-- 12.9.2014: Schottland:
Insel Eigg
-- 23.9.2024: Oberbayern: Rettenbach (mit eigener
Währung)
-- 12.7.2025: Jakob Schirrmacher: Parteien abschaffen
-- 16.6.2025+1.8.2025: Cherán (Zentral-Mexiko):
Korrupte Parteien und korrupte Polizei sind
abgeschafft und Friede ist mit gesundem Hirn und
Menschenverstand
16.6.2025:
Cherán (Zentral-Mexiko): Stadt ohne Politiker und ohne
kriminell-korrupte Polizei lebt mit gesundem Hirn und
Menschenverstand
https://t.me/impfen_nein_danke/224492
https://es.wikipedia.org/wiki/Cherán
Politische und energetische Autarkie am
12.9.2014: Schottische Insel Eigg mit Selbstverwaltung
und Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie: Eine Insel kauft sich frei und versorgt sich mit
erneuerbarer Energie
http://derstandard.at/2000005504022/Eine-Insel-kauft-sich-frei-versorgt-sich-mit-erneuerbarer-Energie
<Ansichtssache12. September 2014, 15:40
1997 beschlossen die Bewohner der schottischen Insel Eigg,
sich über eine Stiftung selbst zu verwalten. Statt zeitlich
begrenzter Stromversorgung aus Dieselgeneratoren gibt es
heute rund um die Uhr Energie aus Wind-, Wasser- und
Sonnenkraft
Neun Kilometer ist das Eiland lang und fünf Kilometer breit.
Seine Fläche entspricht etwa jener des Wiener
Gemeindebezirks Favoriten. Während Favoriten fast 190.000
Einwohner zählt, leben auf Eigg nur 90 Menschen. 90
ambitionierte Menschen.
Nach schottischem Recht unterstand die zu den Inneren
Hebriden zählende Insel jahrhundertelang Landlords. Von den
500 Menschen, die im 19. Jahrhundert noch auf der Insel
lebten, war die Population bis 1997 auf 65
zusammengeschrumpft.
Eine Stiftung und ihre Töchter
Sie eröffneten damals in Partnerschaft mit dem Highland
Council und dem Scottish Wildlife Trust eine gemeinnützige
Stiftung namens Isle of Eigg Heritage Trust und kauften
darüber ihre Heimat offiziell auf.
Der wesentliche Antrieb für die Bewohner Eiggs war die
Möglichkeit der Selbstverwaltung. Heute betreiben sie unter
dem Dach der Stiftung drei Tochterunternehmen. Eines ist
spezialisiert auf Infrastruktur wie Post und die Versorgung
mit Lebensmitteln und Alltagsgegenständen, eines auf
Bautätigkeiten und eines auf die Energieversorgung.
Solarpaneele und Windräder statt Dieselgeneratoren Obwohl
nur einen Steinwurf vom Festland entfernt, wurde Eigg nie an
das öffentliche schottische Stromnetz angeschlossen. Täglich
ratterten die Dieselgeneratoren, und nachts war Strom nur
frommes Wunschdenken. Dabei eignete sich die Insel, weil sie
immer den Gezeiten, dem Wind und der Sonne ausgesetzt ist,
trefflich zur Produktion erneuerbaren Stroms. Die Bewohner
Eiggs taten also das Naheliegende und beschlossen, ihren
Energiehaushalt mit Wind-, Wasser- und Sonnenkraft
auszugleichen.
Die Lotterie zahlt mit
Sie verlegten Kabelstränge über die ganze Insel,
installierten Solarpaneele auf den Dächern und richteten an
der Küste sogar Pfeiler mit Windrädern auf. Die
Anschubfinanzierung von 1,66 Millionen Pfund wurde aus
Stiftungsgeldern, Spenden und Mitteln der britischen
Lotterie bestritten.
Bis sich die Investition amortisiert hat und die Energie
nicht nur nachhaltig, sondern auch günstig produziert wird,
wird es freilich noch dauern. Im Februar 2008 hat es
jedenfalls zum ersten Mal rund um die Uhr Strom auf Eigg
gegeben. Heute wird der Energiebedarf zu über 95 Prozent mit
erneuerbarer Energie gedeckt.
Die Unabhängigkeitsdebatte holt auch Eigg ein
Die Population von Eigg ist deshalb wieder um ein knappes
Drittel gestiegen. Frühere Bewohner sind zurückgekommen und
neue, auch junge Menschen zugezogen. Sie hat nun die Debatte
um eine Sezession Schottlands vom Vereinigten Königreich
eingeholt - nicht nur weil sie sich selbst auf gewisse Weise
unabhängig gemacht und von Kommunalpolitikern losgesagt
haben, sondern auch weil ihre bewusste Entscheidung für
erneuerbare Energie zum Spielball der Ideologien wurde.
Sowohl die Separationsbefürworter als auch die
Separationsgegner warnen vor einem Rückschritt der
nachhaltigen Stromproduktion durch das Ergebnis des
Referendums. Das Beispiel Eigg zeige, dass Selbstverwaltung
mehr Entscheidungsmöglichkeiten biete, als durch die
zentrale Administration in London möglich ist, argumentieren
die Nationalisten. Die probritischen Stimmen befürchten,
dass Projekte wie in Eigg künftig schon an der
Startfinanzierung scheitern könnten, weil sie nicht auf das
gesamte Königreich, sondern nur auf die schottische
Verwaltung abgewälzt werden könne. Worin sich Vertreter
beider Fraktionen einig sind: Eigg ist Versuchslabor und
Vorbild für ähnliche Projekte zugleich. (mcmt,
derStandard.at, 12.9.2014)
Politische und energetische Autarkie am
23.9.2024: Rettenbach im Allgäu in Oberbayern - auch mit
eigener Währung: Autarkes bayerisches Öko-Dorf mit eigener Währung
https://t.me/standpunktgequake/161704
Das Dorf Rettenbach am Auerberg versorgt sich selbst mit
Solardächern, Lebensmitteln aus dem Umland und sogar einer
eigenen Währung.
