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China Meldungen 06
ab 3.10.2017

Tatsachen:
-- in China sinken 50 Städte, weil sie auf Tonschichten stehen und das Grundwasser abgezapft wird, statt dass eine Wasserversorgung aus Flüssen und aus den Bergen aufgebaut wird
-- Schanghai ist schon auf 0 Meter, bei Flut muss die Schutzmauer die niedrigsten Strassen schützen
-- die Gewässer sind von der Industrie auf Jahrzehnte verseucht und können für die Trinkwasseraufbereitung nicht benutzt werden
-- das Trinkwasser in China in den Dörfern ist zum Teil krankmachend mit Ausschlägen und bis zum Krebs
-- die Wälder sind gerodet, die Wüste breitet sich aus,
-- sexuelle Aufklärung gibt es nicht, Porno ist verboten, alles wird zensiert und die Menschen wissen nicht, was ein Gleitgel oder ein Massageöl ist
-- dafür gibt es Frauenhandel, Frauen aus Vietnam werden importiert für die Heirat mit Chinesen, die sie gar nicht kennen
-- es herrscht der Terror der Einkindpolitik und viele weibliche Föten und Babys landen im Müll
-- und Systemkritiker landen im Konzentrationslager.

Michael Palomino, 20. Juni 2013

-- Statistiken werden massiv gefälscht, damit China international "besser dasteht" (7.7.2013)

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Der Bund online, Logo

14.10.2017: Chinas Regierung Xi begünstigt Staatskonzerne - gegen das Versprechen von vor 5 Jahren
Chinas Regierung bricht ihr Versprechen
https://www.derbund.ch/wirtschaft/chinas-regierung-zwingt-die-wirtschaft-zum-nationalismus/story/31244092

"Vor fünf Jahren trat Xi Jinping als neuer chinesischer Parteichef an. Er wollte, die Macht der Staatskonzerne begrenzen. Nun passiert genau das Gegenteil.

Hinter dem alten Shanghaier Bahnhof, im 18. Stock eines Büroturms, sitzen sie beisammen, die Vermesser des chinesischen Wohlstandes. 150 Rechercheure gebeugt über ihre Computer, sie sichten Handelsregister, archivieren Zeitungsartikel, lesen Geschäftsberichte. Alles für diese eine Liste.

Angefangen hat es vor knapp 20 Jahren in einer Bibliothek. Zusammen mit zwei Studenten trug der britische Wirtschaftsprüfer Rupert Hoogewerf damals Chinas erste Reichenliste zusammen. Auf 50 Namen kam er. Seitdem gibt Hoogewerf, der in China unter dem Namen Hu Run bekannt ist, jedes Jahr eine neue Liste heraus, den Hu-Run-Report. Es ist ein Gradmesser, wie es um die Wirtschaft der Volksrepublik bestellt ist. 647 Dollarmilliardäre leben laut neuestem Report in China – so viele wie in keinem anderen Land der Welt. Der reichste Chinese ist momentan ein Immobilientycoon. Xu Jiayin heisst er, innerhalb eines Jahres hat er seinen Wohlstand um sagenhafte 30 Milliarden Dollar gesteigert. Gesamtvermögen: 43 Milliarden Dollar. «Reich werden ist glorreich», pflegte schon Chinas Reformpatriarch Deng Xiaoping zu sagen. Ein Gebot, das bis vor kurzem galt. Doch wie lange noch?

Krönungsmesse für Xi Jinping

Mitte kommender Woche beginnt in Peking der 19. Parteitag, das wichtigste politische Ereignis der vergangenen fünf Jahre in China. Es ist die Krönungsmesse für Staatsund Parteichef Xi Jinping, dem es bereits in seiner ersten Amtszeit gelungen ist, eine Machtfülle zu erlangen wie kaum ein Parteichef zuvor. Seiner flächendeckenden Antikorruptionskampagne sind etliche Polit-Rivalen zum Opfer gefallen. Nun schickt Xi sich an, sich auch die Wirtschaft zum Untertan zu machen.

Als Xi 2012 an die Macht kam, zählte Hoogewerfs Truppe 251 Milliardäre, und ein Getränkehersteller führte die Liste an – mit 12,6 Milliarden Dollar, so die Schätzung damals. Xis Vorgänger Hu Jintao hatte Reformen vor sich hergeschoben. Manch einer in Peking bezeichnete den scheidenden Parteichef Hu in seinen letzten Tagen gar als chinesischen Breschnew. Der Generalsekretär der KPdSU in Moskau von 1964 bis 1982 hatte ein Land hinterlassen, das wirtschaftlich nicht mehr in den Griff zu bekommen war.

Gleich im ersten Jahr verordnete Xi gemeinsam mit seinem Premierminister Li Keqiang der Volksrepublik weitreichende Reformen. Dem dritten Plenum des Zentralkomitees, das 2013 die Pläne verabschiedete, sei ein historischer Wurf gelungen, jubelte die Propaganda damals. Auch im Ausland war man zuversichtlich. Die Ankündigungen klangen eindrucksvoll: Weniger staatliche Eingriffe versprachen Xi und Li. Die Macht der Staatskonzerne sollte schwinden, das Bankensystem umgebaut und die Einschränkungen für ausländische Unternehmen zurückgenommen werden. Das Gegenteil ist geschehen. Mehr Staat und mehr Partei.

«Der Wendepunkt war das Jahr 2015», sagt Sebastian Heilmann, Direktor des Mercator Institute of China Studies (Merics) in Berlin. Vor zwei Jahren kollabierten die Börsen in Shanghai und Shenzhen. Tausende Aktien mussten vom Handel ausgesetzt werden, von den Behörden angeordnete Stützkäufe fruchteten nicht. Millionen Chinesen verloren ihr Geld.

Der «chinesische Traum»

Dass sie überhaupt zu Anlegern wurden, dafür trägt die Staatsführung die Verantwortung. Es war die Propaganda der Partei, die für die Börse trommelte. Wer Aktien kaufe, lebe den «chinesischen Traum», hiess es. Als etliche Analysten bereits vor einem Platzen der Blase warnten, verkündete die Volkszeitung, das Sprachrohr der Partei, dass die richtig ertragreiche Zeit überhaupt erst beginne. Eine teure Vorhersage. «Das Börsenchaos war ein Albtraum für die Führung. Ein Kontrollverlust, der sich nicht mehr wiederholen soll», sagt Heilmann. Seitdem zieht Peking die Zügel an. Ökonomischer Nationalismus, das ist das neue Ziel.

Unter Führung von Ministerpräsident Li wurde die «Made in China 2025»-Initiative gestartet. Zehn Branchen haben sich die Wirtschaftsplaner in Peking ausgeguckt, darunter Elektromobilität, Medizintechnik, die Chip-Industrie. Überall sollen chinesische Firmen bald führend sein. Hunderte Milliarden Dollar stehen bereit, wenn nötig wird zugekauft.

Vor knapp drei Wochen verbreitete Chinas amtliche Nachrichtenagentur Xinhua eine gemeinsame Stellungnahme der Parteispitze und der Regierung, ein Patriotismus-Dekret. Nur wer einen stärkeren Einfluss der Partei akzeptiere, für den werde künftig ein gutes Marktumfeld geschaffen. Bei etlichen Privatunternehmen haben sich in den vergangenen Monaten Parteikomitees gegründet. Beim Suchmaschinenkonzern Baidu genauso wie bei jungen Startups. Überall reden Funktionäre mit.

Auch viele ausländische Firmen wurden gebeten, Parteizellen einzurichten. Betroffen sind dabei vor allem Gemeinschaftsunternehmen mit einheimischen Firmen – eine chinesische Spezialität. Oft können Ausländer nur dann in der Volksrepublik produzieren und verkaufen, wenn sie sich mit einem chinesischen Partner zusammentun. Je geringer der Anteil der ausländischen Firmen am Joint Venture, desto forscher die Forderungen.

Die grossen chinesischen Unternehmen gehen vorsorglich Querbeteiligungen ein. Die Internetkonzerne Tencent, Alibaba und Baidu verkündeten vor ein paar Wochen den Einstieg beim staatlichen Mobilfunker China Unicom. (Tages-Anzeiger)"

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Basler Zeitung            online, Logo

23.10.2017: DOPING IN CHINA? GENAU! - Die Ärztin musste fliehen
Die Sportärztin, die zu viel weiss
https://bazonline.ch/sport/die-sportaerztin-die-zu-viel-weiss/story/20485261

"Xue Yinxian sprach als Erste über staatlich gelenktes Doping in China. Als die Repressalien unerträglich wurden, floh sie nach Deutschland – mit 79. Nun lebt sie in einer Asylunterkunft.

Thomas Kistner und Johannes Knuth

[Vom Hochleistungssport in China nach Deutschland ins Asylheim, mit Sohn und Schwiegertochter]

Das erste Flüchtlingslager hatte alles, was sie zunächst brauchten, sagt Xue Yinxian. Bloss die Zimmertür liess sich nicht abschliessen. Xue klemmte stets einen Tisch vor den Eingang. Einmal rüttelte jemand an der Tür. «Wer ist da?», rief sie. Der Besucher hielt inne. Dann war er weg.

Seit Kurzem lebt Xue in einer neuen Unterkunft, in einem Zimmer mit einer Tür, die sich abschliessen lässt. Der Raum auf 15 Quadratmetern ist alles, was in ihr neues Leben passt: Bett, Holztisch, darauf eine Plastikflasche mit Zitronenwasser, ein Kochtopf mit Weisskohl, Tomaten, Zwiebeln, Sojasosse. Auf einem grauen Spind ruht der einzige kleine Luxus, den sie sich gönnen. Xue hat ihn gekauft, nachdem sie nach Deutschland kam, mit ihrem Sohn und dessen Frau. «11-teiliges Kochtopfset» steht auf dem Karton. Die Chinesen verzeihen manches, aber kein schlechtes Essen.

Xue trägt graue Stoffhose und Turnschuhe, hinter einer Brille ruhen zwei wache Augen. Sie redet oft mit den Händen, schwingt sie wie ein Zepter durch die Luft, wenn sie wütend ist. Wenn sie mal nicht gestikuliert, füllt sie die Pappbecher der Gäste mit Zitronenwasser auf. Am Ende hat sie fast fünf Stunden erzählt, warum es sie im Sommer von ihrem Leben als Ärztin im chinesischen Hochleistungssport in ein Asylheim verschlagen hat, irgendwo in Deutschland, mit 79 Jahren. Den Ort soll man nicht nennen. Die Familie ist raus aus China, aber in Sicherheit ist sie noch nicht.

Das Richtige in einem kranken System - [Zwang zum Doping - oder du wirst verfolgt und ruiniert]

Ab 1980 sollten die Ärzte fast alle Sportler dopen - Xue weigerte sich beharrlich. Xue Yinxian und ihre Familie hüten eine Geschichte, die vor fünf Jahren an die Öffentlichkeit sickerte und, wenn es nach den Oberen in Xues Heimat geht, niemals ans Licht hätte kommen dürfen. Sie handelt vom Betrug, und wie der organisierte Sport diejenigen behandelt, die sich dagegenstemmen. Sie handelt davon, was man verlieren kann, Gehalt, Arbeit, Mann, die Gesundheit. Sie handelt von der Flucht in eine fremde Kultur. Geblieben sind ihr 15 Quadratmeter im Asylheim und die Hoffnung, dieser Zwischenwelt bald zu entfliehen. Und das Gefühl, irgendwie das Richtige gemacht zu haben in einem kranken System.

[Der Traum vom "anständigen" Sport]

Xues erstes Leben war unkompliziert und klar. Der Vater stützte die Kommunisten, er war Grenzwächter in der Mandschurei, die Mutter Lehrerin. Xues Lehrer empfahlen ihr die Sporthochschule in Peking, sie ging mit Bestnoten ab. Absolventen durften sich Stellen damals nicht aussuchen, Xue wurde 1963 in die Staatliche Sportkommission versetzt, kümmerte sich als Ärztin um die besten Athleten des Landes. Bald hatte sie 30 Ärzte und elf Riegen unter sich, Leichtathleten, Gewichtheber, Basketballer, Volleyballer, Schwimmer, Fussballer. Und die Turner, mit denen reiste sie oft zu Turnieren. Es war wie an der Uni: Fleissig sein, arbeiten, dann gewinnt man auch im Sport.

Dachte Xue.

Das chinesische Wundermittel - [Doping aus Europa ab 1979 importiert: Testosteron mit Nebenwirkungen und Tote]

Ende der 70er-Jahre schwappten erste Berichte nach China. Chen Zhanghao, der Chefarzt der Sportkommission, hörte, dass ausländische Athleten gewisse Mittel nahmen. Er reiste nach Frankreich, von April bis Juni 1979. Als Chen zurückkam, erinnert Xue sich, «hat er sich aufgeführt, als habe er selbst Doping genommen». Er sei durch alle Riegen gegangen, habe erzählt, wie die Wundermittel die Sportler langsamer ermüden und schneller regenerieren liessen. Er drängte die Trainer und Ärzte, alle Athleten zu dopen, sagt Xue.

Ein Mittel der ersten Stunde: Testosteron. Wer sich weigerte, verlor seine Arbeit, also machten die meisten Ärzte mit. Xue war eine der wenigen, die sich weigerten. «Ich hatte viele Berichte aus dem Ausland gelesen», über Nebenwirkungen und Todesfälle. Ihre Turner dopten erst mal nicht. Sie behielt trotzdem ihren Job; Xue war beliebt bei Sportlern, weil sie Verletzungen rasch erkannte und behandelte. Aber sie spürte, dass immer stärkere Kräfte gegen sie arbeiten, wie ein Körper, der einen Erreger abstösst.

[Ab 1980: Gedopte, chinesische Athleten - die neuen Dopingmittel kombiniert mit der chinesischen Medizin - das Präparat "Dalibu"]

Ab 1980, sagt Xue, waren die meisten Athleten gedopt. «Es war eine neue Welt.»

Der Chefarzt Chen hatte bald einen neuen Verbündeten, Li Furong, den Vize des Sportverbands. Gemeinsam, sagt Xue, erforschten sie Dopingmittel, zunächst Testosteron, Steroide, Wachstumshormone. Dann kombinierten sie es mit chinesischer Medizin. Mitte der 80er hatten sie eine eigene Waffe. «Dalibu», wörtlich: Grosser Kraft-Ergänzer, ein Mix aus Steroiden und heimischem Stoff. Die Sportler wurden kräftiger, angriffslustiger. «Das ist nur zu Dopingzwecken entwickelt worden», sagt Xue, «das findet man auch nicht bei Dopingtests.» Chen habe es überall gepriesen, von Peking bis in die Stützpunkte der Provinzen: Wer Dalibu nicht einnehme, brauche gar nicht weiterzumachen, hiess es.

[Doping als "Nahrungsergänzungsmittel" an Kindern ausprobiert - Brüste bei einem Bodenturner - Preise für die Doper]

Xue Yinxian sah, wie Mädchen mit neun, zehn Jahren in die Turnerriege kamen, die Jungen mit elf, zwölf. «Die Mittel wurden auch ihnen gegeben», sagt sie, unter dem Vorwand, es seien Nahrungsergänzungsmittel. «Nachdem sie das eingenommen haben, waren viele von ihnen mit 13 schon international zweitklassige Sportler.» Kurz vor den Olympischen Spielen 1988 in Seoul kam ein Junge zu ihr, ein Bodenturner, ihm waren Brüste gewachsen.

Die Regierung hatte wohl vom Doping zunächst nichts mitbekommen, aber als sich in den 80er-Jahren die Medaillen häuften, hievte sie die Urväter des Erfolgs in staatliche Würden: Chen und Li. China war im Aufbruch, Sport und Rekorde wurden zum Synonym für Aufstieg. «Chen hatte auf alle Fälle Rückendeckung vom Staat», sagt Xue. Die Haltung der Regierung sei immer so gewesen: «Solange du nicht erwischt wirst, bist du ein guter Sportler. Die Regierung will bloss Goldmedaillen vorweisen, egal mit welchen Mitteln.» Auf Anfragen, ob Chen und Li das Doping koordinierten und die Regierung davon wusste, reagierten weder die staatlichen Behörden noch die Sportkommission.

