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Wasser Meldungen 02

Was geschieht mit dem Wasser in der Welt?

Brasilien und den "USA" geht zum Teil bereits das Wasser aus: Sao Paulo, Phoenix, Las Vegas, Tucson etc. -- 20.5.2017: Chile hat Wasser privatisiert+Politiker sind Plantagenbesitzer - nun hat die Bevölkerung kein Wasser mehr (!) --

Siehe auch: Hormone in Gewässern

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Kopp-Verlag online, Logo

6.12.2014: Brasilien und "USA" geht zum Teil bereits das Wasser aus: Sao Paulo, Phoenix, Las Vegas, Tucson etc.

aus: Kopp-Verlag online: Läutet es bereits Alarm für die menschliche Zivilisation? Der zwölftgrößten Stadt der Welt wird in 60 Tagen das Wasser ausgehen; 6.12.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/laeutet-es-bereits-alarm-fuer-die-menschliche-zivilisation-der-zwoelftgroessten-stadt-der-welt-wird.html

Mike Adams

In der Stadt São Paulo leben 20 Millionen Brasilianer, es ist die zwölftgrößte Metropole auf unserem von sehr kurzsichtigen Menschen bewohnten Planeten. Und jetzt der Schock: Die Wasserreserven der Stadt reichen nur noch für 60 Tage. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, bleiben São Paulo »ungefähr 60 Tage gesicherter Wasserversorgung; mittlerweile wird schon die zweite von drei Notreserven angezapft.«

Technische Reserven wurden bereits freigegeben, da in der Stadt die Feiertags-Saison mit traditionell hohem Wasserverbrauch beginnt; den 20 Millionen Einwohnern drohen eine drastische Wasser-Rationierung und katastrophale Ausfälle.

Aber dies hier ist keine Story über São Paulo, sondern vielmehr ein Bericht, der darauf hinzuweisen wagt, dass die menschliche Gesellschaft unglaublich kurzsichtig und schwerlich in der Lage ist, die Erde nachhaltig zu bevölkern. In vielen Regionen der Welt – Kalifornien, Indien, Oklahoma, Brasilien, China und vielen anderen – überfordert das Bevölkerungswachstum die Kapazität der lokalen Wasserversorgung. Um eine Bevölkerung am Leben zu erhalten, braucht es Nahrungsmittel … und um Nahrungsmittel anzubauen, braucht es Wasser … aber kaum ein Land oder eine Regierung der Welt scheint in der Lage zu sein, den Wasserverbrauch ihrer Menschen langfristig und nachhaltig zu begrenzen.

Vielmehr lässt die endlose Gier des weltbeherrschenden Wirtschaftsmodells »Wachstum-Konsum-Profit« keinen Raum für ein Gleichgewicht mit der Natur. Die Philosophie der modernen Wirtschaft ist die Beherrschung der Natur mit Chemikalien, Rohstoffabbau und Monokultur zur Maximierung des Profits; jedes größere Problem wird der nächsten Generation zur Lösung überlassen.

Das Ergebnis ist eine Welt, in der sich niemand Gedanken über die langfristigen Folgen heutiger Trends macht, weil jeder viel zu sehr damit beschäftigt ist, seine ein oder zwei Dollars aus einem System zu melken, das die eigene Zukunft zerstört.

Auch Las Vegas, Phoenix und Tucson werden bald auf dem Trockenen sitzen

Denken Sie dabei an Las Vegas: Hier ist eine Stadt, die zukünftig kein Wasser mehr haben wird, in der aber weiter neue Kasinos gebaut werden und deren Einwohnerzahl wächst, obwohl der Wasserspiegel des Lake Mead bereits auf einen bedenklichen Tiefstand gesunken ist (und weiter sinkt). Was wollen die Leute in Las Vegas trinken, wenn all das billige, leicht verfügbare Wasser nicht mehr da ist? Werden sie Staub schlucken und sich einreden, es wäre Wasser?

