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Islam-Terror - islamischer Terror - islamistischer Terror. Teil 4

Die Scharia kommt NICHT von Mohammed

Man muss den Tatsachen in die Augen schauen: Es wäre eben schon gut, wenn alle Religionen die Menschenrechte beachten müssten, und wenn die "Religionsfreiheit" endlich klar den Menschenrechten unterstellt würde. Aber die Justiz in Europa schläft lieber und behandelt nur extreme "Einzelfälle"...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Literaturempffehlung:
-- F. William Engdahl: Amerikas heiliger Krieg. Was die USA mit dem "Krieg gegen den Terror" wirklich bezwecken; Kopp-Verlag
-- Jeremy Scahill: Schmutzige Kriege. Amerikas geheime Kommandoaktionen; Kunstmann-Verlag

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Welt
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8.10.2012: Salafisten planen Rache gegen Verbote in Deutschland

aus: Welt online: Ägypten: Salafisten planen "Abrechnung" mit Deutschland; 8.10.2012;
http://www.welt.de/politik/ausland/article109690454/Salafisten-planen-Abrechnung-mit-Deutschland.html

<Das in Deutschland verbotene Islamisten-Netzwerk "Millatu Ibrahim" organisiert sich in Ägypten neu – und ruft zur Rache an der Bundesrepublik auf. Der Anführer will als Eroberer zurückkehren.
Sie kamen im Morgengrauen. Hunderte Polizeibeamte durchsuchten am 14. Juni zahlreiche Vereinsräume und Privatwohnungen in sieben Bundesländern. Ziel der bundesweiten Aktion war die Zerschlagung des islamistischen Netzwerkes "Millatu Ibrahim".

Ein halbes Jahr trieb die Gruppierung zwischen Berlin, Solingen, Bonn und dem hessischen Erbach ihr Unwesen. Ihre Anhänger attackierten Polizisten bei Demonstrationen in Bonn, hetzten gegen Andersgläubige und riefen unverhohlen zum "Heiligen Krieg" in und gegen Deutschland auf.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich Hans-Peter Friedrich (CSU) ließ ein Verbotsverfahren gegen "Millatu Ibrahim" einleiten. Seit dem Verbot des sogenannten Kalifatstaates im Dezember 2001 hatte es keine großangelehte Aktion gegen organisierte Vertreter des islamischen Extremismus in der Bundesrepublik mehr gegeben.

Die Schließung der Solinger "Millatu Ibrahim"-Moschee habe mehr Symbolcharakter als tatsächlichen Nutzen, betonten Kritiker der Aktion. Mit dem Verbot eines Vereins verschwänden weder dessen Anhänger noch deren Ideologie.

Friedrich verteidigt das Verbot

Innenminister Friedrich verteidigte die Maßnahme als notwendig. Die Ideologie von "Millatu Ibrahim" richte sich "gegen den Gedanken der verfassungsrechtlichen Ordnung und der Völkerverständigung", so der Minister. Laut dem Innenministerium rief "Millatu Ibrahim" zum Kampf gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung auf.

Wer sich in Sicherheitskreisen umhört, stellt fest: Verfassungsschutz und Polizei werten die Verbotsaktion mehrheitlich als Erfolg. Allein die beschlagnahmten Computer und Festplatten seien von nicht zu unterschätzendem Wert, heißt es.

Zudem sei bei den Durchsuchungen Material gefunden worden, das darauf schließen lasse, dass die salafistische Szene offenbar weiter eine Eskalation der Straßengewalt bei Demonstrationen anstrebe. So seien beispielsweise Knieschoner, Schlagstöcke und andere Ausrüstungsgegenstände gefunden worden. "Kampfmonturen für Straßenkämpfe", wie ein Staatsschützer sagt.

Verschwunden aber ist "Millatu Ibrahim" keineswegs. Die Bewegung lebt fort. Und zwar genau wie vor dem Verbot vor allem im Internet.

Szene weiterhin online vernetzt

Auch wenn diverse salafistische Internetauftritte wie salafimedia.de und millatu-ibrahim.com offline gingen, sind die "Millatu Ibrahim"-Anhänger weiterhin online vernetzt. In Sicherheitskreisen weiß man um die Kommunikation untereinander.

Der Anführer und Gründer von "Millatu Ibrahim", Mohammed Mahmoud, war im Mai einer Abschiebung zuvorgekommen und hatte Deutschland verlassen. Er lebt heute in Ägypten, hält aber über das Internet weiter Kontakt zu seinen Getreuen in Deutschland. Mahmoud alias "Abu Usama al-Gharib", so das Fazit der Behörden, versucht aus dem ägyptischen Exil heraus, "Millatu Ibrahim" am Leben zu halten.

Videoauftritte des Österreichers sind seltener geworden. Die Propagandafront ruht allerdings nicht. Ein Beweis für die anhaltenden Bestrebungen der deutschen Exil-Salafisten ist ein PDF-Dokument, das erstmals vor zwei Wochen in arabischsprachigen Internetforen auftauchte.

Das deutschsprachige Schreiben mit dem Titel "Abrechnung mit Deutschland" thematisiert die Mohammed-Verunglimpfungen durch ein YouTube-Video aus den USA und stachelt gläubige Muslime in Deutschland an, blutige Rache an all jenen zu üben, die den Propheten beleidigen oder Beleidigungen gutheißen.

Aktuell keine terroristischen Bestrebungen

Sicherheitsbehörden werten das Schreiben als direkten Mordaufruf. Und sie glauben, den Verfasser identifiziert zu haben: Mohammed Mahmoud. Man geht davon aus, dass die Hassbotschaft, die von einem "Abu Assad al-Almani" unterzeichnet ist, entweder im Auftrag Mahmouds entstanden oder vom Österreicher selbst verfasst wurde.

Die Absicht der PDF-Schrift scheint eindeutig: islamistische Attentäter in Deutschland aktivieren. Seien es radikale Islamisten, die bereits seit Längerem Anhänger von "Millatu Ibrahim" und dem militanten Salafismus sind – oder emotionalisierte Einzeltäter nach dem Vorbild von Arid U., dem Attentäter vom Frankfurter Flughafen.

"Abrechnung mit Deutschland" fällt derzeit nicht auf fruchtbaren Boden, analysieren die Nachrichtendienste. Nach wie vor gebe es zwar gewaltbereite Islamisten in einer nicht unerheblichen Zahl. Die salafistische Szene zeige jedoch aktuell keine terroristischen Bestrebungen. Die Gefahr von Anschlägen, so heißt es von Seiten des Bundeskriminalamts, sei zwar "konstant hoch", aber "abstrakt".

Deutsche Islamisten reisen nach Nordafrika

Ein Grund dafür, weshalb keine Gewalttaten von Seiten der Salafisten in den vergangenen Wochen zu verzeichnen waren, liegt auch im scheinbaren Erfolg der Razzia in Solingen. Statt aus Deutschland heraus zu agieren, sammeln sich die Salafisten nun in Ägypten. Etwa 20 Personen aus der radikalislamischen Szene sollen inzwischen an den Nil ausgewandert sein.

Weitere 30 Salafisten, darunter ganze Familien, säßen "auf gepackten Koffern", bestätigte Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. "Millatu Ibrahim" habe in Ägypten einen "Brückenkopf" errichten können, sagte Maaßen der "Rheinischen Post".

Unter den Auswanderern finden sich einige der bekanntesten Vertreter des radikalen Islams in Deutschland. Allen voran Denis Cuspert.

Der Berliner Ex-Rapper (Künstlername "Deso Dogg") verschwand im Juni klammheimlich in den Untergrund. Trotz Überwachung durch die Sicherheitsbehörden und der Tatsache, dass Cuspert schon vor längerer Zeit der Reisepass entzogen wurde, gelang es dem Islamisten, sich zunächst nach Südeuropa und anschließend nach Ägypten abzusetzen.

"Ihr werdet nicht mehr in Sicherheit leben"

"Wir wissen nicht, wo sich Herr Cuspert aufhält", hieß es noch im Juli offiziell in Sicherheitskreisen. Tatsächlich aber lokalisierte man den Ex-Rapper zu diesem Zeitpunkt schon in Ägypten. Cuspert zog es – trotz Ehefrau und Kindern in Deutschland – zu seinem Glaubensbruder Mohammed Mahmoud. Im Land der Pharaonen kam es zur Wiedervereinigung der "Millatu Ibrahim"-Gründungsfiguren.

Bevor er sich ins Ausland absetzte, hinterließ Cuspert noch eine Abschiedsbotschaft in Videoform. Darin droht der Ex-Rapper mit Terroranschlägen in Deutschland. "Ihr werdet nicht mehr in Sicherheit leben. Ihr setzt Millionen und Milliarden ein für den Krieg gegen den Islam", so Cuspert. Aufgenommen wurde das Video, das knapp eine Stunde lang ist, in Köln im Mai.

Inzwischen folgten Cuspert eine Reihe von Gesinnungsgenossen, die sich durch das "Millatu Ibrahim"-Verbot unter verstärktem Druck von Seiten des Staates sehen. Insbesondere aus der Solinger Szene wanderten Salafisten kurz nach der Umsetzung des Vereinsverbotes und der Schließung der "Millatu Ibrahim"-Moschee aus.

Ein Salafisten-Hardliner aus dem Rheinland

Einer der Solinger Auswanderer ist Hasan K. alias "Abu Ibrahim". K. galt als Führungsfigur der Solinger Szene, und seit dem Wegzug von Mohammed Mahmoud ins hessische Erbach als dessen Stellvertreter.

Der Deutsch-Türke stammt aus dem salafistischen Milieu im Rheinland. Früher soll Hasan K. im Umfeld des sogenannten Kaplan-Staates aktiv gewesen sein. Dann entwickelte er sich zum salafistischen Hardliner.

In den Monaten vor dem Verbot von "Millatu Ibrahim" verging kaum eine Woche, in der nicht neue Videopredigten von Hassan K. im Internet auftauchten. Mal in den Solinger Moscheeräumen, mal vor plätschernden Bächen in einem Waldstück oder Park, meist aber vor der schwarzen Flagge mit dem Siegel des Propheten, hetzte K. gegen den deutschen Staat, Demokratie, Integration und Andersgläubige.

"Herr S. macht keinen Urlaub in Ägypten"

Neben Hasan K. hat noch eine Person aus der salafistischen Prominenz nach Informationen der "Welt" in Ägypten ihre Zelte aufgeschlagen – Reda S. Der passionierte Kameramann galt als Schlüsselfigur der salafistischen Szene in Berlin. Laut Verfassungsschutz ist er einer der Veteranen des radikalen Islam in Deutschland. "Er hat eine gewisse Märtyrer-Rolle", sagt eine Sprecherin des Berliner Verfassungsschutzes.

Was der in Berlin-Charlottenburg wohnhafte Salafist in Ägypten treibt, ist nicht bekannt. "Wir denken nicht, dass Herr S. zum Urlaub machen in Ägypten ist", heißt es allerdings aus Sicherheitskreisen.

Bislang ist allgemein unklar, wie eng die deutsche Exil-Salafisten am Nil tatsächlich vernetzt sind. Differenzen, die innerhalb der Szene in Deutschland existieren, sind wohl in Ägypten nicht schlagartig überwunden.

Von den Reisebewegungen der Radikalen erfahren die Dienste meist nur zeitverzögert. Denn deutsche Sicherheitsbehörden sind auf die Hilfe der Geheimdienste am Ort angewiesen.

Politisches Klima in Ägypten beflügelt Islamisten

Das größte Problem ist, die Absicht der ausgereisten Islamisten nachzuvollziehen. Wer will langfristig in Ägypten bleiben? Wer wird zurückkehren? Wer radikalisiert sich im Exil? Wer sehnt sich nach Dschihad und Märtyrertod?

Die überwiegende Mehrheit der Extremisten hofft wohl schlichtweg auf ein besseres, sprich islamischeres Leben in Ägypten oder besucht eine Sprachschule oder islamische Universität. Sie fühlen sich beflügelt vom politischen Klima Ägyptens, das derzeit gemeinhin als prosalafistisch betrachtet wird.

In einem arabischen Land, in dem jüngst salafistische Parteien gestärkt aus Wahlen hervorgingen und schrittweise schariagerechte Rechtsprechung durchsetzen, fühlen sich auch die Korangläubigen aus Deutschland augenscheinlich wohler als unter dem Druck der Dienste und Behörden hierzulande.

Auch Syrien und Somalia für Salafisten attraktiv

Für gewisse Einzelpersonen aus dem "Millatu Ibrahim"-Umfeld besteht jedoch die Gefahr, dass sie Ägypten nur als Zwischenstation sehen. "Wir können nur sehr vage einschätzen, wer in Ägypten bleiben wird und wer vermutlich weiterreisen wird", sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden der "Welt". "Die Reise ist für einige in Ägypten womöglich nicht zu Ende."

Es gebe noch attraktivere Reiseziele, zum Beispiel Syrien, Somalia oder Mali. Für einige sei der Dschihad die einzig akzeptable Endstation.

Fundamentalisten vermissen westlichen Lebensstandard

Trotz der Befürchtungen, deutsche Islamisten könnten womöglich bald schon auf den Schlachtfeldern in Nord-Syrien, im Süden Somalias oder in Westafrika auftauchen, zeichnet sich bereits auch eine rückläufige Entwicklung ab.

"Es gibt erste Rückkehrer aus Ägypten", heißt es in Sicherheitskreisen. So mancher Fundamentalist sei offenbar enttäuscht vom Lebensstandard in Ägypten. Andere sehnten sich nach ihren Familien, die sie in Deutschland zurückgelassen hatten.

Der Anführer von "Millatu Ibrahim", Mohammed Mahmoud, scheint hingegen eine Rückkehr nach Deutschland nicht mehr zu erwägen. "Ich werde Deutschland nur in einem einzigen Fall betreten", sagte der Islamist in einer Tonbandbotschaft aus Ägypten. "Als Eroberer, um die Scharia in Deutschland einzuführen.">

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20
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Kanton Neuenburg 30.11.2012: Radikale Islamisten zogen 4 Jahre lang ein brutales Schläger-Marihuana-Monopol auf

aus: 20 minuten online: Über zwanzig Klagen: Radikalen-Gang terrorisiert Schweizer Teenies; 30.11.2012;
http://www.20min.ch/schweiz/news/story/30488862

<Draufhauen, Drohungen und Drogen: Eine Bande von radikalen Muslimen nötigte Neuenburger Jugendliche. Sie zwangen sie zu dealen und sich zu verschulden. Dazu gab es Schläge und Entführungen.

Zum «Mit einer Kapuze, festgebunden und von Schlägen gezeichnet, hielten sie ihn geknebelt in einer Höhle fest.» So beschreibt der zuständige Staatsanwalt Nicolas Feuz das Schicksal eines der Jugendlichen, die sich der Drogenbande mit dem selbst gewählten Namen «Jamahat» widersetzten.

