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Norbert G. Pressburg: Good bye Mohammed - Mohammed gab es nie

4. Ein perfekter Mensch: Der Prophet Muhamad nach traditionellen Berichten

Die Fantasie-"Traditionserzählung" über Mohammed: Widersprüche, Raub, Krieg und Massenmord

4.1. Der Analphabet Mohammed als "bedeutender Mann" und Karawanenführer - und eine Geldheirat mit 6 Kindern -- 4.2. Der "schwarze Stein" in Mekka - Untersuchung verboten - Profite für Mekka -- 4.3. Mohammed in der Wüste lässt die Grossfamilie mit 6 Kindern ohne Papa -- 4.4. Offenbarungen mit dem Ausserirdischen Erzengel Gabriel -- 4.5. Der Analphabet Mohammed als Prediger - politische Gegner und Verfolgung in Mekka -- 4.6. Die Auswanderung Mohammeds nach Medina (Hidschra) - erste Moscheen - erste Umma -- 4.7. Das Judentum braucht keinen Mohammed - neue Gebetsrichtung Mekka - der "schwarze Stein" - Ubayy -- 4.8. Auswanderung nach Medina (Hidschra) - Folter an Muslimen in Mekka - Plünderung von Mekka-Karawanen -- 4.9. Kriege und Massenmord gegen Mekka - Bedrohung des Kaisers von Byzanz mit einem Brief -- 4.10. Kriegssüchtiger Mohammed plant neue Kriege gegen alle Nachbarn - Tod Mohammeds - Erbstreit ohne Söhne (?)

präsentiert von Michael Palomino (2015)

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4. Ein perfekter Mensch: Der Prophet Muhamad nach traditionellen Berichten

Hier ist ein Beispiel, wie Mohammed im Islam verehrt wird:

"Die Rede ist von einem Menschen mit vorzüglichsten Charaktereigenschaften und ungewöhnlichen, aber äusserst vorbildlichen Handlungsweisen. die Ruhe und Geduld selbst.

Gibt es in Ihrer Umgebung bzw. in Ihrem Verwandten- und Familienkreis einen Menschen, von dem Sie so etwas behaupten können? Kennen Sie einen Menschen, der nie schimpft, schreit oder wütend wird? Immer geduldig, liebevoll und ruhig bleibt? Ich kenne einen Menschen. Die Rede ist von dem Propheten Mohammad - Friede und Segen auf ihm. Wie sehr ich mir nur wünsche, ich hätte die Ehre gehabt, diesen wunderbaren Menschen zu kennen und zu seiner Zeit gelebt zu haben.

Mit Allahs Gnade darf ich zu der Ummah Mohammads [[Gemeinderat]] - Friede und Segen auf ihm - gehören. Eine grössere Gnade gibt es nicht für mich. Allah schickte uns einen so liebevollen, gütigen und fürsorglichen Propheten. Er war gerecht wie kein anderer und war stets darauf bedacht, Gutes zu tun. Er war beliebt unter seinen Gefährten, aber trotz allem bescheiden und sogar bedürftig. Er besass nicht viel an materiellen Dingen, aber war trotz allem dankbar und zufrieden. Es gab Tage, an denen er hungerte oder nur eine Dattel ass.

Einmal sass der Prophet und rezitierte den Quran und weinte bei einer Stelle, wo die Aussage des Propheten Issas zur Geltung kam: 'Wenn du, Allah, ihnen verzeihst, dann weil du allvergebend bist.' Allah schickte den Engel Gabriel - Frieden auf ihn - zu ihm herab, und dieser fragte, wieso er weinen würde. Der Prophet Mohammad - Friede und Segen auf ihm - sagte, dass er wegen seiner Ummah weine. Er weinte wegen seiner Ummah! Er fürchtete um uns. Wie wichtig ihm seine Ummah war!"

Zitiert aus: http://muhammad.islam.de/, 2009 [[Die Internetseite des Propheten ... Die Sira des Propheten in 26 Teilen]] [S.65]


4.1. Der Analphabet Mohammed als "bedeutender Mann" und Karawanenführer - und eine Geldheirat mit 6 Kindern

[[Kommentar: Die "Tradition" des Islam berichtet Heldentaten von Mohammed, aber gleichzeitig soll er Analphabet gewesen sein - eigentlich eine Unmöglichkeit. Damit werden gleichzeitig alle Analphabeten in Schutz genommen, sie müssten nichts lernen, um "genial" zu sein...]].