[Die ganze Welt dopt]

Es war also wie in der DDR. Wie in Russland, dessen Sumpflandschaften seit 2014 aufgedeckt werden. Und gar nicht so anders wie in der BRD, wo der Kampf gegen den Osten ebenfalls mit pharmazeutischer Infamie geführt wurde, geduldet von staatlicher Seite. Oder wie in den USA, wo bei Olympia 1984 sogar Positivproben unter mysteriösen Umständen verschwanden.

Der Fall der Krankenschwester - [gedopte Chinesen mit Goldmedaillen]

Xue sagt, sie habe nie gesehen, wie die Sportler gedopt wurden. Jeder habe ja ihre kritische Haltung gekannt. Aber sie habe viel von anderen Ärzten gehört und gesehen. Sie schrieb das in ihre Tagebücher, die sie mittlerweile an einem sicheren Ort versteckt hat. Der Fall des Tischtennisspielers Cai Zhenhua, der Anfang der 80er-Jahre viele WM-Goldmedaillen gewann. Oder die Affäre einer erfolgreichen Leichtathletin, deren Proben im Pekinger Anti- Doping-Labor vor den Asienspielen 1986 so lange getestet wurden, bis sie negativ waren. Erst dann durfte sie ausreisen.

Der eindrücklichste Fall handelt von der Krankenschwester Huang Meiyu, er erschien zuletzt wieder auf diversen chinesischen Nachrichtenseiten im Ausland. Huang wurde vor den Asienspielen 1986 aufgetragen, diverse Sportler zu dopen; darunter auch eine bekannte Badmintonspielerin. Als ein Dopingtest ausschlug (dem die Funktionäre später mit einem Erkältungsmittel begründeten), machten sie allein Huang verantwortlich. Irgendwann war sie so zermürbt, dass sie einen Selbstmordversuch unternahm. Huang erzählte die Geschichte 2015 in einem Interview. 2016 wurde sie dann am Darm operiert. Ein halbes Jahr später, im Februar 2017, starb sie. Die Operation sei leider missglückt, teilte man der Familie mit. Später wurden die Eltern bedroht, sagt Xue. Die Badmintonspielerin von damals ist heute eine hohe Funktionärin im Weltsport.

«Ich war naiv. Für die Sportkommission war ich ein Clown, der ihnen den Aufstieg in die Weltspitze verbaute.»

[Dopingverweigerin Xue wird immer mehr ausgeschaltet - nach den Siegen bleiben Chinas Athleten in der Armut]

Xue sah in den 80er-Jahren immer mehr vom Betrug, doch ihre Stimme wurde immer schwächer. Ihr Gehalt wurde gekürzt, sie wurde von Sitzungen ausgeladen, Trainer dopten viele Turner hinter ihrem Rücken. Sie weigerte sich weiter. «Als Sportmedizinerin war ich immer der Meinung, dass das Oberste die Gesundheit der Sportler sein sollte. Diese Dopingmittel haben nur negative Folgen, nicht nur körperlich», sagt sie. «Wenn die Sportler ihren Erfolg haben, werden sie danach immer fallen gelassen.» Sogar Chinas offizielle Sportzeitung Zhongguo Tiyu Bao berichtete Monate vor den Peking-Spielen 2008, dass rund 300 000 staatlich hochgezüchtete Eliteathleten inzwischen in Armut lebten.

Aus dem Sport gedrängt - [den "Olympischen Geist" gibt es gar nicht - Reiseverbote - Versetzung in die Ambulanz]

Xue glaubte lange an den olympischen Geist. Heute weiss sie, dass es diesen Geist nie gab. «Ich war naiv. Für die Sportkommission war ich ein Clown, der ihnen den Aufstieg in die Weltspitze verbaute», sagt sie. Einige Athleten hielten zu ihr, Turner Li Ning etwa, der bei den Spielen 1984 in Los Angeles dreimal Gold gewann. Xue durfte da schon nicht mehr mitreisen.

Kurz vor Olympia 1988 in Seoul drängten sie die Funktionäre endgültig aus dem Sport. Später entliessen sie Xues Sohn, der ebenfalls als Arzt arbeitet. Die Mutter wurde von der Sportmedizin in die Ambulanz versetzt, doch viele Sportler kamen weiter zu ihr. So sah sie weiter die Nebenwirkungen des Dopings, von Dalibu etwa, dem «Kraft-Ergänzer». Sie schrieb es in ihre Tagebücher, wie im Fall eines Turners:

[Dalibu-Doping bringt schlechtere Beweglichkeit]

Kam am 12. Januar 1989 morgens.

Hat im vergangenen Jahr Dalibu konsumiert. Gewicht stieg auf 57 Kilo. Hatte von August bis September 1986 Dalibu genommen, Gewicht von 51,5 auf 55 Kilo. Medizin kam von einem Krankenhaus in Peking. Körperkraft sei gut, Beweglichkeit schlecht. «Ich kann nicht mehr trainieren», sagt er.

Wachstumshormone in der Thermoskanne - [Doping-Beobachtungen nach der Entlassung ab 1998]

Xue wurde 1998 pensioniert, nach 36 Jahren im Staatsdienst. Sie hörte, dass in den Nationalteams weiter gedopt wurde, in der Laufgruppe des Trainers Ma Junren («ein unglaublicher Despot»), der seine Sportlerinnen mit Gürteln schlug, oder bei den Schwimmern, die von 1994 bis 2004 für 40 Positivfälle sorgten und vor der WM 1998 am Flughafen Perth geschnappt wurden. Sie hatten versucht, Wachstumshormon per Thermoskanne ins Land zu schmuggeln. Als Xue bei den Sommerspielen 2012 sah, wie die 16-jährige Ye Shiwen auf der Schlussbahn schneller als die Männer schwamm, sagte sie: «Man sieht sofort, dass sie etwas eingenommen hat.» Ye stritt das stets vehement ab.

«Eigentlich», sagt Xue heute, «müsste man alle chinesischen Goldmedaillen bis heute aberkennen.»

[Terror gegen die Familie und Schlaganfälle]

Im November 2005 erlitt Xue den ersten Schlaganfall, der ihr kurz die Sprache raubte, 2006 den zweiten. «Wir sind in der Zeit oft belästigt worden, nachts gab es Anrufe, aber niemand ging ran», sagt sie. «Mein Mann war furchtbar angespannt.» Ihn mussten die Ärzte im Sommer 2007 am Gehirn operieren. Zwei Monate später, am 25. September 2007, standen acht Beamte vor der Wohnung. Sie wollten sich nach der Gesundheit von Xue erkundigen, sagten sie.

Xue wollte sie nicht ins Haus lassen, es kam zu einer Rangelei, ihr Mann fiel zu Boden, er trug noch einen Verband von der OP. Weil er von einem Beamten gestossen wurde, sagt die Familie. Ein unglücklicher Sturz, sagten die Beamten. Die Beamten kamen jedenfalls ins Haus, «wollten sich absichern», erinnert sich Xue. «Es war noch ein Jahr bis zu Olympia in Peking, und sie haben mir konkret gesagt, dass ich nichts über das Doping erzählen sollte.»

Zwei Monate später starb ihr Mann an den Folgen des Sturzes.

Eine Nachfrage zu dem Fall bei chinesischen Behörden blieb ebenfalls unbeantwortet.

[Schlag gegen Doping 2007: DEA, Interpol etc. - Klage gegen China in den kriminellen "USA"]

Der Tod des Vaters macht Yang zum Künstler

Damals, zwei Tage, bevor die Staatsmacht in Xues Haus eindrang, platzte die globale Kriminalermittlung «Raw Deal» in die Öffentlichkeit. Die US-Drogenbehörde DEA, Interpol und Behörden aus neun Ländern beschlagnahmten Steroide im Wert von 50 Millionen Dollar. Weltweit wurden Dealer verhaftet, Labore ausgehoben, Bargeld, Boote, Waffen sichergestellt. Die Ermittlungen ergaben, dass 99 Prozent der verarbeiteten Rohstoffe aus China kamen. Chinas grösster Wachstumshormon-Produzent wurde in den USA angeklagt. Die Hysterie in Pekings Apparat war enorm, wenige Monate vor den Heim-Spielen 2008.

Der Tod des Vaters habe etwas in ihm ausgelöst, sagt Yang Weidong heute, der ältere Sohn, der sich mit seiner Frau Du Xing ein zweites Zimmer im Asylheim teilt. Er fragte sich: Wie können wir in einer Gesellschaft leben, in der so etwas möglich ist?

[Sohn Yang mit 55 Fragen an chinesische Kunstschaffende - er verliert seine Dozentenstelle - Buch in Hongkong - Überwachung]

Yang wurde über Nacht zu einem Künstler. Er interviewte 405 Intellektuelle, Künstler, Musiker, Schriftsteller, stellte allen dieselben 55 Fragen: «Was fehlt Ihnen am meisten in unserer Gesellschaft?». Oder: «Was halten Sie davon, wenn eine Ärztin nicht dopen will?» Viele bekundeten Sympathie. Eine derartige Reise in die Seele einer Nation ist gefährlich, zumal in einem Staat, der fast jeden Zentimeter Privatsphäre kontrolliert. «Die Regierung hat Angst, dass diese Leute die Wahrheit aussprechen, sagt Yang.

«Wehe, ihr erzählt etwas»

Er verlor seine Arbeit als Dozent für Innenarchitektur an der Tsinghua-Universität. Seine Frau und er verkauften ihre Wohnungen, um das Interview-Projekt zu finanzieren, und zogen in kleinere. Sein jüngerer Bruder wandte sich ab. 2011 veröffentlichte Yang seine Interviews in Hongkong, als Buch. Spätestens jetzt wurde auch er überwacht, immer wieder tauchten Beamte vor seiner Tür auf.

«Wehe, ihr erzählt etwas vom Doping! Oder vom Sturz des Vaters!»

[2012: Olympia in London - das chinesische Doping fliegt auf]

2012, kurz vor Olympia in London, machen sie es doch: Xue sprach in englischen Medien erstmals vom riesigen Betrug, den sie erlebt hatte. Als Reporter nach Beweisen fragen, zeigt sie Fotos ihrer Tagebücher, 68 sind es mittlerweile. Xues Sohn leitete auch ein Dossier an Reporter weiter, das der Chefarzt Chen einst über seine Dopingversuche verfasst hatte. So geriet Chen unter Druck und gab zu, an 50 Athleten Blutdoping, Hormone und Steroide «getestet» zu haben. Ja, er habe Doping einst erforscht, sagte Chen, dazu gezwungen habe er aber niemanden. Ganz bestimmt.

Nackt aus Wut  [dauerns Beamte vor der Wohnung - Demo vor dem Sportministerium - 114 Tage Gefängnis]

Xues Familie war spätestens jetzt ein Risiko für den Staat, mit den Tagebüchern und Filmen (die sie bald aus dem Land schmuggelten). Ein Polizeiauto stand ständig vor der Tür, das Telefon wurde abgehört, sagt sie. Besonders schlimm sei es gewesen, wenn ein Grossereignis im Sport bevorstand. Als Peking sich ab Ende 2013 für die Winterspiele 2022 bewarb, standen wieder Beamte vor der Tür: Bloss keine negativen Berichte! Kurz bevor die Spiele vergeben wurden, am 31. Juli 2015, riefen sie fast jeden Tag bei Xue an. Sie wollte damals einen Bekannten in Hongkong besuchen, als sie am Flughafen eintraf, wurde sie verhört. Ausreisen durfte sie nicht. Peking gewann knapp die Abstimmung gegen den einzigen Mitbewerber, Almaty. Auf Anfrage bei chinesischen Behörden, ob und warum Xues Familie observiert wurde: keine Reaktion.

Xues Sohn war so wütend, dass er nach der verhinderten Ausreise eine «Aktionskunst» wagte. Er protestierte nackt, vor dem Sportministerium, hielt ein Schild mit der Aufschrift: «Der Vizepräsident Li Yuanchao ist mein älterer Bruder.» Tatsächlich ist die Grossmutter von Chinas Vize-Premier Li Yuanchao eine Cousine von Yangs Mutter. Am Tag darauf wurde Yang verhaftet, erst nach 114 Tagen kam er wieder frei. Als er in seiner Wohnung eintraf, hatte ihm die Vermieterin gekündigt.

[Chefarzt wird in ein staatliches "Anti-Dopoing-Komitee" versetzt]

Chens Mitstreiter wurde Mitte der 90er in ein neues Amt versetzt: Er leitete ein staatliches Anti-Doping-Komitee.

Der letzte Anstoss war ein Vorfall im vergangenen Herbst, sagt der Sohn. Seine Mutter hatte Blut im Urin, aber kein Arzt habe sie behandeln wollen. Im Sommer wollten sie ausreisen, die Mutter brauche medizinische Hilfe, sagten sie, man müsse kurz ins Ausland. Diesmal klappte es. Deutschland.

Und jetzt?

[Spätfolgen von Doping: Leberkrebs - Tischtennisspieler wird Vize-Sportminister - Chefarzt Chen gestand einen kleinen Teil des Betrugs - Versetzung von Li Furong]

Manche Athleten, die Xue betreute, leiden heute an Spätfolgen. Die Volleyballspielerin Chen Zhaodi starb 2013, Leberkrebs. Li Ning, der Turner, entzündete bei der Eröffnungsfeier 2008 die olympische Flamme, der Kontakt zu Xue ist abgebrochen. «Er hat Angst», sagt sie. Cai Zhenhua, der Tischtennisspieler, ist heute Vize-Sportminister. Auch eine Anfrage an ihn und sein Ministerium bleibt ohne Reaktion. Chen, der Dopingdruide, hat den Betrug gestanden, aber offenkundig nur einen Bruchteil davon. Li Furong, Chens Mitstreiter, wurde Mitte der 90er in ein neues Amt versetzt: Er leitete ein staatliches Anti-Doping-Komitee.

Der mysteriöse Besucher

Und Xue? Gilt die nach dem Spiele-Zuschlag für 2022 noch immer als Bedrohung? Seit zwei Jahren redet die Sportwelt über das russische Staatsdoping, die Sotschi-Winterspiele 2014 stehen für den Schmutz des Sports. Aber nicht nur in Russland wird Spitzensportlern eine besondere Abschottungspraxis zuteil; auch Chinas Elitesportler trainieren gern in Militärbasen - Unbefugte haben da keinen Zutritt.

Die Anfragen bei chinesischen Behörden, ob der Druck auf Xue auch mit den jüngsten Entwicklungen zusammenhänge, und ob sie ausschliessen können, dass es je ein staatlich gelenktes Dopingprogramm gab - wie es Anti-Doping-Offizielle aus China zuvor stets getan hatten - bleiben unbeantwortet. Dafür ruft kurz vor Redaktionsschluss eine Werbenummer aus China an. Am Apparat meldet sich eine automatische Stimme. Man möge bitte seine Bankverbindung eingeben.

[Das Asylverfahren - chinesischer Spion vor der Asylunterkunft]

Xue, ihr Sohn und ihre Schwiegertochter warten seit vier Monaten, dass ihr Asylverfahren bewilligt wird. Ihre Konten in China sind gesperrt, rund 2000 Dollar sind ihnen geblieben, sagt Yang. Ab und zu reist er mit Frau und Mutter zu Vorträgen. In den ersten Wochen in Deutschland fiel ihnen ein Chinese auf, der sich als Asylbewerber ausgab und stets vor Unterkünften auftauchte, in denen die Familie gerade untergebracht war.

Ein Agent, vermutet Yang; er fotografierte ihn an mehreren Orten. Als Yang ihn zur Rede stellte, habe der zugegeben, dass er an der Tür der Mutter gerüttelt hatte. «Angeblich wollte er sich ärztlich behandeln lassen», sagt Yang. Kurz darauf verlegten die Behörden Xues Familie in die neue Unterkunft. Aber die Botschaft, die der mysteriöse Besucher hinterlassen habe, sei eindeutig gewesen, sagt Yang.

«Wir finden euch», habe dessen Körpersprache gesagt, «egal, wohin ihr geht.» (Tages-Anzeiger)"

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Tangshan (China) 27.10.2017: Strassenbahn (Tram) fährt mit Wasserstoffmotor ohne Oberleitung
In China fährt erste Straßenbahn der Welt mit Wasserstoffantrieb
https://de.sputniknews.com/panorama/20171027318046259-china-strassenbahn-wasserstoffantrieb/

"In Tangshan, einer Stadt in der Provinz Hebei im Nordosten Chinas, ist eine Straßenbahn mit Wasserstoffantrieb in Betrieb genommen worden. Darüber berichtet die Agentur Sinhua.

