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Teil 1 - 2 - 3 -

Islam-Terror - islamischer Terror - islamistischer Terror. Teil 2

Man muss den Tatsachen in die Augen schauen: Es wäre eben schon gut, wenn alle Religionen die Menschenrechte beachten müssten, und wenn die "Religionsfreiheit" endlich klar den Menschenrechten unterstellt würde. Aber die Justiz in Europa schläft lieber und behandelt nur extreme "Einzelfälle"...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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11.11.2010: Islamischer Vater aus Marokko, mit Schweizerin verheiratet, wollte die Tochter umbringen - sie überlebte dank Sonnenstoren und Bäumen

Es ist schon eigenartig-kriminell, wie der islamische Vater aus Marokko sich die Lösung von Konflikten vorstellt. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: 12 Jahre hinter Gitter: Vater stiess Tochter vom Balkon; 11.11.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/19196768

<Das Neuenburger Geschworenengericht hat einen 43-jährigen Vater wegen versuchten Mordes für schuldig befunden. Der Mann hatte seine 7-jährige Tochter aus dem dritten Stock vom Balkon gestossen.
Es sei ein Wunder, dass das Mädchen den Sturz überhaupt überlebt habe, sagte der Gerichtspräsident, während er das Urteil verlas. Der Vater habe bis zum Schluss die Absicht verfolgt, seine Tochter zu töten, gab er sich überzeugt.

Mit seinem Strafmass ist das Gericht zum grössten Teil dem Antrag des Staatsanwaltes gefolgt. Dieser hatte am Mittwoch für den Angeklagten eine Gefängnisstrafe von 13 Jahren wegen versuchten Mordes gefordert. Hingegen lehnte es die vom Staatsanwalt verlangte Verwahrung ab.

Die Gefahr eines Rückfalls sei klein, sagte der Gerichtspräsident. Der Mann habe keine juristische Vorgeschichte und seine Taten stünden in engen Zusammenhang mit der damals vorherrschenden Situation. Es sei daher wenig wahrscheinlich, dass der Mann diese Tat wiederholen werde, sagte der Präsident

«Du wirst sterben, meine Schöne»

Die Tat ereignete sich am 15. Juni 2009. Während eines Streits kam es zwischen dem Mann und seiner Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Neuenburg zu Handgreiflichkeiten. Der Mann verletzte die Frau schwer im Gesicht und an den Armen, indem er sie mit einer Eisenstange schlug. Die Frau konnte zu einer Nachbarin flüchten.

Drauf hin packte der Beschuldigte seine damals 7-jährige Tochter. Er schleifte sie auf den Balkon und sagte: «Du wirst sterben, meine Schöne.» Dann hatte er seine Tochter aus dem dritten Stock ins Leere fallen lassen.

Das Mädchen überlebte den Sturz dank eines Sonnenstorens und Bäumen, die den Fall bremsten. Es erlitt jedoch mehrere Brüche am Oberschenkel und verschiedene andere schwere Verletzungen.

Mädchen ist glaubwürdiger als Vater

Der Vater hatte am Mittwoch vor Gericht ausgesagt, dass sich seine Tochter selbst vom Balkon gestürzt habe - aus Angst vor dem vorangegangenen Streit zwischen ihren Eltern. Diese Argumentation überzeugte das Gericht jedoch nicht.

Vielmehr glaubte es der Tochter, die zwar am Prozess selbst nicht teilnahm, jedoch früher mehrere Male glaubwürdig ihre Sichtweise der Tat dargelegt hatte. Zwei Psychotherapeuten bestätigten zudem die Glaubwürdigkeit des Mädchens.

Das Gericht sah es zudem als erwiesen an, dass sich der Mann mit den Angriffen gegen seine Frau der eventualvorsätzlichen Tötung schuldig gemacht hatte. Es verurteilte ihn überdies zu einer Genugtuung an seine Tochter von 60 000 Franken. Die Mutter erhält 20 000 Franken.

Der Mann, aus Marokko stammend, heiratete 2001 die Schweizerin. Die beiden hatten sich zwei Jahre zuvor in Marokko kennengelernt. Zur Geburt der gemeinsamen Tochter liess sich das Paar 2002 in der Schweiz nieder. Während der Gerichtsverhandlung wurde klar, dass die beiden eine konfliktreiche Beziehung führten. Die Frau erwägte die Scheidung.

(sda)>

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Oktjabrsk (Baschkirien) 19.11.2010: Islamist greift russischen Wache-Polizisten grundlos mit Messer an und verletzt ihn schwer - und bei der Festnahme verletzt er einen weiteren Polizisten

Scheinbar ist die Gebetsform "Allah ist gross" nicht ganz ohne Aggressionen. Der Attentäter wollte, dass die ganze Welt nach der Scharia lebt. Scheinbar sollte man eine neue, friedlichere Gebetsform finden, und die Scharia sollte vielleicht einmal weltweit verboten werden. Aber lesen Sie selbst:

aus: Russland Aktuell: Messerattacke auf Polizisten mit Ruf "Allah ist gross"; 19.11.2010;
http://www.aktuell.ru/russland/news/messerattacke_auf_polizisten_mit_ruf_allah_ist_gross_28286.html

Ufa. In Baschkirien hat ein 18-Jähriger einen vor einem Polizeirevier Wache stehenden Polizisten mit Messerstichen schwer verletzt. Der Täter wird radikalislamischen Wahhabiten-Kreisen zugerechnet.

Bei der Tat gestern Abend schrie der Angreifer „Allah ist groß!“ Mehrere Polizisten konnten den jungen Mann anschließend stellen und überwältigen. Dabei wurde ein weiterer Beamter leicht verletzt.


Bei Russland-Aktuell
• Kadyrow: Nur noch 70 Separatisten in Tschetschenien (22.10.2010)
• Kaukasus: Jagd auf Untergrundkämpfer im Bergwerk (22.10.2010)
• Spaltung: Tschetschenische Kämpfer wählen neuen Chef (08.10.2010)
• Moslems fordern Einführung islamischer Gerichtshöfe (05.10.2010)
• Islamisten attackieren Tadschikistan: 28 Soldaten tot (23.09.2010)
Nach der Festnahme wurde in der Tasche des Attentäters ein Zettel mit der Aufschrift “In Oktjabrsk und in aller Welt muss Allahs Gesetz gelten“ gefunden. Der Täter soll jetzt auch psychologisch untersucht werden. Nach Angaben des baschkirischen Vizeinnenministers Ruslan Scharafutdinow sagte der Täter aus, er habe einen beliebigen Milizbeamten töten wollen, „da diese dabei stören, nach der Scharia zu leben“.

In Oktjabrsk und Umgebung war in diesem Jahr bei einer großen Polizeiaktion eine Gruppe Wahhabiten ausgehoben worden, die angeblich Kontakte zum Terror-Untergrund im Kaukasus geknüpft hatte und selbst Terroranschläge vorbereiten wollte.

Die Islamisten seien schon zuvor lange von den Behörden beobachtet worden, doch hatte es bis dahin keinen Anlass zum Eingreifen gegeben. Als die Gruppe dann jedoch einen Raubüberfall auf ein Lagerhaus beging, kam es zu mehreren Festnahmen. Der Angriff des jungen Mannes auf den Polizeibeamten wird deshalb auch als Racheakt gewertet.

Islamisten-Webseiten hatten vom Bestehen einer über 50 Mann starken Kämpfer-Gruppe in der mehrheitlich islamischen Teilrepublik am Ural gesprochen.

(ld/.rufo/St.Petersburg)>

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Scharia-Saudi-Arabien 22.11.2010: <Saudische Islamschulen: Judenhass und Handabhacken im Lehrplan>

Es war nicht anders zu erwarten, dass das Saudi-Regime auch die Scharia ganz konkret im Lehrplan verbreitet. Wieso führen die westlichen Länder noch Handel mit Saudi-Arabien? Richtig, wegen dem Erdöl, weil die dummen westlichen Industrienationen über 50 Jahre lang die Forschung bei der Sonnenenergie verschlafen haben. Und auch all die Erdölprodukte brauchen Ersatzprodukte. Aber lesen Sie selbst:

aus: Spiegel online; 22.11.2010; http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,730495,00.html

BBC-Web-Seite (Screenshot): Anleitung für das Abhacken von Körperteilen

Hand ab für Diebe, Steinigung für Homosexuelle: Derart drakonische Strafen werden in saudi-arabischen Schulbüchern erklärt und mit dem Koran begründet. Antisemitismus steht ebenfalls auf dem Lehrplan - auch in Islamschulen in Großbritannien. Die Regierung in London ist empört.

Aus Saudi-Arabien kommen immer wieder Meldungen über die archaische Strafjustiz des Landes. Enthauptung mit dem Schwert, Amputationen als Strafe für Diebstahl, Steinigung bei Ehebruch oder homosexueller Liebe - in kaum einem Land der Welt sind die Strafen drakonischer und grausamer als in dem Königtum auf der Arabischen Halbinsel.

Dass dieses Rechtsverständnis offenbar auch in saudischen Wochenend- und Abendschulen in Großbritannien unterrichtet wird, empört derzeit die britische Regierung. Rund 5000 Schüler zwischen sechs und 18 Jahren besuchen eine der etwa 40 muslimischen Religionsschulen, die Kinder und Jugendliche in religiösen Fragen und in saudi-arabischer Kultur unterweisen.

Wie man Dieben Hände und Füße amputiert und dass sich Juden in Schweine oder Affen verwandeln - derart bizarrer Lehrstoff wird nach Recherchen des Fernsehsenders BBC auch in Großbritannien muslimischen Kindern beigebracht, die in den saudi-arabischen Einrichtungen lernen.

Antisemitismus und Schwulenfeindlichkeit "absolut unangemessen"

Bildungsminister Michael Gove sagte, Antisemitismus und Schwulenfeindlichkeit seien bei der Ausbildung junger Menschen "absolut unangemessen". Gove will Unterricht dieser Art in Großbritannien künftig unterbinden. "Saudi-Arabien ist ein souveränes Land. Ich will mich nicht in dessen Bildungssystem einmischen. Aber eins ist klar: In englischen Schulen kann antisemitisches Gedankengut nicht gelehrt werden."

Die BBC schickte für die Recherche des Magazins "Panorama" ("British Schools, Islamic Rules" auf BBC One, Montag, 22. November, 20.30 Uhr) einen Arabisch sprechenden Mitarbeiter in eine der Wochenendschulen der Organisation namens "Saudi-arabische Studentenclubs und Schulen in Großbritannien und Irland".

Der Bibliothekar zieht für den Rechercheur staatliche saudi-arabische Schulbücher aus dem Regal. Der BBC-Mitarbeiter liest daraus judenfeindliche Passagen vor: Von Schülern werde verlangt, "verwerfliche" Charaktereigenschaften von Juden aufzulisten. Zudem werde vor einer "Verschwörung" der Juden gewarnt, die nach der "Kontrolle über die Welt und ihre Ressourcen" strebten. Und Kinder würden darauf hingewiesen, dass Homosexualität mit dem Tod geahndet werde. Laut BBC weist ein Schulbuchtext auf Meinungsverschiedenheiten hin, ob Schwule als Bestrafung gesteinigt, verbrannt oder von einer Klippe gestürzt werden sollen.

Saudische Botschaft bestreitet Verbindung zu den Islamschulen

Anderswo in den Lehrmaterialien zeigt eine Grafik den Schülern die passende Stelle für das Amputieren von Händen und Füßen. Daneben steht: "Die Hände von Dieben werden für eine erste Straftat abgehackt, ihre Füße für ein weiteres Vergehen." Zunächst müsse die rechte Hand am Handgelenk abgetrennt werden. Um die Blutung zu stoppen, solle die Wunde dann verödet werden.

Der BBC zufolge richtet sich das Buch an 15-Jährige und erklärt die Gesetze nach dem islamischen Recht der Scharia. In einem Lehrbuch für Sechsjährige heiße es, dass Menschen, die nicht an den Islam glauben, nach dem Tod in der Hölle landen.

Die saudi-arabische Regierung sagte dem Sender BBC, sie habe keine offizielle Verbindung zu den Einrichtungen und befürworte sie nicht. Allerdings belegt der Sender, dass ein Gebäude in West-London, in dem eines der Lehrbücher gefunden wurde, dem saudischen Staat gehört.

Bisher werden private Schulen in Großbritannien, die weniger als 12,5 Stunden pro Woche unterrichten, von der Regierung nicht überprüft. Das soll sich nun ändern, kündigte Bildungsminister Gove an. Anfang des Jahres diskutierten britische Politiker bereits über die Prügelstrafe an religiösen Wochenendschulen. Ziel war es, körperliche Strafen zu verbieten, wie an den allgemeinbildenden öffentlichen und privaten Schulen.

Bereits vor drei Jahren hatte die BBC aufgedeckt, dass an der King Fahad Academy in London saudische Textbücher verwendet wurden, in denen Christen als Schweine und Juden als Affen bezeichnet wurden. Nach massiven Protesten hatte die King Fahad Academy 2007 die saudischen Schulbücher aus ihren Schränken entfernt.

cht/AFP/dpa>

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Deutschland 25.11.2010: Familienministerin Schröder kritisiert die muslimischen Männer in Deutschland, die zu höherer Gewalt neigen - auch gegen deutsche Kinder

Statt die eigenen Probleme zu lösen, werden "Feinde" vernichtet. Das ist nicht nur das Verhalten der Verunreinigten Staaten, sondern auch vieler muslimischer, junger Männer in Deutschland. Das ist mit dem Wort "Dschihad" ("heiliger Krieg") begründet. Aber lesen Sie selbst:

aus: Welt online: Integration: Schröder kritisiert "Machokultur bie Muslimen"; 25.11.2010;
http://www.welt.de/politik/deutschland/article11222733/Schroeder-kritisiert-Machokultur-bei-Muslimen.html

Familienministerin Schröder beklagt die erhöhte Gewaltbereitschaft männlicher Muslime – auch gegen deutsche Kinder. Und sie nimmt Imame in die Pflicht.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder beklagt eine deutliche erhöhte Gewaltbereitschaft unter jungen, männlichen Muslimen. „Wir dürfen hier keine falschen Tabus aufbauen: Es gibt eine gewaltverherrlichende Machokultur bei einigen jungen Muslimen, die auch kulturelle Wurzeln hat“, sagte Schröder dem „Wiesbadener Kurier“. Die CDU-Politikerin will dazu am Freitag in Berlin zwei Studien vorstellen, die ihr Haus in Auftrag gegeben hatte.

Die Gewaltbereitschaft unter jungen, männlichen Muslimen ist nach Aussage der Ministerin „deutlich höher“ als bei nichtmuslimischen Jugendlichen. Soziale Benachteiligung und Diskriminierung seien hierfür wichtige Faktoren, reichten aber nicht als Erklärung. „Es gibt einen Zusammenhang zwischen Religiosität, Machonormen und Gewaltgeneigtheit“, sagte Schröder.

Auffallend sei auch eine zunehmende Feindlichkeit gegenüber Deutschen, betonte die Ministerin weiter. „Nicht selten werden deutsche Kinder an den Schulen gemobbt, nur weil sie deutsch sind. Auch das dürfen wir nicht länger hinnehmen“, sagte Schröder. Bereits im Oktober hatte sie eine Deutschenfeindlichkeit von Migranten beklagt und von Rassismus gesprochen. In der Pflicht sieht sie vor allem jene, die in der muslimischen Gesellschaft Werte prägten. Das seien vor allem Imame.

dapd/jm>

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20 minuten online, Logo

14.12.2010: Hausdurchsuchung im Verein "Einladung zum Paradies" - und Islamist Vogel droht mit Hölle für Frau Merkel

Bei dieser Sachlage scheint es eigenartig, wieso der Herr Islamist Pierre Vogel nicht gleich in Haft gewandert ist, wegen massiver Volksverhetzung. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Nach Razzia: Vogel prophetziet Merkel Höllenqualen; 14.12.2010;

<Der Islamist Pierre Vogel droht der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, sie werde in der Hölle schmoren: Wenn sie vor dem Tod nicht zum Islam übergetreten sei.

Islamist Pierre Vogel glaubt eine Razzia sei durchgeführt worden, «weil man Angst hat, dass wir in Deutschland die Mehrheit gewinnen».

Der radikal-islamische Prediger Pierre Vogel hat die Hausdurchsuchungen in Räumen seines Vereins «Einladung zum Paradies» als «Schande für die Demokratie» bezeichnet. Sein Verein wolle Menschen vom Islam überzeugen. Dies sei mit dem Grundgesetz vereinbar, sagte Vogel in einer am Dienstagnachmittag auf seiner Internetseite verbreiteten Videobotschaft.

«Man hat bei uns eine Razzia gemacht, weil man Angst hat, dass wir in Deutschland die Mehrheit gewinnen und dann über demokratische Wege das Grundgesetz abschaffen und mit der Scharia auswechseln», sagte Vogel. Das Ziel des Vereins beschränke sich jedoch darauf, «Menschen zum Islam einzuladen».

An Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und deutsche Verfassungsschützer richtete Vogel die Botschaft: «Wenn Ihr sterbt und Ihr habt den Islam nicht angenommen, dann werdet Ihr für Ewigkeit in die Hölle gehen und dort Qualen erleiden, die schlimmer sind als alle Qualen die Ihr euch überhaupt vorstellen könnt.»

Die deutschen Sicherheitsbehörden hatten auf Anordnung des Bundesinnenministeriums seit Dienstagmorgen 23 Privat- und Vereinsräume der Gruppen «Einladung zum Paradies» und «Islamisches Kulturzentrum Bremen» (IKZB) durchsucht. Ziel ist es nach Angaben von Berliner Sicherheitskreisen, die Vereine zu verbieten.

(dapd)>

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20 minuten online, Logo

Safismus 18.12.2010: Safistische, islamistische Prediger predigen Psychoterror und gegen jede Menschenrechte

Ist das Religionsfreiheit? Ja, das ist Religionsfreiheit. So pervers ist dieses Europa geworden. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Salafismus: Todesstrafe, Höllenqualen und Heiliger Krieg; 18.12.2010;
http://www.20min.ch/news/ausland/story/Todesstrafe--Hoellenqualen-und-Heiliger-Krieg-19794753

<von Ulrich Kraetzer, AP
- Islamistische Prediger bewegen sich mit ihren Aussagen am Rande der Verfassungsmässigkeit. In Deutschland rücken sie in den Blickpunkt der Behörden. Pierre Vogel ist nicht der Radikalste.

Islamistische Prediger des sogenannten Salafismus stehen im Blickpunkt der Sicherheitsbehörden. Laut Verfassungsschutz handelt es sich um die am schnellsten wachsende radikale Strömung innerhalb des Islams. Ihre Vorbeter predigen meist auf deutsch und verbreiten ihre Botschaften auf sogenannten Islamseminaren in Moscheen, vor allem aber im Internet.

Als grösste salafistische Gruppe in Deutschland gilt der Verein «Einladung zum Paradies (Braunschweig/Mönchengladbach) mit dem rheinländischen Konvertiten Pierre Vogel. Als besonders radikal gelten die Prediger der Gruppe «Die wahre Religion» (Köln/Bonn). Anders als Vogel und der Verein «Einladung zum Paradies» legitimieren sie auch den bewaffneten Heiligen Krieg.

In diesem Artikel werden Aussagen dokumentiert aus im Internet verbreiteten Ansprachen von Predigern dieser Gruppen.

Pierre Vogel, «Einladung zum Paradies»:

«Wenn Allah befiehlt, dass ein verheirateter Ehebrecher und eine Ehebrecherin gesteinigt werden, was ist dann? Dann ist das richtig, dass derjenige der diesen Befehl bekommen hat, wie der Prophet Mohammed, dass er es macht. Und wenn er es nicht macht, dann ist er Gott ungehorsam.»

«Laut Grundgesetz darfst du deine Frau nicht nötigen. Im Islam ist es erlaubt, dass in speziellen Fällen, wo die Frau Gott gegenüber ein Verbrechen begeht, dass es dem Mann erlaubt ist, der Frau einen Schlag zu geben, der einer Nötigung gleich kommen würde. (...) Das ist dem Mann erlaubt, aber das ist keine Pflicht im Islam, sondern das ist lediglich erlaubt. (...) Das heisst: In der Realität kommt es gar nicht zu einem Problem.»

«Wenn Sie, Frau Merkel, oder auch ihr Verantwortungslosen vom Verfassungsschutz und Co., die ganzen anderen Behörden, wenn Ihr heute sterbt, ohne den Islam angenommen zu haben, oder morgen oder übermorgen, oder in hundert Jahren von mir aus, dann werdet Ihr danach für alle Ewigkeiten in die Hölle gehen.»

