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"Mondspiele": Der Mond war die Erde - Lügen und Wahrheit in der Atmosphäre

3. Die erste bemannte Erdumrundung mit Landung von Iljuschin / Ilyushin

Die erste bemannte Erdumrundung in der hohen Atmosphäre mit Landung in China

Vladimir Ilyushin/
                Iljuschin als junger Pilot, Portrait
Vladimir Ilyushin/ Iljuschin als junger Pilot, Portrait

von Michael Palomino (2006)

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aus:
-- www.lostcosmonauts.com, www.raumfahrer.net und weitere Internet-Quellen
-- Gerhard Wisnewski: Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft. Knaur 2005



Ende März 1961 ca.
"SU": Planung des nächsten bemannten Raumflugs mit Iljuschin Gemäss lostcosmonauts.com ist Wladimir Ilyushin/ Vladimir Iljuschin für den nächsten Flug vorgesehen. Der technische Fehler ist offenbar bald gefunden.
(http://www.lostcosmonauts.com/ilyushin.htm)
  

Vladimir Ilyushin/ Iljuschin als junger
                        Pilot, Portrait.
Vladimir Ilyushin/ Iljuschin als junger Pilot, Portrait.

Iljuschin ist der Sohn des bestbekannten Flugzeugingenieurs in der "Sowjetunion" Sergej Ilyushin. Der Vater ist in den 1960er Jahren einer der politisch einflussreichsten Figuren der "SU", eine Führungsperson der sowjetischen Oberkommandos. Der Vater wurde dreimal als "Held der Sowjetunion" geehrt. Sein Sohn Vladimir ist der geschickteste der sowjetischen Testpiloten. Im Jahr 1959 errang er den Weltrekord im Höhenflug, als er in einem Sukhoi-9-Düsenjäger 30.000 Meter Höhe erreichte. Im Jahr 1960 erhielt er für den Höhenrekord und einen weiteren Geschwindigkeitsrekord im Testflug wiederum eine Medaille als "Held der SU".
(http://www.lostcosmonauts.com/ilyushin.htm)

1959 war Iljuschin in der Crew der zukünftigen Kosmonauten noch nicht dabei. Auf dem Foto des populären Magazins "Ogonyok" fehlt er. Zu dieser Zeit war er mit dem Weltrekord im Höhenflug beschäftigt. Bald aber merkte er, dass sein Rekord an Wichtigkeit verlieren würde, wenn die Menschen erst in den Weltraum [in die hohe Atmosphäre] geschossen würden. Er schloss sich der ursprünglichen Kosmonautengruppe an, wahrscheinlich mit Einfluss seines Vaters. Er absolvierte ein spezielles Trainingsprogramm und wurde bald als der talentierteste Kosmonaut der Gruppe angesehen. Im Frühjahr 1961 wurden in der "SU" von ihm einige Fotos publiziert, die Iljuschin beim Weltraum-Training [Training für die hohe Atmosphäre] zeigten.
(http://www.lostcosmonauts.com/ilyushin.htm)

Aber da ist auch Gagarin:

General Kamanin soll Gagarin bereits Ende März 1961 angedeutet haben, der erste Mann im Weltraum zu sein...
(Projekt Wostok, http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/bemannt/projekt_wostok.shtml)

Was stimmt jetzt?

30.3.1961

"SU": Chefkonstrukteur Sergej Koroljow gibt Starts von Wostok 3-Atmosphärenschiffen zu und kündigt einen ersten bemannten Flug in der hohen Atmosphäre ("Weltraumflug") an...

   
Sergej
                        Koroljow, Chefkonstrukture der
                        SU-Atmosphärenfahrt, Portrait
Sergej Koroljow, Chefkonstrukteur der "SU"-Atmosphärenfahrt, Portrait.

"SU"-Chefkonstrukteur Koroljow berichtet dem ZK der KPdSU schriftlich in einem Brief von zwei Starts von Objekten "Wostok 3A", also vom bemannten Typ, gegenüber den Typen "Wostok 1" (unbemannt) und "Wostok 2" (Spionagesatellit). Damit gibt er gemäss Wisnewski indirekt zu, dass bereits bemannte Flüge in der hohen Atmosphäre ("Weltraumflüge") stattgefunden haben. Gleichzeitig kündigt Koroljow den ersten bemannten Flug in der hohen Atmosphäre ("Weltraumflug") an. Er meint damit wohl den ersten offiziellen bemannten Flug in der hohen Atmosphäre ("Raumflug")... (Wisnewski, S.26)

Möglich ist auch, dass der Brief erst nach dem Gagarin-Fallschirmabsprung ("Gagarin-Flug")  geschrieben wurde, um in der Geschichtsschreibung ein Dokument zu haben (Wisnewski, S.26).

Insgesamt kann die "SU"-Propaganda zwischen den Bezeichnungen "Wostok 1" oder "Wostok 3" laufend beliebig wechseln, denn die Journalisten stellen keine kritischen Fragen (Wisnewski, S.26).