Die ernüchternde Wahrheit lautet: Kaum einer, der in Las Vegas wohnt, macht sich darüber Gedanken. Jemand, der wirklich versteht, dass Nevada, Arizona und Kalifornien tatsächlich das Wasser ausgeht, hätte längst sein Haus verkauft und wäre weggezogen. Wer noch immer in einer Region mit ungesicherter Wasserversorgung – wie der Stadt São Paulo – lebt, tut lieber so, als gäbe es das Problem gar nicht.

Diese Illusion zeigt sich in der gesamten modernen menschlichen Zivilisation, wo gefügige Massen tagtäglich illusionärer Rhetorik und Fantastereien über »endloses Wirtschaftswachstum« anhängen und auf eine Zukunft hoffen, die bereits mit einer unbezahlbaren Hypothek belastet ist.

Schwindende Wasserreserven sind wie das Deficit Spending einer Regierung

Mit allen Tricks macht man uns weis, die Regierung werde all diese Probleme für uns lösen. Nun ja, mancher Amerikaner glaubt auch, dieselbe Regierung, die gerade Anleihen über eine Milliarde Dollar aufgelegt hat, um die Zinsen für bestehende Schulden zu bezahlen, sei irgendwie auch gut darin, für die Zukunft zu planen, anstatt sie mit schweren Hypotheken zu belasten.

Wäre Frischwasser ein Bankkonto, so wäre es durch das Deficit Spending der Welt tief in den roten Zahlen und näherte sich dem Punkt der Zahlungsunfähigkeit. Genauso, wie sich die US-Regierung Geld borgt, um heutige Ausgaben zu decken, ohne dass sie vorhätte, es je zurückzuzahlen, borgt sich die menschliche Gesellschaft Wasser, um den heutigen Bedarf zu decken, ohne zu beabsichtigen oder in der Lage zu sein, es jemals zurückzugeben.

In Kalifornien und überall auf der Welt pumpen Landwirte Wasser aus dem Boden, das dort bis zum Jahr 2030 hätte verbleiben sollen. Und indem sie die Wasserleiter leerpumpen, verbrauchen sie 2015 bereits die Reserven, die eigentlich bis (mindestens) 2050 reichen sollten.

Genauso werden Wasserleiter, die 100 bis 200 Jahre hätten reichen sollen, schon in naher Zukunft trockenfallen. Farmen, die einst Nahrungsmittel produzierten, produzieren heute einen neuen Dust Bowl [wörtlich übersetzt: Trockenschüssel; so wurden in der Zeit der Großen Depression in den USA Teile der Great Plains genannt, in denen aufgrund großer Trockenheit verheerende Staubstürme tobten].

Menschen, die bisher von billigem Essen abhängig waren, um ihre übrigen Lebenshaltungskosten aufbringen zu können, werden bankrott sein und hungern (und von staatlichen Lebensmittelmarken leben, mit all dem Verlust an Freiheiten, die mit staatlichen Sozialleistungen einhergehen). Die Regierungen der Welt – die sich allesamt auf niedrige Nahrungsmittelpreise verlassen, um die Bevölkerung einigermaßen gefügig zu halten – sehen sich mit Massenrevolten und sozialem Chaos konfrontiert.

Sie werden schon bald einen Meilenstein in der Geschichte unserer Welt erleben

Sofern nicht ein wundersamer Regen der extremen Dürre ein Ende macht, wird die Stadt São Paulo in nicht einmal 60 Tagen buchstäblich »austrocknen«. Es ist in der Geschichte der Menschheit noch nie vorgekommen, dass einer Stadt mit 20 Millionen Einwohnern das Wasser ausging, und niemand kann sagen, wie solch ein Szenario genau ablaufen wird. Aber was auch immer geschieht, viel schlimmer wird sich die Krise unweigerlich in Las Vegas, Süd-Kalifornien, Nord-Texas und den Städten Phoenix und Tucson in Arizona auswirken. (In Tucson nennen sie ausgetrocknete Wasserwege noch immer »Flüsse«, obwohl darin fast nie Wasser fließt.)