Seit 2008 schreckte diese radikal-islamische Drogenbande vor keinem Mittel zurück, um ihr lokales Marihuana-Monopol in Le Locle und Neuenburg zu verteidigen.

Opfer mussten Handy-Abos abschliessen

Dazu zwang sie ihre jungen Kunden nicht nur, für sie zu dealen, sondern nötigte sie auch, ihnen mehrere Smartphones zu beschaffen. Einige der Opfer mussten dazu bis zu sieben Abos abschliessen und verschuldeten sich so um mehrere tausend Franken. Die Handys verkauften die Täter danach auf dem Schwarzmarkt.

Zur Bande gehörten Jugendliche aus Tschetschenien, Afghanistan und Ex-Jugoslawien, die sich einem radikalen Islam verschrieben. Eingeschüchtert konvertierten einige ihrer Opfer sogar selbst zum Islam.

Polizei sucht die Drogen-Höhle

Jahrelang traute sich keiner, die Bande zu verpfeifen. Im März flog der Terror auf, als ein Jugendlicher sich mit einem Hilfeaufruf an die Polizei wandte. Danach erwischte die Polizei die Mitglieder von Jamahat in La Chaux-de-Fonds in flagranti und steckte sie in U-Haft.

Seither sind über zwanzig weitere Klagen eingegangen. Die Polizei sucht nun im Gebiet Jura/Drei-Seen-Land nach der Höhle, wo der Clan eine Marihuana-Plantage unterhielt.

(apn/hit/sda)>

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Der
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Tunesien 19.4.2013: Salafisten wollen das Rad zurückdrehen und bekämpfen kreative Frauen mit Steinen und Flaschen - und die Polizei greift nicht ein und lässt die Täter ziehen

aus: Der Standard online: Tunesische Studentinnen mit Steinen und Flaschen beworfen; 19.4.2013;
http://diestandard.at/1363708491421/Tunesische-Studentinnen-mit-Steinen-und-Flaschen-beworfen

<Radikale Islamisten beendeten eine Tanz- und Musik-Show gewaltsam - Säkulare Gesellschaft wiederholt im Visier.

Tunis - Radikale Islamisten haben junge Frauen in einem Studentinnenwohnheim in Tunis mit Steinen und Flaschen beworfen, um eine Tanz- und Musikdarbietung zu unterbinden. Das berichteten Augenzeugen am Donnerstag. Der Vorfall wird als weiterer Rückschlag im Kampf um persönliche Freiheiten nach dem "Arabischen Frühling" in Tunesien gewertet.

Nach dem Sturz von Präsident Zine el-Abidine Ben Ali vor zwei Jahren übernahmen gemäßigte Islamisten die Macht in dem nordafrikanischen Land. Radikale Muslime attackieren seither die Symbole der bis dahin eher säkularen Gesellschaft.

Keine Verletzte und keine Festnahmen

Studentinnen hatten in ihrem Wohnheim im Bezirk Bardo in der tunesischen Hauptstadt Mittwoch Abend mit ihrer wöchentlichen Musik- und Tanzshow begonnen, als Dutzende Salafisten die Anlage stürmten. Sie zerschlugen Fenster und bewarfen die Studentinnen mit Flaschen und Steinen, die die Vorstellung abbrechen mussten, berichtete die Studentin Rim Sairi.

Der Vorfall dauerte etwa eine Stunde bevor die Angreifer flohen. Es gab keine Verletzten und auch keine Festnahmen. "Das ist nicht akzeptabel. Die Polizei war anwesend, hat aber keinen Finger gerührt", empörte sich eine andere Studentin, die nicht namentlich genannt werden wollte. Aus dem Innenministerium lag vorerst keine Stellungnahme vor.

Mehrere Vorfälle

Die Leitung des Wohnheims teilte mit, man habe die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Salafisten hätten bereits Studentinnen bedroht, die sich westlich kleideten, rauchten oder mit jungen Männern ausgingen.

Vorige Wochen stürmten Islamisten in eine Mittelschule und attackierten den Direktor, nachdem dieser einer in einen islamischen Gesichtsschleier gehüllten Schülerin den Zutritt verweigert hatte. Bei einem Angriff von Salafisten auf eine Polizeistation im Süden Tunesiens wurde einer der Extremisten erschossen. (APA, 19.4.2013)>

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Welt online, Logo

Bayern 22.10.2013: <Islamistischer Verein in Ingolstadt verboten> - radikal-islamische Grundausrichtung des "Kultur- und Bildungszentrums Ingolstadt"

aus: Welt online; 22.10.2013;
http://www.welt.de/regionales/muenchen/article121104831/Islamistischer-Verein-in-Ingolstadt-verboten.html

<80 Beamte nehmen kistenweise Beweismaterial mit: Null Toleranz gegenüber Radikalen – mit dieser Begründung hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann einen islamistischen Verein verbieten lassen.

Das bayerische Innenministerium hat den islamistischen Verein "Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt" verboten. "Der radikale Islamismus ist hochgefährlich, das dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen", begründete Innenminister Joachim Herrmann das Verbot in München.

"Wo immer hier Vereinsverbote möglich sind, müssen und werden wir davon Gebrauch machen", sagte der CSU-Politiker. "Gegenüber radikalen Islamisten darf es keine falsche Toleranz geben. Wer bei uns Hass und Gewalt schürt, muss mit allen rechtsstaatlichen Sanktionen rechnen."

Verfassungsschützer hätten zahlreiche Belege für die radikal-islamistische Grundausrichtung des Vereins gefunden, erläuterte Herrmann. So habe sich das "Kultur- und Bildungszentrum Ingolstadt" für die Ziele des 2001 verbotenen Kalifatsstaats eingesetzt, mit dem zunächst in der Türkei und anschließend auf der ganzen Welt die Einheit von Staat und Religion auch unter Einsatz von Gewalt verwirklicht werden sollte.

Enge Bezüge zu gewaltbereiten Salafisten

Laut Innenministerium organisierte der Verein Veranstaltungen, sammelte Spendengeld und förderte die Kalifatsstaatsideologie im Raum Ingolstadt sowie auf verschiedenen Internet-Plattformen. Zudem habe die Organisation enge Bezüge zu gewaltbereiten Salafisten gehabt.

Bei Durchsuchungen unter anderem in einer Moschee und in Wohnräumen führender Vereinsmitglieder waren am Morgen Unterlagen sichergestellt und das Vereinsvermögen beschlagnahmt worden. Fast 80 Beamte hätten an der Aktion mitgewirkt, ergänzte das Ministerium.

Der Kalifatsstaat selbst wurde nach den Angaben 1984 in Köln ausgerufen. Er verstand sich als Wiederbelebung des durch Kemal Atatürk 1924 in der Türkei abgeschafften Kalifats. Sein früherer Anführer Metin Kaplan wurde wegen Anstiftung zum Mord zu vier Jahren Haft verurteilt und 2004 in die Türkei abgeschoben.

dpa/sta>

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Basler Zeitung online, Logo

13.11.2013: Muslimische Gesetze: Zitate aus dem "Buch der vereinfachten Rechtswissenschaft"

aus: Basler Zeitung online: Basler Muslime rufen zum heiligen Krieg auf; 13.11.2013;
http://bazonline.ch/basel/stadt/Basler-Muslime-rufen-zum-heiligen-Krieg-auf/story/18444809

<Von Daniel Wahl.

Muslime verteilen in Basel regelmässig Hetzschriften mit expliziten Aufrufen, Juden und Christen zu töten und ihnen ihr Geld wegzunehmen – die Basler Religionsbeauftragte schaut weg.

Vier bis fünf Männer im Kaftan und langen Bärten, deren Frauen in der Öffentlichkeit stets unsichtbar bleiben, stehen jeweils am ersten Samstag im Monat am Claraplatz und verteilen ­gratis Bücher für Allah und das Paradies. Es sind zum Beispiel Wegweiser zum Islam, eine Koranübersetzung ins Deutsche oder schöne Prosa über den Propheten «Muhammad», der soziale Gleichheit gepredigt haben soll, und deshalb in seinem Leben angefeindet worden ist. Alles deutschsprachige Schriftstücke und Papiere, die Lilo Roost-Vischer, Koordinationsverantwortliche für Religionsfragen und Leiterin des «Runden Tisches der Religionen», auf ihren Rundgängen erhalten konnte. Es handelt sich letztlich um Schriften, die «für lauter» befunden wurden und ins Bild des friedlichen ­Islam passen, das die Fachstelle für Integration und Diversität seit Jahren von den Basler Muslimen zeichnet.

Finsterstes Mittelalter

Was der «Islamische Zentralrat Schweiz» (IZRS) am Claraplatz in arabischer Sprache verteilt, zeigt das andere Gesicht hinter der friedlichen Maske des Islams – ein Wort, das Friede wie auch Unterwerfung bedeutet. Im arabischen Programm propagieren die Männer das finsterste Spätmittelalter zur Blütezeit der Inquisition. Doch das erwähnt bis heute kein Bericht aus dem Präsidialdepartement von Guy Morin.

Die Basler Zeitung hat sich die Schriften, die am 2. November am Claraplatz an die Bevölkerung abgegeben wurden, besorgt und sie von Experten übersetzen lassen. Aufgefallen ist vor allem «Das Buch der vereinfachten Rechtswissenschaft». Ein paar Kostproben aus der modernen Auslegung und Interpretation des Korans und der Scharia: Auf Seite 365 steht, dass unverheiratete Personen, die Sex miteinander haben, mit 100 Peitschenhieben bestraft werden sollen und für ein Jahr aus ihrem aktuellen Lebensumfeld verbannt werden müssen. Stiehlt eine Person, gehört die Hand abgehackt in Übereinstimmung mit der Sure 5 Vers 38 aus dem Koran. Für bewaffnete Raubüberfalle sind die Strafen etwas härter. Abgestuft nach Schweregrad ist «Tod» bis «Tod durch Kreuzigung» vorgesehen. Seite 373 handelt dann von der Bestrafung von Personen, die Alkohol trinken. Sie müssen mindestens 40 Peitschenhiebe erdulden. Je nach Entscheid des Imams sind aber bis zu 80 Schläge vorgesehen.

Konvertiten haben es schwer

Möglicherweise kennen die Basler Muslime, die das Buch unter der arabisch sprechenden Bevölkerung verteilen, den Inhalt nicht. Alle am Claraplatz Anwesenden sagten gegenüber der BaZ, sie verstünden kein Arabisch. Allerdings sei es ein gutes Buch, sonst würde man es am Stand nicht verteilen.

Starker Tobak, was die Menschenrechte angeht, sind die Sanktionen, die sogenannten Abtrünnigen und Zweiflern drohen. Sie sind im Teilkapitel «Strafen bei Apostasie» zusammengefasst. Es erklärt auch die Feststellung, die die Boulevard-Zeitung «Blick» in den letzten Tagen über Konvertiten machte: «Es konvertieren kaum Muslime zum Christentum.» Der Text im Buch sagt schlicht: Ändert einer seinen Glauben (weg vom Islam), dann töte ihn. Ein Abtrünniger habe drei Tage Zeit zu bereuen und erhalte die Möglichkeit, zum Islam zurückzukehren. Andernfalls muss er oder sie getötet werden. Die Sanktion zu verhängen ist dem Imam oder seinem Stellvertreter vorbehalten. In der strengen Auslegung des Islams, wie sie in Iran, in Teilen Pakistans oder in Saudiarabien praktiziert wird, gerät man schnell als Abtrünniger in Verdacht. Laut einer Liste, die auf Seite 384 gefunden wird, ist bereits abtrünnig, wer das Gesetz eines anderen Landes akzeptiert, wer seinen Zweifeln am Koran Ausdruck verleiht und wer sich nicht an das Gesetz Mohammeds, die Scharia, hält.

Inwiefern leben die bärtigen Männer vom Claraplatz hier in der Schweiz nach ihren Strafgesetzen? Würden sie ihre Kinder oder Frauen umbringen? Auf die Frage, was passiere, wenn eine seiner Töchter zum Christentum konvertieren würde, sagte ein dort anwesender Vater von fünf Töchtern: «Dann ist sie nicht mehr meine Tochter.»

Jedenfalls tun sich diese Muslime schwer, in der Schweiz nach dem «Willen Allahs» zu leben, ohne entweder mit ihrem oder dem Schweizerischen Gesetz in Konflikt zu geraten. Das zeigen Fotos von Aushängen, die in der König- Faisal-Moschee an der Friedensgasse 18 bei einer öffentlichen Moscheeführung gemacht wurden. Die an die Wand gepinnten Plakate in arabischer Sprache, die aus Saudiarabien stammen dürften, wurden im Stil von Frequently Asked Questions (FAQ) – Antworten auf häufige Fragen – abgefasst.

Hin und her gerissen

Auffallend ist, in welcher Selbstverständlichkeit despektierlich über die Schweizer geschrieben wird: «Ist es Muslimen erlaubt, mit Kuffar (abschätziges Wort für Ungläubige) Freundschaft zu pflegen oder ihnen zu helfen? Die Antwort: «Nein, es ist ihnen nicht erlaubt.» Belegt wird es aus Hadithen wie dem folgenden: «Alle Angehörigen von so und so sind nicht meine Freunde, weil sie zu den Kuffar gehören», sowie aus dem Koran: «O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht Juden und Christen zu Freunden» (Al Ma'ida Sure 5 Vers 51).

Die Gläubigen, die zum Freitagsgebet in die Moschee an der Friedensgasse gehen, beschäftigt auch, ob es erlaubt sei, die Bürger in nichtislamischen Ländern zu bestehlen, «weil sie Kuffar sind?» Die Antwort auf dem Plakat an der Friedensgasse 18: Es gibt das «Haus des Unglaubens» (Dar Al-Kufr). Dort gelten die Gesetze der Ungläubigen. In denjenigen Ländern, die in Verhandlung mit Muslimen stehen oder neutral sind, sei es nicht erlaubt zu stehlen und die Bürger zu töten. In Ländern, die im Kriegszustand mit den Muslimen sind und daher als «Haus des Kriegs» (Dar Al-Harb) bezeichnet werden, sei es erlaubt zu töten oder zu stehlen. In vielen Internetforen wurde die Schweiz wegen der Minarett-Initiative als «Dar Al-Harb» angesehen.

Juden und Christen töten

Man mag «Das Buch der vereinfachten Rechtswissenschaft» für einen «Ausrutscher» des IZRS halten. Es ist aber nicht das einzige, das am Claraplatz zur Intoleranz im Umgang mit dem westlichen «Kuffar» aufruft. Auch das Buch «Der vereinfachte Kommentar» enthält zahlreiche Anregungen zu extremer Gewalt und religiösem Hass und explizite Aufrufe, Juden und Christen zu töten (Seite 191) und ihnen ihr Geld wegzunehmen – basierend auf der Interpretation gewisser Verse aus dem Koran.

