surrender
https://www.aljazeera.com/news/2025/12/29/starvation-ghost-towns-plague-sudan-as-al-burhan-demands-rsf-surrender
1.1.2026:
'Nur ein Betttuch, um uns zu
bedecken': Die Vertriebenen im Sudan
haben in Kosti kaum Unterkunft:
‘Only sheets to cover
us’: Sudan’s displaced face little
shelter in Kosti
https://www.aljazeera.com/news/2026/1/1/only-sheets-to-cover-us-sudans-displaced-face-little-shelter-in-kosti
Sudan
am 7.1.2026: Uberlebende berichten
von RSF-Gruppenvergewaltigungen im
Sudan; Säuglinge unter den Opfern
Survivors recount RSF
gang rape in Sudan; infants among
victims
https://www.aljazeera.com/features/2026/1/7/survivors-recount-rsf-gang-rape-in-sudan-infants-among-victims
https://orf.at/stories/3416725/
11.1.2026:
Der Sudan kündigt die Rückkehr der
Regierung aus der Kriegshauptstadt
nach Khartum an.
Sudan announces
government’s return to Khartoum from
wartime capital
https://www.aljazeera.com/news/2026/1/11/sudan-announces-governments-return-to-khartoum-from-wartime-capital
12.1.2026: Sudanesische Regierung kehrt in
Hauptstadt Khartum zurück
https://www.nau.ch/politik/international/sudanesische-regierung-kehrt-in-hauptstadt-khartum-zuruck-67083271
Keystone-SDA -- Sudan -- Die sudanesische
Regierung ist von der Hafenstadt Port Sudan in die
Hauptstadt Khartum zurückgekehrt, die sie nach
Ausbruch des Krieges im April 2023 verlassen
hatte.
Zionistische
Kriegstaktiken im Sudan am 18.1.2026:
provozieren ein vorhersehbares Resultat:
Das sudanesische Volk
erlebt 'Schrecken und Hölle' im
Krieg, sagt der UN-Beauftragte für
Menschenrechte
Sudan’s people endure
‘horror and hell’ in war, says UN rights
chief
https://www.aljazeera.com/news/2026/1/18/sudans-people-endure-horror-and-hell-in-war-says-un-rights-chief
25.1.2026:
Sudans Frauen brechen 'traditionelle
Regeln', um zu überleben
Sudan’s women break
‘traditional rules’ to survive
https://www.aljazeera.com/news/2026/1/25/sudans-women-break-traditional-rules-to-survive
31.1.2026:
'Wie der Tag des Gerichts':
Sudanesischer Arzt berichtet von
Flucht aus el-Fasher
‘Like judgement day’:
Sudanese doctor recounts escape from
el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2026/1/31/like-judgment-day-sudanese-doctor-recounts-escape-from-el-fasher
Übersetzung mit google Translate:
Von The Associated Press – Ein Arzt, der aus
dem letzten funktionierenden Krankenhaus der
Stadt geflohen ist, berichtet über den
RSF-Angriff auf die Hauptstadt der Provinz
Nord-Darfur im Oktober.
Mohamed Ibrahim, ein sudanesischer Arzt,
befürchtete, dass er den Untergang der Sonne nicht
mehr erleben würde.
„Überall um uns herum sahen wir Menschen rennen
und vor uns zu Boden fallen“, sagte der 28-jährige
Arzt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur The
Associated Press vom Samstag.
Ibrahim erzählte von dem Angriff der
paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) auf
el-Fasher, der Hauptstadt des sudanesischen
Nord-Darfur, der am 26. Oktober begann und drei
Tage dauerte und eine 18-monatige Belagerung der
letzten Festung der sudanesischen Armee in der
Provinz beendete.
Die RSF und die sudanesische Armee führen seit
April 2023 einen brutalen Bürgerkrieg um die
Kontrolle über den Sudan, bei dem Tausende
Menschen getötet und Millionen vertrieben wurden.