Die Geschichte des Dorfes Rettenbach erinnert ein wenig an das
bekannte gallische Dorf, welches sich erfolgreich gegen die
römischen Eindringlinge wehrt, um seine Selbstständigkeit zu
erhalten. Nur befindet sich das Dorf Rettenbach in Bayern,
wird von unbeugsamen Allgäuern bewohnt und trotzt seit Jahren
erfolgreich der aus Berlin und Brüssel kommenden Bürokratie
und Reglementierung – denn das 830-Seelen-Dorf hat geschafft,
wovon viele träumen: Ihr Dorf ist komplett ökologisch und
autark – und hat sogar sein eigenes Geld!
Bereits vor über 20 Jahren beschlossen die Bewohner von
Rettenbach am Auerberg, dass ihr Dorf führend im Umweltschutz
sein und sich selbst versorgen soll, um unabhängig von den
Höhen und Tiefe des globalen Marktes zu sein – und so machten
sich die Dorfbewohner Schritt für Schritt daran, dass Wohl
ihres Dorfes wieder selbst in die Hand zu nehmen.
Rettenbach produziert mit Solaranlagen und privaten
Sonnenkraftwerken mehr Strom, als es selbst braucht, Landwirte
versorgen ihre Höfe mit Energie und Wärme mittels
Biogasanlagen, die meisten Nahrungsmittel in Rettenbach
stammen aus eigener Produktion. Nur was wirklich nicht selbst
angebaut werden kann, wird „eingeführt“.
Um möglichst viel Wertschöpfung im Ort zu behalten, wurde als
eigene „Währung“ der „Weichbergtaler“ eingeführt, der überall
im Ort als Zahlungsmittel angenommen wird. Eine Münze ist
umgerechnet fünf Euro wert.
Im „Weichbergmarkt“ – dem einzigen Supermarkt des Dorfes,
welches aus Holz aus den angrenzenden Wäldern gebaut wurde und
hauptsächlich Lebensmittel aus der direkten Umgebung anbietet,
wird so zum Beispiel mit dem Weichbergtaler gezahlt. Die Waren
sind frisch, die Transportwege kurz.
Das System in Rettenbach ist einfach aufgebaut und umsetzbar –
und genau deshalb wird die Dorfentwicklung argwöhnisch von
Grosskonzernen und EU-Bürokraten im Auge behalten und es wird
kaum über das ökologische Vorzeigedorf berichtet. Das kann
natürlich reiner Zufall sein – doch mutet diese
Nicht-Berichterstattung der großen Mainstream-Medien ein wenig
seltsam an.
Eines zeigen uns die Menschen von Rettenbach jedoch: Mit Mut,
Einsatz und Durchhaltevermögen lässt sich scheinbar
Unmögliches erreichen und selbst die hartnäckigsten Bürokraten
blieb nichts anderes übrig, als sich den unbeugsamen Allgäuern
zu beugen.
Der Autor Jakob Schirrmacher hat auf X, wohl aus Gründen der
aktuellen Debatte einen interessanten Vorschlag zu bieten:
Das Parteiensystem ist erschöpft.
Nicht weil es versagt hätte, sondern weil es in einer Welt
operiert, die es nicht mehr versteht. Zwischen Echokammern,
Medienblasen und ideologischer Fragmentierung wirken
Parteien heute wie Institutionen aus einer anderen Zeit –
gebaut für einen analogen Nationalstaat, aber überfordert
vom digitalen Pluralismus.
Was wir erleben, ist nicht bloß
eine Polarisierung. Es ist ein Zerfall des Gemeinsamen.
Energie, Außenpolitik, Familie, digitale Infrastruktur – zu
fast jedem Thema existieren diametral entgegengesetzte
Wirklichkeiten, nicht nur Meinungen. Der öffentliche Raum
ist nicht mehr Ort der Verständigung, sondern Bühne der
Unversöhnlichkeit. Die eine Seite ruft „Freiheit“, die
andere „Verantwortung“ – und beide halten sich für moralisch
alternativlos.
In dieser Lage hilft kein
Reformpapier, keine neue Partei, kein besseres Framing. Es
braucht einen Systemwechsel, der nicht regressiv, sondern
fortschrittlich ist: Eine Demokratie ohne Parteien. Oder
präziser: eine parteifreie Demokratie, in der politische
Repräsentation nicht mehr an Organisationen gebunden ist,
sondern an Menschen – und in der jede Entscheidung durch das
Volk getroffen wird. Nicht alle vier Jahre, sondern
fortlaufend, konkret, digital.
Die technologische Infrastruktur
ist da. Was fehlt, ist die Vorstellungskraft.
Volksentscheide auf Bundesebene, digitale
Abstimmungssysteme, deliberative Bürgerräte – all das ist
längst möglich, wird aber systematisch kleingehalten, weil
es den Parteien die Macht nimmt. Dabei geht es nicht um
Anarchie oder Chaos. Es geht um Rückgabe: der Souveränität
an den Souverän.
Parteilose Vertreter würden nicht
als Anführer oder Funktionäre agieren, sondern als
moderierende Mittler. Sie brächten Ideen auf die Agenda,
doch entschieden wird kollektiv – durch uns alle. Das
erfordert Zeit, Bildung, Beteiligung. Aber es hätte einen
unschätzbaren Effekt: Die Aufhebung der Stellvertreterlogik.
Politik wäre kein Abstraktum mehr, sondern eine Praxis, die
in unser Leben zurückkehrt.
Diese Idee ist unbequem. Weil sie
Kontrolle kostet. Weil sie Vertrauen fordert. Und weil sie
kein Lager bedient. Aber genau deshalb ist sie eine reale
Antwort auf das, was heute fehlt: Gemeinsinn, Verantwortung,
Mitwirkung.
Demokratie ist keine Erzählung,
die man vorspielt. Sie ist ein Prozess, der gelebt werden
muss. Wenn die Institutionen überfordert sind, ist es an der
Zeit, sie zu überwinden – nicht im Zorn, sondern in der
Hoffnung. Nicht durch Revolution, sondern durch Beteiligung.
Nicht gegen das System, sondern für eine neue
Öffentlichkeit.
Dazu gibt es natürlich Anregungen und Kritik:
Werbung
Ihr Ansatz würde erfordern, dass sich die Bürger
mehrheitlich fortwährend sehr intensiv mit Politik befassen.