Dieses neue Verkehrsmittel wurde von der China Railway Rolling Corporation (CRRC) entwickelt.

Die Straßenbahn stößt keine schädlichen Abgase aus. Die Temperatur in den Brennelementen liegt unter 100 Grad Celsius, weshalb sich auch kein Stickstoffoxyd bilden kann. Aus dem Auspuff kommt nur Wasser.

Der Abstand zwischen den Schienen und dem Boden der Straßenbahn beträgt lediglich 35 Zentimeter, was den Fahrgästen das Einsteigen erleichtert.

Für das Auftanken sollen 15 Minuten ausreichend sein. Eine Wasserstofffüllung  reicht für 40 Kilometer Fahrt. Dabei kann die Straßenbahn eine Höchstgeschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde erreichen.

Eine billige Technologie zur Gewinnung von Wasserstoff war im September 2014 von schweizerischen Wissenschaftlern vorgestellt worden. Und schon im Dezember desselben Jahres liefen bei Toyota Motors in Japan die ersten Autos mit Wasserstoffantrieb vom Fließband.

Für China ist diese neue Technologie besonders aktuell. Die Chinesen versprechen sich davon einen Durchbruch, um ihre stark verschmutzte Umwelt nachhaltig zu schützen – zum Beispiel mit einem Verkehrsmittel ohne Schadstoffemission."

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27.10.2017: China plant Ölgeschäfte in Yuan
CNBC: China unternimmt starken Schritt zum Sturz des Dollars
https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171027318051771-cnbc-china-unternimmt-starken-schritt-zum-sturz-des-dollars/

"China wagt den Schritt gegen die globale Dollar-Dominanz. Das Reich der Mitte will Erdöl-Termingeschäfte in Yuan handeln und diese durch Gold absichern. Schon dieses Jahr könnten die neuen Futures auf den Börsenmarkt kommen, wie die Zeitschrift „Expert“ berichtet.

China ist weltweit der größte Öl-Importeur – da ist es aus Pekings Sicht einfach nur logisch, dass die chinesische Währung bei der Preisgestaltung dieses wichtigen Rohstoffes mitmischt.

„Überdies ist der Verzicht auf den Dollar ein strategisches Ziel solcher Länder wie China und Russland. Sie zielen letztlich darauf ab, ihre Abhängigkeit von der US-Währung zu verringern, wie auch die Währungsrisiken und die Gefahr von US-Sanktionen“, berichtet der TV-Sender CNBC, den die russische Zeitschrift zitiert.

Die in Yuan gehandelten Terminkontrakte sollen auf der Börse in Shanghai in Gold konvertiert werden können. „Nur wird der Weg dorthin ein langer und schwieriger sein“, so der Sender laut dem Blatt.

Die Markteinführung dieser Petro-Yuan-Futures werde den Beginn einer „neuen Eiszeit“ markieren, sagte Gal Luft, Co-Direktor des Instituts für die Analyse globaler Sicherheit. Denn der Dollar-Kurs werde dadurch einbrechen.

Derweil könnte dem Reich der Mitte das Misstrauen der Marktteilnehmer entgegenschlagen, wie das Blatt schreibt. Einige befürchten, die staatliche Kontrolle werde die Entstehung einer zuverlässigen Marktorientierung bei den Ölpreisen blockieren.

Darüber hinaus aber sei die Dollar-Bindung des Ölmarkts auch durch die Verfügbarkeit der US-Währung bedingt, sagen Analysten. Es gebe immer wieder Versuche, Öl-Futures zu starten, doch das Interesse daran flache schnell ab: Zu gering sei das Volumen als dass der Handel auf Touren käme. China werde es deshalb schwer haben, das System zu verändern.

Eine Barriere für die Verwirklichung dieser ambitionierten Pläne könnte die chinesische Währung selbst werden, wie das Blatt schreibt: Noch ist der Yuan nicht frei konvertierbar, staatlichen Eingriffen ausgesetzt und wird auch durch Einschränkungen des Kapitalverkehrs reguliert. Die Marktteilnehmer in aller Welt befürchten deshalb, die in Yuan gehandelten Öl-Geschäfte würden unter Pekings Kontrolle fallen.

„Schafft so ein Termingeschäft gleiche Bedingungen für ausländische Firmen?“ fragt John Driscoll, Direktor von JTD Energy Services aus Singapur. Dem Markt seien Garantien wichtig, „dass keine Firma und kein Land außermarktwirtschaftliche Vorteile erhalten“, sagt er. „China könnte der am schnellsten wachsende und stärkste Energieverbraucher der Welt werden. Doch behält Chinas Zentralregierung ihre dominante Rolle im Energiesektor bei.“

Peking werde offenbar auf die Staatskonzerne setzen, um das neue Verkaufsinstrument zu fördern, bemerkt der Sender.

Indes kündigt die chinesische Führung laut dem Blatt an, den Handel in Yuan auch auf andere Rohstoffe auszuweiten. Insofern sei dieser Schritt für Peking von besonderer Bedeutung.

Andere Analysten prophezeien dem chinesischen Öl-Future jedoch eine rege Nachfrage auf den Märkten. Sie erwarten, wie das Blatt schreibt, dass Russland und die Ölexporteure aus dem Nahen Osten und Afrika der Initiative Pekings folgen.

„Der Einfluss der Vereinigten Staaten schrumpft“, meint Juerg Kiener, Chef-Investmentmanager beim Vermögensverwalter Swiss Asia Capital. „Der Irak, Russland und Indonesien haben sich den Nicht-Dollar-Deals bereits angeschlossen.“ Der Petro-Yuan sei inzwischen gut entwickelt und habe seine Position in der Marktstruktur eingenommen. Und „weil China der größte Öl-Importeur ist, wird es auf den Termingeschäften in Yuan beharren“, ist der Analyst überzeugt."

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Link: Finanzexperte Wolff: Nordkorea-Krise ist Konflikt zwischen den USA und China

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3.11.2017: Trump macht ALLES kaputt: Chinesische Grossbank "Dandong" wird wegen Verbindungen zu Nordkorea vom SWIFT-System ausgeschlossen
USA schließen chinesische Großbank vom SWIFT-System aus
https://de.sputniknews.com/politik/20171103318158419-usa-china-bank-swift-auschluss/

"Weil sie mit Nordkorea kooperiert, wird das US-Finanzministerium die chinesische Bank of Dandong vom Dollar-SWIFT-System ausschließen. Diese Entscheidung traf das für den Kampf gegen Verbrechen im Finanzbereich zuständige Büro Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), wie russische Medien am Freitag berichten.

Dieser Schritt sei auf den Schutz des Finanzsystems der USA vor illegalen Schemata gerichtet, die Nordkorea nutze, um Sanktionen zu umgehen und seine Rüstungsprogramme weiter finanzieren zu können, sagte Finanzminister Steven Mnuchin laut einer FinCEN-Mitteilung. „Banken und Unternehmen in aller Welt sollten zur Kenntnis nehmen, dass sie gegenüber Versuchen Nordkoreas, sein Handel illegal zu finanzieren, äußerst vorsichtig sein sollten“, erklärte der Minister.

Das FinCEN hatte Ende Juni mitbekommen, dass Nordkorea über die Bank of Dandong Zugang zum US-amerikanischen und dem globalen Finanzsystem in Umgehung der US- und UN-Sanktionen bekommen hatte. Die chinesische Bank habe millionenschwere Transaktionen zwischen Unternehmen abwickeln geholfen, die an der Produktion von Massenvernichtungswaffen und ballistischen Raketen für Nordkorea beteiligt seien, hieß es in der Mitteilung.

Zuvor hatten die USA China mit neuen Sanktionen gedroht, sollte Peking keine wirksameren Maßnahmen gegenüber Nordkorea ergreifen."

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China 7.11.2017: Systematische Folter und Organraub an Falung-Gong-Anhängern - offener Brief einer Betroffenen an Trump
China warnt Folteropfer vor Kontaktaufnahme mit Trump – Falun Gong-Praktizierende enthüllt Entsetzliches in offenem Brief
http://www.epochtimes.de/politik/china-warnt-folteropfer-vor-kontaktaufnahme-mit-trump-falun-gong-praktizierende-enthuellt-entsetzliches-in-offenem-brief-a2261097.html

"Falun Dafa (auch Falun Gong genannt) ist eine buddhistische Meditationspraxis für Körper und Geist, die auf den universellen Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht beruht. Es wurde der Öffentlichkeit 1992 von Herrn Li Hongzhi in China vorgestellt. Diese friedliche Form der Meditation wird derzeit von über 100 Millionen Menschen in 114 Ländern praktiziert. Seit 1999 wird Falun Dafa in China brutal verfolgt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.FalunDafa.org und www.FalunInfo.org.

Epoch Times7. November 2017 Aktualisiert: 7. November 2017 21:24

Jennifer Zeng wurde mit Elektroschocks, Schlägen und Schlafentzug gefoltert. Man zwang sie, stundenlang in der sengenden Sonne zu stehen. Trotz blutender Hände musste sie unzählige Kleidungsstücke stricken, um ihr tägliches Kontingent an Zwangsarbeit zu erfüllen. Sie war illegal in einem chinesischen Gefängnis eingesperrt. Kurz vor seiner Asienreise schrieb Frau Zeng einen bewegenden offenen Brief an US-Präsident Donald Trump.

Jennifer Zeng hat eine einzigartige Lebensgeschichte.

Sie hat einen Master-Abschluss in Geochemie, ist Hauptdarstellerin einer preisgekrönten Dokumentation, „Free China: The Courage to Believe“, sowohl Autorin als auch Journalistin, sowie Menschenrechtsaktivistin und ehemaliges Mitglied der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh).

Vor allem aber ist Jennifer Zeng eine Frau, die unvorstellbare Folterungen durch ihre eigene Regierung ertragen musste; und das nur aufgrund ihres spirituellen Glaubens an Falun Gong.

Falun Gong auch Falun Dafa genannt, ist eine buddhistische Meditationspraxis für Körper und Geist, die von über 100 Millionen Menschen weltweit praktiziert wird. In China jedoch wird die Praktik ohne jegliche Rechtsgrundlage seit über 18 Jahren, von der Kommunistischen Partei verfolgt.

Jennifer Zeng ist eine der bekanntesten Überlebenden des berüchtigten Zwangsarbeitslager-Systems Chinas. Seit 1997 praktiziert sie Falun Gong. Nachdem die KPCh eine landesweite Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden begann, wurde sie viermal verhaftet und im Jahr 2000 ohne Prozess zu einem Jahr Zwangsarbeitslager verurteilt. Seither und fortwährend wird Frau Zeng für ihren Glauben durch die KPCh belästigt und drangsaliert.

„Als ich im Gefängnis festgehalten wurde, kamen dort oft unbekannte Falun Gong-Praktizierende an, die für einige Tage festgehalten wurden und danach wieder verschwanden. Im Lager waren etwa 1000 Insassen. 95 Prozent waren Falun Gong-Praktizierende. Neben der stundenlangen Zwangsarbeit musste ich unmenschliche körperliche und psychische Folter als auch Beschimpfungen ertragen“, sagt Frau Zeng und erinnert sich daran, dass ihr während der Haft unter dem Vorwand medizinischer Vorsorgeuntersuchungen mit Gewalt Blutproben entnommen wurden.

[Folter bis zum Tod]

Frau Zeng sagt auch, dass viele Falun Gong-Praktizierende im Gefängnis wegen schwerer Folter gestorben sind. Sie hatte jedoch Glück und konnte nach ihrer Haftentlassung nach Australien fliehen, wo sie den Flüchtlingsstatus beantragen konnte. Seitdem arbeitet sie unermüdlich daran, die Verfolgung von Falun Gong in China aufzudecken.

Sie glaubt, dass ihre Unerschütterlichkeit, die Verbrechen der KPCh aufzudecken, einer der Hauptgründe dafür ist, dass das größte kommunistische Regime der Welt „Angst“ davor hat, dass sie sich mit US-Präsident Donald Trump in Verbindung setzen will.

[Die Mutter ist pensionierte Richtering - wird von KP-Beamten "belästigt" - das Opfer soll die "Seite wechseln" und Spionin werden]

Vor kurzem erfuhr Frau Zeng, dass ihre 75-jährige Mutter, die als pensionierte Richterin in China lebt, ständig von KP-Beamten belästigt wird. Mit dem Ziel, Frau Zeng von ihren Versuchen abzubringen, Präsident Trump zu kontaktieren.

„Die chinesischen Behörden besuchen meine Mutter regelmäßig und drängen sie, mich zur Rückkehr nach China zu bewegen oder dazu mir mitzuteilen, ich solle Beamte der KPCh im Ausland treffen, damit ich für sie als Spionin arbeite“, erzählte Frau Zeng dem chinesisch-amerikanischen TV-Sender NTD. „Jedoch war ihr ‚Besuch‘ bei meiner Mutter vor dem 19. Nationalen Kongress der Kommunistischen Partei Chinas speziell.“

[Die Drohung vor dem Trump-Besuch]

Frau Zeng erzählt, dass ihr die KP-Beamten eine bedrohliche Botschaft über ihre Mutter vermittelt hatten: „Kommen Sie nicht in Kontakt mit Präsident Donald J. Trump, tun Sie nichts, das der Partei und dem Heimatland schadet.“

„Normalerweise bin ich diejenige, die meine Mutter regelmäßig anruft. Sie kontaktiert mich kaum, nur zu sehr seltenen Anlässen. Dem zufolge war ich ziemlich beunruhigt, als ich ihre unmittelbare Textnachricht erhielt. Ihr Telefon wurde schon immer abgehört und der mentale Druck ist immer zugegen“, berichtet Frau Zeng, Autorin des Buches: „Witnessing History: one woman’s fight for freedom and Falun Gong“.

[Der offene Brief an Trump - China hat viele KZs - der Kommunismus ist immer noch da]

In ihrem offenen Brief erinnert Frau Zeng den US-Präsidenten daran, dass in China immer noch eine andere Art von Genozid stattfindet.

Es dauerte lange, bis die Welt an die Existenz von Auschwitz glaubte und sich ein“nie wieder“ geschworen hatte. Leider wurden keine Lehren daraus gezogen. In China hat schon vor über 18 Jahren eine neue Form des Bösen Einzug gehalten, durch die Massen an unschuldigen Menschen „je nach Bedarf“ für ihre Organe ermordet werden.

Ich möchte ihm sagen, dass noch immer unzählige meiner unschuldigen Falun Gong-Gefährten das erleiden, was ich einst im Arbeitslager erlitt. Weil sie an die Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben. Viele von ihnen werden zu Sklavenarbeit gezwungen und die billigen Produkte werden dann in die gesamte Welt exportiert, auch in die Vereinigten Staaten. Das hat schon vielen ortsansässigen Unternehmen, einschließlich denen in den USA, geschadet,“ sagt Jennifer Zeng in Richtung des US-Präsidenten.

Und: „Wenige Leute wissen wirklich, was hinter dem Kommunismus steckt und die KPCh fürchtet am meisten, dass die Chinesen und die Welt erkennen, was sie ist. Ich glaube, dass der Kommunismus in vielen Ländern ‚ausgestorben‘ ist, doch ist er immer noch dabei,,, andere Länder unter falschem Namen zu zermürben.“

Vor kurzem, während einer Veranstaltung (Hispanic Heritage Month) am 6. Oktober im Weißen Haus, sagte Präsident Trump:

Kommunismus ist Vergangenheit, Freiheit ist die Zukunft.“

Mit Jubel und Applaus erwiderte die Menge.

Die gleiche gescheiterte kommunistische Ideologie, die Kuba unterdrückt hat, hat überall und jedem Ort der Welt Leid und Elend gebracht“, so Trump.

Er merkte an, dass seine Regierung den autoritären Systemen des Kommunismus und des Sozialismus entgegenstehe.

Frau Zeng veröffentlichte ihren offenen Brief an Trump in der Hoffnung, dass der US-Präsident die schreckliche Notlage, mit der die Falun Gong-Praktizierenden in China konfrontiert sind, ansprechen wird.