«Ich schlage vor, lassen Sie und doch einfach mal, Frau Merkel, für ein Jahr für die muslimische Jugendlichen zum Beispiel in Neukölln, für die ganzen Gangs und so, die Scharia einführen. Das heisst, für Ehrenmord gibt?s die Todesstrafe, für Klauen, Raub, gibt?s die Hand ab und dann wollen wir mal schauen, wie das ganze sich entwickelt.»

«Wir sagen ganz klar. World Trade Center. Madrid, das ist meine Aussage, sind alles Dinge, egal ob es Muslime gemacht haben oder Nicht-Muslime, die verboten sind. Du kannst nicht Ungerechtigkeit mit Ungerechtigkeit bekämpfen und unschuldige Menschen töten. Ganz einfach.»

Abu Abdullah, «Die wahre Religion»:

«Was ist ein NATO-Einsatz für Dich? Es sind doch Menschen die sind am Kämpfen mit Waffen und töten. Ja das gleiche gibt?s bei uns auch. Im Islam heisst es nur nicht NATO, BND, KSK usw. sondern (es) heisst ja Jihad. Was ist das? Ist das gleiche ungefähr. Ist wie Bundeswehr. Bei uns heisst (es) Jihad. Der Unterschied ist was? Die einen kämpfen für die Ungerechtigkeit die anderen für die Gerechtigkeit. Die eine kämpfen für den Satan, töten Frauen und Kinder, und dann sagen die, wir haben uns bei der afghanischen Regierung entschuldigt. Entschuldigt?»

«Wenn der erste Blutstropfen den Körper verlassen hat, hat Allah ihm alle seine Sünden vergeben. Allahu Akbar! Warum? Weil er hat alles gegeben für Allah. Er hat sein Leben verkauft für Allah.»

«Du weisst, dass das Urteil Hand abhacken ist bei bestimmten Sachen (..) wenn (es) das Urteil von Allah (ist), dann ist das so. Und dann ist (es) das Beste was es gibt. Und derjenige der das und das macht, kriegt Todesstrafe. Todesstrafe ist gerecht. Und das kannst du auch sagen, (du) brauchst (dich) nicht zu schämen. Und öffentliche Todesstrafe? Öffentliche Todesstrafe! Im Stadion oder keine Ahnung wo, ist doch egal wo.»

Auspeitschen und steinigen

«Wenn ein Mensch Unzucht begangen hat, der nicht verheiratet ist, der muss ausgepeitscht werden. Wenn jemand verheiratet ist und Unzucht begeht, der muss gesteinigt werden. Das sind Allahs Gesetze.»

«Wir haben hier eine Aufgabe. Wenn wir diese Aufgabe nicht erfüllen können und schnellstens dann müssen wir auswandern. Inschallah. Nehmt jeder diese Aufgabe ernst. Ab sofort auf die Strasse gehen mit Leuten Dawa (»Mission«/»Einladung zum Islam«) machen!»>

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Peschawar (Pakistan) 25.12.2010: Frau macht Selbstmordanschlag mit Hilfe einer Burka

Eine Burka ist die ideale Kleidung, einen Selbstmordanschlag durchzuführen. Das ist ja nicht der erste solche Fall. Es wäre von Vorteil, wenn auch der Islam die Burka verbieten würde und für Frauen schönere Kleider erlauben würde, dann könnte so etwas nicht mehr passieren. Aber lesen Sie selbst:

aus: Spiegel online: Pakistan: Frau in Burka sprengt sich in die Luft - viele Tote; 25.12.2010;
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736542,00.html

<dpa

Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Versorgungszentrum im Nordwesten Pakistans sind am Samstag mindestens 40 Menschen gestorben. Ziel der Bluttat war laut Polizei eine Station, in der das Welternährungsprogramm und andere Organisationen Lebensmittel verteilten.

Peschawar - Eine mit Sprengstoff und Handgranaten bewaffnete Frau in einem Ganzkörperschleier hat in Pakistan ein Blutbad angerichtet. Mindestens 42 Menschen starben bei dem Selbstmordattentat in einem Zentrum für internationale Nahrungsmittelhilfe in der Stadt Khar im Distrikt Bajaur. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt, etliche davon schwer.

Die junge Attentäterin in ihrer Burka hatte laut Augenzeugen zunächst Handgranaten in die Menge geworfen, als sie am Tor von Sicherheitskräften gestoppt wurde. Dann habe sie sich in die Luft gesprengt. "Körperteile, Hände und Füße lagen nahe dem Tor verstreut", sagte ein Augenzeuge.

Die Attentäterin habe die Menschen während der Ausgabe von Nahrungsmitteln angegriffen, sagte ein Regierungsvertreter der Region Bajaur an der afghanischen Grenze am Samstag. Auf dem Gelände waren zum Zeitpunkt des Anschlags am Samstag etwa 300 Menschen versammelt. In dem Zentrum im unruhigen pakistanischen Stammesgebiet an der Grenze zu Afghanistan werden Flüchtlinge mit Nahrungsmittelhilfen der Uno versorgt. Tausende Menschen sind wegen der Kämpfe zwischen Regierungssoldaten und den radikalislamischen Taliban auf der Flucht und auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Der Anschlag ereignete sich einen Tag nach heftigen Gefechten in einer Nachbarregion zwischen pakistanischen Taliban und Sicherheitskräften, bei denen 11 Soldaten und 24 Extremisten getötet wurden. Ein Krankenhaussprecher sagte, er selbst habe 40 Leichen gezählt. Die Zahl der Toten könne jedoch noch steigen, da es mehr als 50 Schwerverletzte gebe. Bei den Opfern handelt es sich offiziellen Angaben zufolge um Flüchtlinge, die sich vor Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und den Extremisten in Sicherheit bringen wollten.

Bei Angriffen auf Verstecke von Aufständischen im Nordwesten Pakistans sind auch nach Behördenangaben mindestens 40 Menschen getötet worden. Die Stellungen der Rebellen in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan seien aus Hubschraubern beschossen worden, sagte ein hochrangiger Vertreter des Bezirks Mohmand. Die Streitkräfte hätten damit auf Angriffe auf fünf Kontrollposten am Freitag reagiert. Ein Vertreter der Sicherheitsbehörden und Militärangehörige bestätigten die Angaben. Demnach fanden die Angriffe in den Dörfern Baizai und Lakro statt.

Im Grenzgebiet zu Afghanistan halten sich viele radikalislamische Extremisten auf. Mit einer ganzen Serie von Angriffen versucht die pakistanische Armee, sie von dort zu vertreiben. Dabei wurden schon viele hundert Kämpfer getötet. Dennoch gelingt es den Extremistengruppen immer wieder, Anschläge im ganzen Land auszuführen, bei denen ebenfalls Hunderte Menschen ums Leben kamen.

rom/Reuters/dapd/dpa>

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Pakistan 4.1.2011: <Gouverneur von Leibwächter erschossen> - wegen Meinungsverschiedenheit um ein "Blasphemiegesetz" gegen religiöse Minderheiten

Wer anderer Meinung ist, wird abgeknallt. So ist das im Islam noch häufig. Es gibt eine hohe Dunkelziffer, und der hier präsentierte Fall ist nur die Spitze des Eisbergs.  Die Grünen in Europa meinen ja bis heute, Islam sei eine "kulturelle Bereicherung". Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online; 4.1.2011; http://www.20min.ch/news/ausland/story/22426007

<von Asif Shahzad, dapd
- Bei einem Anschlag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist der Gouverneur der Provinz Punjab erschossen worden – von seinem eigenen Leibwächter. Eine dreitägige Staatstrauer wurde angeordnet.

Gouverneur Salman Taseer wurde in Islamabad erschossen.

Bei einem Anschlag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist am Dienstag der Gouverneur der Provinz Punjab von seinem eigenen Leibwächter erschossen worden. Gouverneur Salman Taseer ist das prominenteste Opfer eines Anschlags in Pakistan seit dem Attentat auf die damalige Ministerpräsidentin Benazir Bhutto im Dezember 2007.

Hintergrund des Anschlags ist offenkundig seine Kritik an den umstrittenen Blasphemiegesetzen Pakistans, die zu Todesurteilen gegen Christen geführt haben und von radikalen Muslimen erbittert verteidigt werden.

Der festgenommene mutmassliche Attentäter sagte der Polizei, er habe Taseer getötet, weil «der Gouverneur die Blasphemiegesetze als schwarze Gesetze beschrieben hat», wie Innenminister Rahman Malik anschliessend berichtete.

Taseer war ein führendes Mitglied der regierenden Volkspartei und galt als enger Vertrauter von Präsident Asif Ali Zardari, dem Witwer Bhuttos. «Er war die mutigste Stimme seit Benazir Bhutto für die Rechte von Frauen und religiösen Minderheiten», sagte Farahnaz Isphahani, eine Mitarbeiterin des Präsidenten und Freundin des Toten. «Oh Gott, wir werden ihn vermissen.»

Laut Polizei wurde Taseer von einem Mitglied seiner handverlesenen Leibwächtertruppe niedergeschossen, nachdem er das luxuriöse Einkaufszentrum Khosar Market erreicht hatte. Augenzeugen berichteten, die Schüsse seien gefallen, als der Gouverneur aus dem Auto gestiegen sei. Taseer sei zusammengebrochen, und Polizisten hätten das Feuer auf den Attentäter eröffnet. Der Verdächtige wurde festgenommen. Ob er verwundet wurde, war zunächst unklar. Andere Leibwächter wurden vernommen.

Todesurteile gegen Christen

Das seit 1980 geltende Blasphemiegesetz steht in Verruf, religiöse Minderheiten zu unterdrücken und den islamischen Extremismus zu befeuern. Auf Grundlage des Gesetzes wurde im vergangenen Jahr beispielsweise die Christin Asia Bibi zum Tode verurteilt. Die fünffache Mutter sitzt bereits seit fast zwei Jahren hinter Gittern, weil sie Jesus über den Propheten Mohammed gestellt haben soll. Sie macht geltend, die Vorwürfe gingen auf einen persönlichen Streit mit einer Gruppe muslimischer Frauen zurück. Neben verschiedenen Menschenrechtsgruppen hat auch Papst Benedikt XVI. ihre Freilassung gefordert.

Auch Gouverneur Taseer hatte sich für die Christin eingesetzt und Ende November gesagt, er sei sich sicher, Präsident Zardari werde die Frau bald begnadigen. Er selbst werde das Gesuch vorbringen und werde ihr vergeben. Der Minister für Minderheiten, Shahbaz Bhatti, hatte in diesem Zusammenhang erklärt, eine Überprüfung der Gesetze stehe aus. Keines der wegen Blasphemie ausgesprochenen Todesurteile gegen Christen sei jemals tatsächlich vollstreckt worden.

In Pakistan mit seiner überwiegend muslimischen Bevölkerung kam es zudem immer wieder zu tödlichen Übergriffen wütender Volksmassen gegen Angehörige der christlichen Minderheit. Anlass waren beispielsweise Gerüchte, Christen hätten den Koran geschändet.>

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Saudi-Arabien 4.1.2011: Weil die Religionspolizei sich von Blicken einer Frau "provoziert" fühlte, soll deren Ehemann 30 Peitschenhiebe erhalten

Wir danken für den islamisch-terroristischen Kulturbeitrag von 30 Peitschenhieben wegen eines Blicks einer Frau auf einen saudischen Religionswächter aus Saudi-Arabien. Aber lesen Sie selbst:

aus: Welt online: Saudi-Arabien: Peitschenhiebe für Ehemann einer unverhüllten Frau; 4.1.2011;
http://www.welt.de/politik/ausland/article11968318/Peitschenhiebe-fuer-Ehemann-einer-unverhuellten-Frau.html

<Die Kleidungsvorschriften des Korans sind unterschiedlich auslegbar. So muss zwischen Schleier und Verschleierung unterschieden werden. Teilweise wird darunter nur die Bedeckung des Haares verstanden, teilweise aber auch die komplette Verhüllung des Körpers.

Weil sich ein Religionspolizist von den unverhüllten Augen einer Frau provoziert fühlte, muss nun deren Ehemann büßen. Mit 30 Peitschenhieben.

Ein friedlicher Innenhof in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens. Tatsächlich handelt es sich um den zentralen Exekutionsplatz der Stadt. In den anliegenden Gebäuden sitzt die Religionspolizei.

In Saudi-Arabien soll ein Mann ausgepeitscht werden, weil seine Ehefrau ihre Augen in der Öffentlichkeit gezeigt hat. Dieses bizarre Urteil fällte ein Richter in Saudi-Arabien. Der Konflikt um die schönen Augen der ansonsten komplett verhüllten jungen Frau entbrannte im vergangenen Monat in einem Basar der Stadt Hail.

Ein Angehöriger der islamischen Religionspolizei fühlte sich wohl von den Blicken der Frau gestört, die in Begleitung ihres Ehemannes und eines Verwandten ihres Mannes unterwegs war. Wie die saudische Zeitung „Al-Watan“ am Dienstag berichtete, forderte er deshalb den Ehemann auf, dafür zu sorgen, dass seine Frau nicht nur ihren Körper, die Haare und das Gesicht mit schwarzen Schleiern bedeckt, sondern auch ihre Augen.

Als sich der Mann weigerte, diesem Befehl Folge zu leisten, kam es zum Streit. Der Religionspolizist zückte ein Messer und stach zu. Vor Gericht behauptete der Tugendwächter später, der Mann habe ihn geschlagen. Der Ehemann und sein Verwandter wurden nun beide wegen „unerlaubten Herumlaufens inmitten von Frauen“ zu jeweils 30 Peitschenhieben verurteilt. Die Staatsanwaltschaft will das Urteil anfechten.

In Saudi-Arabien müssen alle Frauen in der Öffentlichkeit bodenlange Gewänder und schwarze Kopftücher tragen. Viele Frauen binden sich außerdem einen Gesichtsschleier („Nikab“) um, einige legen zusätzlich ein dünnes schwarzes Tuch über die Augen. Ein Gesetz, das vorschreibt, dass Frauen das Gesicht oder sogar die Augen bedecken müssen, gibt es in dem islamischen Königreich aber nicht.

dpa/pku>

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England 6.1.2011: Muslime-Islamisten-Gangs organisieren brutale Zwangsprostitution mit Vergewaltigung inklusive

aus: Welt online: Muslimische Gangs: "Die Mädchen hier sind doch alles Huren"; 6.1.2011;
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12010814/Die-Maedchen-hier-sind-doch-alles-Huren.html

<Autor: Sebastian Borger

Großbritannien beschäftigt sich mit einem alten Tabu: Muslimische Gangs, die weiße Jugendliche erst missbrauchen und dann auf den Strich schicken.

In Großbritannien sorgt eine bisher tabuisierte Abart sexuellen Missbrauchs mit rassistischen Untertönen für Aufsehen. Offiziellen Zahlen zufolge häufen sich in nordenglischen Städten die Fälle von Gangs junger Männer, die Mädchen zwischen zwölf und 16 Jahren den Kopf verdrehen und sie dann monatelang missbrauchen, vergewaltigen auf den Strich schicken.

Die Verachtung der Zuhälter für "weiße" Mädchen.

In Großbritannien sorgen Fälle von brutaler Zwangsprostitution mit rassistischem Unterton für Aufsehen.

Insgesamt 56 Männer wurden in den letzten Jahren wegen des sogenannten „grooming for sex“ verurteilt; Von den 56 Männern stammten 50 von pakistanischen Vorfahren ab. Die Opfer, insgesamt mehrere Hundert, waren überwiegend Weiße. „Um solche Verbrechen zu stoppen, müssen wir darüber reden“, sagt Kriminaloberinspektor Alan Edwards von der Polizei in West Mercia. „Aber alle sind zu ängstlich, über den ethnischen Faktor zu reden.”

Das scheint sich jetzt zu ändern. Es handle sich um ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das im Islam streng verboten ist”, sagt Mohammed Shafiq von der Ramadhan-Stiftung. Anders als vor zwei Jahren, als Shafiq nach ähnlichen Äußerungen „verbal und körperlich angegriffen“ wurde, erfährt der führende Muslim diesmal Zustimmung von Glaubensbrüdern.

„Wir müssen innerhalb unserer Bevölkerungsgruppen ehrlich darüber reden, wie wir dieser Ausbeutung von Kindern ein Ende machen können.“ Ähnlich äußert sich auch der Vorsitzende des Innenausschusses im Unterhaus, Keitz Vaz. Er will die nationale Ermittlungsbehörde für organisierte Kriminalität SOCA in Marsch setzen: „Wir brauchen eine sorgfältige und furchtlose Untersuchung der Netzwerke, egal wohin sie führt.“ Vize-Premier Nick Clegg verspricht, das Innenministerium werde „falls nötig, zusätzliche Forschungsmittel zur Verfügung stellen“.

Übereinstimmend weisen Behörden und Medien darauf hin: Der Missbrauch von Minderjährigen wird in Großbritannien überwiegend von Weißen verübt, 82 Prozent aller Sexualverbrecher, die Haftstrafen absitzen, gehören dieser Bevölkerungsgruppe an, weniger als sechs Prozent sind asiatischer Abstammung. Doch Polizei-Insider verrieten der Londoner "Times“, auf die Gerichte komme „eine Flutwelle“ von Grooming-Verfahren zu.

Den vorläufig letzten Fall einer asiatischen Sex-Gang verhandelte im vergangenen Jahr das Krongericht von Leicester. In der mittelenglischen Stadt Derby hatte eine Gruppe von Männern zwischen 24 und 38 Jahren über Jahre hinweg junge Mädchen in ihren Bann gezogen.

Das Verhaltensmuster war stets das gleiche, wie Bilder von Überwachungskameras belegen: Sie zeigen zwei der Rädelsführer in einem BMW auf den Straßen der Industriestadt, wie sie zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten junge Mädchen ansprechen.

Typischerweise wurden bei der ersten Kontaktaufnahme Handy-Nummern ausgetauscht, bei späteren Treffen kreisten Wodka-Flaschen und Joints. „Ich wurde zunächst gut behandelt und war total begeistert. Später haben sie mich in jeder Hinsicht missbraucht“, sagte ein 16-jähriges Opfer.

Die Gang-Mitglieder beschränkten sich nicht auf eigene Gewalt gegen die Mädchen, sondern betätigten sich auch als Zuhälter. Scotland Yard zufolge lassen sich dabei Gewinne von bis zu 300.000 Pfund pro Jahr erzielen. Ihre Opfer behandeln die Täter mit Verachtung, sprechen von ihnen als „Gori“, was auf Urdu soviel bedeutet wie „weißhäutige Frau“.

Einer der Bandenchefs in Derby, der 28-jährige Abid S., teilte dem Gericht kühl mit: „Ich habe keinen Respekt für diese Mädchen. Sie wollen immer nur Party machen und Drogen nehmen.

Der Sex geschah einvernehmlich.“ Insgesamt neun Männer – sieben Pakistaner, ein Inder, ein Weißer – verurteilte das Krongericht, auf sie warten langjährige Haftstrafen. Die zeitweilig bis zu 100-köpfige Sonderkommission identifizierte 27 Opfer, von denen 22 Weiße sind.

Ein transnationales Forschungsprojekt mit Schwerpunkt in Holland beschrieb die Stimmungslage junger Männer aus Einwanderer-Familien: Viele würden „eifersüchtig über die Unschuld ihrer Schwestern wachen“, einheimische Mädchen hingegen bedenkenlos benutzen. Ein junger Mann marokkanischer Herkunft gab zu Protokoll: „Frauen sollten bei der Heirat Jungfrau sein. Die Frauen hier sind alle Huren.“

Die Enthüllungen wirken auch deshalb so schockierend, weil die ethnische Komponente jahrelang unter den Teppich gekehrt wurde. Dafür gibt es einleuchtende Erklärungen. Gerade in den heruntergekommenen, früheren Industriestädten Nord-Englands leben die weiße Mehrheit sowie Einwanderergruppen aus Pakistan und Bangladesch vielerorts ohne jede Berührungspunkte nebeneinander her. Im Klima von Sprachlosigkeit und gegenseitigem Misstrauen kann kein Dialog über Probleme entstehen, die eigentlich alle etwas angehen – zumal die Verbrechen von einer winzigen Minderheit begangen werden und auch in den eigenen Reihen Abscheu hervorrufen. So glaubt die britische „Vereinigung pakistanischer Anwälte“, dass „eine Million Pakistaner im Königreich die Straftaten verurteilen“.

Unappetitliche Verallgemeinerungen

Gleichzeitig reden die Juristen aber auch weiterer Tabuisierung das Wort: „Wer Kriminalität mit einer bestimmten Ethnie verbindet, könnte politischen Hardlinern Werkzeuge an die Hand geben.“ Tatsächlich hat in den vergangenen Jahren die rechtsextreme British National Party (BNP) immer wieder mit unappetitlichen Verallgemeinerungen gegen Einwanderer-Gruppen Politik gemacht.