Die Herkunft der am Claraplatz verteilten Bücher wird in Basel systematisch vertuscht. Weder die Autoren noch der verantwortliche Verlag ist in der in Basel verteilten Version der «Rechtswissenschaft» aufgeführt. Sämtliche Hinweise auf saudische religiöse Organisationen sind vom IZRS konsequent entfernt worden. Es prangt dafür ein grüner Stempel des muslimischen Vereins. Wer aber die arabische Version im Internet zu suchen imstande ist, findet heraus, dass für die Publikation der «King Fahd Glorious Quran Printing Complex» verantwortlich zeichnet und das Buch unter der Aufsicht des saudischen Ministeriums für islamische Stiftungen und Angelegenheiten der Rechtsleitung steht.

Ist das alles Lilo Roost-Vischer, die angeblich engen Kontakt mit den Muslimen pflegt, entgangen? Die BaZ hat ihr dazu am Montag schriftlich vier Fragen gestellt. Das Mail bliebt unbeantwortet. Auf Nachfrage stellte die Sprecherin des Präsidialdepartements die Beantwortung der Fragen für später in Aussicht.

Als die Muslime am 4. Dezember 2009 vor dem Rathaus gegen das Minarettverbot demonstrierten, organisiert durch Cem Karatekin, Präsident der Basler Muslim Kommission, wehte die schwarze Flagge über dem Marktplatz mit der Inschrift «Es gibt keinen Gott ausser Allah, und Mohammed ist sein Prophet». Wichtiger als das religiöse Bekenntnis auf der Fahne war die Farbe des Stofftuchs: Während die weisse oder grüne Fahne ein Staatsterritorium markiert, ist die schwarze Flagge der Aufruf zum Jihad – zum heiligen Krieg gegen die Schweiz. Sie wehte in Basel. (Basler Zeitung)>

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Junge Freiheit online, Logo

Berlin 19.11.2013: Die hohe Kriminalität=80% Ausländer oder Nachfahren von Ausländern - Araber und Türken mit Verachtung für Deutschland...

aus: Junge Freiheit online: 80 Prozent der Intensivtäter haben nichtdeutsche Wurzeln; 19.11.2013;
https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2013/80-prozent-der-intensivtaeter-haben-nichtdeutsche-wurzeln/

<BERLIN. Knapp 80 Prozent der Intensivtäter in der Hauptstadt haben einen sogenannten Migrationshintergrund. „Die meisten von ihnen – 43 Prozent – sind arabischer Herkunft, 32 Prozent stammen aus der Türkei“, sagte der Berliner Oberstaatsanwalt Rudolf Hausmann dem Focus. Derzeit seien rund 520 Intensivtäter erfaßt.

Besonders besorgt zeigte sich Hausmann über die Probleme mit arabischen Jugendlichen: „Im Gegensatz zu ihren Schwestern dürfen sie sich alles erlauben. Die Eltern setzen ihnen keine Grenzen. Sie dulden es, wenn ihre Jungs nicht zur Schule gehen und sich statt dessen mit den Fäusten durchs Leben schlagen.“ Einige von ihnen hätten die Gewalt so verinnerlicht, daß es mitunter zu „unfaßbaren Straftaten“ komme.

Verachtung für Deutschland

Viele der ausländischstämmigen Intensivtäter seien nicht bereit, unsere Gesetze zu akzeptieren, warnte der Staatsanwalt. „Es ist paradox: Einerseits nutzen sie Annehmlichkeiten, die sich ihnen hier bieten, sehr großzügig aus. Andererseits verachten sie unser Land.“ Einen Trend, daß arabische und türkische Jugendliche immer deutschenfeindlicher werden, sehe er nicht, betonte Hausmann.

Mitschuld an der Misere hätten dabei auch staatliche Institutionen, unterstrich Hausmann ein. „Ein Richter, der keine Jugendstrafen verhängen will, weil er stets an das Gute im Angeklagten glaubt, der hat seinen Beruf verfehlt. Dasselbe gilt für Staatsanwälte, die bestimmte Dinge nicht anklagen wollen, oder Polizisten, die sich scheuen, schwierige Probleme anzupacken.“ (ho)>

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Iran German Radio online, Logo

26.11.2013: Angola verbietet den kriminellen Islam

aus: Iran German Radio: Angola verbietet als erster Staat auf der Welt den Islam: Moscheen werden abgerissen; 26.11.2013;
http://german.irib.ir/nachrichten/islam-im-westen/item/232213-angola-verbietet-als-erster-staat-auf-der-welt-den-islam-moscheen-werden-abgerissen

<Luanda (Isna/kybeline/DTN) - Angolas Regierung hat erster Staat der Welt den Islam als verboten erklärt.
Der angolanische Kultusminister Rosa Cruz e Silva gestern, dass das Ministerium für Justiz und Menschenrechte  den Islam noch nicht zu den zugelassenen Religionen eingestuft hatte und so werden die Moschee bis auf weiteres geschlossen.
Cruz e Silva sagte auch, dass die Moscheeschließungen der jüngste Schritt in einer Reihe von Maßnahmen sei, die Verbreitung der sogenannten illegalen Sekten zu stoppen.
Angolas Präsident Jose Eduardo dos Santos sagte am Sonntag: "Das ist das endgültige Ende des islamischen Einflusses in unserem Land." Auch sollen noch weitere 194 weitere Religions-Gemeinschaften verboten worden sein.
Offenbar wird alles, was mit dem Islam zu tun hat, in Angola für illegal erklärt. Muslime haben in dem Land schon immer ein hartes Leben gehabt. Doch nun sollen sie offiziell verfolgt werden.
Die Zerstörung von Moscheen soll schon im Oktober begonnen haben. Davon sollen insbesondere die Muslime in der Hauptstadt Luanda betroffen gewesen sein, berichtet die türkische Zeitung Habertürk.
Ein anonymer Sprecher der angolanischen Botschaft in Washington soll der Meldung widersprochen haben. Allerdings hat man bereits einen Abriss einer Moschee gesehen.
Alex Vines von der britischen Denkfabrik Chatham House bestätigte,  dass die Meldungen der Wahrheit entsprechen. Er sei selbst Augenzeuge eines Moschee-Abrisses gewesen, sagte er den International Business Times.
In Angola leben 20,4 Millionen Menschen, die in 59 ethnische Gruppen unterteilt sind, berichtet Joshua Project. Etwa 92,4 Prozent sind Christen, 5,7 Prozent gehören ethnischen Religionen an und nur ein Prozent sind Muslime.
Demzufolge leben 240.000 Muslime in Angola. Die Anzahl der Angehörigen der ethnischen Religionen liegt bei 1,16 Millionen.>

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Welt online, Logo

5.12.2013: Deutscher Bundesgerichtshof entscheidet: <Aufruf zum Dschihad ist nicht mehr strafbar> - aber das Planen oder die Werbung um Mitglieder ist strafbar

aus: Welt online; 5.12.2013;
http://www.welt.de/politik/deutschland/article897355/Aufruf-zum-Dschihad-ist-nicht-mehr-strafbar.html

<An Propaganda für den "Heiligen Krieg" darf man sich ab sofort beteiligen. Dies beschloss der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung. Rechtswidrig ist nur noch das Planen einer Terroraktion oder ein Werben um Mitglieder für eben diese.

Der Bundesgerichtshof hat den Straftatbestand der Unterstützung terroristischer Vereinigungen eingeschränkt. Nach einer in Karlsruhe veröffentlichten Entscheidung können Täter mit dem entsprechenden Paragrafen nicht verurteilt werden, wenn sie für Organisationen wie al-Qaida werben, ihre Ziele rechtfertigen oder ihre Taten verherrlichen. Solche Fälle könnten nur noch als Werben um Mitglieder oder Unterstützer solcher Vereinigungen bestraft werden, heißt es in dem Beschluss. Damit sinkt das maximale Strafmaß von zehn auf fünf Jahre. Das gelte unabhängig davon, wie menschenverachtend die Werbung sei.

Die neue Rechtsprechung sei "zwingende Folge" von Änderungen der Strafvorschriften 2002 und 2003, erklärte der BGH. Ziel dieser Änderungen sei es mit Blick auf die Meinungsfreiheit gewesen, reine Sympathiebekundungen von der Strafbarkeit auszunehmen. Nach dem neuen Recht sei es nur noch strafbar, wenn gezielt Mitglieder oder Unterstützer für eine konkrete Organisation gewonnen werden sollen. Ein allgemeiner Aufruf, sich etwa am Dschihad, dem Heiliger Krieg, zu beteiligen, reiche dafür nicht aus. Früher war es dagegen schon strafbar, wenn terroristische Aktivitäten zustimmend dargestellt oder kommentiert wurden.

Konkret hatte der Dritte Strafsenat in einem vom Generalbundesanwalt betriebenen Ermittlungsverfahren über die Fortdauer der Untersuchungshaft gegen einen Beschuldigten zu befinden, der dringend verdächtig ist, Internetwerbung für die Al Kaida betrieben zu haben. Ihm wird vorgeworfen, in den Jahren 2005 und 2006 über das Internet in einem islamistisch ausgerichteten Chatroom in 40 Fällen Audio- und Videobotschaften verbreitet zu haben, in denen mehrere al-Qaida-Anführer - darunter Osama bin Laden - zur Teilnahme am Dschihad sowie zur Tötung von Gegnern aufriefen oder bereits begangene terroristische Anschläge rechtfertigten.

Auch wenn der beschuldigte Mann nicht wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung belangt werden kann, bleibt er aber wegen des Werbens für eine terroristische Organisation weiter in Haft. Die beschränkte Strafbarkeit ist den Richtern zufolge zwingende Folge von Änderungen der Strafvorschriften in den Jahren 2002 und 2003.

AP/sa>

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n-tv
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7.12.2013: <Zulauf für die Gotteskrieger: Hunderte Deutsche kämpfen in Syrien> - deutsche Pässe werden angeblich für die Planung von Attentaten verwendet

aus: n-tv online; 7.12.2013;
http://www.n-tv.de/politik/Hunderte-Deutsche-kaempfen-in-Syrien-article11871866.html

<Der Bürgerkrieg in Syrien wütet seit fast drei Jahren, und immer mehr Islamisten aus Deutschland unterstützen offenbar die dort kämpfenden Rebellen. Dabei geben Medienberichten zufolge einige ihre Reisepässe ab - damit Al-Kaida Attentate in Europa planen kann.

Die Zahl radikaler Muslime aus Deutschland, die in Syrien auf der Seite islamistischer Rebellen kämpfen, nimmt laut einem Zeitungsbericht zu. Mittlerweile seien bereits mehr als 230 Kämpfer aus Deutschland nach Syrien gereist, um dort gegen die Truppen von Staatschef Baschar al-Assad zu kämpfen, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Eine im Januar 2012 eingerichtete "Beratungsstelle Radikalisierung" beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge meldete laut "Bild" inzwischen mehr als 160 Fälle, in denen Angehörige Hilfe suchen, weil sich ihre Kinder radikalisieren. "Vor allem in den vergangenen Monaten ist ein starker Anstieg an Fällen zu beobachten, in denen eine Ausreise nach Syrien geplant ist oder bereits erfolgte", zitiert die Zeitung aus einem Papier.

Auch in anderen europäischen Ländern steigt die Zahl der Dschihadisten dem Bericht zufolge. Weit mehr als tausend Muslime aus ganz Europa seien inzwischen in den Nahen Osten und nach Nordafrika gereist, heißt es in dem Bericht weiter.

Pässe für Al-Kaida

Wie der "Focus" schreibt, nutzt die Terrororganisation Al-Kaida inzwischen Reisepässe deutscher Islamisten, um Attentate in Europa zu planen. Das Magazin beruft sich dabei auf Berliner Sicherheitskreise. Demnach müssen muslimische Extremisten aus Deutschland auf dem Weg in die Kampfgebiete in Syrien ihre Papiere abgeben. Stattdessen bekämen sie syrische Dokumente.

Die deutschen Pässe gingen dann an geschulte Terroristen, die den eigentlichen Inhabern ähnlich sähen und für Anschläge in Europa ausgewählt worden seien. Islamisten aus Deutschland und anderen Regionen werden dem Blatt zufolge vor der Einreise nach Syrien in der Türkei in konspirativen Unterkünften versteckt.

Quelle: n-tv.de , ghö/dpa>

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Deutsche Wirtschaftsnachrichten online,
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Saudi-Arabien 4.4.2014: Neues Anti-Terror-Gesetz stempelt Atheisten und politisch Andersdenkende als "Terroristen"

aus: Deutsche Wirtschafsnachrichten online: Meinungsfreiheit: Saudi-Arabien erklärt Atheisten zu Terroristen; 4.4.2014;
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/04/saudi-arabien-erklaert-atheisten-zu-terroristen/

<Der saudische König erließ ein neues Anti-Terror-Gesetz. Atheisten und politisch Andersdenkende gelten ab sofort als Terroristen. Den Ungläubigen droht im schlimmsten Fall die Todesstrafe.

n Saudi-Arabien ist ein neues Anti-Terror-Gesetz verabschiedet worden. Atheisten gelten offiziell als Terroristen. So verbietet der saudische König Abdullah alle Formen des politischen Meinungsfreiheit und Protesten, die die „öffentliche Ordnung schädigen“ könnten. Allein die Unterstützung von „Ungläubigen“ kann Konsequenzen bis hin zur Todesstrafe haben.

Terrorismus wird definiert als „Atheismus in jeder Form und das In-Frage-Stellen der Grundlagen der islamischen Religion, auf denen das Land basiert“. Ganze politische Organisationen, wie etwa die Muslimbruderschaft, wurden ebenfalls auf die Terrorliste gesetzt, berichtet Human Right Watch.

Die neuen Gesetze wurden auch eingeführt, um gegen jene Saudis vorzugehen, die als freiwillige Kämpfer nach Syrien gehen. Viele von ihnen kehren mit dem Plan zurück, die Monarchie stürzen zu wollen. Um das zu beenden zurück wird das „Teilnehmen an Kampfhandlungen außerhalb des Königreichs“ mit drei bis 20 Jahren Haft bestraft.

„Die saudischen Behörden haben zuvor auch keine Kritik an ihrer Politik toleriert, aber diese neuen Gesetze und Vorschriften drehen fast jede kritische Meinungsäußerung in ein terroristisches Verbrechen“, so Joe Stork von Human Right Watch.>

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Islamistische Terrorgruppen sind meistens vom CIA finanziert, damit die "USA" Gründe findet, irgendwo "einzugreifen" oder zu "helfen":

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8.5.2014: Islamistische Terrorgruppe "Boko Haram"

aus: gmx-Nachrichten: Boko Haram: Wer sind die Terroristen, die Nigeria in Atem halten? 8.5.2014;
http://www.gmx.net/themen/nachrichten/ausland/88b9g4s-boko-haram-terroristen-nigeria-atem-halten#.channel5_2.Wer%20ist%20der%20brutale%20Terrorist?.280.3288

<Seit sie Hunderte Mädchen entführt haben, blickt der Westen mit besonderer Abscheu auf die islamistische Terrorgruppe Boko Haram. Tatsächlich ist die Gruppierung aber schon seit mehr als zehn Jahren in Afrika aktiv – ihr Ziel: einen islamischen Gottesstaat errichten. Über ihren Anführer weiß die Welt nur wenig.

