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Syrien-Chaos - Meldungen 02

ab 1.12.2016

7.12.2016: <Bürgerkrieg: Syrische Armee nimmt Altstadt Aleppos ein> -- 9.12.2016: <Einwohner von Aleppo melden Folter und Hinrichtungen durch „gemäßigte Opposition“> -- 10.12.2016: <Zeit Online fälscht russische Luftangriffe auf Aleppo> -- 11.12.2016: Washington setzt angeblich auf Krieg in Syrien: „Kaum zeichnet sich in Syrien Frieden ab, setzt Washington auf Krieg“ – US-Experte -- 11.12.2016: <Nach US-Feuerpause in Rakka: IS verlegt Reserven nach Palmyra> -- 13.12.2016: <Parlamentssprecher: Befreiung von Aleppo beseitigt alle Streitigkeiten der Weltmächte> -- 13.12.2016: <Kämpfer in Aleppo mit bulgarischen Waffen ausgerüstet - Experte kommentiert> -- 14.12.2016: <Medien fälschen Massaker in Aleppo> -- 15.12.2016: <Syrer in Aleppo jubeln: „Befreiung von Terroristen bringt uns ins Leben zurück“> -- Aleppo: 16.12.2016: NWO-Propaganda mit Rufmorden gegen russische Armee: Russischer Generalstab: Keine "mit Leichen übersäten Straßen" in Aleppo -- 17.12.2016: Russland: Tausende Aleppo-Einwohner kehren nach Hause zurück – Wasser und Strom wieder verfügbar  -- 18.12.2016: <Obamas Fake Rebellen beschiessen Flüchtlingsbusse - US Soldaten festgenommen> -- 18.12.2016: <Syrien: Terroristen setzen sieben Rettungsbusse in Brand - VIDEO> -- 18.12.2016: CIA-Agent Röttgen will keinen Frieden in Syrien - Deutsche Außenpolitiker warnen vor Beendigung des Krieges in Syrien | Ein Parteibuch: Deutsche Außenpolitiker warnen vor Beendigung des Krieges in Syrien -- 20.12.2016: UN-Sicherheitsrat mit Aleppo-Resolution gegen Kriegshandlungen: UN-Sicherheitsrat erstellt Aleppo-Resolution: Welt einigt sich auf Frieden für Syrien -- 22.12.2016: <Türkei, Russland und Iran unterzeichnen Syrien-Abkommen trotz Mord an russischem Botschafter> -- 23.12.2016: <Moskau: Bataillon russischer Militärpolizei wird in Aleppo für Ordnung sorgen> -- 23.12.2016: IS-Terror in Aleppo ist vorbei: Ihr seid raus! -- 26.12.2016: IS-Terror in Aleppo hat alles zerstört: „Dann kamen die Terroristen und zerstörten alles“  -- 28.12.2016: Rückkehr in verwüstete Häuser: Menschen in Ost-Aleppo fangen ihr Leben neu an – VIDEO: Rückkehr in verwüstete Häuser: Menschen in Ost-Aleppo fangen ihr Leben neu an -- 28.12.2016: <Fast 1000 Hektar minenfrei: Russlands Sprengstoffexperten säubern weiter Aleppo> -- 29.12.2016: <Syrische Regierungsarmee: In Aleppo jede Menge US-Waffen entdeckt> -- 29.12.2016: <Christliche Nonne nach Rückkehr aus Aleppo: Westmedien lügen über Realitäten in Syrien> -- 13.1.2017: <Terroristen schneiden Millionen Syrer von Wasser und Wärme ab> -- 25.1.2017: <Ost-Aleppo bald minenfrei – Zwischenbilanz der russischen Sprengstoffexperten> -- 5.2.2017: <Syrischer Außenminister ruft alle syrischen Flüchtlinge auf, nach Hause zurückzukehren> -- 20.2.2017: <Syrien: Russische Minenräumer beenden ihre Arbeit in Aleppo> -- 2.3.2017: <Unter Armeekontrolle: Palmyra zum zweiten Mal vom IS befreit> --

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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20 minuten online, Logo

7.12.2016: <Bürgerkrieg: Syrische Armee nimmt Altstadt Aleppos ein>

http://www.20min.ch/ausland/news/story/19046350

<Gemäss der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte konnten die Regierungstruppen die letzten Rebellen aus dem Gebiet vertreiben.

Die syrische Armee hat nach Angaben von Aktivisten die gesamte Altstadt Aleppos eingenommen. Die letzten Rebellen seien aus der Altstadt abgezogen, nachdem die Armee die Nachbarbezirke Bab al-Hadid und Akjul eingenommen habe.

Die Rebellen seien zum Rückzug gezwungen gewesen, weil sie Gefahr liefen, eingekesselt zu werden. Dies teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte heute mit.

Die in Grossbritannien ansässige Organisation ist in Syrien breit vernetzt, ihre Angaben können von unabhängiger Seite aber kaum überprüft werden. Seit Tagen erobern die Regierungstruppen von Machthaber Bashar al-Assad ein Viertel Aleppos nach dem anderen.

Einnahme des Ostteils könnte Wende bedeuten

Im Ostteil der einstigen Wirtschaftsmetropole hatten die Regierungstruppen Mitte November eine Grossoffensive begonnen. Seither sind nach Angaben der Beobachtungsstelle mehr als 80'000 Zivilisten aus den östlichen Vierteln geflüchtet. Rund 170'000 Menschen sollen Schätzungen zufolge dort noch eingeschlossen sein.

Insgesamt büssten die Aufständischen in den vergangenen zwei Wochen rund zwei Drittel des belagerten Ostteils der Stadt ein. Mit einem Fall Ost-Aleppos würden die Rebellen ihre letzte urbane Hochburg verlieren. Für Assad wäre die Einnahme von grosser strategischer Bedeutung. Sie könnte einen Wendepunkt in dem Bürgerkrieg bringen und die Position des Präsidenten stärken.

Hochrangiger russischer Militärberater getötet

In der umkämpften Aleppo ist ein hochrangiger Militärberater aus Russland getötet worden. Oberst Ruslan Galitski sei bei Rebellenbeschuss auf ein von der syrischen Regierung kontrolliertes Viertel vor mehreren Tagen verwundet worden und seinen Verletzungen mittlerweile erlegen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit.

Der Berater stellt das dritte russische Todesopfer in Aleppo in dieser Woche dar. Zuvor waren nach Moskauer Angaben zwei russische Krankenschwestern gemeinsam mit acht Zivilisten bei einem Angriff auf ein Feldlazarett getötet worden.

(sep/afp)>

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9.12.2016: <Einwohner von Aleppo melden Folter und Hinrichtungen durch „gemäßigte Opposition“>
https://de.sputniknews.com/panorama/20161209313709090-folter-hinrichtungen-durch-opposition/

<Die so genannte „gemäßigte“ Opposition unterwirft Zivilisten in Aleppo Folter und Hinrichtungen, wie der Chef der Hauptverwaltung Operatives des russischen Generalstabs, General Sergej Rudskoj, unter Berufung auf Erklärungen von vor den Terroristen geflohenen Einwohner dieser syrischen Stadt mitteilte.

„Die Fakten des Missbrauchs, von Folter und publiken Hinrichtungen, sowie von grundlosen Morden an Einwohnern finden Bestätigung“, sagte Rudskoj auf einem Briefing.

Laut dem General werden alle Verbrechen der Kämpfer in den östlichen Bezirken von Aleppo durch die Offiziere des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien dokumentiert.

Rudskoj betonte, dass das Zentrum auch weiterhin an der Schaffung von Bedingungen arbeiten werde, damit Zivilisten und Vertreter der Nichtregierungsorganisationen die durch die Kämpfer eroberten Bezirke von Aleppo verlassen können.

Die Offiziere des Versöhnungszentrums unternehmen Rudskoj zufolge zudem alles Mögliche, um den Einwohnern von Aleppo bei der Rückkehr zu einem normalen Leben zu verhelfen. In den letzten Tagen seien in die Stadt mehr als 270 Tonnen von humanitären Hilfsgütern geliefert worden; die Menschen würden medizinisch behandelt und mit dem warmen Essen versorgt.

Derzeit kontrolliere die syrische Armee 93 Prozent des Territoriums der Stadt. Es seien 52 Stadtbezirke von den Terroristen befreit worden, teilte Rudskoj abschließend mit.>

Assad nennt gemäßigte Opposition in Syrien Mythos

Nach Stopp der Kampfhandlungen: Tausende Zivilisten verlassen Aleppo

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Blauer Bote Magazin
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10.12.2016: <Zeit Online fälscht russische Luftangriffe auf Aleppo>

http://blauerbote.com/2016/12/10/zeit-online-faelscht-russische-luftangriffe-auf-aleppo/

<Nachrichtenfälschung bei Zeit Online: Das Hamburger Blatt hat dem russischen Außenminister Lawrow eine Aussage am Rande des OSZE-Ministerrats in Hamburg in den Mund gelegt, nach der Russland die Luftangriffe auf die Gebiete der sogenannten Rebellen in Ost-Aleppo fortsetzen wolle. Doch Sergej Lawrow hat nie von russischen Luftangriffen auf Aleppo gesprochen. Tatsächlich finden seit 18. Oktober keine russischen Luftangriffe mehr auf Aleppo statt, wie damals im Oktober auch die westlichen Medien vermeldeten. Seitdem greifen keine russischen Kampfflieger mehr Stellungen der Al-Qaida-geführten Rebellen und natürlich auch keine Zivilisten an. Gegenteilige Beweise liegen nicht vor. Die Zeit Online hat ihre Meldung zu Lawrow geschickt so manipuliert, dass Lawrow nicht direkt zitiert wird, ihm aber die vermeintliche Bestätigung russischer Luftangriffe durch sprachlichen Kunstgriffe – oder besser journalistischen Betrug – untergeschoben wird. Gezielte Fake-News zu Propagandazwecken.

Bei Zeit Online heißt es in dem entsprechenden Artikel “Syrien-Krieg: Lawrow lehnt Stopp der Luftangriffe auf Aleppo ab” vom Nachmittag des 9. Dezember 2016: “Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat eine Einstellung der Luftangriffe auf die noch von Rebellen kontrollierten Gebiete Ost-Aleppos abgelehnt. ‘Die Angriffe werden so lange weitergehen, wie noch Banditen in Aleppo sind’, sagte Lawrow am Rande des OSZE-Ministerrats in Hamburg. Er kritisierte zugleich westliche Äußerungen zur Lage in der syrischen Stadt Aleppo als ‘hysterisch’.”.

Die Zeit:
Russlands Aussenminister Sergej Lawrow hat eine Einstellung der Luftangriffe auf die noch von Rebellen kontrollierten Gebieten Ost-Aleppos abgelehnt. "Die Angriffe werden so lange weitergehen, wie noch Banditen in Aleppo sind", sagte Lawrow am Rande des OSZE-Ministerrats in Hamburg. Er kritisierte zugleich westliche Äusserungen zur Lage in der syrischen Stadt Aleppo als "hysterisch".

Ein geübter Beobachter der Propagandatechniken der westlichen Qualitätsmedien und Leitmedien erkennt sofort die Art und Weise der Manipulation in dem Zeit-Online-Artikel. Lawrow spricht von Angriffen, die weitergehen sollen. Gemeint sind damit aber keine russischen Luftangriffe auf den Osten der Stadt Aleppo, sondern die Großoffensive der syrischen Regierungstruppen gegen diese von den Al-Qaida-geführten “Rebellen” gehaltenen Gebiete, die zur Zeit sehr erfolgreich für die Syrer verläuft und tägliche Geländegewinne verzeichnet. Vor dem wörtlichen Zitat Lawrows dazu setzt Zeit Online aber in eindeutig manipulativer Absicht eine eigene “Interpretation”: “Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat eine Einstellung der Luftangriffe auf die noch von Rebellen kontrollierten Gebiete Ost-Aleppos abgelehnt.”.