Sie schreibt: „Ich war sehr schockiert, warum die chinesischen Behörden annahmen, dass ich versuchen würde, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Ich konnte jedoch die Denkweise hinter der Warnung sehr deutlich erkennen: Obwohl Sie nach China als Ehrengast eingeladen wurden und auch als solcher behandelt werden, werden Sie von vielen Beamten der Kommunistischen Partei bewusst und unbewusst immer noch als Feind betrachtet. Selbst wenn die KPCh Sie einladen und treffen kann, will sie nicht, dass ich dasselbe tue. Sie hält es für gefährlich, dass ein gewöhnlicher ehemaliger chinesischer Bürger wie ich Sie kennenlernt.“

Und: „Ich möchte Sie auch an die vom US-Kongress einstimmig verabschiedete Resolution 343 erinnern, in der die Besorgnis über die Organbeschaffung Chinas durch zu Unrecht inhaftierte Gefangene aus Gewissensgründen, einschließlich einer großen Anzahl von Falun Gong-Praktizierenden und Angehörigen anderer religiöser und ethnischer Minderheiten, zum Ausdruck gebracht wird.“

Weiter schreibt sie: „Es ist schade, dass ich keine Chance habe, Präsident Trump zu treffen. Es ist lächerlich, dass meine Mutter in China grundlos für das belästigt wurde, was ich nicht getan habe und wofür ich keine Chance haben werde. Also schreibe ich diesen Artikel in der Hoffnung, dass das mächtige Internet helfen kann, und dass irgendwie die oben genannten Nachrichten von mir Präsident Trump erreichen, oder wenigstens seine Assistenten und Mitarbeiter.

Meine Leser, wenn Ihr irgendwelche Kanäle habt, helft bitte. Wäre meine Mutter sonst nicht umsonst belästigt worden?“

Bevor Jennifer Zeng in China wegen ihres Glaubens verfolgt wurde, war sie Forscherin und Beraterin im Entwicklungsforschungszentrum des Staatsrates und dem Staatskabinett. Ihre Geschichte ist in der preisgekrönten Dokumentation „Free China: The Courage to Believe“ zu sehen, die von New Tang Dynasty Television und World2Be Productions co-produziert wurde.

Weitere Nachrichten über Frau Zeng gibt es auf ihrem Blog oder ihrer Facebook-Seite."

Quelle: China warns lady ‘don’t contact Trump,’ so she writes an open letter exposing the unbelievable

Link: Organraub und „Tötung auf Bestellung“ in China – IGFM: „Die Welt schaut bei Organraub zu!“

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China 10.11.2017: Abtreibungen weiblicher Föten seit 1980 provoziert Männerüberschuss von 20% - es blüht der Frauenhandel, Frauenraub - Chinesen kaufen sich Frauen im Ausland
Chinas einsame Söhne: Die skurrilen Folgen der Ein-Kind-Politik
https://www.zdf.de/dokumentation/3sat-dokus/china-110.html

Ein junger Chinese muss einiges auf sich nehmen, um eine Frau zu finden. Und je ärmer er ist, desto geringer sind seine Chancen.

Video: CHINAS EINSAME SÖHNE Die skurrilen Folgen der Ein Kind Politik DOKU DEUTSCH 2017 HD (1h17min.)
[Im zweiten Teil: Obdachlose in den "USA" finden Wohnungen durch Stiftungen]

https://www.youtube.com/watch?v=V0Ln8WFsX9k

Das Filmprotokoll:

Der neue 5-Jahres-Plan mit nur noch einstelligen Wachstumsraten und Schluss mit der 1-Kind-Politik: Frauenhandel, Frauenschmuggel, Zwangsheiraten - "geteilte" Frauen

Der neue 5-Jahres-Plan Chinas besagt: Es gibt keine zweistellige Wachstumsraten mehr, und die Ein-Kind-Politik wird aufgegeben (55sek.). Die 35 Jahre lang betriebene 1-Kind-Politik hat 400 Millionen Menschen und viele Hungersnöte wurden damit verhindert (1min.3sek.). Aber es kommen neue Probleme: Die Bevölkerung überaltert, es fehlen Arbeiter für die Fliessbänder, es fehlen Konsumenten, und es fehlen vor allem Frauen (1min.14sek.). In China leben 30 bis 40 Millionen mehr Männer als Frauen, weil die weiblichen Föten meistens abgetrieben wurden (1min.24sek.). Vor allem auf dem Land bleiben viele junge Männer allein (1min.29sek.). Es etabliert sich auch Frauenhandel mit Entführungen (Kidnapping) und Verkauf von Frauen (1min.31sek.). Oder Frauen aus dem Ausland werden nach China geschmuggelt und dann zwangsverheiratet (1min.34sek.). Ein chinesischer Ökonomieprofesor schlug kürzlich vor, 2 Männer sollten sich 1 Frau "teilen" sollte zum Standard werden (1min.41sek.). Das ist alles absurd, aber es kommt noch schlimmer im "Land der fehlenden Frauen":

Die 1-Kind-Politik und die Abtreibung weiblicher Föten provoziert nun "Jungesellendörfer"

China ist Pionier in der Puppenproduktion als Ersatz für die fehlenden Frauen. Es werden für die ewigen Jungesellen lebensgrosse Silikonpuppen produziert und per Versand kommt dann die Silikonpuppe zum einsamen Mann (3min.21sek.). Die Bevölkerungsreichste Provinz Chenan zum Beispiel hat kaum Frauen, es gibt ganze "Jungesellendörfer", z.B. Gang Chuan. Männer leben auch noch mit über 30 ohne Frau, und die Eltern der Söhne warten vergeblich auf eine Schwiegertochter, die im Haushalt die alten Eltern unterstützt (4min.33sek.). Die Ein-Kind-Politik in China wurde 1979 eingeführt und streng kontrolliert. Die Ärzte konnten bei den Föten das Geschlecht erkennen und weibliche Föten wurden meistens abgetrieben, vor allem auf dem Land, weil man Männer für die Landwirtschaft wollte (4min.39sek.).

Das neue Verbot der Geschlechterkontrolle wird mit Bestechung umgangen - Propaganda für Mädchen - Mentalität gegen Mädchen - es wird weiter abgetrieben

Inzwischen ist die Kontrolle des Geschlechts vor der Geburt nicht mehr erlaubt. Aber Bestechung ist möglich und dann wird trotzdem kontrolliert. Die Regierung reagiert mit neuen Slogans für Mädchen wie "Mädchen können nützlich sein" - "Sie kümmern sich um die Alten" - "Wer für die Mädchen sorgt, der sichert die Zukunft des Landes" (5min.36sek.). China muss die Mentalität gegen Mädchen ändern, die hat eine lange Tradition. Auf dem Land werden Sprüche gegen Mädchen gemacht: "Ein Mädchen grosszuziehen ist, als würde man das Feld eines anderen bestellen" (5min.42sek.), weil die Tradition immer noch erfordert, dass eine junge Frau ins Haus der Familie des Mannes zieht (5min.47sek.). Dann sind da Namensgesetze: Der Name wird nur durch den Mann weitergegeben, also werden Buben bevorzugt (5min.53sek.). Das heisst: Es wird immer noch das Geschlecht der Föten kontrolliert, und es wird immer noch weiter abgetrieben. Im Dorf wurden letztes Jahr 116 Buben geboren, gegenüber 100 Mädchen (6min.3sek.).

Junge Frauen in China verlangen ein Haus in der Stadt und 70.000 Euro

Der Frauenmangel hat krasse Folgen: Die jungen Frauen können sich die Männer aussuchen und wer kein Haus in der Stadt und kein Geld (70.000 Euro) hat, der hat keine Chance - Bauernsöhne mit Landarbeit und Bauarbeiten also haben KEINE Chance (6min.27sek.).

Männer suchen sich Frauen in Nachbarländern oder auf den Philippinen - Rassismus auf dem Land gegen ledige Männer: "Tote Äste"

Ledige Männer über 30 auf dem Land ohne Ehefrau werden als minderwertig betrachtet, sie haben ihr Gesicht verloren, bleiben die ewig "Suchenden" (7min.4sek.). Manche Jungesellen wandern aus in Länder, wo es keinen Frauenmangel gibt, z.B. nach Burma (Myanmar), Vietnam, auf die Philippinen, oder nach Laos. Dort war es kein Problem, eine Frau zu finden (7min.13sek.). Die Jungesellen, die in China ohne Frau bleiben und sehen, wie Chinesen mit ausländischen Frauen zurückkommen, denken sich dann auch, dass sie ihr Problem nur im Ausland lösen können (7min.24sek.). Ewige Jungesellen in China werden auch noch mit Sprüchen fertiggemacht. Man nennt sie Huang Gung: "Tote Äste, die nie Früchte tragen werden" (7min.36sek.).

Fabriken im Perlflussdelta: Männer in den Fabriken machen Probleme - es sind Roboter geplant

Zumindest ziehen die ledigen Männer in die nächste Stadt und arbeiten in Fabriken, um dort auch Frauen kennenzulernen (7min.54sek.). Die Fabriken sind dabei ebenfalls rassistisch, sie stellen nur Leute unter 30 ein, es herrscht das Fliessband, und das Ganze findet in riesigen Distanzen von zu Hause statt (8min.14sek.). An den Montagebänder finden sich Paare, und trennen sich auch wieder. Hier lernen die Leute, ihre Scheu abzulegen - dabei waren hier Frauen lange in der Überzahl, das ändert nun aber: Das Perlflussdelta wird mit den ledigen Männern aus den "Junggesellendörfern" aufgefüllt (9min.26sek.). Vor 2 Jahren waren es noch 70% Frauen, heute nicht mal mehr 50% Frauen. Dabei arbeiten aber Frauen in der Elektronik besser als Frauen. Männer arbeiten nicht so präzise, sie arbeiten langsamer, und es kommt auch zu Disziplinproblemen, die es vorher nie gab (10min.8sek.).

"Die Männer prügeln sich wegen Kleinigkeiten, das passiert ständig" (10min.12sek.). Die Firmenleitung überlegt sich deswegen, die Arbeiter durch Roboter zu ersetzen (10min.17sek.). In den Pausen wird der Frauenfrust mit dem Smartphone kompensiert (10min.22sek.). So eine Karriere in der Fabrik dauert jahrelang immer im selben Rhythmus zwischen Schlafsaal, Fliessband und Kantine. Die jungen Männer bleiben scheu und verschlossen (10min.53sek.).

Neues Phänomen: Sexuelle Gewalt in der Fabrik

Die Mädchen sind begehrt und sie kann immer zwischen 3 oder 4 Männern aussuchen (11min.0sek.). Und die Frauen werden immer mehr Opfer von Übergriffen und sexueller Gewalt (11min.6sek.). Und die Frauen können immer wieder Nein sagen, und sie können sich einen reichen Mann aussuchen. Männer mit einer armen Familie werden links liegengelassen (11min.32sek.).

Der Psychoterror: Gute Qualifikationen entwickeln - der Psychoterror für die ledigen Männer zu Hause - das Geld

Die jungen Männer verdienen 600 Euro pro Monat. Die Männer müssen dabei ihre Talente entwickeln, um für junge Frauen attraktiv zu sein - zum Beispiel, wenn man gut Basketball spielt (11min.50sek.). Wenn die jungen Ledigen ins Dorf nach Hause fahren, werden sie von den Eltern laufend mit der Frage nach einer Frau terrorisiert. Das Ganze ist einfach immer eine Geldfrage. Frauen wollen nur einen Mann mit Geld (12min.53sek.).

2017: 30 bis 40 Millionen Männer zu viel in China - 20% bleiben ohne Frau

2017 ist die Statistik in China so: Es gibt 30 bis 40 Millionen Männer "zu viel" (13min.2sek.). Die Voraussage besagt, dass in 5 Jahren 20% der Männer keine Frau mehr finden werden (13min.8sek.). Und es entwickelt sich auch eine hohe Kriminalität: Frauen verschwinden einfach, werden entführt, geraubt, und Ehemänner suchen dann jahrelang nach der Ehefrau, die nirgendwo mehr zu finden ist (14min.13sek.).

Dorfmafias entführen Frauen und halten sie als Sklavin im Dorf - Kinder müssen ohne Mutter aufwachsen

Es entwickelt sich eine Mafia in China, dass Männer in abgelegenen Gegenden, wo Frauenmangel herrscht, immer öfters Frauen entführen (14min.18sek.). Diese Banden bestehen aus einem ganzen Dorf und die entfÜhrten Frauen werden dann bewacht (14min.21sek.). Die entführten Frauen werden von ihren neuen Männern in Isolationshaft gehalten, ohne Handy, ohne Kommunikation, mit Dauerbewachung (14min.29sek.). Kinder wachsen ohne Mütter auf, weil die Mütter entführt wurden - das kommt in China immer öfters vor. Die Kinder kennen dann die Mutter nur vom Foto und haben nur die Grosseltern mütterlicherseits als Erinnerung an die Mutter (15min.5sek.).

Frauenhandel und Frauenraub in China

Es entwickelt sich Frauenhandel in China: Männer verkaufen ihre Ehefrauen von Provinz zu Provinz (15min.22sek.). Wenn es der Tochter gelingt, die eigene Familie zu informieren, kann es sein, dass der Vater die Tochter dann zurückkauft (15min.32sek.).

In Hiu Dschu finden viele Männer keine Frau. Die Entführer melden sich auf keinen Fall, weil sie sich schämen, etwas Kriminelles getan zu haben (16min.6sek.). Ehemänner, denen die Ehefrau geraubt wurde, suchen nach neuen Ideen, ihre Frau doch noch zu finden. Sie machen Suchanzeigen, produzieren Pokerkarten mit dem Frauengesicht drauf usw. (16min.23sek.).

Ein Informatiker entwickelt Kartenspiele mit Frauenportraits - 30.000 Suchmeldungen, 20 wiedergefundene Frauen

In der Stadt Dschu Dschu z.B. verteilen die Taxifahrer an Passanten ganze Pokerkartenspiele, die Frauenportraits von verschwundenen Frauen zeigen (16min.35sek.). Die Taxifahrer agieren als Vermittler, wenn jemand was weiss (16min.45sek). Dieselbe Methode wird in Kanton und in Daljan praktiziert. Die Taxifahrer machen das ehrenamtlich (17min.1sek.). Und die Taxifahrer verteilen diese Kartenspiele auch in den Dörfern, wo verkaufte Frauen vermutet werden (16min.59sek.). Frauenentführung ist inzwischen Alltag in China - und auch die Hilfe für Frauen, wenn eine Frau um Hilfe ruft (17min.26sek.).

Die Pokerspiele mit den gesuchten Frauengesichtern wurden von einem Informatiker entwickelt. Er las zuerst 3 Berichte über entführte Frauen, entwickelte eine Webseite, und entwickelte dann die Spielkarten (17min.41sek.), weil in China noch viele abgelegene Regionen kein Internet haben (17min.53sek.). Er bekommt dann Meldungen, wo vielleicht welche gesuchte Frau sein könnte. Und es kommen immer mehr Meldungen über vermisste Frauen rein, auch über vermisste Kinder (18min.13sek.). Inzwischen sind es 30.000 Suchmeldungen, und dadurch wurden 20 Frauen vor den Entführern gerettet (18min.19sek.). Wenn Frauen gefunden werden, haben die meistens neue Familien und neue Kinder, und das Ganze wird ziemlich schmerzhaft (18min.40sek.).

Die chinesische Polizei geht gegen FrauenhändlerInnen vor

In China gibt es Frauenhändler und Frauenhändlerinnen. Die Polizei ist aktiv mit Verhaftungen. Das Innenministerium und das Ministerium für Sicherheit wollen nicht reden, sie schicken einfach ein paar Videos mit Szenen mit Razzien und Verhaftungen (19min.19sek.). Auch die Verhöre werden auf Video versendet: Da ist eine "Frauenvermittlerin", von Frauenschmugglern Vietnamesinnen gebracht bekam und dann weiterverkaufte (20min20sek.). Für das Jahr 2016 gibt die chinesische Polizei an, 30.000 Frauen gerettet zu haben (20min.26sek.). Die Strafen für die Menschenhändler sind bis zu 10 Jahren Haft, und die Bauern auf dem Dorf, die eine Frau kaufen, bekommen bis zu 3 Jahren Haft (20min.37sek.).