["Traditionserzählung": Der analphabete Ziegenhirt Mohammed wird ein analphabeter, genialer Karawanenführer]
Nach islamischer Tradition, und wie fast überall sonst nachzulesen, wurde Muhamad 570 nach Christus in Mekka geboren und starb 632 in Medina. Er stammte aus der Sippe der Haschemiten vom Stamme der Kuraisch (quraisch). Sein Vater hiess Abd Allah und war ein Ururenkel von Qusayy, dem Gründer Mekkas. Seine Mutter hiess Amina. Wie die meisten anderen Jungen hütete er Ziegen und Schafe, aber bald ist das erste Vorkommnis zu vermelden. Als er im Alter von zwölf Jahren eine Karawane nach Syrien begleitete, prophezeite ihm ein christlicher Mönch, er werde einst ein bedeutender Mann werden. Von seinen frühen Jahren wird sonst wenig berichtet, ausser dass er Karawanen nach Norden und Süden mit solchem Genie führte, dass die reichste Frau Mekkas, Khadidscha, auf ihn aufmerksam wurde.

["Traditionserzählung": Mohammed heiratet mit 39 Jahren die reichste Frau Mekkas Khadidscha (55) und hat 6 Kinder mit ihr]
Im Alter von 39 Jahren heiratete er die 55-jährige Khadidscha, mit der er sechs Kinder hatte. Bereits die Tatsache, dass Khadidscha noch [S.66] mit 60 Jahren Kinder von Muhamad gebar, ist als erstes Wunder zu bewerten.

Kommentar: Schon die Alterskonstellation ist eigentlich unmöglich, denn die arabischen Stämme haben die Töchter unter den Männern verteilt und nicht die Grossmütter. Die Lebenserwartung betrug wegen mangelnder medizinischer Kenntnisse und wegen mangelnder Hygiene bis ins Jahr 1700 etwa 35 bis höchstens 40 Jahre. Mit 6 Kindern steht Mohammed aber als normaler Familienvater da.

["Traditionserzählung": Mekka als Kreuzung von Karawanenwegen]
Das Arabien jener Zeit wurde von Beduinenstämmen beherrscht, es gab einige wenige Städte. Mekka an der Kreuzung von Handelsstrassen soll eines der wichtigsten Zentren der Arabischen Halbinsel gewesen sein. Die Stämme der Region verehrten eine Vielzahl von Naturgottheiten, es gab aber auch christliche und jüdische Gemeinden.

["Traditionserzählung": Mohammed siedelt in Mekka - Verehrung der Göttinnen Allat und Uzza]
Der Stamm der Kuraisch, dem Muhamad angehörte, war der bedeutendste. Er siedelte in und um Mekka und verehrte als Hauptgottheiten Allat und Uzza - die Göttinnen des Mondes, des Morgensterns und der Fruchtbarkeit.


4.2. Der "schwarze Stein" in Mekka - Untersuchung verboten - Profite für Mekka

["Traditionserzählung": Der "schwarze Stein" von Mekka - durch Sünden der Menschen schwarz geworden - gemäss Gerücht ein Meteorit - Untersuchung verboten]
Religiöses Zentrum war ein schwarzer Stein, der ursprünglich weiss gewesen sein soll, sich durch die Absorption der Sünden der Menschen aber dunkel färbte. Man nimmt heute an, dass es sich um einen Meteoriten handelt, obwohl er einer wissenschaftlichen Untersuchung bislang unzugänglich ist.

[Der Pilgerstein von Mekka: Wichtige Pilgerprofite - der verdeckte "heilige Stein" und die Zeremonie der Fruchtbarkeit für Allat und Uzza]
Zu diesem heiligen Stein wurden jährliche Pilgerfahrten abgehalten, die einen wichtigen Einkommensfaktor für Mekka darstellten. Die Pilger umrundeten siebenmal den von kostbaren Tüchern umspannten heiligen Stein gegen die Sonne und verrichteten weitere rituelle Zeremonien.

Da ja die Göttinnen auch für die Fruchtbarkeit zuständig waren, sollen die Pilger den Stein in früher Zeit nackt umrundet haben, später wurde ein spezielles rituelles Gewand angeordnet. Symbol Allats war der Sichelmond, das der Schwestergöttin Uzza der Morgenstern.

4.3. Mohammed in der Wüste lässt die Grossfamilie mit 6 Kindern ohne Papa

["Traditionserzählung": Mohammed in der Wüste lässt die Familie ohne Papa - der Analphabet verfasst mystische Verse (?)]
Durch die Heirat mit Khadidscha aller finanziellen Sorgen enthoben, widmete sich Muhamad der Religion. Er begann in der Wüste herumzustreifen, zu fasten und mystische Verse zu verfassen. Er kam nur noch gelegentlich nach Hause, um sich Verpflegung zu holen.

