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Norbert G. Pressburg: Good bye Mohammed - Mohammed gab es nie

8. Die "Goldenen Zeiten" des Islam - verklärte Blicke in eine nicht existente Vergangenheit

8a. Die "Goldenen Zeiten" sind ERFUNDEN - die Realität um 600 bis 800 in der Wüste

Die Realität um 600 bis 800 in der Wüste -- Islamische Lügentradition: Die "Goldenen Zeiten" des Islams - die Zeit des erfundenen Mohammed und der erfundenen ersten vier Kalifen -- Forschung: Das karge Leben in der arabischen Wüste - Raubzüge gegen Nachbarn ohne Ende -- Islamische Lügentradition: Mohammed lässt rauben und morden -- Forschung: Die Verhältnisse in der Wüste wie in der europäischen Bronzezeit

präsentiert von Michael Palomino (2015)

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8. Die "Goldenen Zeiten" des Islam - verklärte Blicke in eine nicht existente Vergangenheit

"Moses, Jesus, Muhamad - diese Verbrecher."
Der "islamische" Philosoph ar-Razi (865-925)

"Die Quelle des Unglaubens liegt darin, solch grässliche Namen wie Sokrates, Hippokrates, Plato und Aristoteles überhaupt gehört zu haben."
Der islamische "Philosoph" al-Ghazali (1058-1111)


8a. Die "Goldenen Zeiten" sind ERFUNDEN - die Realität um 600 bis 800 in der Wüste

[Islamische Lügentradition: Die "Goldenen Zeiten" des Islams - die Zeit des erfundenen Mohammed und der erfundenen ersten vier Kalifen]
Ob der ehemalige ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser, ob Saddam Hussein, ob ein beliebiger Prediger beim Freitagsgottesdienst, ob ein gläubiger Journalist in einer Zeitungsredaktion oder Osama bin Laden in den afghanischen Bergen: Jeder beruft sich auf die "Goldenen Zeiten" des Islams.

Was ist mit diesen "Goldenen Zeiten" gemeint?

Zunächst einmal wird unter der "Goldenen Zeit" die Lebenszeit des Propheten verstanden und die Zeit seiner unmittelbaren Nachfolger, der "Rechtgeleiteten Kalifen".

"Golden", weil zu jener Zeit die Offenbarungen des Propheten, also das Wort Gottes, Gesetz gewesen sein sollen. Der Prophet selber habe über die Einhaltung gewacht und selber als leuchtendes Vorbild gedient - also schlichtweg der Idealzustand für einen gläubigen Muslim. Auch die sozialen Umstände seien ideal gewesen. Dies habe sich auch noch unter den unmittelbaren Nachfolgern des Propheten fortgesetzt, die alle aus seinem Verwandtenkreis gestammt hätten.

Wie wir wissen gibt es dazu keine harten Fakten, die Schriften entstammen ausschliesslich religiösen Quellen und sind deshalb als Glaubenssache zu betrachten. Es ist also der Glaube, der ideale Verhältnisse konstruiert [S.147].

[Forschung: Das karge Leben in der arabischen Wüste - Raubzüge gegen Nachbarn ohne Ende]

Die frommen Erzählungen sollen sich in der Arabischen Wüste, mehr oder weniger zwischen Mekka und Medina, abgespielt haben. Wie wir nun ebenfalls wissen, hat diese Region in der Entstehung des Islams keine Rolle gespielt. Es erscheint daher müssig, über die Zustände in der damaligen Arabischen Wüste tiefschürfend zu räsonieren...

Trotzdem: Die äusseren Umstände in der Arabischen Wüste des 7. Jahrhunderts müssen schwierig gewesen sein. die Menschen bewegten sich am Rande des Existenzminimums, oftmals am Rande des Hungertodes. Noch bis ins 19. Jahrhundert gab es immer wieder kriegerische Ausbrüche aus der arabischen Sandwüste heraus bis ins mesopotamische Kulturland und nach Nordafrika, diktiert von purer Not [70].
[70] In Ägypten gibt es noch heute Dörfer ehemaliger, nicht mehr zurückgekehrter arabischer Plünderer aus dem 19. Jahrhundert, die von der eingesessenen Bevölkerung gemieden werden und mit denen keine Verheiratungen stattfinden.
Man darf annehmen, dass simple beduinische Raubzüge später zu islamischen Glaubensexpeditionen umgearbeitet wurden.

Wie kann diese Gesellschaft ausgesehen haben? Eine darbende, aber hoch ideologisierte Männergesellschaft, bei der im Wesentlichen das Recht des Stärkeren galt.

[Islamische Lügentradition: Mohammed lässt rauben und morden]

Muhamad selber ist nach den traditionellen Berichten das beste Beispiel dafür: Einmal an die Macht gekommen, gab er Morde für missliebige Personen in Auftrag und brach Dutzende von Scharmützeln und Kriegen vom Zaun. (Diese werden heute von der "umma", der "Gemeinschaft der Gläubigen", gefeiert oder zumindest als unvermeidlich dargestellt).

[Forschung: Die Verhältnisse in der Wüste wie in der europäischen Bronzezeit]
Die Geschehnisse, die "golden" gewesen sein sollen, fanden im "Mittelalter" statt - aber in welchem Mittelalter? Das Byzantinische Reich war in dieser Zeit sicher am weitesten, ähnlich auch die arabischen Kernländer. Europa hinkte diesen beiden Regionen im Mittelalter deutlich nach. Aber in der Arabischen Wüste herrschten trotz des Gebrauchs von Eisen bronzezeitliche Verhältnisse - wenn überhaupt.

Gläubige Menschen mögen inmitten erbärmlicher äusserer Umstände ideale Verhältnisse im Inneren postulieren. Tatsächlich ist es aber zweitrangig, wie diese Verhältnisse ausgesehen haben mögen. Ein Problem entsteht erst dann, wenn man die als ideal empfundenen Verhältnisse einer längst [S.148] vergangenen Epoche in andere Lebensräume und Epochen zu transferieren sucht; in unserem Fall bronzezeitliche Verhältnisse einer Wüstengesellschaft ins 21. Jahrhundert einer sich globalisierenden Welt. Das kommt der Weigerung gleich, geschichtliche, soziale und technische Entwicklungen, also schlicht den Fortgang der Zeit, anzuerkennen. Genau das tut die recht moderne islamische Ideologie der "salafiyya". Diese Fixierung auf eine längst vergangene Zeit in einem extremen Lebensraum, mit Akteuren, von denen wir eigentlich nichts wissen, ist ein Klotz am Bein der heutigen Muslime - jedenfalls jenes Teils, der sich dieses Verhältnisse zurückwünscht [S.149].

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