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Norbert G. Pressburg: Good bye Mohammed - Mohammed gab es nie

7. Die Metamorphose: Von Jesus zu Muhamad

7h. Die Bildung des Islams durch die Isolation des arabischen Christentums durch den Widerstand gegen die Konzilien der Rom-Kirche

7h.1. Der Widerstand gegen Rom, Byzanz und gegen die Diktate der Konzilien -- 7h.2. Götter, Göttinnen und alte Kulte bei den "Arabi" - Überreste im Koran und auf den Landesfahnen -- 7h.3. Götter, Göttinnen und alte Kulte im arabischen Christentum

präsentiert von Michael Palomino (2015)

-- "al-hadi" (Heiland),
-- "mardi" (der geliebte Sohn),
-- "harun" (der Gerechte),
-- "mansur" (der Siegreiche),
-- "mahdi" (der Erlöser)
und andere Titel mehr;
-- dem Moses war von Gott wegen seiner Redegewalt Aaron als "kalif", als "Verkünder", zur Seite gestellt worden, ein Attribut, das nun Wiederverwendung fand

"sali-Allah", des "Stellvertreters Gottes". Der "wali-Allah" ist mit dem Titel des "Hervorragenden" (ali) [S.126].

"Hashim", die "Edlen", [S.126, Fussnote 55]

"Harun al-raschid", des "Gerechten Verkünders Aaron" [S.127]

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7h. Die Bildung des Islams durch die Isolation des arabischen Christentums durch den Widerstand gegen die Konzilien der Rom-Kirche

7h.1. Der Widerstand gegen Rom, Byzanz und gegen die Diktate der Konzilien

["Islam" soll "Übereinstimmung" heissen]
"Islam" heisst "Übereinstimmung", und zwar Übereinstimmung mit den Heiligen Büchern. Das waren christliche Bücher, das Alte Testament, die Evangelien, Apokryphen [60].
[60] "Apokryphen" sind nicht von der Glaubenshoheit anerkannte Texte. So benutzen die Kopten noch heute ein Petrusevangelium, das von der orthodoxen und weströmischen Kirche nicht anerkannt wurde.
[Die Isolation des arabischen Christentums - Widerstand gegen die Rom-Kirche und Byzanz-Kirche mit den Konzilien-Diktaten]
Schon im 2. oder 3. Jahrhundert setzte die Entstehung einer arabisch-christlichen Kirche ein, und diese entwickelte sich konstant weiter. Ursprünglich dürften Juden und Judenchristen ohne grosse Abgrenzung nebeneinander gelebt haben. Die einzelnen Gruppierungen entwickelten jedoch schrittweise ihre eigene Theologie. Die diversen Konzilien, bereits das von Nikäa (325), zogen tiefe Trennlinien durch die orientalische Christenheit. Die arabischen Christen vollzogen die Theologie der Reichskirche nicht mit und verharrten damit auf dem theologischen Standard vor Nikäa [S.131].

Sie hatten nichts weiter gewollt, als zum wahren Christentum zu finden. Sie sahen sich als die Ismaeliten, die Söhne Ismaels in der wahren Tradition Israels, die im Laufe der Zeit verfälscht worden sei. Man suchte den "Islam", die Übereinstimmung mit der "Schrift".

Das orientalische Christentum war wenige Jahrhunderte nach Christus fast zu einer Religion der Heiligen, der Amulette und der Wundertätigkeit verkommen. Das war, wie auch der hohe Stellenwert von bildlicher Darstellung, der Einfluss der antiken Welt, man vermag durchaus heidnische Züge darin zu erkennen. Dazu kamen die Konstrukte griechisch-theologischen Denkens, wie der Kult der unbefleckten Empfängnis und der Dreifaltigkeit.

Die arabischen Christen hingegen standen den Judenchristen noch nahe und standen damit der alttestamentlichen Welt sehr viel näher als die romanisierten bzw. hellenisierten Christen der Mittelmeerkultur.