Von Sebastian Haak für GMX

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So unbegreiflich es für die meisten Menschen im Westen auch ist: Die Ankündigung der Terrorgruppe Boko Haram, die mehr als 200 von ihnen verschleppten Schulmädchen entweder zwangszuverheiraten oder auf einem Markt zu verkaufen, ist gemäß der islamistischen Ideologie, der diese Menschen folgen, nur logisch. Für die Mitglieder von Boko Haram und vor allem für ihren gegenwärtigen Anführer Abubakar Shekau ist Bildung für Mädchen etwas, das in ihrer Welt nicht vorkommen darf – auch, weil das die Gefahr in sich trägt, dass die Schülerinnen auf diese Art mit westlichen Ideen in Berührung kommen.

Die Übersetzung der Wendung Boko Haram in einem örtlichen, afrikanischen Dialekt lautet nicht zufällig "westliche Bildung ist eine Sünde". Der quasi-offizielle Name der Terrorgruppe – Jama’atu Ahlis Sunna Lidda’awati wal-Jihad – ist deutlich länger, meint aber unter dem Strich auch genau das. Aus dem Arabischen übersetzt bedeutet diese Formulierung, die Mitglieder von Boko Haram sind die Mitglieder einer Gemeinschaft, die "den Lehren des Propheten und dem heiligen Krieg" verschrieben sind. Die Angehörigen dieser Gruppierung sind vor allem in der westafrikanischen Region Nigeria-Niger-Kamerun aktiv.

Wer ist der Anführer Abubakar Shekau?

Gegründet wurde die Terrorgruppe 2002 von einem Mann, der sich Mohammed Yusuf nannte und 2009 bei einer Offensive von nigerianischen Sicherheitskräften getötet wurde. Seinen Platz nahm schließlich der heutige Führer der Terroristen Abubakar Shekau ein. Über diesen Mann ist nur relativ wenig bekannt. Nicht einmal sein Alter lässt sich präzise benennen. Das US-Außenministerium führt drei Geburtsjahre für ihn: 1965, 1969 und 1975. Dass Shekau ein ruchloser islamistischer Fanatiker ist, hat er mit der Entführung der Mädchen nicht das erste Mal unter Beweis gestellt.


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Als einigermaßen sicher gilt nach Informationen von CNN nur, dass er zahlreiche afrikanische Dialekte, aber keine westlichen Sprachen spricht, dass er in einem Dorf an der Grenze von Nigeria und Niger geboren wurde und selbst eine Ausbildung genoss – unter anderem in Islamstudien. Das nigerianische Militär erklärte ihn schon mehrfach für tot. Die USA haben ein Kopfgeld in Höhe von bis zu sieben Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt.

Nach Angaben des United States Institute for Peace (USIP) glaubt Boko Haram vor allem daran, in Nigeria hätten "falsche" Muslime die Macht an sich gerissen; solche eben, die von westlichen Ideen und westlicher Bildung "zerfressen" seien. Deshalb führt die Terrorgruppe Krieg gegen diesen Staat, alle seine Repräsentanten und eben auch diejenigen, die sich seiner Infrastruktur – zu denen auch Bildungseinrichtungen gehören – bedienen. Das große Ziel: einen "echten" islamistischen Gottesstaat zu schaffen, in dem das Scharia-Recht herrscht.

Boko Haram als rein westafrikanische Terrorgruppe?

Zwar ging die Gruppe bereits seit ihrer Gründung 2002 und dann vor allem seit 2009 immer wieder mit brutaler Gewalt gegen mutmaßlich falsche Muslime vor. 2009 griffen die Terroristen zum Beispiel immer wieder Polizeistationen und andere Regierungsgebäude in Nigeria an. Doch seit Shekau an die Spitze von Boko Haram steht, hat die von ihnen ausgehende Gewalt noch einmal dramatisch zugenommen.


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Fast wöchentlich verüben die Terroristen seit 2011 den Angaben des USIP zufolge Bombenanschläge oder brennen Schulen nieder. Die Entführung der mehr als 200 Mädchen vor wenigen Wochen ist allerdings eine der größten Aktionen von Boko Haram seit deren Gründung – auch deshalb die große internationale Aufmerksamkeit für die Tat und die große internationale Solidarität mit den Opfern und ihren Familien. Bislang sind tausende Menschen in Afrika dieser Gewalt zum Opfer gefallen.

Unterschiedliche Angaben gibt es dazu, welche Verbindungen Boko Haram zur Terrorzelle Al-Qaida hat, die für die verheerenden Anschläge vom 11. September 2001 in den USA verantwortlich gemacht wird und auf der arabischen Halbinsel und vor allem im Jemen noch immer relativ stark ist. Während manche Beobachter pauschal davon sprechen, es gebe enge Kontakte zwischen Boko Haram und Al-Qaida auf der arabischen Halbinsel, widerspricht das USIP dieser Theorie.

Boko Haram sei trotz eines Angriffs auf die UN im Jahr 2011 in der nigerianischen Hauptstadt Abuja eigentlich nicht auf einen direkten Konflikt mit dem Westen aus, sondern wolle eben vielmehr innerhalb Nigerias westliche Werte und westliche Bildung ausmerzen. Die unübersehbare Al-Qaida-Verbindung: die islamistische Ideologie.>

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Hier ist genau das, was die "USA" will: Es wird Terror finanziert und dann wird heuchlerisch behauptet, man müsse Terror bekämpfen.

Und die zensierte CIA-Presse der Schweiz druckt genau das ab, was der CIA will:

20
                          minuten online, Logo

7.5.2014: <Obama will gegen Boko Haram mobilisieren>

aus: 20 minuten online; 7.5.2014;
http://www.20min.ch/ausland/news/story/16307108

<Die USA haben Experten nach Nigeria geschickt, die die von der Islamistengruppe Boko Haram entführten Schülerinnen suchen sollen. Erneut sind am Dienstag elf Mädchen verschleppt worden.

US-Präsident Barack Obama hat die Entführung von mehr als 200 Schülerinnen in Nigeria durch die Islamistengruppe Boko Haram scharf verurteilt. Dieses Verbrechen sei «abscheulich», sagte Obama in einem Interview mit dem US-Sender ABC am Dienstag. Er rief zu einer «internationalen Mobilisierung» gegen die Gruppe auf. Diese sei «eine der schlimmsten regionalen oder lokalen Terrororganisationen».

Obama bestätigte, dass die USA die Suche nach den verschwundenen Mädchen mit Experten unterstützen. «Wir haben bereits ein Team nach Nigeria geschickt», sagte der Präsident. Dieses bestehe aus Spezialisten von «Militär, Polizei und anderen Behörden». Ziel des Einsatzes sei es herauszufinden, «wo diese Mädchen sein könnten und ihnen Hilfe zu bringen».

276 Mädchen vermisst

 
 

Boko Haram hatte sich am Montag zu der Entführung der Schülerinnen in Nigeria bekannt. Die Mädchen waren vor drei Wochen aus ihrer Schule in Chibok im Nordosten des Landes verschleppt worden. Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau kündigte in einem Video den «Verkauf», die «Versklavung» und die «Zwangsverheiratung» der Mädchen an.

Nach Angaben der nigerianischen Polizei wurden Mitte April mehr als 300 Mädchen aus einer Schule entführt. 53 konnten entkommen, 276 werden noch vermisst. Mindestens zwei von ihnen sind mittlerweile an Schlangenbissen gestorben, wie eine Person erklärte, die mit den Entführern in Kontakt steht.

Weitere Mädchen verschleppt

Wie am Dienstag bekannt wurde, ist erneut eine Gruppe von Mädchen entführt worden. Wie die Polizei bestätigte, sollen elf Mädchen zwischen zwölf und 15 Jahren im Staat Borno im Nordosten des Landes verschleppt worden sein.

Entsprechende Berichte hatten bereits zuvor kursiert, waren von den Behörden jedoch zunächst dementiert worden. Mit Gewehren bewaffnete Männer hatten demnach die Mädchen in den Dörfern Warabe und Wala am Montagabend gezwungen, ihnen in einen Wald zu folgen.

Empörung im ganzen Land

Die Massenentführung und die Tatsache, dass das Militär die Schülerinnen bisher nicht retten konnte, haben im ganzen Land für Empörung gesorgt. Präsident Goodluck Jonathan beharrt darauf, dass Regierung und Streitkräfte alles in ihrer Macht Stehende täten, um die Mädchen und jungen Frauen zu retten.

Boko Haram will im Nordosten Nigerias einen Staat nach islamischem Recht durchsetzen und lehnt Schulen ab. Allein in diesem Jahr sollen bereits mehr als 1500 Menschen der Gewalt der Aufständischen zum Opfer gefallen sein.

(bee)>

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Netzfrauen online, Logo

10.5.2014: <Arabischer Prinz tötete fast 2.000 geschützte Vögel> - als "Potenzmittel"

aus: Netzfrauen online; 10.5.2014;
http://netzfrauen.org/2014/05/10/arabischer-prinz-toetete-fast-2-000-kragentrappen/

<Die Kragentrappe ist auf den ersten Blick eher unscheinbar. Die Jagd auf den vom Aussterben bedrohten Vogel hat in arabischen Ländern eine langjährige Tradition. Wenn sie sich im Winter nach Pakistan aufmacht, reist ihr der arabische Adel nach, um sie zu jagen.

In Pakistan ist die Jagd auf die Kragentrappe verboten. Der Grund, warum den Mitgliedern des arabischen Königshauses nach wie vor Ausnahmegenehmigungen erteilt werden, ist unfassbar

Es gibt sicher Tiere, die sich eher als Jagdtrophäe eignen als der Vogel mit dem sandbraun gesprenkelten Gefieder. Aber es ist eine Art traditioneller Sport, eine langjährige beduinische Tradition, die asiatische Kragentrappe mit Falken zu jagen. In den 60-er Jahren haben Beduinen die Kragentrappe im mittleren Osten nahezu ausgerottet. Wissenschaftler schätzen ihren Restbestand auf etwa 100.000 Exemplare – Tendenz sinkend. In Saudi-Arabien wird bereits versucht, die Kragentrappe in Gefangenschaft zu züchten und auszuwildern. Aber der Bestand ist nach wie vor zu gering für die Jagd.

Dennoch wollen die Araber auf die Falkenjagd nach diesem Vogel, der sich hauptsächlich am Boden aufhält, nicht verzichten. In der arabischen Welt gilt sein Fleisch als Aphrodisiakum. Deshalb reisen jedes Jahr, wenn die Vögel zum Überwintern nach Pakistan ziehen, adlige und reiche Araber ihnen in ihren Privatjets hinterher. Einige haben sich dort Paläste gebaut, in denen sie die Jagdsaison über leben, andere wohnen in großen, luxuriösen Camps.

Eigentlich ist die Jagd auf die seltene asiatische Kragentrappe in Pakistan verboten. Tatsächlich steht sie bei der IUCN, der International Union for Conservation of Nature, auf der roten Liste der gefährdeten Spezies. Für die arabischen Scheichs erteilt Pakistan allerdings teure Ausnahmegenehmigungen, die die Jagd auf 100 Vögel und 10 Tage pro Genehmigung beschränken sollen. Auch sind Gebiete festgelegt, in denen nicht gejagt werden darf.

Die Ausnahmegenehmigungen haben in Pakistan für Auseinandersetzungen gesorgt, weil die Wildhüter sich in ihrer Autorität übergangen fühlen. Abgesehen davon gibt es wohl einige Adlige, die derlei Vereinbarungen nicht so ganz ernst zu nehmen scheinen. So geriet jetzt der arabische Kronprinz Fahd bin Sultan bin Abdulaziz Al Saud in die Schusslinie der Öffentlichkeit, als er innerhalb von 21 Tagen 1.977 Kragentrappen erlegte. Alleine an seinem „erfolgreichsten Tag“ soll er 197 Exemplare getötet haben. Seine Begleiter taten ihr Übriges. Insgesamt erlegte die Gruppe 2.100 der seltenen Vögel.

Naeem Sadiq, ein Aktivist auch Karachi, der eine Petition eingereicht hat, um die Ausnahmegenehmigungen verbieten zu lassen, sagt über die Qualitäten der Kragentrappe als Aphrodisiakum: „Gibt es einen alberneren Grund, um ein Tier zu töten? Wenn es für Pakistani illegal ist, diese Vögel zu töten, warum dürfen die arabischen Scheichs dies tun?”

Das ist eine gute Frage, die relativ einfach zu beantworten ist. Die Vereinigten arabischen Emirate und Saudi-Arabien sind zwei von Pakistans wichtigsten Handelspartnern. Die Jagdgenehmigungen sind eine Art diplomatischer Streicheleinheit. Zeit online berichtete bereits vor gut einem Jahr, dass über zwei Millionen Pakistani in den Golfstaaten leben und arbeiten und jährlich mehrere Milliarden Dollar nach Pakistan schicken. Saudi-Arabien liefere Pakistan billiges Öl, leiste Militärhilfe und sei nach der Flutkatastrophe in 2010 der größte Spender gewesen. Desweiteren wird berichtet, dass die Saudis vor einigen Jahren der pakistanischen Regierung vergünstigte Öllieferungen verweigert hätten, weil diese nicht die gewünschten Genehmigungen erteilt habe.

Dass man die Jagd auf die Kragentrappe nicht stoppen könne, sei ganz klar, sagt Nigel Collar, Leiter der Spezialistengruppe der IUCN, dazu werde es erst kommen, wenn die seltene Vogelart vollständig ausgerottet sei. Aber die IUCN werde gemeinsam mit den Arabern an einer Lösung des Problems arbeiten, die gleichzeitig sowohl die Jagd auf die Kragentrappe als auch ihr Überleben ermöglicht.

Dies ist eine frei übersetzte Zusammenfassung der englischsprachigen Artikel Arab Prince accused of killing thousands of internationally-protected houbara bustards und Saudi Prince kills two percent of global population of endangered bird.

