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Roboter. Meldungen 01



Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Stimme Russlands online, Logo

Kriminelle "USA" 5.10.2014: Roboter-Speedboote sollen Seeschlachten fechten

aus: Stimme Russlands online: US Navy wappnet sich mit Roboter-Booten; 5.10.2014;
http://german.ruvr.ru/news/2014_10_05/US-Navy-wappnet-sich-mit-Roboter-Booten-7449/

<STIMME RUSSLANDS Die US-Kriegsmarine hat angekündigt, bald unbemannte Boote auf Patrouillen zu schicken. Die Roboter-Boote haben bei einem Test auf dem James River im US-Bundesstaat Virginia bereits ein „Verdachtsschiff“ abgefangen.

Das United States Department of the Navy berichtete am Sonntag von einer „bislang beispiellosen Übung“, bei der 13 Roboter-Boote im Küstenbereich patrouilliert und sogar ein „verdächtiges Schiff“ gestoppt haben, wie die Agentur AFP meldet. „Jetzt haben wir allen Grund, um diese lenkbaren automatischen Systeme zum Einsatz zu bringen“, sagte Navy-Forschungschef, Admiral Matthew Klunder. Nach seinen Angaben unterscheiden sich die unbemannten Boote von den unbemannten Flugzeugen durch mehr Autonomie und benötigen keine ständige Kontrolle durch den Menschen. Jedes Boot ist elf Meter lang und mit leichten Waffen ausgestattet.

Die unbemannten Boote sollen von einem Kommandozentrum aus gesteuert werden. Die Technologie dafür (Control Architecture for Robotic Agent Command and Sensing) wird bereits von der Nasa in den Marsmobilen genutzt.>

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Kopp-Verlag online, Logo


Südkorea 5.10.2014: <200.000 Dollar teurer Roboter tastet Gelände ab, lokalisiert Menschen und erschießt sie vollautomatisch aus bis zu zwei Meilen Entfernung>

aus: Kopp-Verlag online; 5.10.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/j-d-heyes/2-dollar-teurer-roboter-tastet-gelaende-ab-lokalisiert-menschen-und-erschiesst-sie-vollautoma.html

J. D. Heyes

Eine südkoreanische Firma hat einen tödlichen Roboter entwickelt, der mit verschiedenen Waffen ausgerüstet ist und über eine Reichweite von zwei Meilen (3,2 km) verfügt. Er kostet weniger als ein Einfamilienhaus in manchen Gegenden der USA.

Eine Tochtergesellschaft der Samsung-Gruppe entwickelt den »SGR-A1«, eine Art Roboter-Wachposten. Wie die Website UberGizmo berichtet, »wird dieser Roboter verschiedene Waffen tragen, die Sie veranlassen könnten, es sich zweimal zu überlegen, ob Sie die Grenze nach Südkorea illegal überschreiten – denn er wird in der demilitarisierten Zone entlang der Grenze zum Nachbarstaat Nordkorea getestet …«

Mithilfe von Machine Vision, besser bekannt als Video-Kameras, ist der Wach-Roboter in der Lage, Eindringlinge zu erkennen; unterstützt von biometrischen Wärme- und Bewegungssensoren.

Der SGR-A1 soll anstelle menschlicher Wachen entlang der gesamten demilitarisierten Zone eingesetzt werden, um mögliche Opfer unter südkoreanischen Soldaten zu vermeiden, falls erneut ein Krieg mit atomar gerüsteten Nachbarn im Norden ausbrechen sollte.

Das Projekt wurde 2006 erstmals bekanntgegeben, wie UberGizmo berichtet. Da inzwischen Verbesserungen vorgenommen wurden, bleiben viele Fähigkeiten des Roboters wahrscheinlich geheim. Er kostet 200.000 Dollar, kann bei jedem Wetter eingesetzt werden, ist mit einem Maschinengewehr vom Kaliber 5.56 (USA und NATO verwenden dasselbe Kaliber) und optional mit einem Granatenwerfer ausgerüstet.