“Einstellung der Luftangriffe”, legt die Zeit dem russischen Außenminister in den Mund. Aber dieser hat das nie gesagt, er hat nie von russischen Luftangriffen gesprochen. Das wird einzig und allein von den Journalisten der Zeit für den Leser “vorinterpretiert” oder besser gesagt manipuliert. Lawrow sagt “Angriff” und man schreibt “Luftangriff”. Man setzt das “Luftangriff” einfach davor und tut so, als habe das nachfolgende entsprechende Lawrow-Zitat genau dies gemeint. Das ist nicht nur eine hinterlistige Methode der Manipulation, sondern eine faustdicke Lüge der Zeit. Geschickt jubelt man dem Leser die “Luftangriffe” so nebenbei unter und muss nicht offen schreiben “Lawrow bestätigt Luftangriffe auf Aleppo”. Die Lüge wird halb versteckt und geschickt so platziert, dass der Eindruck entsteht, der russische Außenminister habe die Aussage der Lüge bestätigt. Fliegt man als Zeit-Journalist damit auf, kommt als reichlich blöde Ausrede vermutlich ein “Es weiß doch jeder, dass die Russen Aleppo bombardieren. Das können Sie überall nachlesen. Von daher war das eine Zusatzinformation und kein Fehler.”. Was natürlich falsch wäre und ist.

Hinzu kommt noch Folgendes: Seit Wochen fliegen die Russen keine Angriffe mehr auf Aleppo. Das sagen nicht nur sie selbst aus. Es gibt auch keine Bilder, Radaraufnahmen etc., welche das belegen würden. Wir erinnern uns: Syrien hat den wohl zur Zeit den am besten überwachten Luftraum der Welt, wie man ansatzweise auch damals bei der Präsentation der Überwachungsbilder im Rahmen des Abschusses des russischen Militärjets durch die Türkei an der syrischen Grenze zur Türkei sehen konnte, und Informationen über den Luftraum von Aleppo kann der Westen bei Bedarf jederzeit aus mehreren Quellen bereitstellen. Dass er es nicht tut, obwohl er dauernd solche Angriffe unterstellt, zeigt, dass die russischen Angaben zutreffend sind. Natürlich verschärft das – die Unterstellung von imaginären russischen Luftangriffen – noch einmal den Härtegrad der Propaganda des Zeit-Online-Artikels. Zusätzlich zu dem, dass man einem so hochrangigen Politiker in einer so wichtigen Frage keine Aussagen in den Mund legen sollte und so den Sinn seiner Worte völlig entstellt und mißbraucht. Was die Zeit gemacht hat, ist eine faustdicke Lüge. Journalisten von Zeit Online haben diese Nebenbei-Fake-News bewußt hergestellt und versuchen die Aussage von den angeblichen “russischen Luftangriffen auf Aleppo” – die ja sogar nicht einmal illegal sind, aber von westlichen Politikern und Medien als Verbrechen gebrandmarkt werden – durch arglistige Täuschung in den Köpfen ihrer Leser unterzubringen.>

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11.12.2016: Washington setzt angeblich auf Krieg in Syrien
„Kaum
zeichnet sich in Syrien Frieden ab, setzt Washington auf Krieg“ US-Experte
https://de.sputniknews.com/politik/20161211313716939-syrien-washington-schuert-den-krieg/

<US-Präsident Barack Obama hat vergangene Woche die Einschränkungen für Waffenlieferungen an Rebellengruppen in Syrien aufgehoben. In einem Interview mit Sputnik kritisiert Daniel McAdams, Direktor des Ron Paul Institute for Peace and Prosperity, Obamas Schritt, der den Krieg im Lande wieder aufflammen lasse.

Der ehemalige Außenpolitik-Berater im US-Kongress zeigte sich von Obamas Entscheidung zwar entsetzt, fand sie aber nach eigener Aussage nicht allzu überraschend.

„Anscheinend ist Washington einfach nicht imstande, selbst von einer äußerst schlechten Außenpolitik abzurücken“, so McAdams im Gespräch mit Sputnik.

Vor allem bemängelte der Experte, dass die USA diese Entscheidung in einer Zeit treffen, in der sich der Krieg in Syrien endlich dem Ende zu nähern scheine:

„Gerade jetzt, wo das Leben (in Syrien – Anm. d. Red.) wieder normal werden könnte, facht Washington den Krieg an.“

Fast alles, was Washington bisher auf der Weltarena erreichen wollte, sei komplett gescheitert, so McAdams weiter. Und der jüngste Beschluss könne als „das letzte Gefecht“ der scheidenden Administration verstanden werden: Damit wolle Washington möglicherweise den designierten Präsidenten Donald Trump von seinem eher versöhnlichen Kurs in Syrien abbringen.

McAdams kritisierte den Beschluss der US-Regierung als verantwortungslos. Man habe früher mehrmals erlebt, wie westliche Munition und Waffen in den Händen von Terroristen und nicht bei der sogenannten „gemäßigten Opposition“ landeten, weswegen Washingtons jüngster Schritt „leichtsinnig und töricht“ sei. Dabei handle es sich um äußert gefährliche Waffen wie etwa Flugabwehrraketen, die eine enorme Gefahr für den zivilen Luftverkehr darstellen könnten.

Das US-Repräsentantenhaus hatte vergangene Woche ein Gesetz abgeändert, das der kommenden Trump-Regierung die Befugnis erteilt, Flugabwehr-Waffen an syrische Söldnergruppen zu senden. Die Entscheidung stieß bei vielen US-Politikern und Friedensaktivisten auf Entsetzen.>

US-Waffen für syrische Opposition neuer Beweis der Terror-Unterstützung – Damaskus
„Gefahr für die ganze Welt“: Kreml kommentiert US-Entscheidung zu Syrien

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11.12.2016: <Nach US-Feuerpause in Rakka: IS verlegt Reserven nach Palmyra>
https://de.sputniknews.com/politik/20161211313717806-is-rakka-palmyra-reserven/

<Die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), die seit Samstag die antike Oasenstadt Palmyra stürmt, hat nach russischen Angaben bedeutende Verstärkung aus Rakka bekommen, nachdem dort die US-treuen Rebellen eine Feuerpause verhängt hatten.

„Mehr als 4000 IS-Kämpfer haben sich umgruppiert, um erneut eine Eroberung Palmyras zu versuchen“, erklärte das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Sonntag. Die Dschihadisten hätten „bedeutende Reserven“ aus dem Raum Rakka nach Palmyra verlegt, nachdem die US-kontrollierten Rebellengruppen in dieser Woche aktive Kampfhandlungen gegen den IS bei Rakka eingestellt hatten.

Darüber hinaus haben die Terroristen aus Deir ez-Zor Verstärkung mit Panzertechnik erhalten. Nach Angaben des russischen Militärs versuchen die Dschihadisten in zentrale Viertel Palmyras vorzudringen, weil die russische Luftwaffe dort keine Angriffe fliegt.

Die IS-Terrormiliz, die im März aus Palmyra verdrängt worden war, versuchte am gestrigen Samstag, die antike Stadt wieder unter ihre Kontrolle zu bringen. In der Nacht zum Sonntag rückten die Dschihadisten mit Panzern in Vororte vor, mussten jedoch nach massiven Angriffen der russischen Luftwaffe, die bis zu 300 Terrorkämpfern das Leben gekostet haben sollen, wieder abziehen. Am Sonntag griffen sie Palmyra jedoch erneut an — gleichzeitig aus mehreren Richtungen.>

Russische Luftwaffe stoppt IS-Sturm auf Palmyra - 300 Tote

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13.12.2016: <Parlamentssprecher: Befreiung von Aleppo beseitigt alle Streitigkeiten der Weltmächte>
https://de.sputniknews.com/politik/20161213313750737-aleppo-keine-streitigkeiten-mehr/

<Der Sprecher des syrischen Parlaments Khaled Al-Abbud hat in einem Interview mit Sputnik die Bedeutung der Zurückeroberung von Aleppo betont und auf die Besonderheiten in der Wahrnehmung der Lage in Aleppo durch die Weltmächte verwiesen.

Die Besonderheit von Aleppo unterscheide sich grundsätzlich von der von Raqqa, Palmyra, Mossul und dem ganzen Irak, erläuterte Al-Abbud. „Die Situation mit den Terroristen in Aleppo unterscheidet sich selbst von der Situation in Ägypten", sagte er. Abgesehen von Aleppo  gebe es keine Meinungsverschiedenheiten in der syrischen Frage:  Die USA und Europa würden „mit einer Stimme" wiederholen, dass es  in Raqqa, in Palmyra, in Ägypten und im Irak Terroristen gebe. Streitigkeiten „in der politischen Arena" habe es  ausschließlich in Bezug auf Aleppo gegeben.

Aleppo sei zum „Gegenstand der politischen Spiele" geworden, äußerte Al-Abbud. 

„So gibt es jetzt, wo man Aleppo befreit hat, keine Streitigkeiten mehr darüber, wo es noch Terroristen gibt. Jetzt darf Europa nicht damit anfangen, zu sagen, es gebe in Raqqa eine gemäßigte Opposition. Jetzt können sie nicht behaupten, die Opposition habe Palmyra eingenommen und widersetze sich dem 'Regime‘".

Allerdings müsse sich Damaskus trotz der Befreiung von Aleppo „vor der regionalen Kraft hüten, die die Terroristen unter dem Deckmantel der herausgebildete Opposition finanziert", betonte Al-Abbud. „Bis jetzt versucht diese Kraft alle zu überzeugen, es habe in Aleppo eine gemäßigte Opposition gegeben".

Diese „regionale Kraft" fördere die Terroristen von Aleppo bei dem Versuch, „ihnen ein anständiges Äußeres zu geben und eine offizielle regionale politische Kraft zu bilden", sagte er.

„Unser Sieg  in Aleppo bedeutet das Scheitern  der Strippenzieher. Das ist ein Debakel  nicht nur für die Terroristen, sondern auch für Erdogan", so Al-Abbud.

Zuvor hatte die syrische Armee eine Offensive auf den Ostteil von Aleppo unternommen, der von Terroristen kontrolliert worden war. Am Dienstag berichtete das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien, dass die syrischen Behörden 98 Prozent des Gebietes von Aleppo unter  ihre  Kontrolle gebracht haben.  Die Gesamtfläche der Viertel in Ost-Aleppo, wo sich noch Kämpfer aufhielten, betrage also nicht mehr als drei Quadratkilometer, hieß es.     

Außerdem hätten die Kämpfer  wesentliche Kräfte aus dem Gebiet Raqqa nach Palmyra verlegt. Zudem seien auch große Reserven und gepanzerte Fahrzeugen aus der Provinz Deir ez-Zor nach  Palmyra  verlegt worden. In der Nähe von Raqqa seien die Kamphandlungen der von den USA und der internationalen Koalition  kontrollierten Gruppierungen gegen die Terroristen vorige Woche  eingestellt worden. >

Moskau entlarvt „Regisseure“ von Film über „russische Bombardements“ in Aleppo
Russlands Verteidigungsamt: In Ost-Aleppo gab es keine „Opposition“ – nur Terror

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13.12.2016: <Kämpfer in Aleppo mit bulgarischen Waffen ausgerüstet - Experte kommentiert>
https://de.sputniknews.com/politik/20161213313744822-syrien-bulgarien-waffen-terroristen/

<Ein im syrischen Aleppo sichergestelltes Lager mit Munition und Raketen aus bulgarischer Produktion ist bei Weitem nicht der erste Beweis dafür, dass Waffen aus Europa über Drittländer an die Extremisten in Syrien geliefert werden. Das sagte der russische Militärexperte Viktor Murachowski am Dienstag.

Als Munitionslieferant gilt Medienberichten zufolge der bulgarische Produktionsbetrieb „Arcus“ aus der Stadt Laskovets. Auf den Aufklebern sollen bulgarische Familiennamen geschrieben gewesen sein. Die noch im Juli 2015 lieferbereiten Güter seien im Oktober 2015 aus Bulgarien abtransportiert worden.      

„Ich bin darüber erstaunt, dass Journalisten erst nach der Zurückeroberung von Aleppo ‚sehend‘ wurden. Das ist bei Weitem nicht der erste Fall, dass bei den Kämpfern Waffen aus Osteuropa beschlagnahmt werden. Als Endverbraucher gelten immer Saudi-Arabien und Katar, von wo aus Waffen und Munition in die Hände der Bandenformationen gelangen“, sagte Murachowski.

Zuvor hatten Journalisten in Ost-Aleppo laut dem bulgarischen Fernsehsender Nova TV ein Depot mit Munition aus bulgarischer Produktion gefunden. Insbesondere seien dabei Raketen vom Typ „Grad“, Munition für Panzergewehrgeschütze sowie Geschosse für Granatwerfer entdeckt worden.