So geschah es beispielsweise in Keighley bei Bradford (Grafschaft Yorkshire). Die dortige Labour-Abgeordnete Ann Cryer galt lange Jahre als einsame Ruferin in der Wüste: für bessere Integration der Einwanderer aus dem früheren Empire, gegen rückständige Praktiken wie die Zwangsverheiratung junger Mädchen mit ungebildeten Bauern aus Pakistan. Früh wies Cryer auch auf Fälle rassistischer Sexualdelikte hin – wie jenen, den Sozialarbeiterin Angela S., heute 47, dieser Zeitung berichtet hat.

Es ist die Geschichte ihrer jüngsten Tochter Clare, die nach dem Übertritt auf die Sekundarschule knapp 13-jährig von jungen Männern pakistanischer Abkunft umworben wurde, immer häufiger die Schule schwänzte, Drogen nahm, nachts wegblieb. Das ganze Ausmaß der Katastrophe fasste ein junger Pakistaner zusammen, den Angela S. eines Abends auf der Straße nach Clares Verbleib fragte. „Alle Nutten treffen sich da hinten beim Bowling-Platz“, lautete dessen Auskunft.

Als die empörte Mutter ihre Tochter zur Anzeigenerstattung auf die Polizei brachte, erlebte sie die nächste Niederlage. Ohne Clares Aussage konnten die Beamten nicht einschreiten, das Mädchen aber war längst von ihren Jung-Zuhältern auf Stillschweigen eingeschworen. Angela S. musste Clare der Jugendbehörde überantworten, die das Mädchen weit weg von Keighley in Pflege schickte. „Ich selbst war dem Selbstmord nahe. Der Schmerz hätte nicht schlimmer sein können, wenn man mir den Arm abgesägt hätte.“

Angela S. überwand ihre Depression, gründete mit einigen anderen die Selbsthilfegruppe „Familien gegen Kindesmissbrauch“ und hatte Glück: Ein Mitarbeiter der Labour-Abgeordneten Cryer sagte ihr Unterstützung zu.

Tatsächlich wurde wenig später das Gesetz so geändert, dass heute auch Eltern missbrauchter Minderjähriger Tatverdächtige benennen und dadurch Ermittlungen auslösen können.

Auch privat hat die Geschichte einen guten Ausgang: Clare hat sich aus der Abhängigkeit ihrer Zuhälter gelöst, verlorene Schuljahre aufgeholt und einen guten Job gefunden. Die Männer hingegen, die die Minderjährige kurzzeitig zur Prostituierten machten, werden sich nie vor Gericht verantworten müssen.>

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Somalia 8.1.2011: Händeschüttelverbot und Sprechverbot zwischen Männern und Frauen, die nicht miteinander verwandt sind

aus: Welt online: Somalia: Männern und Frauen wird Händeschütteln verboten; 8.1.2011;
http://www.welt.de/politik/ausland/article12051031/Maennern-und-Frauen-wird-Haendeschuetteln-verboten.html

<Nicht verwandte Männer und Frauen dürfen sich öffentlich nicht mehr die Hände schütteln oder unterhalten – sonst droht die Todesstrafe.

Islamisten der Al-Shabaab-Miliz in Süd-Somalia haben Männern und Frauen eine öffentliche Begrüßung verboten, sofern sie nicht miteinander verwandt sind. Angehörige verschiedener Geschlechter ohne Verwandtschaftsbeziehung dürfen sich in der Öffentlichkeit nicht mehr die Hand geben, nicht miteinander sprechen und nicht gemeinsam spazieren gehen, wie Einwohner berichteten.

Bei Nichtbeachtung drohen harte Strafen: Wer sich den Anordnungen widersetzt, kann demnach inhaftiert, ausgepeitscht oder sogar hingerichtet werden.

"Das ist eine furchtbare Regelung“, sagte Hussein Ali aus der Stadt Jowhar. "Ich fühle mich wie unter Arrest. Ich habe angefangen, die Begrüßungen weiblicher Bekannter zu ignorieren, um einer Bestrafung zu entgehen.“

Das Edikt der al-Shabaab wird auch in der Stadt Elasha durchgesetzt. Die Studentin Hamdi Osman sagte, Bewaffnete durchsuchten Busse nach alleinreisenden oder nicht angemessen gekleideten Frauen. Sie sei einmal verprügelt worden, weil sie ein traditionelles somalisches Kleid trug statt der langen, schwarzen und konturlosen Robe, die von den Kämpfern der Miliz bevorzugt wird.

Öffentliche Amputationen und Steinigungen

Die fanatischen Muslime haben Frauen in Süd-Somalia bereits Arbeit in der Öffentlichkeit verboten. Viele Mütter müssen sich deswegen entscheiden, ob sie mit dem Verkauf von Obst und Gemüse auf dem Markt die Todesstrafe riskieren – oder ob sie zu Hause bleiben, kein Geld verdienen und zusehen, wie ihre Kinder vor Hunger sterben.

Die Al-Shabaab-Miliz, die Kontakte zum Terrornetzwerk al-Qaida unterhält, kontrolliert den Großteil von Süd- und Zentralsomalia und versucht, die von den Vereinten Nationen unterstützte Regierung zu stürzen. Obwohl die Regierung von 8000 Friedenssoldaten der Afrikanischen Union geschützt wird, hat sie es bislang nicht geschafft, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen.

Selbst Teile der Hauptstadt Mogadischu werden von den islamistischen Aufständischen kontrolliert, wo sie öffentlich Amputationen, Auspeitschungen und Steinigungen als Bestrafung durchführen.

Kino-Besuche und Büstenhalter sind verboten

Was konkret verboten ist, hängt vom jeweiligen Kommandeur ab und ist von Stadt zu Stadt verschieden. In Jowhar bestehen die Kämpfer darauf, dass sich Männer einen Bart wachsen lassen, aber die Oberlippe rasieren, wie ein Einwohner berichtete. Aus Angst vor Repressalien wollte er seinen Namen nicht genannt sehen. Als unislamisch verboten sind außerdem Kinos, Musik und Büstenhalter.

"Das letzte Mal ein Lied gehört habe ich vor zwei Jahren, bevor die Aufständischen es geschafft haben, mein Dorf vollständig zu kontrollieren“, sagt der Einwohner Bile Hassan. Jetzt macht ihm sogar die bloße Erinnerung an Musik Angst.

dapd/jw>

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15.1.2011: Muslime in Berlin haben ihren eigenen Friedensrichter - der Terror der muslimischen Gesellschaft in Berlin gemäss Kirsten Helsigs Buch "Das Ende der Geduld"

aus: Welt online: Integration: Araber in Berlin haben ihren eigenen Richter; 15.1.2011;
http://www.welt.de/politik/deutschland/article12176488/Araber-in-Berlin-haben-ihren-eigenen-Richter.html

<Freia Peters

Mitten in Berlin schlichtet ein selbst ernannter Friedensrichter zwischen arabischen Clans. So hat er schon viele Menschenleben gerettet.

Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg: Kinder arabischer Clans wachsen oft in kriminellen Strukturen auf

Mitten in Berlin schlichtet ein selbst ernannter Friedensrichter zwischen arabischen Clans. So hat er schon viele Menschenleben gerettet.

Hassan Ali Allouche will nicht sagen, wie alt er ist. „Schreiben Sie über 50 Jahre“, sagt er und klopft sich auf seinen harten schwarzen Panzer. „Und seit mehr als 30 Jahren gehe ich nicht mehr ohne kugelsichere Weste aus dem Haus.“

Allouche steht auf dem großen, frei liegenden Gelände eines Gebrauchtwagenhandels in Berlin. Hier und da verschwindet eine Gestalt in einer der provisorisch errichteten Bretterbuden. Zwei finster dreinblickende Männer sitzen in einem zerbeulten Auto, das die Einfahrt hinabfährt.

Man kann sich vorstellen, dass eine schusssichere Weste in dieser Gegend hilfreich ist. Jede Woche werden von hier aus 300, 400 Autos nach Afrika und auf die arabische Halbinsel überführt, klapprige Modelle mit vielen Kilometern auf dem Tacho, die in Deutschland keinen Käufer mehr finden.

In Berlin hat fast jeder Araber seine Nummer

Allouche ist einer der Händler. Aber er hat außerdem noch einen zweiten Job. Der gebürtige Libanese ist ein selbst ernannter Friedensrichter und schlichtet bei Streitigkeiten zwischen arabischen Clans. Das Amt hat er im Libanon von seinem Vater geerbt, der wiederum übernahm es bereits von seinem Großvater.

So ziemlich jeder Araber in Berlin hat Allouches Telefonnummer. „Wenn zwei Araber sich streiten, holt meistens jeder seine Familie zur Unterstützung für eine Schlägerei“, erklärt Allouche. Das sei der Zeitpunkt für ihn, sich ins Auto zu setzen und loszufahren. „Ich habe schon viele Massaker verhindert.“

Wenn er nichts ausrichten kann bei einem Einsatz, wie jüngst bei einem Kampf zwischen einer palästinensischen und einer libanesischen Familie, rufe er die Polizei. „Die Beamten melden sich auch bei mir, wenn sie Informationen brauchen.“

Keine polizeiliche Beeinflussung

Peter-Michael Haeberer, Chef des Berliner Landeskriminalamts, wählt andere Worte, um das Verhältnis zwischen Polizei und arabischem Schlichter zu beschreiben. „Die Rolle des Friedensrichters wurde bisher durch die polizeiliche Arbeit nicht beeinflusst“, sagt Haeberer.

„Aus präventiver Sicht ist auch fraglich, ob der regelgerechte Einsatz von Friedensrichtern überhaupt bekämpft werden sollte, da diese deeskalierend wirken und eine Ausweitung der Konflikte möglicherweise verhindern können.“

In Berlin gibt es 20 bis 30 Großfamilien mit jeweils bis zu 500 Mitgliedern. Weitere leben im Ruhrgebiet, in Bremen und Bremerhaven. Die meisten von ihnen sind libanesische Kurden aus den Grenzgebieten zwischen Türkei und Syrien.

Die meisten Asylanträge wurden abgelehnt

Sie kamen in mehreren Fluchtwellen in den 30er- und 60er-Jahren in den Libanon. Dort wurden sie größtenteils nicht eingebürgert, sondern erhielten sogenannte „Laisser passer“-Papiere. Damit reisten sie während des Libanonkriegs in den 70er-Jahren nach Deutschland ein.

Ein Jahr nach der Ausreise verloren die Papiere ihre Gültigkeit. Als Staatsangehörigkeit steht häufig „ungeklärt“ oder „staatenlos“ darin. Die meisten Asylanträge wurden abgelehnt. Abschieben konnte man aber auch die Schwerkriminellen unter den Migranten nicht – schließlich müsste dazu gesichert sein, in welches Land die Abschiebung erfolgen soll.

Häufig bekamen die Flüchtlinge eine Duldung, Söhne und Töchter erlangten meist die deutsche Staatsangehörigkeit.

Geschenke nimmt er schon mal an

Auch Allouche ist nun bereits seit 14 Jahren deutscher Staatsbürger. „Ich tue das alles für Deutschland und für Allah“, sagt er. Bezahlt werde er von den Familien nicht, Geschenke aber nehme er schon mal an. „Die brauche ich, für meine Zigaretten, für meine Kinder.“

Kürzlich heiratete er seine „zweite Frau“ und ließ sich dafür von seiner ersten scheiden – „aber nur, weil das deutsche Gesetz es so verlangt“. Seine erste Frau, eine Deutsche und Mutter seiner vier Töchter, liege ihm weiter am Herzen.

Die verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig widmete den arabischen Clans in ihrem Bestseller „Das Ende der Geduld“ ein ganzes Kapitel. Ihrer Einschätzung nach leben sie ausschließlich nach ihren Gesetzen. Die Mütter bekommen zehn bis fünfzehn Kinder und haben bereits Enkelkinder, bevor sie ihr letztes eigenes Kind bekommen.



[Kirsten Helsig: Der Versuch einer sozialen Arbeit gegen die Parallelgesellschaften der Muslime in Berlin]

Kirsten Helsig

Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig wollte die schreckliche Spirale von Gewalt, Respektlosigkeit und Verwahrlosung aufhalten. Die Jugendlichen versuchte sie direkt in den Schulen anzusprechen, um potenzielle Straftäter zu stoppen. Ebenso nahm Heisig mit den Eltern in dem sozialen Brennpunktgebiet Neukölln Kontakt auf, um etwas in Bewegung zu setzen. Dann wird die 48-jährige Heisig vermisst und die Suche nach ihr beginnt. Als die Richterin schließlich tot aufgefunden wird, wird klar: Kirsten Heisig hat sich das Leben genommen.

[Kirsten Helsigs Buch "Das Ende der Geduld" mit den patriarchischen Muslimen]

„Man lebt von staatlichen Transferleistungen und dem Kindergeld“, schreibt Heisig, der Lebensstil hingegen könne als „aufwendig“ bezeichnet werden: Teure Autos gehören zum Standard, in Strafverfahren werden namhafte Berliner Anwälte engagiert. „Wenn die Drogengeschäfte von einem rivalisierenden Clan gestört werden, wird das Problem gelöst, indem man einander tötet oder dies zumindest versucht.“

Heisig hat sich einige Clans genau angeschaut. Mit dem Ergebnis, dass „die weiblichen Familienangehörigen stehlen und die männlichen Straftaten aus allen Bereichen des Strafgesetzbuches begehen: Von Drogen- und Eigentumsdelikten über Beleidigung, Bedrohung, Raub, Erpressung, gefährliche Körperverletzung, Sexualstraftaten und Zuhälterei bis zum Mord ist alles vertreten.“

Die Kinder wüchsen weitgehend unkontrolliert in diesen kriminellen Strukturen auf, auch sie begingen von Kindesbeinen an Straftaten.

Entstehung von Parallelgesellschaften

Antje Keune, Jugendrichterin am Amtsgericht Berlin Tiergarten, schüttelt den Kopf, wenn sie auf die selbst ernannten Schlichter angesprochen wird. „Ich habe erhebliche Bedenken an der Arbeit eines solchen Friedensrichters“, sagt Keune.

„Wenn er als Mediator Täter und Opfer an einen Tisch bringt – gerne. Aber er kann nicht Straftaten klären, ohne dass sie vor Gericht landen. Das ist Selbstjustiz und trägt zur Entstehung von Parallelgesellschaften bei. Migranten müssen unsere Regeln akzeptieren – nicht ihre eigenen mitbringen.“

Keune ist für Berlin-Neukölln zuständig, wo viele arabische Großfamilien leben und sich in manchen Gebieten Gettos gebildet haben. Zusammen mit Kirsten Heisig hatte sie das Gespräch mit der Polizei gesucht, um die Zusammenarbeit zu verbessern.

Vor ihr sitzen oft Jugendlichen aus arabischen Großfamilien im Gerichtssaal. In den Statistiken der Polizei wird der Migrationshintergrund nur bei Jugendlichen und Heranwachsenden erhoben.

Die Kriminalitätsbelastung der libanesischen Heranwachsenden (zwischen 18 bis 21 Jahren) ist 5,3-mal so hoch wie bei deutschen Heranwachsenden. Häufig werden sie Intensivtäter, begehen also mindestens zehn schwere Delikte innerhalb eines Jahres.

Keune befürwortet die Erstellung einer Schülerdatei, sodass die Polizei sofort zuordnen kann, ob ein Kind gerade im Unterricht sitzen müsste, wenn sie es auf der Straße aufgreifen. „Im Zweifel muss das Jugendamt so weit gehen und den Eltern das Sorgerecht entziehen“, sagt Keune.

"Sozialromantische Verblendung gepaart mit blanker Angst"

Jüngst hatte sie den Fall eines Jugendlichen, der in der Schule erst gute Noten erzielte, als er aus dem familiären Umfeld herauskam und in einem geschlossenen Heim die Einhaltung bestimmter Regeln lernte.

„Man muss sich auch mal trauen, solche Maßnahmen anzuwenden“, sagt sie. „Doch ich habe den Eindruck, dass einige Jugendamt-Mitarbeiter Angst davor haben, in arabische Großfamilien zu gehen. Das ist natürlich eine Kapitulationserklärung.“

Kirsten Heisig war ähnlicher Meinung. Der Grund, warum niemand härtere Maßnahmen im Umgang mit kriminellen arabischen Clans anwende, sei „sozialromantische Verblendung gepaart mit blanker Angst“, schreibt sie. „Hinter vorgehaltener Hand heißt es: „Man kann kein Kind aus einem arabischen Clan nehmen. Die Familien erschießen jeden, der das versuchen sollte.“

Allouches Bruder wurde 2004 getötet

Allouche hat elf Geschwister, acht von ihnen leben mit ihren Familien ebenfalls in Berlin – ein Bruder wurde 2004 durch einen Nackenschuss getötet. Vergebens hatte er in einer Blutfehde zwischen zwei rivalisierenden Clans vermitteln wollen.

Als er eines Sommermorgens seine vier Kinder zur Schule bringen wollte, hatte sein Auto einen Platten. Er kniete sich hin, um den Reifen zu wechseln und wurde von hinten erschossen. Allouche meint, den Täter genau zu kennen. Es wurde aber nie jemand für die Tat zur Rechenschaft gezogen.>

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Schweiz 18.1.2011: Hetzrede des kosovarischen Imams Krasniqi gegen Mutter Theresa, weil sie keine Muslimin war

Der Psychoterror der Scharia-Muslime kennt keine Grenzen. Hier ist ein weiteres Beispiel:

aus: 20 minuten online: Islamischer Zentralrat: "Mutter Teresa gehört in die Hölle"; 18.1.2011;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/24473219

<Die grosse Islamkonferenz des Islamischen Zentralrats (IZRS) wirft hohe Wellen: Einer der Redner in Biel ist Imam Shefqet Krasniqi, laut «Tages-Anzeiger» Führer der Fundamentalisten im Kosovo.

2009 liess er verlauten, Mutter Teresa gehöre in die Hölle, weil sie keine Muslimin gewesen sei. «Krasniqi ist eine Integrationsfigur für Kosovaren und sehr beliebt bei kosovarischen Muslimen in der Schweiz», so IZRS-Sprecher Qaasim Illi. Was er früher gesagt habe, tue nichts zur Sache. CVP-Sprecherin Marianne Binder entgegnet: «Wenn Leute eingeladen werden, die einen kompletten Blödsinn erzählen und das nicht einmal in einer Landessprache, haben sie hier nichts zu suchen.» Auch FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen meint: «So ein Anlass ist für Muslime in der Schweiz kontraproduktiv. Die liberalen Kräfte des europäischen Islams müssen aufstehen und dem IZRS Grenzen aufzeigen!»

(sut/20 Minuten)>

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Ägypten 28.1.2011: Präsident Mubarak lässt das Internet abschalten, statt zurückzutreten

Muslime wollen Menschenrechte. Tunesiens Präsident ist abgetreten. Aber das passt anderen muslimischen Herrschaften zum Teil gar nicht. Mubarak in Ägypten liess bei Demonstrationen Tote produzieren und lässt nun sogar das Internet abschalten und blockiert damit auch die ganze Tourismuswirtschaft. Mubarak wird zum Diktator. Nun, es wird nicht verwundern, wenn Mubarak dann eines Tages die Polizei gegen sich hat, oder sogar auch eine Kugel abbekommt

aus: 20 minuten online: Cyberwar: Der Tat, an dem das ägyptische Internet starb; 28.1.2011;
http://www.20min.ch/news/dossier/tunesien/story/Der-Tag--an-dem-das-aegyptische-Internet-starb-18854318

<von Jordan Robertson; AP
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Es galt bisher als undenkbar, doch mit Ägypten hat sich erstmals ein global vernetztes Land vom Internet abgekoppelt - und könnte damit zum Vorbild werden.

Rund eine halbe Stunde nach Mitternacht ist Ägypten am Freitag aus dem Internet verschwunden. Fast gleichzeitig kappten Internetprovider die Leitungen, die ägyptische Internetnutzer mit dem Rest der Welt verbinden. Es war offenbar eine Massnahme in Vorbereitung auf die für Freitag angekündigten Demonstrationen gegen die seit fast 30 Jahren andauernde Herrschaft von Präsident Hosni Mubarak. Damit hat die ägyptische Regierung das getan, was viele Experten bislang für undenkbar hielten: Ein Land mit einer international vernetzten Wirtschaft hat den Internet-Stecker gezogen.