Saudi Prince kills two percent of global population of endangered bird
Read more at http://news.mongabay.com/2014/0501-dasgupta-houbara-bustards-prince.html#gPM598mOAsViv2ht.99
Saudi Prince kills two percent of global population of endangered bird
Read more at http://news.mongabay.com/2014/0501-dasgupta-houbara-bustards-prince.html#gPM598mOAsViv2ht.99
Saudi Prince kills two percent of global population of endangered bird
Read more at http://news.mongabay.com/2014/0501-dasgupta-houbara-bustards-prince.html#gPM598mOAsViv2ht.99
Saudi Prince kills two percent of global population of endangered bird
Read more at http://news.mongabay.com/2014/0501-dasgupta-houbara-bustards-prince.html#gPM598mOAsViv2ht.99

Im Internet gibt es einige Petitionen, die die pakistanische Regierung auffordern, keine weiteren Lizenzen mehr zu erteilen für die Jagd auf diesen seltenen – und bei genauerem Hinsehen gar nicht mehr unscheinbaren – Vogel. Eine davon finden Sie hier: „Stop giving hunting licenses for hunting Houbara Bustard

[Vogelfleisch soll ein Potenzmittel sein]

Ist das nicht erbärmlich? Da reisen die Reichen und Mächtigen mit kompletter Ausrüstung, teuren Falken, Luxuscampingbedarf und Geländewagen Vögeln hinterher, weil sie glauben, dass deren Fleisch ihre Potenz steigert? Ich fasse es nicht! Wie viele Tonnen Ingwer, Chilli, Austern, Feigen, Sellerie oder meinetwegen auch Viagra könnten sie für das Geld kriegen, ganz zu schweigen von dem Sprit, den sie sparen würden…

Und die armen Piepmätze könnten ganz unbehelligt leben, wie sie das in Indien schon seit einigen Jahren tun.

Abgesehen davon finde es erschreckend, wie erpressbar ein Land durch Geld- und/oder Rohstoffknappheit wird. Da muss sich die eigene Bevölkerung an (mit gutem Grund erlassene) Gesetze halten, die für Besucher aus dem Ausland nicht gelten, weil diese Druck auf die Regierung ausüben könnten. Nur ein Fall von vielen, der uns allen zu denken geben sollte. Meine Meinung ist nach wie vor, dass wir darauf drängen sollten, dass alles Erdenkliche dafür getan wird, um uns energietechnisch unabhängig zu machen von Erdöl- oder Gas-Importen oder von aus dem Ausland finanzierten inländischen Projekten.

Netzfrau Andrea Wlazik>

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Der Standard online, Logo

30.5.2014: <Pakistan: Vater rechtfertigte Steinigung seiner schwangeren Tochter>

aus: Der Standard online; 30.5.2014;
http://diestandard.at/2000001676928/Vater-rechtfertigte-Steinigung-seiner-schwangeren-Tochter-in-Pakistan

<Menschenrechtsaktivisten und UNO verurteilten den brutalen Angriff

Islamabad - Nach der Steinigung seiner schwangeren Tochter in der ostpakistanischen Metropole Lahore hat der Vater der 25-Jährigen die Tat als gerechtfertigt verteidigt. Ein Polizeisprecher sagte am Mittwoch, der Vater habe die Tötung seiner Tochter am Vortag gestanden. Er habe zur Begründung angegeben, dass deren Liebesheirat Schande über die Familie gebracht habe.

Menschenrechtsaktivisten und die UNO verurteilten den brutalen Angriff. Der Vater, andere Verwandte und der Ex-Verlobte der Frau hatten dem Opfer am helllichten Tag vor dem Höchsten Gericht in der ostpakistanischen Metropole Lahore mit Ziegelsteinen den Schädel eingeschlagen.

Suche nach weiteren Tätern

Nach dem sogenannten "Ehrenmord" war nur der Vater festgenommen worden. Die Polizei suchte am Mittwoch weiter nach den anderen Tätern. Nach Angaben der Polizei war die 25-Jährige, die im Jänner gegen den Willen ihrer Familie geheiratet hatte, im dritten Monat schwanger.

Die Steinigung sorgte in Pakistan und auch international für Entsetzen. "Ich bin zutiefst schockiert über den Tod von Farzana Parveen", erklärte UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. Die 25-Jährige sei wie so viele andere Pakistanerinnen auf brutale Weise umgebracht worden, "nur weil sie den Mann ihrer Wahl geheiratet hat".

Klima der Angst

Pakistanische Menschenrechtler beklagten nach der Tat ein Klima der Angst und des zunehmenden religiösen Extremismus in Pakistan. "Die Leute haben Angst, ihre Meinung zu äußern, weil die befürchten, der Blasphemie oder des Verstoßes gegen den Islam beschuldigt zu werden", sagte die Feministin Samina Rehman.

Die pakistanische Menschenrechtskommission warf den Behörden vor, solche "schamlosen Verbrechen" durch ihre Untätigkeit zu befördern. "Ihr einziges Vergehen war es, den Mann ihrer Wahl zu heiraten - ein Recht, das per Gesetz jedem Erwachsenen zusteht", erklärte das Gremium. Der Staat versage aber dabei, seine Bürger vor solchen Gewalttaten zu schützen. (APA, 30.5.2014)>

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Crónica viva
                                  del Perú online, Logo




17-6-2014: Después de las elecciones en Afganistan: <A once afganos por ir a votar le cortan el dedo manchado>



17.6.2014: Nach der Wahl in Afthanistan: 11 Afghanen wurde der beschmutzte Finger abgeschnitten

aus / de: Crónica viva del Perú online; 17-6-2014; Übersetzung von Michael Palomino;
http://www.cronicaviva.com.pe/index.php/mundo/resto-del-mundo/95957-a-11-afganos-le-cortan-el-dedo-manchado-por-votar

<KABUL.- Las fuerzas de seguridad afganas mataron a dos de los líderes talibanes acusados de cortar el dedo marcado con tinta -que indica que se ha votado- a once hombres el sábado pasado en el oeste de Afganistán, informó hoy a Efe una fuente policial.

La operación contra los talibanes tuvo lugar ayer en el distrito de Robat-Sangi, en la provincia de Herat, donde dos días antes habían cercenado el dedo a los once electores, en su mayoría ancianos, afirmó un portavoz de la Policía local, Abdul Rauf Ahmadi.

El portavoz aseguró, citando el testimonio de las víctimas, que los insurgentes les pidieron con sorna que acudieran al candidato que habían votado para que les devolviera el dedo.

Un comunicado del Ministerio del Interior afgano confirmó la operación contra los talibanes y reveló que los dos insurgentes fallecidos eran el comandante Shir Agha y uno de sus oficiales de mayor rango, mientras que un tercero resultó herido y está retenido. [...]>



<Kabul. - Die afghanischen Sicherheitskräfte haben zwei Taliban-Führer getötet, die beschuldigt wruden, den mit Tinte markierten Finger - mit dem jeweils gewält wird - 11 Leuten letzten Samstag in Ost-Afghanistan abgeschnitten zu haben, so informierte eine polizeiliche Quelle heute die Agentur EFE.

Die Operation gegen die Taliban fand gestern im Distrikt Robat-Sangi stattt, in der Provinz Herat, wo zwei Tage zuvor 11 wählenden Personen der Finger abgeschnitten worden war, mehrheitlich alten Menschen, versicherte ein Sprecher der lokalen Polizei, Abdul Rauf Ahmadi.

Der Sprecher versicherte, mit Zitaten von Zeugenaussagen der Opfer, dass die Aufständischen spöttisch darum baten, dass sie ihren Finger beim Kandidaten, für den sie gewählt hatten, wieder erhalten könnten.

Eine Mitteilung des afghanischen Innenministeriums bestätigte die Operation gegen die Taliban und deckte auf, dass es sich bei den beiden getöteten Aufständischen um den Kommandanten Shir Agha und einen seiner Offiziere höheren Ranges handelte. Ein dritter Täter wurde verletzt und ist verhaftet. [...]>


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Kopp-Verlag online, Logo

19.6.2014: Die Motive der kriminellen "USA", die muslimische Welt zu zerstören: Die ganze Welt destabilisieren und überall "US"-Stützpunkte als "Sicherheit" vortäuschen

aus: Kopp-Verlag online: Warum die US-Macht-Elite die Destabilisierung islamischer Staaten forciert; 19.6.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/warum-die-us-macht-elite-die-destabilisierung-islamischer-staaten-forciert.html

<Redaktion

Seit einigen Jahren rollt eine Welle des Krieges und der Gewalt um den Globus. Meist führen dabei »innere Unruhen«, hervorgerufen von »Separatisten«, »Freiheitskämpfern« oder »islamistischen Terroristen«, zu immer heftigeren Auseinandersetzungen. Welche verborgene Strategie steckt hinter diesen Krisen? Die Recherchen des Geostrategen und internationalen Bestsellerautors F. William Engdahl enthüllen eine Zusammenarbeit westlicher, vornehmlich US-amerikanischer, Geheimdienste mit islamistischen Dschihad-Organisationen.

Unmittelbar nach den Anschlägen auf das World Trade Center kündigte US-Präsident Bush einen »Kreuzzug« an. Einen »Krieg gegen den Terror, der lange Zeit in Anspruch nehmen wird«.

In diesem Buch zeigt der Autor F. William Engdahl anhand schockierender Details, dass es sich beim »Krieg gegen den Terror« in Wahrheit um einen Krieg gegen den Islam handelt. Und dass dieser zum Kreuzzug stilisierte Kampf nur Mittel zum Zweck bei einem viel wichtigeren Vorhaben ist: Amerika sieht seine Vormachtstellung in der Welt bedroht. Die Nuklearmacht Russland und das aufstrebende China beginnen den USA den Rang abzulaufen. Dazu kommen die Länder Europas, deren Zusammenwachsen für die USA eine Bedrohung darstellt.

Amerika hat einen gefährlichen »eurasischen« Gegner ausgemacht. Und es nutzt den Islam, um gegen diesen Feind vorzugehen. Das Kalkül: Die USA forcieren den Krieg gegen den Islam. Sie schüren damit den Hass von Muslimen auf die nicht-islamische Bevölkerung dieser Welt – und den Hass unter den Muslimen selbst. So wird es zu Kriegen und Terrorakten kommen, die die Länder in Asien und Europa destabilisieren und Amerika einen Vorwand liefern, Stützpunkte in verschiedensten Staaten zu errichten.

Dieses Kalkül scheint aufzugehen: Durch die Machenschaften der USA gibt es derzeit Kriege und Konflikte in Afghanistan, Pakistan, dem Jemen, Syrien, Somalia, Jordanien, Tunesien, Ägypten und Libyen. Aber auch in China und Russland.

Von langer Hand geplant

Die Vereinigten Staaten bedienen sich der Muslime nicht erst seit dem 11. September 2001. F. William Engdahl verdeutlicht, dass Amerikas Macht-Elite ihren Feldzug schon vor Jahrzehnten in die Wege geleitet hat. So unterstützte die CIA bereits nach dem Zweiten Weltkrieg Muslimbrüder, die sich in München zusammengetan hatten, um im Westen den Dschihad zu verbreiten.

Einen ersten großen Erfolg mit der perfiden Strategie verbuchte Amerika nach dem Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan. Mithilfe der CIA und Saudi-Arabiens wurden Heerscharen von »Mudschahedin« rekrutiert, die gegen die Sowjets kämpften. Den »Gotteskriegern« gelang es denn auch, die russischen Invasoren zu besiegen. Die Sowjetunion zog sich bekanntermaßen aus Afghanistan zurück.

Eskalation nach dem 11. September

Der Sieg über die Großmacht führte nicht zuletzt dazu, dass sich unzählige Muslime dem Kampf gegen die »Ungläubigen« anschlossen. Nach dem 11. September 2001 »explodierte« ihre Zahl regelrecht. Kein Wunder. Die Anschläge auf das World Trade Center und auf das Pentagon lieferten den USA einen Grund, die Konfrontation mit dem Islam noch weiter anzustacheln. Mit den Aktionen, die auf die Anschläge folgten, provozierte Amerika die Muslime in nie da gewesener Weise.

So marschierten die USA schon kurz nach dem 11. September 2001 in Afghanistan ein. Aus Sicht der Amerikaner bot dies gleich zwei entscheidende Vorteile. Zum einen konnten die Vereinigten Staaten unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung viele Militärbasen in Afghanistan errichten. Stützpunkte, von denen aus sie Russland und China bedrohen können.

Zum anderen musste ihre Anwesenheit in Afghanistan zwangsläufig den Widerstand und die Rachegefühle Tausender Muslime wecken. In der Folge uferten Kämpfe und Terroranschläge in der islamischen Welt immer weiter aus. Für die USA eine Rechtfertigung, die Präsenz in der Region zu verstärken.

Terror mit allen Mitteln

F. William Engdahl zeigt in allen Einzelheiten, wie die amerikanische Macht-Elite die Konfrontation zwischen der muslimischen und der nicht-muslimischen Welt forciert hat. Dabei enthüllt er auch, mit welch perfiden Mitteln die Vereinigten Staaten die Kluft zwischen den beiden Lagern vergrößerten.

So wurden in verschiedenen islamischen Ländern ganz bewusst Folterzentren eingerichtet. Fotos und Videos von Muslimen, die dort misshandelt wurden, tauchten bei Zeitungen und Fernsehanstalten auf. Das war kein Zufall. Die Bilder sollten um den Globus gehen. Welche Reaktionen sie in der islamischen Welt auslösen würden, war Amerika klar.

Auch die Drohneneinsätze, über die immer wieder berichtet wird, dienen nicht nur militärischen Zwecken: Teil des teuflischen Plans ist es, dass bei den Angriffen Zivilisten ums Leben kommen und der Hass der Muslime wächst.

Der »heilige Krieg« in Europa

Die meisten Bürger Europas sehen in Amerika einen Verbündeten. Sie gehen davon aus, dass wir gemeinsame Werte und Interessen vertreten. Doch diese Sichtweise ist gefährlich. Denn das Zusammenwachsen der europäischen Länder, die Wirtschafts- und Währungs-Union, die gemeinsame Außen- und Wirtschaftspolitik ... all das stellt für die USA eine Bedrohung dar. Aus Sicht der Amerikaner ist Europa Teil des »eurasischen Kontrahenten«. Diesen gilt es zu bekämpfen.

Die Vereinigten Staaten haben den »heiligen Krieg« deshalb auch nach Europa getragen. F. William Engdahl schildert, wie die USA in Jugoslawien für eine Eskalation des Krieges zwischen Serben und Muslimen sorgten. Und wie sie den Kosovo für den Islamismus öffneten. Amerika wird es bei seinen Aktivitäten auf dem Balkan nicht belassen. Denn der so genannte »Krieg gegen den Terrorismus« steht erst am Anfang.