Die arabischen Christen wollten daher nichts mit der byzantinischen Diktatkirche zu tun haben, nichts mit ihrer Konstruktion einer Dreifaltigkeit, in christlich-arabischen Augen die Abkehr vom Glauben an einen einzigen Gott. Tatsächlich wird im Koran nichts mehr betont als der Einzige Gott. Aus Sicht der Reichskirche war das natürlich "Häresie", der Abfall vom richtigen Glauben. Und als Häretiker wurden die arabischen Christen in zeitgenössischen Quellen denn auch bezeichnet. Als falsche Christen, aber keineswegs als Anhänger einer neuen Religion.

[Der "Häretiker" im Islam ist eigentlich ein "Beigeseller"]
Umgekehrt sahen die arabischen Christen die anderen als Häretiker, arabisch "musrikun". Traditionellerweise - und hier haben wir es wieder mit einer der zahllosen Fehllesungen zu tun - werden die im Koran gescholtenen "musrikun" als "Heiden" interpretiert. Das Wort leitet sich aber von "sarik" her, dem "Genossen" und "Beigeseller". Um diese Beigeseller ging es, die Gott eine weitere göttliche Person, nämlich Jesus, zur Seite stellen wollten.


7h.2. Götter, Göttinnen und alte Kulte bei den "Arabi" - Überreste im Koran und auf den Landesfahnen

[Wüstenvölker verehren den Mond (Mondkulte) - Agrargesellschaften verehren die Sonne (Sonnenkulte)]
Dominierend auf der Arabischen Halbinsel der vorchristlichen / vorislamischen Zeit war der Mondkult, verbreitet von Syrien bis in den Jemen, mit regional unterschiedlichen Gottheiten. Mondkulte sind typisch für Hirtengesellschaften, dem Mond wurden alle denkbaren positiven Eingenschaften zugeschrieben, die Sonne galt eher als Zerstörer (sehr gut [S.132] nachvollziehbar bei Wüstenbewohnern, die Sonnenverehrung ist denn auch der Kult von Agrargesellschaften). Diese Wüstentraditionen hatten grossen Einfluss auf die sich entwickelnde Religion, der auch heute noch deutlich sichtbar ist.

[Arabische Götterfiguren Allat (Mondgöttin), Uzza (Göttin des Morgensterns=Venus, Wasser, Fruchtbarkeit, Menschenopfer) und Manat - heilige Bäume, Quellen und schwarze Steine]
Besonders beliebt in Mittel- und Nordarabien waren Allat und Uzza, ein Geschwisterpaar, zu dem gelegentlich auch Manat stiess, die das Schicksal der Menschen vorzeichnete. Allat (Kurzform von al-Ilahah, "Göttin") war die Göttin des Mondes, Uzza die Göttin des Morgensterns, weswegen sie hellenistische Quellen auch mit der Venus gleichsetzten. Die Göttinnen waren auch zuständig für Wasser und Fruchtbarkeit, und zumindest Uzza sollen Menschenopfer dargebracht worden sein. Verehrt wurden sie in heiligen Bäumen, Quellen und vor allem in schwarzen Steinen. Allat besass Steine im heutigen Mekka, Taif und Petra; Uzza heilige Bäume ebenfalls in der Nähe des heutigen Mekka und eine Quelle nicht weit vom heiligen Stein ihrer Schwester in Mekka entfernt.

[Dschinnis]
Dschinnis, böswillige Geister, trieben in der Wüste ihr Unwesen.

[Islamische Lügentradition: Mohammed, der gar nicht existierte, soll die alten Götter ausgerottet haben - Koranstellen]
Dass der Mond- und Sternkult unter den Beduinen offenbar sehr zählebig war, schlägt sich im Koran nieder, wo in mehreren Stellen auf die Götzendiener Bezug genommen wird [61].
[61] Ganz besonders Sure 5:19-23.
Erst Muhamad sei es gelungen, die Götzen aus der Kaaba zu vertreiben.