Wie die internationale Gemeinschaft und die Wirtschaft auf den Black-out reagieren, bleibt abzuwarten. Noch ist unklar, wie lange er anhalten wird und wer betroffen ist. Auch davon wird abhängen, welche Konsequenzen diese Massnahme für das Regime und das Land haben wird.

Das ägyptische Vorgehen könnte anderen unter Druck geratenen Regimen als Vorbild dienen. Allerdings ist die Manipulation, das Blockieren bestimmter Inhalte oder Internetangebote nichts Neues. China betreibt seit Langem Internetzensur und lässt chinesische Nutzer nur die Inhalte finden, die von den Regierungsbehörden als unbedenklich angesehen werden.

Vorbilder in kleinerem Massstab

Während der Proteste nach der Präsidentschaftswahl 2009 sperrte der Iran für seine Bürger Teile des Internets. Zwei Jahre zuvor ging die burmesische Junta noch drastischer zu Werke - sie kappte wortwörtlich die Hauptkommunikationskabel in wichtigen Städten. Mit Satelliten- und Mobiltelefonen konnten die Menschen diese Einschränkungen allerdings umgehen und trotzdem Kontakt zueinander und zum Internet halten.

Ägyptens Fall ist deshalb herausragend, weil das gesamte Land in einer offensichtlich gut koordinierten Aktion vom Netz genommen wurde, urteilen Computerexperten. Selbst Mobiltelefone sind betroffen. Die einzige Möglichkeit zur Verbindungsaufnahme mit dem Internet dürften Satellitentelefone bieten.

«Der Iran hat zu keiner Zeit einen wichtigen Teil seiner Internetverbindungen abgeschaltet. Sie wussten, dass ihre Wirtschaft und die Märkte von der Internetaktivität abhängig sind», sagt Jim Cowie, Technologiechef und Mitgründer der auf Netzwerksicherheit spezialisierten US-Firma Renesys, die auch Störungen des Internets überwacht.

Selektive Sperren können per Proxy umgangen werden

Solange ein Land nur den Zugang zu bestimmten Seiten wie Twitter oder Facebook blockiert, weil die Demonstranten über diese Plattformen ihre Proteste koordinieren, können die Internetnutzer diese Sperren leicht umgehen. Sie können Verbindungen zu sogenannten Proxy-Servern aufbauen, die ihre Anfragen an die gesperrten Seiten weiterleiten und ihnen so deren Inhalte zugänglich machen. Allerdings funktioniert das auch nicht, wenn wie in Ägypten, die Internetverbindung tot ist.

Die Aufzeichnungen von Renesys zeigen, dass bei den vier wichtigsten ägyptischen Internetprovidern - Link Ägypten, Vodafone/Raya, Telecom Ägypten, Etisalat Misr - um 12.34 Uhr die Lichter ausgingen. Über diese Firmen läuft so gut wie der gesamte Internetverkehr Ägyptens. Einzige Ausnahme schien die Noor Group zu sein, die über die Telecom Italia ans weltweite Netz angebunden ist. Zu den Kunden der Noor Group gehört unter anderem die ägyptische Börse. «Es ist, als wäre das ganze Land verschwunden», sagt Cowie.

Technisch ist die Abschaltung des Internets keine grosse Herausforderung. Das lässt sich bereits mit einer Änderung weniger Einträge in der Konfiguration der Routing-Server ändern.

Einfacher Zugriff der Regierungen auf Infrastruktur

In Ländern mit einer zentralisierten Regierung und relativ wenigen Glasfaser- oder sonstigen Internetanbindungen sind die Firmen mit entsprechender Technologie meist eng in die Kontrollstrukturen der Regierung eingebunden, sagt Craig Labovitz, Chefwissenschaftler der US-Computersicherheitsfirma Arbor Networks. «Wahrscheinlich reicht ein Anruf bei einem Dutzend Leuten, die dann eine Zeile Code in die Konfigurationsdatei eines Routers eingeben und Enter drücken», sagt er. Das sei nicht schwerer, als einen Videorekorder zu programmieren.

Die Leichtigkeit, mit der Ägypten sich selbst aus dem Internet nehmen konnte, lässt laut Expertenmeinung darauf schliessen, dass die Regierung auch kontrollieren kann, wo das Internet noch verfügbar ist. Beispielsweise könnten die Militärstützpunkte online bleiben, während der Rest der Bevölkerung offline ist. Allerdings ist das bislang nur eine Vermutung. Man sei noch dabei, Hinweisen nachzugehen, wonach einige kleinere Netzwerke in Ägypten noch online sein könnten, sagt Cowie.

Auf dem Monitor, auf dem Renesys den gemessenen Internet-Traffic anzeigt, blinkt bei Ägypten noch immer eine Null.>

Erst am 2. Februar 2011 war Kairo und Alexandria wieder online.

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Spiegel
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Deutschland 2.2.2011: Muslimin will in deutschem Amt in einer Burka arbeiten

Die psychisch-kranke Muslimin bekommt sogar von muslimischen Organisationen einen Rüffel. Aber die Absicht ist klar: Es gibt viele Muslime, die Europa muslimisieren wollen. Aber vielleicht machen ja die Revolutionen in den islamischen Ländern endlich Fortschritte, dann ist Europa auch nicht mehr gefährdet.

aus: Spiegel online: Vollverschleierung im Bürgeramt: "Der Anblick einer Burka erschreckt mich"; 2.2.2011;
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,743071,00.html

<Von Anna Reimann

Vollverschleiert im Büro? Erstmals wurde in Deutschland publik, dass eine Angestellte im Öffentlichen Dienst eine Burka tragen will. Sie arbeitet im Frankfurter Bürgeramt. Der Stoff-Streit ist voll entbrannt.

Berlin - Eine Frau sitzt am Schreibtisch, man kann ihr Gesicht nicht sehen, die Augen nur erahnen. Ein Schleier verhüllt ihren ganzen Körper. Interessierte Bürger kommen, sie haben Fragen an die Frau, die nicht zu erkennen ist.

Die Geschichte klingt skurril - tatsächlich aber muss sich die Stadtverwaltung in Frankfurt am Main seit Tagen mit genau diesem Fall herumschlagen. Eine 39-Jährige Deutsche marokkanischer Abstammung hat angekündigt, vollverschleiert aus ihrer Elternzeit an ihren Arbeitsplatz im Bürgeramt zurückzukehren - ob in blauer Burka oder schwarzem Niqab mit Augenschlitz ist nicht bekannt.

Für ihre Kollegen kam der Vorstoß überraschend: Die Frau arbeitete bereits seit Jahren in dem Amt, trug ein Kopftuch, galt als vorbildlich integriert und zuverlässig. Dann soll sie einen strenggläubigen Mann geheiratet haben, so steht es in Zeitungsberichten. Jetzt fordert die Muslima angeblich von ihrem Arbeitgeber eine Abfindung.

Der nämlich will die Ganzkörperverhüllung im Bürgerbüro auf keinen Fall erlauben - der zuständige Personaldezernent aus Frankfurt erklärte: "Unsere Mitarbeiter zeigen ihr Gesicht." Die 39-Jährige müsse unverschleiert erscheinen, ein Kopftuch werde allerdings akzeptiert. Die hessische Landesregierung kündigte einen Erlass an, in dem Beamten und Beschäftigten des Landes das Tragen eines Ganzkörperschleiers während der Dienstzeit verboten werden soll. Bei den Parteien herrscht Einhelligkeit: Die in der Stadt Frankfurt mitregierenden Grünen erklärten, den Streit notfalls auch vor dem Bundesverfassungsgericht auszutragen.

Die Debatte um ein Verbot der Vollverschleierung ist voll entbrannt: Frankreich und Belgien haben ein Burka-Verbot für die Öffentlichkeit erlassen, auch einige deutsche Politiker forderten das in der Vergangenheit. Kritiker sprachen von einer "Symboldebatte". Die Zahl der Burka-Trägerinnen sei in Deutschland verschwindend gering.

Tatsächlich wurde noch nie ein Fall wie der aus Frankfurt bekannt. Wie also jetzt umgehen mit der Burka im Büro?

Muslim-Vertreter kritisieren den Vorstoß der Burka-Trägerin

Muslimische Vertreter verurteilen den Vorstoß der Frankfurter Muslima: "Wir sind irritiert über das Verhalten der Frau und akzeptieren das nicht", sagt die Generalsekretärin des Zentralrats der Muslime Nurhan Soykan. Ihr Verband trete für Selbstbestimmung ein, aber der Vorstoß zur Vollverschleierung sei kontraproduktiv und "erzeugt größeres Misstrauen gegen junge Musliminnen, die den Berufseinstieg mit Kopftuch wagen", so Soykan. Ein Verbot lehnt sie aber ab: "Es handelt sich in Frankfurt um einen Einzelfall, und hier wird man auch ohne Verbot eine Lösung finden."

Ähnlich äußert sich Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Islamrats: "Diese Frau schadet mit ihrer Forderung den Muslimen." Die Mehrheit der Gläubigen teile ihre Auffassung nicht, dass der Islam eine Vollverschleierung vorschreibe. "Ich habe Verständnis dafür, dass Menschen im Bürgeramt das Gesicht der Mitarbeiterin sehen müssen", so Kizilkaya.

"Es darf nicht sein, dass in einer städtischen Behörde eine Frau arbeitet, die keine Persönlichkeit hat, weil sie vollverschleiert ist", sagt der FDP-Politiker Serkan Tören. Das verstoße gegen die Gesellschaftsordnung und gegen das Gebot der staatlichen Neutralität. Für ihn zeigt der Fall in Frankfurt, dass ein grundsätzliches Verbot des Vollschleiers in der Öffentlichkeit her muss, damit es auch bei privatrechtlichen Beziehungen eine Handhabe gebe. "Dann haben wir eine klare Linie", sagt er. Burka und Niqab verstießen gegen die Menschenwürde und die Gleichbehandlung von Mann und Frau.

Eine grundsätzliche Haltung formuliert der türkischstämmige Schriftsteller Feridun Zaimoglu ("Kanak Sprak", "Leyla"), einst Mitglied der Islamkonferenz des damaligen Innenministers Wolfgang Schäuble: "Um es kurz zu machen: Eine Burka in Deutschland zu tragen, gehört sich einfach nicht", sagt er SPIEGEL ONLINE. "Ein solches blickdichtes Stoffzelt ist eine extreme Art der Vermummung. Der Anblick der Burka erschreckt mich." Es sei für Muslime ein Gebot der Ziemlichkeit, auf den Ganzkörperschleier zu verzichten. "Denn es ist bekannt, dass er in Deutschland eine große Provokation darstellt", so Zaimoglu. Er warnt aber davor, sich bei dieser Diskussion auf die Frauen zu stürzen und sie "für blöd zu erklären". Man müsse die Männer dahinter angehen, sagt der Schriftsteller.

Wie der Streit in Frankfurt ausgeht, ist noch völlig offen. Am vergangenen Dienstag wäre der erste Arbeitstag der aus Marokko stammenden Bürgeramtsmitarbeiterin nach der Babypause gewesen. Aber die 39-Jährige kam nicht - ihr Anwalt und die Stadtverwaltung hatten beschlossen, sie solle lieber zu Hause bleiben. Zu viele Reporter, zu viele Kameras, zu groß das mediale Interesse.>

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Scharia-Terror in Bangladesh 3.2.2011: Jugendliche (14) wird mit 70 Peitschenhieben zu Tode gepeitscht wegen sexueller Beziehung zu einem verheirateten Mann

aus: 20 minuten online: Fatwa: Mädchen wegen Ehebruchs zu Tode geprügelt; 3.2.2011;
http://www.20min.ch/news/ausland/story/Maedchen-wegen-Ehebruchs-zu-Tode-gepruegelt-10495347

<Wegen einer Beziehung zu einem verheirateten Mann ist eine 14-Jährige in Bangladesh mit Stockschlägen bestraft worden. Nach 70 brach sie zusammen.

Die Polizei in Bangladesch hat am Donnerstag einen islamischen Geistlichen wegen des Todes einer Jugendlichen verhaftet. Dem Dorfgeistlichen wird vorgeworfen, ein 14-jähriges Mädchen wegen eines mutmasslichen Verhältnisses mit einem verheirateten Mann zu 100 Schlägen mit einem Bambusrohr verurteilt zu haben. Nach etwa 70 Schlägen brach das Mädchen bei der öffentlichen Züchtigung am Montag zusammen. Nach Polizeiangaben verstarb das Mädchen wenige Stunden später im Krankenhaus.

Auch der Mann, mit dem das Mädchen eine Beziehung gehabt haben soll, wurde zu 100 Schlägen verurteilt. Der Vorfall ereignete sich in einem Dorf im südwestlichen Distrikt Schariatpur, etwa 60 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt. Er soll nach Angaben der Polizei geflohen sein.

Sogenannte Fatwas, religiöse Edikte, sind im muslimisch geprägten Bangladesch offiziell verboten. Dennoch halten Geistliche oftmals Gerichtsverfahren ab, bei denen Urteile gefällt werden, die sich auf das islamische Recht der Scharia berufen. Solche Prozesse werden meist in abgelegenen, ländlichen Gegenden abgehalten.

(dapd)>

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Frankfurt 3.2.2011: Der Burka-Terror geht

aus: Spiegel online: Öffentlicher Dienst: Frankfurter burka-Trägerin scheidet aus dem Amt aus; 3.2.2011;
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,743465,00.html

<Der Streit um eine Burka-Trägerin in Frankfurt ist beigelegt. Die Mitarbeiterin des Bürgeramts dort scheidet freiwillig aus dem Dienst aus. Die hessische Landesregierung hatte wegen des Falls ein Burka-Verbot im öffentlichen Dienst erlassen.

Frankfurt/Main - Die Auseinandersetzung um die Vollverschleierung einer städtischen Angestellten in Frankfurt am Main ist beendet. Am Donnerstag einigte sich die Mitarbeiterin des Bürgeramts mit der Stadt auf eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses, teilte das städtische Presseamt mit. Das Arbeitsverhältnis sei ohne Abfindung oder andere finanzielle Leistungen zum 31. Januar beendet worden.

Stadtrat Markus Frank (CDU) würdigte, dass "durch die jetzt gezeigte Kooperationsbereitschaft der Mitarbeiterin in sehr kurzer Zeit der Konflikt in der Burka-Frage gelöst" werden konnte. Die Mitarbeiterin habe nicht mehr länger im Interesse der Öffentlichkeit stehen wollen. Sie habe daher "unter Abwägung ihres Interesses auf Weiterbeschäftigung und ihres Interesses auf Religionsausübung eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum Ablauf der Elternzeit aktiv vorgeschlagen", hieß es weiter. Frank äußerte sein Bedauern über das Ausscheiden der langjährigen Mitarbeiterin.

In Hessen war bereits am Mittwoch ein Erlass in Kraft getreten, der Beschäftigten im öffentlichen Dienst das Tragen einer Burka verbietet. Damit reagierte Innenminister Boris Rhein (CDU) auf den Streit um die städtische Mitarbeiterin, die nach Ablauf der Elternzeit vollverschleiert ihren Dienst in einem Frankfurter Bürgeramt antreten wollte. Die 39-jährige Muslimin hatte zuvor bereits mit Kopftuch gearbeitet.

Niedersachsen prüft Burka-Verbot

Als zweites Bundesland will auch Niedersachsen das Tragen von Ganzkörperschleiern in Ämtern und Behörden verbieten. Die Burka habe im öffentlichen Dienst nichts zu suchen, sagte Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse". Mangels eines Bundesgesetzes prüfe die Landesregierung in Hannover "zurzeit eine eigene gesetzliche Regelung sowohl für Angestellte als auch Beamte".

Eine Burka in einem Bürgeramt zu tragen, überschreite das Prinzip der Toleranz, sagte Niedersachsens Integrationsministerin Aygül Özkan (CDU) der "Neuen Presse". Der Bürger müsse Anspruch darauf haben können, dass eine Verwaltung auch Gesicht zeige.

ler/dpa/dapd>

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Indonesien 7.2.2011: Fanatische Muslime prügeln 3 Männer einer religiösen Minderheit tot - und die Polizei sieht dabei zu

aus: Welt online: Schock-Video - Islamisten prügeln drei Männer tot; 7.2.2011;
http://www.welt.de/politik/ausland/article12474769/Schock-Video-Islamisten-pruegeln-drei-Maenner-tot.html

<In Indonesien hat ein Mob von mehr als 1000 muslimischen Fanatikern drei Angehörige einer religiösen Minderheit gelyncht. Die Polizei sah zu.

<Vom Mob totgeprügelt: Videokameras zeichneten den Lynchmord an drei Angehörigen der indonesischen Ahmadi-Gemeinde auf.

Nach einem tödlichen Angriff auf Angehörige der islamischen Ahmadi-Gemeinde auf der indonesischen Insel Java haben Medien Videoaufnahmen des brutalen Überfalls gezeigt. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie ein mit Steinen, Messern und Stöcken bewaffneter Mob das Haus eines Ahmadi-Führers in der Provinz Banten stürmt und drei Männer totprügelt, ohne dass die Polizei einschreitet.

Zu dem Angriff hatte eine islamistische Gruppe aufgerufen, die Angehörige der Ahmadi-Bewegung als Ungläubige betrachtet.

Wie auf dem Video zu sehen ist, stürmte die mehr als 1000 Menschen zählende Menge zu dem Ruf "Gott ist Groß“ das Haus. Ein einzelner Polizist wurde beiseite gedrängt, erst später versuchte ein Beamter vergeblich, die Menge davon abzuhalten, die am Boden liegende Leiche eines halb entkleideten Mannes weiter mit Steinen und Stöcken zu traktieren.

Einem Polizeisprecher zufolge wurden acht Menschen im Zusammenhang mit dem Angriff vernommen, jedoch bisher niemand angeklagt.

Präsident verteidigt Verbot des Ahmadi-Glaubens

Staatpräsident Susilo Bambang Yudhoyono verurteilte den Angriff. Zugleich verteidigte er ein 2008 unter dem Druck der Islamisten verabschiedetes Gesetz, das die Verbreitung des Glaubens der Ahmadi verbietet.

Diese Gruppe, der in Indonesien rund 500.000 Menschen angehören, glaubt im Gegensatz zu den anderen Muslimen, dass nicht Mohammed, sondern ihr im 19. Jahrhundert lebender Religionsstifter, Mirza Ghulam Ahmad, der letzte islamische Prophet war. Viele islamische Gruppen halten sie daher nicht für echte Muslime.

Der Vorsitzende der indonesischen Menschenrechtskommission, Ifdhal Kasim, kritisierte, die Polizei sei parteiisch und habe ihre Aufgabe ignoriert, Gewalt zu verhindern. "Die Regierung hat kein Recht, darüber zu entscheiden, ob eine Religion ketzerisch ist oder nicht. Ihre Aufgabe ist es, die Menschen zu beschützen“, sagte Kasim.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International forderte eine Untersuchung und erklärte, der Angriff zeige das "fortgesetzte Scheitern der Regierung, religiöse Minderheiten zu beschützen“.

AFP/jw>

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Deutschland 11.3.2011: Früherkennungsprogramm gegen Muslim-Extremisten in Zusammenarbeit mit muslimischen Organisationen

aus: n-tv online: Initiative gegen Extremismus: Muslime sollen helfen; 11.3.2011;
http://www.n-tv.de/politik/Muslime-sollen-helfen-article2814991.html

<Die Innenminister der unionsregierten Bundesländer wollen im Kampf gegen den Extremismus gemeinsame Sache mit den Muslimen in Deutschland machen. Mit ihrer Hilfe sollen fanatische Einzeltäter frühzeitig erkannt und so Bluttaten verhindert werden.

Friedrich (r.) stellt die Ergebnisse des Treffens vor.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat die Muslime in Deutschland um Hilfe im Kampf gegen Extremisten gebeten. Es gehe darum, fanatische Einzeltäter frühzeitig zu erkennen und Bluttaten zu verhindern. Vor allem Familienangehörige, Glaubensbrüder und Vereinskameraden müssten sensibilisiert werden, sagte Friedrich zum Abschluss der Innenministerkonferenz der unionsgeführten Länder in Stuttgart. Bei der Islamkonferenz am 29. März werde er eine Initiative gegen Extremismus starten.

Der Sprecher der Unions-Innenminister, Uwe Schünemann (Niedersachsen), sagte, Präventionsräte in den Kommunen müssten beispielsweise nicht nur ein Auge auf Jugendkriminalität haben, sondern auch möglichen islamistischen Extremismus in ihrer Arbeit bedenken. Außerdem sollten an den Unis mehr Forschungsaufträge zum Thema islamistischer Fanatismus erteilt werden.