„Es ist schwer zu sagen, ob dieser Zwischenfall politische Folgen haben wird. Sofia wird nach wie vor den Waffenhandel mit den oben genannten Staaten (Saudi-Arabien und Katar – Anm. d. Red.) betreiben“, sagte der Experten anschließend.     

Laut dem Experten werden aber die Waffen nicht unbedingt aus Osteuropa geliefert: Die zuvor bei der syrischen Opposition sichergestellten Panterabwehrraketen TOW-2 sollen aus den USA stammen.

„Diese Raketen hat offiziell Katar bei den USA gekauft. Dies ist bereits seit Langem kein Geheimnis mehr“, betonte Murachowski.

Wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Dienstag mitteilte, kämpfen die syrische Regierungsarmee und die Volksmilizen derzeit um die letzte noch verbliebene Terroristenhochburg in Ost-Aleppo 98 Prozent von Aleppo stehen jüngsten Angaben zufolge bereits unter der Kontrolle der syrischen Behörden.>

US-Waffen für syrische Opposition neuer Beweis der Terror-Unterstützung – Damaskus
Syrien: Quelle nennt Gründe für Ende des Waffen-Lieferstopps an US-Verbündete

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Blauer Bote Magazin
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14.12.2016: <Medien fälschen Massaker in Aleppo>
http://blauerbote.com/2016/12/14/medien-faelschen-massaker-in-aleppo/

<Nachrichtenfälschung und Fake-News zu Syrien: Die syrische Großstadt Aleppo ist nahezu wieder in der Hand der syrischen Regierung. Gleichzeitig mit dem Fall Aleppos erlebt die westliche Propaganda zum Syrienkrieg eine Sternstunde und der Journalismus eine seiner schwärzesten Stunden. Ausnahmslos ergehen sich die deutschen Qualitätsmedien und Leitmedien in – sogar leicht durchschaubaren – Propagandalügen, unverhohlen wird manipuliert. So wird von Massakern berichtet, die die UN registriert hätte, aber die UN hat das gar nicht gesagt. Mit hinterhältigen Sprachtricks und Manipulationen versucht man aber, genau diesen Eindruck zu erzeugen. Die sogenannten “Rebellen” berichten über Massaker und ihr Wort wird mit voller Absicht für bare Münze genommen. Dass die “Rebellen” nicht Opposition sind, sondern Al Qaida, erfährt man natürlich nicht. Natürlich ist auch wieder von russischen Luftangriffen die Rede, obwohl es für diese keinerlei Belege gibt.

“Gezielte Erschießungen, verschwundene Zivilisten: Das syrische Regime kontrolliert die Stadt wieder fast vollständig. Die Bewohner fühlen sich von der Welt im Stich gelassen […] Nach UN-Informationen sind mindestens 82 Menschen von regimetreuen Truppen ermordet worden. Soldaten sollen nach den Berichten Zivilisten auf der Straße, auf ihrer Flucht aus Aleppo und selbst in ihren Häusern in Ost-Aleppo getötet haben.” heißt es beispielsweise bei Welt Online in dem Artikel “Aleppo erlebt das Ende der Menschlichkeit” von Alfred Hackensberger.

Im Beitrag “Kampf um Aleppo. Assad-Truppen töten laut UN 82 Zivilisten” heißt es bei der Tagesschau: “Im Kampf um Aleppo steht die syrische Armee kurz vor einem Sieg. Es mehren sich die Berichte über Gräueltaten an den Bewohnern. Mindestens 82 Zivilisten sollen im Ostteil der Stadt in den vergangenen Tagen durch syrische Regierungstruppen und ihre Verbündeten getötet worden sein. Das berichten die Vereinten Nationen. Die Opfer seien regelrecht hingerichtet worden, sagte der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Rupert Colville. Unter ihnen seien elf Frauen und 13 Kinder, fügte er unter Berufung auf Informationen von vor Ort hinzu. Nach Angaben des Sprechers wurden die Gräuel ‘wahrscheinlich in den vergangenen 48 Stunden’ in vier verschiedenen Bezirken des bisher von Rebellen gehaltenen Ostteils von Aleppo begangen.”.

Zeit Online schreibt in dem Artikel “Aleppo: Syrische Armee richtet Zivilisten hin”: “In Ost-Aleppo spielen sich laut UN grausame Szenen ab. Soldaten würden von Haus zu Haus gehen und Menschen erschießen. Ein Haus mit mehr als 100 Kindern werde beschossen. […] Syrische Regierungstruppen und ihre Verbündeten haben nach Angaben der Vereinten Nationen in den vergangenen Tagen mindestens 82 Zivilisten im Ostteil Aleppos getötet. Darunter seien elf Frauen und 13 Kinder aus vier verschiedenen Bezirken des bisher von Rebellen gehaltenen Ostteils der Stadt, sagte der Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Rupert Colville auf einer Konferenz in Genf. “.

Alle anderen führenden und nicht-führenden westlichen Medien “berichten” Ähnliches. Nein, sie “berichten” nicht, sie lügen und zwar nachweisbar: Die UN, im Syrienkrieg sicher nicht auf der Seite der Assad-Regierung zu finden und von allerlei westlichen Propagandaversuchen heimgesucht oder selbst Teil der Propaganda, hat das gar nicht gesagt, was die westlichen Medien da als Wahrheit verbreiten. Die UN hat nie “Assad-Truppen ermordeten 82 Zivilisten in Aleppo” oder Ähnliches gesagt. Die Propagandaschau hat die Originalaussage des Sprechers des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Rupert Colville, einmal übersetzt:

„Insgesamt erhielten wir bis gestern Abend Bericht darüber, dass Pro-Regierungs-Kräfte mindestens 82 Zivilisten (darunter 11 Frauen und 13 Kinder) in vier verschiedenen Stadtteilen getötet hätten.

„Wir hoffen zutiefst, dass diese Berichte falsch oder übertrieben sind, weil die Situation extrem in Bewegung ist und es sehr schwierig ist, Berichte zu überprüfen. Jedoch haben sie von mehreren zuverlässigen Quellen bestätigt.“

Die Berichte beruhen also alle auf Angaben der sogenannten Rebellen, die ja in der Vergangenheit schon durch massive Lügen und Propagandafälschungen aufgefallen sind, die wiederum von den deutschen Medien 1:1 als “die Wahrheit” berichtet wurden. Und die UN äußert die Hoffnung, dass diese falsch seien. Die UN hat also keine Massaker in Aleppo registriert und gemeldet, wie es die deutschen Medien in ihren Überschriften als Gewissheit melden. Sie hat lediglich Angaben der radikalislamistischen Rebellen unter Führung der Al Qaida und ihrer teilweise gemeinsam mit dem Westen betriebenen Propagandaorgane beziehungsweise der westlichen Propagandastellen weitergegeben. Das alleine ist schon grenzwertig, aber in der Vergangenheit wurde es schon häufiger praktiziert, dass der UN angebliche Beweise vorgelegt wurden und die UN diese dann weiterverbreitete. Und flugs wurde dann bei den Medien ein “Nach Angaben der UN …” daraus.

Tatsächlich war Ost-Aleppo von einer Islamisten-Koalition unter Führung der Terrorgruppe Al Qaida – in Syrien Al Nusra – besetzt und diese hielt die Menschen dort als Geiseln und beschoss diejenigen, die flüchten wollten, wie selbst einige westliche Journalisten miterleben mussten. In Ost-Aleppo galt ein hartes Scharia-Recht. Menschen wurden durch die vom Westen “Rebellen”, “Opposition”, “Ärzte” und “Aufständische” genannten Kämpfer ermordet, gefoltert und nach allen Regeln der Kunst ausgenutzt und mißbraucht. Auch Kinder. Die Al-Zenki-Kämpfer – mit der USA verbündete und von diesen bewaffnete und ausgebildete  angebliche “moderate Rebellen” der Al-Kaida-Koalition von Aleppo – köpften vor einigen Wochen einen 11-12-jährigem Jungen vor laufender Kamera und stellten das Video davon stolz ins Internet. Nun wurden diese Geiseln und menschlichen Schutzschilde durch die syrische Armee befreit und die westlichen Medien verbreiten mit Hilfe der Propagandaorgane dieser Kämpfer Lügen über Massaker der syrischen Regierungstruppen. Die Soldaten würden wahllos Menschen erschießen, auch Frauen und Kinder. Wieso sollten sie das tun? Ohne jeglichen Belege und mit purer Absicht verbreitet unsere Presse diese Lügen. Geschickt manipuliert man das auch noch so, dass zumindest eines dieser angeblichen Massaker auf UN-Angaben beruhe, was natürlich eine glatte Fälschung ist. Die Medien erwecken gezielt den Anschein von nachgewiesenen Massakern durch die Assad-Regierung in Syrien, tatsächlich ist nichts davon in irgendeiner Weise belegbar.


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15.12.2016: <Syrer in Aleppo jubeln: „Befreiung von Terroristen bringt uns ins Leben zurück“>

https://de.sputniknews.com/politik/20161215313778339-syrer-aleppo-befreiung-leben/

<„Die Befreiung von Aleppo bedeutet für uns die Rückkehr zum friedlichen Alltag. Die Menschen können mit ihren Familien nun wieder in Sicherheit und Stabilität leben“, sagte der Anwalt Safwan al-Kirzi aus Aleppo in einem Interview für Sputnik.

„Wir alle sind heute in den alten Stadtteil von Aleppo gekommen, um zu feiern und einander zum friedlichen Wiederaufleben der Stadt zu gratulieren. Ich hoffe, dass allerorts in Syrien in nächster Zukunft eine solche Befreiung gefeiert wird“, so Al-Kirzi.

Laut Stadtbewohnerin Fatima Dayub „symbolisiert die Rückgabe von Aleppo für uns den Beginn eines neuen Lebens und die Wiedergeburt der Hoffnung. Ich möchte in diesen Tagen der Universitätsstudenten gedenken, die sich für uns, für künftige Generationen und für die Unabhängigkeit unseres Heimatlandes aufgeopfert haben.“

Hisam Tayar sagte gegenüber Sputnik: „Unsere Herzen waren zu Beginn der Okkupation vor rund fünf Jahren stehen geblieben. Jetzt gibt es wieder einen Puls, und wir hoffen, dass wieder Frieden, Ruhe und Sicherheit in jedes Haus im geliebten Syrien einkehren und alle Menschen in guter Nachbarschaft leben können, so wie es früher der Fall war.“

Tayar erinnerte an Hunderte junge Menschen, die in die von den Terroristen befreite Stadt Homs kamen, um beim Wiederaufbau zu helfen.>

Parlamentssprecher: Befreiung von Aleppo beseitigt alle Streitigkeiten der Weltmächte
Befreiung von Aleppo: Tausende Zivilisten aus der Stadt gerettet und versorgt

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Aleppo: 16.12.2016: NWO-Propaganda mit Rufmorden gegen russische Armee
Russischer
Generalstab: Keine "mit Leichen übersäten Straßen" in Aleppo
https://de.sputniknews.com/politik/20161216313800549-aleppo-leichen-dementi/

<Der russische Generalstab hat westliche Berichte über massenweise zivile Opfer in Aleppo als „Lüge“ zurückgewiesen.
„Westliche Politiker reden von angeblichen Massenopfern unter der Zivilbevölkerung bei der Befreiung von Aleppo. Ihnen zufolge sind die Straßen mit Leichen übersät, Hunderte Bewohner hätten sich in den Kellern versteckt“, sagte Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives beim russischen Generalstab, am Freitag.

„Ich sage mit aller Verantwortung: Diese Informationen sind eine unverhüllte Lüge", so der General. Nach seinen Worten haben russische Offiziere und Vertreter des Roten Kreuzes, die gemeinsam mit der syrischen Armee die befreiten Viertel von Aleppo betreten haben, keine Leichen vorgefunden.

Rudskoj betonte, dass das russische Militär sich über die Lage vor Ort aus erster Hand informiere „und nicht aus den sozialen Netzwerken und von Webseiten der Extremisten“. Darüber hinaus wären in Echtzeit Drohnenvideos in die ganze Welt ausgestrahlt worden.

Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee in dieser Woche die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Die terroristische al-Nusra-Front, die in den östlichen Bezirken Widerstand leistete, willigte in den Abzug ein.>

Aleppo: „Gräueltaten“ syrischer Armee entpuppen sich als Fake – russischer UN-Diplomat
Russischer Generalstab: Evakuierung der Terroristen aus Aleppo beendet

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Epoch Times online, Logo

17.12.2016: Russland: Tausende Aleppo-Einwohner kehren nach Hause zurück – Wasser und Strom wieder verfügbar

http://www.epochtimes.de/politik/welt/russland-tausende-aleppo-einwohner-kehren-nach-hause-zurueck-wasser-und-strom-wieder-verfuegbar-a2002344.html

<Die Schlacht um Aleppo ist gewonnen. Die syrische Regierung schaffte es mit Hilfe Russlands und dem Iran, Ost-Aleppo von den Terroristen und Rebellen zu befreien. Die Rebellen wurden mit ihren Familien aus der Stadt gebracht auch Zivilisten und Verwundete wurden evakuiert. Nach Angaben Russlands konnten tausende Einwohner Ost-Aleppos bereits wieder in die Stadt zurückkehren. In einigen Vierteln gebe es auch schon Wasser und Strom.

Nach der Evakuierung Ost-Aleppos sind über 7.000 Menschen in ihre Häuser zurückgekehrt, meldet der Generalstab der russischen Streitkräfte, berichtet RT.

Aktuell würden russische Militärexperte das von den Extremisten geräumte Territorium der Stadt entminen, heißt es. In einigen Vierteln hätten die Menschen bereits wieder Zugang zu Trinkwasser und Strom.

Nach Angaben der Kräfte vor Ort, hätten die Rebellen und Terroristen in Ost-Aleppo die aus dem Ausland gelieferten Lebensmittel selbst konsumiert, berichtet RT weiter. Die Stadtbevölkerung hatte demnach wenig Zugang zu den Lebensmitteln.

Am Freitag beendete die russische Armee die Evakuierung von Rebellen und ihren Angehörigen in der syrischen Metropole Aleppo.

Mehr als 4.500 Kämpfer und 337 Verletzte wurden nach Angaben Russlands aus der Stadt gebracht. Insgesamt sollen mehr als 9.500 Menschen während der Evakuierung Aleppo verlassen haben.

Siehe auch

UN-Botschafter: „Gräueltaten“ in Aleppo erwiesen sich als gezielte Fälschung

Aleppo von Rebellen und Terroristen befreit – Angela Merkel spricht von „sehr deprimierender“ Situation>


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18.12.2016: <Obamas Fake Rebellen beschiessen Flüchtlingsbusse - US Soldaten festgenommen>

http://internetz-zeitung.eu/index.php/4128-obamas-fake-rebellen-beschiessen-flüchtlingsbusse

<In Idlib  wohnen bereits 40 000 Schiiten und die Verlegung von Schiiten aus Aleppo nach Idlib ist vgon den Aleppo-Rebellen nicht gewollt, die in Wahrheit als Nato Söldner im syrischen Bürgerkrieg kämpfen.

Die syrische Regierung und die russische Verwaltung bemühen sich seit Tagen die Menschen aus Aleppo zu evakuieren . Über  100 000 Menschen wurden schon evakuiert -  darunter auch 40 000 Kinder.

Jetzt sollen auch Schiiten und Rebellen evakuiert werden. Doch die Dschihadisten halten sich an keine Abmachungen .

Parallel  wird berichtet, dass syrische Soldaten Nato Affiziere und Dschihadisten in Aleppo festgenommen hätten.

ie Busse zum Abtransport Tausender Rebellen und Zivilisten seien in den belagerten Teil der Stadt eingefahren, berichteten regimenahe Medien und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte übereinstimmend. Ein Englischlehrer in der Stadt sagte der Nachrichtenagentur AP, Familien seien Busnummern zugeteilt worden.

Vor Beginn der Aktion hatte es eine Vereinbarung zwischen beiden Seiten gegeben: Demnach sollen die Rebellen von ihnen eingekesselte Dörfer in der Provinz Idlib und an der Grenze zum Libanon freigeben, sodass diese evakuiert werden können. Im Gegenzug sollen alle Menschen aus Ost-Aleppo freies Geleit bekommen.

Brennende Busse

Zunächst schien es so, als ob Rebellen und regierungstreue Truppen ihr Versprechen einhielten. Doch inzwischen kam es bei der Evakuierung der schiitischen Dörfer Fua und Kafraja in der südwestlich von Aleppo gelegenen Provinz Idlib zu Problemen. Bewaffnete hätten die Fahrt der Evakuierungsbusse behindert, berichtete die oppositionsnahe Beobachtungsstelle.

Einige Busse sollen auch angezündet worden sein. Wer für die Angriffe verantwortlich war, war zunächst unklar. Laut der Beobachtungsstelle geht die Attacke auf einen Streit zwischen der extremistischen Gruppe Fateh al-Scham und der einflussreichen Rebellenorganisation Ahrar al-Scham zurück. ( ARD)

+++ Militante Rebellen zerstören syrische Busse für Evakuierung +++

Die vom Westen unterstützten "Rebellen" feiern die Zerstörung von mehreren brennenden Bussen der syrischen Regierung. Die Busse waren auf dem Weg nach Fua und Kafraya um dort sowohl Schiiten als auch kranke und verletzte Zivilisten zu evakuieren.

Sie rufen laut "Allah ist groß!" und "Wir werden all jene verbrennen die versuchen die Schiiten zu evakuieren!"

Schon seit Jahren befinden sich ca. 40.000 (überwiegend schiitische) Zivilisten in Fua und Kafraya (bei #Idlib) und werden von den Terroristen daran gehindert, die Gegend zu verlassen.

Nun sollte in Absprache mit der syrischen Regierung eine Evakuierung durchgeführt werden, als Austausch gegen die verbliebenen Terroristen in Ost-#Aleppo.

Es war eine Falle. Die Dschihadistenseite will keinen Frieden.

Aktuellen Angaben zufolge wurden 7 Busse von den Terroristen angegriffen und zerstört. Der Verbleib der Busfahrer ist vorerst unklar.

Volker Schwenck twittert:

Video zeigt möglicherweise, wie JFS (Ex-Al Nusra) Busse anzündet, die Zivilisten aus zwei schiitischen Orten evaku… https://t.co/mfBLour0BO

Ein Militärsprecher sagte, der Angriff auf die Busse werde die geplante Evakuierung in Aleppo und den Dörfern nicht verhindern. Für die Menschen in den betroffenen Stadtteilen ist die Lage katastrophal. Tausende Bewohner warten Medienberichten zufolge bei eisiger Kälte auf eine Fortsetzung der Evakuierung. Sie haben weder Essen noch Trinken. Die Rebellengebiete im Osten waren nach heftigen Luftangriffen in den vergangenen Wochen von syrischen Regierungstruppen mit Unterstützung Russlands und des Iran fast vollständig erobert worden.

Update - einer der Busfahrer wurde inzwischen als Tod gemeldet: https://twitter.com/MuradGazdiev/status/810546592596029440

Wir sind gespannt, ob und wie die westliche Mainstream-Presse und Staatengemeinschaft auf diesen schockierenden Angriff reagieren wird.

Bisherige Quellen:

BBC: http://www.bbc.com/news/world-middle-east-38358177
SANA: http://sana.sy/en/?p=96587
Al Masdar News: https://www.almasdarnews.com/…/another-batch-buses-heading…/
EuroNews Video: https://www.facebook.com/de.euronews/videos/801004096722431/
EuroNews Artikel: http://de.euronews.com/…/syrien-busse-zur-evakui>

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18.12.2016: <Syrien:
Terroristen setzen sieben Rettungsbusse in Brand - VIDEO>
https://de.sputniknews.com/panorama/20161218313812189-syrien-terroristen-brand-busse/

<Extremisten haben sieben Evakuierungsbusse, die Zivilisten gemäß der Vereinbarung aus den Städten Fouaa und Kefraya im Norden Syriens abholen sollten, in Flammen gesteckt, wie die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf eine Quelle in der syrischen Volkswehr meldet.

„Die Kämpfer haben erneut die Vereinbarungen gebrochen. Sie haben sieben Busse, die Zivilisten aus Fouaa und Kefraya evakuieren sollten, abgebrannt“, sagte die Quelle gegenüber der Agentur.

Die Kämpfer der Terrorgruppierung Al-Nusra Front brechen am dritten Tag in Folge den Evakuierungsprozess von Zivilisten aus den umzingelten schiitischen Städten.

Zuvor hatte der syrische staatliche TV-Sender berichtet, Bedingung für den Abzug der Kämpfer aus Aleppo sei die Evakuierung von 1200 Zivilisten aus den überwiegend von Schiiten bewohnten Städten Al Fouaa und Kefraya in der Provinz Idlib, die seit mehr als drei Jahren von Kämpfern der Terrorgruppierung Al-Nusra Front umzingelt werden. Mehr als 20.000 Menschen sollen dort noch eingeschlossen sein.

„Gemäß einer Vereinbarung werden 1200 Menschen Al Fouaa und Kefraya im Tausch gegen die gleiche Anzahl (von Kämpfern – Anm. d. Red.) aus Aleppo verlassen. Allerdings wird sich keine einzige Gruppe von Kämpfern und ihrer Familien in Bewegung setzen, solange nicht die Einwohner von Al Fouaa und Kefraya eintreffen“, so der TV-Sender.

In Aleppo betrifft die Evakuierung die Bezirke al-Sabadiya, Salah el-Din, al-Machhad und al-Ansari.

Zuvor war berichtet worden, dass die erste Kolonne aus dem Bezirk Salah el-Din über den speziellen Korridor das Wohnviertel Raschidin-4 erreicht hätte, wo die Kämpfer in andere Fahrzeuge umgestiegen und damit nach Idlib weitergefahren seien.>

Neue Busse für Aleppo: Übrige Kämpfer werden evakuiert – unter einer Bedingung

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18.12.2016: CIA-Agent Röttgen will keinen Frieden in Syrien - Deutsche Außenpolitiker warnen vor Beendigung des Krieges in Syrien | Ein Parteibuch
Deutsche Außenpolitiker warnen vor Beendigung des Krieges in Syrien

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2016/12/18/deutsche-aussenpolitiker-warnen-vor-beendigung-des-krieges-in-syrien/

Anlässlich der von Teheran initiierten und für Dienstag geplanten Gespräche zwischen Russland, Iran und der Türkei in Moskau zur Beendigung des Terrorkrieges in Syrien kommen aus Berlin deutliche Warnungen gegen die Bemühungen um Frieden in Syrien.

Der transatlantische CDU-Politiker Norbert Röttgen, der im Bundestag dem auswärtigen Ausschuss vorsitzt, warnte im Kriegshetzerblättchen FAZ, eine „der gefährlichsten Entwicklungen“ sei „ein russisch-türkisches Arrangement“ zur Beendigung des Krieges in Syrien, denn das wäre „ein weiteres diplomatisches Desaster für den Westen,“ und erklärte dazu weiter, der syrische Präsident Assad sei eine „Figur, mit der es keinen Frieden gibt.“

Der Transatlantiker Niels Annen, der den Titel „außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion“ führt, pflichtete der FAZ zufolge dem Tenor von Röttgen bei. Auch er warnte vor einem „Deal zwischen Putin und Erdogan“ und wetterte weiter: „Es wird auf Dauer keine Zukunft mit Assad geben.“ Glücklicherweise haben deutsche Politiker, und erst recht nicht Röttgen und Annen, jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf das Geschehen in Syrien. Im nächsten September hat die deutsche Bevölkerung bei der Bundestagswahl 2017 die Chance, die Herren Röttgen und Annen sowie die von ihnen vertretenen Parteien CDU und SPD abzuwählen.

In Syrien selbst verzögert sich die Umsetzung einer von der Türkei, Russland und Iran initiierten Vereinbarung zur Evakuierung von Terroristen und Angehörigen aus Aleppo und Madaya bei gleichzeitiger Evakuierung von Verletzten und Angehörigen aus Fuaa und Kafraya weiter, weil die von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terroristen in der Provinz Idlib einige der für die Evakuierung von Menschen aus Fuaa und Kafraya bereitgesetellten Busse in Brand gesteckt haben.

Für die von Terroristen kurz vor Erreichen von Fuaa und Kafraya verbrannten Busse sind nun Ersatzbusse unterwegs nach Fuaa und Kafraya.