Ich würde im ersten Schritt ein gut funktionierendes System
übernehmen. Warum nicht das Schweizer Wahlrecht mit
Volksabstimmungen auf Bundesebene adaptieren?
…
Bevor wir eine parteifreie, digitale Direktdemokratie
anstreben, muss das politische System erst
entkomplexifiziert werden. Das aktuell sehr verschachtelte
und teils absichtlich komplexe Gefüge erschwert vielen
Bürgern den Zugang und echte Teilhabe.
…
Ich denke, dass dieses Konstrukt der parlamentarischen
Demokratie und politischer Zugehörigkeit nicht mehr
greift, da die Komplexität unserer Zeit dieser Form der
Unterteilung nicht mehr gerecht wird. Wir alle tragen
Ansichten in uns, streiten und diskutieren, aber verlieren
uns nur allzu oft in unseren zementierten Denkstrukturen.
Man sollte sich davon befreien, sein Gegenüber als
potenziellen Feind zu betrachten, nur weil er eine
Weltsicht vertritt, die der eigenen widerspricht. Ich
halte Ihren Ansatz, Demokratie neu zu denken, für einen
logischen und notwendigen Schritt, denn wir befinden uns
längst auf einer evolutionären Stufe der Umorientierung.
…
Ich sehe es ähnlich: Die alten Kategorien greifen nicht
mehr – Partei, Fraktion, Lager wirken wie Relikte in einer
Welt, die längst komplexer denkt. Demokratie muss neu
gedacht werden, nicht als ideologischer Stellungskrieg,
sondern als offener Aushandlungsraum jenseits
festgefahrener Identitäten.
…
Jein….. Denn obwohl ja eigentlich eine ganz gute Idee
(ich befürworte die Abschaffung sämtlicher politischer
Parteien grundsätzlich ja durchaus), so besteht das Problem
hierbei dann allerdings darin, dass die Mehrheit der
Menschen weltweit.
n den letzten Jahren leider bewiesen hat das sie zu
einer derartigen Form der Selbstverantwortung wohl noch
nicht fähig ist. Denn eine solche Entlassung in die
Selbstbestimmung der Menschen, erfordert halt von jedem
Einzelnen ein Mindestmaß an echter Bildung. u.a. auch
politische Bildung, sowie dem Willen sich auch fortlaufend
selber weiter zu bilden, und das aus jederzeit frei
zugänglichen Quellen ohne jedwede Zensur oder dergleichen.
Einzig nur das würde es ermöglichen das man die
Menschen in die völlige Freiheit und somit in die
Selbstbestimmung entlassen könnte, ohne gar Angst
haben zu müssen das sie sogar noch mehr Schaden
anrichten könnten als unter der Herrschaft einer
degenerierten Möchtegern-Elite.
…
Eher friert die Hölle zu, als dass das Parteiensystem
aufgegeben wird. Schliesslich wurde es genau deswegen
etabliert, um dem Plebs die Illusion vorzugaukeln, dass er
eine Wahl hätte, mit der er politische Entscheidungen
beeinflussen könnte, und ihn damit ruhigzustellen.
Nun ist es mit den heutigen wettertechnischen
Möglichkeiten wohl kein Problem mehr, die Hölle
einzufrieren. Aber es gibt noch eine andere, etwas
radikalere Möglichkeit:
Nachdem der liebe Gott – oder irgendeine andere
Urknalltüte – die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen
hatte, stellte er sich die berechtigte Frage: „Wie kann ich
verhindern, dass diese Typen meine wunderschöne Erde nicht
gleich am ersten Tag in eine Wüste verwandelt?“
Und da er ein schlauer Jemand war, fand er schnell eine
Lösung. Er gab jedem Menschen eine Aufgabe – heute würde man
Arbeit dazu sagen. Einige wurden Handwerker, andere wiederum
Polizisten, manch einer gar Friseur und es gab sogar Leute,
die fortan den Müll wegbrachten. So gingen sie alle einer
sinnvollen Beschäftigung nach.
Alle?
Nein, einer stand dumm herum, guckte in die Luft,
brabbelte vor sich hin, ließ es sich auf Kosten der anderen
gut gehen und gab dabei eine jämmerliche Figur ab: der
Nichtsnutz.
Da bekam der Herr Mitleid, formte aus ihm einen
Politiker und sagte:
„Jetzt bist Du auch wer. Sogar etwas ganz Besonderes. Ab
sofort kannst Du Dir Deine Mitmenschen zu Untertanen machen
und viel Geld verdienen, ohne Verantwortung zu tragen.“
Der Nichtsnutz jubelte so laut, dass auch andere
Menschen neugierig wurden, aufhörten zu arbeiten und
ebenfalls Politiker werden wollten. Sie rotteten sich
zusammen, fielen sich in die Arme und gründeten Parteien.
Als der erschöpfte Schöpfer merkte, was er da angerichtet
hatte, kehrte er der Erde den Rücken zu.
Gottlos hatten die Politiker jetzt freie Bahn und so
quälten sie von diesem Tage an die gesamte Menschheit. Alle
Jahre wieder kriechen nun die Leicht- und Gutgläubigen zu
Kreuz, lassen ihren Verstand regelmäßig in Wahlurnen
einäschern und geben ihre Stimme ab, um sich anschließend
als Teil der schweigenden Mehrheit wieder aufs stille
Örtchen zu verkriechen.
Gott erbarme!
Die Wurzel allen Übels oder warum eine Partei
gegründet wird
Heutzutage sind wir von Parteien umzingelt und ständig
schießen weitere aus dem Boden, wie Plagegeister nach einem
milden Winter.
Kein Wunder. Nichts ist einfacher, als eine Partei zu
gründen. Weil Parteien-Politik lediglich ein
gewinnorientiertes Geschäftsmodell ist, müssen die
Protagonisten nur „Mut zur Lücke“ zeigen und ein beliebiges
Produkt, das in den Lagerhallen der Parlamentsdemokratie vor
sich hingammelt, in die entsprechenden Worthülsen packen und
als „neu“ verkaufen.