Der Konflikt hat zu dem geführt, was die Vereinten
Nationen als die größte Vertreibungs- und
Hungerkrise der Welt bezeichnen
„Wir zogen von Haus zu Haus, von Wand zu Wand
unter ununterbrochenem Bombardement. Kugeln flogen
aus allen Richtungen“, sagte Ibrahim, als er von
der Flucht aus der letzten funktionierenden
medizinischen Einrichtung von al-Fasher erzählte.
Was darauf folgte, war nach Angaben der Vereinten
Nationen und Menschenrechtsgruppen eine
systematische Kampagne von Massentötungen und
ethnischen Säuberungen, die Ermittlungen wegen
Kriegsverbrechen und internationale Sanktionen
auslöste.
Im Gespräch mit der AP aus der Stadt Tawila, etwa
70 km (43 Meilen) von el-Fasher entfernt, lieferte
Ibrahim einen seltenen, detaillierten Bericht aus
der ersten Person.
Als RSF-Kämpfer einschwärmten, eröffneten sie das
Feuer auf Zivilisten, die über Mauern kletterten
und sich in Schützengräben versteckten, um
vergeblich zu fliehen, während sie andere mit
Fahrzeugen niedermähten, sagte Ibrahim. Er sagte,
als er so viele Tote sah, fühlte es sich an, als
würde er seinem eigenen Tod entgegenlaufen.
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„Es war ein abscheuliches Gefühl“, sagte er. „Wie
kann el-Fascher fallen? Ist es vorbei? Ich sah
Menschen voller Angst davonlaufen. … Es war wie
der Tag des Jüngsten Gerichts.“
Innerhalb weniger Stunden stürmten RSF-Kämpfer
Häuser, forderten mit vorgehaltener Waffe Telefone
und plünderten Eigentum.
Satellitenbilder, die vom Humanitarian Research
Lab der Yale University, das den Krieg im Sudan
beobachtet, analysiert wurden, identifizierten
zwischen dem 26. Oktober und dem 1. November
mindestens 150 Cluster von Objekten, die mit
menschlichen Überresten übereinstimmen.
Die Forscher dokumentierten systematische
Bemühungen, Beweise durch Verbrennung und
Bestattung zu vernichten, wobei RSF-Fahrzeuge in
der Nähe der Fundorte stationiert waren.
4:45
Zeuge des Sudan-Krieges
Sarra Majdoub, eine ehemalige Expertin des
UN-Sicherheitsrats für den Sudan, sagte in einem
Beitrag auf X, dass nach dem Fall der Stadt eine
„Maschinerie des Verschwindens“ im Einsatz sei und
Tausende vermisst würden.
Ibrahim, der Arzt, wurde nach seiner Gefangennahme
ebenfalls von RSF-Kämpfern festgehalten, wobei die
Kämpfer ein Lösegeld forderten. „Ich wollte ihnen
nicht sagen, dass ich Arzt bin, weil sie Ärzte
ausbeuteten“, sagte er.
Nachdem er die ursprüngliche Forderung von 20.000
US-Dollar gesenkt hatte, zahlte seine Familie
8.000 US-Dollar für seine Freilassung, heißt es in
dem AP-Bericht.
Die Internationale Organisation für Migration
berichtete, dass in nur zwei Tagen nach der
Machtübernahme am 26. Oktober mehr als 26.000
Menschen aus al-Fascher geflohen seien und dass
bis Ende November mindestens 106.387 Menschen
vertrieben worden seien.
Die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich
und die Europäische Union haben in den letzten
Monaten Sanktionen gegen RSF-Kommandeure verhängt.
Nazhat Shameem Khan, stellvertretender Ankläger
des Internationalen Strafgerichtshofs, sagte,
Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die
Menschlichkeit seien in al-Fasher „als Höhepunkt
der Belagerung der Stadt durch die Schnellen
Unterstützungskräfte“ begangen worden.