Es scheint absolut unmöglich, dass ein Papa von 6 Kindern im Islam die Familie allein lässt, um mystische Verse zu verfassen. Ausserdem konnte Mohammed als Analphabet gar nicht schreiben. Alleine in der Wüste zu leben ist auch ziemlich gefährlich wegen Dieben etc. Karawanenreisen sind eher vorstellbar. 

["Traditionserzählung": Die Wüste bereitet Mohammed auf das Verbreiten der Weltreligion vor]
"In der Glut des Tages und während der klaren Wüstennächte, wenn die Sterne scharf genug schienen, um in das Auge einzudringen, wurde sein Wesen mit den Zeichen der Himmelskörper gesättigt, sodass er da schon als ein durchaus angemessenes Werkzeug einer Offenbarung, die diesen Zeichen innewohnt, hätte dienen können. Zu jener Zeit wurde er auf eine ungeheure Aufgabe vorbereitet, die ihm aufgelastet werden sollte, die Aufgabe [S.67] des Prophetentums und die Übermittlung der wahren Religion Gottes zu seinem Volk und dem Rest der Menschheit." [26]
[26] Aus: http://islamreligion.com, 2009 [[The Religion of Islam]]

4.4. Offenbarungen mit dem Ausserirdischen Erzengel Gabriel

["Traditionserzählung": Erzengel Gabriel erscheint - ein Ausserirdischer, der schon Maria und Jesus erschienen war - Mohammed wird in der Höhle Hira vom Engel mit Würgen zum Lesen gezwungen (!)]
Als er eines Tages im heiligen Monat Ramadan am Berg Hira in einer Höhle übernachtete - in manchen Überlieferungen wird die Höhle Hira genannt -, erschien ihm ein Engel [[Ausserirdischer]]. Muhamad identifizierte ihn als den Erzengel Gabriel, der schon Maria, der Mutter Jesu, erschienen war. Diese Nacht sollte fortan bei den Muslimen die "Nacht der Bestimmung" heissen. Diese Begegnung schildert Muhamad so:
"Während ich schlief, kam Gabriel mit einer Decke aus Seidenbrokat, in welcher sich ein Buch befand, zu mir.
Er sprach: IQRA. [Lies!] [27]
[27] Nach anderen Traditionen konnte Muhamad weder lesen noch schreiben.
Ich sagte: Ich lese nicht!
Da würgte er mich mit dem Tuch, sodass ich vermeinte, sterben zu müssen."
Dies wiederholte sich zwei Male, bis Muhamad las. Die erste Sure, Koran 96:1-5, war damit auf der Welt:
"Lies im Namen deines Herrn, der erschuf. Er erschuf den Menschen aus einem Blutklumpen. Lies, denn dein Herr ist allgütig. Der mit dem Schreibrohr lehrt, lehrt den Menschen, was er nicht wusste."

["Traditionserzählung": Eine Schrift wird ins Herz "eingegraben" - der Ausserirdische Gabriel erscheint nochmals - Mohammed eilt nach Hause]
Dann erzählte er weiter:
"Ich aber erwachte, und es war mir, als wäre in mein Herz eine Schrift eingegraben worden."

Dieses Erlebnis versetzte ihn in einen Gemütszustand, der ihn sogar an Selbstmord denken liess. Dann aber hatte er ein weiteres Erlebnis:
"Während ich auf dem Weg war, hörte ich plötzlich vom Himmel her eine Stimme und erkannte wieder den Engel, der damals am Hira zu mir gekommen war. Erschrocken lief ich nach Hause und rief: Deckt mich zu!" [S.68] [Weil ihn nämlich infolge des Schreckens Fieber befallen hatte - oder wollte er sich verstecken?]

Da offenbarte Gott die Worte:
"Der du dich zugedeckt hast, steh auf und warne und preise die Grösse deines Herrn und reinige diene Kleider und entferne dich von der Unreinheit des Götzendienstes." (Sure 74:1-5)

Die Offenbarungen wurden häufiger, die damit verbundenen Schmerzen grösser. Die ungläubigen Kuraischiten höhnten: "Muhamad ist von seinem Herren verlassen worden."

Da sandte Allah die Suren 93:1-5 herab, um die Ungläubigen zu widerlegen:
"Beim Morgen und bei der Nacht, wenn sie still ist! Dein Herr hat dir nicht den Abschied gegeben und hasst dich nicht. Wahrlich, das Jenseits ist [S.69] besser für dich als das Diesseits. Und wahrlich, dein Herr wird dir geben und du wirst zufrieden sein."

["Traditionserzählung": Erzengel Gabriel soll "Gott" sein, der die Suren brachte - Analphabet Mohammed soll sie niedergeschrieben haben]
Im Abstand von drei bis sechs Monaten (je nach Erzähler) empfing Muhamad die Offenbarungen Gottes. Seine Anhänger achteten penibel auf seine Worte und trennten sie je nach Anlass. Diejenigen Worte, die auf Offenbarungen stammten, bildeten den späteren Koran. Seine anderen Worte wurden in den Hadithen (Aussprüche) und der Sira (Lebensgeschichte) zusammengefasst.