»Beängstigend!«

Zur gleichzeitigen Verfolgung multipler Ziele wird der Roboter Infrarot-Technik und Tageslicht-Kameras einsetzen; er wird per Fernsteuerung von einem Menschen kontrolliert und bedient. »Im Wesentlichen heißt es, er könne ›ein Ziel aus mehr als 3,2 km Entfernung identifizieren und erschießen‹«, berichtet UberGizmo.

»Beängstigend! Wenn er in der demilitarisierten Zone eingesetzt wird, unterscheidet dieser Roboter nicht zwischen Freund und Feind – jeden, der die Linie überschreitet, betrachtet er als Feind.«

Wie auf der Website GlobalSecurity.org vermerkt, dient der Roboter dem Zweck der nationalen Sicherheit und ist dabei kostengünstig. Zum einen wird die 250 km lange demilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea – anders als die Grenze zwischen den USA und Mexiko und sogar die Grenzen zwischen Israel und den arabischen Nachbarstaaten – »in ganzer Länge« patrouilliert. Darüber hinaus, so meldet GlobalSecurity.org:

»gibt es auf der Seite der ROK [Südkorea] alle 50 Meter einen mit zwei Mann besetzten Wachposten, mit zwölf Schichten am Tag. Bei ungefähr 5.000 Wachposten bedeutet das theoretisch 120.000 Mann-Jahre auf Wache pro Jahr.«

Ein Roboter braucht nicht zu essen, wird nicht krank, lässt sich nicht leicht ablenken und wenn er »getötet« wird, kommt kein Mensch ums Leben.

Außerdem braucht man nur eine begrenzte Anzahl Roboter (plus Austauschgeräte), sie brauchen nicht ausgebildet zu werden, nehmen keinen Urlaub und beschweren sich nicht bei Vorgesetzten.

»Manchmal trifft der Roboter die Entscheidung, zu feuern«

»Zur gleichen Zeit behauptete Samsung auf der Website, der SRG-A1 ›dient dem Zweck, den wichtigen Militärstützpunkt und den strategisch wichtigen Ort zu schützen‹«, heißt es auf GlobalSecurity.org. »Das System ist dazu angelegt, menschliche Wachen zu ersetzen, deren Wachsamkeit beeinträchtigt sein kann, beispielsweise durch schlechte Wetterbedingungen oder Müdigkeit, sodass die perfekte Bewachung garantiert ist.«

Nach Aussage offizieller südkoreanischer Vertreter ist der Roboter, der im militärischen Jargon »Intelligenter Beobachtungs- und Wachroboter« heißen wird, einmalig, er ist der Erste seiner Art, der Systeme zur Beobachtung, Nachverfolgung, Stimmerkennung und Schießen in einer Plattform vereinigt.

Der Roboter wird in der Lage sein, einem Eindringling verbal den Befehl zu erteilen, sich zu ergeben. Er wird es verstehen, wenn der Eindringling seine Waffe zum Zeichen der Kapitulation hochhält und dann nicht schießen. Unter normalen Umständen wird laut offiziellen Vertretern die Entscheidung, das Feuer zu eröffnen, von einem Menschen, nicht vom Roboter getroffen werden. Trotzdem verfügt der Roboter über einen Automatik-Modus, bei dem das System dann solche Entscheidungen trifft.

Quellen:

UberGizmo.com

GlobalSecurity.org

Youtube.com>

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Shortnews online, Logo

14.7.2017: Roboter-Autos in Kalifornien zugelassen
Kalifornien gibt Okay für fahrerlose Autos - ohne unabhängige Sicherheitstests
http://www.shortnews.de/id/1228230/kalifornien-gibt-okay-fuer-fahrerlose-autos-ohne-unabhaengige-sicherheitstests

<Der US-Bundesstaat Kalifornien plant eine Genehmigung für selbstfahrende und sogar fahrerlose Autos, das Ganze zudem ohne unabhängige Sicherheitstests.

Der kalifornische Verkehrsdirektor Malcolm Dougherty teilte dies in San Francisco mit, dem Regelbetrieb stünde damit nichts mehr im Weg.