[Islamische Lügentradition: Der heilige, schwarze Stein in Mekka - Überrest der alten Kulte]
Trotzdem haben sie sich in seiner Religion bestens etabliert: Noch heute wird der schwarze Stein der Allat, gefasst in eine silberne Umrahmung, in Anbetung umrundet. Die Quelle der Uzza, unter Muslimen heute als Zamzam bekannt, ist Pflichtbesuch bei jeder Pilgerfahrt.

[Islamische Lügentradition: Dschinnis im Koran erwähnt]
Auch die Dschinnis, die bösen Gottgeister, sind im Koran reichlich vertreten [62]
[62] Sure 72, "Die Dschinni", Sure 55:33, 56, 74 etc.
und von den Gläubigen immer noch gefürchtet.

[Islamische Lügentradition: Symbol der Mondgöttin Allat=Sichelmond - Symbol der Schwestergöttin Uzza=Morgenstern - Flaggen und Fahnen]
Der Sichelmond der heidnischen Mondgöttin Allat hat sich als das Symbol des Islams verewigt; auf Flaggen mancher islamischer Länder in Einheit mit dem Morgenstern der Schwestergöttin Uzza.


7h.3. Götter, Göttinnen und alte Kulte im arabischen Christentum

[Archäologie: Das arabische Christentum zwischen alten Kulten und Islam wird verschwiegen]
Auf die dunkle Zeit der heidnischen Götter, die Muhammad besiegt haben soll, folgt aber keineswegs der Islam, wie das die Tradition so darstellt. Es [S.133] gab ein jahrhundertelanges, christliches Zwischenspiel, das vollkommen verschwiegen wird.

[Archäologie auf der Arabischen Halbinsel: Christentum auf der arabischen Halbinsel, im Jemen, bis zur Insel Sokotra (am Horn von Afrika) und in Persien]
Die Arabische Halbinsel war im 7. Jahrhundert fast zur Gänze christianisiert [63].
[63] C.D.G. Müller: Kirche und Mission unter den Arabern in vorislamischer Zeit; Tübingen 1967
Daneben gab es bedeutende jüdische Gemeinden. Im Reich der Nabatäer, das im Süden Mekka einschloss, war das trinitarische Christentum verbreitet. Der Süden [[der Arabischen Halbinsel]], der heutige Jemen [64],
[64] Selbst auf der entlegenen Insel Sokotra im Indischen Ozean [[am Horn von Afrika]] finden sich Reste einer Kirche, die nach H. Waldmann (Tübingen) auf die Mission des Apostels Thomas zurückgehen könnte.
war von der äthiopischen Kirche beeinflusst. Der Osten der Halbinsel am Golf stand unter persischem Einfluss, dort dominierte das nestorianische Christentum.

[Archäologie auf der Arabischen Halbinsel: Kirchen, Klöster, Sakralbauten - Forschung verboten]
Es gibt zahlreiche archäologische Belege von Kirchen, Klöstern und Sakralbauten überall auf der Arabischen Halbinsel. Darüber darf allerdings nicht geforscht werden [65],
[65] Das liest sich politisch korrekt bei Dr. Barbara Finster ("Arabien in der Spätantike") so: "... eine jüdisch-christliche Kultur oder im weitesten Sinne eine monotheistische Epoche bedeutet dort kein Forschungsdesiderat."
mehr noch: Als vorislamisch vermutete Relikte werden im Saudi-Arabien des 21. Jahrhunderts rigoros zerstört.

[Archäologie: Die Kaaba war heilige Stätte innerhalb grosser Kirchen]
Dabei scheint vergessen worden zu sein, dass die Kaaba selber christlicher Herkunft ist. "Kaabas", das sind "würfelförmige" Bauten, haben eine bis ins 4. vorchristliche Jahrhundert reichende Tradition in Südarabien. Im Jemen wurden zahlreiche Kaabas nachgewiesen, die als Tempel oder Kirchen gebaut wurden.