„Das Bild, das sich abzeichnet, ist erschreckend“,
sagte sie letzte Woche vor dem UN-Sicherheitsrat
und fügte hinzu, dass „organisierte,
weitverbreitete Massenkriminalität“ genutzt worden
sei, „um die Kontrolle zu erlangen“.
ENGL orig.:
By The Associated Press -- Physician who fled
the city’s last functioning hospital recounts
the RSF assault on the capital of North Darfur
province in October.
Mohamed Ibrahim, a Sudanese doctor, feared he
would not live to see the sun go down.
“All around we saw people running and falling to
the ground in front of us,” the 28-year-old
physician said, according to a report by The
Associated Press news agency on Saturday.
Ibrahim was recounting the assault on el-Fasher,
the capital of Sudan’s North Darfur, by the
paramilitary Rapid Support Forces (RSF) that began
on October 26 and lasted three days, ending an
18-month siege of the Sudanese army’s last
stronghold in the province.
The RSF and the Sudanese army have been waging a
brutal civil war for control of Sudan since April
2023, killing thousands of people and displacing
millions. The conflict has created what the United
Nations describes as the world’s largest
displacement and hunger crisis
“We moved from house to house, from wall to wall
under nonstop bombardment. Bullets were flying
from all directions,” Ibrahim said as he recounted
fleeing el-Fasher’s last functioning medical
facility.
What followed was a systematic campaign of mass
killings and ethnic cleansing, according to the
United Nations and human rights groups, triggering
war crimes investigations and international
sanctions.
Speaking with the AP from the town of Tawila,
about 70km (43 miles) from el-Fasher, Ibrahim
provided a rare, detailed first-person account.
As RSF fighters swarmed in, they opened fire on
civilians scrambling over walls and hiding in
trenches in a vain effort to escape, while mowing
down others with vehicles, Ibrahim said. He said
seeing so many killed felt like he was running
towards his own death.
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“It was a despicable feeling,” he said. “How can
el-Fasher fall? Is it over? I saw people running
in terror. … It was like judgement day.”
Within hours, RSF fighters were storming homes,
demanding phones at gunpoint and looting property.
Satellite imagery analysed by Yale University’s
Humanitarian Research Lab, which has been
monitoring the war in Sudan, identified at least
150 clusters of objects consistent with human
remains between October 26 and November 1.
Researchers documented systematic efforts to
destroy evidence through burning and burial, with
RSF vehicles present near the sites.
4:45
Bearing witness to Sudan war
Sarra Majdoub, a former UN Security Council expert
on Sudan, said in a post on X that a “machinery of
disappearance” had been operating in the aftermath
of the fall of the city, with thousands
unaccounted for.
Ibrahim, the doctor, was also held by RSF fighters
after being captured, with the fighters demanding
a ransom. “I didn’t want to tell them I was a
doctor, because they exploited doctors,” he said.
After negotiating his ransom down from a $20,000
initial demand, his family paid $8,000 for his
release, the AP report said.
The International Organization for Migration
reported that more than 26,000 people fled
el-Fasher in just two days following the October
26 takeover, with at least 106,387 people
displaced by late November.
The United States, United Kingdom and European
Union have imposed sanctions on RSF commanders in
recent months.
Nazhat Shameem Khan, deputy prosecutor of the
International Criminal Court, said war crimes and
crimes against humanity were committed in
el-Fasher “as a culmination of the city’s siege by
the Rapid Support Forces”.
“The picture that’s emerging is appalling,” she
told the UN Security Council last week, adding
that “organised, widespread mass criminality” has
been used “to assert control”.
