Kontakt     Hauptseite     zurück
voriges Kapitelvoriges     nächstesnächstes Kapitel
ENGL     ESP

Atmosphere flight

Fakt 02: Gagarin ist nie abgestürzt - er durfte gar nicht fliegen, und die Brieftasche hat "überlebt"

Gagarin war gar nicht mehr flugfähig - eine Absturzstelle, die ein Tümpel mit einem versenkten Flugzeug ist, soll von einem Helikopter gefunden worden sein - eine Brieftasche mit Ausweisen und Fotos soll den Flugzeugabsturz heil "überlebt" haben - das geht alles nicht

von Michael Palomino (2011)

Teilen :

Facebook








aus:
-- Gerhard Wisnewski: Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft. Knaur 2005
-- Internetquellen

Die offizielle Vorbereitung zum letzten Flug
Anfang 1968 ist Gagarin offiziell an der Vorbereitung seines zweiten Hochatmosophärenflugs [web01], bzw. im Februar 1968 ist Gagarin offiziell dabei, das Studium an der Militärluftfahrt-Akademie abzuschliessen (Zhakovsky-Mlitärluftfahrt-Akademie). 7 Jahre soll er dort studiert haben [web02].

Dabei ist Gagarin nach seinem angeblichen "Unfall" von 1961 mit einem Schädel-Hirn-Trauma und mit starker Persönlichkeitsveränderung gar nicht fähig, ein Düsenflugzeug zu fliegen (Wisnewski, S.62). Gagarin war offiziell fluguntauglich und durfte so gar nie mehr in ein Cockpit (Wisnewski, S.63).

Juri Gagarin: Das
                  letzte Foto mit aufgedunsenem Gesicht. Gagarin mit
                  Schädel-Hirn-Trauma und Persönlichkeitsveränderung war
                  seit 1961 flugunfähig.
Juri Gagarin: Das letzte Foto mit aufgedunsenem Gesicht. Gagarin mit Schädel-Hirn-Trauma und Persönlichkeitsveränderung war seit 1961 flugunfähig.


Der angebliche Flugzeugabsturz

Gagarin soll am 27.3.1968 bei einem Flugzeugabsturz ims Leben gekommen sein, zusammen mit dem Ausbildner Serjogin (Wisnewski, S.61) bzw. Seregin [web03].


Und nun kommt es überhaupt nicht darauf an, wann und wie Gagarin und Serjogin /Seregin geflogen sind, sondern die Widersprüche und Unmöglichkeiten beim Flugzeugabsturz selbst sind wichtig:


Die unmögliche Absturzstelle, ohne dass man ein Flugzeug sieht

Um 14:50 sollen Hubschrauber unter Beisein von Kosmonaut Alexej Leonow den Fund des Flugzeugwracks gemeldet haben:

-- man habe das Flugzeugwrack von Gagarin mit Überresten von Serjogin gefunden (Wisnewski, S.62)

-- die Maschine soll sich metertief in den Waldboden gebohrt haben und der Krater soll schnell  mit Wasser vollgelaufen sein (Wisnewski, S.62)

-- dabei zeigt das Foto der angeblichen Unfallstelle nichts ausser einem Tümpel, und Spuren eines Flugzeugabsturzes sind nicht zu sehen. Es ist ein Flugzeugabsturz ohne Wrack, und die Wahrheit wird verschwiegen (Wisnewski, S.63)

[Es stellt sich auch die Frage, wie ein Helikopter aus mehreren 100 Metern Höhe einen kleinen Tümpel als Ort des Flugzeugabsturzes finden kann, wenn das Flugzeug ja im Tümpel sein soll und ansonsten keine Spuren eines Absturzes zu sehen sein sollen. Auch das geht nicht].



Und nun kommt die grösste Lüge im Fall des Gagarin-Absturzes:

Die unmöglichen Funde nach dem angeblichen Flugzeugabsturz von Gagarin und Serjogin / Seregin

-- es wird offiziell behauptet, es seien eine Kartenmappe Gagarins und Gagarins Brieftasche gefunden worden, darin Gagarins Personalausweis, Gagarins Führerschein und ein Foto von Koroljow (Wisnewski, S.62)

-- ausserdem wird offiziell behauptet, an einer Birke seien Fetzen von Gagarins Fliegerjacke gefunden worden (Wisnewski, S.62), wie der Bergungs-Kosmonaut Leonow auch 2001 im ZDF wieder bestätigt (Wisnewski, S.63).