Die US-Macht-Elite hat sich auf eine Art neuen Dreißigjährigen Krieg eingestellt. Wie dieser Krieg aussehen dürfte und was auf uns in Europa zukommen kann, erläutert Ihnen F. William Engdahl in diesem Aufsehen erregenden Buch.>


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Zerstörter Irak 30.6.2014: Terrorgruppe "Isis": <ISIS wird von der US-Botschaft in Ankara gesteuert>

aus: Alles Schall und Rauch; 30.6.2014;
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/06/isis-wird-von-der-us-botschaft-in.html

<US-Senator Rand Paul hat gegenüber CNN zugegeben, dass die USA die Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (ISIS) unterstützt haben als Teil von Washingtons Krieg gegen die syrische Regierung. In der Sendung "State of the Union" vom 22. Juni sagte er, "Wir haben uns mit ISIS in Syrien verbündet. Einer der Gründe, warum ISIS ermutigt wurde, ist, dass wir die Verbündeten dieser Gruppe in Syrien bewaffnet haben. ISIS konnte ihre Machtposition ausbauen, weil wir die Rebellen gegen Assad unterstützt und aufgerüstet haben. Jetzt haben wir eine chaotische Situation. Die ISIS-Kämpfer wechseln zwischen Syrien und dem Irak hin und her." Was Paul vergessen hat zu sagen, die US-Botschaft in Ankara fungiert als Hauptquartier der ISIS-Operationen und hinter dem Krieg zur Balkanisierung von Syrien und Irak steckt die Atlantic Council, dessen prominentes Mitglied die ehemalige Aussenministerin der USA Madleign Albright ist, die "Mutter" der Zerstückelung von Jugoslawien und anderen Ländern in Europa.>

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6.7.2014: "US"-Waffen helfen der Terrorgruppe ISIS, Teile des Iraks zu beherrschen

aus: Kopp-Verlag online: US-Waffen helfen ISIS, den Irak zu erobern; 6.7.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-snyder/us-waffen-helfen-isis-den-irak-zu-erobern.html

Literaturempfehlung
-- Hamed Abdel-Samad: Der islamische Faschismus. Eine Analyse
-- F. William Engdahl: Amerikas heiliger Krieg. Was die USA mit dem "Krieg gegen den Terror" wirklich bezwecken; Kopp-Verlag

Der Artikel:

<Michael Snyder

ISIS reißt sich im Irak Stadt um Stadt unter den Nagel und das dank amerikanischer Waffen. Der Organisation ist in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe erstaunlicher militärischer Siege gelungen, dabei fiel ISIS eine große Menge an Militärgerät aus den USA in die Hände, darunter Humvees, Raketengranaten, Artillerie und Stinger-Raketen.

Als sich die USA aus dem Irak zurückzogen, legten sie gegenüber der neuen irakischen Armee sehr viel Großzügigkeit an den Tag: Die Armee wurde praktisch bis an die Zähne mit Waffen ausgestattet, die der amerikanische Steuerzahler bezahlt hatte. Aber angesichts der ISIS-Dschihadisten klappt die neue irakische Armee nun wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

So gelangen einige der radikalsten Dschihadisten, die die Welt je gesehen hat, an gewaltige Mengen Militärgerät. Und sollte etwas fehlen, kein Problem: In Mosul fielen ISIS in einer Bank umgerechnet nahezu 500 Mio. Dollar in bar in die Hände. Was fehlt, kann die ISIS-Führung also problemlos nachkaufen.

Mit jedem Tag wird ISIS stärker und die Organisation wird erst ruhen, wenn die irakische Regierung gestürzt ist. Geopolitisch ist das ein Schlamassel epischer Größe, einfache Lösungen bieten sich nicht an.

Der irakischen Armee Inkompetenz vorzuwerfen, wäre noch viel, viel zu milde. Sie hat vor diesen Dschihadisten nicht nur das Hasenpanier ergriffen, sondern ihnen gleich auch noch schön viele Waffen dagelassen. Wie die Los Angeles Times schreibt, hat ISIS »in Mosul die Waffenlager der 2. und der 3. Division erobert, das der 4. Division in Salahaddin, das der 12. Division in den Gebieten um Kirkuk und das einer weiteren Division in Diyala«. Und wir reden hier nicht nur über einen Schrank voller Gewehre und Munition, nein, da ist einige recht beeindruckende Hardware dabei...

»Scharenweise zogen sich die Regierungstruppen vor dem Ansturm zurück und ließen dabei eine wahre Fundgrube an militärischem Gerät zurück – darunter gepanzerte Humvees aus amerikanischer Herstellung, Laster, Raketen, Artillerie, Gewehre, Munition, sogar einen Hubschrauber. Zum Teil war das zurückgelassene Material alt oder nicht funktionsbereit, aber jede Menge kam sofort auf dem Schlachtfeld zum Einsatz.

Im Internet kursierten zahlreiche Bilder grinsender Islamisten-Milizionäre in amerikanischen Humvees mit den schwarz-weißen ISIS-Flaggen. Derartige Bilder wurden zum Sinnbild für das Wüten von ISIS.

ISIS-Anhänger machten sich in den sozialen Medien sogar einen Spaß und verfremdeten eine Twitter-Kampagne, bei der es um die Entführung nigerianischer Schulmädchen durch einen Al-Qaida-Ableger ging. Statt #BringBackOurGirls twitterten die ISIS-Sympathisanten nun unter dem Hashtag #BringBackOurHumvee.«

Für ISIS sind die USA zur Lachnummer geworden. Die Islamisten wissen sehr wohl, dass Amerika nicht wieder in den Irak einmarschieren wird. Also lachen sie sich kaputt über Amerika, während sie sich gleichzeitig mithilfe amerikanischen Geräts das Land unter den Nagel reißen.

Schätzungen zufolge reicht das Militärgerät, das ISIS bislang erobert hat, für eine Armee von 200 000 Soldaten. Kein Wunder, dass ISIS mit solcher Vehemenz neue Kämpfer anwirbt. Aber damit nicht genug. WND hat aufgedeckt, dass ISIS-Mitglieder 2012 auf einem Geheimstützpunkt in Jordanien von US-Personal ausgebildet wurden...

»Mitglieder der Organisation Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIS) wurden 2012 auf einem geheimen Stützpunkt in Jordanien von amerikanischen Ausbildern trainiert. Das sagen gut informierte jordanische Quellen.

Diesen Quellen zufolge wurden damals Dutzende ISIS-Mitglieder ausgebildet. Es war Teil einer verdeckten Hilfe für die Aufständischen im Kampf gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Die Ausbildung war keinesfalls für künftige Aktionen im Irak gedacht gewesen, so die Quellen.

Alle ISIS-Mitglieder, die für die Kämpfe in Syrien von US-Ausbildern geschult wurden, seien zuvor auf Verbindungen zu extremistischen Gruppen wie al-Qaida überprüft worden.«

Fassen wir zusammen: Der amerikanische Steuerzahler hat nicht nur die Waffen bezahlt, mit denen ISIS kämpft… er hat auch für ihre Ausbildung bezahlt. Und jetzt hat ISIS auch noch die Chemiewaffenfabrik al-Muthanna erobert. WND schreibt, es gebe auf offizieller Seite einige Stimmen, die sich sorgen, dass ISIS die für die Produktion von Sarin gedachte Anlage dazu nutzen könnte, die Herstellung von Giftgas anzukurbeln!

Möglicherweise arbeiten sie mit einem Mann zusammen, der als Experte für die Herstellung von Sarin gilt. Sarin ist ein künstlicher Giftstoff, der in Deutschland entwickelt wurde. Laut Centers for Disease Control kann Sarin Ohnmachten, Krämpfe und Lähmungen auslösen und sogar zum Tod führen.

Das Außenministerium hat bereits eingeräumt, dass ISIS in der Chemiewaffenfabrik al-Muthanna einen Bestand alter C-Waffen erobert hat. Gleichzeitig erobern die Kämpfer der Organisation im Eiltempo die sunnitisch kontrollierten Regionen des Iraks.

Dass ISIS nun Zugang zu einer Anlage zur Sarinherstellung hat und den Mann mit der zum Betrieb nötigen Erfahrung dazu, ist das Ergebnis eines neuen Bündnisses: Auf der einen Seite die brutalen Dschihadisten-Kämpfer, auf der anderen Issat Ibrahim al-Duri, unter Saddam Hussein einer der höchsten Generäle und Vizepräsident des Diktators.

Verrückt genug für alles Mögliche wäre die ISIS-Führung ja. Es handelt sich um eiskalte Killer, die keine Grenzen kennen, wenn es darum geht, ihre Sache voranzutreiben. Falls Sie noch nicht näher mit ISIS vertraut sind, sollten Sie sich in der nachfolgenden Youtube-Dokumentation Aufnahmen einiger seiner aktuellen Triumphe ansehen...

Der Irak wird durch diesen Konflikt auf die Zerreißprobe gestellt und selbst kleine Jungs nehmen inzwischen an den Kämpfen teil. Hier ein Auszug aus einem aktuellen Artikel von The Daily Beast...

»Es war ein überraschender Anblick für die Kunden in Hadsch Hamduns Laden in Mosul: Da spaziert ein maskiertes Kind durch die Tür, kauft wortlos ein und geht dann wieder – in der einen Hand eine Tüte mit Süßigkeiten und Milch, in der anderen Hand ein schweres Maschinengewehr, gut und gerne so groß wie es selbst.

Das war Abdullah, offenbar Mosuls jüngster Freiwilliger, der sich den sunnitischen Extremisten von ISIS (Islamischer Staat im Irak und in der Levante) angeschlossen hat, die vor mehr als zwei Wochen die Kontrolle über Mosul übernahmen.

Abdullah ist noch keine elf Jahre alt, aber sein älterer Bruder und sein Vater, ein ranghohes ISIS-Mitglied, starben 2013 bei Kämpfen zwischen der Gruppe und irakischen Sicherheitskräften. Deshalb hat sich auch Abdullah ISIS angeschlossen – und ist beileibe nicht das einzige Kind in den Reihen der Organisation.«

Wo soll das alles bloß enden?

Für ISIS wäre die Eroberung des Iraks und Syriens erst der Anfang. Letztlich will ISIS ein Kalifat errichten, das den gesamten Nahen Osten beherrscht (und irgendwann einmal die ganze Welt). Wer soll ihn hindern, den Irak zu übernehmen? Diese Radikalen sind nur zu gerne bereit, für ihren Glauben zu sterben, und die Reaktion der irakischen Armee war bislang eher jämmerlich.

Die USA scheinen wenig Interesse an einem erneuten Irakkrieg zu haben und auch andere Länder würden es sich wohl sehr, sehr gründlich überlegen, bevor sie intervenieren. Also, wer wird ISIS aufhalten?>

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25.8.2014: <Nigeria: Tausende flüchten vor Boko Haram nach Kamerun>

aus: Handelsblatt online; 25.8.2014;
http://www.handelsblatt.com/politik/international/nigeria-tausende-fluechten-vor-boko-haram-nach-kamerun/10607904.html

<Im Nordosten Nigerias haben schwer Bewaffnete eine Ortschaft angegriffen. Hinter dem Angriff steckt die Sekte Boko Haram, die für einen islamischen Staat kämpft. Im April hatte sie den Ort schon einmal heimgesucht.

KanoNach einem Angriff der islamistischen Sekte Boko Haram auf eine nigerianische Grenzstadt sind tausende Menschen ins benachbarte Kamerun geflohen. Augenzeugen berichteten, mehrere Gruppen schwerbewaffneter Kämpfer hätten am Montagmorgen die Ortschaft Gamboru Ngala im nordöstlichen Bundesstaat Borno angegriffen. Die Extremisten hätten einen Militärstützpunkt und eine Polizeiwache attackiert. Daraufhin seien tausende Einwohner, aber auch zahlreiche nigerianische Soldaten über die Grenze in die Stadt Fotokol in Kamerun geflohen.

Die Armee bestritt eine Flucht von Soldaten. Demnach handelte es sich vielmehr um ein "taktisches Manöver". Ein Vertreter der kamerunischen Sicherheitskräfte sprach von einem "sehr ernsten Angriff". Die Armee habe Verstärkung nach Fotokol geschickt. Boko Haram hatte Gamboru Ngala bereits im Mai angegriffen und dabei weitgehend zerstört. Mehr als 300 Einwohner wurden bei dem Angriff ermordet. Ein Flüchtling sagte, aus Furcht vor einem neuen Massaker sei ein Großteil der Einwohner geflohen. Eigentlich hat Kamerun seine Grenze zu Nigeria wegen mehrerer Ebola-Fälle in dem Land geschlossen.

Die Extremistengruppe Boko Haram kämpft mit Gewalt für einen islamischen Staat im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Seit 2009 tötete die Miliz bei Anschlägen und Angriffen auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen mehr als 10.000 Menschen. Im April machte Boko Haram Schlagzeilen mit der Entführung von 276 Mädchen aus einer Schule, von denen die meisten noch immer vermisst sind. Am Sonntag rief Boko-Haram-Anführer Abubakar Shekau in einem Video in der kürzlich eroberten Stadt Gwoza ein "islamisches Kalifat" aus.

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27.8.2014: <IS-Terroristen haben Angst vor kämpfenden Frauen>

https://koptisch.wordpress.com/2014/08/27/is-terroristen-haben-angst-vor-kampfenden-frauen/

<Kämpferinnen jagen IS: „Wer von einer Frau getötet wird, darf nicht in den Himmel„!

In einer Welt, wie IS sie will, hätten sie nichts zu sagen. Nun stellen sich hunderte kurdische Kämpferinnen den Gotteskriegern entgegen. Für IS ist das ein doppeltes Problem: Denn wer von einer Frau getötet wird, kann nach ihrer Ideologie nicht in den Himmel kommen. Für die Terroristen des Islamischen Staates ist die Rolle der Frau klar definiert: Muslimische Frauen müssen sich verhüllen, den Anweisungen ihres Mannes folgen und dürfen das Haus nur verlassen, wenn es absolut notwendig ist. Und nicht-muslimische Frauen? Die werden verschleppt, vergewaltigt, verkauft oder gesteinigt. Doch diese Frauen wollen den IS-Kämpfern in einer ganz anderen Rolle entgegentreten: Sie wollen diejenigen sein, die die Terroristen töten. Hunderte von kurdischen Frauen kämpfen im Irak und in Syrien gegen IS – oftmals in rein weiblichen Spezialkommandos.

„Wer von einer Frau getötet wird, kommt nicht in den Himmel“

Ein guter Teil des Zulaufs, den die kurdischen Truppen derzeit erhalten, ist weiblich. Auch aus der Türkei sind viele Anhängerinnen der kurdischen PKK in den Irak gereist, um den Gotteskriegern die Stirn zu bieten. Die IS-Kämpfer stellen sie damit vor ein doppeltes Problem: Denn in deren Ideologie bedrohen die weiblichen Kriegerinnen nicht nur ihr Leben – sondern auch das, was danach kommt. Eine Kämpferin sagte dem „Wall Street Journal“: „Die Dschihadisten kämpfen nicht gerne gegen Frauen, weil sie denken, wenn sie von einer Frau getötet werden, kommen sie nicht in den Himmel“.