Chinesen vom Lande ohne Frau kaufen sich in Indonesien eine Frau - sie wird ihre Heimat nie mehr wiedersehen

Alleinstehende Chinesen gehen auch nach Indonesien und kommen dann mit einer Frau zurück, eine Bauerntochter vom Land, die China als grossen Fortschritt empfindet (21min.3sek.). Es musste die Frau allerdings kaufen, eine Kuchenbäckerin. Die Frauenhändlermafia verkaufte die Frau für 10.000 Euro, wobei der Vater der Frau einen Teil davon bekam (21min.57sek.). In Indonesien wird es auf dem Land zur Tradition der Frauen, Chinesen zu heiraten und nach China auszuwandern (22min.16sek.). Dann fallen die Lügen, dass der Chinese vom armen Land kommt, sie hat ein Visum für Familiennachzug, Arbeitserlaubnis bekommt sie als Ausländerin nicht (24min.14sek.). Auf dem Dorf versteht die Indonesien-Frau kein Wort (24min.48sek.). Der Chinese musste 3 Jahre lang sparen, nur um eine Frau zu haben. Viele bleiben ohne Frau (25min.2sek.). Die chinesischen Familien auf dem Land müssen für Frauen aus dem Ausland dermassen viel bezahlen, so dass sie den zugekauften Frauen keine Heimatbesuche erlauben (25min.24sek.).

Auf dem Land werden weibliche Föten weiterhin abgetrieben

Frauen werden gekauft, Leben werden zerstört, und weibliche Föten werden in China auf dem Land noch immer abgetrieben (25min.48sek.). Seit dem 1.1.2016 hat China die 2-Kind-Familie erlaubt (25min.57sek.). Dabei gilt in China ein Sprichwort: "Frauen tragen die Hälfte des Himmels." (26min.6sek.) -

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Ungarn 28.11.2017: China in Ungarn mit 16+1-Format der Seidenstrasse: Zweite Phase des Investitionsfonds China-Zentraleuropa
Chinas Pakt mit Orbáns Osteuropa
http://www.geolitico.de/2017/11/28/chinas-pakt-mit-orbans-osteuropa/

"Wolfgang Prabel

Am Montag wird eine Vereinbarung über die zweite Phase des Investitionsfonds China-Zentraleuropa unterzeichnet. Es entsteht eine neue Bankenvereinigung.

Die ungarische Zeitung Magyar Hirlap überraschte ihre Leser gestern mit der Schlagzeile: „Viktor Orbán: Mittel- und Osteuropa ist das wettbewerbsfähigste Investitionsumfeld auf dem Kontinent“. Sie berichtete über das Wirtschafts- und Handelsforum + GALERIA in Budapest, auf dem sich China und 16 ostmitteleuropäischen Ländern präsentieren. Interessant auch, wer nicht teilnahm: Griechenland, Zypern, Moldawien und das Amselfeld. 16 + 1 ist wohl eine Weiterentwicklung der drei-Meere Initiative, die während des Trump-Besuches in Warszawa tagte.

Orbán betonte, dass die 16 teilnehmenden Länder diejenige Region in Europa darstellen, die bereits die treibende Kraft für das Wirtschaftswachstum des Kontinents ist. Für Ungarn beispielsweise werden dieses Jahr 4 % Wachstum vorausgesagt.

Historische Herausforderung

Früher war Asiens Modernisierung nur möglich, wenn Europa technologische und finanzielle Ressourcen bereitstellte, so der Premierminister. Längst habe sich diese Situation geändert. „Jetzt steht der Stern des Ostens hoch.“  Nun sei die Zeit gekommen, in der die weitere technologische und finanzielle Entwicklung Europas durch den Osten weiter ausgebaut werden müsse.

Viktor Orbán sprach auch darüber, dass China über die Ressourcen und Kapazitäten verfügt, um Verbesserungen in Mitteleuropa zu erreichen, die heute aus europäischen Quellen nicht verfügbar sind. Er fügte hinzu, dass die entstehende neue Weltordnung durch die weit verbreitete Präsenz großer und erfolgreicher Fernost-Unternehmen in westlichen Märkten gekennzeichnet ist.

Europa sollte sich nicht dagegen sperren, wenn es mit einer historischen Herausforderung konfrontiert sei, die nur beantwortet werden kann, wenn es starke Verbündete gibt – sagte der Premierminister. Mit der historischen Herausforderung meinte er wohl die Migration in Westeuropa, oder ist meine Interpretation bzw. Spekulation? Bahnt sich da eine Achse China – Osteuropa an? Es ist sicher viel zu früh, um eine sichere Prognose zu machen.

Laut Orbán Viktor sollte das „16 + 1“ – Format nicht nur für China und 16 mittel- und osteuropäische Länder für den Erfolg der Zusammenarbeit von Interesse sein. Vielmehr sei das Format für ganz Europa und die gesamte Europäische Union ein echter Vorteil, eine „Win-Win-Situation.“ Provokative Worte in Richtung Brüssel, wo man gerade darüber nachdenkt, chinesische Produkte vom Markt fernzuhalten.

Seitenhieb auf einige westeuropäische Politiker

Am Montag wurde die Ausschreibung einer öffentlicher Auftragsvergabe zur Erneuerung der Bahnstrecke Budapest-Belgrad mit chinesischer Finanzierung angekündigt (közbeszerzési felhívás = öffentliche Auftragsvergabe, Ausschreibung). Ich habe diese Übersetzung mal offengelegt, weil in der deutschen Presse schon vom Scheitern dieser Baumaßnahme auf Grund europäischen Vergaberechts die Rede war.

Diese Investition ist die erste große Entwicklung eines „Flaggschiffs“ mit China, einem EU-Mitglied und einem EU-Beitrittskandidaten, und Orbán fügte hinzu, dass es der europäische Endpunkt der Seidenstraße, die schnellste Route nach Westeuropa sei. Dieses Flaggschiff ist allerdings ein Pilotprojekt, weil die neue Seidenstraße zwischen Belgrad und dem chinesischen Hafen Piräus noch ergänzt werden müßte.

Orbán erwähnte die Initiative des chinesischen Präsidenten unter dem blumigen Titel „Ein Band, ein Weg“ als eine neue Form der Globalisierung, die – wie er sagte – die Welt nicht in Lehrer und Schüler teilt, sondern auf gegenseitigem Respekt und gegenseitigem Nutzen beruht. Das kann man als Seitenhieb auf einige westeuropäische Politiker auslegen, die Ungarn zwingen und schulmeistern wollen. Grüne und angegrünte Besserwessis. China hat diese Brüsseler und Berliner Schwäche erkannt und verkauft sich in Osteuropa als Partner auf Augenhöhe und verständnisvoller Onkel.

Auf dem aktuellen Gipfeltreffen genießt  das Thema der finanziellen Zusammenarbeit  Priorität, sagte der magyarische Premierminister in dem Bewusstsein, dass die ungarische und die chinesische Eximbank nach der Plenarsitzung am Montag eine Vereinbarung über die zweite Phase des Investitionsfonds China-Zentraleuropa unterzeichnen werden. Viktor Orbán kam zu dem Schluss, dass kein politisches Hindernis in Mittel- und Osteuropa die wirtschaftliche Zusammenarbeit behindern würde.

Außenminister Péter Szijjártó betonte die guten Chancen der mittel- und osteuropäischen Länder wegen ihrer Politik des gesunden Menschenverstandes, einer Wachstumsrate über dem europäischen Durchschnitt und einem wettbewerbsfähigen Investitionsumfeld.

Beschränkte Berliner Alternativlosigkeit

Was gesunde Menschenverstandspolitik ist, wissen auch die Chinesen. Den Islam vor der Tür zu halten. Auch wirtschaftlich waltet Verstand: Ungarn ist bei der Steuergesetzgebung der erfolgreichen Slowakei teilweise gefolgt, wobei sich die ersten positiven Ergebnisse zeigen.

Szijjártó erklärte: „Während geographische Distanz immer riskant und erschwerend ist, können Regierungen dazu beitragen, Geschäftsbeziehungen zu verbessern, indem sie politische Beziehungen gestalten und einen Finanzierungshintergrund schaffen.“ Er glaubt, dass beide Bedingungen heute für die Zusammenarbeit der Unternehmen erfüllt sind. Péter Szijjártó sagte, dass es jetzt keine offene oder kontroverse Frage gebe, die die weitere Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit behindern würde.

China und die mittel- und osteuropäischen Länder überschritten im Außenhandel mehr als 60 Milliarden Dollar, führte er aus. Dabei entstünde eine Bankenvereinigung zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Ländern. Sie sei ein wichtiger Schritt nach vorn hinsichtlich der Koordinierung der Entwicklungsressourcen.

Vor kurzem noch triumphierte die deutsche Presse, wie eng der Schulterschluß zwischen Merkel und der Kommunistischen Partei Chinas sei. Als Donald Trump gerade gewählt worden war. Aber China und Trump sind im Miteinander schon ein paar Schritte weiter und das Reich der Mitte ist in Europa beim diplomatischen Diversifizieren und beim Ausloten von Möglichkeiten. Die phantasielose und beschränkte Berliner Alternativlosigkeit gibt es in Peking nicht. Dr. Merkel ist bei der Definition und Durchsetzung chinesischer Interessen zunehmend weniger „hilfreich“, um ihren eigenen schmalen Wortschatz zu bemühen."

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28.12.2017: China liefert Nordkorea Erdöl - mit dem Umladen auf hoher See
Im Umgehung von Sanktionen: China betreibt Öl-Schwarzhandel mit Nordkorea
https://de.sputniknews.com/panorama/20171228318874030-china-oel-schwarzhandel-nordkorea/

<Chinesische Schiffe verkaufen Öl an nordkoreanische Tanker auf offener See. Dies berichten südkoreanische Medien unter Berufung auf die Aufnahmen von US-Satelliten.

Nach Informationen der südkoreanischen Zeitung „Chosun Ilbo“ ist auf den Aufnahmen zu sehen, wie das Öl von chinesischen Schiffen in die Behälter an Bord des nordkoreanischen Tankers gepumpt wird.

Eine Regierungsquelle soll der Zeitung mitgeteilt haben, dass China den Schwarzhandel seit der Entscheidung des UN-Sicherheitsrates betreibe, den Import von Ölprodukten an Pjöngjang einzuschränken.

Im September hatte der UN-Sicherheitsrat neue Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea wegen Pjöngjangs erneuten Atomwaffentests gebilligt. Im Dezember verschärfte der Sicherheitsrat die restriktiven Maßnahmen gegen das Land.

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29.12.2017: China will kein Öl nach Nordkorea exportiert haben
Ölexport nach Nordkorea? Peking verneint Vorwurf Washingtons
https://de.sputniknews.com/politik/20171229318889566-erdoel-china-noredkorea-usa-anschuldigung/

<Die amtliche Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Hua Chunying, hat die Anschuldigung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, wonach China unter Umgehung von Sanktionen des UN-Sicherheitsrates weiterhin Erdöl nach Nordkorea liefere.

Trump hatte am Donnerstag via Twitter seine Enttäuschung über die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen Peking und Pjöngjang, darunter über weitere Öllieferungen nach Nordkorea, geäußert. „Auf frischer Tat ertappt — sehr enttäuscht, dass China erlaubt, dass Öl nach Nordkorea gelangt“, so Trump. Falls dies so weitergehe, werde es „niemals eine freundliche Lösung für das Nordkorea-Problem“ geben.

Zuvor hatte die südkoreanische Zeitung „Chosun Ilbo“ unter Verweis auf Bildinformationen von US-amerikanischen Satelliten berichtet, dass chinesische Schiffe auf hoher See Öl an nordkoreanische Tanker verkauft haben sollen. 
Laut der im September verabschiedeten Resolution 2375 des UN-Sicherheitsrates ist der Verkauf von Erdöl an Nordkorea auf hoher See verboten.

Dazu äußerte sich Hua Chunying bei einem Briefing in Peking: „Was die Medienberichte betrifft, dass ein chinesisches Schiff angeblich am 19. Oktober Erdöl an ein nordkoreanisches Schiff übergeben habe, so haben wir eine Untersuchung dazu durchgeführt. Das genannte Schiff hat seit August dieses Jahres in keinem der chinesischen Häfen festgemacht. (…) Uns liegen keine Informationen darüber vor, ob das Schiff Häfen anderer Länder angelaufen hat. Die in den besagten Berichten enthaltenen Informationen sind daher nicht wahr.“

Die Sprecherin betonte, dass die chinesische Seite die Resolutionen des UN-Sicherheitsrates und die übernommenen internationalen Verpflichtungen in vollem Umfang erfülle.

„Wir erlauben chinesischen Bürgern oder Unternehmen in keiner Weise, Tätigkeiten auszuüben, die gegen die Forderungen der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates verstoßen. Jedwede Rechtsverletzung, die bei einer Untersuchung bewiesen werden sollte, wird nach Gesetz streng geahndet“, betonte die Außenamtssprecherin.>

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12.1.2018: Schluss mit dem schwul-kriminellen Pädophilen-Vatikan: China macht vor, wie das geht
Zweite katholische Kirche in China binnen einem Monat abgerissen - VIDEO
https://de.sputniknews.com/panorama/20180112319040543-china-kirche-sprengung/

<In der chinesischen Stadt Linfen ist eine katholische Kirche auf Beschluss der Behörden der Provinz Shanxi gesprengt worden. Aus einem am Donnerstag in „The Guardian“ abgedruckten Bericht geht hervor, dass das bei der Explosion nicht vollständig zerstörte Gebäude dann mit Baggern und Presslufthammern dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Der Zeitung zufolge wurde die Kirche 2008 gebaut. Ihr Pastor verbrachte sieben Jahre hinter Gittern, nachdem ihm ein Verstoß gegen die öffentliche Ordnung zur Last gelegt worden war. Für den Abriss der Kirche gab es aber keinen triftigen Grund.

Ende Dezember 2017 wurde bereits in der benachbarten Provinz Shaanxi eine 1999 erbaute katholische Kirche zerstört. Die Behörden haben ihre Entscheidung nie kommentiert.

Medienberichten zufolge hatten die Behörden Chinas 2013 einen groß angelegten Kampf gegen christliche Kirchen gestartet. Besonders eifrig erwiesen sich die Behörden der Provinz Zhejiang, wo die Kreuze an rund 1.200 Bethäusern im Laufe von zwei Jahren demontiert wurden.

Parallel dazu wurden Andersgläubige verfolgt. Nach Angaben des US-Außenministeriums wurden mehrere von ihnen festgenommen, gefoltert oder eingesperrt.>

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16.2.2018: Peking vertreibt die Wanderarbeiter - um die Stadt "aufzuwerten" - weniger Wachstum, untere Berufe sind im Notstand
Jahr des Hundes begonnen: Pekings Wanderarbeiter kehren nach Neujahrsfest nicht in die Hauptstadt zurück
http://www.epochtimes.de/politik/welt/jahr-des-hundes-begonnen-pekings-wanderarbeiter-kehren-nach-neujahrsfest-nicht-in-die-hauptstadt-zurueck-a2350898.html

<Seit Jahrzehnten arbeiteten die chinesischen Wanderarbeiter für den Reichtum der Hauptstadt Peking. Nun werden viele nach ihrer Heimreise zum Neujahrsfest nicht zurückkommen. Sie werden nicht mehr gebraucht.

Millionen haben kurz vor dem chinesischen Neujahr begonnen, sich von Peking aus auf den Weg nach Hause zu machen, aber viele werden in diesem Jahr nicht mehr zurückkehren, da Chinas Hauptstadt für die Wanderarbeiter aus den Provinzen, die einst ihre Wirtschaft angetrieben haben, immer unwillkommener sind.

Menschenmassen mit Paketen und Koffern und Packungen von Instant-Nudeln versammelten sich am Samstag im Pekinger Westbahnhof und warteten darauf, vor dem wichtigsten Feiertag des chinesischen Kalenders in gepackte Züge einzusteigen.

Im ganzen Land werden Hunderte von Millionen Menschen in der größten jährlichen Massenwanderung der Welt unterwegs sein.

Unter ihnen war am Samstag Li Wen, eine 47-jährige Restaurantmitarbeiterin und eine von vielen Pekinger Bewohnern, der angesichts einer Abrisskampagne, die vielen Wanderarbeitern der Stadt das Leben unmöglich gemacht hat, ein One-Way-Ticket gekauft hat, berichtet „asia.one“.

Vor zehn Jahren zog sie in die Hauptstadt, um Geld zu verdienen, um ihre Tochter zu unterstützen, die jetzt in Chengdu studiert.