Bisher musste ein geschulter Testpilot bei solchen autonomen Fahrten aufpassen, nun wird der Betrieb ganz ohne menschlichen Aufpasser ermöglicht.>

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Sputnik online,Logo

19.7.2017: Roboter in Einkaufszentrum wollte baden gehen - gestorben!
Sicherheitsroboter ertränkt sich in Brunnen – FOTO
https://de.sputniknews.com/panorama/20170718316640924-sicherheitsroboter-ertraenkt-sich-brunnen/

Washington 19.7.2017: Ein
              Roboter wolle schwimmen gehen und ist ertrunken
Washington 19.7.2017: Ein Roboter wolle schwimmen gehen und ist ertrunken

<In einem Geschäftszentrum in Washington hat sich ein Sicherheitsroboter ertränkt, meldet das Portal Buzzfeed am Dienstag. Sofort wurde das Foto des Vorfalls via Twitter von mehr als 200.000 Usern mit „Gefällt mir“ markiert.

Der Vorfall ereignete sich im Geschäftszentrums Harbour in Washington. Am Montag veröffentlichte Bilal Farooqui, Manager eines Büros, in seinem Twitter-Account ein Foto des Sicherheitsroboters, der in einem Brunnen im Gebäude lag. Einige Mitarbeiter in Gummistiefeln versuchten ihn herauszuholen.

„Unser Geschäftszentrum in Washington hat einen Sicherheitsroboter bekommen. Er hat sich ertränkt. Man hat uns fliegende Maschinen versprochen, stattdessen haben wir Suizidroboter erhalten“, schrieb Farooqui.

Der „Selbstmörder“ war von dem Unternehmen Knightscope hergestellt worden. Seine Sicherheitsroboter patrouillieren einen Raum und melden öffentliche Ruhestörung bei dem Besitzer oder dessen zuständigen Mitarbeitern.

Der Grund der technischen Störung des Roboters sei bisher nicht bekannt. Das Geschäftszentrum soll als Ersatz einen neuen bekommen. Im Internet haben mehrere User den im Geschäftszentrum tätigen Menschen ihr aufrichtiges Beileid geäußert. Manche machten daraus eine Meme.

„Mein Foto mit dem Roboter Steve zur Erinnerung. Das war erst am vorigen Freitag. Wir waren so gut befreundet. Er sah so glücklich und völlig gesund aus“, so Guillermo Meneses.

„Wie abscheulich. Das Publikum steht da und glotzt. Niemand hat ihn wenigstens mit einem Blatt zugedeckt“, so Matt Rushton; ein anderer User.

„Das ist ja echt traurig – die Welt, in der wir wohnen. Guckt nur diese Aasgeier an, die Fotos machen. Ist zum Kotzen“, schrieb ein User unter dem Benutzernamen „Bosnian American“.>

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Epoch Times online, Logo

Estland 30.7.2017: Roboter-Busbetrieb in Tallinn
Selbstfahrende Busse rollen durch Estlands Hauptstadt Tallinn
http://www.epochtimes.de/politik/europa/selbstfahrende-busse-rollen-durch-estlands-hauptstadt-tallinn-a2178586.html

Seit dem Wochenende fahren zwei selbstfahrende Kleinbusse in Tallinn, der Hauptstadt Estlands. Die Passagiere können die Busse nahezu kostenlos nutzen.

In der estnischen Hauptstadt gibt es jetzt auch Busse ohne Fahrer: Seit dem Wochenende verkehren zwei selbstfahrende Kleinbusse mit einer Kapazität von acht Passagieren in Tallinn, teilten die Behörden mit.

Das Projekt wurde im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft ins Leben gerufen, die das baltische Land seit Anfang Juli inne hat.

Die Aktion dauert einen Monat. Sechs Tage die Woche können Passagiere die Busse kostenlos nutzen.