Die Menschen unserer Tage nehmen die Realität erst zur Kenntnis, wenn sie ihnen hart ins Gesicht schlägt. Ob es um die chemische Kontaminierung der Welt geht, die Überfischung der Weltmeere, die Verunreinigung der Wasserwege mit Pharmazeutika, das Aufbrauchen der Erdölreserven, die genetische Verschmutzung von Feldfrüchten mit GVO, das Abpumpen tiefer Wasserleiter oder das nicht aufrechtzuerhaltende staatliche Deficit Spending, auf das sich Regime weltweit stützen – nur wenige Menschen sind so ehrlich, sich die zukünftigen Folgen des heutigen Handelns einzugestehen. Den meisten reicht es, sich mit dem Status quo »einzurichten«. Ach übrigens, gibt es nicht gerade wieder tolle Sonderangebote bei Best Buy?

Es ist ja auch viel bequemer, die Lügen zu glauben, die uns Regierung und Massenmedien auftischen. »Alles ist unter Kontrolle« ist dabei die größte Lüge, immer wieder vorgebracht von Regierungen, die fast alle bankrott und inkompetent sind. Die wirklich große Lüge, die fast jeder glaubt, ist die, es gebe keine radikalen, plötzlichen Veränderungen – alles werde so weiterlaufen wie bisher, aus dem einfachen (unlogischen) Grund, dass es schon immer so war. Nur wenige können sich eine Welt ohne fossile Treibstoffe vorstellen, ohne funktionierendes Stromnetz, ohne funktionierende Notrufnummern, ohne billige, problemlos erhältliche Lebensmittel, die auf magische Weise in den Supermarktregalen auftauchen…

Also werden die Bürger dieser Welt gierig den letzten verbleibenden Tropfen Wasser ausschlürfen. Sie werden ihren Tank mit dem letzten Liter Benzin betanken, den letzten verbleibenden Wald abholzen, die Meere leerfischen, die letzten seltenen Erden abbauen und den letzten Fluss auf der Welt eindämmen. Der Appetit der Erdlinge auf sofortige Sättigung und schnellen Profit kann nur in der Selbstzerstörung enden.

Machen Sie sich nichts vor: Wenn der Sauerstoff in der Luft zu Gold gemacht werden könnte, würden Menschen überall auf der Welt die Atmosphäre des Profits wegen so lange abbauen, bis die gesamte Menschheit erstickt. Mit dem letzten Atemzug würden sie noch sagen: »Aber ich bin REICH!«

Wenn São Paulo – die zwölftgrößte Stadt der Welt – in den nächsten Monaten auf die Realität gestoßen wird, geht sie den Weg der Osterinseln, der Anasazi-Indianer, der Assyrer der Antike und anderer Zivilisationen, die vor langer Zeit untergingen.

Sie, der Sie dies lesen, leben in einer Zeit von großer historischer Bedeutung: Sie werden Zeuge eines »Zeitalters des Zusammenbruchs« der menschlichen Zivilisation sein. Dieses Zeitalter hat bereits begonnen, und auch wenn es vielleicht noch ein Jahrhundert dauert, bis es sich voll entfaltet, werden es zukünftige Historiker betrachten als eine Zeit der ungehemmten Zerstörung der Erde durch eine überforderte Gesellschaft, die sich selbst etwas vormachte.>

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Epoch Times online, Logo

24.3.2016: Quecksilber-Flüsse in Deutschland:
Bundesregierung: Zu viel Quecksilber in deutschen Flüssen
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bundesregierung-zu-viel-quecksilber-in-deutschen-fluessen-a1316708.html

<Der chemische Zustand aller Oberflächengewässer in der Republik wird als "nicht gut" eingestuft, wie es in einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Parlamentsanfrage heißt.