Doch viele Wanderarbeiter wie sie sind in der überfüllten Stadt, die bis 2020 eine Bevölkerungszahl von 23 Millionen Menschen erreichen und 40 Millionen Quadratmeter illegale Strukturen zerstören will – meist Geschäfte und Wohnungen für einkommensschwache Bewohner, nicht mehr willkommen.

„Ich kam nach Peking, um zu arbeiten, weil die Gehälter in der Hauptstadt viel besser sind als anderswo. Aber in meiner Nachbarschaft, sind viele der Hutong-Häuser bereits abgerissen worden,“ erklärte Li AFP.

„Ich werde nicht in der Lage sein, in der Stadt zu überleben, wenn ich in einem normalen Mehrfamilienhaus dreimal mehr bezahlen muss“, sagte sie.

Tagelange Fahrten in überfüllten Zügen

Die Reisenden mussten bis Donnerstag zu Hause sein, um das neue Jahr am Freitag einzuleiten. Aber dorthin zu kommen, ist eine Tortur.

Auf einer 28-stündigen Zugfahrt von Peking in die südwestliche Stadt Chengdu konnten nur die glücklichsten Passagiere einen Sitzplatz ergattern, so asia.one weiter.

Viele mussten für die gesamte Fahrt stehen und die Gänge waren verstopft. Die Mahlzeiten auf Plastiktabletts wurden von Passagier zu Passagier weitergegeben. Um in den heißen und stickigen Abteilen etwas Luft zum Atmen zu bekommen, haben sich einige Leute auf die Sitze gestellt.

Aber nur wenige beklagten sich. Sie verbrachten die Zeit damit, auf ihren Smartphones zu spielen, Essen zu teilen und mit Mitreisenden zu plaudern. Auch die Kinder blieben meist ruhig.

Getrübte Stimmung

Doch die Stimmung im Speisewagen war trotz der fröhlichen Rot-Gold-Dekorationen des Mondes zum Jahreswechsel düster. Wie Li planen auch einige derjenigen, die in den Zug gestopft wurden, nicht, nach dem Ende des 15-tägigen Festivals nach Peking zurückzukehren.

„Die Pekinger Behörden wollen nicht, dass Wanderarbeiter hier wohnen. Sie nennen es wirtschaftliche Aufwertung“, sagte Pablo Wang vom chinesischen Labour Bulletin.

„Viele Wanderarbeiter kehren nach Hause zurück. Mit dieser Politik können sie nicht zurückkommen.“

Die Kampagne zum Abriss von minderwertigen Wohnungen, die nach einem Brand in einem illegalen Gebäude, das im November 19 Menschen getötet hatte, ist in vollem Gange. Sie sei notwendig, um die Stadt ein für allemal zu reinigen, heißt es bei den Behörden.

Der Brandschutz ist ein großes Problem in den billigen Wohnungen der Wanderarbeiter der Stadt, die oft über eine schlechte elektrische Verkabelung und einen Mangel an Notausgängen verfügen.

Allerdings hatten die brutalen Massenvertreibungen im vergangenen Jahr einen ungewöhnlichen öffentlichen Aufschrei hervorgerufen, der die Beamten in Aufruhr versetzt hat.

Obwohl man sie an den Rand gedrängt hat, so waren es schließlich die Wanderarbeiter, die die chinesische Wirtschaft angekurbelt haben – mit der tristen, schwierigen, schmutzigen und manchmal gefährlichen Arbeit, die die ständigen Bewohner der Stadt meiden.

Branchen wie Baugewerbe, Hausarbeit und Abwasserentsorgung sind fast vollständig mit Wanderarbeitern besetzt. Die Abwanderung aus Peking belastete das Wachstum der Stadt im vergangenen Jahr, das sich gegenüber dem Vorjahr verlangsamte.

Am Sonntag berichteten die Verkehrsbediensteten von einem leichten Rückgang der Anzahl der Fahrten in den ersten zehn Tagen der diesjährigen Urlaubsreise. Chinesische Passagiere machten vom 1. Februar bis zum 10. Februar 732 Millionen Fahrten mit Bahn, Straße, Wasserstraße und Flugzeug, drei Prozent weniger als im Vorjahr.

Das Verkehrsministerium führte den Rückgang auf Studenten und Wanderarbeiter zurück, die vor Beginn der Eile nach Hause zurückkehrten. Viele Wanderarbeiter verließen die Stadt im November und Dezember letzten Jahres, als die Behörden Hunderttausende vertrieben.

Drei Milliarden Reisen zum letzten Neujahrsfest

Während des letztjährigen Ansturms zum Neujahrsfest haben chinesische Passagiere während der Festival-Reisezeit fast drei Milliarden Reisen unternommen, so die offizielle Nachrichtenagentur Xinhua.

Li hat sich noch nicht entschieden, ob sie nach dem Urlaub ihr Glück in einer anderen Stadt versuchen wird, so asia.one.

„Meine Tochter hat gerade erst mit der Universität begonnen, somit kann sie nicht arbeiten. Ich muss weiter arbeiten, um sie zu unterstützen“, sagte sie.

„Aber ich habe keine Pläne….“ Ich werde einfach sehen, was passiert.“

(mcd)>

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27.2.2018: Zulieferfabriken in China bieten miserable Arbeitsbedingungen - darunter Ivanka Trump - investigative Journalisten wurden in China-Gefängnissen gefoltert
Mitarbeiter einer Gewerkschaft landeten im Gefängnis, weil sie Ivanka Trumps Zulieferfabriken in China inspizierten und schreckliche Zustände aufdeckten!
https://netzfrauen.org/2018/02/27/ivanka-trump-2/

<In China sollen Häftlinge unter militärischem Drill zur Herstellung von Kleidung für Modeketten, darunter auch für Mode für H&M und C&A eingesetzt worden sein. Doch was mit Ermittlern geschieht, die solche Missstände aufdecken, wird an dem Fall Ivanka Trump deutlich. Nachdem drei Männer der NGO  China Labor Watch eine Fabrik in China untersucht hatten, die für Ivankas Modelinie Schuhe produzierten, wurden diese Männer festgenommen, mussten grausame Behandlungen im Gefängnis über sich ergehen lassen und noch heute leiden die Familien dieser Männer. Sie entdeckten Dutzende Verstöße gegen internationale Arbeitsstandards, wie niedrige Löhne, Überstunden und verbale und körperliche Misshandlung.

Mein Mann wurde verhaftet, weil er Ivanka Trumps Zulieferfabrik untersucht hat

Ich bin die Frau von Hua Haifeng. Am 28. Mai 2017 wurde mein Ehemann, Hua Haifeng, zusammen mit zwei anderen Ermittlern von der Polizei Jiangxi Ganzhou während einer Kontrolle der Arbeitsbedingungen in Ivanka Trumps Zulieferfabrik in Jiangxi, China, verhört. Am 29. Mai befanden sie sich in Haft.  Heute ist der 17. Tag der Haft von Haifeng. In den letzten 16 Tagen und Nächten fühlte ich mich in Panik versetzt, verängstigt, besorgt und hilflos. Die „örtliche Polizei“ durchsuchte mein Haus ohne Durchsuchungsbeschluss. Ich habe auch eine vierstündige Vernehmung bis spät in der Nacht ohne eine offizielle Aufforderung erlebt.(…) Eine Woche später erhielt ich die offizielle Haftanzeige und wusste, wo mein Mann war. Ich beschloss, ihm Kleidung und Grundbedarf zu bringen. (…) Ich kehrte nach der dreitägigen Reise nach Hause zurück und erlebte in dieser Nacht ein beunruhigendes Ereignis. Kurz nachdem ich um 2 Uhr am Bahnhof Xiangyang aus dem Zug gestiegen war, bemerkte ich, dass mein Sohn (3) und ich von zwei Männern verfolgt wurden.(…) Am Tag nach unserer Rückkehr aus Jiangxi gingen die Hausbesuche weiter. (..:) Den vollen Beitrag können Sie hier lesen: Hua Haifengs Frau  –

Die Ermittler wurden nach 30 Tagen freigelassen, doch die Kautionsbedingungen – Reisebeschränkungen, regelmäßige Treffen mit der Polizei – haben es Hua erschwert, Arbeit zu finden. Auch wird die Familie von den Dorfbewohnern gemieden.  Bis heute zahlt die Familie einen hohen Preis, nur weil Hua seine Arbeit getan hatte und die Firmen kontrollierte, die für Ivanka Trumps Lifestyle-Marke produzierten.

Jetzt arbeitet Huas Frau Deng in einer Karaoke- Bar, wo sie in der Zeit von 18.00 Uhr bis 02.00 Uhr Getränke und Snacks verkauft. Tage verbringt sie in einem Schlafsaal, wo sie und eine Kollegin ein Bett teilen. Zimmer und Verpflegung sind kostenlos, aber sie verdient weniger als 2000 Yuan pro Monat. Es ist nicht genug!

Ivanka Trumps Sprecher wollten diese Geschichte nicht kommentieren, aber in ihrem Bestseller „Women Who Work“ von 2017 sprach Ivanka Trump über ihr Engagement, „das Leben unzähliger Frauen und Mädchen“ zu verbessern. Diese Chance  wurde ihr durch den Präsidentschaftswahlkampf ihres Vaters ermöglicht. „Eine beispiellose Gelegenheit, sich für den Wandel einzusetzen,“  so Ivanka.

Ihre Tochter Arabella, die nur ein Jahr jünger ist als die Tochter von Hua Haifeng  , war ebenfalls eine Inspiration.

„Wenn ich über die Chancen nachdenke, die Arabella in den Vereinigten Staaten für sie haben wird, verglichen mit einigen der sechshundert Millionen Mädchen, die in Entwicklungsländern aufwachsen, bin ich noch mehr inspiriert, etwas zu bewegen“, schrieb sie –  so der Bericht Ende Januar 2018 von chicagotribune.com. 

Im März 2017 schickte Li, der Gründer von China Labor Watch, Ermittler zu dem Unternehmen, von dem er sagte, dass es sich um eine der schlechtesten Einrichtungen unter mehr als 600 handelte, die seine Gruppe je untersucht hatte. Einige Angestellte arbeiteten 18 Stunden, sechs Tage die Woche für ungefähr einen Dollar pro Stunde. Das Management verurteilte auch Arbeiter wegen Verspätung oder Krankmeldung, so Li in einem Interview mit Bloomberg.
Er schrieb Ivanka Trump persönlich im April 2017 einen Brief, in dem er sie drängte etwas zu unternehmen. Einen Monat später verlor Li den Kontakt zu den drei Ermittlern. Sie waren von der Polizei verhaftet worden, das erste Mal seit der Gründung der NGO vor 17 Jahren, dass ihre Aktivisten mit einer Haftstrafe konfrontiert wurden.

Die chinesische Gewerkschaft China Labour Watch aus China sagte, dass die drei verdeckt arbeiteten, um eine Fabrik des Schuhherstellers Huajian Group in der Stadt Ganzhou in der südöstlichen Provinz Jiangxi zu untersuchen, als sie plötzlich vermisst wurden. Huajians Fabrik ist eine von 15 Fabriken, die Produkte für die von der Tochter des US-Präsidenten Donald Trump gegründete Marke hergestellt haben, die die Arbeitsrechtsgruppe untersucht hatten.

In einem Brief an Ivanka Trump im April 2017 teilte China Labor Watch eine Reihe von Arbeitsrechtsverletzungen mit, die die Marke Ivanka Trump belieferten, darunter, dass die Angestellten mindestens 12 1/2 Stunden pro Tag arbeiten für Löhne unter dem chinesischem Mindestlohn –  ein monatliches Gehalt entspricht etwa einem Dollar pro Stunde. Siehe: Erwischt: Ivanka Trump bezahlt minimale Löhne an Arbeitende in Ausbeuterbetrieben für 57-Stunden-Wochen – BUSTED: Ivanka Trump pays sweatshop workers near minimum wage for 57-hour workweeks

Sie wurden nach 30 Tagen freigelassen, aber wurden weiterhin von der Polizei überwacht. Chinas Labour Watch-Gründer Li Qiang sagte, dass er fünf Briefe an Ivanka Trump und ihre Marke geschickt, aber keine Antwort bekommen habe.

Ivanka Trump und China

Nachdem Apple erfuhr, dass im Jahr 2016 Tausende von Mitarbeitern eines iPhone-Anbieters unterbezahlt worden waren, half Apple ihnen, ihr Geld zurückzubekommen. Nachdem Ivanka Trumps Marke erfuhr, dass sich Arbeiter bei ihren Lieferanten über niedrige Löhne, Überstunden und verbale und körperliche Misshandlung beschweren, hieß es, dass ihre Schuhe nicht in der Fabrik hergestellt worden seien. Als drei Männer, die Ivanka Trumps Lieferkette untersucht hatten, letztes Jahr festgenommen wurden, haben weder sie noch ihre Marke geholfen.

Selbstmorde von Arbeitskräften, Sweatshops und andere Skandale haben dazu geführt, dass eine wachsende Zahl von Marken – darunter Apple, Nike Inc. und Gap Inc. – transparenter geworden sind und die Verantwortung der Öffentlichkeit für die Bedingungen in ihren globalen Lieferketten übernommen haben. Aber viele Unternehmen geben immer noch nicht die Identität ihrer Lieferanten preis, da sie befürchten, dass die Offenlegung ihre Wettbewerbsposition verschlechtern würde. Sie genießen weiterhin die doppelten Vorteile von Outsourcing: niedrigere Kosten und weniger Verantwortlichkeit.

Und erst aktuell trifft es wieder große Marken! Gefangene in China haben Verpackungen mit ihren Markennamen hergestellt.

Der Vorwurf wiegt schwer: Mode für H&M und C&A soll unter militärischem Drill in einem Gefängnis in China hergestellt worden sein – darunter auch durch Ausländer.

 Arbeit von früh bis spät als einzige Möglichkeit, sich etwas dazuzuverdienen, um sich Snacks oder Hygieneartikel im Gefängnis leisten zu können. Gehalt: 120 Yen. Das sind umgerechnet etwa 15 Euro – pro Monat. Die Vorwürfe wiegen schwer.

In der Vergangenheit hatten Modeketten immer wieder Pro­bleme mit den Arbeitsstandards ihrer Zulieferer in Billiglohnländern. Nun kommt ein weiterer Verdacht hinzu: Der britische Privatdetektiv Peter Humphrey, der 23 Monate lang im Quingpu-Gefängnis in der Nähe von Shanghai eingesperrt war und 2015 aus gesundheitlichen Gründen aus der Haft entlassen wurde, schildert in der „Financial Times“ seine Haftbedingungen – und belastet dabei die Modeketten H&M und C&A. Quelle .nrz.de 

Ein Bericht der US-China Economic and Security Review Commission, einer vom US-Kongress zur Überwachung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern eingerichteten Gruppe, sagte, China betreibe immer noch ein Netzwerk von Gefängnissen, die Zwangsarbeit nutzen, um Waren für den Export herzustellen 

Und während Ivanka Trump auf der WOMEN20 SUMMIT über Frauenrechte und faire Arbeitsbedingungen für Frauen sprach, wurde bekannt, dass Inspektoren eine Fabrik in China untersucht hatten, die der G-III Apparel Group gehört und die berechtigt ist, Ivankas Modelinie herzustellen und zu vertreiben. Dabei entdeckten sie Dutzende Verstöße gegen internationale Arbeitsstandards und kamen kurz darauf in Gefängnis.

Einer der inhaftierten Ermittler, Hua Haifeng, verbrachte seinen Monat im Gefängnis und schlief auf dem Boden in der Nähe eines Eimers, der als Toilette für etwa 20 Männer diente. Die Polizei befahl ihm, nicht mit den Medien zu sprechen, und er lehnte es ab, für diese Geschichte Stellung zu nehmen. Seine Frau Deng Guilian muss wieder arbeiten. Sie bekommt nur drei freie Tage, um ihre kleinen Kinder zu sehen.

Titelfoto China Labor Watch

Netzfrauen>

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China 20.3.2018: Neues Zensursystem: Bewertungen von Bürgern sind Kriterium für Zulassung zum ÖV
Chinas “Social Credit System” beginnt Bürger von Flügen und Bahnfahrten auszuschließen
https://www.epochtimes.de/china/china-politik/chinas-social-credit-system-beginnt-buerger-von-fluegen-und-bahnfahrten-auszuschliessen-a2379478.html

Chinas "Social Credit System" bewertet Bürger nach der "Richtigkeit" ihres Verhaltens und ihrer (politischen) Äußerungen. Bei einer schlechten Bewertung droht nun sogar der Ausschluss vom öffentlichen Verkehrssystem.