Nicht anders arbeiten auch die Marketing-Spezialisten in
den Konzernen, wenn sie dem Volk Düngemittel und Tütensuppen
schmackhaft machen wollen.
Die AfD zum Beispiel hatte – zumindest beim Start –
leichtes Spiel. Ihre Marktanalyse brachte eine riesige Lücke
zwischen CDU und NPD zutage, die Angela Merkel hinterlassen
hatte, als sie sich zum Fischfang tief ins rot-grüne
Feuchtgebiet begeben hatte. Wie man es dagegen falsch macht,
haben die Piraten gezeigt. Sie wollten sich in die Enge
zwischen SPD, Grüne und Linke quetschen, in die kein Blatt
mehr passt und inzwischen sind sie selbst platt wie eine
Flunder.
Ist der Rahmen abgesteckt, die Marktanalyse erfolgreich
abgeschlossen, wird eine Satzung erarbeitet, die zumindest
nach außen hin den Eindruck erwecken soll, dass es sich bei
der Partei um eine seriöse Firma und nicht um eine
Spielvereinigung handelt.
Es folgt das Grundsatzprogramm und weil im Schmerzzentrum
des Volkes immer mal wieder Platz ist, wird dann noch ein
Wahlprogramm aus dem Hemdsärmel geschüttelt und nach dem Tag
X wieder ungelesen in die Abstellkammer gelegt.
Parteiprogramme machen im Prinzip nur Sinn in einer
Diktatur, in der sie ohne Widerstand durchgesetzt werden
können. Sie werden in unserer parlamentarischen Demokratie
auch nur in den Verkehr gezogen, um sich auf dem Kreuzzug
kurz vor Wahlen von der Konkurrenz ein wenig abzugrenzen.
Letztendlich handelt es sich hier lediglich um Variablen des
politischen Einheitsbreis, den man unterschiedlich gewürzt
hat.
Die politische Gesinnung ist eine Erfindung der
politisch Gesinnten
Auch wenn’s weh tut. Die politische Gesinnung wird
völlig überbewertet. Dieser Begriff wurde nur erfunden, um
dem systemimmanent eingepferchten Stimmvieh zu verklickern,
dass die eine Partei etwas ganz anderes im Schilde führt als
die andere Partei.
Im Grunde genommen benötigen nur Politiker die
politische Gesinnung. Sie begründet überhaupt erst ihr
Dasein und gehört als Balztanz zum Abgrenzungsritual. Bei
unseren besten Freunden, den Hunden, funktioniert das
einfacher: Sie bilden Rudel und pinkeln an Bäume, um ihr
Revier zu markieren.
Ok, für fantasielose und recherchefaule Journalisten,
die sich verzweifelt an irgendwelche Schreibtischschubladen
klammern, um nicht völlig orientierungslos vom Stuhl zu
kippen, ist die politische Gesinnung ebenfalls
zweckdienlich: Als Hinweisschild und zusätzliche Krücke,
damit die überforderten Medienvertreter wenigstens ab und zu
mal wissen, wo vorne und hinten, oben und unten und vor
allen Dingen links und rechts ist.
Für Menschen, die immer noch glauben, die Erde wäre eine
verkorkste Pizza – eine Scheibe also mit aufgeweichter Mitte
und harten Rändern -, für diejenigen also, die nicht
wahrhaben wollen, dass wir alle auf einer runden Kugel
leben, die sich ständig dreht und auf der der politische
Standpunkt lediglich eine Frage des Gezeitenwechsels ist,
mag die politische Gesinnung ebenfalls alternativlos sein.
Doch in Wahrheit ist sie ziemlich nebensächlich,
allerhöchstens zweitrangig, denn überall feilschen
anständige wie unanständige mit Mitgliedsnummern
ausstaffierte Charaktere innerhalb des Rudels um Positionen
wie die Teppichhändler auf dem Fischmarkt. In allen Parteien
spiegelt sich, egal in welche politische Richtung sie sich
aus marktstrategischen Gründen orientieren, die Gesellschaft
im Bonsai-Format wieder. Durchwühlt man die
Mitgliederdatenbänke der Parteien, so findet man überall die
gleichen obskuren Gestalten:
Hundehalter, Kinderfreunde, Häuslebauer, Singles,
Vegetarier, Zahnärzte, Lehrer, Finanzbeamte, Anwälte,
Kleingärtner, Blondinen, Ostfriesen, Scherzkekse,
Stinkstiefel, Psychopathen, Phrasendrescher, Giftspritzen,
Parteischädlinge, Parteischädlingsbekämpfer, Denunzianten,
Schürzen- und Postenjäger, Profilneurotiker, Besserwisser,
Ehrgeizkragen, Querulanten, Rumpelstilzchen, Herpeskranke,
Stadtneurotiker, Dorftrottel, Kollaborateure, Wasch-, Gier-
und Jammerlappen, Bedenkenträger, Neidhammel und
Streithammel und seit geraumer Zeit auch immer mal wieder
ein Vorzeige-Migrant.
Ob dick oder dünn, hässlich oder hübsch, klein oder groß,
arm oder reich, gut oder böse, in einer Partei ist Platz für
jeden Typen.
Würde jemand eine Angela Merkel über all unsere Parteien
stülpen, selbst ein Politikwissenschaftler könnte nicht mehr
den kleinen aber feinen Unterschied zwischen den angeblichen
Kontrahenten herausschmecken.
Parteien werden im Laufe ihres überflüssigen Daseins zu
reinen Tretmühlen. Es wird eingetreten, ausgetreten,
hervorgetreten, zurückgetreten, aufgetreten, abgetreten,
draufgetreten, weggetreten und wer zum passenden Zeitpunkt
an genau der richtigen Stelle seinen Konkurrenten in den
Hintern tritt, ohne dabei selber auf den Arsch zu fallen,
schafft es dann bis ganz nach oben an die Spitze. Dort wo
die Luft zwar dünn, die Aussicht aber umso
vielversprechender ist.
Die Luft dünn, aber die Aussicht
vielversprechend
Auf jeden Fall müssen alle Mitglieder beschäftigt
werden, um sie bei Laune zu halten. Schließlich benötigt man
die Beiträge, die neben den Spenden aus der Lobby das
Fundament der Parteien bilden.