Die Quecksilber-Belastung in den deutschen Flüssen liegt nach Angaben der Bundesregierung deutlich über dem Grenzwert. Der chemische Zustand aller Oberflächengewässer in der Republik wird als "nicht gut" eingestuft, wie es in einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Parlamentsanfrage heißt, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Die Umweltqualitätsnorm von 20 Mikrogramm Quecksilber je Kilogramm Fisch werde in den großen Flussgebieten Rhein, Elbe und Donau "dauerhaft und flächendeckend" um das fünf- bis 15-fache überschritten, heißt es in dem Papier.


Teilweise lägen die Werte bei mehr als 300 Mikrogramm. Laut einer Risikoabschätzung wird die Norm auch 2027 nicht eingehalten werden. Quecksilber in Gewässern entsteht vor allem durch den Ausstoß von Kohlekraftwerken. So gelangt es in die Nahrungskette – und kann vor allem bei Embryos und Kinder zu Nervenschäden führen. Der grüne Bundestagsabgeordnete Peter Meiwald fordert Konsequenzen. "Die vorliegenden Zahlen der Bundesregierung bestätigen uns schwarz auf weiß, dass all unsere Flüsse weit über das erlaubte Maß mit gesundheitsschädlichem Quecksilber belastet sind", sagte Meiwald, Sprecher für Umweltpolitik seiner Fraktion, den Funke-Zeitungen. "Es ist unglaublich, während die Kohlekraft ungebremst unsere Umwelt vergiftet, verlegt sich die Bundesregierung auf abwarten und prüfen."

(dts Nachrichtenagentur)>

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Amerika 21 online, Logo

20.5.2017: Chile hat Wasser privatisiert+Politiker sind Plantagenbesitzer - nun hat die Bevölkerung kein Wasser mehr (!)
Verheerende Folgen durch Avocado-Boom in Chile
https://amerika21.de/2017/05/176516/folgen-avocado-booms

<Die Produktion von Avocados benötigt in trockenen Regionen wie Petorca in Chile Unmengen an Frischwasser

Großplantagen und Wasserdiebstahl zerstören Existenzen von Kleinbauern. Menschen müssen mit Wasserlieferungen notversorgt werden

Santiago de Chile. In der Region Petorca, in der Chiles größte Avocadoplantagen ansässig sind, haben die Menschen mit verheerenden Folgen zu kämpfen: Das Wasser ist in der Region beinahe komplett verschwunden. Der gleichnamige Fluss ist ausgetrocknet, die lokale Bevölkerung muss über Tanklaster mit Wasser notversorgt werden und Kleinbauern verlieren ihre Existenzgrundlagen. Einzelne große Plantagen wurden bereits wegen Missachtung von Wasserrechten verurteilt. Doch weitreichende Veränderungen sind nicht abzusehen.

Ein kürzlich von dem dänischen Medien- und Forschungszentrum Danwatch in Zusammenarbeit mit einer lokalen Aktivistengruppe (MODATIMA) erarbeiteter Bericht stellt die Folgen der weltweit gestiegenen Nachfrage nach Avocados dar, die Chile als einer der größten Exporteure mit befriedigt: Viele lokale Familien erhalten durch die staatlichen Hilfslieferungen gerade einmal genug Wasser, um ihren Haushalt zu versorgen, lokale Kleinbauern mussten ihre Avocadobäume abholzen und haben ihre Nutztiere auf Grund der Trockenheit verloren oder verkaufen müssen.

Laut Matias Guiloff, Menschenrechtsanwalt und Universitätsprofessor, hat es die Regierung mindestens seit 2013 nicht geschafft, das Menschenrecht der lokalen Bevölkerung auf Wasser angemessen zu schützen. Eine adäquate Wasserversorgung ist auch bis heute nicht gewährleistet, sagt Guiloff: "Wir sprechen hier von täglicher Wasserknappheit und einer ständigen Abhängigkeit von wöchentlichen Hilfslieferungen. Dies behindert nicht nur ein menschenwürdiges Leben, sondern verhindert auch, dass die Bevölkerung ihrer traditionellen Lebensweise und Erwerbstätigkeit in der Landwirtschaft nachgehen kann."