Die Menschen in China könnten durch das „Social Credit System“ des chinesischen Regimes bald vom Einsteigen in Flugzeuge und Züge ausgeschlossen werden. Ein experimenteller Entwurf, den internationale Beobachter schon erwartet hatten, wird der nächste Schritt in Chinas Transformation zu einem totalen Überwachungsstaat sein.

Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission des Regimes hat laut Reuters am 16. März neue Regelungen für Reisende eingeführt. Die Kommission, eine Regulierungsbehörde, die die chinesische Wirtschaft kontrolliert, richtete sich in einer Stellungnahme an gewerbliche Fluggäste und in einer anderen an Fahrgäste.

Die neuen Regeln sehen vor, dass ab dem 1. Mai chinesische Staatsbürger, die wegen einer Vielzahl von Missetaten registriert wurden, ein Flug- oder Zugverbot erhalten können. „Falsche Informationen über den Terrorismus zu verbreiten“, „auf Flügen Ärger zu machen“, abgelaufene Tickets zu benutzen und in Zügen zu rauchen, gehören zu den Taten, wegen denen man aus Flugzeugen und Zügen ausgeschlossen werden kann.

Der Vorwurf der „Verbreitung falscher Informationen über den Terrorismus“ soll es dem Regime ermöglichen, verbotene politische Äußerungen zu bestrafen.

Wer nicht im „Sozialkreditsystem“ mit macht wird abgestraft

Diejenigen, die sich nicht in den chinesischen Sozialversicherungsfonds eingeschrieben haben, und diejenigen, die das Sozialversicherungssystem ausnutzen, werden ebenfalls auf die Flugverbotsliste gesetzt, dürfen aber in Zügen fahren, wenn auch nur in niedrigeren Klassen.

In den Erklärungen der Kommission wurde auch ausdrücklich auf das „Sozialkreditsystem“ Bezug genommen und betont, dass die neuen Regeln mit den Richtlinien des 19. Parteikongresses der Kommunistischen Partei Chinas letzten Jahres übereinstimmen würden.

Die Art und genaue Umsetzung des „Sozialkreditsystems“ des Regimes ist nach wie vor undurchsichtig, obwohl es seit Jahren Gegenstand vieler Spekulationen ist.

Mit den neuen Regelungen beginnt das Regime, ein System einzuführen, das viele internationale Beobachter als Schritt in Chinas Transformation zu einem totalen Überwachungsstaat betrachten.

Es wird die politische Korrektheit bewertet

Viele haben vorweggenommen, dass das System schließlich die Bürger auf der Grundlage von allem, was sie sagen und tun, bewerten wird, und diejenigen mit einer niedrigen sozialen Kreditwürdigkeit könnten sich mit der Verweigerung grundlegender öffentlicher Dienstleistungen oder sogar eines Arbeitsplatzes oder einer Wohnung konfrontiert sehen.

Neben der Aufzeichnung kleinerer Verstöße wie Jaywalking oder Rauchen in der Öffentlichkeit könnte das System auch Bürger für abweichende Äußerungen aufzeichnen und bestrafen.

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Regimes haben Chinas große Social-Media-Sites bereits ein ähnliches System implementiert, um die Nutzer zu dämpfen, die sagen, was verboten ist. Weibo, Chinas Äquivalent zu Twitter, hat bereits ein „Credit Score „-System eingeführt, um zu messen, inwieweit ein Benutzer die Sprachrichtlinien der Website einhält.

(Deutsche Bearbeitung von tp)

Weitere Artikel:

China: Totale Überwachung hat die Gesellschaft erreicht

Chinas Bürger werden zum gegenseitigen Verrat animiert – und bekommen Geschenke dafür>

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26.3.2018: China kann auf Trumps Handelssanktionen und Investitionsbeschränkungen antworten
China schlägt den USA die Zähne aus – wohin könnte das führen?
https://de.sputniknews.com/kommentare/20180326320068415-china-usa-handelskrieg-prognose/

<US-Präsident Donald Trump hat die Umsetzung eines der wichtigsten Punkte seines Wahlprogramms begonnen: einen umfassenden Handelskrieg gegen China. Er ist ja zugleich ein Show-Mann, und verkündete deshalb die neuen Handels- und Investitionsbeschränkungen (sprich Sanktionen) gegen China live auf YouTube.

Trumps Ziel ist es (jedenfalls kurzfristig), das Handelsdefizit mit der Volksrepublik zu verkleinern, das aktuell nach Einschätzung der Amerikaner „zwischen 375 und 504 Milliarden Dollar liegt“, sowie China für „einen kolossalen Diebstahl des amerikanischen geistigen Eigentums“ zu bestrafen. Aber generell geht es um die Bemühung des Weißen Hauses, „Amerika wieder groß zu machen“.

China hat allerdings bereits eine ganze Reihe von Gegenmaßnahmen ausgearbeitet und signalisiert seine Bereitschaft, den USA im wirtschaftlichen und sogar im politischen Bereich stark zu schaden. Zwar formuliert Peking seine Position maximal korrekt, aber informell wurde diese durchaus hart angedeutet. Der Chefredakteur einer chinesischen Zeitung, die sich auf das Thema Außenpolitik spezialisiert, formulierte es wie folgt: „Falls du einen Teil meines Fleisches abschneidest, schlage ich dir bestimmt einen Vorderzahn aus.“

Im Allgemeinen könnten die Chinesen den Amerikanern gleich in vielen Hinsichten die Stirn bieten. Die schnellste und offensichtlichste Antwort, von der chinesische Offizielle reden, wäre die Einführung von Gegensanktionen, die Washington nicht nur im wirtschaftlichen, sondern auch im politischen Aspekt schaden könnten. Schon in wenigen Wochen könnten die Sojalieferungen aus den Vereinigten Staaten mit enorm hohen Zöllen belegt oder gar verboten werden. Das wäre ein sehr wichtiger Schritt, denn die Volksrepublik ist der weltweit größte Sojaimporteur, und der US-Sojaexport nach China beläuft sich auf zwölf Milliarden Dollar pro Jahr.

Aber die größte „Zielscheibe“ des „Soja-Embargos“ wären die US-Farmer, die massenweise für Trump gestimmt hatten und jetzt wegen seines Vorgehens pleitegehen könnten.

Der nächste Schritt zur Zerstörung der politischen Stabilität in Übersee wären Beschränkungen gegen Unternehmen, für die China der größte Exportmarkt ist und deren Produktionsstätten in den US-Bundesstaaten liegen, die im November 2016 für Trump stimmten. Um welche Firmen es dabei geht, könnten die chinesischen Behörden den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker fragen. Dieser ruft seine EU-Partner auf, ähnlich vorzugehen, um Trump für die Einführung von „Abwehrzöllen“ gegen europäische Unternehmen zu bestrafen. Auf der „Juncker-Liste“ stehen solche US-Konzerne wie Harley Davidson, Levi Strauss & Co. und Bourbon-Hersteller. China könnte durchaus Boeing und Tesla Motors hinzufügen.

Chinas Gegensanktionen wären ziemlich schmerzhaft für die USA, aber es ist unwahrscheinlich, dass der Handelskrieg nach diesem Schlagabtausch enden würde. Für Trump würde jedes Ende dieses Kriegs außer dem Ausgleich der Handelsbilanz mit Peking eine Niederlage bedeuten. Für die Chinesen würde jede Äußerung ihrer Schwäche bedeuten, dass Trump seinen Druck weiter ausbauen würde. Am Ende gäbe es nur zwei wirkungsvolle Instrumente, mit denen sie Trump widerstehen könnten. Die beiden Instrumente bezeichnen US-Medien als „nukleare Varianten“, die sehr schlimme und kaum vorhersagbare Folgen haben könnten.

Erstens käme eine rasche Abwertung des Yuan infrage, die Trumps „Abwehrzölle“ nutzlos machen und außerdem dazu führen würde, dass billig gewordene chinesische Waren die US-Exportwaren von internationalen Märkten verdrängen. Washington könnte zwar absolut alle Importwaren aus China verbieten, doch das würde das Problem der US-Exporteure nicht lösen und zudem die Inflation in Amerika provozieren. Noch mehr als das: Ein Versuch zum „Ausgleich“ der Situation durch die Abwertung des Dollars würde einen zusätzlichen Inflationsdruck und einen sogenannten „Währungskrieg“ auslösen, wobei die USA, China und wohl auch die EU ihre Währungen im Interesse der Verteidigung ihrer Märkte und ihres Exportpotenzials abwerten müssten. Ein solches Szenario wäre schmerzhaft für alle, aber chinesische Quellen behaupten, dass Pekings Potenzial in einem solchen Fall viel größer als das von Washington sei.

Die zweite „nukleare Variante“ erwähnte der chinesische Botschafter in Washington, Cui Tiankai, in seinem jüngsten Interview für die Nachrichtenagentur Bloomberg. Auf die Frage, ob Peking weniger US-Staatsanleihen kaufen könnte, antwortete der Diplomat:

„Wir erwägen alle Möglichkeiten. Ausgerechnet deshalb glauben wir, dass jegliche einseitige Protektionsmaßnahmen allen schaden würden, auch den Vereinigten Staaten. Solche Maßnahmen würden definitiv der amerikanischen Mittelklasse sowie amerikanischen Unternehmen und Finanzmärkten schaden.“

China besitzt nämlich ein Paket von US-Schuldverschreibungen für mehr als eine Billion Dollar – und damit eine starke Finanzwaffe. Teilweise ist das auch Trumps Schuld, denn wegen der schwierigen politischen Konjunktur hatte er zunächst eine Steuerreform durchgeführt und einen großen Plan zu Investitionen in die Infrastruktur umgesetzt – und erst dann den Handelskrieg gegen das Reich der Mitte begonnen. Das Problem ist, dass für die Füllung der „Löcher“ im US-Haushalt nach der Steuerreform und für die Finanzierung des Infrastrukturplans zusätzliche Mittel in Milliardenhöhe nötig sind. Das weiß man in der Wall Street – und auch in Peking. Und den Chinesen würde es für einen starken Schlag gegen die Amerikaner genügen, einfach aufzuhören (selbst kurzfristig), US-Staatsanleihen zu kaufen (geschweige denn das ganze Portefeuille zu verkaufen).

Vor einigen Monaten hatte es Gerüchte gegeben (die jedoch nie bestätigt wurden), Peking könnte den Kauf der US-Anleihen vorübergehend stoppen, was auf den Finanzmärkten eine gewisse Panik auslöste. Sollte diese Entscheidung offiziell getroffen werden, würde das schon die totale Panik provozieren. China ist immerhin der größte ausländische Käufer der US-Schuldverschreibungen, und sein Weggang vom Markt würde dazu führen, dass sich Trump zwischen mehreren schlechten Szenarien entscheiden müsste: Entweder seine anspruchsvollen Infrastrukturinvestitionen aufgeben oder die Haushaltsausgaben in anderen Bereichen reduzieren, oder die faktische „Monetisierung der Schulden“ beginnen, wobei private Banken Kredite vom Federal Reserve (US-Notenbank) erhalten und für diese „aus der Luft gemachten“ Gelder die US-Staatsanleihen kaufen würden.

Jede Variante hätte ihre eigenen sehr negativen Folgen. Ohne die Infrastrukturinvestitionen würden die USA die Antriebe zur Reindustrialisierung verlieren, und die amerikanische Infrastruktur würde einen Punkt erreichen, wo der Absturz auf das Niveau der „dritten Welt“ zum Greifen nah wäre. Sollten die Ausgaben auf anderen Gebieten gekürzt werden, könnte das entweder zu einer „Revolte“ der allmächtigen US-Rüstungsindustrie und zum Verfall der US-Streitkräfte oder zu sozialen Protesten bei der nächsten Präsidentschaftswahl führen. Die Finanzierung des Schuldenwachstums mithilfe des Gelddruckens würde eine große Devalvierung des Dollars mit sich bringen, sodass die US-Währung ihren dominanten Status im internationalen Währungssystem verlieren würde.

Das Problem der Anwendung der „nuklearen Varianten“ besteht darin, dass die Destabilisierung der US-Wirtschaft in der heutigen globalisierten Welt, in der alle großen Wirtschaften eng miteinander verbunden sind, zu kaum vorhersagbaren Folgen für die ganze Welt führen könnten. Und natürlich würde das auch China selbst wesentlich schaden, das auf diese radikalen Maßnahmen ergreifen würde, nur wenn ihm keine andere Wahl bliebe. Noch mehr als das: Die Anwendung der „nuklearen Varianten“ würde Trump de facto in die Ecke treiben, der dann die Versuchung haben könnte, die Wirtschaftsprobleme mit militärischen Mitteln in den Griff zu bekommen. In diesem Kontext scheinen die vom russischen Staatschef Wladimir Putin unlängst erwähnten großen Investitionen in die Entwicklung von neuesten Rüstungen eine gute Versicherung gegen mögliche Exzesse seitens der Amerikaner zu sein. Und die Frage, was China tun würde, falls Trump entscheiden sollte, den Verhandlungstisch zu „kippen“ und von der wirtschaftlichen zur militärischen Konfrontation überzugehen, bleibt vorerst offen.>

Links:
China gründet Mediengiganten und lässt die Welt seine „Stimme“ hören
Zum Teufel mit den Regeln: Wie Angela Merkel China die Stirn bieten will

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1.4.2018: China mit Strafzöllen von 15 bis 25% gegen 128 "US"-Produkte
Peking schlägt zurück: China führt Strafzölle gegen 128 aus USA importierte Waren ein
https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20180401320151059-china-usa-strafzoelle-handel/

<China hat auf die zuvor von der amerikanischen Regierung verhängten Strafzölle gegen verschiedene Gruppen von ausländischen Waren reagiert und führt seinerseits Strafzölle gegen Güter aus den USA ein. Strafzölle von 15 beziehungsweise 25 Prozent sollen demnach gegen insgesamt 128 Warengruppen aus den USA ab dem zweiten April erhoben werden.

Nach chinesischer Darstellung ist dieser Schritt eine Reaktion auf die US-Zölle, vor deren Einführung Peking den US-Präsidenten Donald Trump bereits im Vorfeld gewarnt hatte.

"Zum Schutz seiner Interessen und zum Ausgleich des durch die US-Maßnahmen entstandenen Schadens wird China ab dem 2. April seine Verpflichtungen zur Senkung der Zölle auf 128 Warenarten (…) aus den Vereinigten Staaten einstellen. Auf der Grundlage der aktuellen Tarife werden die Zölle erhöht werden. Für 120 Artikel einschließlich Obst wird der Zoll 15 Prozent betragen, für weitere acht Artikel einschließlich Schweinefleisch — 25 Prozent", heißt es auf der Website des chinesischen Handelsministeriums.

Internationale Wirtschaftsexperten und —beobachter hatten bereits zuvor gewarnt, dass die neuen US-Zölle auf ausländisches Aluminium und Stahl eine gefährliche Kettenreaktion in Gang setzen könnten.

Explizit wurde davor gewarnt, dass gerade mit China eine Art "Zoll-Krieg" ausbrechen könne, falls Peking auf die protektionistischen Schritte Washingtons ebenbürtig reagiert.

Auch China warnte die Vereinigten Staaten unmissverständlich vor der Zolleinführung. Diese könnte eine Verschlechterung der bilateralen Beziehungen im Handelsbereich provozieren, so chinesische Vertreter erst vor wenigen Tagen.

Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, Gāo Fēng, erklärte am Donnerstag gar: „Sonst fallen die USA selbst in die für andere Staaten gegrabene Grube“.

Anfang März hatte US-Präsident Donald Trump ein Dekret unterzeichnet, das die Einführung von weltweiten Einfuhrzöllen auf Stahl und Aluminium vorsieht.

