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Panama-Papiere: 48.373 Briefkastenfirmen in Panama 49
Briefkastenfirmen in Panama Tabellen 481-484
Abwicklung des Organisierten Verbrechens durch Briefkastenfirmen weltweit (Steuerhinterziehung, Steuerbetrug, industrieller Betrug, Staatsbetrug, Raub von Entwicklungsgeldern, Raub von geheimen Bankkonten Verstorbener, Raub von Banksafes Verstorbener, Raub von Golddepots Verstorbener, Bestechung hoher Persönlichkeiten durch geheime Bankkonten mit geheimen Geldern, Geldwäsche, Waffenhandel, Drogenhandel, Menschenhandel, Kinderhandel, Bezahlung von Sabotage, von Attentaten, Bezahlung von Menschenjagd mit Rufmordaktionen, Bezahlung der korrupten Presse für Falschmeldungen, Bezahlung von Killerbanden und organisierten Tötungen, Bezahlung von "Sicherheitsdiensten", Privatarmeen, Bezahlung von Terroristen usw.)
ca. 100 Briefkastenfirmen pro Tabelle
präsentiert von Michael Palomino (2016)
373 Briefkastenfirmen
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Briefkastenfirmen in Panama Tabellen 481-484
aus: The International Consorcium of Investigative Journalists (ICIJ): Off shore leaks: https://offshoreleaks.icij.org/search?j=PMA&q=
Briefkastenfirmen in Panama Tabelle 481
Briefkastenfirmen in Panama Tabelle 482
Briefkastenfirmen in Panama Tabelle 483
Briefkastenfirmen in Panama Tabelle 484 (73 Briefkastenfirmen)
60 schweinzer Briefkastenfirmen aus der Schweinz (Shitzerland) von 373 auf der Webseite, das sind 16,1%.
(23+14+14+9)
Anfang April begann in Panama-Stadt der Strafprozess zu den sogenannten "Panama-Papers". Rund acht Wochen später entschied das Gericht zugunsten der Angeklagten. Laut der Richterin sei die Beweismittelkette "nicht nachvollziehbar" gewesen.
Ein Gericht in Panama-Stadt beendete am Freitag überraschend den sogenannten "Panama Papers"-Prozess. Die zuständige Richterin sprach alle 28 beteiligten Personen frei, die wegen ihrer mutmaßlichen Rolle bei der Gründung von Briefkastenfirmen im Rahmen von Bestechungs- und Korruptionsskandalen in Brasilien und Deutschland vor Gericht standen. Darunter befand sich auch der Deutsche Jürgen Mossack, einer der Gründer der inzwischen aufgelösten Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, die im Rahmen der Panama Papers-Untersuchung eine wesentliche Rolle spielte. Mossacks Kompagnon, der panamaische Ramón Fonseca, verstarb überraschend im Mai. Die Richterin beschloss daher die Einstellung des Strafverfahrens.
Im Verlauf des Prozesses, der Anfang April begann, forderte die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre Gefängnis für das Duo Mossack/Fonseca. Anfang Mai wurde jedoch bekannt, dass der 71-jährige Ramón Fonseca nach Angaben seiner Anwältin wenige Wochen nach seiner Einlieferung in einem Krankenhaus verstarb. Die Todesursache wurde nicht mitgeteilt. Auf der Anklagebank saßen neben Mossack noch 27 ehemalige Angestellte der Kanzlei.
Die zuständige Richterin stellte laut der Journalistenvereinigung ICIJ fest, dass die vorgelegten "von den Servern der Anwaltskanzlei gesammelten Beweise nicht im Einklang mit einem ordnungsgemäßen Verfahren zusammengetragen worden waren", was "Zweifel an ihrer 'Authentizität und Integrität' aufkommen ließ".
Zudem entschied das Gericht, dass "die übrigen Beweise nicht ausreichend und schlüssig waren, um die strafrechtliche Verantwortung der Angeklagten festzustellen".
Den Angeklagten war Geldwäsche durch die Gründung von 215.000 Briefkastenfirmen in Steueroasen vorgeworfen worden, in denen Politiker, Prominente und Sportler ihr Vermögen verschleiert haben sollen. Die im Jahr 2016 durchgesickerten Dokumente von Mossack Fonseca enthüllten, wie viele Wohlhabende aus der Welt der Spitzenpolitik und des Spitzensports ihr Vermögen in sogenannten Offshore-Firmen versteckten.
Zu den Beschuldigten gehörten der ehemalige britische Premierminister David Cameron, Fußballstar Lionel Messi, der damalige argentinische Präsident Mauricio Macri, wie auch der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar.
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