1.2.2026:
Der Flughafen Khartum erhält den
ersten planmäßigen Flug seit Beginn
des Sudan-Krieges
Khartoum airport
receives first scheduled flight since
start of Sudan war
https://www.aljazeera.com/news/2026/2/1/khartoum-airport-receives-first-scheduled-flight-since-start-of-sudan-war
4.2.2026:
Die kalte, hungrige Realität der
Vertreibung im kriegsgebeutelten
Sudan Tawila
The cold, hungry reality
of displacement in war-torn Sudan’s
Tawila
https://www.aljazeera.com/news/2026/2/4/the-cold-hungry-reality-of-displacement-in-war-torn-sudans-tawila
5.2.2026:
Sudan: Sie organisieren den
Massenhunger:
Die Hungersnot breitet sich laut
Experten auf weitere Städte im Sudan
Darfur aus
Famine conditions spread
to more towns in Sudan’s Darfur, experts
warn
https://www.aljazeera.com/news/2026/2/5/famine-conditions-spread-to-more-towns-in-sudans-darfur-experts-warn
Kriegsverbrechen
im Sudan am 7.2.2026:
RSF-Drohnenangriff tötet 24
vertriebene Zivilisten, die vor dem
Krieg im Sudan geflohen sind
RSF drone attack kills
24 displaced civilians fleeing war in
Sudan
https://www.aljazeera.com/news/2026/2/7/un-us-condemn-rsf-drone-strikes-on-aid-deliveries-in-famine-hit-sudan
8.2.2026:
Saudi-Arabien verurteilt
'ausländische Einmischung' im Sudan
nach RSF-Angriffen
Saudi Arabia denounces
‘foreign interference’ in Sudan after
RSF attacks
https://www.aljazeera.com/news/2026/2/8/saudi-arabia-slams-foreign-interference-in-sudan-after-deadly-rsf-attacks
9.2.2026:
Tödliche Drohnenangriffe auf
Zivilisten dauern im Sudan Kordofan
an, so die UN
Deadly drone attacks on
civilians continue in Sudan’s Kordofan,
UN says
https://www.aljazeera.com/news/2026/2/9/deadly-drone-attacks-on-civilians-continue-in-sudans-kordofan-un-says
12.2.2026:
Mindestens 21 Tote bei
Fährversenkung im Nilstaat im
Nordsudan
At least 21 dead in
ferry sinking in northern Sudan’s River
Nile State
https://www.aljazeera.com/news/2026/2/12/at-least-21-dead-in-ferry-sinking-in-northern-sudans-river-nile-state
https://orf.at/stories/3420139/
13.2.2026:
Die UN beschuldigt die
paramilitärische RSF der Begehung
von Kriegsverbrechen im
sudanesischen el-Fasher
UN accuses paramilitary
RSF of committing war crimes in Sudan’s
el-Fasher
https://www.aljazeera.com/news/2026/2/13/un-accuses-paramilitary-rsf-of-committing-war-crimes-in-sudans-el-fasher
Immer
noch Bomben auf Dilling (Sudan) am
15.2.2026: Während die sudanesische
Stadt nach einer zweijährigen
Belagerung wieder zum Leben erwacht,
bleibt die Drohnenbedrohung bestehen
As Sudanese city returns
to life after two-year siege, drone
threat lingers
https://www.aljazeera.com/features/2026/2/15/as-sudanese-city-returns-to-life-after-two-year-siege-drone-threat-lingers
Die Märkte öffnen wieder in Dilling, der
zweitgrößten Stadt von Süd-Kordofan. Dennoch sehen
sich die Bewohner mit kritischen medizinischen
Engpässen und anhaltenden Luftangriffen
konfrontiert.
Markets reopen in Dilling, South Kordofan’s second
largest city. Yet residents face critical medical
shortages and persistent aerial attacks.