Deshalb ist eine Partei wie ein Grippe-Virus
konstruiert. Sie macht auch vor Kleinkleckersdorf nicht
halt. Neben dem Bundesverband werden in Windeseile
untergeordnete Landesverbände, Regionalverbände und
Kreisverbände gegründet. Und jetzt geht es richtig los: Bis
in den hintersten Winkel der Republik werden Parteitage,
Klausurtagungen, Vorstandssitzungen, Konferenzen, Ausschüsse
und Regionaltreffen veranstaltet, auf denen die Streithähne
in die Arena geschickt werden und die Partei als Wählscheibe
rotiert. In den unvermeidlichen Kommissionen, Initiativen,
Foren, Gruppen, Delegationen, Flügeln, Fraktionen und
Ortsgruppen darf dann jeder mal zu Wort kommen, auch wenn er
nichts zu sagen hat.
Die Vereinsmeierei läuft in den Parteien zur Höchstform
auf. Beim Plätzchen backen werden in einer Partei aus
zweitrangigen erstklassige Menschen geknetet: Es gibt
Vorsitzende, Generalsekretäre, Stellvertreter,
Schatzmeister, Schriftführer, Beisitzer, Delegierte,
Mitglieder der Mandatsprüfungskommission, Mitglieder der
Zählkommission, Mitglieder des Schiedsgerichts.
Und die Basis bitte nicht vergessen. Sie besteht aus den
Lemmingen, die tatsächlich glauben, Parteienpolitik würde
einen Sinn ergeben, der die Gesellschaft in Form hält und
der Demokratie einen würdigen Rahmen verleiht. Sie bilden
den morastigen Bodensatz, auf dem sich die Karrieristen in
die Höhe recken. Sie zollen den Aufsteigern ihren Tribut bei
jeder Abstimmungsorgie.
Applaus, Applaus.
Wehe aber, die Basis schreit nach innerparteilicher
Demokratie, träumt gar von Basisdemokratie. Spätestens dann
greift das stalinistische Prinzip, schwingen die Alpha-Tiere
die Peitsche. Die Partei hat schließlich immer recht und der
Vorstand noch rechter. Dass es anders gar nicht geht, hat
uns leider auch die AfD Leere gezeigt. In dieser so
hoffnungsvoll gestarteten Partei durften alle so lange am
Ruder drehen, bis auch wirklich alle Schrauben locker waren.
Als Dankeschön fürs Strammstehen und Stillhalten gibt es
als großzügige Geste einen bunten Mitgliedsausweis, der die
Brieftasche stärkt und ein blitzendes Abzeichen, dass den
Partei-Untertanen ins Herz gerammt wird.
Sind die Rollen in der Partei erst mal verteilt, die
Rangordnung festgelegt und die Posten vergeben, kann die
Schmierenkomödie, die einige immer noch als „demokratischen
Prozess“ bezeichnen, losgehen. Als Quittung für die ewig
sprudelnden Einnahmen der Parteien wird dem Stimmvieh dann
alle vier Jahre eine Bundestagswahl zum Fraß vorgeworfen.
Der Wahlkampf oder die Stunde der Populisten
Mit Demokratie hat ein Wahlkampf nicht viel am Hut, denn
die Wählerentscheidungen werden von äußeren und nicht von
inhaltlichen Faktoren bestimmt. Entscheidend ist das
Auftreten der Spitzenkandidaten. Wie sitzt die Frisur,
welches Kostüm umschmeichelt den wuchtigen Körper, hängen
die falschen Zähne auch nicht durch? Wie tragend kommen die
Sprüche rüber, welche „überzeugenden“ Gesten hat der Heini
oder die Heidi hinter dem gut ausgeleuchteten Rednerpult auf
dem Zettel?
Ein Wahlkampf, der allen gerecht werden würde und der den
Namen „demokratisch“ verdient hätte, könnte nur in der
Dampfsauna eines Schweigeklosters laufen, ohne optische
Täuschung und verbale Ablenkungsmanöver.
Schmerzhaft für Geist und Sinne wird während des
Wahlkampfes die gesamte Republik wochenlang mit grinsenden
Gesichtern, leeren Versprechen und nichtssagenden Sätzen wie
„Wir sind die Besten!“ geflutet. Die Werbekampagnen sind
austauschbar wie die schlechten Karten im Autoquartett.
Nicht umsonst schmücken bunte Fahnen und Farben die
Parteien, wird zwischen rot, grün, gelb, schwarz, am rechten
Rand auch braun und neuerdings auch blau unterschieden.
Schließlich weiß man in den Machtzentralen, dass die
Wahlbeteiligung rapide abnimmt. Da aber bekanntlich auch
andere Wirbeltiere in der Lage sind, Farben zu
unterscheiden, können wir uns ausmalen, auf welche
Wählergruppen es die Politiker in absehbarer Zukunft
abgesehen haben.
Wahrscheinlich kriecht der klägliche Rest der
Bevölkerung nur noch zu Kreuz, damit dieses Elend ein Ende
hat und auf den plakatierten Mittelstreifen wieder
Gänseblümchen wachsen dürfen und aus den laminierten
Wahlkampfsprüchen in der Recycling-Anlage endlich Klopapier
gepresst werden kann.
Die Scheinheiligkeit dieser qualvollen Prozedur zeigt
sich spätestens in den Wahlergebnissen, die alles
wiederspiegeln, nur nicht den Willen der kreuzbraven Bürger.
Denn mittlerweile hüpft jeder mit jedem ins parlamentarische
Hochbett, macht die Wahl im Prinzip überflüssig.
Es ist doch etwas faul im Staate Deutschland, wenn eine
Partei die meisten Stimmen errungen hat und trotzdem einen
Koalitionspartner, der im Wahlkampf noch unter Beschuss
genommen wurde, anfixen muss, um zu regieren. So ein
parlamentarisches System verhöhnt die Wähler, verscheißert
den Wählerwillen.