Aber zunächst wurden die Offenbarungen Allahs entweder auswendig gelernt oder provisorisch niedergeschrieben auf Materialien, die gerade zur Verfügung standen.


4.5. Der Analphabet Mohammed als Prediger - politische Gegner und Verfolgung in Mekka

["Traditionserzählung": Mohammed predigt von einem "einzigen Gott" (der Ausserirdische Gabriel) - Predigten gegen andere Kulte (mit anderen "Göttern" - Ausserirdischen)]
Im Zentrum der Predigten Muhamads stand der Glaube an den einzigen Gott.

Sein Erfolg hielt sich jedoch in engen Grenzen. Seine Frau Khadidscha, sein Freund Abu Bakr, sein ehemaliger Sklave und einige wenige weitere Anhänger gehörten zu seiner ersten Gemeinde. Obwohl die Schar klein war, nahmen die Verfolgungen durch die Mekkaner und andere Kuraischiten stetig zu - predigte Muhamad doch gegen ihre Götter. Es gibt sehr ausführliche Beschreibungen dieser schwierigen Zeit.

["Traditionserzählung": Mohammeds Aufenthalt in Abessinien (heute Äthiopien)]
Die Verfolgungen wurden schliesslich so unerträglich, dass sich Muhamad entschloss, mit seiner Schar von nunmehr 80 Anhängern nach Abessinien ins Exil zu gehen (nach anderen Erzählungen schickte er nur Anhänger dort hin, er selber blieb in Mekka). Dort wurde er vom König dem "Christen Negus", freundlich empfangen. Die Mekkaner argwöhnten jedoch, Muhamad wolle sich mit dem Abessinier verbünden, und schickten eine Delegation, welche die Auslieferung Muhamads verlangte. Bei der Anhörung überzeugte Muhamad den König, dass er und seine Gemeinde denselben Gott wie die Christen anbeteten, und konnte das mit Koranversen belegen. Der König war zu Tränen gerührt, und mit seinem Ausruf "Wahrlich, das hat derselbe Gott geschrieben!" war das Tauziehen gewonnen. Die Muslime wurden nicht ausgeliefert, kehrten aber bald darauf aus freien Stücken nach Mekka zurück.

["Traditionserzählung": Mekka isoliert die Sippe Mohammeds - weisse Ameisen fressen über Nacht den Erlass auf]
Die Gemeinde des Propheten wurde immer grösser, die Auseinandersetzungen zwischen ihr und den heidnischen Mekkanern immer heftiger [S.70]. Schliesslich verboten die Mekkaner jeden Kontakt zur Sippe des Propheten, den Haschemiten, und schlugen den Erlass an der damals noch heidnischen Kaaba an. Am nächsten Tag war das gesamte Papier bis auf die Worte "Bismillah Allahu" von weissen Ameisen aufgefressen - ein weiteres Wunder war geschehen.

["Traditionserzählung": Mohammed bekehrt Leute aus Medina beim Tanz um den "schwarzen Stein" in Mekka ("Hadsch") - Mekkaner vertreiben Mediner]
Bei dem folgenden "Hadsch", der den Beduinen jährlich vorgeschriebenen Pilgerfahrt nach Mekka zur Verehrung des schwarzen Steins und der Umrundung der Kaaba, kamen auch Leute aus Yathrib, heute bekannt als Medina. Muhamad traf sich heimlich mit ihnen und bekehrte sie zum Islam. Die Mediner waren vorwiegend Juden und Christen, besassen eine Schrift und waren daher dem neuen Glauben gegenüber wesentlich aufgeschlossener als die rückständigen Mekkaner. Anlässlich des Hadsch des folgenden Jahres konnten sie Muhamad die erfreuliche Nachricht überbringen, dass er bereits über eine ansehnliche Anhängerschaft in Medina verfüge. Dies war nicht geeignet, die Beziehung zu den Mekkanern zu verbessern, die ein feindliches Bündnis dahinter vermuteten. Die Verhältnisse verschlechterten sich so sehr, dass die Anhänger des Propheten Nacht für Nacht in kleinen Gruppen die Stadt verliessen und sich nach Medina absetzten. .