25.2.2026:
Vertriebene sudanesische Frauen, die
in den Krieg verwickelt wurden,
leiden unter einem elenden Ramadan
Displaced Sudanese women
caught up in war suffer wretched Ramadan
https://www.aljazeera.com/features/2026/2/25/displaced-sudanese-women-caught-up-in-war-suffer-wretched-ramadan
https://orf.at/stories/3421878/
https://orf.at/stories/3422021/
Sudan mit zionistischer
Zerstörungstaktik am 10.3.2026: Neuer Grund für
Kriege sind jetzt Rohstoffe:
Reich an Rohstoffen: Neues Epizentrum im
Sudan-Krieg
https://orf.at/stories/3421280/
Fototexte:
-- Menschen beten für die Opfer eines
Drohnenangriffs in El Obeid, in Nord-Kordofan
-- In Kordofan kommt es regelmäßig zu tödlichen
Drohnenangriffen: Zehntausende Tote, Millionen
Vertriebene
Für die von Gewalt, Hunger und Vertreibung
gezeichnete Zivilbevölkerung im Sudan gibt es
auch nach fast drei Jahren Bürgerkrieg keine
Verschnaufpause: Das Epizentrum der Kämpfe hat
sich in den vergangenen Wochen zunehmend in die
zentralsudanesische Region Kordofan verlagert.
Erst am Wochenende wurden dort bei
Drohnenangriffen Dutzende Tote gemeldet. Das
Gebiet ist reich an Öl und Gold und von großer
strategischer Bedeutung.
Die UNO und auch NGOs sind angesichts des
anhaltenden Konflikts zwischen der regulären
sudanesischen Armee und der Miliz Rapid Support
Forces (RSF) alarmiert. In Kordofan, das sich in
einen Nord-, Süd- und Westteil gliedert, kommt es
beinahe täglich zu tödlichen Drohnenangriffen.
Getroffen wurden zuletzt etwa
Gesundheitseinrichtungen, Hilfskonvois,
Wohngebiete und Märkte.
Allein am Wochenende starben nach Angaben aus
Krankenhauskreisen mindestens 33 Menschen infolge
von Angriffen auf Märkte in den Ortschaften Abu
Zabad und Wad Banda in Westkordofan. Zu den
Angriffen bekannte sich niemand. Die Armee
dementierte eine Verstrickung gegenüber der
Nachrichtenagentur AFP vehement.
„Kämpfe und Hunger nirgendwo so schlimm“
Dass Kordofan heftig umkämpft ist, hat mit seiner
strategisch bedeutenden Lage zu tun: Das Gebiet
diene als „zentrale Achse“ zwischen der westlichen
Region Darfur und der Hauptstadt Khartum, schrieb
die BBC in einer Analyse. Darfur wird von den RSF
kontrolliert, Khartum dagegen vom Militär.
Die Armee versucht, von Kordofan aus in Darfur
vorzudringen, die RSF versuchen sich wiederum, in
Richtung Zentrum vorzukämpfen, erklärte Kholood
Khair von der Denkfabrik Confluence Advisory
kürzlich der Nachrichtenagentur AP.
Besonders im südlichen Teil, also in Südkordofan,
liefern beide Akteure einander dieser Tage
erbitterte Kämpfe mit verheerenden Folgen für die
Zivilbevölkerung. „Der Krieg im Sudan ist die
größte humanitäre Krise der Welt, und Kämpfe und
Hunger sind nirgendwo so schlimm wie in
Südkordofan. Es ist unvergleichlich“, sagte Jan
Egeland, Generalsekretär der Hilfsorganisation
Norwegian Refugee Councils, dem „Spiegel“ in einem
Interview Mitte Februar.
Ausgebrochen war der Krieg in dem
nordostafrikanischen Land im April 2023. In der
Hauptstadt Khartum kam es zu einem blutigen
Machtkampf zwischen den Truppen von
Militärherrscher Abdel Fattah al-Burhan und der
RSF-Miliz seines früheren Stellvertreters Mohammed
Hamdan Daglo, bekannt als Hemeti.
Zehntausende Menschen wurden in den vergangenen
knapp drei Jahren getötet. Nach Angaben des
UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) wurden rund 11,6
Millionen Menschen gewaltsam vertrieben. Sowohl
der Armee als auch der RSF-Miliz werden
Kriegsverbrechen vorgeworfen.
Mehr als 26 Millionen Menschen, etwa die Hälfte
der Bevölkerung, sind von akuter
Ernährungsunsicherheit betroffen. In Teilen des
Landes herrscht eine Hungersnot. Auch in der
Region Kordofan verschlechtert sich die
Ernährungslage nach Angaben der IPC-Initiative
(Integrated Food Security Phase Classification),
die Nahrungskrisen in aller Welt beobachtet,
rapide.