Aber was macht man nicht alles, um ganz oben
mitzumischen. Da passt dann auch plötzlich das Programm der
Grünen mit dem Programm der CDU wie Faust aufs Auge, tanzen
„Linkspopulisten“ mit „Rechtspopulisten“ Tango. Politische
Gesinnung? Nie gehört. Bordsteinschwalben würden sich nicht
so prostituieren und eine Runde Russisch Roulette im
Darkroom ist gegen dieses Wischiwaschi eine seriöse
Veranstaltung.
Nach mir die Sintflut, vor mir der
Aufsichtsratsposten – die Legislaturperiode
Haben die Parteien durch plakative Leerversprechen
genügend Bürger bequatscht, die elitäre 5-Prozent-Hürde
geknackt und sind zum Ringelpietz mit Anblaffen ins
Parlament-Paradies eingezogen, tritt unsere
Parteien-Demokratie auf die Vollbremse.
Im ersten Jahr einer Legislaturperiode werden mithilfe von
überteuerten Experten, Beratern und Gutachtern, die
natürlich der Steuerzahler entlohnt, so genannte Gesetze
entworfen und in überhitzten Schein-Debatten durch den
Koalitionspartner weich gekocht.
Im zweiten Jahr einer Legislaturperiode werden diese Gesetze
dann mit Hängen und Würgen beschlossen, damit sie vom
Bundesrat über die Retourkutsche an die Regierung
zurückgeschickt werden können und nachgebessert werden
müssen.
Doch nützen tut das alles nichts. Denn hat ein Gesetz,
homöopathisch dosiert, tatsächlich den Abstimmungszirkus
überstanden, wird es vom Bundesverfassungsgericht
einkassiert oder von den Brüsseler Spitzen in der Biotonne
entsorgt. Denken wir doch nur mal an die „Dobrindtsche
Mautgebühr“!
Mit Sätzen wie „Nach intensiven Beratungen und einer
zielführenden Diskussion ist es uns gelungen, gemeinsam eine
Lösung zu finden und das Ergebnis auf den Weg zu bringen“
wird die Intelligenz der Wähler Sitzungswoche für
Sitzungswoche beleidigt und die Ergebnisse in die nächste
Sackgasse – nachdem die eben erwähnte Mautgebühr entrichtet
wurde – hinter den Bundestag getrieben.
Wenn die Luft im Parlament mal wieder zum Stehen kommt,
die Redner an ihren eigenen Phrasen zu ersticken drohen,
werden die medialen Ventilatoren eingeschaltet und die miese
Luft über die Bundespressekonferenz der Höflinge nach
draußen transportiert und dem Stimmvieh als vitales Futter
untergejubelt.
So wird uns vorgetäuscht, dass im Polit-Betrieb
tatsächlich etwas geschieht. Bei Risiko und Nebenwirkungen
fragen Sie Ihren Anlage- oder Steuerberater. Dafür sind die
Politiker nicht zuständig.
Im dritten Jahr einer Legislaturperiode verhindern erste
Müdigkeitserscheinungen das politische Vorwärtskommen im
Hamsterrad, werden wichtige Entscheidungen in die nächste
Legislaturperiode verschoben – frei nach dem Motto „Nach mir
die Sintflut, vor mir der Aufsichtsratsposten“. Die Puste
ist weg, die ersten Abgeordneten torkeln siegestrunken der
Wirtschaft entgegen, um bis an ihren Lebensabend genüsslich
am Geldhahn nuckeln zu können.
Im vierten Jahr einer Legislaturperiode machen sich die
überarbeiteten Regierungsmitglieder und die überforderten
Mitglieder der Opposition schon wieder für den neuen
Wahlkampf startklar, gewinnt die ganze Angelegenheit,
angetrieben durch blanke Existenzangst derjenigen, die noch
keinen neuen Job in der Lobby hinter dem Bundestag gefunden
haben, erneut an Schneckentempo.
Das Einzige, was die ganze Zeit reibungslos und flott
funktioniert, weil sich in dem Punkt parteiübergreifend alle
einig sind, ist die Diätenerhöhung und die bundestagseigene
Waschmaschine, in der im Schongang bei 30 Grad regelmäßig
die Fraktionszwangsjacken aus Schlangenleder und die Weißen
Westen aus reiner Schurwolle gereinigt werden, damit sich
die Politiker, nachdem ihre kriminelle Energie aufgebraucht
ist, wieder in Unschuldslämmer verwandeln können.
Das Ergebnis dieser politischen Arbeit ist also eher
mau, die Kosten, die der Bürger blechen muss, dagegen sind
enorm. Allein die „Personalkosten“ der auf Diät gesetzten
Volksvertreter belaufen sich in den vier Jahren des
Stillstands auf viele Millionen Euro, die offensichtlichen
und versteckten Nebenkosten, sowie die Pensions-Kosten nicht
dazugezählt.
Ein teurer Spaß auf Kosten der Allgemeinheit. Und weil
die parlamentarische Demokratie niemals pleite gehen kann,
wiederholt sich der Schlamassel alle vier Jahre, dreht sich
der Brummkreisel aufs Neue und dreht sich und dreht sich,
bis er schließlich völlig erschöpft umkippt und sich dabei
keinen Zentimeter nach vorne bewegt hat, wird der Bundestag,
werden die Parlamente nach jeder weiteren Wahl noch einmal
aufgebläht, bis irgendwann nur noch Politiker auf dieser
einst schönen Erde wandeln.
Mit dem Alternativ-Los sechs Richtige gewinnen!
Es gibt einen Ausweg aus diesem Schlamassel. Die
Politiker sollte man alle zum Spargelstechen nach
Brandenburg schicken, damit sie wissen, wie es sich anfühlt,
für andere den Buckel krumm zu machen. Für all diejenigen,
die ohne Verein nicht leben können, gibt es in der Umgebung
sicherlich genügend Kaninchenzüchter, mit denen sie um die
Felder schunkeln können.
Eine für das Allgemeinwohl sinnvollere Beschäftigung als in
einem Parlament finden sie dort allemal.