Nachtrag 19:40h: Russland hat angekündigt, einen heute von Frankreich und Deutschland zu Aleppo vorgelegten Resolutionsentwurf gegen Russland im UNO-Sicherheitsrat niederzustimmen.

Es scheint nun offiziell bestätigt zu sein, dass es wegen Terroristenaktivität heute keine Evakuierungen aus Fuaa und Kafraya mehr geben wird.

Nachtrag 21:00h: In die noch von Terroristen okkupierten Gebiete Aleppos sind heute übrigens Evakuierungsbusse eingefahren, und am Abend sogar weitere Busse.

Damit, dass sie rausfahren, bevor die Verletzten, Kranken und ihre Angehörigen aus Fuaa und Kafraya evakuiert wurden, ist nicht zu rechnen.

Von den westlichen Lügenmedien hat die staatliche deutsche Märchenschau in der heutigen Tagesschau um 20:00 Uhr ganz besonders dreist hingelangt. Dass die Tagesschau die Evakuierungen nicht an die erste, sondern an die zweite Stelle hinter einem langen Bericht über Demonstrationen gegen die Kürzungspolitik in Spanien gepackt hat, sei hier geschenkt. Tagesschau-Tenor zu den verzögerten Evakuierungen: die Verzögerungen könnten möglicherweise damit zu tun haben, dass in der Provinz Idlib einige Evakuierungsbusse abgebrannt wurden. Kein Wort dazu, wer die Busse abgebrannt hat und dass „Rebellen“ Evakuierungen aus zwei regierungstreuen Orten in der Provinz Idlib verhindern.

Nachtrag 23:00h: Fünf Busse mit Zivilisten aus den umzingelten Terroristengebieten in Aleppo sollen gerade im von Al Kaida beherrschten westlichen Aleppiner Umland angekommen sein.

Nachtrag Montag 06:30h: Al Mayadeen meldet, dass ein erster Buskonvoi mit Verletzten und Kranken Fuah und Kafraya Richtung Aleppo verlassen hat.

Nachtrag Montag 06:35h: Al Alam meldet, zehn Busse mit 503 Zivilisten an Bord hätten Fuah und Kafraya Richtung Aleppo verlassen.

Nachtrag Montag 07:30h: Die zehn Busse aus Fuah und Kafraya sollen Aleppo erreicht haben.

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20.12.2016: UN-Sicherheitsrat mit Aleppo-Resolution gegen Kriegshandlungen
UN-Sicherheitsrat
erstellt Aleppo-Resolution: Welt einigt sich auf Frieden für Syrien
https://de.sputniknews.com/zeitungen/20161220313848268-aleppo-resolution-frieden-syrien/

<Der UN-Sicherheitsrat hat am Montag eine Resolution zu Aleppo verabschiedet, die die humanitäre Operation in der zweitgrößten syrischen Stadt regeln soll, wie die russische Zeitung „Kommersant“ am Dienstag schreibt.

Die Schlussvariante der Resolution des UN-Sicherheitsrats wurde auf Grundlage von zwei Entwürfen erstellt – dem russischen und französischen, die vor kurzem noch unvereinbar zu sein schienen. Der Übergang vom Widerstand zum Zusammenwirken könnte ein Wendepunkt bei den diplomatischen Anstrengungen zur Wiederherstellung des Friedens in Syrien sein und den Abbau der Spannungen zwischen Russland und dem Westen fördern.

Die Vereinbarungen über Bedingungen zur Evakuierung von Zivilisten und Einheiten der bewaffneter Kämpfer, die unter Kontrolle internationaler Beobachter erfolgen wird, sind das Resultat eines schwierigen Kompromisses. Die Resolution des UN-Sicherheitsrats zu Aleppo wurde verabschiedet, nachdem in der zweitgrößten syrischen Stadt, die völlig unter Kontrolle der Regierungstruppen genommen wurde, Ende der vergangenen Woche der Abzug begann. 

Eine Bestätigung dafür, dass der Prozess der Rückkehr zum friedlichen Leben in Aleppo an Tempo gewinnt, war der gestrige Abzug von rund 1200 Extremisten und derer Familienmitglieder aus Aleppo. Zugleich traf aus den schiitischen Siedlungen al-Fua und Kefraya der nordwestlichen Provinz Idlib eine Bus- und Autokolonne des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes mit friedlichen Einwohnern und verletzten Kämpfern der bewaffneten Einheiten, die Syriens Präsidenten Baschar Assad unterstützen, ein.

Al-Fua und Kefraya, wo rund 50.000 Schiiten leben, waren mehr als drei Jahre lang von der bewaffneten Opposition blockiert worden. Den Enklaven drohte eine humanitäre Katastrophe. Die sich gegenseitig bekämpfenden Seiten einigten sich dann darauf, dass die Evakuierung von Aleppo, Al-Fua und Kefraya synchron erfolgen wird – während die Extremisten und ihre Familien Aleppo verlassen werden, werden die Einwohner von al-Fua und Kefraya in die Stadt gebracht.

Vor dem Hintergrund der Einstellung der Kampfhandlungen und erster Schritte zur Verbesserung der kritischen Lage in Aleppo, unternahm der UN-Sicherheitsrat einen weiteren Versuch, eine Resolution zu den Bedingungen der humanitären Operation in Aleppo unter internationaler Kontrolle zu verabschieden.

Vor weniger als zwei Wochen war erst ein Versuch durch gegenseitige Vorwürfen und diplomatische Affronts gescheitert. Russland und China legten am Ende ein Doppelveto gegen den von den westlichen Ländern initiierten Resolutionsentwurf ein. Und noch am vergangenen Sonntag gab es keine Anzeichen für die Verbesserung der Situation. Frankreich und Russland legten dem UN-Sicherheitsrat zwei alternative Resolutionsentwürfe vor. Hätte Moskau die französische Variante blockiert, drohte Paris mit einer Sondersitzung der UN-Vollversammlung. Allerdings wurde eine solche neue Konfrontationsrunde verhindert. Bei den Debatten am Sonntag zeigten die Seiten überraschenderweise einen klaren Wunsch zur Einigung.

„Wir haben einige Stunden lang gut gearbeitet. Ich denke, dass wir im Ergebnis einen guten Text haben“, sagte der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin. Auf die Frage nach der Entsendung von internationalen Beobachtern in Aleppo, sagte er, dass sich alles hervorragend ausgehen werde.

Auch der UN-Botschafterin der USA, Samantha Power, zufolge haben die russische und amerikanische Delegation „sehr konstruktiv“ gearbeitet und die endgültige Variante der Resolution enthält alle wichtigsten Punkte, die es ermöglichen würden, die Überwachung der internationalen humanitären Operation in Aleppo durch die Uno zu gewährleisten. Für diese Ziele in Aleppo würden dann mehr als 100 UN-Mitarbeiter sowie Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz und der Syrischen Rothalbmond-Bewegung eingesetzt.

Laut dem französischen UN-Botschafter François Delattre basiert der abgestimmte Entwurf auf drei Elementen – einer sicheren Evakuierung gemäß dem internationalen Völkerrecht, einem unverzüglichen und reibungslosen Zugang zu humanitärer Hilfe der Uno sowie dem Schutz der medizinischen Einrichtungen und Personals. Und alles unter Beobachtung durch die Vereinten Nationen.

Experten zufolge kann der Übergang vom Widerstand zum Zusammenwirken im UN-Sicherheitsrat ein Wendepunkt bei den diplomatischen Anstrengungen zur Wiederherstellung des friedlichen Lebens in Syrien sein.

„Zum ersten Mal seit langer Zeit gab es zwischen Russland und westlichen Mächten im UN-Sicherheitsrat keinen Austausch von Vorwürfen, sondern eine gemeinsame Arbeit an einem gegenseitig annehmbaren Dokument. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Einnahme von Aleppo ein Wendepunkt wurde, der einen weiteren Vektor der Entwicklung in Syrien bestimmte. Westliche Anführer haben sich endgültig darin vergewissert, dass der Kurs auf den schnellstmöglichen Sturz Assads in einer Sackgasse steckte. Das heißt, dass man statt Druck auf Vereinbarungen setzen soll, vor allem mit Moskau“, kommentierte der Experte Wladimir Sotnikow.

„Man hört nur Lügen“ – Britischer Journalist zu Berichterstattung über Aleppo

"Aleppo vom Ekel befreit": Syrer kehren nach Hause zurück — VIDEO

Twitter-Mädchen Bana aus Aleppo – ein „ultimativer Propaganda-Trick“ - Aktivist
Darum blockierten Russland und China die Aleppo-Resolution im UN-Sicherheitsrat
Kämpferabzug aus Aleppo: Ausländische Offiziere wollen auch raus – Diplomat

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22.12.2016: <Türkei, Russland und Iran unterzeichnen Syrien-Abkommen trotz Mord an russischem Botschafter>

https://www.wsws.org/de/articles/2016/12/22/syri-d22.html

<Von Halil Celik und Alex Lantier - 22. Dezember 2016

Am vergangenen Dienstag trafen sich hohe Regierungsvertreter der Türkei, Russlands und des Iran in Moskau. Sie unterzeichneten eine Erklärung, die ihren Aussagen nach den von den USA angezettelten Krieg in Syrien beenden würde. Zuvor hatten syrische Regierungstruppen das strategische wichtige Aleppo mit russischer Hilfe aus der Hand islamistischer Kämpfer erobert, die von den USA unterstützt werden. Das nun geschlossene Abkommen zeigt, dass die Initiativen zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den drei Ländern auch nach der Ermordung des russischen Botschafters, Andrej Karlow, am Montag weitergehen.

„Zur Stunde arbeiten Experten an dem Text der Moskauer Erklärung über sofortige Schritte zur Lösung der Syrien-Krise. Es wird ein gründliches und äußerst notwendiges Dokument“, sagte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu bei einem Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Hossein Dehghan.

Schoigu erklärte die amerikanischen und europäischen Initiativen in Syrien für vergebens. Er erklärte, dass „Versuche, sich mit den USA oder ihren Partnern über gemeinsame Bemühungen zu einigen, zum Scheitern verurteilt waren … Keiner von ihnen hat wirklichen Einfluss auf die Situation vor Ort.“

Die von Schoigu vorgestellte Initiative wurde von den türkischen Vertretern begeistert aufgenommen. Deren Reaktion steht in scharfem Gegensatz zur Haltung der Türkei in den Anfangsjahren des Krieges, in denen sie sich hinter die von den USA unterstützten islamistischen Oppositionsmilizen stellte. „Wir sehen jetzt eine sehr erfolgreiche Operation zur Befreiung Ost-Aleppos von Kämpfern sowie die Evakuierung der Familien von Oppositionellen aus Aleppo“, erklärte der türkische Verteidigungsminister Fikri Işık.

Bei einem Treffen mit seinen russischen und iranischen Amtskollegen, Sergej Lawrow und Dschavad Zarif, erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, die Zusammenarbeit zwischen Russland, der Türkei und dem Iran habe in Aleppo „zu klaren Erfolgen geführt“. Er hoffe, dass sich diese Erfolge „auf andere Regionen Syriens ausdehnen“ ließen.

Die Vertreibung der islamistischen Opposition aus Aleppo und die fortschreitende Zusammenarbeit zwischen Moskau, Ankara und Teheran sind ein deutlicher Rückschlag für Washington und dessen europäische Verbündete. Fünf Jahre lang versuchte der US-Imperialismus durch die Unterstützung islamistischer Milizen den syrischen Präsident Baschar al-Assad zu stürzen, eine Strategie, die Washington durch die Unterstützung kurdisch-nationalistischer Kräfte in Syrien später noch ausweitete. Die amerikanischen und europäischen Medien verkauften diese Operation als Revolution. Sie scheiterte aber gerade deshalb, weil die von den USA unterstützten Kräfte über keinen nennenswerten Rückhalt in der Bevölkerung verfügten.

Obwohl die Türkei ein NATO-Verbündeter der USA ist, reagiert Ankara auf den Sieg des syrischen Regimes, Russlands und des Iran in Aleppo mit einer stetigen Annäherung an Russland. Zu Beginn der gemeinsamen türkisch-russischen Ermittlungen wegen des Mordes an Karlow sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, Ankara und Moskau würden „nicht zulassen, dass jemand die türkisch-russischen Beziehungen schädigt“.