4.6. Die Auswanderung Mohammeds nach Medina (Hidschra) - erste Moscheen - erste Umma

["Traditionserzählung": Mohammed reitet nach Medina (Hidschra) - Cousin Ali spielt den "Propheten" mit Mohammeds Mantel]
Muhamad selber hielt aus, denn er wollte ohne den Befehl Gottes nichts unternehmen. Schliesslich kam der Befehl, und Muhamad hiess seinen Cousin Ali, seinen Umhang anzuziehen und sich in seinem Haus als Prophet getarnt aufs Bett zu legen. Er selber schlich sich mit Abu Bakr davon, und sie ritten mit ihren Rennkamelen Richtung Medina davon. [[Dies ist Mohammeds Auswanderung von Mekka nach Medina - Hidschra genannt]].

["Traditionserzählung": Mohammed baut die erste Moschee in Qubaa - Cousin Ali flüchtet ebenfalls]
Dies geschah am 23. September 622. Es ist die "Hidschra" - der "Auszug von Mekka nach Medina" und der Beginn der islamischen Zeitrechnung. Unterwegs baute Muhamad in Qubaa die erste Moschee des Islams, der getreue Ali hatte es inzwischen auch irgendwie dahin geschafft.

["Traditionserzählung": Mohammed baut Moschee in Medina - "Lehrtätigkeit" eines Analphabeten (??)]
In Medina wurde der Prophet begeistert empfangen. Auch hier baute er zuerst eine Moschee, dann wandte er sich wieder den Offenbarungen und der Lehrtätigkeit zu. Seine Zeit in Medina sollte die erfüllteste seines Lebens sein [S.71].

["Traditionserzählung": Anhänger Muhadschirun und Ansar in Medina - die erste Umma ("erste Gemeinschaft der Gläubigen")]
Zwischen seinen alten Anhängern, den "Muhadschirun", und den Neumuslimen aus Medina, den "Ansar", gab es bald Schwierigkeiten. Dank seiner diplomatischen Fähigkeiten bewerkstelligte Muhamad einen Bund zwischen den beiden Parteien, und die erste Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) war entstanden. Die Regeln dieser Gemeinschaft galten von da an als Vorbild für spätere islamische Gemeinwesen und Staaten bis zum heutigen Tag. Auch dieses Abkommen fällt angesichts der unüberbrückbaren Gegensätze der beiden Gruppen bei manchen Biografen unter die Kategorie "Wunder".


4.7. Das Judentum braucht keinen Mohammed - neue Gebetsrichtung Mekka - der "schwarze Stein" - Ubayy

["Traditionserzählung": Starkes Judentum in Medina]
Aber mit den Problemen war es damit nicht zu Ende. Die Andersgläubigen, vor allem die Juden, waren immer noch die grosse Mehrheit in Medina, und der Prophet versuchte, sie intensiv zum richtigen Glauben zu bekehren. Aber sie erwiesen sich als renitent und hatten auch handfeste Gründe dafür:

"Die Juden hatten auch wunderbar von den Streitigkeiten unter den arabischen Stämmen profitiert, denn es war die Unbeständigkeit in dieser Region gewesen, die sie die Oberhand in Handel und Versorgung hatte gewinnen lassen. Friede zwischen den Stämmen Medinas war eine Bedrohung für die Juden." [28]
[28] http://www.islamreligion.com, 2009 [[The Religion of Islam]]
Muhamad argumentierte, er vertrete denselben Monotheismus wie sie, und verwies auch auf Jerusalem als Gebetsrichtung der Muslime. Die Juden erkannten aber seine Echtheit als Prophet nicht an, und die Spannungen zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen nahmen zu.

["Traditionserzählung": Mohammed wählt Abraham als seinen "Gott" aus - neue Gebetsrichtung ist Mekka - der "schwarze Stein" soll für Mohammeds Kult gebaut worden sein]
Darauf wandte Muhamad sich wütend von Juden und Christen ab, er berief sich nicht mehr auf ihre Propheten, sondern, gedeckt von einer neuen Offenbarung, auf den Stammvater Abraham:

"Abraham war weder Jude noch Christ, sondern er war Anhänger des reinsten Glaubens, ein Gottergebener, und er gehört nicht zu den Polytheisten." (Sure 3:67)

Zugleich änderte er die Gebetsrichtung (qiblah) von Jerusalem nach Mekka, denn ihm war auch offenbart worden, dass die Kaaba, das heidnische Heiligtum dieser Stadt, in Wirklichkeit von Abraham für die [S.72] Muslime gebaut worden war. In der Sure al-Baqarah ("Die Kuh") wird davon berichtet. Den Juden konnten die Muslime fortan kein Vertrauen mehr entgegenbringen.