Die Republik könnte man so endlich den Profis
überlassen. Kompetenzteams, die sich aus Spezialisten und
Experten aus Wirtschaft, Finanzen, Umwelt, Forschung und
Wissenschaft und anderen wichtigen Bereichen zusammensetzen,
die, wenn sie sich zu einer schlagkräftigen Truppe
zusammengefügt haben, ein Paket schnüren, das zur Wahl
stellen und mit einfacher Mehrheit für fünf Jahre die
Verantwortung übernehmen. Ohne den kostspieligen und
zeitaufreibenden Umweg über diese bundestägliche
Quasselbude, eben effizient und immer unter Volldampf.
Den Wahlkampf müssten die Lobbyisten finanzieren und
allen Regierungsmitgliedern wird eine
Haftpflichtversicherung nahegelegt, damit sie sich nicht wie
die Politiker klammheimlich davonstehlen können, wenn sie
mal wieder zum Unwohl des Volkes gehandelt haben. Die Rolle
der Opposition übernimmt der Souverän, das Volk. Es wählt
Delegierte, die in einem Kontrollgremium dem „Team
Deutschland I“ oder dem „Team Deutschland II“ auf die Finger
schaut.
Und wo wir schon dabei sind. Kein Arbeitnehmer braucht
mehr Gewerkschaften. Sie haben ihr Kerngeschäft längst
verlassen und verjubeln die Mitgliedsbeiträge lieber bei
antidemokratischen Störaktionen. Die Lohnverhandlungen kann
auch ein Computer mit entsprechender Tarif-Software
übernehmen und die Gewerkschaftsbosse dürften beim
Spargelschälen mitaushelfen. Der Mindestlohn ist ja
mittlerweile garantiert.
Der Bundespräsident wird fortan vom Volk direkt gewählt.
Die Kandidaten dürfen sich bei „Germanys next
Bundespräsident“ nackig machen und sollten aus der
Showbranche, aus Film und Fernsehen oder Theater kommen.
Schließlich sollen sie ja Deutschland vertreten und nicht in
den Boden treten, wie es die bisherigen Bundespräsidenten
getan haben.
Das wäre doch wirklich klasse, oder?
Aber haben wir überhaupt eine Wahl?
Bislang nicht, denn kein Politiker dieser Welt würde
sich freiwillig selbst abwählen. Die Parteiendiktatur ist
wohl das stabilste Unterdrückungssystem, was von
Menschenhand jemals in dieser immer kaputter werdenden Welt
geschaffen wurde.
16.6.2025:
Cherán (Zentral-Mexiko): Stadt ohne Politiker und ohne
kriminell-korrupte Polizei lebt mit gesundem Hirn und
Menschenverstand
Die Stadt ohne Politiker, Polizei und Bürgermeister
https://t.me/impfen_nein_danke/224492
Cherán (Mexiko, Michoacán) mit seinen 20.000 Einwohnern
hat herausgefunden, dass die Wurzel all ihrer Probleme
die Politiker waren und sie alle rausgeschmissen. Nicht
nur das, sie haben auch Wahlen verboten und alle
politische Propaganda eingesammelt. Die Politik wurde
ausgerottet und damit auch die Kriminalität.
"Wir konnten den Behörden und der Polizei nicht mehr
trauen", sagte Josefina Estrada, eine zierliche
Großmutter, die zu den Frauen gehört, die den Aufstand
angeführt haben. "Wir hatten nicht das Gefühl, dass sie
uns beschützen oder uns helfen. Wir sahen sie als
Komplizen der Kriminellen."
Die Kontrollpunkte an der Grenze von Cheran sind nicht
mehr von der Polizei oder dem Militär besetzt, sondern
von Einheimischen, die ihre kleine Stadt schützen. In
Cheran hat es seit 2011 keinen Mord und kein
Gewaltverbrechen mehr gegeben, als man die Politiker für
immer aus dem Land warf.
Sie haben etwas sehr Wichtiges bewiesen.
Das geht: Die Stadt ohne Politiker,
Polizei und Bürgermeister
https://t.me/standpunktgequake/194760
(2025 nicht mehr auffindbar)
Cherán (Mexiko, Michoacán) mit seinen 20.000 Einwohnern
hat herausgefunden, dass die Wurzel all ihrer Probleme
die Politiker waren und sie alle rausgeschmissen.
Nicht nur das, sie haben auch Wahlen verboten und alle
politische Propaganda eingesammelt.
Die Politik wurde ausgerottet und damit auch die
Kriminalität.
"Wir konnten den Behörden und der Polizei nicht mehr
trauen", sagte Josefina Estrada, eine zierliche
Großmutter, die zu den Frauen gehört, die den Aufstand
angeführt haben. "Wir hatten nicht das Gefühl, dass sie
uns beschützen oder uns helfen. Wir sahen sie als
Komplizen der Kriminellen."