Die Einfuhrzölle werden für Stahl 25 Prozent und für Aluminium zehn Prozent betragen. Verschiedene internationale Wirtschaftsexperten äußerten daraufhin ihren Unmut darüber, dass diese Schritte zu einem „Handels-Weltkrieg“ führen könnten, sollten beispielsweise China und die EU mit Gegenzöllen reagieren.>


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8.5.2018: Indien und China mit Gesprächen
Indien und China: Im Schatten des Korea-Durchbruchs retten Modi und Xi den Weltfrieden
https://deutsch.rt.com/asien/69527-indien-und-china-im-schatten-des-korea-durchbruchs-retten-modi-und-xi-den-weltfrieden/

<Die Welt blickte in den letzten Tagen und Wochen nach Nord- und Südkorea. Auch die Entwicklungen in Syrien sorgten international für Schlagzeilen. Fast unbemerkt davon kam es bei einem anderen Konfliktherd zu positiven Signalen: Indien und China sprachen miteinander.

von Dr. Kamran Gasanov

In den vergangenen Wochen wurde die Aufmerksamkeit der Weltpresse auf zwei Ereignisse konzentriert - die US-Angriffe gegen Syrien und das Treffen zwischen den Präsidenten der zwei koreanischen Staaten. Auf der einen Seite erlebte die Welt eine Zunahme der Aggression, die einigen zufolge mit dem Dritten Weltkrieg grenzte. Auf der anderen Seite hat man die Befriedung und den Start der Lösung der Krise gesehen, die öfter als Syrien die Welt an den Rand eines globalen Krieges stellte. Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger schrieb, dass die Bedrohung von Asien wegen des Vorhandenseins des nuklearen Faktors viel gefährlicher sei als der Nahe Osten.

Die Mangel von Gewaltausbrüchen in Asien lässt die Bedrohungen, die vielmehr gefährlicher sind als Korea und Syrien, zeitweilig vergessen. Das letzte Mal passierte das im Sommer 2017, als China und Indien wegen der 73-tägigen Konfrontation auf dem Plateau Doklam am Rande eines Krieges waren. Hier, an der Grenze zwischen zwei Ländern und Bhutan in den schwer erreichbaren Bergregionen des Himalaya, wollen die Chinesen eine Autobahn und eine Militärbasis bauen, was Indien gezwungen hat, Truppen einzuführen.

Es scheint deshalb merkwürdig, dass das Rendezvous des indischen Premierministers Narendra Modi mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, das in der chinesischen Stadt Wuhan am 27. und 28. April stattfand, im Schatten anderer Ereignisse blieb. Die neunstündigen Gespräche, von denen vier Stunden unter vier Augen waren, sollen nicht mit der chinesischen Gemessenheit begründet werden, sondern mit der Bedeutung des Friedens zwischen den beiden asiatischen Giganten für die Weltsicherheit.

Der formale Charakter des Besuchs bestätigt das Volumen der akkumulierten Probleme, deren Lösung Jahre dauern wird. Das Treffen zwischen Xi und Modi kann sicher der Kategorie "Verhandlungen für die Verhandlungen" zugeordnet werden. Es geht hier nicht darum, ein Ergebnis zu erreichen. Vielmehr wichtiger war der persönliche Kontakt der indischen und chinesischen Machthaber, dessen Hauptziel die Rückkehr des in den letzten zwei Jahren verlorenen Vertrauens ist. Ein Spaziergang entlang des Wuhan-Sees, lustigerweise, ist heute bedeutsamer, als ein Abkommen abzuschließen.

Laut der Pressemitteilung der indischen Regierung gaben Xi und Modi "strategische Leitlinien" für ihre Streitkräfte ab, um die Kommunikation zu stärken und "die Vorhersagbarkeit und Effizienz der Lösung von Grenzproblemen" zu erhöhen. Die Grenzen sind das Schlüsselthema in der bilateralen Agenda. Es gibt mehrere "Taschen" entlang der 3.500 Kilometer langen Grenze, wo Indien 96 neue Straßensperren bauen wird. Die Länder haben bereits drei Kriege wegen gegenseitiger territorialer Ansprüche geführt: 1962, 1967 und 1987. Im Jahr 2005 wurde ein Teil der Probleme gelöst: China erkannte Sikkim als indisches Territorium an, und Indien nannte Tibet "Autonomie" - das heißt ein Teil von China.

Jedoch ist der Konflikt noch nicht erschöpft. Neu-Delhi bestreit Pekings Recht auf Aksai Chin an der indisch-chinesisch-pakistanischen Grenze. "Das Reich der Mitte" fordert die "Rückkehr" von Arunachal Pradesh im Nordosten Indiens. Der Besuch des in China verhassten Dalai Lama genau in diesem indischen Staat goss Öl ins Feuer. Anscheinend werden es noch viele weitere Spitzentreffen zur Lösung dieser Probleme stattfinden. Im Moment versuchen die Parteien, die Wahrscheinlichkeit von Zusammenstößen mit unvorhersehbarer Entwicklung zu beseitigen.

Andere "Reibungspunkte" sind Chinas wirtschaftlicher und militärischer Anstieg. Obwohl die Wachstumsraten der beiden Länder vergleichbar sind - etwa sieben Prozent -, sind die Anteile am weltweiten BIP nicht kompatibel: 15 Prozent bei China und weniger als drei Prozent in Indien. Mit Hilfe von "Eine Straße, ein Gürtel", die Peking mit 70 Ländern verbinden, stärkt Peking seine Rolle im transeurasischen Handel. Eines der Projekte der "Neuen Seidenstraße" ist der Wirtschaftskorridor "China-Pakistan" (CPEC), der auf 50 Milliarden Dollar geschätzt wird.

China hat bereits ein Tiefseehafen von Gwadar in Pakistan gebaut. CPEC, der durch das pakistanische Kaschmir, das Indien "besetztes Territorium" nennt, führt zur Empörung in Neu-Delhi. Das wachsende Handelsdefizit mit China, das 2016 bis 2017 um 200 Prozent stieg, kann als anderer Misserfolg Indiens bezeichnet werden. Chinas Exporte betrugen fast 61 Milliarden Dollar, Indiens - nur zehn Milliarden Dollar.

Eine ähnliche Situation sieht man in der militärstrategischen Sphäre. Obwohl Indien Frankreich in der Liste für Militärausgaben verdrängte, liegt es weit von China entfernt. Laut SIPRI-Schätzungen gaben die Inder 64 Milliarden Dollar im Jahr 2017 aus, die Chinesen hingegen das 3,6-fache mehr - 228 Milliarden Dollar. Indien baut neue Berg-Angriff-Corps, investiert in Flugzeugträger und Fighterjets wie die französischen Mehrzweckkampfflugzeuge "Rafale". China besiegt Indien nicht nur in der Aufrüstung, sondern auch in der Geostrategie.

Im Indischen Ozean, durch den die Hälfte der Weltfracht abgefertigt wird, tauchte die erste chinesische Militärbasis auf - in Dschibuti. Peking plant, in den Häfen von Sri Lanka und auf den Malediven, wo Neu-Delhi aufgrund der politischen Krise an Einfluss verliert, Stützpunkte aufzubauen. China erweitert seine militärische Präsenz nicht nur nahe der indischen Küsten im Rahmen der "Perlenkette"-Strategie, sondern auch im Pazifik. Auf den künstlichen Inseln im Spratly-Archipel wollen die Chinesen Raketen stationieren. 

Die allgemeine Situation zeigt, dass Indien eher die Rolle eines "Verteidigers" beanspruchen kann als eines Landes, das den "Roten Drachen" herausfordert. Was kann Neu-Delhi Peking gegenüberstellen? Im wirtschaftlichen Sinne – die Modernisierung des iranischen Hafens von Chabahar, der den Zugang zu Europa unter Umgehung der "Seidenstraße" ermöglicht. Durch Chabahar und weiter durch iranisches Territorium erhalten die Hindus "die Tür" in Afghanistan und schwächen dort den Einfluss Pakistans. Die Trump-Administration, die mit Pakistan konfrontiert, fördert die Aktivierung von Indien in Afghanistan. Indien beteiligt sich auch am "Nord-Süd"-Projekt mit Russland durch einen anderen iranischen Hafen von Bandar Abbas, der mit der Eisenbahn an der Grenze zwischen Iran und Aserbaidschan verbunden werden soll.

Ein gewisses Gleichgewicht für Indien schafft sein Bündnis mit den Vereinigten Staaten, das seine friedenserhaltenden Bemühungen in Afghanistan begrüßt, mit Japan und ausgewogene Beziehungen mit dem Iran und Russland. Jedoch pflegen die letzteren zwei enge Kontakte mit China im Energiesektor. Wenn man von Widersprüchen spricht, muss man verstehen, dass Indien und China in einer globalisierten Welt mit gemeinsamen Herausforderungen wie Terrorismus, Protektionismus und Klimaschutz leben.

Zwei Länder nehmen am BRICS-Format teil und Indien ist ein Beobachter in der Antiterror-Allianz wie die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Wie die Praxis zeigt (der iranische Nuklearvertrag und ein Durchbruch in Korea) können Allianzen schnell wechseln. Es wäre daher aus Sicht von Indien falsch ausschließlich auf das "Gleichgewicht der Kräfte" zu setzen. Vielleicht gerader das Bewusstsein, dass Proaktivität produktiver als Konfrontation ist, motivierte Modi nach China zu reisen.>

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China 22.5.2018: Sprachen-Diktatur in China: Aktivist für die tibetische Sprache wird inhaftiert - wegen "Separatismus"
Tibetischer Aktivist setzt sich für Erhalt tibetischer Sprache ein – fünf Jahre Haft in China
https://www.epochtimes.de/politik/welt/tibetischer-aktivist-setzt-sich-fuer-erhalt-tibetischer-sprache-ein-fuenf-jahre-haft-in-china-a2443112.html

<Der tibetische Aktivist Tashi Wangchuk ist in China wegen "Anstiftung zum Separatismus" zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Tashi hatte sich für den Erhalt der tibetischen Sprache eingesetzt.

Der tibetische Aktivist Tashi Wangchuk ist in China wegen „Anstiftung zum Separatismus“ zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren verurteilt worden.

Ein Gericht im autonomen tibetischen Bezirk Yushu im Nordwesten Chinas verkündete das Urteil am Dienstag, wie Tashis Anwalt Liang Xiaojun der Nachrichtenagentur AFP sagte. Der Aktivist hatte sich für den Erhalt der tibetischen Sprache eingesetzt.

Nach Angaben von Liang legte das Gericht bei seinem Urteil hauptsächlich Äußerungen des Aktivisten in einer Dokumentation der „New York Times“ zugrunde. Darin warb er für die seiner Ansicht nach bedrohte tibetische Sprache und prangerte ein „systematisches Abschlachten unserer Kultur“ an. Zugleich sagte er, er wolle sich für sein Anliegen auf das chinesische Recht stützen.

Kurz nach der Veröffentlichung der Dokumentation war Tashi von den chinesischen Behörden festgenommen worden. Seit Januar 2016 hatte er keinen Kontakt mehr zu seinen Angehörigen. In der Dokumentation hatte Tashi für den Fall seiner Festnahme Suizid angekündigt.

Amnesty International bezeichnete das Urteil als „grobes Unrecht“. Tashi habe „friedlich auf die systematische Erosion der tibetischen Kultur aufmerksam gemacht“.

China kontrolliert Tibet seit den 50er Jahren. Der Dalai Lama, Tibets geistliches Oberhaupt, lebt seit einem gescheiterten Volksaufstand in Tibet 1959 im indischen Exil. Die Tibeter klagen über religiöse Unterdrückung und darüber, dass sie gesellschaftlich an den Rand gedrängt werden. (afp)>

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China baut künstliche Inseln, um das Meer für sich zu beanspruchen
China hat wahrscheinlich gerade einen Krieg gewonnen — ohne einen einzigen Schuss abzufeuern
https://www.businessinsider.de/china-hat-wahrscheinlich-gerade-einen-krieg-gewonnen-ohne-einen-einzigen-schuss-abzufeuern-2018-5

<Alex Lockie

China hat sich im Streit um Inseln im Südchinesischen Meer einen weiteren Schritt nach vorn gewagt. Am vergangenen Freitag veröffentlichte die Regierung Aufnahmen von mehreren H-6K-Langstreckenbombern, die auf künstlich angelegten Inseln in der politisch umkämpften Region landeten. Dahinter dürfte die klare Botschaft Pekings stecken, dass es das Gebiet kontrolliert. 

Zuletzt war es zu einer Militarisierung Chinas im Südchinesischen Meer gekommen. Der Herrschaftsanspruch des Landes in der Region, die als eine der wichtigsten Handelswege in Südostasien gilt, sorgt immer wieder für internationale Konflikte.

China wird im Territorialkonflikt selbstbewusster

Vor allem die USA kritisieren Chinas Herrschaftsanspruch, der gegen internationales Recht verstößt. Doch die jüngsten Entwicklungen im Südchinesischen Meer zeigen, dass die chinesische Regierung die US-Kritik nicht ernst nimmt.

„Die Chinesen werden selbstbewusster, was den Einsatz ihrer Streitkräfte angeht“, sagte Bonnie Glaser vom Center for Strategic and International Studies im Gespräch mit Business Insider. China habe damit begonnen, das Durchhaltevermögen der USA in Frage zu stellen, so Glaser. 

China sei inzwischen klarer in seiner Strategie und weniger besorgt über die möglichen Reaktionen seiner Nachbarstaaten oder der USA, so Glaser. „Oder anders ausgedrückt: Es glaubt, mit ihnen umgehen zu können.“

„Niemand wird auf China schießen oder einen Krieg starten“

Zuletzt hatte China seinen Nachbarstaaten Vorschriften zur Nutzung der umstrittenen Meerregion gemacht. So ließ Peking zuletzt wissen, dass nur mit Zustimmung Pekings im Südchinesischen Meer Fischerei betrieben werden dürfe. 

Eine Stationierung von Langstreckenbombern auf den künstlichen Inseln im Südchinesischen Meer könnte bewirken, dass die Bomber Raketen des US-Militärs ausgesetzt sind. Bill Hayton, Asien-Experte von der Londoner Denkfabrik Chatham House, sagte Business Insider, dass Pekings jüngste Militarisierung ein Weg für China sei, die gesamte Region und die dortigen natürlichen Ressourcen für sich zu beanspruchen. „Niemand wird auf sie schießen oder einen Krieg starten. Wer würde das schon wollen?“, so Hayton. 

Es scheint, als habe Peking den Kampf um das Südchinesische Meer gewonnen, ohne einen einzigen Schuss abgefeuert zu haben. 

Dieser Artikel wurde aus dem Englischen übersetzt und inhaltlich bearbeitet.>

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1.6.2018: Kriminelle "US"-NATO meint, die chinesischen Inseln könnten zerstört werden
„USA haben Erfahrung bei Insel-Zerstörung“: General sendet klares Signal an China
https://de.sputniknews.com/politik/20180601320963525-usa-erfahrung-insel-zerstoerung-china/

<Der Leiter des US-Generalstabs, General Kenneth McKenzie, hat in einer Erklärung China indirekt gedroht: Bei einem Briefing sprach er laut CNN von einer langen Erfahrung der USA bei der „Zerstörung kleiner Inseln“.

Einer der Reporter fragte McKenzie, ob die USA imstande seien, eine von Chinas künstlich gebauten Inseln im Südchinesischen Meer „auseinanderzusprengen“.

„Ich würde Ihnen nur sagen, dass das US-Militär viel Erfahrung bei der Zerstörung kleiner Inseln im Westpazifik hat“, antworte der General.

„Das ist also eine grundlegende Fähigkeit der USA, die wir auch früher eingesetzt haben“, so  McKenzie weiter.

Zugleich fügte er hinzu, wohl um seiner Aussage etwas die Schärfe zu nehmen: Man solle aus seinen Worten nicht mehr herauslesen als eine simple Feststellung der Tatsache.

Die Spannungen im Südchinesischen Meer haben in letzter Zeit zugenommen. Washington sieht die Militarisierung der chinesischen künstlichen Inseln als Provokation. Nach US-Angaben hat China dort Raketen und Marschflugkörper stationiert, die die Reichweite des chinesischen Militärs bedeutend erhöhen sollen.

Washington pocht seinerseits auf das Recht der freien Schifffahrt in internationalen Gewässern und unternimmt entsprechende Aktionen. In der vergangenen Woche waren zwei Kriegsschiffe der US Navy in der Nähe der umstrittenen Parcel-Inseln unterwegs. Peking warf Washington daraufhin die Verletzung seiner Souveränität vor.>

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Fotoquellen
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