["Traditionserzählung": Der Führer Ubayy als Schein-Muslim bekämpft Mohammed im Auftrag von Juden und Mekkanern]
Weitere Probleme zu lösen gab es mit einem anderen Teil der Einwohnerschaft Medinas, angeführt von Muhamads hartnäckigstem Widersacher, dem berüchtigten Ubayy. Er und seine Leute hatten zwar den Islam angenommen - aber nur zum Schein! Im Geheimen bekämpften sie im Sold der Juden und Mekkaner den Propheten. Deshalb werden in den medinischen Suren des Korans häufig die "Juden" und die "Heuchler" zur Rechenschaft gezogen.


4.8. Auswanderung nach Medina (Hidschra) - Folter an Muslimen in Mekka - Plünderung von Mekka-Karawanen

["Traditionserzählung": Auswanderung (Hidschra) ist Wendepunkt - ab Medina ist Mohammed Kriegsherr und Staatsmann - als Analphabet (?)]
Die Hidschra markiert eine klare Trennungslinie in der Geschichte des Propheten, wie im Koran sichtbar wird. Die Suren werden immer kürzer und beziehen sich vornehmlich auf Recht und allgemeine Anweisungen. auch Muhamads Probleme mit den Ungläubigen in Medina schlagen sich in den medinischen Suren wieder. Bis dahin war er nur ein Prediger gewesen. Von nun an war er Kriegsherr und Staatsmann. Der Führer eines kleinen Staates, der aber innerhalb weniger Jahre zu einem arabischen Grossreich heranwachsen sollte.

["Traditionserzählung": Verfolgung und Folter gegen Mohammeds Anhänger in Mekka provozieren Guerrillakrieg: Mekka-Karawanen plündern]
Die Situation in Mekka hatte sich indes weiter verschlechtert. Muslime wurden nun öffentlich verfolgt und gefoltert. Mehr noch, die Mekkaner hatten sich mit dem Heuchler Ubayy verbündet und dehnten nun ihre antimuslimischen Aktionen nach Medina aus.

Da erteilte Gott den Muslimen die Erlaubnis, ihre Waffen gegen die Ungläubigen zu erheben [29]. ([29]: Sure 22.39)

13 Jahre lang waren sie Pazifisten gewesen. Jetzt aber brachen sie zu kleinen Expeditionen auf, die entweder vom Propheten selbst oder von einem seiner Unterführer geleitet wurden, um mekkanische Karawanen aufzuspüren und zu plündern, aber auch, um sich mit anderen Stämmen zu verbünden. So wollten die Muslime ökonomischen Druck auf die Kuraisch ausüben, damit diese ihre Verfolgung der Muslime in Mekka wie auch in Medina aufgäben [S.73].

["Traditionserzählung": Mohammed lässt haufenweise Karawanen plündern - und provoziert militärische Schlachten - und immer gewinnt der Analphabet Mohammed (!) - 1000 Engel (Ausserirdische) als Hilfe und Waffenstillstand]
Eines Tages wurde dem Propheten des Nahen einer grossen, aus Syrien kommenden Karawane gemeldet. Er rief seine Leute zusammen und sagte: "Es kommt eine Karawane der Kuraischiten mit ihren Gütern beladen, zieht ihr entgegen! Vielleicht wird Allah sie euch als Beute schenken." [30]
[30] Aus: http://answering-islam.de, 2009 [[Answering Islam Deutschland]]
Auch dieser Coup gelang, und die Muslime hatten so grossen Erfolg mit ihrer Taktik, dass die Mekkaner schliesslich mit einem Heer von 1000 Mann gegen Medina zogen, um das Ärgernis zu beseitigen. Bei Badr kam es am 17. März 642 zum Kampf, "zu einer der wichtigsten Schlachten der Menschheitsgeschichte" [31].
[31] Aus: http://islamreligion.com, 2009 [[The Religion of Islam]]
1000 Mekkanern standen 300 Muslime mit 17 Kamelen und drei Pferden entgegen. Mutlosigkeit machte sich bei den Muslimen breit, aber eine Nachricht von Gott traf bei Muhamad ein:
"Ich werde euch mit eintausend Engeln [[Ausserirdischen]] beistehen" (Sure 54:45).

So abgesichert und befeuert, gewannen die Muslime die Schlacht. Ganz Mekka taumelte unter diesem Schick, und, in Schrecken versetzt, traten zahlreiche Stämme eiligst zum Islam über. Aber die Mekkaner, im Bunde mit den Juden und den Heuchlern, gaben nicht auf. Im nächsten Jahr erschienen sie mit der dreifachen Zahl an Kriegern. Eine weitere Schlacht, die allseits bekannte Schlacht von Uhud, endete unentschieden, sie stand tatsächlich auf Messers Schneide, weil die Beduinen und die Heuchler unter Ubayy die Seiten wechselten, aber dank des genialen Eingreifens Muhamads wurde die Katastrophe verhindert. Zwei weitere Schlachten gingen siegreich für die Muslime aus. Da willigten die Mekkaner schliesslich einem zehnjährigen Waffenstillstand zu, dem berühmten "Abkommen von Hudaibiyyah".