Wikipedia: Cherán: OHNE korrupte Parteien
und OHNE korrupte Polizei
https://es.wikipedia.org/wiki/Cherán
Übersetzung:
Der Aufstand von 2011 und der
Übergang zur direkten Demokratie
Am 15. April 2011 erhob sich ein bedeutender Teil der
Bevölkerung von Cherán, angeführt von bewaffneten
Frauen, um den umliegenden Wald gegen Holzfäller zu
verteidigen, die gar nicht aus der Region stammten. Sie
vertrieben auch Kriminelle und die Polizei [4] und
ignorierten Politiker und das Parteiensystem als Form
der politischen Organisation. [5]
Die Bevölkerung, so die Versionen, die den Aufstand
begünstigten, war "müde von den Morden und Entführungen,
die in ihrer Stadt bereits an der Tagesordnung waren,
sowie von den Erpressungsvorwürfen gegen kleine
Geschäfte, die von maskierten Männern erhoben wurden"
[4]. Es kam zu einer Konfrontation zwischen einem
Großteil der Zivilbevölkerung auf der einen Seite und
illegalen Holzfällern, dem organisierten Verbrechen, der
Polizei und Politikern auf der anderen Seite. Die
Organisation der Gemeinschaft gewann, und hier begann
Cheráns Reise zu einer direkten Demokratie, die auf den
Gepflogenheiten und der Anwendung des Gesetzes der
indigenen Gemeinschaft, der Versammlung, basiert. [6]
Am 2. November desselben Jahres entschied das
Wahlgericht der Judikative der Föderation, dass Cherán
durchaus das Recht habe, eine Selbstverwaltung
aufzubauen und Maßnahmen zum Ausschluss der politischen
Parteien zu ergreifen, wie es im zweiten Artikel der
mexikanischen Verfassung vorgesehen ist. [7][8]
Diese Form der Verwaltung, so ein Aktivist der Gemeinde,
habe nicht nur den Cherán-Wald gerettet, sondern auch
Frieden gebracht: Cherán hatte 2017 die niedrigste
Mordrate im gesamten Bundesstaat Michoacán und
vielleicht sogar im ganzen Land Mexiko. [9]
orig. español:
El
levantamiento de 2011 y la transición a la democracia
directa
El 15 de abril de 2011, liderado por mujeres, parte
importante de la población de Cherán se levantó en armas
para defender el bosque de los alrededores de los madereros
ajenos a la población. También expulsaron a los delincuentes
y a la policía,[4] y
desconocieron a los políticos y el sistema de partidos
como forma de organización política.[5]
La población, según las versiones favorables al
levantamiento, estaba «cansada de los homicidios y
secuestros que ya eran rutina en su pueblo, así como de los
cobros de extorsión a pequeños negocios que hacían hombres
enmascarados».[4] Hubo un
enfrentamiento entre gran parte de la población civil por un
lado, y, por otro lado, los madereros ilegales, la gente de
crimen organizado, la policía, y los políticos. Venció la
organización comunitaria, y ahí comenzó la jornada de Cherán
hacia una democracia directa basada
en usos y costumbres del Derecho
indígena-comunitario, asambleario.[6]
Esta forma de administración, según un activista de la
comunidad, no solo salvó el bosque de Cherán, sino que trajo
paz: Cherán en 2017 tuvo la tasa de homicidios más baja en
todo el estado de Michoacán y quizás incluso en todo el país
de México.[9]
Die totale, politische Autarkie in Cherán (Mexiko):
Video am 1.8.2025: Die Stadt Cherán (Mexiko)
OHNE Parteien und OHNE Wahlen hat ein friedliches Leben: Cherán - Die Stadt ohne Wahlen (Deutsch)
NWO und alle anderen Verbrecher loswerden und endlich richtig
leben!
Video auf Bitchute:
https://www.bitchute.com/video/AE2AvArqRBLO/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/118322
Die Stadt Cherán (Mexiko) wurde von Gewaltverbrechen und
politischer Korruption heimgesucht. Das Ausmaß der Korruption
war so unerträglich, dass die Einwohner 2011 spontan sich dazu
entschlossen haben, alle Politiker, Polizisten und sogar den
Bürgermeister aus der Stadt zu vertreiben. Sie haben sich dann
auf Lagerfeuerplätzen getroffen, um zu besprechen, wie es
jetzt weiter gehen soll. Das Ergebnis des ganzen Experimentes
war nicht etwa Chaos und noch mehr Verbrechen. Ganz im
Gegenteil! Die Zahl der Verbrechen stürzte in den Keller,
weswegen sie in den letzten 7 Jahren weder einen Mord noch
irgendwelche Entführungen zu beklagen hatten. Und das ganze in
Mexiko wohlgemerkt! Das Experiment war so erfolgreich, dass
2018 ganze 32 Städte in Mexiko die Präsidentschaftswahlen
boykottierten. Man spricht jetzt oft in Mexiko, dass man ganz
Mexiko "cheránisieren" sollte.
Was lernt man daraus?
Dezentrale Strukturen (= Die Menschen organisieren sich
selber) funktionieren.
Zentrale Strukturen (= Staaten und andere Sklavensysteme)
funktionieren NICHT!
https://t.me/rbk_2020/214247
Wichtig!
weg mit den korrupten PO-litikern...?
Sie müssen alle weg...Kosten alle nur unnötig Geld und bringen
nix:
Ist es das Beste alle Parteien (Parteienfilz) und
Re-Gier-ungen (inkl. UN, WHO, EU, NATO, NGOs, WEF, private
Zentralbanken) abzuschaffen?
ebenda: Video am 1.8.2025: NWO und alle anderen Verbrecher
loswerden und endlich richtig leben: Cherán - Die Stadt
ohne Wahlen (Deutsch)
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/118323
Die Stadt Cherán (Mexiko) wurde von Gewaltverbrechen und
politischer Korruption heimgesucht. Das Ausmaß der
Korruption war so unerträglich, dass die Einwohner 2011
spontan sich dazu entschlossen haben, alle Politiker,
Polizisten und sogar den Bürgermeister aus der Stadt zu
vertreiben. Sie haben sich dann auf Lagerfeuerplätzen
getroffen, um zu besprechen, wie es jetzt weiter gehen soll.
Das Ergebnis des ganzen Experimentes war nicht etwa Chaos
und noch mehr Verbrechen. Ganz im Gegenteil! Die Zahl der
Verbrechen stürzte in den Keller, weswegen sie in den
letzten 7 Jahren weder einen Mord noch irgendwelche
Entführungen zu beklagen hatten. Und das ganze in Mexiko
wohlgemerkt! Das Experiment war so erfolgreich, dass 2018
ganze 32 Städte in Mexiko die Präsidentschaftswahlen
boykottierten. Man spricht jetzt oft in Mexiko, dass man
ganz Mexiko "cheránisieren" sollte.
Was lernt man daraus?
Dezentrale Strukturen (= Die Menschen organisieren sich
selber) funktionieren.
Zentrale Strukturen (= Staaten und andere Sklavensysteme)
funktionieren NICHT!
https://t.me/rbk_2020/214247
Wichtig!
weg mit den korrupten PO-litikern...?
Sie müssen alle weg...Kosten alle nur unnötig Geld und
bringen nix:
Ist es das Beste alle Parteien (Parteienfilz) und
Re-Gier-ungen (inkl. UN, WHO, EU, NATO, NGOs, WEF, private
Zentralbanken) abzuschaffen?
https://www.bitchute.com/video/AE2AvArqRBLO/
Telegram (https://t.me/rbk_2020/214247)
RBK - Ceterum censeo NATO esse delendam! Raus aus der NATO!