-- die Leiche von Gagarin wird nie gefunden, Leichenteile von Serjogin aber schon (Wisnewski, S.62)


Und der Gipfel ist:

Keine genaue Untersuchung - und nachgereichte Leichenteile

-- eine genaue Untersuchung des angeblichen Absturzes findet aber nie statt (Wisnewski, S.61-62)

-- erst später werden angebliche Leichenteile von Gagarin nachträglich präsentiert, aber ohne Fundortangabe und ohne Zustandsbeschrieb (Wisnewski, S.63)

-- gemäss Angaben des ZDF im Jahr 2001 werden die Reste von Gagarins Absturzflugzeug in Stahlfässern in "einem versiegelten Safe" auf "einem Militärstützpunkt ausserhalb von Moskau" aufbewahrt und sollen auch dort bleiben, so dass die Wahrheit über den Gagarin-Flugzeugabsturz nie ans Licht kommen soll (Wisnewski, S.63).


Und dann folgt ein Staatsbegräbnis, bei dem der Sarg wahrscheinlich leer war und heute noch ist:


30.3.1968: "SU": Feierliches Staatsbegräbnis für Gagarin
Gagarins Staatsbegräbnis in
                          Moskau an der Kremlmauer: Kränze
Gagarins Staatsbegräbnis in Moskau an der Kremlmauer: Kränze.

Gagarins Staatsbegräbnis in
                          Moskau an der Kremlmauer: Das Grab
Gagarins Staatsbegräbnis in Moskau an der Kremlmauer: Das Grab.

Gagarins Staatsbegräbnis in
                          Moskau an der Kremlmauer: Menschenmassennehmen
                          versammelt mit Gagarin-Fotos
Gagarins Staatsbegräbnis in Moskau an der Kremlmauer: Menschenmassen versammelt mit Gagarin-Fotos.
Gagarins Staatsbegräbnis in Moskau an der
                          Kremlmauer: Letztes Salut für Gagarin
Gagarins Staatsbegräbnis in Moskau an der Kremlmauer: Letztes Salut für Gagarin.

Gagarins Staatsbegräbnis in Moskau an der
                          Kremlmauer: Menschenmassen an Gagarins Grab
Gagarins Staatsbegräbnis in Moskau an der Kremlmauer: Menschenmassen an Gagarins Grab.




Das heisst, es wäre wichtig, den Sarg von Gagarin zu öffnen, um zu überprüfen, ob Gagarin auch wirklich im Sarg liegt.


Die Vermutung Psychiatrie

Gleichzeitig vermuteten die westlichen Medien schon ab April 1968 ca., dass Gagarin in einer Psychiatrie,
um Gagarin als Schädel-Hirn-Patienten zu verheimlichen, denn es wäre eine Demütigung für die Sowjetunion, einen "Helden der Sowjetunion" in der Psychiatrie zu haben (Wisnewski, S.64).

Wisnewski bezweifelt den Absturz ebenfalls und meint, der Sarg an der Kreml-Mauer sei leer und Gagarin vielleicht in einer Psychiatrie  (Wisnewski, S.64).



Dann kommt am 8. April 2001 von der russischen Regierung die Behauptung, Wetterballons hätten den Absturz von Gagarin und Serjogin / Seregin verursacht [web04]. Aber auch dies spielt eigentlich keine Rolle, weil ja der Absturz an sich gefälscht ist, weil
an der Absturzstelle jegliche Trümmerteile fehlen, und weil eine Brieftasche mit Ausweisen und einem Foto "überlebt" hat. Das ist eben alles mit einem Flugzeugabsturz unmöglich, aber mit der Einweisung in eine Psychiatrie sehr gut möglich.