Egeland: Aufmerksamkeit „fehlt“
Ähnlich dramatisch wie in Kordofan sei es zuletzt
nur in Darfur gewesen, sagte Egeland vom NRC
gegenüber „Spiegel“. „Nach dem Fall von Faschir an
die Rapid Support Forces gab es dafür wenigstens
etwas Aufmerksamkeit. Die fehlt in Kordofan,
obwohl der Hunger derselbe ist“, so der Diplomat.
Zur Erinnerung: Im Oktober hatten die RSF und
verbündete arabische Milizen die Großstadt
al-Faschir in Darfur, die sie zuvor monatelang
belagert hatten, eingenommen. Bei ihrer Offensive
habe die Miliz „drei Tage des absoluten Grauens“
verursacht, erklärte die UNO-Untersuchungsmission
für den Sudan jüngst. Das Vorgehen der Miliz weise
„die charakteristischen Merkmale eines Völkermords
auf“.
Satellitenbild vom Oktober zeigt eine
Rauchwolke über der Stadt al-Faschir
„Da sich das Epizentrum des Krieges in die Region
Kordofan verlagert hat, befürchte ich zutiefst,
dass sich diese Verbrechen wiederholen könnten“,
warnte UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk
Ende Februar. Er sprach zudem von einer
„besorgniserregenden Eskalation der
Drohnenangriffe und Blockaden“ durch die RSF-Miliz
und das Militär.
Sorge um belagerte Städte
Besonders groß ist die Besorgnis mit Blick auf die
Städte Kadugli und Dilling. Beide liegen in
Kordofan, beide wurden über Monate von der
RSF-Miliz belagert. Anfang Februar meldete das
Militär schließlich, dass es die Belagerung des
RSF durchbrochen habe. Beobachter und
Beobachterinnen wie Jalale Getachew Birru von der
NGO Armed Conflict Location & Event Data
(ACLED) bezweifeln das allerdings.
„Diese Städte sind noch immer eingeschlossen, und
der Kampf um die Kontrolle über diese Städte und
die weitere Region dauert an“, meinte Birru im
Februar. In Dilling seien Zivilisten aufgrund
„heftiger Kämpfe“ eingeschlossen, berichtete auch
Louise Brown, humanitäre Koordinatorin der
Vereinten Nationen im Sudan, Anfang März. „Dieser
Krieg ist Wahnsinn“, sagte sie in einem von der
UNO verbreiteten Video.
Waffenlieferungen durch ausländische Mächte?
Im Übrigen spielen auch ausländische Mächte eine
Rolle in dem Krieg, sind doch beide Kriegsparteien
militärisch auf deren Hilfe angewiesen. So gilt es
laut CNN-Bericht als gesichert, dass die
Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die RSF mit
Waffen beliefern. Bezahlt wird mit aus dem Sudan
geschmuggeltem Gold – die Emirate bestreiten das.
Ägypten wiederum gilt als wichtiger Unterstützer
der sudanesischen Armee. Kairo betrachtet den
Militärherrscher Burhan als legitimen Herrscher.
Dass man Waffen an ihn liefere, wird dementiert.
Auch der Iran und die Türkei sollen Waffen – allen
voran Drohnen – an die Armee liefern. Die Türkei
bestreitet das aber ebenso. Welche Folgen der
Iran-Krieg auf jene Waffenlieferungen hat, ist
jedenfalls unklar.
Expertin rechnet mit Zunahme bei Angriffen
Was den weiteren Verlauf der Kämpfe betrifft, sei
nach Einschätzung der Expertin Khair (Confluence
Advisory) demnächst eine Verlagerung in Richtung
Westen erwartbar. Die Armee versuche ihr zufolge
möglicherweise, nach Darfur und insbesondere in
Richtung al-Faschir vorzudringen. Seine
Rückeroberung könnte der Armee ermöglichen,
wichtige Versorgungs- und Logistiklinien zwischen
Kordofan und Darfur wiederherzustellen.