Der Verantwortliche für neue Technologien in der estnischen Regierung, Marten Kaevats, sagte: „Vor 15 Jahren wären uns Smartphones, die elektronische Unterschrift, Elektroautos und automatische Supermarktkassen wie Science Fiction vorgekommen.“ Für die Jugend von heute sei dies alles selbstverständlich. (afp)>

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Extremnews online,
                Logo

24.8.2017: Roboter kann man hacken
Gehackte Roboter werden zur Gefahr für Menschen
https://www.extremnews.com/nachrichten/computer/62a416679795109

"Freigeschaltet am 24.08.2017 um 07:07 durch Thorsten Schmitt

Viele der Roboter, die im industriellen und privaten Bereich genutzt werden, lassen sich leicht hacken und in fehlerhafte Maschinen verwandeln, die ihre Nutzer ausspionieren oder sogar attackieren. Zu diesem Ergebnis kommt ein Praxistest von Security-Experten der US-Firma IOActive. Unter den Testgeräten befinden sich nicht nur Industrieroboter von Universal Robots http://universal-robots.com , sondern auch populäre humanoide Robo-Gesellen wie "NAO" oder "Pepper" von Japans SoftBank Mobile Corp.

"Gefahrenpotenzial erreicht neues Level"

"Mithilfe dieser Schwachstellen können Hacker die Roboter in Spionagemaschinen verwandeln, die ihre Besitzer heimlich überwachen und sie übernehmen, um Menschen physischen Schaden zuzufügen oder ihr Eigentum zu zerstören", so IOActive in seinem Analysebericht. Letztgenannter Punkt sei gerade bei Industrierobotern problematisch, da diese besonders groß und stark gebaut sind. "Ihre Kraft reicht schon bei niedrigen Geschwindigkeiten aus, um einen Schädelbruch herbeizuführen", betonen die Experten gegenüber "Bloomberg".

"Wenn Roboter gehackt werden, ist das etwas anderes als bei normalen Smart-Home-Geräten. Hier erreicht das Gefahrenpotenzial ein neues Level", meint Marco Preuß, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky Lab, gegenüber pressetext. Ein Fernseher könne seinem Nutzer schließlich keinen physischen Schaden zufügen, ein Roboter schon. "Um diesem Problem zu begegnen, ist es zwingend nötig, auf gesetzlicher Ebene gewisse Sicherheitsbestimmungen zu erlassen", ist Preuß überzeugt. Aber auch auf Anwenderseite gebe es Nachholbedarf. "Wir brauchen eine umfassende Aufklärung über solche neuen Sicherheitsgefahren, die schon in der Schule ansetzen sollte", fordert der Experte.

Diebstahl persönlicher Daten

Laut IOActive bestehen auch bei Robotern, die im privaten Bereich eingesetzt werden, ernsthafte Gefahren. Modelle wie "NAO" oder "Pepper" seien zwar kleiner als ihre industriell genutzten Kollegen. "Aber auch Heimroboter könnten dazu gebracht werden, ihre Nutzer anzugreifen", stellt die US-Firma klar. Cyber-Kriminelle könnten diese Maschinen zudem gerne dazu missbrauchen wollen, um im Geheimen Audio- und Videomitschnitte aufzuzeichnen und sie auf externe Server zu transferieren. "Damit öffnet sich Angreifern eine völlig neue Möglichkeit, um potenziell sehr wichtige persönliche Daten zu stehlen", so der Bericht.

Quelle: www.pressetext.com/Markus Steiner"

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Kronenzeitung
                online, Logo

Japan 27.8.2017: Roboter in Form eines Wolfs soll Wildschweine von Reisfeldern vertreiben
Japan: Wolf- Roboter soll Wildschweine verjagen - von Reisfeldern
http://www.krone.at/wissen/japan-wolf-roboter-soll-wildschweine-verjagen-von-reisfeldern-story-585526

"27.08.2017, 14:59

Um ihre Reisfelder vor marodierenden Wildschweinen zu schützen, könnten japanische Bauern in nicht allzu ferner Zukunft auf Roboter zurückgreifen. Derzeit wird der sogenannte "Super- Monster- Wolf" getestet. Die auf Metallstelzen stehende und mit Infrarotsensoren ausgestattete Attrappe knurrt wie ein echter Wolf und gibt auch andere gefährlich klingende Laute von sich. Bedrohlich sollen zudem die rot leuchtende LED- Augen wirken.