Union streite über Islam

In der Union war zuvor ein Streit über die Rolle des Islams entbrannt. Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) unterstützte Friedrich, für den der Islam aus historischer Sicht nicht zu Deutschland gehört. Friedrich hatte damit einer früheren Bemerkung von Bundespräsident Christian Wulff widersprochen.

Wulff hatte daraufhin den Satz über die Integration von Muslimen in Deutschland demonstrativ wiederholt. In einem Interview mit dem arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira sagte er: "Der Islam ist ein Teil von Deutschland." Man dürfe nicht zulassen, dass diese Religion automatisch mit Terrorismus in Verbindung gebracht werde. Die muslimischen Einwanderer hätten die gleichen Rechte wie alle anderen Deutschen, da auch sie zum Aufbau des Staates beitrügen.

Der nordrhein-westfälische Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) warf Friedrich vor, mit seinen Äußerungen die Integration zu behindern. Auch muslimische Verbände kritisierten die Äußerungen. Friedrich habe die Islamkonferenz als Schau-Veranstaltung in Verruf gebracht.

dpa>

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5.4.2011: Christlich-arabisch-jüdischer Theaterregisseur in Flüchtlingslager in Dschenin erschossen

aus: n-tv online: Gründer des Freiheitstheaters ist tot: "Friedenssymbol" ermordet; 5.4.2011;
http://www.n-tv.de/politik/Friedenssymbol-in-Dschenin-ermordet-article3026836.html

<von Ulrich W. Sahm

Der israelisch-arabische Regisseur Juliano Mer-Chamis wird im Flüchtlingslager von Dschenin erschossen. Er war der Sohn eines christlich-arabischen Vaters und einer jüdischen Mutter und einer der größten Schauspieler Israels. In Dschenin gründete er das "Freedom Theatre".

Ein Symbol des Friedens ist getötet worden: Juliano Mer-Chamis, 52 Jahre alt, Schauspieler und Regisseur, wurde am Montagabend im Flüchtlingslager von Dschenin im Norden des Westjordanlandes mit mehreren gezielten Schüssen erschossen. Am Tag darauf verhaftete die palästinensische Polizei einen Hamas-Aktivisten als Verdächtigen. Zuvor waren israelische Soldaten zum Flüchtlingslager unter palästinensischer Kontrolle gekommen, um selber den Fall zu untersuchen und Spuren zu sammeln.

Juliano Mer-Chamis, Sohn eines christlich-arabischen Vaters und einer jüdischen Mutter, galt als einer der größten israelischen Schauspieler. "Araber sehen in ihm einen Juden und Juden sahen in ihm den Araber", schrieb der Publizist Gideon Levy in einem Nachruf in der israelischen Zeitung "Haaretz". Der in Nazareth geborene Mer-Chamis war wegen seiner doppelten Identität auf beiden Seiten umstritten und galt als Wanderer zwischen den Welten.

Im Jahr 2006 zog er nach Dschenin, wo er zusammen mit dem einst meistgesuchten palästinensischen Terroristen und inzwischen von Israel amnestierten Sakarija Sbeidi am Rande des Flüchtlingslagers das Freiheitstheater gründete. Der Programmdirektor des Theaters war Augenzeuge des Mordes auf der Straße vor dem Theater, als Mer-Kamis gerade in sein Auto einsteigen wollte: "Ein maskierter Mann ging auf ihn zu, stoppte ihn, erschoss ihn und rannte weg." Zunächst kamen Spekulationen auf, dass Mer-Chamis einem kriminellen Akt zum Opfer gefallen sei, möglicherweise aus "religiösen Gründen", weil er immer wieder mit seinen Filmen und Theaterstücken provoziert hatte. Doch Sbeidi verwirft diese Theorien: "Mein Freund Mer-Chamis, der zeitweilig in meiner Wohnung übernachtete, ist das Opfer des internen Machtkampfes unter den Palästinensern geworden." Er meinte, dass eine "große Organisation" hinter dem Mord stecke, womit er wohl die Hamas meint, oder "ein großer Staat". Mer-Chamis hat mehrfach Todesdrohungen erhalten. Nachdem er in einem seiner Theaterstücke Schauspieler als Schweine verkleidete, die von Moslems verabscheut werden, wurde ihm auch schon mal die Windschutzscheibe seines Autos zertrümmert.

Die Ermordung des Schauspielers wurde von Israelis wie Palästinensern scharf verurteilt. Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayad erklärte: "Wir können nicht schweigen angesichts eines derart hässlichen Verbrechens." Der israelische Regisseur Amos Gitai, der zusammen mit Mer-Chamis im Jahr 2000 den Film "Kippur" gedreht hat, sagte: "Es gibt radikale Menschen wie Juliano, die mit ihrem eigenen Körper als Brücke über den Schluchten des Hasses dienen." Das Freiheitstheater ist wiederholt von Islamisten angegriffen worden, weil dort junge Männer und Frauen zusammen auftreten.>

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Ägypten 14.5.2011: Eine christliche Koptin will die Scheidung und will einen Muslimen heiraten - die koptische Kirche will die Scheidung verbieten - die Koptin will Muslimin werden - brennende Kirchen und 15 Tote

Es ist einfach so, dass ohne Menschenrechte die Menschen nicht sehr frei sind, egal ob im radikalen Christentum oder im radikalen Islam. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Ägypten nach der Revolution: Eine Scheidung mit tödlichen Folgen; 14.5.2011;
http://www.20min.ch/news/dossier/tunesien/story/Eine-Scheidung-mit-toedlichen-Folgen-18090800

<von Maggie Michael, AP
- Die Geschichte ähnelt der von «Romeo und Julia»: Eine Koptin wollte sich in Ägypten scheiden lassen und einen Muslimen heiraten. Dann brannten Kirchen, 15 Menschen wurden getötet.

Es fing damit an, dass eine Koptin die Scheidung wollte, um ihren muslimischen Liebhaber zu heiraten. Weil die koptische Kirche in Ägypten Scheidungen verbietet, wollte die Frau zum muslimischen Glauben wechseln.

So wurde eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die schliesslich zu einer Explosion konfessionell motivierter Gewalt führte, bei denen in Kairo in der vergangenen Woche 15 Menschen ums Leben kamen, 200 Menschen verletzt wurden und mindestens eine Kirche in Flammen aufging.

Die ägyptische Nation, die nach 30 Jahren unter einem autoritären Regime im Aufbruch ist, wurde erheblich verunsichert. Viele Ägypter führte das Blutvergiessen der vergangenen Woche vor Augen, dass der demokratische Geist, der die Revolution Anfang des Jahres beflügelte, von sozialen Konflikten und konfessioneller Zwietracht überschattet wird.

Eine Frau will ihrer Ehe entfliehen

Die Frau im Zentrum der Vorfälle ist die 25-jährige Abeer Fakhri. Sie wollte einer von Gewalt geprägten Ehe entkommen und ihren muslimischen Partner heiraten, sagte ein Cousin der Frau in einem Interview in der vergangenen Woche.

Ende vergangenen Jahres floh das Paar aus ihrem Heimatdorf im Süden Ägyptens in eine Stadt am Nildelta im Norden. In vergleichbaren Fällen kam es bereits vor, dass Frauen, die eine Affäre hatten, von Familienmitgliedern ermordet wurden.

Ihre Familie machte sie ausfindig und übergab die Frau der Kirche, sagte die Betroffene selbst in einem im Internet veröffentlichten Interview. Ihr Partner habe daraufhin die Hilfe von islamischen Hardlinern im Stadtteil Imbaba in Kairo gesucht, um sie zu befreien.

Sturm auf die Kirche

Das Ergebnis war katastrophal. Von den Ausschreitungen vom vergangen Samstag und Sonntag ist auf unten stehendem YouTube-Video zu sehen, wie bärtige Salafisten, die zu den muslimischen Hardlinern gehören, mit Schwertern die Kirche der Jungfrau Maria in Imbaba stürmen und verwüsten.

Nicht weit davon entfernt versuchte der Mob, die Mar Mina Kirche zu stürmen. Ein Schutzring aus Christen wehrte den Angriff ab. Stattdessen legten sie Feuer an zwei sechsstöckige Gebäude und verwüsteten mehrere Geschäfte.

Die Kämpfe währten mehrere Stunden. Schüsse waren zu hören und Brandbomben kamen zum Einsatz. Panzerwagen und hunderte Soldaten wurden in den Stadtteil entsandt. 15 Menschen wurden getötet und etwa 200 verletzt.

In einem Telefoninterview mit einem Fernsehsender sagte die Frau nach den Ausschreitungen, ihr sei von der Kirche nichts angetan worden. Sie hätten sie jedoch in einem fensterlosen Raum festgehalten und ausgefragt, warum sie die Kirche nach 25 Jahren verlassen wolle.

Das Pulverfass

Das Viertel, in dem die Gewalt ausbrach, war einst eine Wiege des islamischen Fundamentalismus. In manchen Teilen leben Mittelständler, viele von ihnen sind Angestellte im öffentlichen Dienst. In anderen Teilen wohnen weniger begüterte Saisonarbeiter, es gibt viele arbeitslose Jugendliche.

In den heruntergekommensten Teilen des Viertels jagen barfüssige Kinder herrenlose Hunde auf ungepflasterte Strassen. Christen aus dem Süden des Landes machen einen grossen Teil der Bewohner des Stadtteils aus. Sie geben sich durch Kreuze auf ihren Häusern zu erkennen.

Konterrevolutionäre Brandstifter

Vater Abanub Tharwat, der stellvertretender Bischof in der Stadt Assuit im Süden des Landes sagt, es gebe viele Fälle von Frauen, die zum Islam überträten. In den meisten Fällen seien Frauen ihrer Männer überdrüssig und wollten sich scheiden lassen. Er fügte hinzu, dass die Kirche sich nur dann einmische, wenn das Motiv für den Austritt nicht ersichtlich sei.

Islamische Extremisten nennen die Einmischung der Kirche «Verschleppungen» von Musliminnen und beschuldigen die Kirche ihre Opfer in unterirdischen Zellen zu foltern.

Manche Beobachter gehen davon aus, dass die Brandstifter hinter der Gewalt die Revolution untergraben wollten. Eine Kombination aus Mubarak-Getreuen, Anhängern seiner aufgelösten Regierungspartei und Klerikern mit Verbindungen zum ehemaligen Sicherheitsapparat soll dahinter stecken. Mitglieder der Streitkräfte, die auch in der Übergangsregierung vertreten sind, haben diese These mehrmals in Zeitungsinterviews wiedergegeben, ohne jedoch Namen zu nennen.>

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Saudi-Arabien 29.5.2011: Briten trainieren eine saudische Eliteeinheit gegen "Aufständische", um die Demokratiebewegung für Saudi-Arabien zu blockieren

aus: Spiegel online: Einsatz gegen Aufständische: Briten trainieren saudische Elitetruppen; 29.5.2011;
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,765527,00.html

<Nationalgarde des saudischen Königs: Seit Jahren ausgebildet von britischen Soldaten

Auf dem G-8-Gipfel in Deauville solidarisierten sich auch die Briten mit der Demokratiebewegung in Nordafrika. Eine Zeitung enthüllte nun jedoch, dass eine Eliteeinheit des Regimes in Saudi-Arabien ausgerechnet von britischen Soldaten für den Kampf gegen Aufständische ausgebildet wird.

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London - Es war eine der stärksten Symbolgesten des ansonsten eher unbedeutenden Treffens der wichtigsten Industrienationen im normannischen Seebad Deauville: Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy und der britische Premierminister David Cameron verabredeten am Freitag einen gemeinsamen Besuch in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi. Zuvor hatten sich die G-8-Führer in einer gemeinsamen Adresse mit der Demokratiebewegung in Nordafrika solidarisiert und 40 Milliarden Euro für den Aufbau der neuen Regierungen in Ägypten und Tunesien in Aussicht gestellt.

Doch bei seiner Rückkehr nach London wartete Ungemach auf den konservativen Premier: Die Tageszeitung "The Guardian" enthüllte am Wochenende, dass britische Militäreinheiten schon seit Jahren an Saudi-Arabien ausgeliehen werden, um dort die regimetreue Nationalgarde auszubilden und mit Waffen zu versorgen - ausgerechnet für den Kampf gegen Aufständische und Rebellen im eigenen Land, aber auch in Nachbarstaaten, wenn es dem strategischen Interesse dient.

Rund 1200 Mann der Elitetruppe, zu der auch Scharfschützen gehören, wurden im März auch bei den Aufständen im Königreich Bahrain eingesetzt, um die Rebellen niederzuschlagen und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. Laut "Guardian" hatte sich die britische Regierung damals angesichts des saudi-arabischen Truppeneinsatzes besorgt über den Umgang mit Menschenrechten geäußert. Paradox, wenn man bedenkt, dass es offenbar Briten waren, die den arabischen Soldaten die Spezifikationen des Straßen- und Häuserkampfs nähergebracht haben.

Der "Guardian" nutzte den sogenannten Freedom of Information Act, ein Gesetz, dass Medien zusichert, auch über klassifizierte Regierungsbelange Auskunft zu erhalten, um sich die Meldung bestätigen zu lassen. Das britische Verteidigungsministerium gab zu, dass britisches Militärpersonal, eine aus elf Personen bestehende Einheit namens British Military Mission, bis zu 20-mal im Jahr nach Saudi-Arabien entsandt würde, um die Nationalgarde im Umgang mit Waffen zu schulen, sowie die Truppe in genereller militärischer Taktik, Bombenräumung, Scharfschützentraining und der Reaktion auf Zwischenfälle zu unterrichten.

"Absolut heuchlerisch"

Das absolutistische Regime der Saudis, seit 2005 geführt von dem Monarchen Abdullah, hält sich die Leibgarde seit Jahrzehnten, um im Falle eines Volksaufstands oder Putsches nicht auf das reguläre Militär zurückgreifen zu müssen. Seit dem Ausbruch der Aufstände im nordafrikanischen Raum nutzt König Abdullah seine Elitesoldaten auch dazu, um andere Diktatoren im Kampf gegen Rebellen zu unterstützen, da ihm daran gelegen ist, das empfindliche Machtverhältnis in der Region nicht zu stören und vor allem den Einfluss des Erzfeinds Iran in Grenzen zu halten. Recherchen des "Guardian" ergaben, dass Großbritannien die saudische Garde bereits seit Mitte der sechziger Jahre unterstützt und trainiert.

Der Parlamentsabgeordnete Jonathan Edwards, Mitglied der walisischen Partei Plaid Cymru, sagte dem "Guardian", er halte es für "absolut heuchlerisch von unserer Regierung, egal ob Labour oder Conservative, darüber zu reden, die Freiheitsbewegungen im Nahen Osten zu unterstützen, gleichzeitig aber Spezialistentruppen von Diktaturen zu trainieren." Mit der Unterstützung solcher Regime zeige "unsere Demokratie vielen Menschen auf der ganzen Welt ihr schockierendes Gesicht", so Edwards gegenüber dem "Guardian".

Der Labour-Abgeordnete Mike Gapes, Spezialist für Auslandspolitik, sagte dem Blatt, es gehe bei dem Einsatz britischer Trainingskräfte in Saudi-Arabien darum, "eine schwierige Balance" aufrechtzuerhalten: "Einerseits hilft Saudi-Arabien dabei, die Bedrohung durch al-Qaida in Schach zu halten, andererseits ist ihr Sündenregister in Menschenrechtsfragen furchterregend." Das sei das ständige Dilemma im Umgang mit autokratischen Regimes, so Gapes: "Ignoriert man sie oder versucht man, sie zu verbessern?"

Die peinliche Enthüllung ruft nun Menschrechtsorganisationen auf den Plan: "Großbritanniens jahrelange wichtige Rolle beim Training in Sicherheitsbelangen hat die saudi-arabische Nationalgarde erst dazu befähigt, dabei zu helfen, den Volksaufstand in Bahrein zu unterdrücken", zürnte Nicholas Gilby von der Anti-Waffenhandel-Organisation Against Arms Trade laut "Guardian". Waffen und Equipment im Wert von bis zu 110 Millionen Pfund (rund 127 Millionen Euro) sollen britischen Unternehmen im vergangenen Jahr nach Saudi-Arabien exportiert haben.

bor>

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http://www.welt.de/politik/deutschland/article13436875/Hamburger-Moscheen-werden-unterwandert.html

18.6.2011: Islamisten in Hamburg unterwandern Moscheen, Universitäten und sogar Schulen

aus: Welt online: Islamisten: Hamburger Moscheen werden unterwandert; 18.6.2011;
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13436875/Hamburger-Moscheen-werden-unterwandert.html

<Autor: Ulrich Kraetzer

Die Islamisten der verbotenen Hizb-ut-Tahrir-Bewegung versuchen in Moscheen, aber auch an der Universität und sogar in Schulen Mitglieder zu gewinnen.

Sie nennen sich "die Firma"“ – den wahren Namen ihrer Organisation nennen sie nur, wenn sie unter sich sind. Denn offiziell darf es diese "Firma" gar nicht geben. Doch die seit 2003 wegen des Verbreitens extremistischer Propaganda verbotene islamistische Vereinigung Hizb-ut-Tahrir (HuT) gewinnt in Hamburg offenbar immer mehr Mitstreiter.

Menschen stehen vor der Tawba-Moschee in Hamburg. Sie ist ein Treffpunkt für Anhänger der verbotenen Gruppierung Hizb-ut-Tahrir

„Das ist ein nachhaltig angelegtes Projekt“, sagt der Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes, Manfred Murck.

Die Tawba-Moschee im Stadtteil St. Georg an einem Freitagabend: In einen unscheinbaren Hauseingang strömen an die 100 gläubige Muslime. Die meisten sind sehr jung, auch Kinder sind gekommen. Dazwischen finden sich einige wenige ältere Männer mit langen Bärten und eine Handvoll deutscher Konvertiten.

Ein Staat ohne von Menschen gemachte Gesetze

In dem niedrigen, kargen Raum unweit des Rotlichtviertels spricht ein Mittvierziger im klassischen muslimischen Gewand mit ruhiger Stimme über die Revolutionen in den arabischen Ländern. Der Umbruch sei eine einmalige Chance: Endlich könne man einen „wahrhaft islamischen Staat“ schaffen. Einen Staat, der alle Muslime weltweit vereinigt. Einen Staat, der den westlichen Demokratien überlegen ist. Einen Staat unter der Herrschaft Allahs. Einen Staat ohne „vom Menschen gemachte“ Gesetze.

Das Wort Gottesstaat fällt nicht. Der Prediger würde auch nie bestätigen, dass er der in Deutschland verbotenen Hizb-ut-Tahrir angehört. Doch seine Ideologie entspricht exakt dem Gedankengut der sogenannten „Befreiungspartei“. Auch der Hamburger Verfassungsschutz ist sich sicher: Nicht alle Besucher sind Extremisten, aber die Tawba-Moschee am Freitagabend ist ein Treffpunkt für Anhänger der Hizb-ut-Tahrir.

Auch Neonazi-Größen applaudierten

In Deutschland hat das Bundesinnenministerium der 1953 gegründeten Bewegung vor acht Jahren jegliche Betätigung untersagt. Die Islamisten hatten zuvor Jahre lang mit antisemitischer Propaganda den Gedanken der Völkerverständigung verletzt und zur Durchsetzung ihre politischen Ziele Gewalt legitimiert.

Auch Neonazi-Größen wie Horst Mahler oder der NPD-Vorsitzende Udo Voigt hatten der antisemitischen Propaganda der HuT bei einer Veranstaltung in einer Berliner Universität applaudiert. Nun versuchen die HuT-Kader, erneut Fuß zu fassen.

Einige Anhänger reisten später ins Terrorcamp

Auch in anderen, von Islamisten traditionell stark frequentierten Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Berlin, ist die HuT trotz Verbots aktiv, meist im Verborgenen. In Hamburg tritt sie allerdings vergleichsweise offen auf. Vor allem aber hat der örtliche Verfassungsschutz hier mehr Erkenntnisse zusammengetragen als die Behörden anderer Bundesländer.

Etwa 70 Anhänger der HuT zählt die Sicherheitsbehörde. Früher seien es nur 30 bis 40 gewesen, sagt Verfassungsschutz-Chef Murck. „Diese Leute sind gut vernetzt und können für ihre Veranstaltungen mittlerweile einen erweiterten Interessentenkreis von bis zu 200 Personen mobilisieren.“

In den vergangenen Jahren hätten einige HuT-Anhänger zudem den Weg in dschihadistische Kreise gefunden. Die HuT rekrutiere zwar nicht direkt für den bewaffneten „Heiligen Krieg“. Mit ihrer totalitären Weltsicht und ihrem unklaren Verhältnis zur Gewalt würden sie aber als „Durchlauferhitzer“ fungieren. „Von mehreren Islamisten, die später in Terrorcamps ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet gefahren sind, wissen wir, dass sie sich zunächst bei der Hizb-ut-Tahrir radikalisiert haben“, sagt Murck.