Anonyme türkische Regierungsvertreter erklärten den Medien, dass Moskau und Ankara „wissen“, dass die Bewegung des Geistlichen Fethullah Gülen, der sich derzeit im Exil in den USA aufhält, hinter dem Attentat auf Karlow stecke.

US-Außenminister John Kerry protestierte gegen diese Darstellung. Kerry kritisierte „Verlautbarungen aus der Türkei bezüglich einer stillschweigenden oder anderweitigen Beteiligung oder Unterstützung für dieses entsetzliche Attentat aufgrund der Anwesenheit von Herrn Gülen hier in den Vereinigten Staaten.“

Diese Ereignisse sind ein Symptom für die tiefgehende Instabilität der Weltpolitik und die wachsende Gefahr eines Weltkriegs nach den Rückschlägen der NATO-Mächte in Syrien und der Wahl Donald Trumps, der als designierter US-Präsidenten offen anzweifelte, dass die NATO-Allianz den amerikanischen Interessen diene. Die Türkei ist seit sechzig Jahren NATO-Verbündeter der USA und unterhält die zweitgrößte Armee der Allianz. Dennoch nähert sich das türkische Regime nach fünf Jahren Krieg in Syrien, in dessen Verlauf die NATO-Mächte eine aggressive Kampagne gegen Russland begonnen haben, immer weiter an Russland an.

Seit 2012 haben Ankaras NATO-Partner wiederholt ihre Besorgnis über einen möglichen Bruch der Türkei mit ihren westlichen Verbündeten ausgedrückt. Zwischen Washington und Ankara kam es zu Konflikten wegen der Unterstützung der USA für kurdische Nationalisten, die die türkische Regierung als Terrororganisationen brandmarkt.

Nach den Geländegewinnen des „Islamischen Staats“ (IS) im letzten Jahr gründete die Obama-Regierung die sogenannten Demokratischen Kräfte Syriens. Sie spannte die syrisch-kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD), die der syrische Ableger der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ist, und deren Miliz, die Volksverteidigungseinheiten (YPG), als hauptsächliche Stellvertreterkräfte in Syrien ein. Dies versetzte die türkische Regierung in Angst und Schrecken, da sie den kurdischen Separatismus in der Türkei und dem benachbarten Syrien als existenzielle Bedrohung ansieht.

Die tiefe Krise in der Außenpolitik des türkischen Regimes spitzte sich weiter zu, als die Türkei im November 2015 ein russisches Militärflugzeug über Syrien abschoss. Obwohl Moskau daraufhin die Stationierung von Flugabwehreinheiten, Jagdflugzeugen und Kriegsschiffen in der Region beschleunigte – was die Gefahr eines umfassenden Kriegs mit der Türkei, der zu einem Weltkrieg zwischen der NATO und Russland hätte eskalieren können, deutlich erhöhte – verhängte Russland schließlich lediglich Wirtschaftssanktionen gegen die Türkei.

Vor dem Hintergrund wachsender Schäden für die türkischen Wirtschaft und der Furcht davor, dass vor allem die europäischen NATO-Verbündeten der Türkei in einem Krieg mit Russland nicht zu Hilfe kommen würden, änderte das türkische Regime seine außenpolitische Linie. Es begann, offen eine mögliche Wiederannäherung an Russland und das syrische Regime ins Spiel zu bringen. Im Mai entließ Erdoğan seinen Premierminister, Ahmet Davutoğlu, der zuvor erklärt hatte, dass er den Abschuss des russischen Jagdflugzeugs befohlen hatte. Erdoğan entschuldigte sich dann offiziell bei Russland.

Dies veranlasste Washington und Berlin, hinter den Kulissen am 15. Juli einen Putschversuch gegen Erdoğan zu unterstützen, der nur knapp scheiterte und den Ankara der Gülen-Bewegung anlastete. Es wurde berichtet, dass der Putsch dank rechtzeitiger Warnungen aus Russland abgewendet werden konnte. Die Ereignisse ließen die ohnehin bereits explosiven Spannungen nicht nur innerhalb der Türkei, sondern insbesondere zwischen der Regierung Erdoğans und den größeren NATO-Mächten eskalieren.

Die türkische Regierung begann immer verzweifelter zwischen ihren scheinbaren NATO-Verbündeten und den wichtigsten eurasischen Mächten, Russland und China, zu lavieren. In den vergangenen Monaten erklärte Erdoğan vor dem Hintergrund immer engerer Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und der Türkei wiederholt, dass die Türkei möglicherweise der von China geführten Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) beitreten werde. Ein solcher Beitritt würde Ankara „mehr Handlungsspielraum verschaffen“, erklärte er.

Die NATO reagierte scharf. Bei seinem Besuch in Istanbul zur Parlamentarischen Versammlung der NATO letzten Monat erklärte deren Generalsekretär Jens Stoltenberg bei einem Treffen mit Erdoğan: „Ich bin sicher, die Türkei wird nichts tun, das das Konzept der kollektiven Verteidigung … und die Einheit der NATO beeinträchtigen könnte.“

Ankara bemühte sich jedoch vor allem engere Beziehungen zu Russland. Anfang Dezember trafen sich der russische und türkische Premierminister, Dmitri Medwedew und Binali Yildirim, in Moskau. Sie erklärten übereinstimmend, dass „die Normalisierung der Situation in Syrien eine der Hauptaufgaben unserer beiden Länder ist. Dies würde sich zum Nutzen der ganzen Region auswirken, von Syrien ganz zu schweigen, wo derzeit eine sehr schwierige Situation herrscht.“

Am 6. Dezember kritisierte Yildirim die NATO für deren „Zögern“ in Syrien: „Es werden Nettigkeiten über die Verteidigung der Zivilisation gegen den Terrorismus ausgetauscht. Aber die großen Terrornetzwerke, die uns heute herausfordern, agieren über die Grenzen hinweg.“ Er beschrieb die türkisch-russische Initiative als Anstoß zu einer „kraftvollen und vereinigten internationalen Front zur Beseitigung des Terrorismus“.

Außerdem hofft die Erdoğan-Regierung, dass Trump gegenüber Russland eine „weichere“ Linie verfolgen und der Türkei mehr politischen Spielraum gewähren wird. Gegenüber der regierungsfreundlichen Zeitung Daily Sabah erklärte der türkische Außenminister Çavuşoğlu am 5. Dezember: Die Trump-Regierung ist eine Regierung, mit der wir zusammenarbeiten könnten”, denn Trump sei ein Pragmatiker: „Wir stimmen in vielem überein.“

Solche Hoffnungen, dass Trumps Wahl zu einer Stabilisierung führen und die heftigen Spannungen zwischen den USA und der Türkei sowie im Nahen Osten dämpfen könnte, sind auf Sand gebaut. Trump hat eine aggressive Politik nach dem Motto „America first“ angekündigt und lässt erkennen, dass er eine Offensive gegen China und die Aufkündigung des Nuklearabkommens mit dem Iran plant. Die Politik des US-Imperialismus wird nicht in mehr Stabilität, sondern in noch explosivere Krisen münden.>

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23.12.2016: <Moskau: Bataillon russischer Militärpolizei wird in Aleppo für Ordnung sorgen>

https://de.sputniknews.com/politik/20161223313902451-russland-syrien-militaerpolizei-aleppo-hilfe/

<Ein Bataillon der Militärpolizei des russischen Verteidigungsministeriums wird den Ortsbehörden in Aleppo bei der Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung helfen. Das teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit.

„Nach einem Zusatztraining wurde das Bataillon zum Stützpunkt Hmeimim ausgeflogen und unternahm dann einen Eilmarsch nach Aleppo… Das Bataillon wird dem russischen Aussöhnungszentrum (Hmeimim) unterstellt sein. Darüber hinaus werden die Militärpolizisten für die Sicherheit der Mitarbeiter des Zentrums, der russischen Pioniere sowie des Personals von Feldlazaretten und humanitären Konvois sorgen“, hieß es in der Mitteilung.>

Putin würdigt Assads Rolle bei Aleppo-Befreiung

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23.12.2016: IS-Terror in Aleppo ist vorbei
Ihr
seid raus!
https://de.sputniknews.com/karikatur/20161223313901315-allepo-befreit/

<Nach fünf Jahren ist die Terrorherrschaft im syrischen Aleppo beendet worden. Die Befreiung der einstigen Millionenmetropole bedeutet einen wichtigen Erfolg für Syrien, Russland, den Iran und die Türkei im Kampf gegen den Terror.

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26.12.2016: IS-Terror in Aleppo hat alles zerstört
„Dann kamen die Terroristen und zerstörten alles“
https://www.hintergrund.de/globales/terrorismus/dann-kamen-die-terroristen-und-zerstoerten-alles/

<Nach der Vertreibung der Islamisten kehrt nach Jahren die Hoffnung nach Aleppo zurück.

Es sind apokalyptische Bilder, die uns dieser Tage aus der syrischen Stadt Aleppo erreichen. Kilometerweit nichts als zertrümmerte Fassaden. Straßen sind gesäumt von Leichen, unter ihnen viele Frauen und Kinder. Vor grünen Bussen warten tausende Menschen, um aus der Stadt und damit vor der Gewalt der syrischen Armee evakuiert zu werden. Die UN berichten von Informationen, wonach dutzende Zivilisten durch syrische Regierungssoldaten ermordet worden sein sollen.  Und noch immer steigen am Himmel die Rauchsäulen der Luftangriffe auf.

Das ist die eine Version, die von der Eroberung Aleppos durch die syrische Armee erzählt wird. Doch es gibt auch diese andere Erzählung, von der man wenig in westlichen Medien hört. In dieser fahren Autokorsos hupend wie nach einem gewonnenen Fußballspiel durch die Straßen der Stadt. In russischen Feldlazeretten werden Verwundete versorgt, Soldaten der syrischen Armee verteilen Nahrung und Medizin. Menschen jubeln öffentlich über das Ende der Kämpfe und die Vertreibung der Islamisten. Und zum ersten Mal seit vier Jahren können Bewohner Ost-Aleppos öffentlich Weihnachten feiern, ohne Gefahr zu laufen, dafür ermordet zu werden.

Wie erleben Syrer vor Ort die Rückeroberung von Aleppo? Wie haben sie den vergangenen Jahre verbracht? Und was denken sie über die westliche Medienberichterstattung? Wir haben mit einigen von ihnen gesprochen.

„Wir lebten in einem großartigen Land“

Moutaz Janat ist 33 Jahre alt und hat an der Universität von Aleppo Wirtschaft studiert. Gemeinsam mit seiner Mutter lebt er nahe der historischen Altstadt im Stadtteil Al-Ismailiah. Seitdem die Kämpfe beendet sind, versucht er zusammen mit einer Gruppe von Studenten Menschen wieder in Arbeit, Kinder in Schulen und Essen in die Küchen zu bringen. Janat ist froh, dass die Stadt wieder unter Kontrolle der syrischen Regierung steht und „dass jetzt die ständigen Mörserangriffe durch die Rebellen vorüber sind“. Er sagt, er hoffe nun, dass sein Leben wieder wird wie vor dem Krieg:

„Wir lebten in einem großartigen Land, wir hatten Arbeit, Geld, Frieden, Spaß…. Jeder Mensch hatte ein Dach über dem Kopf. Niemand interessierte sich für die Religion seiner Freunde, wir begingen auch die Feiertage gemeinsam. … Als der Krieg im Irak und im Libanon wütete, hießen wir die Leute in unseren Häusern willkommen. Mädchen und Jungen gingen gemeinsam zur Universität. In meinem Job hatte ich auch einmal eine Frau als Vorgesetzte. Nach der Arbeit gingen wir in den Einkaufszentren shoppen. Das war völlig normal. Und dann kamen die Terroristen und zerstörten alles.“

„Einer meiner Cousins wurde als menschliches Schutzschild missbraucht“

Wie sich das Leben in Aleppo mit Beginn der Kämpfe änderte, erzählt auch Abuldkarim Aktaa. Der 24-jährige lebt im Stadtteil Aazizeyeh und will seinen echten Namen lieber nicht im Internet lesen.  Aus Angst um seine Sicherheit, wie er sagt. Aktaa erzählt von den „erschütternden Bildern“, die er sah, als er nach dem Ende der Kämpfe die Zerstörung in der Altstadt zum ersten Mal sah, aber auch von der Hoffnung, die sich nun in der Stadt breit mache: „Tausende Menschen kommen von überall, um in ihre zerstörten Wohnungen zurückzukehren. Seit vier Jahren ist zum ersten Mal der Glaube an einen Neuanfang zu spüren.“  Aktaa erinnert sich noch, wie die Kämpfe 2012 begannen:

„Es war im August als wir zum ersten mal eine Explosion bei einem Armeegebäude hörten. Das Geräusch war so laut. Menschen rannten überall in Panik. Meine Mutter fing an zu weinen. … Wir glaubten, dass das Chaos nicht länger als zwei Wochen dauern würde. Aber es wurde von Woche zu Woche immer schlimmer. … Vor fünf Monaten kamen Kämpfer von Ahrar-Al-Sham vor unser Haus und schossen auf uns. Daraufhin mussten wir unser Haus verlassen.“

Aktaa hat den Krieg größtenteils im von der Regierung kontrollierten Westteil der Stadt verbracht. Den Alltag im Ostteil kennt er trotzdem. Mehrmals wöchentlich telefoniert er mit Verwandten auf der anderen Seite der Stadt:

„Es gab dort ständig Luftangriffe durch die syrische Armee. Aber meistens haben sie Einrichtungen der Terroristen getroffen. Zu zivilen Opfern kam es, weil die Terroristen sie als Geiseln nahem und als menschliche Schutzschilde nutzten, um die Armee von Angriffen abzuhalten. Einer meiner Cousins wurde als menschliches Schutzschild missbraucht, aber zum Glück hat er überlebt. Er hat erzählt, dass die Terroristen meist in ihren Autos abgehauen sind, wenn die Luftangriffe begangen, während sie die Zivilisten in den angegriffenen Häusern zurück ließen.“

Auch Aktaa zeigt sich als Anhänger der Syrischen Armee, die in jedem eroberten Stadtteil begonnen habe, behelfsmäßige Unterkünfte zu schaffen und Nahrung und Medizin verteilt habe. Den „Rebellen“ macht er hingegen schwere Vorwürfe: „Sie hielten Helfer des Roten Halbmondes davon ab, Hilfslieferungen zu den Zivilisten zu bringen. Stattdessen beschlagnahmten sie die Hilfslieferungen und verkauften sie an die Zivilisten. Ein Kilogramm Reis kostete zum Beispiel vier Dollar. Mehrmals sollen die Terroristen auch auf Freiwillige des Roten Halbmondes geschossen haben.“

„Aleppo ist jetzt wiedervereint“

Ähnliches erzählt auch Ayham Jabr. Der 28-jährige Künstler lebt im Osten von Damaskus. Auch in seinem Viertel schlagen regelmäßig Granaten ein. Am Rande seines Stadtteils liefern sich syrische Armee und Islamisten seit Monaten schwere Gefechte. Auch Jabr erzählt von syrischen Freunden, die in Aleppo auf der Straße tanzten. Von der Berichterstattung in westlichen Medien hält er nichts:

„Aleppo ist jetzt wiedervereint. So wie es vor dem Krieg war und so wie es sein sollte. Schande über fast alle westlichen Medien, ich kann nicht glauben, wie sie die Realität verleugnen! … Ich wünschte, ihr könntet sehen, wie die Menschen in Aleppo nach der Befreiung feierten. Aber was kümmert uns die Meinung des Westens. Unsere geliebte Stadt ist wiedervereint, und das ist alles, was zählt.“

„Die Menschen waren angewidert vom Westen“

Aus Damaskus stammt auch Sam Al-Akhras. Al-Akhras ist Rugby-Spieler beim Damaszener Rugby-Verein Zenobians, hat aber die letzten Tage in Aleppo verbracht, um – wie er sagt – die Toten zu Ehren. Auch er berichtet von dem Leid, das die Menschen in der syrischen Millionenstadt erfasst hat und von der Freude über die Eroberung durch die syrische Armee:

„Die Zivilisten waren so froh, als die syrische Armee sie befreit hat. … Die einzigen, die die Beireifung bedauern, sind die Kämpfer von Ahrar Al-Sham und Nour el Din al-Zinki. Die ‚Rebellen‘ aßen und lebten wie Könige, während die Zivilisten keine Chance hatten, an Nahrung, sauberes Wasser oder medizinische Versorgung zu kommen… Überall verlief die Front durch zivile Gebiete. Wenn du ein wahrer Rebell bist und versuchst, etwas für dein Land zu tun, dann wählst du ein leeres Gebiet und nutzt nicht Zivilisten oder Kinder als menschliches Schutzschild. Und wenn du den Anspruch erhebst, für eine religiöse Sache zu kämpfen, warum zerstörst du dann Moscheen und Kirchen anstatt sie zu schützen? Wenn das wahre Rebellen sind, warum stürmen sie sogar Friedhöfe, sodass Zivilisten ihre Angehörigen in öffentlichen Parks begraben müssen?“

Die Zerstörung der Stadt, erzählt Al-Akhras, sei vor allem den Angriffe der Rebellen durch Mörser oder Autobomben geschuldet: „Bevor sie die Stadt verließen, haben sie alles, was sie konnten, verbrannt.  Und vergiss nicht die Sprengsätze und Minen, die sie überall platziert haben. … Die Menschen im Ostteil der Stadt waren angewidert vom Westen. Sie sagten: ‚Wie wäre es, wenn wir nach Washington kommen und dort im Namen der Demokratie alles zerstören? Wie würdet ihr euch fühlen?’“>

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28.12.2016: Rückkehr in verwüstete Häuser: Menschen in Ost-Aleppo fangen ihr Leben neu an – VIDEO
Rückkehr in verwüstete Häuser: Menschen in Ost-Aleppo fangen ihr Leben neu an
https://de.sputniknews.com/videoklub/20161228313960400-menschen-kehren-nach-aleppo-zurueck/

<Die Anwohner des Bezirks Sayf al-Dawla in Ost-Aleppo sind wieder in ihre Häuser zurückgekehrt, nachdem die syrische Regierungsarmee vor einer Woche die vollständige Befreiung der Stadt bekannt gegeben hatte.

Das Video zeigt, wie Zivilisten Koffer und Taschen mit persönlichen Habseligkeiten tragen. Sie gehen an Trümmerhaufen und sogar an Geschossen und Sprengfallen vorbei.

Die meisten Häuser bieten von außen sowie von innen einen elenden Anblick. In den meisten von ihnen herrscht völliges Chaos und Verwüstung. Die Hausbesitzer müssen nun viel ausräumen und ihr Leben wieder neu anfangen.>

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28.12.2016: <Fast 1000 Hektar minenfrei: Russlands Sprengstoffexperten säubern weiter Aleppo>
https://de.sputniknews.com/politik/20161228313956277-1000-hektar-minenfrei-aleppo/

<Fachkräfte des russischen internationalen Minenräumzentrums haben in Ost-Aleppo seit dem 5. Dezember auf einer Fläche von knapp eintausend Hektar, insgesamt auf etwa 350 Kilometer Straße und in 2000 Gebäuden Minen entschärft. Insgesamt 14.700 Sprengkörper sind unschädlich gemacht worden, wie das russische Versöhnungszentrum in Syrien mitteilt.

„Insgesamt haben die russischen Minenräumer seit dem 5. Dezember 2016 ein Territorium von insgesamt 966 Hektar gesäubert. Etwa 350 Kilometer Straße und 2.149 Gebäude – auch 111 soziale Einrichtungen wie 44 Schulen, 38 Moscheen, zehn Krankenhäuser und Polikliniken, zwei Kindergärten, drei Pumpstationen, zwei Kraftwerke, ein Wasserwerk und eine Brotfabrik konnten entmint werden. Dabei wurden etwa 14.700 Sprengkörper, darunter mehr als 6.700 selbstgebastelte Sprengsätze, entschärft“, heißt es in der Mitteilung.

Allein in den letzten 24 Stunden seien vier Schulen, neun Moscheen und ein Kindergarten entmint worden.

Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee am 13. Dezember die strategisch wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes zu 98 Prozent unter ihre Kontrolle gebracht. Laut dem russischen Verteidigungsministerium war in Ost-Aleppo von den Terroristen buchstäblich alles vermint worden, soweit die Zeit und die Sprengstoffvorräte dies erlaubten: Straßen, Gebäudeeingänge, Autos, Motorräder und sogar Spielzeuge.>

Russische Minenenräumer: Krankenhäuser in Aleppo waren zweckentfremdet genutzt

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29.12.2016: <Syrische Regierungsarmee: In Aleppo jede Menge US-Waffen entdeckt>
https://de.sputniknews.com/zeitungen/20161229313972431-syrische-regierungsarmee-aleppo-usa-waffen/

<Soldaten der syrischen Regierungsarmee haben in Ost-Aleppo eine große Menge von in den USA hergestellten Waffen entdeckt, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.

„Wir haben Lager mit Waffen für mehrere Millionen Dollar aufgefunden“, sagte eine hochrangige Quelle in den syrischen Sicherheitsstrukturen. „Die meisten von ihnen wurden in den USA hergestellt. Aber eigentlich war das für uns keine Überraschung, denn Damaskus hatte schon öfter darauf verwiesen, dass die Terroristen in Aleppo, die als ‚gemäßigte‘ Oppositionelle bezeichnet wurden, von türkischem Territorium aus unterstützt und von mehreren Monarchien aus der Golfregion finanziert wurden. Ein Teil dieser Waffen wurde auch aus Lagern der syrischen Armee gestohlen – das wissen wir und müssen es einräumen.“

Auf YouTube war jüngst ein achtminütiges Video veröffentlicht worden, auf dem Hunderte Kisten mit verschiedenen Waffen zu sehen waren. Dort waren Schusswaffen, Minenwerfer samt Minen, Raketen, Startanlagen, Panzertechnik usw. zu sehen.

In diesem Kontext muss an die zahlreichen Debatten um die Versorgung Aleppos mit humanitären Hilfsgütern während des Einsatzes zur Befreiung der Stadt von den Terroristen erinnert werden. Die Behörden in Damaskus bestanden darauf, dass ihre Vertreter die Lastwagen mit Hilfsgütern kontrollieren dürften. Damit hingen große Kontroversen zwischen der Assad-Regierung und verschiedenen UN-Verwaltungen und internationalen humanitären Organisationen zusammen. Die Syrer behaupteten, dass nach Ost-Aleppo keine bzw. nicht nur Hilfsgüter, sondern auch Waffen, Munition und Medikamente für die Terroristen geliefert worden wären.

„Dieses Video ist schockierend“, sagte der russische Orientalist und ehemalige Diplomat Wjatscheslaw Matusow. „Denn es gab so viele propagandistische Behauptungen, die russische und syrische Luftwaffe hätte Konvois mit humanitären Hilfsgütern bombardiert. Und nun stellt sich heraus, dass die Lastwagen der Uno und verschiedener humanitärer Organisationen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Waffen beförderten.

(…) Es stellt sich auch die logische Frage: Woher hatten die Terroristen amerikanische und laut einigen Berichten auch bulgarische Waffen? Zudem erklärte auch die Türkei, sie verfüge über Beweise, dass die Amerikaner dem IS militärische Hilfe geleistet hätten. Es ist interessant, wie die Reaktion der scheidenden US-Administration sowie mehrerer internationaler Organisationen aussehen wird, die neben den USA von den angeblichen Verbrechen Damaskus‘ und Moskaus gegen humanitäre Konvois sprachen“, so der Experte.

Die Behörden in Damaskus werfen dem Westen und vor allem den USA seit Jahren vor, die so genannte „moderate“ Opposition mit Waffen zu unterstützen. Diese Waffen bekommen die Extremisten aus Nachbarländern wie dem Libanon und der Türkei.>

In Aleppo sollen millionenschwere US-Waffen aufgetaucht sein - FOTOs
Britische Forscher decken auf: So kommt IS an westliche Waffen

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29.12.2016: <Christliche Nonne nach Rückkehr aus Aleppo: Westmedien lügen über Realitäten in Syrien>
https://deutsch.rt.com/kurzclips/44785-christliche-nonne-nach-aleppo-westmedien-luege/

<María Guadalupe Rodrigo ist eine argentinische Nonne, die seit Januar 2011 in der katholischen Diözese in Aleppo lebte. Sie blieb auch während des Belagerungsrings durch dschihadistische Rebellen in der Stadt. Nach ihrer Rückkehr berichtete sie über ihre Zeit in Aleppo. Eine Abrechnung mit der Rolle westlicher Medien in dem Konflikt und dem tödlichen "Demokratieexport", insbesondere für die Christen in Syrien.