{Quelle: http://www.focus.de/politik/videos/weibliche-spezialkommandos-kaempferinnen-jagen-is-wer-von-einer-frau-getoetet-wird-kann-nicht-in-den-himmel_id_4074057.html}>


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28.8.2014: <ISIS ist zu 100% eine CIA-Operation> - Obama liess 2013 Islam-Extremisten frei - der CIA bildete eine "Gruppe" mit ihnen - McCain mit Baghdadi

aus: Schallundrauch online; 28.8.2014;
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/08/isis-ist-zu-100-eine-cia-operation.html

<Donnerstag, 28. August 2014 , von Freeman um 12:05

Die Medien labern uns seit neuesten voll über den Terror der ISIS im Irak, wie gefährlich diese Mörderbande ist und warum deshalb Berlin Waffen und Bundeswehrsoldaten in den Irak schicken muss. Merkel hat den Terror der ISIS im Irak als Völkermord bezeichnet. "Es ist ein schreckliches Gräuel. Man kann von einem Völkermord und Barbarei sprechen”, sagte sie in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview von CDU.TV. Als die ISIS in Syrien gewütet hat und Zivilisten dort abschlachtete, sagte sie aber nichts dazu, da war es kein Völkermord, sondern es waren Freiheitskämpfer die Syrien von einem bösen Diktator befreien. Genau wie Obama nichts über die Gräueltaten sagte, denn es ging um den Sturz von Baschar al-Assad in Damaskus. Jetzt plötzlich will Washington sogar mit Assad kooperieren und die ISIS gemeinsam bekämpfen. Die Blöd-Zeitung brachte am Mittwoch die Schlagzeile "Wagt Obama den Pakt mit dem Teufel Assad?" Was die Medien nicht erzählen, wer hat die ISIS überhaupt erschaffen? Es war die CIA!!! Das war der wirkliche Pakt mit dem Teufel. Einer der Beweise dafür, der Oberkriegshetzer US-Senator John McCain traf sich mit den Anführer der ISIS in Syrien im Mai, wie das folgende Foto zeigt.

McCain mit IS-Führer
                                      Baghdadi
Treffen zwischen John McCain und ISIS-Anführer Baghdadi

Es ist sogar so, der Anführer der ISIS wurde aus amerikanischer Gefangenschaft durch Obama freigelassen, im Zusammenhang mit dem Truppenrückzug aus dem Irak vergangenes Jahr. Weitere Terroristen kamen frei und die CIA stellte eine Truppe aus ihnen zusammen, bewaffnete sie und schickte sie nach Syrien, um gegen die syrische Armee zu kämpfen. Die Waffen kamen aus der Türkei und das Geld aus Saudi Arabien, Hauptquartier ist die US-Botschaft in Ankara. Die radikalen Islamisten bedankten sich dafür, eroberten eine Stadt nach der anderen im Norden Syriens, errichteten ihre Terrorherrschaft und haben das Kalifat ausgerufen, dass sich von Syrien bis in den Irak erstreckt. Jetzt wo sie die Ölfelder rund um Mosul im Nordirak erobert haben, ist die ISIS von einem Freund zu einem Feind geworden und sie werden aus der Luft vom US-Militär mit Bomben bekämpft.

Wieder haben die Amerikaner das Problem zuerst erschaffen, um es jetzt bekämpfen zu müssen. Genau wie in Afghanistan. Sie gründeten in den 80-Jahren die Al-Kaida und machten Osama Bin Laden zum Anführer, damit diese Terrortruppe die Sowjetbesatzer als ihre Stellvertreter bekämpft. Die Mujaheddin waren damals Helden im glorreichen Krieg gegen die Kommunisten, Hollywood machte Filme über sie wie "Rambo III", die Anführer wurden sogar von Präsident Reagan im Weissen Haus empfangen und man widmete den Start der Raumfähre Columbia zu ihren Ehren. Dann wurden die Amerikaner selber Besatzer in Afghanistan und führen schon seit 13 Jahren einen Krieg gegen genau die, die sie vorher überhaupt erst ermöglicht haben. Das gleiche Spiel läuft jetzt mit der ISIS ab.

Es ist nicht zu fassen. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat die ISIS sogar als extreme Bedrohung für die Vereinigten Staaten bezeichnet. "Es ist weit mehr als eine Terrorgruppe", sagte Hagel am vergangenen Donnerstag im Pentagon. ISIS verbinde seine Ideologie mit einer hoch entwickelten militärischen Schlagkraft und verfüge zudem über riesige Finanzmittel, sagte er. Ach ja? Woher hat die ISIS diese Schlagkraft und die finanziellen Mittel? Doch von den Amerikanern selber und von Washingtons Alliierten Saudi Arabien. Erst durch die Enthauptung des amerikanischen Journalisten James Foley und weil das Video dieser Szene um die Welt ging, plötzlich ist die ISIS der Feind. Als diese Mörder aber in Syrien die Köpfe von Christen und Alawiten abgeschlagen oder sie mit Kopfschuss und Kreuzigung hingerichtet haben, da war das in Ordnung.

Der Pentagon-Chef Hagel antwortete sogar auf die Frage, ob der "Islamische Staat" so gefährlich sei wie das Terrornetzwerk Al-Kaida: "Das ist jenseits von allem, was wir kennen." Der Kriegsminister schloss nicht aus, auch Luftangriffe gegen ISIS-Stellungen in Syrien in Betracht zu ziehen. "Wir denken über alle Optionen nach", sagte er. Dabei sind die Al-Kaida und die ISIS ihre Kinder. US-Generalstabschef Martin Dempsey erklärte, die Organisation könne nicht besiegt werden, ohne ihren Arm in Syrien ins Kalkül zu ziehen. Das heisst wie bereits gesagt, sie müssen mit dem "bösen Diktator" Assad zusammenarbeiten, den sie eigentlich mit der ISIS entfernen wollten. Wieder hat Washington ein Monster als Werkzeug für einen "Regimewechsel" erschaffen, dass sie nun bekämpfen müssen, weil diese tollwütigen Hunde nicht nur in Syrien wüten, sondern auch im Nachbarland Irak.

Aber es geht weiter. Wie wenn ich ein Déjàvu erlebe, wiederholt sich die Geschichte. Die ISIS hat die Vereinigten Staaten direkt bedroht und gesagt, "wir werden euch alle in eurem Blut ertränken". Das heisst, es sind Anschläge in den USA selber angekündigt worden. Für mich bedeutet das, wird können mit einem weiteren 9/11 rechnen, mit noch einem inszenierten Angriff auf sich selber. Washington benötigt wieder die Ausrede, "wir sind von radikal islamischen Terroristen attackiert worden", um seine Kriegslust weltweit ausleben und die eigene Bevölkerung mit Angst unterdrücken zu können. Die Schockwirkung von 9/11 hat mittlerweile nachgelassen oder viele Amerikaner wissen eh, die ganze offizielle 9/11-Story ist eine Lüge. Also muss ein neues Schockereignis her, diesmal mit der ISIS als Sündenbock, ihre Schöpfung genau wie die Al-Kaida.

Rick Brennan, führendes Mitglied und Berater der Denkfabrik RAND Corporation, geht mit der Angstmacherei noch weiter und sagte: "ISIS stellt nicht nur eine Bedrohung für den Irak und Syrien, sondern auch für Jordanien, Israel, Palästina, Libanon, Ägypten und im grossen Masse auch der ganzen internationalen Gemeinschaft dar. Sie ist ein viel grössere Gefahr wie es die Al-Kaida jemals darstellte. Wenn wir dieses Krebsgeschwür nicht bekämpfen, wird es sich ausbreiten und in eine ernsthafte Bedrohung in den kommenden Jahren sich entwickeln". Wir sehen wieder einen klaren Fall von "Problem, Reaktion und Lösung". Man erschafft ein Problem, um die gewünschte Lösung umsetzen zu können.

Warum musste die ISIS als neue Terrororganisation gezeugt und in die Welt gesetzt werden? Weil die Al-Kaida mit der angeblichen Ermordung von Osama Bin Laden durch die Navy SEALS in Pakistan ausgedient hatte. Dabei ist er im Dezember 2001 eines natürlichen Todes gestorben und sie hielten das Phantom eines Oberbösewicht 10 Jahre lang aufrecht. Diese ganze Lügengeschichte wurde 2011 beendet, denn Obama musste als "Bin Laden Töter" und Held für seine Wiederwahl dastehen. Jetzt muss ein neuer Feind her, um die ganze Kriegs-, Waffen und Sicherheitsmaschinerie am Laufen zu halten. Amerika ohne einen bedrohlichen Feind geht gar nicht, also muss er künstlich geschaffen werden, noch bösartiger und grausamer als der vorherige. Es wird sogar behauptet, El Baghdadi war ein Mossad-Agent mit Namen Elliot Shimon.

Das schlimme daran ist, die voll verblödeten Europäer glauben wieder die Lüge der Amerikaner und meinen, die ISIS ist echt. Ich meine echt insofern, sie ist mit Kämpfern, Waffen und Geld einfach so vom Himmel gefallen und operiert eigenständig in Syrien und Irak. Unglaublich wie wieder die Verarsche abläuft, dabei ist die ISIS die neue Al-Kaida und zu 100% eine CIA-Operation!>

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29.8.2014: <Ehemaliger CIA-Auftragnehmer über ISIS: "Komplett erfundener Feind der USA">

aus: Epochtimes online; 29.8.2014;
http://www.epochtimes.de/Ehemaliger-CIA-Auftragnehmer-ueber-ISIS-Komplett-erfundener-Feind-der-USA-a1178073.html

<Der frühere CIA-Auftragnehmer Steven Kelley sagte in einem Interview mit Press TV, dass die Terrorgruppe Islamischer Staat, ISIS, ein zur Gänze von den Vereinigten Staaten erschaffenes Feindbild sei.

"Das sind völlig kreierte Feinde", sagte Kelley zu Press TV, am Donnerstag. 

"Die Finanzierung kommt völlig aus den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten. Die Behauptung, dass dieser Feind in Syrien oder dem Irak angegriffen werden muss, ist eine Farce. Es ist offensichtlich, dass wir diese Feinde erschaffen haben und kontrollieren. Und jetzt ist es bequem für uns, diese Gruppe als legitimen Gegner anzugreifen", so Kelley. 

Der amerikanische Präsident Barack Obama würde eigentlich die Zustimmung vom Kongress benötigen um seine militärischen Luftangriffe gegenüber ISIS im Irak und dem benachbartem Syrien auszubauen.

Das Pentagon hat schon mindestens 100 Luftangriffe auf ISIS-Stützpunkte im Nordirak durchgeführt. Obama wurde zu Beginn des Monats dazu autorisiert Gewalt gegen die Terrorgruppe einzusetzen. 

Das Weiße Haus besteht jedoch darauf, dass es in diesem Fall keine ausdrückliche Zustimmung vom Kongress benötigen würde. Weil, wie es heißt, es darum ginge, amerikanisches Personal und die amerikanischen Interessen in den arabischen Ländern zu schützen. 

Der Sprecher vom Weiße Haus, Josh Earnest, sagte am Montag, dass Obama "nicht zögern würde seine Autorität einzusetzen", um die amerikanischen Staatsbürger zu schützen, so Press TV. Er fügte hinzu, dass der Präsident dazu "entschlossen" wäre, mit dem Kongress über eine Lösung bezüglich ISIS im Irak und Syrien zu sprechen und zu koordinieren. 

"Wenn man zur Wurzel des [ISIS] Problems kommen und die Organisation entfernen möchte, dann ist das erste was man tun muss, die Finanzierung [der Gruppe] zu stoppen und sich um diejenigen kümmern, die diese Gruppe ins Leben gerufen haben", fügte Kelley hinzu. (so)>

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4.9.2014: McCain: Alle Obama-Berater forderten einhellig die Bewaffung von ISIS

aus: Kopp-Verlag online: Nur ein Freudscher Versprecher? – McCain: »Beratergruppe zur nationalen Sicherheit empfahl Bewaffnung von ISIS«; 4.9.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/mikael-thalen/nur-ein-freudscher-versprecher-mccain-beratergruppe-zur-nationalen-sicherheit-empfahl-bewaffnun.html

<Mikael Thalen

Senator John McCain aus Arizona entschlüpfte am Mittwochabend im amerikanischen Nachrichtensender Fox News eine interessante Äußerung zur Politik der Regierung gegenüber der Terrormiliz ISIS. Vielleicht fiel es ihm aber auch einfach nur schwer, noch zwischen den Terroristengruppen, deren Bewaffnung er fordert, zu unterscheiden.

In diesem kurzen Ausschnitt (etwa ab 1:10 Minute) erwähnt McCain im Gespräch mit Greta Van Susteran ein Treffen des Präsidenten mit seiner Beratergruppe zur nationalen Sicherheit, in dem alle seine Berater Berichten zufolge »die Bewaffnung von ISIS« forderten. »Hillary Clinton hat dieses Treffen im Weißen Haus bereits vor zwei Jahren erwähnt… Alle seine Berater zu Fragen der nationalen Sicherheit empfahlen Waffenlieferungen an ISIS, und der Präsident hat dies abgelehnt«, sagte er.

Video: McCain Makes Revealing Slip on Fox: Obama Didn’t Want to ‘Arm ISIS’ (4min.53sek.)

Video: McCain Makes Revealing Slip on Fox: Obama Didn’t Want to ‘Arm ISIS’ (4min.53sek.)
https://www.youtube.com/watch?v=_Rm509CQyi0


Vor dieser Äußerung hatte Susteran ihm eine Frage zur Bewaffnung der so genannten »Freien Syrischen Armee« gestellt, sodass man vermuten könnte, McCains Äußerung sei einfach ein Freudscher Versprecher gewesen. Das mag ja auch sein, dennoch entspricht der Inhalt der Äußerung, auch wenn sie vielleicht unabsichtlich erfolgte, in Bezug auf ISIS völlig den Tatsachen. McCains Behauptung, der Präsident habe eine Bewaffnung der Gruppe abgelehnt, ist falsch.

Beide Personen – Obama und McCain – waren unbestreitbar direkt an der Unterstützung der Gruppe, die sich bis vor Kurzem »Islamischer Staat im Irak und der Levante« (ISIS) nannte und heute »Islamischer Staat« (IS) nennt, beteiligt und haben so dazu beigetragen, dass der IS seine heutige Machtposition erreichen konnte.

Seit einigen Jahren hat McCain fieberhaft mit der Regierung Obama zusammengearbeitet, wenn es um die Bewaffnung radikaler Dschihadisten in der Region ging. Damit wollte man einen keineswegs geheimen, schon seit Jahrzehnten ausgeheckten und verfolgten Plan zum Sturz der Regierung verschiedener Länder, zu denen der Irak, Libyen und Syrien gehören, in die Tat umsetzen.

Bereits im März 2011 unterstützte McCain vehement die Pläne der CIA, die »libyschen Rebellen« zu unterstützen, obwohl einer der libyschen Rebellenführer, Abdel-Hakim al Hasidi, eingeräumt hatte, mit al-Qaida zusammenzuarbeiten. Nur wenige Monate später hissten die gleichen »Rebellen« eine Al-Qaida-Fahne auf dem Verwaltungsgebäude in Bengasi.