Sie geben sich nicht offen zu erkennen

Bei der angestrebten Schaffung eines Gottesstaates sähen sich die Kader als intellektuelle „Speerspitze des Islam“. Neue Anhänger rekrutierten sie vor allem an Universitäten. Aber auch an mehreren Hamburger Schulen hätten HuT-Anhänger versucht, Anhänger zu werben.

Spätestens seit das Hamburger Innenministerium Mitte vergangenen Jahres die als Radikalen-Treff bekannte Taiba-Moschee dicht gemacht hat, tauchen die HuT-Anhänger auch in den Mitgliedsmoscheen der Hamburger Schura, des Rates der islamischen Gemeinschaften, auf. Das berichtet der Schura-Vorsitzende Mustafa Yoldas. Der Hamburger Hausarzt lässt keinen Zweifel daran, dass die Extremisten dort nicht willkommen sind: „Wir haben schon genug Schwachmaten hier. Diese Leute wollen uns weismachen, dass Wahlen etwas für Ungläubige sind“, sagt Yoldas. So etwas wolle man nicht haben.

Die Hizb-ut-Tahrir-Leute gäben sich allerdings nicht offen zu erkennen. Auch in der Ibrahim-Kahlil-Mosche hätten die Gemeindemitglieder, so sagt der Vorsitzende Muhammend Basir, deswegen zunächst nicht mitbekommen, dass Prediger der HuT auch hier Vorträge hielten. „Wenn uns die Behörden nicht informiert hätten, wären sie wohl heute noch hier“, sagt Basir.

Der Hamburger Verfassungsschutz hatte nachrichtendienstliche Erkenntnisse zusammengestellt, die nach der Einschätzung von Murck belegen, dass die HuT gegen das Betätigungsverbot verstößt. Doch die Hamburger Staatsanwälte, denen der Verfassungsschutz die Erkenntnisse weiterleitet, sahen das anders. Im Mai 2009 stellten sie Ermittlungen gegen vier Beschuldigte ein. Der Tatverdacht sei nicht ausreichend gewesen – die „Firma“ darf weitermachen.

dapd>

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Pakistan 20.6.2011: Ein 9 Jahre altes Mädchen entführt und mit Sprenstoffgürtel zum Ziel geschickt

aus: Spiegel online: Terror in Pakistan: Polizei greift Mädchen mit Sprenstoffweste auf; 20.6.2011;
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,769493,00.html

<Pakistanische Extremisten wollten offenbar eine circa Neunjährige für einen Anschlag missbrauchen. Das Mädchen sei entführt worden, so die Polizei. Dann sei es mit Sprengstoff zu einem Posten geschickt worden. "Sie sagten mir, ich soll den Knopf drücken," berichtet das Kind. 

Peschawar - Die Geschichte klingt schier unglaublich. Ein Mädchen trägt acht Kilogramm Sprengstoff am Körper, nähert sich einem Polizeiposten. Ihr Auftrag: "Ich sollte einen Knopf drücken, wenn ich an dem Posten bin." Doch den Polizisten fällt die Körperhaltung des Kindes auf, offenbar trägt es schwer an seiner Last. 50 Meter vor dem Straßenposten wird das Mädchen festgenommen.

So schildert die pakistanische Polizei den Fall. Am Montag präsentierten die Sicherheitskräfte das Schulmädchen auf einer Pressekonferenz. Das genaue Alter des Kinder ist unklar, in einigen Agenturen heißt es, sie sei acht, in anderen neun Jahre alt. Den Angaben zufolge soll es von Extremisten entführt worden sein, um einen Anschlag zu verüben.

Das Mädchen sei mit einer Sprengstoffweste aufgegriffen worden. Es habe den Auftrag gehabt, im Nordwesten des Landes einen Polizeiposten in die Luft zu jagen, teilte die Polizei am Montag den versammelten Journalisten in Peschawar mit. Das Mädchen habe angegeben, es sei bereits vor einigen Tagen in Peschawar von zwei Frauen und zwei Männern gekidnappt worden. Sie sei betäubt und dann mit einem Auto in die Nähe der Grenze zu Afghanistan gebracht worden, berichtete sie. Sie habe mit der Bombe am Körper den Auftrag bekommen, zu einem Polizeiposten an einer Straße zu gehen. "Als ich in die Nähe der Kontrollstelle kam, habe ich die Weste weggeworfen und um Hilfe gerufen", sagte das Mädchen bei der Pressekonferenz, die landesweit im Fernsehen übertragen wurde.

Keine Vermisstenanzeige, kein Meldeeintrag

Der Name des Kindes wurde mit Sohana Javaid angegeben. Laut Polizei geht es in die dritte Klasse, auch während der Pressekonferenz trug es eine blau-weiße Schuluniform.

Ein Polizeisprecher berichtete, dass das Kind bei dem Anschlagsversuch acht Kilogramm Sprengstoff am Körper getragen habe, was für sein Alter ziemlich schwer sei. "Die Körperhaltung war verdächtig." Das Kind wurde etwa 50 Meter vor dem Straßenposten festgenommen. "Sie ist ein unschuldiges Mädchen", sagte der Polizeisprecher. "Wir versuchen derzeit, ihre Familie zu erreichen."

Merkwürdig ist allerdings, dass es bisher keine Vermisstenanzeige gebe, heißt es aus der Region, die das Kind als seine Heimat angibt. Auch hätten die Behörden keinen Meldeeintrag für ein Mädchen mit dem genannten Namen.

Wenn die Anschuldigungen stimmen, dann war es das erste Mal, dass ein so junges Mädchen mit Sprengstoff aufgegriffen wurde. Jungen sollen bereits mehrfach in ähnlichen Situationen aufgegriffen worden sein. Die Sicherheitsbehörden in Pakistan fürchten, dass die radikalislamischen Taliban womöglich eine neue "Kampftaktik" einläuten wollen. Eine Bestätigung der Angaben des Kindes aus unabhängiger Quelle war nicht möglich.

ler/AFP/Reuters>

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Syrien 9.7.2011: Islam-Terror in Syrien wie in der Wehrmacht Hitlers

aus: n-tv online: Gräuel in Syrien: Überläufer packen aus; 9.7.2011;
http://www.n-tv.de/politik/Offiziere-geben-offenbar-Schiessbefehl-article3775226.html

<Syrische Offiziere sollen Soldaten zwingen, unbewaffnete Demonstranten zu erschießen. Dies berichten übergelaufene Soldaten laut Human Rights Watch. Wer sich widersetzt, muss demnach damit rechnen, selbst getötet zu werden. Ihre Vorgesetzten hätten ihnen gesagt, dass sie gegen "Eindringlinge, Salafisten und Terroristen" kämpften.

Offiziere der syrischen Armee sollen nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) Schießbefehl gegen unbewaffnete Demonstranten erteilt haben. Das geht aus einem Bericht hervor, für den die Organisation nach eigenen Angaben acht in die Nachbarländer Türkei, Libanon und Jordanien geflüchtete Soldaten befragt hat. Wer sich dem Befehl widersetze, müsse damit rechnen, selbst getötet zu werden, berichtete die Menschenrechtsorganisation.

Sie hätten den Befehl erhalten, "Demonstranten zu erschießen", um diese auseinanderzutreiben, werden die Überläufer in Beirut verbreiteten Bericht zitiert. Ihre Vorgesetzten hätten ihnen gesagt, dass sie gegen "Eindringlinge, Salafisten und Terroristen" kämpften, berichteten laut HRW zwölf Deserteure übereinstimmend. Sie seien "überrascht" gewesen, stattdessen nur "unbewaffnete Demonstranten" angetroffen zu haben.

"Die Aussagen dieser Überläufer sind ein weiterer Beleg dafür, dass das Töten von Demonstranten kein Zufall, sondern das Ergebnis einer vorsätzlichen Politik führender Verantwortlicher in Syrien ist", sagte die für den Nahen Osten zuständige HRW-Direktorin Sarah Leah Whitson.

Nationaler Dialog soll starten

In Syrien soll am Sonntag der von Präsident Baschar al-Assad angekündigte nationale Dialog mit der Opposition beginnen. Das Problem ist nur: Die meisten bekannten Regimekritiker wollen nicht teilnehmen, so lange Soldaten und Milizionäre auf Demonstranten schießen. Unter dem Motto "Nein zum Dialog" waren am Freitag landesweit Zehntausende von Assad-Gegnern auf die Straße gegangen.

Was die syrische Regierung anbietet, sind Gespräche zur Vorbereitung einer großen Reformkonferenz. Bei dieser Konferenz soll es dann um eine Verfassungsänderung, ein Parteiengesetz und ein neues Wahlgesetz gehen. Doch das Misstrauen der Regimegegner ist groß. Die meisten von ihnen halten den Dialog, der von Vizepräsident Faruk al-Scharaa geleitet werden soll, für eine Propagandaveranstaltung.

Seit Beginn der Protestwelle gegen das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad Mitte März wurden nach Angaben von Menschenrechtlern mehr als 1750 Menschen getötet. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte erst kürzlich einen Bericht veröffentlicht, in dem Staatsterror und Folter durch die syrischen Sicherheitskräfte dokumentiert sind. Dazu zählen Folter mit Elektroschocks, Schüsse auf Flüchtlinge und Schläge im Krankenhaus.

ghö/dpa/AFP/rts>


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10.7.2011: Islam: Weltfremder Vogel findet Steinigungen ok und Verschleierung der Frauen sei freiwillig

aus: Welt online: Muslimischer Hassprediger: Pierre Vogel ist der Mario Barth des Hardcore-Islam; 10.7.2011;
http://www.welt.de/politik/deutschland/article13479269/Pierre-Vogel-ist-der-Mario-Barth-des-Hardcore-Islam.html

<Autor: Per Hinrichs

Islamist Vogel findet Steinigungen okay und sagt, muslimische Frauen verschleierten sich freiwillig. In Hamburg bewies er auch fehlendes Comedy-Talent.

Wer auch immer da oben für das Wetter verantwortlich ist: Er meint es nicht gut mit Pierre Vogel. Pünktlich um 18 Uhr platzt die dunkle Wolke am Samstag über dem Bahnhof Dammtor auf und lässt ihre Wassermassen auf die rund 1000 Besucher auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz einprasseln. Ob es daran liegt, dass Vogel erst eine halbe Stunde später als angekündigt auf die Ladefläche des LKW steigt, die an diesem Abend seine Bühne sein soll?

Der fundamentalistische islamische Prediger Pierre Vogel ist in Hamburg vor mehr als 1000 Muslimen aufgetreten. Bei der Kundgebung in Hamburg-Dammtor...

Vielleicht pflegt er aber auch nur das Gehabe eines Stars, der seine schmachtenden Fans gerne warten lässt. Vogel, der Etiketten wie islamistischer Hass-Prediger, radikaler Konvertit und Box-Juniorenmeister von 1999 vor sich herträgt, spricht heute in Hamburg, und das allein ist ein Politikum. Die CDU hätte die Veranstaltung im Voraus am liebsten verboten, die sonst stets polizeikritischen Grünen forderten schon den Einsatz des Verfassungsschutzes, einer Organisation, die sie ansonsten in etwa so sympathisch finden wie eine Chemiewaffenfabrik.

Vorweg: Die freiheitlich-demokratische Grundordnung dieses Landes scheint durch rheinische Frohnaturen wie den Kölner Vogel nicht wirklich in Gefahr zu sein. Was soll man schon von jemandem halten, der die Evolutionstheorie für falsch hält, die Steinigung nach den Regeln der Scharia dagegen als probate Bestrafung empfindet?

Juden-Hass stiftet Vogels Anhängern Identität

Viel interessanter als der Auftritt des selbst ernannten Verkünders der islamischen Lehre, so wie er sie versteht, sind die Leute, die sich von ihm angesprochen oder abgestoßen fühlen. Viele junge Männer sind gekommen, sie könnten aus Fatih-Akin-Filmen stammen, sie tragen kurze Haare, Lederjacke, Turnschuhe, reden einander mit „Digger“ und „Alder“ an und wirken nicht so, als würden sie sich in ihrer Freizeit übermäßig viel mit dem Koran auseinandersetzen.

Viele verschleierte Frauen stehen vor der Bühne, aber auch junge Frauen, die ihre Haare offen tragen und Augenlider und Lippen schminken. Gerade mahnt Vogel, dass es „wünschenswert“ sei, wenn die Frau ein Kopftuch tragen würde. Aber das sei natürlich „kein Zwang“. Drei junge Frauen hören zu, ihre Eltern stammen aus dem Libanon und Tunesien.

Die eine verzieht das Gesicht. Trägst du jetzt den Schleier? „Boah, neeee“, sagt sie und verzieht das Gesicht. Sie sei 16 Jahre alt und würde „vielleicht irgendwann“ den Schleier tragen. Völlig unvermittelt sagt das Mädchen dann noch: „Aber wir hassen die Juden!“, so als sei das eine identitätsstiftende Kompromissformel, unter der sich hier alle versammeln können, mit Fusselbart oder ohne, mit Schleier oder mit Lockenmähne. Das Wort Jude oder Israel nimmt Vogel aber gar nicht erst in den Mund.

Polizei bittet Gegendemonstranten, Israel-Fahne einzurollen

Muss er auch nicht. Am Bahnhofseingang, ein paar Hundert Meter von der Bühne entfernt, entfalten ein paar Aktivisten eine israelische Flagge. Das geht natürlich gar nicht, finden die frommen Muslime und beginnen eine Diskussion mit dem Israel-Freunden. Sie beschimpfen sie, spucken auf die Flagge und reden sich in Rage. Es wird laut am Eingang, Polizisten gruppieren sich um die Menschentraube und murmeln in ihre Mikrofone.

Tapfer halten die Gegendemonstranten die Fahne hoch; sie nennen sich „Anti-Deutsche“, sind selbst links, aber Israel-freundlich. Nach etwa einer halben Stunde bittet ein Polizeiführer die Gruppe, die Fahne wieder einzurollen, um die Gemüter zu beruhigen.

Das ist die größtmögliche und zugleich unerträgliche Provokation im Jahre 2011 in Deutschland: das Zeigen einer Israel-Flagge während einer islamistischen Kundgebung. Da ist nun wirklich eine Grenze überschritten.

Vogel ist wie ein Salafisten-Comedian

Vorne, auf dem Anhänger, laviert Vogel derweilen locker um alle Grenzen herum, die ihm die Auflagen der Polizei und der Rahmen des Grundgesetzes setzen. Zuerst sagt er, das Kopftuch sei nur „wünschenswert“, später ist es dann doch „Pflicht“, so wie alle Muslime einen Bart zu tragen haben. „Aber das müssen ja nicht die Frauen“, sagt Vogel. Müde wird gelacht.

In solchen Momenten wirkt sein im rheinischen Singsang gehaltener Vortrag wie islamistisches Straßentheater, Vogel wie ein Salafisten-Comedian, der Mario Barth für Hardcore-Muslime – nur halb so witzig und doppelt so platt wie der unlustige Berliner. „Freiheit!“, schreit ihm einer der 100 Gegendemonstranten entgegen, und Vogel sagt: „Disch kriegen wir auch noch!“ Und die 1000 Besucher recken die rechte Faust hoch und brüllen im Chor „Allahu akbar! Allahu akbar! Allahu akbar!“

Über die Rolle der Frau hat Vogel dann auch noch gesprochen. Selbstverwirklichung hieße ja auch, Kinder zu bekommen zum Beispiel. „Warum wird Maria im Christentum verehrt? Weil sie eine Firma gegründet hat oder eine berühmte Schriftstellerin wurde? Nein, sie war eine gute Mutter“, sagt Vogel. Der empörte Aufschrei von Gleichstellungsbeauftragten und Emanzipationskämpferinnen fällt mangels Erscheinen leider aus, dabei gäbe es heute reichlich Futter für die Vorkämpferinnen für eine moderne Gesellschaft, die Vogel so gerne abschaffen möchte.

Zum Ende zitiert der Hassprediger Erich Kästner

Der bimst zum Schluss seiner dreistündigen Ausführungen seinen Leuten noch mal ein, worauf es ankommt: „Lest den Koran, trefft euch zu Hause und lernt den Islam besser kennen!“

Ein deutsches Sprichwort sage, es gibt nichts Gutes, außer man tut es, erklärt Vogel. Das hat Erich Kästner geschrieben.

Von ihm stammt auch der Satz: „Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll.“ Am Sonntag schien dann den ganzen Tag die Sonne.>




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13.7.2011: Hamburg: Der Vogel wird ausgelacht - und der Verfassungsschutz lauscht mit

aus: Basler Zeitung online: Von der Schweiz ausgesperrt, von deutschen Medien ausgelacht; 13.7.2011;
http://bazonline.ch/ausland/europa/Von-der-Schweiz-ausgesperrt-von-deutschen-Medien-ausgelacht/story/12452819

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Pierre Vogel hatte in Hamburg einen öffentlichen Auftritt. Was der umstrittene Islam-Prediger bot, sei Comedy gewesen, so die Kommentare. Alles nur eine Masche, Kalkül?

Es war der Herbst der Minarett-Initiative. Am 29. November 2009 sagte das Schweizer Stimmvolk Ja zum Bauverbot für weitere muslimische Gebetstürme. Den demokratisch zustande gekommenen Entscheid mussten sie zwar hinnehmen, ebenso demokratisch aber machten sie ihrem Unmut Luft. Zwei Wochen nach der Abstimmung, am 13. Dezember 2009, demonstrierten sie in Bern. Organisiert war die Veranstaltung vom islamischen Zentralrat der Schweiz. Als Hauptredner geladen: Pierre Vogel, Deutschlands umstrittener Islam-Prediger.

Sein Besuch warf Tage im Voraus Wellen. Zwei Tage vor der Veranstaltung wurde Vogel vom Bundesamt für Migration mit einer Einreisesperre in die Schweiz belegt. Es bestehe die Wahrscheinlichkeit, dass Vogel zum Hass gegen Teile der Bevölkerung anstachle. Immer wieder war er zuvor aufgefallen mit seinen Videobotschaften. Und mit seinem Weltbild: Strikte Trennung der Geschlechter, Verschleierung der Frauen, ein Leben nur für die Religion.

Wie ein Strassentheater

Seither sind eineinhalb Jahre vergangen. Vogel predigte weiter, halt einfach in Deutschland. Am Wochenende hatte er in Hamburg einen vielbeachteten öffentlichen Auftritt. Und so wie ihn die deutschen Medien beschrieben, wollte das einfach nicht in das Bild passen, welches man sich hierzulande von dem Konvertiten und ehemaligen Profiboxer machte.

«Mehr Comedy als Islamismus», titelt die «Welt» in einem Kommentar. Das Blatt beschreibt Vogel als «Mario Barth des Hardcore-Islamismus». Die Rede ist da von Zuschauern der Veranstaltung, die bei Sprüchen Vogels nur ein müdes Lächeln über die Lippen bringen. Sein im «rheinischen Singsang» gehaltener Vortrag wirke wie ein «islamistisches Strassentheater, Vogel wie ein Salfisten-Comedian».

Vom Verfassungsschutz beobachtet

Nicht weniger schmeichelhaft beschrieb «Spiegel online» die öffentliche Predigt des 32-jährigen Kölners: «Hassprediger, hahaha», hiess es da etwa. Und «Bild» titelt: «Bizarrer Auftritt am Dammtor.» Das Blatt macht sich über den deutschen Kölsch-Dialekt lustig («Isch gebe eusch die Möglischkeit») statt auf den Inhalt des zweieinhalbstündigen Auftritts einzugehen. «Irgendwie fühlte man sich an Lukas Podolski erinnert, nur dass der – gelegentlich unfreiwillig komisch – über Fussball referiert.» Der Kölner und ehemalige Bayern-Kicker hatte sich dann und wann mit Sprüchen ins Abseits gebracht.

Dort ist Vogel noch nicht angelangt. Auch wenn «Bild» ihn auch noch mit David Copperfield vergleicht. Aber der konvertierte Muslim scheint einiges von seinem Schrecken eingebüsst zu haben, den er von eineinhalb Jahren noch in der Schweiz auslöste. «Spiegel online» allerdings mahnt trotz des ulkigen Auftritts vom Wochenende zur Wachsamkeit: «Seine Masche ist perfide. Der radikale Prediger Pierre Vogel gibt sich harmlos – und doch schafft er es, Männer und Frauen zu trennen (…) den Weg ins Paradies zu weisen.» In Deutschland wird Vogel vom Verfassungsschutz beobachtet. (baz.ch/Newsnetz)>

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21.7.2011: Iranische Karikatur behauptet, Schleier mache intelligent

Hetze gegen Frauen ist das Hobby der iranischen "Religionshüter". Nun, diese Hetze gegen Frauen ist gar nicht islamisch, sondern ist speziell iranisch:

aus: 20 minuten online: Kleider machen Leute: Der Schleier macht intelligent; 21.7.2011;
http://www.20min.ch/news/dossier/iran/story/Der-Schleier-macht-intelligent-23813815

<Eine von konservativen Medien verbreitete Karikatur erhitzt die Gemüter im Iran. Demnach sollen nachlässig verschleierte Frauen dumm, vorbildlich verschleierte hingegen klug sein.