Die unheimlich aussehende Wolfsattrappe mit Fellüberzug ist 65 Zentimeter lang und 50 Zentimeter hoch. Das Knurren erreicht eine Lautstärke von bis zu 90 Dezibeln - das entspricht dem Fahrgeräusch eines Lkw.

Während die roten LED- Augen funkeln, bewegt sich der Kopf der Attrappe hin und her. Damit sich Wildschweine und Rehe nicht an den Roboter gewöhnen, kann das Knurren variieren. Betrieben wird das Gerät mit Solarbatterien, wie Medien berichten.

Bären lassen sich nach Test nicht mehr blicken

Ein namentliche nicht genanntes Unternehmen hat den Roboter zusammen mit der Universität Tokio entwickelt. Versuche ergaben, dass die weithin hörbaren Töne offenbar dazu führten, dass sich auf einer Fläche von einem Quadratkilometer keine der auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido zahlreich vertretenen Bären mehr blicken ließen. Nun hoffen auch die Bauern in Chiba, dass der Test auf dem Reisfeld erfolgreich verläuft."

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Schweinzer
              Fernsehen online, Logo

Schweinz (Schweiz) 26.9.2017: Roboter kann Unkraut finden - und spritzt giftige Pestizide - statt die ursprüngliche Landwirtschaft wiederherzustellen
Hightech-Landwirtschaft Mehr Technik, weniger Pestizide: Wenn Roboter Unkraut jäten
http://www.srf.ch/kultur/wissen/hightech-landwirtschaft-mehr-technik-weniger-pestizide-wenn-roboter-unkraut-jaeten

Die Zukunft der Landwirtschaft ist Hightech: Dank hoch-präziser Sensoren könnten Landwirte künftig effizienter und mit weniger Dünger und Pestiziden arbeiten.

Auf den Zentimeter genau spürt ein Roboter auf einem Zuckerrübenfeld in der Nähe von Eschikon (ZH) junge Unkrauttriebe auf. Je nach Grösse der Triebe zerdrückt er sie mit kleinen hydraulischen Metallstempeln oder besprüht sie punktgenau mit Pestiziden.

Auf die Spur der Unkräuter hat ihn seine Arbeitskollegin gebracht – eine Flugdrohne, die hoch über dem Feld schwebt.

Internationales Froschungsprojekt

Drohne und Roboter gehören zum Forschungsprojekt Flourish, das Forscher der ETH Zürich zusammen mit Kollegen aus Deutschland, Frankreich und Italien initiiert haben.

«Ziel ist es, ein autonom arbeitendes, präzises, multifunktionales System für die Landwirtschaft der Zukunft zu entwickeln», sagt Frank Liebisch, Projektleiter von der ETH. Flourish könnte die Landwirtschaft künftig also gründlich umkrempeln.

Die Drohne erkennt Unkraut

Das fliegende Auge des Flourish-Duos ist eine mit viel Sensor-Technik bestückte Drohne. Aus Flughöhen zwischen 10 und 100 Metern überfliegt sie Anbauflächen und sammelt Daten über Wachstum und Gesundheitszustand der Nutzpflanzen.

Multispektral- und bildgebende Kameras erheben Daten über Chlorophyll-Gehalt, Bedeckungsgrad oder Biomasse-Ertrag. Was für den Bauern besonders interessant ist: Die Drohne kann auch zwischen Nutzpflanze und Unkraut unterscheiden und so feststellen, wo Unkraut bekämpft werden muss.

Mehr Technik, weniger Pestizide

Diese Daten sendet die Drohne an den Feldroboter. Auch er verfügt über jede Menge Sensor-Technik. Mit deren Hilfe fährt er aufs Feld in Richtung Zielobjekt.

An seiner Unterseite sind zusätzliche Kameras platziert. Hat er das Unkraut damit zweifelsfrei identifiziert, kennt er keine Gnade.