Im vergangenen Jahr reiste McCain nach Syrien, um sich dort mit hochrangigen Vertretern der Asifat-al-Schamal-Brigade und der Freien Syrischen Armee zu treffen. Beide Gruppen haben eingeräumt, »al-Qaida Loyalität versprochen« zu haben. 

Es kam zu offenem Streit, als sich herausstellte, dass es sich bei verschiedenen Teilnehmern dieses Geheimtreffens um Radikale handelte, die beschuldigt werden, elf libanesische schiitische Pilger entführt zu haben.

McCain und Obama behaupten zwar immer wieder einhellig, nur »gemäßigte Aufständische« zu unterstützen, aber selbst der Anführer der Freien Syrischen Armee Dschamal Maaruf erklärte 2014, seine Männer kämpften regelmäßig an der Seite von al-Qaida, der gleichen al-Qaida, die nun ihre Absicht erklärt hat, mit ISIS im syrisch-irakischen Grenzgebiet zusammenzuarbeiten.

Tausende Dschihadisten wurden sogar von amerikanischen Ausbildern auf einem geheimen Militärstützpunkt im benachbarten Jordanien ausgebildet, bevor sie sich dann in den Irak absetzten, um sich dort ISIS anzuschließen, wie ein jordanischer Regierungsvertreter berichtet. Darüber hinaus erklärten vor Kurzem Dschihadisten in einem PBS-News-Bericht, sie seien in Katar von Amerikanern ausgebildet worden. Während einer Bürgerversammlung in Arizona griff der ehemalige Marineinfanterist Blaine Cooper 2013 McCain persönlich wegen seiner Unterstützung radikaler, dschihadistischer Terroristen scharf an und warf dem Senator sogar Verrat vor.

Nur wenige Stunden vor McCains Äußerung auf Fox News erklärte der Generalleutnant der US-Luftwaffen (a.D.) Thomas McInerney ebenfalls in einem Interview mit dem Sender: »Wir haben dazu beigetragen, ISIS aufzubauen… In einigen Fällen haben wir meiner Meinung nach die falschen und nicht die richtigen Leute der Freien Syrischen Armee unterstützt, und das verwirrt die Menschen. Ich habe daher immer darauf hingewiesen,… dass wir die falschen Typen unterstützen.«

Gegenwärtig gewinnt ISIS täglich immer mehr an Boden und ständig neue Rekruten dazu.

McCain und Präsident Obama sind immer noch fixiert darauf, Syrien zu bombardieren, um dort der Bedrohung durch ISIS entgegenzutreten, die sie doch selbst mitgeschaffen haben, anstatt sich mit der mutmaßlichen Bedrohung durch ISIS an der amerikanisch-mexikanischen Grenze auseinanderzusetzen.>

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Die Scharia-Polizei von Wuppertal:

20 minuten online, Logo

Wuppertal 5.9.2014: Gegen Glücksspiel, Alkohol, Musik, Konzerte, Porno, Prostitution, Drogen, Zigaretten -  und für weibliche Vermummung und für Kinderhandel: <Wuppertal: Deutsche Salafisten gründen Scharia-Polizei>

aus: 20 minuten online; 5.9.2014;
http://www.20min.ch/ausland/news/story/30318759

<von Caroline Freigang
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Im deutschen Wuppertal patroulliert eine Scharia-Polizei: In der Innenstadt wollen sie das «sittsame Verhalten» junger Männer kontrollieren. Jetzt greift die Polizei ein.

«Kein Alkohol, kein Glücksspiel, keine Musik oder Konzerte, keine Pornografie oder Prostitution, keine Drogen oder Zigaretten»: Das sind die Verhaltensregeln der Scharia-Polizei, die seit neustem in der Innenstadt der deutschen Stadt Wuppertal patroulliert. Das bestätigte die Wuppertaler Polizei 20 Minuten.

Wie die «Westdeutsche Zeitung» berichtet, besteht diese aus etwa einem Dutzend Männern. Der Chef der «Polizeitruppe» ist der Salafist Sven Lau. Die Gruppe hat sich zu einer Art Glaubenspolizei formiert, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen und über «unislamisches Verhalten» zu informieren.

«Jugendliche aus Häusern des Teufels holen»

«Sie betreten eine Scharia-kontrollierte Zone. Islamische Gesetze werden durchgesetzt.» Diese Warnung wird zu Beginn eines Youtube-Videos eingeblendet, das die Patrouillen der Scharia-Polizei dokumentiert.

Vor Spielhallen oder Diskotheken halten die selbsternannten Ordnungshüter vor allem junge Männer an und massregeln diese, so die «Bild».

«Unser Ziel ist es, muslimische Jugendliche aus den Häusern des Teufels zu bekommen» schreiben die Scharia-Polizisten auf Facebook (wir verzichten auf die Verlinkung, Anm. d. Red.). Ihre Gruppe hat bereits 1370 Likes und rekrutiert aktiv neue Mitglieder für ihre Patrouillen. Eifrig posten die Mitglieder Fotos von Männern in orangen Westen mit der fettgedruckten Aufschrift «Sharia Police». Der bekannte deutsche Hassprediger Pierre Vogel lobte die erste deutsche Scharia-Polizei in einer Videobotschaft.

Polizei: «Keine Legitimation für Scharia-Polizei»

Jetzt greift die richtige Polizei ein: Bei Kontrollen am Mittwochabend leitete sie mehrere Strafverfahren gegen Mitglieder der Scharia-Polizei ein. Ermittelt wird wegen Verstosses gegen das Versammlungsrecht. Zudem verstärkt die Polizei jetzt ihre Präsenz. «Eine Versammlung muss angemeldet werden», sagt Christian Wirtz, Pressesprecher der Wuppertaler Polizei, zu 20 Minuten. «Wenn sich mehrere Personen zusammenschliessen und dabei uniformiert auftreten, dann kann es sich um eine Straftat handeln. Im vorliegenden Fall war das so.»

Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher warnt in einer Pressemitteilung davor, das Gesetz nicht selbst in die Hand zu nehmen: «Das Gewaltmonopol liegt ausschliesslich beim Staat. Ein Auftreten, das einschüchtert, verunsichert oder provoziert, wird nicht geduldet. Es gibt keine Legitimation für diese 'Scharia-Polizei'.»

Der Wuppertaler Integrationsbeauftragte Jürgen Lemmer zeigt sich gemäss der «Westdeutschen Zeitung» besorgt: «Das ist eine höchst gefährliche Truppe, die für den Heiligen Krieg rekrutiert.» Die Männer wollten womöglich Kandidaten für militärische Trainingscamps der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) aussuchen.

Auch in London patrouillieren Muslime

In Deutschland ist der salafistische «Polizeitrupp» der erste im Land. In Grossbritannien gibt es indes ein Pendant. Gemäss der «Welt» hat sich in den Ost-Londoner Stadtteilen Waltham Forest, Whitechapel und Tower Hamlets eine islamische Gruppe Jugendlicher zu einer «muslimischen Patrouille» formiert.

Ihre selbstauferlegte Aufgabe: Menschen, die «Allah beleidigen», indem sie Alkohol trinken oder sich leicht bekleidet auf der Strasse zeigen, aus der Umgebung von Moscheen zu vertreiben.

Die Wuppertaler Salafisten belächeln die Aufregung um ihre Gruppierung. Natürlich wüssten sie, dass sie keine richtige Polizei seien, heisst es auf Facebook. Ihr Ziel sei es, Aufmerksamkeit zu erregen. Das haben sie erreicht.>

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Die "USA" haben auf indirekte Weise die islamistische Terrororganisation IS installiert:

Kopten ohne Grenzen online, Logo

7.9.2014: <Warum die USA schuld am ISIS-Terror sind> - die Eskalation der "USA" ohne Ende provoziert eine Antwort für "mehr Ordnung": Der IS ist "wie ein Magnet"

aus: Kopten ohne Grenzen online; 7.9.2014;
http://koptisch.wordpress.com/2014/09/07/warum-die-usa-schuld-am-isis-terror-sind/

Es ist noch gar nicht lange her, da hat die Welt vorsichtig damit angefangen, das vermeintliche Ende von Diktatur und Unterdrückung zu feiern. Zunächst beendeten die USA die jahrzehntelange Schreckensherrschaft von Saddam Hussein im Irak. Dann setzte in mehreren Ländern des Mittleren Ostens – mit etwas zeitlichem Abstand – der Arabische Frühling ein. Ägypten hat ihn 2011 erlebt. Libyen ebenfalls. Eine politische Revolution, angezettelt von der Bevölkerung, die nur ein Ziel hatte: Blutige Machthaber wie Hosni Mubarak oder Gaddafi, die ihr Volk über Generationen hinweg gewaltsam unterjocht haben, zu stürzen.


Ruf nach Freiheit in der arabischen Welt


Es war der Ruf nach Freiheit, der damals durch die arabische Welt hallte – und Gehör fand. Der Westen, so schien es, hatte endlich das, was er sich für diese Region immer erhofft hatte: die Aussicht auf demokratische Verhältnisse. Eine fatale Fehleinschätzung. Denn es ist so gut wie nichts übrig geblieben von diesem Ideal. Ägypten ist instabiler denn je, seitdem die Muslimbrüderschaft aus der Regierung geputscht worden ist und sich radikalislamistische Terrorzellen gebildet haben. Und im Irak hat in erschreckender Geschwindigkeit ein Killerkommando die Oberhand gewonnen, das weltweit seinesgleichen sucht.

„Ordnung ist Unordnung vorzuziehen, was bedeutet, dass Diktaturen Chaos vorzuziehen sind”.

Die Gräueltaten von ISIS verbreiten in der Welt mittlerweile so viel Angst und Schrecken, dass sich sogar renommierte westliche Sicherheitsexperten die stabilen Verhältnisse unter den Diktatoren zurückwünschen. Als einer der ersten hat eine solche Debatte der amerikanische Außenpolitik-Experte Robert D. Kaplan angestoßen. In einem Beitrag für das „Global Intelligence-Institute“ Stratfor schrieb er in der vergangenen Woche: „Ordnung ist Unordnung vorzuziehen, was bedeutet, dass Diktaturen Chaos vorzuziehen sind”. Angesichts des Flächenbrands, den die IS-Terroristen bei ihrem Eroberungszug über den Irak und Syrien entfacht haben, mag der Wunsch nach früherer Stabilität berechtigt sein.

Deutsche Experten einig: Die USA sind schuld an der Eskalation im Irak

Kaplans Ansatz lässt jedoch einen entscheidenden Punkt außer Acht. Es waren die USA selbst, die die Eskalation der Lage im Mittleren Osten herbeigeführt haben. Darüber sind sich zumindest deutsche Experten einig. Thomas Jäger, Professor für internationale Politik und Außenpolitik an der Uni Köln, etwa kritisiert die Irak-Invasion der USA unter Präsident Georg W. Bush: „Dabei wurden gigantische Fehler gemacht. Die Auflösung der irakischen Streitkräfte, die anti-sunnitische Politik – das wird heute selbst in Amerika als desaströse Strategie angesehen“, sagte er der Huffington Post. Auch Terrorismus-Experte Hajo Funke sieht einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Militäreinsatz der USA und dem Aufkommen der IS-Kämpfer Jahre später. Der HuffPost sagte er: „Die USA haben den Irak in einen prekäreren Zustand gebombt, als er zuvor war. Ohne dieses Fehlverhalten wäre es zu einem Durchmarsch der IS nicht gekommen”.

„Das ist der außenpolitischen Schwäche von Barack Obama zuzuschreiben”

Rolf Tophoven, Leiter des Essener Instituts für Krisenprävention und international anerkannter Kenner der Terrorismus-Szene, geht sogar noch einen Schritt weiter. Er macht auch die aktuelle US-Regierung für das Desaster im Irak verantwortlich: “Das ist der außenpolitischen Schwäche von Barack Obama zuzuschreiben. Unter ihm haben die USA ihr Abschreckungspotential schlechthin verloren – den Nimbus der stärksten Militärmacht der Welt”. Durch politische Fehler in der Vergangenheit sehen sich die USA plötzlich einem Szenario ausgesetzt, das vor Jahren noch undenkbar erschien: Terror bekämpfen – und dabei Bündnisse mit Diktatoren schmieden. Nach übereinstimmender Einschätzung von Experten können die USA IS nur dann beikommen, wenn sie einen Pakt mit Syriens Machthaber Baschir al Assad schließen.

Nur ein toter Terrorist ist ein guter Terrorist

Der frühere britische Außenminister Malcom Rifkind etwa sagte vor kurzem gegenüber der „Financial Times“: Manchmal muss man Beziehungen zu extrem garstigen Leuten aufbauen, um Leute loszuwerden, die noch viel ekelhafter sind”. Es gab Zeiten, in denen wäre ein solches Eingeständnis eine Blamage für führende westliche Nationen gewesen. Heute, da IS-Kämpfer wahllos tausende Menschen abschlachten, erscheint jedoch nichts mehr unmöglich. Politik-Experte Jäger warnt jedoch davor, IS so zu begegnen wie anderen Terrorgruppen. Bislang galt in US-Militärkreisen mehrheitlich die Devise: Nur ein toter Terrorist ist ein guter Terrorist – weil er dann keine Anschläge mehr verüben kann. Jäger aber hält es für möglich, dass hinter den als Terrorismus deklarierten Gewalttaten der IS-Kämpfer mehr steckt: ein flächendeckender, religiöser Aufstand von Sunniten.


„IS ist wie ein Magnet“


Bezogen auf den Irak wäre es eine Art Konter-Revolution – mehr als zehn Jahre nach dem Sturz des Saddam-Regimes. In diesem Fall käme ein Szenario zur Geltung, das sowohl in der Politik als auch in Militärkreisen gefürchtet ist. Der ehemalige US-General im Irak, Pat McCrystal, hat es einst skizziert. Die Formel dafür: 10–2=20. Jäger erläutert: “Wenn von zehn Terroristen zwei getötet werden, hat man am Ende zwanzig neue. Weil von jedem Getöteten Familienangehörige mobilisiert werden, in den Kampf zu ziehen”. Eine leidvolle Erfahrung, die die USA in ihrer Geschichte schon mehrmals hat machen müssen: in Vietnam, in Afghanistan, im Kampf gegen Al-Quaida. Jetzt heißt der Gegner IS – und es könnte noch alles viel schlimmer kommen, nicht nur für die USA. “IS ist wie ein Magnet“, erklärt Rolf Tophoven. „Sie zieht radikalisierte, zum Teil konvertierte Islamisten aus westlichen Ländern an, die ideologisiert zurückkommen. Das ist eine Masse an jederzeit abrufbaren Terroristen, die uns bedroht“.


{Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2014/09/06/irak-isis-terror-usa-schuld_n_5776408.html}



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Fotoquellen
[1] McCain mit IS-Führer Baghdadi: http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/08/isis-ist-zu-100-eine-cia-operation.html

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