Manchmal ist eine Karikatur gut, aber die zugrunde liegende These hinkt. Manchmal verhält es sich genau umgekehrt. Und manchmal sind sowohl These als auch Karikatur unbrauchbar. So geschehen in den vergangenen Tagen mit einer Karikatur, die von der konservativen iranischen Nachrichtenagentur Fars verbreitet wurde und viele Frauen im Iran empört.

Die Karikatur (siehe oben) zeigt zwei Frauen, eine liederlich verschleiert mit einem kleinen Hirn und eine vorbildlich verschleierte mit einem grossen. Laut der offiziellen Haltung der Regierung beschützt der Schleier die Frauen vor unanständigen Blicken der Männer. Wer ihn nicht richtig trägt, muss demnach ein Flittchen sein. Die besagte Karikatur geht noch einen Schritt weiter, indem sie einen Zusammenhang zwischen Schleier und Hirnmasse herstellt.

Die These ist so irrwitzig wie die Karikatur schludrig gezeichnet. Mit aufgespritzten Lippen, einer schlanken Statur und unbedeckten Haaren wurden durchaus Attribute gebündelt, die dem Klischee vieler jungen Frauen im Iran entspricht. Dasselbe gilt allerdings auch für operierte Nasen. In der Karikatur weist die verwestlichte Frau links aber eine wesentlich grössere Nase auf als die traditionelle rechts.

«Trotz solcher Bemühungen, Gewaltanwendung, Schikane, Verhaftungen, Bedrohungen und anderen Mitteln ist es den iranischen Behörden in den vergangenen 32 Jahren nicht gelungen, Frauen dazu zu zwingen, sich in der Öffentlichkeit so zu kleiden, wie sie es gerne hätten», kommentierte «Radio Free Europe».


Kommentar


Dann wäre ja der Iran das gescheiteste Land der Welt.

Michael Palomino, 21.7.2011

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Spiegel online, Logo

Dürre in Ostafrika 22.7.2011: Islamisten-Milizen "Schabab" verhindern Lebensmittelverteilung und provozieren den Massentod in der Bevölkerung

aus: Spiegel online: Dürre in Ostafrika: Extremisten unterbinden Hilfe für Hungernde; 22.7.2011;
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,775954,00.html

<Millionen Menschen hungern in Somalia, ohne Hilfe droht ihnen ein grausamer Tod. Doch die islamistische Schabab-Miliz zeigt keine Gnade: Sie kontrolliert weite Teile des Landes - und verbietet internationalen Organisationen, Lebensmittel in die Krisengebiete zu liefern.

Addis Abeba/Mogadischu - Die islamistische Schabab-Miliz terrorisiert die Bevölkerung von Somalia seit Jahren, doch jetzt, in der schweren Hungersnot , wird ihre Brutalität erst richtig deutlich: Die Radikalen wollen keine Hilfslieferungen mehr zulassen.

2,8 Millionen Menschen leiden in dem Herrschaftsgebiet der Schabab unter der Dürre. Trotzdem weigern sich die Militanten, überhaupt von einer Hungersnot zu sprechen. Die Berichte der Vereinten Nationen darüber seien "kompletter Nonsens, 100 Prozent ohne Grundlage und pure Propaganda", sagte Schabab-Sprecher Ali Mohammed Rage dem britischen Sender BBC. Es gebe zwar eine Dürre in Somalia, und der Regen sei ausgeblieben, aber die Situation sei nicht so schlimm wie von der Uno beschrieben.

"Die Organisationen, denen wir die Arbeit verboten haben, dürfen auch weiterhin nicht hier arbeiten. Sie sind in politische Aktivitäten involviert", erklärte Rage.

Die Erklärung bedeutet eine Kehrtwende der Schabab. Erst Anfang Juli hatte die Miliz erklärt, sie werde angesichts der katastrophalen Lage erstmals seit zwei Jahren wieder internationale Organisationen in Südsomalia zulassen - "ob muslimisch oder nicht-muslimisch", wie es hieß. Uno-Organisationen hatten daraufhin geplant, trotz Sicherheitsbedenken zumindest per Luftbrücke wieder Lebensmittel nach Südsomalia zu bringen.

Auch die USA hatten am Donnerstag angekündigt, erstmals wieder Lebensmittel in die von der Schabab kontrollierten Gebiete zu schicken. Die Regierung in Washington machte es zur strikten Bedingung, dass die Rebellen nicht von den Spenden profitierten, sagte Donald Steinberg von der US-Agentur für Internationale Entwicklung gegenüber der BBC.

Öffentliche Amputationen, Auspeitschungen und Steinigung

Die Schabab kontrolliert große Teile Süd- und Zentralsomalias. Die Miliz, die Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida unterhält, hat die Macht auch in einigen Bereichen der Hauptstadt Mogadischu an sich gerissen. In ihrem Herrschaftsgebiet hat sie ein strenges islamistisches Regime durchgesetzt: Menschen werden mit öffentlichen Amputationen, Auspeitschungen und Steinigung bestraft. Als Grund dafür reicht es schon, Musik zu hören.

Die Uno hatte am Mittwoch in zwei somalischen Regionen - auch im Schabab-Gebiet - offiziell eine Hungersnot ausgerufen. Mehr als zehn Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia brauchen wegen extremer Dürre dringend Hilfe . Besonders schlimm betroffen sind Kinder.

Die Vereinten Nationen riefen zu Spenden auf, sie seien dringend nötig, da die kommenden zwei Monate besonders kritisch für das Überleben von Hunderttausenden Menschen seien. Die Hilfsorganisation Oxfam schätzte zuletzt, dass bis zum Januar eine Milliarde Dollar - umgerechnet 700 Millionen Euro - nötig sind, um die Krise zu bekämpfen. Bisher sei nur ein Bruchteil dieser Summe an Spenden eingegangen.

Tausende verzweifelte Somalier versuchen nun, aus dem Süden nach Mogadischu zu kommen. Nur wenige Kilometer außerhalb der somalischen Metropole lägen Camps mit unzähligen Zelten und Notunterkünften, in denen die Menschen Zuflucht suchten, berichtete die BBC. "Sie riskieren die gefährliche Reise, um Hilfe zu finden, aber für viele ist es schon zu spät", sagte ein Journalist vor Ort.

Ärzte hätten in den somalischen Lagern allein in den vergangenen neun Tagen mehr als tausend schwer unterernährte Kinder behandelt. Mütter mit ihren vom Hunger gezeichneten Kindern stünden stundenlang Schlange, um eine Erstversorgung für ihre Babys zu bekommen. Nach Uno-Angaben sind in Somalia bereits Zehntausende Menschen verhungert.

kgp/dpa/AP/dapd>

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20 minuten online, Logo

Islam-Terror in Somalia 25.7.2011: Die Taliban blockieren Hilfslieferungen an die Hungernden der Dürrekatastrophe und lassen die eigene Bevölkerung sterben

aus: 20 minuten online: Terror gegen Dürreopfer: Die Taliban am Horn von Afrika; 25.7.2011;
http://www.20min.ch/news/dossier/alkaida/story/Die-Taliban-am-Horn-von-Afrika-21986528

<Die Al-Shabab-Miliz verhindert Hilfslieferungen an die Hunger leidenden Menschen in Somalia. Die Gruppe ist ein Zerfallprodukt des dortigen Bürgerkriegs und mit der Al Kaida verbandelt.

Durch die Hungersnot am Horn von Afrika ruft sich der seit 20 Jahren andauernde somalische Bürgerkrieg in die Erinnerung der Weltöffentlichkeit. Entgegen anfänglicher Zusagen weigert sich die islamistische Al-Shabab-Miliz, internationale Hilfslieferungen zu den Notleidenden durchzulassen. Sie bezichtigt westliche Hilfsorganisationen, das Ausmass der Dürre aufzubauschen und in Wahrheit die somalische Bevölkerung zum christlichen Glauben bekehrten zu wollen.

Die Gruppe bekämpft seit Jahren die international anerkannte, aber weitgehend machtlose Zentralregierung in Mogadischu und kontrolliert weite Teile Somalias. Dort herrschen die archaischen Gesetze der Scharia, etwa Arm- und Beinamputationen für Diebe sowie Arbeitsverbote für Frauen. Vor zwei Jahren schworen einzelne Mitglieder der Gruppe dem Terrornetzwerk Al Kaida Treue.

Seit 2006 terroristisch aktiv

Das letzte Mal, als Al Shabab von sich reden machte, war 2010 während der Fussball-WM in Südafrika. In der ugandischen Hauptstadt Kampala waren während der Übertragung des Finals in einem äthiopischen Restaurant sowie in einem Rugby-Club Sprengsätze explodiert. Al Shabab bekannte sich zu den Anschlägen, bei denen 76 Menschen ums Leben kamen. Sie erklärte damals, sie seien die Rache für die Beteiligung Ugandas an der Friedenstruppe der Afrikanischen Union in Somalia.

Die militante Gruppe verübt seit Jahren regelmässig Terroranschläge, von denen die Weltöffentlichkeit zu Beginn aufgrund der täglichen Gewalt im Irak aber kaum Notiz nahm. Ein (gescheitertes) Selbstmordattentat 2006 galt dem damaligen somalischen Präsidenten Abdullahi Jussuf Ahmed und wurde von ehemaligen Mitgliedern der Union Islamischer Gerichte (Islamic Courts Union - ICU) ausgeführt.

Die ICU war eine Oppositionsgruppe, die nach Jahren des Chaos seit dem Sturz des Diktators Siad Barre 1991 in Somalia wieder Ordnung herzustellen versuchte. Der ICU gehörten führende Geistliche und selbst der derzeitige Präsident Scharif Scheik Ahmed an. Zunächst gemässigt, entwickelte sie nach einem Jahr radikalislamische Züge ähnlich den Taliban in Afghanistan. Die ICU splitterte sich auf; der konservative militante Flügel setzte sich durch und gründete Al Schabab.

Rekrutierung von Ausländern

Al Schabab versucht die somalische Regierung zu stürzen und kämpft auf den Strassen Mogadischus Tag für Tag gegen Soldaten der Regierung und der Afrikanischen Union. In den vergangenen zwei Jahren sind internationalen Experten zufolge einige Hundert Ausländer mit Kampferfahrung in Afghanistan, Pakistan und im Irak dazugestossen. Auch somalischstämmige US-Bürger wurden rekrutiert und bei Selbstmordanschlägen eingesetzt.

Eines der bekanntesten ausländischen Mitglieder ist Abu Mansur al Amriki (der Amerikaner), der in den USA aufwuchs und zur Schule ging. Momentan ist unklar, ob er noch am Leben ist oder bei einem US-Drohnenangriff getötet wurde. Dasselbe gilt für den nominellen Anführer der Al Shabab, Ibrahim al Afghani.

(kri)>

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Basler Zeitung online, Logo

Muslim-Terror in Basel 12.8.2011: Die Geldbusse gegen Muslim-Eltern, die ihren Kindern den Schwimmunterricht verbieten wollten, ist rechtens

aus: Basler Zeitung online: Schwimmunterricht-Boykott: Busse ist rechtens; 12.8.2011;
http://bazonline.ch/basel/stadt/SchwimmunterrichtBoykott-Busse-ist-rechtens/story/15070854

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<Schwimmunterricht ist gemäss einem Basler Gericht von öffentlichem Interesse.

Muslimische Eltern, die in Basel ihre Töchter nicht in den Schwimmunterricht schickten, sind vor Gericht abgeblitzt: Sie müssen die gegen sie verhängte Busse von 1400 Franken zahlen.

Eltern, welche die Teilnahme ihrer Kinder am obligatorischen Schwimmunterricht der Schule verweigern, sind in Basel-Stadt zu Recht gebüsst worden: Das baselstädtische Verwaltungsgericht hat den Rekurs eines muslimischen Elternpaars gegen die Bussen abgewiesen. Das Elternpaar hatte seine Töchter ab dem Alter von sieben und neun Jahren den Schwimmunterricht nicht besuchen lassen. 2010 sprach das Erziehungsdepartement deswegen eine Busse von 1400 Franken aus. Das Verwaltungsgericht sieht darin keinen Verstoss gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit, wie es am Freitag mitteilte.

Das Gericht stützt sich vor allem auf die neueste Rechtssprechung des Bundesgerichts. Die obligatorische Schulpflicht bedeute, dass Eltern verpflichtet seien, ihre Kinder zur Schule zu schicken, und dass Kinder das Recht auf eine angemessene Schulbildung hätten, hielt es in der Mitteilung fest.

Schwimmen als öffentliches Interesse

Dazu gehöre auch der Turn- und Schwimmunterricht, der in Basel in der Primarschule, also vor der Pubertät, gemischtgeschlechtlich sei. Dabei bestehe «ein grosses öffentliches Interesse daran, dass alle Kinder, also auch kleine Mädchen muslimischen Glaubens, den schulischen Schwimmunterricht besuchen».

Dies gelte nicht nur wegen der Möglichkeit, schwimmen zu können, sondern vor allem auch, weil Sportunterricht die Sozialisierung und Integration fördere. Auch sei für Kinder von Eltern aus dem Ausland, besonders für Mädchen, Chancengleichheit nur zu erreichen, wenn diese an allen Teilen des Unterrichts teilnähmen. Wegen des Schamgefühls könnten etwa Ganzkörperbadeanzüge getragen werden.

Eltern sollen Lehrplan akzeptieren

Zum Recht der Eltern auf religiöse Erziehung hielt das Gericht fest, dass Eltern an einer öffentlichen Schule den geltenden Lehrplan akzeptieren müssten: Sie könnten nicht gewisse Veranstaltungen für unzumutbar erklären. Zudem hätten staatliche Schulen den Auftrag, eine egalitäre Gesellschaft zu fördern und Kinder nicht vorzeitig in ihre Geschlechtsrollen zu drängen.

Auch könnten Eltern «nicht verlangen, dass ihre Kinder vollständig von fremden Glaubensbekundungen, kulturellen Ansichten oder aufgeklärten gesellschaftlichen Lebensweisen ferngehalten werden». In der Emigration sei zwar nicht die Religionsfreiheit preiszugeben, doch müssten «gewisse Einschränkungen und Änderungen der Lebensgewohnheiten in Kauf genommen werden».

Mehrere Eltern gebüsst

Offen liess das Gericht, wie weit die Unterrichtsverweigerung der Eltern überhaupt religiö
s begründet war. Denn diese hätten sich auf ihre «Gewissenssensibilität» berufen, aber «keine Koranstelle nennen können, welche explizit die zwingende Trennung von Mädchen und Knaben vor der Geschlechtsreife vorschreibt». Vorstellungen, wonach die weibliche Ehre nur durch Keuschheit und Reinheit zu bewahren sei, gibt es laut dem Gericht auch in nicht- muslimischen Gesellschaften.

Das baselstädtische Erziehungsdepartement hatte im Juli 2010 mehrere Eltern gebüsst, mehrheitlich wegen Verweigerung des Schwimmunterrichts. Parallelgesellschaften müssten verhindert werden, sagte damals Erziehungsdirektor Christoph Eymann. Die Busse wurde auf 350 Franken pro Kind und Elternteil festgelegt. (miw/sda)>

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n-tv online, Logo

15.8.2011: Iran zensiert literarischen Klassiker: Schilderung körperlicher Nähe ist nicht erlaubt

aus: n-tv online: Nach mehr als 800 Jahren: Iran zensiert Klassiker; 15.8.2011;
http://www.n-tv.de/politik/Iran-zensiert-Klassiker-article4053236.html

<Die Lektüre von Klassikern kann immer wieder erhellend sein. Und bedenklich, wie nun das iranische Kulturministerium befindet. Nach mehr als 800 Jahren verbietet es Teile eines berühmten Liebesepos'.

Irans Kulturministerium will nach mehr als acht Jahrhunderten ein berühmtes Liebesepos der persischen Literatur zensieren. Teile des Buchs "Chosrou und Schirin" sollen nach 831 Jahren verboten werden, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr. Das Ministerium habe den zuständigen Verlag gebeten, Passagen zu streichen, sagte Fariba Nabati vom Verlag Peydayesh, der das Liebesepos seit Jahren herausbringt.

Frauen im Iran sollten besser verhüllt sein und nicht auf unkeusche Gedanken kommen.

Das Liebesdrama um Chosrou und Schirin wurde 1177 von Nesami Gandschawi geschrieben und 1180 veröffentlicht. Seitdem zählt es zu den berühmtesten Epen der persischen Literatur.

Der Verlag wollte das Layout für die achte Auflage ändern und schickte es an das Ministerium, um die Genehmigung für die Publikation zu erhalten, berichtete Nabati. Sie sei schockiert gewesen, als das Ministerium ihr mitteilte, dass Passagen zensiert werden müssen. Darunter sollen auch Satzteile sein wie "irgendwo hingehen, wo wir alleine sein können" oder "Hände halten".

Schilderungen körperlicher Nähe verboten

Seit der Islamischen Revolution 1979 sind in der iranischen Literatur Schilderungen körperlicher Nähe von Mann und Frau verboten. Das Ministerium für Kultur und Islamische Führung in Iran ist verantwortlich für Genehmigungen von Büchern oder Filmen.

Nesami Gandschawi (1141-1209) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der persischen Literatur. Er schrieb auch die Liebesgeschichte "Leila und Madschnun". Das Liebesdrama soll den Rockmusiker Eric Clapton zu seinem Welt-Hit "Layla" inspiriert haben.

dpa>

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Welt online, Logo

Südfrankreich 15.8.2011: Ramadan-Zwang verleitet zum Verprügeln des Bruders

aus: Welt online: Frankreich: Teenager wegen Missachtung des Ramadans verprügelt; 15.8.2011;
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13546529/Teenager-wegen-Missachtung-des-Ramadans-verpruegelt.html

<Weil er sich nicht an die religiösen Regeln während des Ramadans halten wollte, ist In Frankreich ein 17-Jähriger von seinem Bruder verprügelt worden.

Ein 17-jähriger Franzose algerischer Herkunft ist nach eigenen Angaben von einem Familienmitglied wegen Missachtung des Ramadans verprügelt worden. Feuerwehrleute und Polizisten drangen in die Wohnung im südfranzösischen Miramas ein, nachdem Nachbarn wimmernde Laute gehört und auslaufendes Wasser aus der Wohnung bemerkt hatten, hieß es aus Ermittlerkreisen. In der Wohnung fanden sie den gefesselten Jugendlichen, dessen Körper Spuren von Schlägen aufwies.

Den Ermittlern sagte der 17-Jährige, er sei von einem seiner älteren Brüder vor allem mit einem Wasserschlauch geschlagen worden, weil er das Fasten im Ramadan missachtet habe, erklärte der zuständige Staatsanwalt Pascal Guinot. Die Tat soll sich nach Angaben des Opfers bereits am Sonntagnachmittag zugetragen haben, ihm sei es aber erst am Abend gelungen, ein Fenster zu öffnen und die Nachbarn zu alarmieren.

Der mutmaßliche 27-jährige Täter wird jetzt von der Polizei gesucht. Auch nach einem weiteren 34-jährigen Bruder wird gefahndet. Ein Arzt erklärte den 17-Jährigen aufgrund seiner Verletzungen für zwei Wochen für berufsunfähig. Der den Muslimen heilige Monat Ramadan hat am 1. August begonnen. Während des Ramadans dürfen die Gläubigen von morgens bis abends weder essen noch trinken.

afp/fsc>

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n-tv online, Logo

Iran 20.8.2011: Angeblicher illegaler Grenzübertritt wird mit 8 Jahren Haft bestraft - mit dem Vorwurf der Spionage für die "USA"

aus: n-tv online: Acht Jahre Haft: Iran sperrt US-Wanderer ein; 20.8.2011;
http://www.n-tv.de/politik/Iran-sperrt-US-Wanderer-ein-article4098556.html

<Zwei im Iran festgenommene US-Bürger sind offenbar zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Shane Bauer und Josh Fattal seien des illegalen Grenzübertritts und der Spionage für schuldig befunden worden, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Die beiden 29-jährigen Männer waren im Juli 2009 an der irakisch-iranischen Grenze festgenommen worden, wo sie sich nach eigenen Angaben auf einer Wanderung befanden.