Ein Denkmal für einen Flugzeugabsturz, den gar nicht möglich war

Die nationalistisch orientierte, russische Regierung Jelzin / Putin gibt dann aber noch "einen drauf" und baut ein Denkmal im Birkenwald:

Die russische Regierung errichtete am angeblichen Ort des Flugzeugabsturzes im Birkenwald ein Gagarin-Serjogin-Denkmal mit einem Obelisken mit den Reliefs der beiden Piloten.

Gagarin-Denkmal in einem
                    Birkenwald in Russland an der angeblichen
                    Absturzstelle von 1968
Gagarin-Denkmal in einem Birkenwald in Russland an der angeblichen Absturzstelle von 1968

[Aber denk doch mal nach: Wie soll eine Brieftasche "überleben", wenn der ganze Rest verbrannt ist und die Körper in Stücke gerissen wurden?]



Nochmals die Wetterballon-Version und andere Versionen zum Jubiläum "50 Jahre Weltraumfahrt"

Und im April 2011 - mit dem grossen Titel "50 Jahre Weltraumfahrt" - behauptet die westliche Presse wieder die Version vom Flugzeugabsturz mit den Wetterballons mit der Angabe, der vollständige Untersuchungsbericht vom 4. September 1968 sei "freigegeben" worden.
Der russische Historiker Sergej Kudryaschow vom Deutschen Historischen Institut in Moskau (DHI) und sein Kollege Matthias Uhl (ebenfalls vom DHI in Moskau) sollen im Archiv auf die Unterlagen gestossen sein:

<Die Untersuchung des Wracks zeigte, dass die Mig-15 in einem Winkel von 50 bis 55 Grad in den Boden gebohrt hatte, zudem mit einer leichten Rechtsneigung. Die Geschwindigkeit beim Aufschlag betrug 660 bis 670 Stundenkilometer. Das Höhenruder war deutlich ausgestellt, Seitenruder und Trimmung aber hatte Gagarin nicht betätigt. Die Kommission stellte fest, dass weder der Kosmonaut noch sein Fluglehrer einen Versuch gemacht hatten, sich aus dem Flugzeug zu katapultieren. Sie waren offenbar von irgendetwas vollkommen überrascht worden, was zu ihrem Absturz führte. Die gerichtsmedizinische Untersuchung zeigte keine auffälligen Ergebnisse.>

Und dann kommt die Schlussfolgerung, Wetterballons seien am Absturz Schuld:
<Weil an der Unglücksstelle die Überreste von Radiosonden gefunden wurden, schlussfolgerte die Untersuchungskommission, dass Gagarins Flugzeug wohl mit einem Wetterballon kollidiert war, dadurch außer Kontrolle geriet und abstürzte.> [web05]

Insgesamt stellt Historiker Matthias Uhl aber auch fest, dass Gagarin anhand der absolvierten Flugstunden "kaum mehr als ein fortgeschrittener Anfänger gewesen“ sei [web05].


Eine andere Webseite behauptet, Luftfahrtingenieur Igor Kusnetzow habe folgende Angaben gemacht:
-- <Das Cockpit von Gagarins Militärjet sei nicht hermetisch verschlossen gewesen. Das habe die Piloten gezwungen, in einer Höhe von 4200 Metern in einen plötzlichen Steilflug überzugehen. Dabei seien beide ohnmächtig geworden.> [web06]

Ja wer soll denn glauben, dass Gagarin und sein Fluglehrer beide das Cockpit nicht richtig zumachen konnten? Das ist ja wohl nicht möglich.


Aber die Unfall-Phantasie geht noch weiter:

Der "sowjetische" Luftfahrtgeneral Eduard Scherscher, der das Wrack von Gagarin untersucht haben soll, meint, Ohnmacht sei nicht die Ursache gewesen, sondern das Missachten "sämtlicher Sicherheitsvorschriften":
-- die Aussenbordtanks seien überfüllt gewesen
-- die Manöver seien waghalsig gewesen, und mit Aussenbordtanks waren solche Manöver verboten
-- Gagarin habe das 20-minütige <Übungsprogramm schon nach 4 Minuten und 20 Sekunden agbebrochen und sei dann eine Viertelstunde lang "frei" geflogen">
-- Gagarin habe aber für lange, freie Flüge keine Erfahrung gehabt, und nach einem Sturzflug habe er dann die Maschine nicht mehr rechtzeitig abfangen können [web06].