Kleine Triebe vernichtet er mit hydraulischen Metallstempeln, grössere mit Pestiziden. So sollen dank Flourish sehr viel weniger Pestizide zum Einsatz kommen als in der herkömmlichen Landwirtschaft.

Effizient und effektiv

Dasselbe Ziel verfolgen die Forscher auch beim Einsatz von Düngemitteln: so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Der Düngemittel-Bedarf variiere auf den Feldern stark, sagt Projektleiter Liebisch: «Mit unserer kleinen Drohne können wir das sehr schnell herausfinden und später auf jedem Quadratmeter nur so viel Dünger ausbringen wie man wirklich braucht.»

Forscher sammeln Pflanzen-Daten

Auf dem Zuckerrübenfeld in Eschikon erproben die Forscher den Einsatz des Flourish-Duos und entwickeln es weiter. Noch nicht alles läuft optimal. Ausserdem kennen sich Drohne und Roboter momentan nur mit Zuckerrüben aus. Künftig sollen sie aber auch andere Nutzpflanzen pflegen können.

Um sie mit den dafür nötigen Sensoren ausstatten und ihre Computer entsprechend programmieren zu können, sammeln die Forscher derzeit Daten von Mais-, Soja, Gerste- und Weizenfeldern.

Biobauern als Pioniere?

Bis das erste Flourish-Duo im Einsatz ist, wird es also noch eine Weile dauern. Frank Liebisch hat aber schon eine Idee wo: in der Bio-Landwirtschaft. Denn weil Bio-Bauern nur mit wenigen Herbiziden arbeiten dürfen, ist die Unkrautbekämpfung besonders aufwändig.

«Mit einem Roboter, der präzise Kulturpflanze und Unkraut unterscheiden kann und diese auch selektiv bearbeitet, kann man deren Arbeit erheblich erleichtern», sagt Liebisch. Die Biobauern als Pioniere der Hightech-Landwirtschaft? Ob es so kommt, wird sich zeigen.>

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Heise online, Logo

12.10.2017: Deutsche Bahn plant Roboterautos als Standarddienst
Autonome Autos und Ridesharing: Deutsche Bahn will von Haus zu Haus fahren
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Autonome-Autos-und-Ridesharing-Deutsche-Bahn-will-von-Haus-zu-Haus-fahren-3859027.html

"Die Deutsche Bahn will zum Dienstleister fürs autonome Fahren werden. Zunächst soll in Bayern eine Buslinie getestet werden, in Hamburg eine Art Sammeltaxi.

Die Deutsche Bahn will zum Dienstleister fürs autonome Fahren werden. Zunächst soll in Bayern eine Buslinie getestet werden, in Hamburg eine Art Sammeltaxi.

Die Deutsche Bahn möchte ihre Passagiere am liebsten nicht nur zwischen Ortschaften transportieren, sondern von Haus zu Haus. Am besten mit einem autonomen Elektrobus per Smartphone-App zur gewünschten Zeit. Das sind noch leise Klänge aus der Zukunft, doch sie sollen lauter werden. Dafür hat die Bahn die Marke "ioki" in die Welt gesetzt. Sie soll On-Demand-Mobilität und autonomes Fahren in den öffentlichen Verkehr bringen.

Ein Team aus 40 IT- und Verkehrsexperten, Entwicklern und Produktdesignern soll für Städte, Kommunen und Verkehrsunternehmen den Bedarf analysieren, behördliche Genehmigungsprozesse begleiten und Kundenprodukte aus einer Hand anbieten. Als erstes soll ab Ende Oktober im bayerischen Bad Birnbach eine autonome Buslinie verkehren.

Danach will die Bahn in Hamburg einen fahrerbasierten Shuttleservice nach dem Ridesharing-Prinzip testen, dabei teilen sich mehrere Passagiere ein Fahrzeug, das digital per Smartphone-App buchbar ist. Zudem soll Hamburg auch ein Testfeld mit Bahnhofsanschluss für autonom verkehrende Elektrobusse bekommen. (anw)"

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