[[Ein Beispiel eines solchen Würfelbaus in Europa ist die Kirche des Klosters Einsiedeln]].

[Archäologie: Die Kaaba von Mekka war Teil einer Kirche - Grundmauern und Apsis sind noch vorhanden]
Die Kaaba von Mekka ist der nördlichste derartige Bau. Der Block von 10 mal 12 Metern war Teil einer Kirche. Vor der Nordwestseite des Würfels liegt ein Platz, der von  einem halbkreisförmigen Mauersockel abgeschlossen wird (siehe Foto Seite 136). Dies sind die Grundmauern der Apsis der ehemaligen Kirche, des Anbaus an die heutige Kaaba. Entsprechend kirchlichem Usus lag unten in diesem Altarraum eine Krypta für besonders prominente Tote. Dieser Teil heisst in Arabisch "higr", der "Schoss".

[Islamische Lügentradition: Ismael und Hagar in der "christlichen" Apsis der Kaaba von Mekka]
Nach islamischer Tradition sind hier der Stammvater Ismael und seine Mutter Hagar begraben. (Ein anderer Name der "higr" lautet "al-hatim", "das in Trümmern gelegte") [S.134].

[Archäologie: Bilder der Kaaba von Mekka]
Die Kaaba bildete also mit der Apsis eine bauliche Einheit, mit einem Taufbecken rechts des Eingangs und zahlreichen Wandbildern [66].
[66] Es gibt Berichte, wonach zwei dieser Bilder (Abraham, Maria und Jesus) noch in junger Vergangenheit vorhanden gewesen waren. Und es halten sich hartnäckig Gerüchte, dass sie immer noch vorhanden seien.
Nach der Besetzung Mekkas 693 durch al-Haggag, den Statthalter Abd al-Maliks, soll diese Apsis abgerissen worden sein. Der Hauptbau diente aber bis Anfang des 9. Jahrhunderts immer noch als Kirche. In frühislamischer Zeit führte man die ursprünglich mit Fenstern und Türen versehene Kaaba zurück zu einem leeren, fensterlosen, fast verschlossenen Bau. Forscher sehen darin die im Sinne einer überdimensionierten Bundeslade symbolisierte Rückwendung vom hellenistischen zum semitischen Christentum mit seinem ausgeprägten alttestamentlichen Bezug; die Kaaba war demnach ein Tempel Abrahams, bevor sie endgültig zur Moschee wurde. In diesem Zusammenhang ist auch das Verschwinden von Kreuzen auf Münzen zu sehen, abgelöst von der alttestamentlichen Steinpyramide. Dies ist ein Ausdruck der Hinwendung zu anikonischer Verehrung, in deren Zug der schwarze Stein der Allat wieder salonfähig geworden sein dürfte.

[Islamische Lügentradition: Das arabische Christentum wird unterschlagen]
Nach islamischer Behauptung hat es um Mekka und Medina herum niemals christliche Gemeinden gegeben.

[Archäologie: Die Kaaba von Mekka ist der Beweis für Christentum auf der Arabischen Halbinsel]
Die Kaaba ist der schlagende Gegenbeweis [S.135]. Der Ort der Kaaba war die Verehrungsstätte der heidnischen Mondgöttin Allat und der Göttin des Morgensterns, Uzza. Ihre Symbole, Stern und Sichelmond, zieren noch heute die Flaggen mehrere muslimischer Länder. Der Stein der Allat, die zugleich Fruchtbarkeitsgöttin war, ist an einer Ecke der Kaaba eingemauert. Aus der christlichen Periode der Kaaba stammt die noch deutlich sichtbare halbrunde Grundmauer der früheren Apsis [S.136].

[Islamische Lügentradition: Forschungsverbot bei christlichen Stätten]
Weitere Relikte des Geländes um die Kirche herum ruhen [S.135] unter dem Pflaster des Moscheebezirks sind aber wie alle anderen nicht-islamischen Stätten Saudi-Arabiens der Forschung nicht zugänglich.

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Fotoquellen

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