Ja aber wer soll denn glauben, dass der kommunistisch-geschulte und hochdotierte Fluglehrer Seregin Manöver zugelassen hat, die zum Absturz führten? Auch das ist unmöglich.


Eine andere Webseite meint,
-- wegen einer falschen Wettervorhersage zur Bestimmung der Wolkengrenze seien Gagarin und der Prüfer Seregin zu tief geflogen
-- ein Vogelschwarm oder ein Ballon sollen das Flugzeug ins Trudeln gebracht haben
-- oder Gagarins Flugzeug könnte in den Sog einer anderen Maschine geraten sein und unlenkbar geworden sein
-- Gagarin und Seregin hätten dann keine Chance gehabt, weil sie zu tief geflogen seien und schnell abgestürzt seien, und deswegen konnten sie den Schleudersitz nicht mehr betätigen [web03].

Nun, auch dieser Flugzeugabsturz kann nicht bewirkt haben, dass die Brieftasche von Gagarin heil "überlebt" haben soll.


Schlussfolgerung: Gagarin ist gar nicht abgestürzt

-- es scheint unmöglich, dass ein Fluglehrer mit über 4000 Flugstunden [web05] in einem rigiden, kommunistischen System so viele Fehler auf einmal macht (Schlussfolgerung Palomino)

-- es bleibt eine Unmöglichkeit, dass nach dem Flugzeugabsturz mit einer Explosion eine intakte Brieftasche gefunden worden sein soll, darin Gagarins Personalausweis, Gagarins Führerschein und ein Foto von Koroljow, aber die Körper von Gagarin und dem Fluglehrer Serjogin / Seregin sollen in Stücke gerissen worden sein (Wisnewski, S.62)

Somit bleibt der Flugzeugabsturz von Gagarin unmöglich und gelogen. Und die Untersuchung des Sargs von Gagarin steht noch aus.

Gagarin ist jedenfalls sicher nie wegen eines Flugzeugabsturzes gestorben, denn er war ja auch gar nicht flugfähig und durfte gar nicht in ein Cockpit.


Viel wahrscheinlich ist - und das würde auch dem kommunistischen System entsprechen - dass Gagarin in der Psychiatrie heimlich gestorben ist.


Gagarin ist nie abgestürzt. Er war gar nicht flugfähig, und die Brieftasche hat überlebt.


voriges Kapitelvoriges     nächstesnächstes Kapitel




Quellen
[web01]
http://space.about.com/b/a/161615.htm
[web02] http://bellsouthpwp.net/r/u/ruzwyshn/HTMLFolder/Gagbio.html
[web03] http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,543482,00.html
[web04] Russia still starstruck over Gagarin; The Guardian, 8.4.2001; http://www.guardian.co.uk/spacedocumentary/story/0,2763,470371,00.html
[web05] http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article13115827/Geheimakten-belegen-wie-Juri-Gagarin-wirklich-starb.html
[web06]
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,543482,00.html
[web03] http://de.rian.ru/infographiken/20110327/258642708.html


Bildernachweis

Das angeblich letzte Foto von Gagarin

-- das letzte Foto von Fallschirmspringer Juri Gagarin: http://www.astrolink.de/m056/m056008/index.htm

Das Staatsbegräbnis

-- Kränze für Gagarin: http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/; http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/photo_2.html
-- Gagarin-Grab an der Kremlmauer: http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/; http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/photo_7.html
-- Menschenmassen nehmen Abschied von Gagarin: http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/;  http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/photo_4.html
-- letztes Salut für Gagarin: http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/; http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/photo_3.html
-- Menschenmassen am Grab von Gagarin: http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/; http://www.gende-rote.com/rus/gallery/kosmos/gagarin/funeral/photo_5.html

-- Gagarin-Serjogin-Denkmal in einem Wald: http://www.newworldencyclopedia.org/entry/Yuri_Gagarin


^