„Wir erwarten, dass die Bombenangriffe nicht nur
fortgesetzt, sondern auch in Frequenz und Umfang
zunehmen werden“, sagte sie. Dass es verstärkt zu
Drohnenangriffe komme, schilderten zuletzt auch
Bewohner der Stadt Dilling. Unter der Bevölkerung
sorgten die anhaltenden Drohnenangriffe laut Omran
Ahmed, einem Einwohner der Stadt, für „Angst und
Schrecken.“
kale, ORF.at/Agenturen
https://www.aljazeera.com/opinions/2026/3/11/sudans-devastating-war-rages-on-as-regional-rivalries-deepen
Zionistische
Terrortaktik im Suan am 13.3.2026:
Drohnenangriff auf einen Markt im
Sudan tötet 11, während die zivilen
Opfer im Luftkrieg steigen
Drone attack on market
in Sudan kills 11, as air war civilian
toll mounts
https://www.aljazeera.com/news/2026/3/13/drone-attack-on-market-in-sudan-kills-11-as-air-war-civilian-toll-mounts
Sudankrieg
eskaliert in den Tschad am
19.3.2026:
Drohnenangriff aus dem Sudan tötet
17 Menschen im Tschad, während sich
der Krieg über die Grenze ausbreitet
Drone attack from Sudan
kills 17 people in Chad as war spills
over border
https://www.aljazeera.com/news/2026/3/19/drone-attack-from-sudan-kills-17-in-chad-as-conflict-spills-over
Faktor kriminelle Emirate im Sudan
am 24.3.2026:
Die Emirate finanzieren und beliefern
den Terror-Truppen der RSF im Sudan
https://t.me/QudsNen/215627
Den Vereinigten Arabischen Emiraten ist es nach
Berichten von Le Monde gelungen, geheime Luftwege
durch Afrika zu errichten, um die Rapid Support
Forces im Sudan zu versorgen.
Für die Frachtflüge wurden Hubs in Äthiopien und
der Zentralafrikanischen Republik installiert und
dabei eine dauerhafte logistische Kette
eingerichtet, wobei die Eigentümer der Flugzeuge
verschleiert werden und die Nachverfolgbarkeit
eingeschränkt ist.
Die RSF, angeführt von Mohamed Hamdan Dagalo,
führen den Krieg im Sudan mit berichteten
Gräueltaten; Abu Dhabis Einfluss in Zentralafrika
erweitert die Versorgungswege für Waffen und
Kämpfer.
Der Krieg hat sich über die Grenzen hinaus
ausgebreitet und Akteure von Tschad bis ins
östliche Libyen hineingezogen, wo Netzwerke, die
mit Khalifa Haftar verbunden sind, weiterhin
Nachschublinien ermöglichen.
ENGL orig.:
The United Arab Emirates has built covert air
routes across Africa to supply Sudan’s Rapid
Support Forces, according to reporting by Le
Monde.
Cargo flights have moved through hubs in Ethiopia
and the Central African Republic, forming a
sustained logistical chain using aircraft with
obscured ownership and limited tracking
visibility.
RSF, led by Mohamed Hamdan Dagalo, drives Sudan
war with reported atrocities; Abu Dhabi’s Central
Africa influence expands supply routes for weapons
and fighters.
The war has spilled across borders, pulling in
actors from Chad to eastern Libya, where networks
tied to Khalifa Haftar continue to facilitate
supply lines.
31.3.2026:
Sudan-Krieg 'wird auf Frauenkörpern
geführt': Überlebende berichten über
sexuelle Übergriffe
Sudan war ‘being fought
on women’s bodies’: Survivors detail
sexual assault
https://www.aljazeera.com/news/2026/3/31/sudan-war-being-fought-on-womens-bodies-survivors-detail-sexual-assault