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13.1.2017: <Terroristen schneiden Millionen Syrer von Wasser und Wärme ab>

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20170113314104505-terroristen-syrien/

<Der allmähliche Abzug der russischen Kräfte aus Syrien bedeutet nicht, dass der Friedensprozess in diesem Land in vollem Gange ist, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.

Wie das russische Aussöhnungszentrum in Syrien mitteilte, wurde der Waffenstillstand allein gestern 19 Mal gebrochen. Dabei gehen die Gefechte gegen die radikalen Kämpfer (IS, al-Nusra-Front) ununterbrochen weiter.

Während die Regierungstruppen Ende 2016 Aleppo befreiten, übernahmen die Terroristen die Initiative an anderen Abschnitten der Front. Unter anderem haben sie Palmyra und die naheliegenden Ölfelder wieder unter ihre Kontrolle genommen, ebenso mehrere Oasen im Barada-Tal westlich von Damaskus.

Dadurch lösten sie nahezu eine humanitäre Katastrophe aus, denn die syrische Hauptstadt, wo fünf Millionen Menschen leben, ist schon seit drei Wochen von der Wasserversorgung abgeschnitten, die ausgerechnet aus dem Barada-Tal erfolgt. Noch schlimmer wurde die Situation, nachdem die Terroristen eine Gasstation in Homs (nahe Palmyra) gesprengt hatten, so dass mehrere Millionen Syrer nicht mehr mit Gas versorgt werden können.

In westlichen Medien werden solche Fakten übrigens kaum beleuchtet. Auch zahlreiche Menschenrechtsorganisationen und die Uno bleiben indifferent.

n Moskau versteht man offenbar, dass Assads Regime weiterhin militärische Unterstützung braucht, und hat jüngst zwölf Schlachtflugzeuge Su-25 auf den Stützpunkt Hmeimim verlegt. Allerdings teilte der Sprecher der Militärbehörde, Igor Konaschenkow, mit, es seien nur vier Su-25- nach Syrien Maschinen gekommen, und zwar im Rahmen der „planmäßigen Rotation“.

Inzwischen stellt sich die Frage nach der Effizienz der russischen Militärpräsenz in Syrien. Das Verteidigungsministerium führte vor einigen Tagen an, dass eine Fläche von 12.360 Quadratkilometern von Terroristen befreit worden sei. Das macht jedoch nur 6,6 Prozent der ganzen Fläche Syriens aus. Dabei behalten die Terroristen nach wie vor fast ein Drittel des syrischen Territoriums unter ihrer Kontrolle.

Als der russische Präsident Wladimir Putin im Frühjahr 2016 den ersten teilweisen Abzug der Truppen aus Syrien verordnet hatte, waren 5,4 Prozent des syrischen Territoriums von den Terroristen befreit gewesen. Das bedeutet, dass in den zurückliegenden zehn Monaten nur ein Prozent des Territoriums des Landes befreit werden konnte.

Angesichts dessen wird offensichtlich, dass die Syrien-Krise nur mit friedlichen Mitteln geregelt werden kann, worüber in letzter Zeit Russland, die Türkei und der Iran verhandeln. Aber auch hier gibt es Probleme. So verurteilte Ankara, das einige terroristische Gruppierungen im Barada-Tal unterstützt, die Aktivitäten der syrischen Regierungstruppen und des Volksheeres, nachdem die Kämpfer Damaskus von der Wasserversorgung abgeschnitten hatten.

Zudem verschärfen sich die Kontroversen zwischen Ankara und Teheran. Vor wenigen Tagen ließen sich die Iraner die Aussage des türkischen Außenministers Mevlut Cavusoglu nicht gefallen, dass „alle ausländischen Kämpfer Syrien verlassen sollten“. „Die Hisbollah sollte in den Libanon zurückkehren“, verlangte er. Ein Hisbollah-Sprecher erwiderte jedoch: „Wir sind in Syrien nicht auf Bitte der Türkei, Saudi-Arabiens oder der USA, sondern im Rahmen unserer Kooperation mit der syrischen Regierung.“>

„Syrien-Null-Beitrag“ - Russlands Verteidigungschef antwortet Pentagon

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So werden die Straßen Aleppos von den Trümmern geräumt
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Damaskus: Terrorgruppe schnitt Millionen Syrer von Wasserversorgung ab – Assad

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25.1.2017: <Ost-Aleppo bald minenfrei Zwischenbilanz der russischen Sprengstoffexperten>

https://de.sputniknews.com/panorama/20170125314256164-ostaleppo-minenraeumung/

<Die russischen Minenräumkräfte haben in Aleppo zahllose von der Terrorgruppierungen zurückgelassene Minen entschärft, wie das russische Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien meldet.

„Die russischen Militärs setzen auch weiterhin ihre aktive humanitäre Minenräumung von Wohnhäusern, Straßen und sozial bedeutenden Objekten in Ostaleppo fort“, hieß es von dem Zentrum.

Alleine in den letzten 24 Stunden räumten die russischen Sprengstoffexperten demnach 57 Gebäude, mehr als elf Kilometer Autobahn und insgesamt ein Territorium mit einer Fläche von mehr als 70 Hektar.

Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee am 13. Dezember die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes zu 98 Prozent unter ihre Kontrolle gebracht. Einen Tag zuvor war es der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) gelungen, die antike Oasenstadt Palmyra im zentralen Syrien zurückzuerobern.

Am Dienstag war die zweitägige Verhandlungsrunde zur Syrien-Regelung in Kasachstans Hauptstadt Astana zu Ende gegangen. Russland, der Iran und die Türkei einigten sich bei Gesprächen auf die Bildung eines gemeinsamen Mechanismus zur Kontrolle einer Waffenruhe in Syrien. Dieser soll den Waffenstillstand festigen und Provokationen verhindern.>

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5.2.2017: <Syrischer Außenminister ruft alle syrischen Flüchtlinge auf, nach Hause zurückzukehren>

http://www.epochtimes.de/politik/welt/syrischer-aussenminister-ruft-alle-syrische-fluechtlinge-auf-nach-hause-zurueckzukehren-a2041428.html

Das syrische Außenministerium ruft bei einem Treffen mit dem Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) alle syrischen Flüchtlinge auf, nach Hause zurückzukehren. Gleichzeitig fordert es es alle UN-Einrichtungen auf, mit der syrischen Regierung zusammenzuarbeiten.

Der syrische Außenminister Walid al-Moallem ruft alle syrischen Flüchtlinge auf, nach Hause zurückzukehren. Er bekräftigt die Bereitschaft der Regierung, sie zu empfangen und ihnen ein ordentliches Leben zu ermöglichen.

Weiterhin fordert er alle UN-Einrichtungen auf, mit der syrischen Regierung zusammenzuarbeiten um den Staaten die Möglichkeit zu geben, den Aufenthaltsstatus ihrer Bürger nachzuvollziehen.

Treffen zwischen Außenministerium und UN-Flüchtlingskommissariat

Walid al-Moallem, Außenminister von Syrien, empfing am Montag den Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge Filippo Grandi und seine Delegation. Diskutiert wurden die bilateralen Beziehungen und Wege, um die Zusammenarbeit zwischen der syrischen Regierung und der UNHCR zu verbessern.

Der Minister würdigte die Bemühungen der UNHCR und betont die Notwendigkeit einer Entpolitisierung der humanitären Hilfe. Die syrische Regierung unternimmt große Anstrengungen, um die Lebensbedingungen sowohl ihrer Bürger als auch von Vertriebenen gleichermaßen zu verbessern. Es geht nun um Aussöhnung, den Wiederaufbau von Gebieten und Häusern und darum, Vertriebene zu ermutigen, in ihre Heimat zurückzukehren.

Die UNHCR will in Abstimmung mit der syrischen Regierung den Prozess unterstützen und die humanitäre Hilfe ausbauen.

Beide Seiten sind sich einig, dass sichere Zonen nur mit Zustimmung der Regierung Syriens umgesetzt werden können. Filippo Grandi wird die Provinzen Homs und Aleppo besuchen, um die humanitären Anstrengungen der syrischen Regierung und die Möglichkeiten der Unterstützung in den beiden Provinzen mit eigenen Augen zu sehen.

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20.2.2017: <Syrien: Russische Minenräumer beenden ihre Arbeit in Aleppo>
https://de.sputniknews.com/politik/20170220314624803-syrien-russische-minenraeumer-beenden-arbeit-aleppo/

<Russische Sprengstofftechniker haben ihren Einsatz in Aleppo beendet und werden Syrien verlassen, wie im russischen Fernsehen mitgeteilt wurde.
Nach Angaben des TV-Senders sollen nun die syrischen Sprengstofftechniker, die einen Ausbildungslehrgang absolviert haben, die von ihren russischen Kollegen benutzten modernen Ausrüstungen übernehmen.  Es wurde auch mitgeteilt, dass die Mitarbeiter des russischen Aussöhnungszentrums weiterhin in Syrien bleiben würden.

Laut früheren Berichten hat Russland eine erste Gruppe von syrischen Minenräumkräften ausgebildet.

Zuvor sagte der Militärexperte Viktor Murachowski zur aktuellen Situation in Syrien, die Regierungstruppen seien dabei, „dominierende Höhen einzunehmen“, und würden bald Palmyra von den IS-Terroristen befreien.>

Syrien: Von Russland geschulte Minenräumer einsatzbereit - Schoigu

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2.3.2017: <Unter Armeekontrolle: Palmyra zum zweiten Mal vom IS befreit>
http://www.krone.at/welt/palmyra-zum-zweiten-mal-vom-is-befreit-unter-armeekontrolle-story-556958

<Zum zweiten Mal haben syrische Regierungstruppen die Terrormiliz Islamischer Staat aus der historischen Oasenstadt Palmyra vetrieben und dort die Kontrolle übernommen. Zusammen mit Verbündeten und der russischen Luftwaffe habe man die Stadt befreit, teilte die Armeeführung am Donnerstag mit.

Das Vorrücken der Einheiten sei aber weiterhin schwierig, denn in der Stadt seien zahlreiche Sprengfallen und Minen versteckt, hieß es. Die vertriebenen Dschihadisten sind laut der Armee in die rund 70 Kilometer nördlich gelegene Stadt Al- Sokhini geflohen.

Stadt erstmals im Jahr 2015 vom IS erobert

Palmyra gehört seit 1980 zum UNESCO- Weltkulturerbe. Der IS hatte die Oasenstadt erstmals im Mai 2015 erobert. In den Monaten danach sprengten die Islamisten einzigartige, rund 2000 Jahre alte Bauwerke, darunter den Baal- Tempel und den Triumphbogen. Auch ein Teil der berühmten Säulenstraße wurde zerstört. Laut UNESCO blieb die historische Stätte jedoch "zum größten Teil in ihrer Einheit und in ihrem ursprünglichen Charakter erhalten".

Im März 2016 konnten syrische Regierungskräfte die Stadt mithilfe russischer Luftangriffe wieder unter ihre Kontrolle bringen. Moskau strich seine Rolle in dem Bürgerkriegsland danach mit einem Sinfoniekonzert in Palmyras Amphitheater demonstrativ heraus. Für den Auftritt wurde das Orchester des St. Petersburger Mariinski- Theaters eingeflogen.

Bauwerke von Islamisten in Schutt und Asche gelegt

Im vergangenen Dezember eroberte der IS Palmyra jedoch erneut. Auch danach legten die Extremisten wieder einzigartige Bauten aus römischer Zeit in Schutt und Asche. UN- Satellitenbilder zeigten, dass Teile der Bühne und die prächtige Bühnenwand des Amphitheaters zerstört worden waren. Auch das Tetrapylon, ein typisches Säulen- Monument der römischen Architektur, wurde gesprengt. Für die IS- Extremisten sind die historischen Bauten Überreste aus der "Zeit des Unglaubens", die aus ihrer Sicht vernichtet werden müssen.

Die IS- Terroristen brachten in Palmyra auch zahlreiche Gefangene um. Im August 2015 töteten sie unter anderem den früheren Chefarchäologen der Stadt, Khaled Asaad, vor Dutzenden Zuschauern auf einem öffentlichen Platz. Ende Jänner meldeten Aktivisten, der IS habe in Palmyra zwölf Gefangene getötet, einige davon im Amphitheater.


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