Die Problematik ist vielschichtig: Zum einen ist die Region Petorca ohnehin verhältnismäßig wasserarm und die Produktion von Avocados benötigt in trockenen Regionen umso mehr Frischwasser. Zum anderen sind die Wasserrechte in Chile beinahe gänzlich privatisiert, was dazu geführt hat, dass große Plantagen auf legale Weise große Teile des Wassers abführen konnten. Eine vom ehemaligen Gouverneur der Region, Gonzalo Miquel, in Auftrag gegebene Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass zusätzlich 65 unterirdisch verlegte Leitungen Wasser in private Sammelbecken abführten und so die Flüsse der Region gänzlich austrockneten. Guiloff erklärt, dass die Dirección General de Aguas, die die Wasserrechte vergibt und auch für deren Kontrolle zuständig ist, nur über ein sehr limitiertes Budget und dadurch über zu wenig Personal verfüge. Außerdem seien "die Strafzahlungen für illegale Wassernutzung so gering, dass diese kein reales Abschreckungsinstrument darstellen".

Aus diesem Grunde haben Anwohner die Organisation MODATIMA gegründet, mit der sie seit 2011 versuchen bei chilenischen Politikern Aufmerksamkeit für die Probleme in der Region zu generieren. Doch das Fazit der Organisation ist ernüchternd: "Das Wasser für Kleinbauern und die Anwohner ist weg, aber für die großen Plantagen gibt es weiterhin genug", sagt Hugo Diaz von MODATIMA, der selbst einmal eine kleine Avocadoplantage besaß, von der heute nur noch Brennholz übrig ist. Des Weiteren seien zentrale Akteure von MODATIMA, die von der deutschen, Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt werden, als Folge ihrer Aktivitäten auf der Straße angegriffen und mit ihrem Leben bedroht worden.

"Selbst unter extremer Trockenheit würde es genügend Wasser in der Region geben, wenn es die illegalen Wasserleitungen nicht gäbe", kommentiert Miquel, der Ex-Gouverneur der Region. Er fügt noch hinzu, dass die Politik von den 65 illegalen Wasserleitungen wüsste, sie aber weiterhin existierten und es ganz offensichtlich kein Interesse an deren Beseitigung gebe. Er selbst musste kurz nach der Veröffentlichung der von ihm veranlassten Untersuchungen auf politischen Druck hin seinen Posten räumen und leidet heute als Kleinbauer ebenfalls an der andauernden Wasserknappheit.

Zahlreiche Bürgermeister der Region haben es mittlerweile aufgegeben, bei der Regierung Lösungen der Problematik, bzw. die Beseitigung der illegalen Wasserleitungen zu fordern. Von offizieller Seite geht man derzeit von der Existenz von rund 4.000 illegalen Wasserbecken aus und die Bürgermeister ziehen es vor, auf eine große Entsalzungsanlage zu setzen, die die Bevölkerung mit Wasser des Pazifiks versorgen soll. Dafür sammeln sie nun Spenden und versuchen politische Unterstützung zu mobilisieren.

Sie wissen, dass bekannte Politiker und einflussreiche Personen selbst Eigentümer großer Plantagen in der Region sind. Und genau diese stehen nicht nur im Verdacht des anhaltenden Wasserdiebstahls, sondern wurden bereits zu Strafzahlungen wegen Missachtung der Wasserrechte verurteilt. Darunter befinden sich beispielsweise ein Ex-Senator und auch der Ex-Innenminister Edmundo Pérez Yoma.

In diesen Fällen wurde jedoch kein Urteil wegen Wasserdiebstahls gefällt, sondern lediglich festgestellt, dass die Plantagen Wasser an für sie nicht erlaubten Orten beziehen. Sie wurden zu geringen Geldstrafen verurteilt und so geht das illegale Abzapfen des Wassers weiter.


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Quellen


Fotoquellen




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