3.4.1961
"SU": Chefkonstrukteur Sergej Koroljow verplappert sich erneut
Am 3.4.1961 gibt Chefkonstrukteur Sergej Koroljow indirekt die misslungenen bisherigen bemannten Flüge in der hohen Atmosphäre ("Weltraumflüge") zu. Er erklärt nämlich dem ZK der KPdSU,

-- die jetzigen Kosmonauten seien ausgezeichnet vorbereitet
-- die Kosmonauten würden das Athmosphärenschiff ("Raumschiff") und die Flugbedingungen besser kennen als er
-- und seine Zuversicht auf erfolgreiche, bemannte Flüge in der hohen Atmosphäre ("Weltraumflüge") begründe sich auf einem "gewissen Wissen" um "Flugbedingungen".

Das heisst: Es muss bereits ein Wissen um Flüge von vorher vorhanden sein (Wisnewski, S.26).

7.4.1961
"SU": Vladimir Iljuschin überlebt seinen Weltraumflug schwer verletzt

Ilyushins Atmosphärenkapsel ("Raumkapsel") "Rossiya" wird am Morgen des 7. April 1961 in eine Erdumlaufbahn geschossen. Gemäss Berichten geht aber auch diesmal in der ersten Phase des Flugs in der Kapsel etwas schief. Vor dem Abschluss der ersten Erdumrundung antwortet Iljuschin auf die Funksprüche des Kontrollzentrums nicht mehr. Auch Iljuschin verliert das Bewusstsein und eine Wiederholung der Ereignisse vom Februar [sterbender Astronaut mit immer schwächer werdenden Herzschlägen am 2.2.1961] wird absehbar. Aber da nun der Pilot der beste der Kosmonauten ist, wird entschieden, während der dritten Erdumrundung eine Notlandung vorzunehmen.  "Rossiya" soll auf chinesischem Festland landen, ein kommunistisches Land, das zu dieser Zeit starke Beziehungen zur "Sowjetunion" unterhält.
(http://www.lostcosmonauts.com/ilyushin.htm)

Ilyushins Landung ist ein Absturz in China. Iljuschin wird schwer verletzt, aber er überlebt.
(http://www.lostcosmonauts.com/pioneers.htm)

Der normale Landevorgang für die Wostok-Landungen, der einen Schleudersitz aus der Kapsel in ungefähr 20.000 Fuss Höhe erfordert und den Piloten dann an einem Fallschirm landen lassen sollte, ist nicht möglich. Vladimir Iljuschin bleibt in der Kapsel und erleidet beim Aufprall auf dem Boden schwere Verletzungen.
(http://www.lostcosmonauts.com/ilyushin.htm)

[Nun, Schleudersitze kann der Pilot nur dann betätigen, wenn er bei Bewusstsein ist. Also hat die sowjetische Führung alle vorherigen Piloten, die ohnmächtig wurden, scheinbar ins All geschickt. Es darf spekuliert werden].

Durch sein Überleben ist Iljuschin der erste Mann, der einen Erdumrundungsflug in der hohen Atmosphäre überlebt (die Propaganda sagt dem "Weltraumflug"). Er wird ein Jahr in China als "Ehrengast" gepflegt, eine beschönigende Umschreibung, die normalerweise für ausländischen Geheimdienstleute verwendet wurde. Vladimir Iljuschin wird von den Unfallfolgen geheilt, kehrt 1962 in die "SU" zurück und wird vielleicht Chef-Testpilot am Sukhoi Designerbüro. 1999 lebt er als pensionierter Luftwaffengeneral in einem Moskauer Vorort.
(http://www.lostcosmonauts.com/ilyushin.htm)

Gleichzeitig während der vertuschten Notlandung Ilyushins in China lassen ausländische kommunistische Korrespondenten in Moskau verlauten, dass wohl ein bemannter Raumflug vorbereitet würde oder kurz bevorsteht.
(http://www.lostcosmonauts.com/ilyushin.htm)

Die Vertuschung des Absturzes von Ilyushinmit einem angeblichen Autounfall

Der lange Aufenthalt in China im Spital wird in der "SU" mit der Lüge erklärt, Ilyushinhabe nach der Landung einen Autounfall gehabt und sei in China in Rehabilitation (Wisnewski, S.32). Die kritische Presse glaubt es nicht, denn die Medizin in der "SU" ist besser als die in Maos China (Wisnewski, S.34).

Iljushins Erklärung 1999

Wladimir Ilyushin/ Vladimir Iljuschin 1999
Wladimir Ilyushin/ Vladimir Iljuschin 1999

Ilyushingibt nach der Perestroika an, bei der dritten Erdumrundung seien Steuerelektronik und Funk gleichzeitig ausgefallen, und dann sei er noch ohnmächtig geworden (Wisnewski, S.32).

(In: TV Dokumentation: The Cosmonaut Coverup, Beverly Hills 1999)

[Aber da ist noch etwas sehr wichtiges:

Da Iljuschin nicht in der "SU" gelandet ist, gilt der Flug für die "SU"-Propaganda wohl nicht als "erfolgreicher" Weltraumflug].


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Bildernachweis

-- Vladimir Ilyushin/ Ilyushin, geopferter "SU"-Astronaut: http://ma.hit.bg/su27history/history1.html
-- Sergej Koroliow, Chefkonstrukteur der "SU"-Atmosphärenfahrt: http://alenos.piranho.de/erbe/korolev.htm

-- Vladimir Ilyushin/ Iljuschin 1999: http://www.lostcosmonauts.com/ilyushin.htm


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