4.9. Kriege und Massenmord gegen Mekka - Bedrohung des Kaisers von Byzanz mit einem Brief

["Traditionserzählung": Mekkaner halten sich nicht an den Waffenstillstand - Mohammed besetzt Mekka - Verbreitung des Islams mit Schlachten und Tod]
Aber die Mekkaner hielten sich nicht daran, und so bleib bereits zwei Jahre später Muhamad keine andere Wahl, als Mekka anzugreifen und zu erobern. Es folgte eine ganze Reihe weiterer Schlachten - teils unter seiner persönlichen Führung, teils unter der seiner bewährten Feldherren -, die den Islam schliesslich auf der ganzen Halbinsel und in Syrien verbreiteten [S.74].

["Traditionserzählung": Analphabet Mohammed schreibt Briefe an Kaiser Herakleios von Byzanz, der in Jerusalem weilt - die Briefübergabe]
Muhamad schrieb auch Briefe an den byzantinischen Kaiser Herakleios, den persischen Grosskönig und den Kaiser von Abessinien, mit der Aufforderung, zum Islam überzutreten.

Die Übergabe des Briefes an Herakleios in Jerusalem ist detailliert geschildert [32].
[32] Al-Bukhari: Der Beginn der göttlichen Offenbarung"
Danach berichtet Abdullah ibn Abbas, wie Abu Sufyan ibn Harb seine Begegnung mit dem byzantinischen Kaiser in Jerusalem schildert. Abu Sufyan war Nicht-Muslim, aber vom Propheten mit der Übergabe des Briefes betraut worden:
"Die erste Frage, die Herakleios an mich richtete, war: 'Welchen Rang nimmt seine Familie bei euch ein?'
Ich antwortete: 'Er gehört zu einer sehr angesehenen Familie.'
Herakleios fuhr fort:
'Hat bei euch jemals ein anderer Mann vor ihm behauptet, ein Prophet zu sein?'
'Nein.'
'War einer seiner Vorfahren König?'
'Nein.'
'Sind die vornehmen Menschen seine Anhänger oder die einfachen Leute?'
'Es sind Letztere.'
'Nimmt die Zahl seiner Anhänger zu oder ab?'
'Es werden mehr.'
'Hat sich jemand von seinen Anhängern aus Unzufriedenheit von seiner Religion abgewandt?'
'Nein.'
'Habt ihr ihn jemals der Unwahrheit verdächtigt, bevor er sich als Prophet bezeichnete?'
'Nein.'
'Hat er jemals sein Versprechen gebrochen?'
'Nein, aber schon seit einiger Zeit wissen wir nicht mehr, was er eigentlich tut.' [S.75]
(Abu Sufyan merkt an, dies sei vielleicht die einzig ungünstige Antwort gewesen).
'Habt ihr gegen ihn gekämpft?'
'Ja.'
'Welchen Verlauf haben diese Auseinandersetzungen gehabt?'
'Manchmal war er erfolgreich, manchmal wir.'
'Welche Vorschriften hat er euch gemacht?'
'Er sagte: Dient allein Gott, und gesellt ihm niemand als Teilhaber an seiner Göttlichkeit bei. Wendet euch von dem ab, was eure Vorfahren geglaubt haben. Ausserdem hat er uns das Gebet, die Aufrichtigkeit, die Sittsamkeit und die Wohltätigkeit zur Pflicht gemacht.'
In einer langen Antwortrede interpretiert Herakleios beeindruckt das Gehörte, sagt dem Propheten den Besitz des byzantinischen Reichsgebietes voraus und schliesst mit den Worten: 'Ich wusste, dass ein Prophet erscheinen wird, aber ich dachte nicht, dass es einer von euch sein würde. Wüsste ich, dass ich zu ihm gelangen kann, ich würde alles daran setzen, ihn zu treffen. Wäre ich bei ihm, ich würde ihm die Füsse waschen.'