Bauer und Fattal hätten wegen illegalen Grenzübertritts jeweils drei Jahre Haft erhalten, berichtete das Staatsfernsehen auf seiner Website unter Berufung auf Justizkreise. Wegen "Spionage für eine US-Behörde" hätten sie zusätzlich fünf Jahre bekommen. Wann das Urteil gesprochen wurde, blieb in dem Bericht unklar.

Die beiden Männer, die 2009 zusammen mit der mittlerweile freigelassenen US-Bürgerin Sarah Shourd festgenommen worden waren, hatten die Vorwürfe immer zurückgewiesen. Nach eigenen Angaben hatten sie bei einer Wanderung im Nordirak versehentlich die Grenze zum Iran überquert.

AFP>

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Basler Zeitung online, Logo

Libyen 25.8.2011: Terrorist Ghadhafi ist nicht mehr da: <Drogen, Frauen und russisches Roulette in Ghadhafis Villa>

aus: Basler Zeitung online; 25.8.2011;
http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Drogen-Frauen-und-russisches-Roulette-in-Ghadhafis-Villa/story/16792224

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<Beim Versuch, die libysche Revolution zu stoppen, setzte Muammar al-Ghadhafi auch auf ausländische Söldner. Einer von ihnen erzählt vom desolaten Zustand der Regierungstruppen und vom Kollaps des Regimes.

Der Krieg in Libyen

Alliierte und Rebellen setzen ihre Angriffe auf die Ghadhafi-Truppen fort.

Was den Krieg angeht, ist Mario ein Profi: Der ethnische Kroate und Artilleriespezialist aus Bosnien kämpfte nach dem Auseinanderbrechen des ehemaligen Jugoslawien jahrelang auf dem Balkan. Das machte ihn für Muammar al-Ghadhafi interessant, der nach Ausbruch der libyschen Revolution im Februar damit begann, im Ausland Söldner anzuheuern. Mario ging nach Libyen und übernahm das Kommando über eine Ghadhafi-Einheit. Doch schon von Beginn an ahnte er, dass das Regime die Schlacht bereits verloren hatte. «Die Disziplin in der Truppe war schlecht. Ausserdem waren die zu dumm, um irgendetwas zu lernen», beschreibt der 41-Jährige seinen Eindruck gegenüber dem amerikanischen Magazin «Time».

Das sei allerdings nicht weiter schlimm gewesen, bis die Nato mit ihren Luftschlägen begonnen habe. Anfang Juni sei schon ein Drittel seiner Männer zu den Rebellen übergelaufen. Raketen der Nato hätten mehrere direkte Treffer auf regimetreue Truppen gelandet, die «empfindliche Verluste» erlitten hätten. «Aber die Aufständischen waren ebenso schlecht gerüstet, wenn nicht noch schlechter», sagt Mario. Ohne die Intervention des Westens hätte Ghadhafi die Rebellen zerschlagen», lautet seine eindeutige Einschätzung.

Zu Gast bei Ghadhafis Clan

Doch auch weit hinter der Front waren die Brüche im Regime offensichtlich: Das Leben in seiner Festung Bab al-Aziziya war so surreal. Da wurden Partys gefeiert mit Frauen, Alkohol und Drogen», erzählt der Söldner vom Balkan, der von einem Verwandten des exzentrischen Obersts eines Nachts eingeladen wurde. «Ich hätte alles haben können, was ich wollte.» Und er habe Geschichten gehört über Leute, die zum Spass erschossen worden seien. Oder andere, die zum russischen Roulette gezwungen wurden, damit die Anwesenden Wetten abschliessen konnten.

Doch bei dieser Gelegenheit sah Mario auch die Feindschaft zwischen Ghadhafis Söhnen Saif al-Islam und Mohammed. Einmal sei es beinahe zu einem Kleinkrieg zwischen Männern der beiden Brüder gekommen: «Alle waren schwer bewaffnet und beschimpften sich über mehrere Minuten.»

«Jetzt wird es schnell gehen»

«Ich bemerkte auch, dass viele der Libyer ihre Loyalität nur spielten und eigentlich schon im Absprung begriffen waren», sagt er. Viele Offiziere hätten von Beginn an gewusst, dass sie gegen die Nato keine Chance hatten. Mindestens einer, den Mario kannte, stand gar in direktem Kontakt mit den Rebellen in Benghazi.

Seit knapp zwei Wochen ist Mario nicht mehr in Tripolis. Der Freund, der ihn herbrachte, warnte ihn: «Er sagte, es seien Absprachen getroffen worden und dass es jetzt schnell gehen werde.»

Ghadhafi, der «Trottel»

Ein anderer Söldner vom Balkan, ein ehemaliger General der jugoslawischen Armee, verliess Tripolis erst am vergangenen Sonntag, als erste Rebellengruppen bereits einmarschiert waren. Wie Mario habe auch er gespürt, dass das Regime bald fallen werde. «Das ganze System ist kollabiert», sagte er «Time» auf der Fahrt in Richtung Tunesien. «Ich habe seit vier Wochen nicht mehr mit Ghadhafi gesprochen, er hört auf gar niemanden mehr.»

Der Ex-General, der seit vielen Jahren in Tripolis gelebt und ein Geschäft betrieben haben soll, beschreibt Ghadhafi als «Trottel. Man kann nicht gegen die Nato kämpfen und den sturen Verrückten spielen wie dieser Kerl.» (ami)>

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10.10.2011: Kopftuchzwang in Ägypten nun auch für Christinnen, zum Beispiel, wenn sie in die Schule gehen: "Kein Kopftuch - kein Unterricht"

aus: Basler Zeitung online; 10.10.2011;
http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Kein-Kopftuch--kein-Unterricht/story/13497330
<Von Maggie Michael, AP.

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Am Anfang der jüngsten Religionsunruhen in Ägypten stand der Angriff auf eine koptische Kirche in Oberägypten. Der Druck auf die Christen in ländlichen Regionen wächst. Das Beispiel eines Schulmädchens.

Am ersten Schultag an ihrer neuen Oberschule wurde die 15-jährige Ferial Habib an der Türschwelle angehalten. Entweder du setzt ein Kopftuch auf, hiess es, oder du kommst hier nicht rein. Das Mädchen weigerte sich. Habib ist koptische Christin, und die pflegen im Gegensatz zu den meisten muslimischen Ägypterinnen kein Kopftuch zu tragen.

Dass eine Schulverwaltung eine christliche Schülerin dazu zwingen will, hatte es noch nicht gegeben. Die nächsten zwei Wochen erschien Habib in dem südägyptischen Ort Scheik Fadl tagtäglich zum Unterricht – in Schuluniform, aber ohne Kopftuch. Tagtäglich wurde sie abgewiesen. Einmal hörte sie ihren Namen über das Lautsprechersystem: Angeführt von Lehrern mit Megafonen skandierten Schüler «Wir wollen Ferial hier nicht haben», wie sie berichtete.

Mangel an Rechtsstaatlichkeit

Seit voriger Woche darf sie endlich zur Schule gehen. Bürgerrechtler sagen, ein Fall wie der ihre sei selten. Doch er schürt die Furcht der starken christlichen Minderheit in Ägypten, von den nach dem Sturz Hosni Mubaraks im Februar zunehmend selbstbewusst gewordenen Islamisten drangsaliert zu werden. Und er zeigt auf, wie in Zeiten politischer Unruhe und unklarer Führungsstrukturen erzkonservative Muslime auf unterer Ebene die Gelegenheit nutzen und ihre Weltanschauung durchzusetzen versuchen.

Wurzel des Übels sei der Mangel an Rechtsstaatlichkeit, sagte Habibs Anwalt Wagdi Halfa. «Wir wollen nicht noch mehr Gesetze, aber wir wollen die schon bestehenden Gesetze durchsetzen», erklärte er. «Hinsichtlich der Spannungen zwischen den Glaubensgemeinschaften befinden wir uns in einem dunklen Tunnel. Selbst wenn die Mehrheit aus gemässigten Muslimen besteht, kann eine Minderheit von Extremisten starken Einfluss ausüben und ihr Denken vergiften.»

Kirche ohne Kreuz und Glocken

Die aktuellen Ausschreitungen in Kairo gehen auf einen Streit über zwei Kirchen im Süden zurück, deren Bau Muslime empörte. Bei Assuan kam es zu Zusammenstössen, obwohl die Kirchengemeinde sich der Forderung ultrakonservativer Salafisten beugte, ein Kreuz und die Glocken aus der Kirche zu entfernen. Die gewalttätige Reaktion ist für die Christen besonders enttäuschend, weil die neue Regierung kurz nach dem Umsturz versprochen hatte, die Beschränkungen des Neubaus und der Renovierung von Kirchen aus der Mubarak-Ära zu überprüfen und aufzuheben.

Sie begannen zu hoffen, dass die neuen Herren den Kirchenbau eindeutig erlauben und damit eine Streitfrage beilegen würden, die in den letzten Jahren immer wieder zu Ausschreitungen geführt hatte. Doch die Überprüfung blieb aus. Salafistische Geistliche hetzten zunehmend gegen Christen und beschuldigten sie, mit neuen Kirchen ihren Glauben verbreiten zu wollen.

Beschluss der Schulleitung und der Lehrer

Mindestens zehn Prozent der 80 Millionen Ägypter sind orthodoxe Kopten. Die Erfahrung der Schülerin Habib ist insofern alarmierend, als sie in der Wahl ihrer Kleidung und der Religionsausübung relativ frei waren. Die grosse Mehrheit der Musliminnen trägt – aus Glauben oder Tradition – das in Ägypten Higab genannte Kopftuch, doch von Christinnen erwartete das kaum jemand.

Die Higab-Pflicht an der Oberschule in Scheik Fadl, 180 Kilometer südlich von Kairo in der Provinz Minja, war ein Beschluss der Schulleitung und des Lehrkörpers selbst. Das Kopftuch gehöre zur Schuluniform, erklärten sie, und sei zum Schutz der Mädchen vor sexueller Belästigung erforderlich.

Keine Behörden, keine Aufsicht

Ein Vertreter der regionalen Schulbehörde sagte dem privaten christlichen Fernsehsender CTV, die Schulen dürften selbst über die Schuluniform entscheiden, und die Eltern könnten das akzeptieren oder nicht. «Wenn der Vater seine Tochter in einer anderen Schule anmelden will, dann ist das in Ordnung», sagte er. «Alle Mädchen, auch die Christinnen, setzen das Kopftuch auf und haben kein Problem damit.»

Habibs Vater Sorial jedoch beschwerte sich und verlangte, letztlich erfolgreich, dass seine Tochter barhäuptig am Unterricht teilnehmen dürfe. «Nach der Revolution gibt es keine Behörden und keine Amtspersonen, an die man sich wenden kann. Das System ist lasch, und das Ministerium übt keine Aufsicht aus», sagte er. «Wenn die Dinge unter Kontrolle wären, hätten Extremisten nicht freie Hand, zu machen, was sie wollen.»

Seine Tochter ist froh, dass sie standhaft geblieben ist und sich nichts aufzwingen liess. «Aber ich fürchte mich vor den Schülern und Lehrern», sagte sie. «Die Lehrer behandeln mich nicht normal, und ich bin sicher, dass sie mir am Jahresende schlechte Noten geben werden.» (baz.ch/Newsnetz)>

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31.10.2011: Die Organisation "Ruf zum Islam" will in Dänemark "Scharia-Zonen" einführen mit Moralpolizei gegen Alkoholkonsum, Glücksspiel und gegen Diskothekenbesuch

aus: Welt online: Dänemark: Islamische Moralpolizisten fordern "Scharia-Zonen"; 31.10.2011;
http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13688685/Islamische-Moralpolizisten-fordern-Scharia-Zonen.html

<Autor: Henryk M. Broder

Vertreter europäischer Muslime stellen absurde Forderungen: In Dänemark wird bereits diskutiert, ob in Teilen des Landes die Scharia gelten soll.

Eine islamische Organisation in Dänemark hat die Einführung von "Scharia-Zonen" in von Muslimen bewohnten Gebieten des Landes gefordert.

Sonderbehandlung? Ja, bitte! Zwei Nachrichten der letzten Tage, die zusammengehören. Erstens: Auf einer Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OECD), die letzte Woche in Wien stattfand, forderten Vertreter einer „Initiative Europäischer Muslime für Sozialen Zusammenhalt“ die Einführung von „Richtlinien gegen Islamophobie im öffentlichen Diskurs“.

Die Redefreiheit in Europa sei mit Verantwortung verbunden, erklärte der Generalsekretär der Initiative, Bashy Quraishy. Man wolle „keine Sonderbehandlung“, sondern denselben Schutz, den es gegen Homophobie und Antisemitismus längst gebe.

Zweitens: Eine islamische Organisation in Dänemark, die sich „Ruf zum Islam“ nennt, hat die Einführung von „Scharia-Zonen“ in von Muslimen bewohnten Gebieten des Landes gefordert. Zuerst in Tingbjerk, einem Vorort von Kopenhagen, dann in Nörrebro, mitten in der Hauptstadt, und später in weiteren Vierteln mit muslimischer Bevölkerung.

"Moralpolizei" soll Alkoholkonsum überwachen

In diesen Enklaven sollte eine Art „Moralpolizei“ rund um die Uhr darauf achten, dass kein Alkohol konsumiert wird, keine Glücksspiele stattfinden und Diskotheken nicht besucht werden. Ungesagt blieb allerdings, ob diese Restriktionen nur für die Muslime oder alle Einwohner der genannten Viertel gelten sollten.

Gruppen, die ähnliche Absichten verfolgen, agieren inzwischen ganz offen in Großbritannien, Belgien, Frankreich und Spanien. Auch in deutschen Städten fällen „Scharia-Richter“ bei Konflikten unter Muslimen „Urteile“ nach den Regeln des Islam.

Nun käme kein Mensch auf die Idee, in Deutschland lebenden Italienern – beziehungsweise Deutschen mit italienischem Migrationshintergrund – das Recht einzuräumen, ihre Streitigkeiten nach den Regeln der Cosa Nostra austragen zu dürfen. Täten sie es doch, bekämen sie es mit der regulären Justiz zu tun. Allein die Debatte über ein solches „Recht“ wäre eine Absurdität.

Bis jetzt hat auch niemand vorgeschlagen, den Verkauf von Schweinefleisch aus Rücksicht auf die Gefühle von Juden einzustellen oder Kühe für unantastbar zu erklären, um die Integration der in Deutschland lebenden Hindus nicht zu erschweren.

„Islamophobie im öffentlichen Diskurs“

Freilich: So wie die Dinge derzeit liegen, könnte schon dieser relativierende Hinweis als ein Zeichen von „Islamophobie im öffentlichen Diskurs“ verstanden werden. Denn unter „Islamophobie“ fällt alles, was Muslime als unangemessen und verletzend empfinden: Kritik an patriarchalischen Strukturen in Migrantenfamilien, der chronische Mangel an Selbstironie, die Neigung zum schnellen Beleidigtsein aus nichtigstem Anlass.

Man muss auch kein gelernter Dialektiker sein, um hinter der Versicherung der Initiative Europäischer Muslime für Sozialen Zusammenhalt, sie wolle „keine Sonderbehandlung“, genau das Gegenteil zu erkennen.

Und wenn diese Initiative ausgerechnet Juden und Homosexuelle als besonders geschützte Spezies herausstreicht, mit denen die Muslime gleichgestellt werden möchten, dann könnte man ihr entgegenhalten, dass Antisemitismus und Homophobie heute vor allem in muslimischen Milieus weit verbreitet sind.

Wer freilich unbedingt unter der Herrschaft der Scharia leben möchte, dem sei das gegönnt: in Saudi-Arabien und Somalia, im Jemen und womöglich bald auch in Tunesien und Libyen. Wo die Sonne viel öfter lacht und Islamophobie ein Fremdwort ist.>

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Der Gewaltextremismus des Islams in Afrika kommt nicht zur Ruhe:


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5.11.2011: Islamistensekte Boko Haram tötet in Nigeria bei Anschlägen 67 Menschen

aus: Tagesanzeiger online: Sekte tötet 67 Menschen in Nigeria; 5.11.2011;
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Sekte-toetet-67-Menschen-in-Nigeria/story/17925155

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<In Nigeria zogen nach Bombenexplosionen bewaffnete Männer durch eine Stadt, töteten Menschen und zerstörten Gebäude. Hinter den Anschlägen steckt die Sekte Boko Haram.

Bei einer Serie von Bombenanschlägen und Überfällen sind im Nordosten von Nigeria mindestens 67 Menschen getötet worden. Zu den Anschlägen kam es in und um Damaturu, der Hauptstadt des Staates Yobe, wie der Rot-Kreuz-Mitarbeiter Ibrahim Bulama heute erklärte. Begonnen habe die Serie gestern mit der Explosion einer Autobombe vor einem dreistöckigen Gebäude der Stadt, das von den Streitkräften genutzt wurde. Viele Wachmänner dabei seien ums Leben gekommen.

Später zogen nach Angaben von Bulama bewaffnete Männer durch die Stadt, sprengten eine Bankfiliale und griffen mindestens drei Polizeiwachen und einige Kirchen an. Die Gebäude wurden zerstört. In der Nacht überfielen Männer ein Dorf in der Nähe der Hauptstadt und töteten nach Angaben von Augenzeugen mindestens zwei Menschen.

Am Morgen verliessen die Menschen in Damaturu zögerlich ihre Häuser, betrachteten die Zerstörung. Sie bestatteten die Toten und begannen mit den Aufräumarbeiten. Bulama sagte telefonisch aus der Stadt, die Menschen befürchteten, dass es wieder zu Gewalt kommen könnte.

Weitere Angriffe im Osten

Zuvor waren gestern in Maiduguri, etwa 130 östlich von Damaturu, vier Bomben explodiert. Ziele waren eine theologische Ausbildungsstätte und ein Militärstützpunkt. Der Polizeichef erklärte, vier Menschen seien getötet worden. Augenzeugen sagten der Nachrichtenagentur AP, mindestens sechs Menschen seien verletzt worden.

Zu der Anschlagsserie hat sich einem Bericht zufolge die islamistische Sekte Boko Haram bekannt. Boko-Haram-Sprecher Abdul-Kaka habe heute zugleich mit neuen Angriffen gedroht, berichtete die Tageszeitung «Daily Trust». Bei der Serie von Bombenanschlägen und Überfällen wurden seit Freitag in den beiden Städten Damaturu und Maiduguri und Umgebung mindestens 67 Menschen getötet. Die Boko Haram wird für zahlreiche Anschläge im muslimischen Norden Nigerias verantwortlich gemacht. Im vergangenen Jahr wurden dabei mehr als 240 Menschen getötet. (Jon Gambrell und Njadvara Musa/dapd)>

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Al-Kaida-Scharia im Süd-Jemen 12.11.2011: 5 Auspeitschungen wegen Drogenkonsums, eine Hinrichtung wegen Mord, eine abgehackte Hand wegen Diebstahls mit Todesfolge

aus: Standard online: Fünf Jugendliche öffentlich ausgepeitscht; 12.11.2011;
http://derstandard.at/1319182672256/Fuenf-Jugendliche-oeffentlich-ausgepeitscht


<Al-Kaida-Anhänger kontrollieren große Teile von Provinz Abian

Aden - Mutmaßliche Al-Kaida-Anhänger haben im Süden des Jemen fünf junge Menschen unter dem Vorwurf des Drogenkonsums öffentlich auspeitschen lassen. Wie Augenzeugen am Samstag berichteten, wurde die Strafe vor Dutzenden Zuschauern am Freitagabend im Stadion des Dorfes Jaar exekutiert. Das Dorf in der Provinz Abian wird von Aufständischen mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al Kaida kontrolliert. Gegen die fünf Jugendlichen waren zuvor Strafen von jeweils 80 Peitschenhieben verhängt worden, weil sie beim Konsum von Drogen erwischt worden seien.

Im September war von den Aufständischen ein Mann wegen Mordes hingerichtet worden. Einem 15-jährigen Buben, der wegen Diebstahls angeklagt war, wurde eine Hand abgetrennt. Er starb an den Verletzungen.

Al-Kaida-Anhänger kontrollieren große Teile der Provinz Abjan, darunter die Hauptstadt Sinjibar. Sie nennen sich selbst "Partisanen der Scharia", des islamischen Rechts. Die Sicherheitskräfte der jemenitischen Regierung suchen die Aufständischen zu besiegen. Bei einem Gefecht mit Artillerie-Einsatz wurden am Freitagabend nach Angaben von Regierungsvertretern sechs Aufständische getötet und drei weitere verletzt. (APA)>


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