["Traditionserzählung": Mohammed verlangt von Kaiser Herakleios, zum Islam überzutreten - ansonsten folgt der "Willen Gottes"]
Dann verlangte er, Muhamads Brief zu sehen, und verlas den Wortlaut:
'Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes!
Von Muhamad, dem Diener und Gesandten Gottes, an Herakleios, den Kaiser von Byzanz.
Friede sei mit dem, der der rechten Leitung folgt!
Ich fordere Dich auf, zum Islam überzutreten. Werde Muslim, und Gott wird es Dir doppelt lohnen! Weigerst Du Dich aber, so wirst Du die Vergehen Deiner Untertanen zu verantworten haben. Gott der Erhabene hat gesagt: Ihr Leute der Schrift! Kommt herbei zu einem Wort des Ausgleichs zwischen uns und euch, nämlich dass wir allein Gott dienen und ihm nichts als Teilhaber an seiner Göttlichkeit beigesellen, dass nicht die einen von uns die anderen an Gottes statt zu Herren nehmen. Aber wenn sie sich abwenden, so sagt: Bezeugt, dass wir uns dem Willen Gottes ergeben.' "

Grosser Schrecken verbreitete sich im Gefolge des Kaisers, und dieser sandten den Brief an seine Berater nach Konstantinopel, um ihre Stellungnahme [S.76] einzuholen. In dieser wurde dann bestätigt, der Prophet sei erschienen, und es sei auch tatsächlich ein Prophet.

Darauf sprach Herakleios zu den Versammelten:
"Ihr Byzantiner! Sucht ihr die Glückseligkeit und die rechte Leitung? Wollt ihr, dass eure Herrschaft weiter besteht? Dann müsst ihr diesem Propheten folgen!"

Die Reaktion seiner Würdenträger beobachtend, gab er alle Hoffnung auf, dass sie sich zum Islam bekennen würden.
(Es gibt aber auch die Meinung, dass Herakleios nur die Loyalität seiner Würdenträger testen wollte).

Jedenfalls hatte Herakleios, Kaiser von Byzanz, seine Chance, und er hat sie vertan.


4.10. Kriegssüchtiger Mohammed plant neue Kriege gegen alle Nachbarn - Tod Mohammeds - Erbstreit ohne Söhne (?)

["Traditionserzählung": Mohammed wird kriegssüchtig und plant Kriege gegen alle Nachbarn - Krankheit und Tod]
Von einer Wallfahrt aus Mekka nach Medina zurückgekehrt, war Muhamad mit der Vorbereitung von Feldzügen gegen Byzanz, Syrien, Persien, Ägypten und Nordafrika beschäftigt, als er überraschend erkrankte und verstarb, im Alter von 60, 63 oder 65 Jahren, je nach Überlieferung.

["Traditionserzählung": 9 bis 23 Frauen, keinen einzigen Sohn (?), nur eine Tochter (?)]
Er hinterliess, je nach Überlieferung, 9 bis 23 Frauen, zahlreiche Sklaven und ein grosses Vermögen. Einen Sohn gab es trotz der vielen Frauen seltsamerweise nicht, was für die Religionsgemeinschaft sehr grosse Probleme mit sich bringen sollte.

Diese Angaben über nur eine Tochter sind FALSCH: Mit der Grossmutter Khadisha hat Mohammed doch 6 Kinder und somit eine grosse Familie gezeugt, und da müsste doch ein Sohn darunter sein. Zitat: "Im Alter von 39 Jahren heiratete er die 55-jährige Khadidscha, mit der er sechs Kinder hatte. Bereits die Tatsache, dass Khadidscha noch [S.66] mit 60 Jahren Kinder von Muhamad gebar, ist als erstes Wunder zu bewerten." [S.67]

Nun, wenn 6 Kinder da sind, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass wenigstens ein Sohn da ist. Aber die "Erzählung" will von den 6 Kindern mit Khadisha nichts mehr wissen. Es besteht gleichzeitig die Möglichkeit, dass alle Söhne in Kriegen gestorben sind. Dies wäre aber in der Traditionserzählung sicher erwähnt, wenn dies so gewesen sein sollte.

Am Ende ist eben NICHTS wahr an dieser "Traditionserzählung", sondern alles nur eine Erfindung von gewissen Kalifen und Beamten.


["Traditionserzählung": Erbstreitigkeiten - Mord an Erbfolger Ali - Spaltung des Islams]
Sofort nach Muhamads Tod brachen Erbstreitigkeiten aus, seinen Ehefrauen und seiner Tochter Fatima wurde die Erbberechtigung abgesprochen. Ali, erster Erbanwärter (der Schwiegersohn des angeblichen Mohammed, S.79), wurde von einer rivalisierenden Partei ermordet. Das war die erste Spaltung des Islams, denn die "Partei Alis", die "Schia", war von da an in Form der "Schiiten" eine eigene Religionsgemeinschaft.

[Viele verschiedene "Traditionserzählungen" über Mohammed]
Dies ein ganz kurzer Abriss des Lebens des Propheten. Die traditionellen Schilderungen enthalten uns auch nicht ein Detail aus seiner Vita vor, sie füllen ganze Bibliotheken. Die Unterschiede in den einzelnen Darstellungen sind allerdings beachtlich. Es ist daher an der Zeit, sich den Fakten zuzuwenden. [S.77]

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