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Wasser Meldungen 02

Was geschieht mit dem Wasser in der Welt?

Brasilien und den "USA" geht zum Teil bereits das Wasser aus: Sao Paulo, Phoenix, Las Vegas, Tucson etc. --

Siehe auch: Hormone in Gewässern

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Kopp-Verlag online, Logo

6.12.2014: Brasilien und "USA" geht zum Teil bereits das Wasser aus: Sao Paulo, Phoenix, Las Vegas, Tucson etc.

aus: Kopp-Verlag online: Läutet es bereits Alarm für die menschliche Zivilisation? Der zwölftgrößten Stadt der Welt wird in 60 Tagen das Wasser ausgehen; 6.12.2014;
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/laeutet-es-bereits-alarm-fuer-die-menschliche-zivilisation-der-zwoelftgroessten-stadt-der-welt-wird.html

Mike Adams

In der Stadt São Paulo leben 20 Millionen Brasilianer, es ist die zwölftgrößte Metropole auf unserem von sehr kurzsichtigen Menschen bewohnten Planeten. Und jetzt der Schock: Die Wasserreserven der Stadt reichen nur noch für 60 Tage. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, bleiben São Paulo »ungefähr 60 Tage gesicherter Wasserversorgung; mittlerweile wird schon die zweite von drei Notreserven angezapft.«

Technische Reserven wurden bereits freigegeben, da in der Stadt die Feiertags-Saison mit traditionell hohem Wasserverbrauch beginnt; den 20 Millionen Einwohnern drohen eine drastische Wasser-Rationierung und katastrophale Ausfälle.

Aber dies hier ist keine Story über São Paulo, sondern vielmehr ein Bericht, der darauf hinzuweisen wagt, dass die menschliche Gesellschaft unglaublich kurzsichtig und schwerlich in der Lage ist, die Erde nachhaltig zu bevölkern. In vielen Regionen der Welt – Kalifornien, Indien, Oklahoma, Brasilien, China und vielen anderen – überfordert das Bevölkerungswachstum die Kapazität der lokalen Wasserversorgung. Um eine Bevölkerung am Leben zu erhalten, braucht es Nahrungsmittel … und um Nahrungsmittel anzubauen, braucht es Wasser … aber kaum ein Land oder eine Regierung der Welt scheint in der Lage zu sein, den Wasserverbrauch ihrer Menschen langfristig und nachhaltig zu begrenzen.

Vielmehr lässt die endlose Gier des weltbeherrschenden Wirtschaftsmodells »Wachstum-Konsum-Profit« keinen Raum für ein Gleichgewicht mit der Natur. Die Philosophie der modernen Wirtschaft ist die Beherrschung der Natur mit Chemikalien, Rohstoffabbau und Monokultur zur Maximierung des Profits; jedes größere Problem wird der nächsten Generation zur Lösung überlassen.

Das Ergebnis ist eine Welt, in der sich niemand Gedanken über die langfristigen Folgen heutiger Trends macht, weil jeder viel zu sehr damit beschäftigt ist, seine ein oder zwei Dollars aus einem System zu melken, das die eigene Zukunft zerstört.

Auch Las Vegas, Phoenix und Tucson werden bald auf dem Trockenen sitzen

Denken Sie dabei an Las Vegas: Hier ist eine Stadt, die zukünftig kein Wasser mehr haben wird, in der aber weiter neue Kasinos gebaut werden und deren Einwohnerzahl wächst, obwohl der Wasserspiegel des Lake Mead bereits auf einen bedenklichen Tiefstand gesunken ist (und weiter sinkt). Was wollen die Leute in Las Vegas trinken, wenn all das billige, leicht verfügbare Wasser nicht mehr da ist? Werden sie Staub schlucken und sich einreden, es wäre Wasser?

Die ernüchternde Wahrheit lautet: Kaum einer, der in Las Vegas wohnt, macht sich darüber Gedanken. Jemand, der wirklich versteht, dass Nevada, Arizona und Kalifornien tatsächlich das Wasser ausgeht, hätte längst sein Haus verkauft und wäre weggezogen. Wer noch immer in einer Region mit ungesicherter Wasserversorgung – wie der Stadt São Paulo – lebt, tut lieber so, als gäbe es das Problem gar nicht.

Diese Illusion zeigt sich in der gesamten modernen menschlichen Zivilisation, wo gefügige Massen tagtäglich illusionärer Rhetorik und Fantastereien über »endloses Wirtschaftswachstum« anhängen und auf eine Zukunft hoffen, die bereits mit einer unbezahlbaren Hypothek belastet ist.

Schwindende Wasserreserven sind wie das Deficit Spending einer Regierung

Mit allen Tricks macht man uns weis, die Regierung werde all diese Probleme für uns lösen. Nun ja, mancher Amerikaner glaubt auch, dieselbe Regierung, die gerade Anleihen über eine Milliarde Dollar aufgelegt hat, um die Zinsen für bestehende Schulden zu bezahlen, sei irgendwie auch gut darin, für die Zukunft zu planen, anstatt sie mit schweren Hypotheken zu belasten.

Wäre Frischwasser ein Bankkonto, so wäre es durch das Deficit Spending der Welt tief in den roten Zahlen und näherte sich dem Punkt der Zahlungsunfähigkeit. Genauso, wie sich die US-Regierung Geld borgt, um heutige Ausgaben zu decken, ohne dass sie vorhätte, es je zurückzuzahlen, borgt sich die menschliche Gesellschaft Wasser, um den heutigen Bedarf zu decken, ohne zu beabsichtigen oder in der Lage zu sein, es jemals zurückzugeben.

In Kalifornien und überall auf der Welt pumpen Landwirte Wasser aus dem Boden, das dort bis zum Jahr 2030 hätte verbleiben sollen. Und indem sie die Wasserleiter leerpumpen, verbrauchen sie 2015 bereits die Reserven, die eigentlich bis (mindestens) 2050 reichen sollten.

Genauso werden Wasserleiter, die 100 bis 200 Jahre hätten reichen sollen, schon in naher Zukunft trockenfallen. Farmen, die einst Nahrungsmittel produzierten, produzieren heute einen neuen Dust Bowl [wörtlich übersetzt: Trockenschüssel; so wurden in der Zeit der Großen Depression in den USA Teile der Great Plains genannt, in denen aufgrund großer Trockenheit verheerende Staubstürme tobten].

Menschen, die bisher von billigem Essen abhängig waren, um ihre übrigen Lebenshaltungskosten aufbringen zu können, werden bankrott sein und hungern (und von staatlichen Lebensmittelmarken leben, mit all dem Verlust an Freiheiten, die mit staatlichen Sozialleistungen einhergehen). Die Regierungen der Welt – die sich allesamt auf niedrige Nahrungsmittelpreise verlassen, um die Bevölkerung einigermaßen gefügig zu halten – sehen sich mit Massenrevolten und sozialem Chaos konfrontiert.

Sie werden schon bald einen Meilenstein in der Geschichte unserer Welt erleben

Sofern nicht ein wundersamer Regen der extremen Dürre ein Ende macht, wird die Stadt São Paulo in nicht einmal 60 Tagen buchstäblich »austrocknen«. Es ist in der Geschichte der Menschheit noch nie vorgekommen, dass einer Stadt mit 20 Millionen Einwohnern das Wasser ausging, und niemand kann sagen, wie solch ein Szenario genau ablaufen wird. Aber was auch immer geschieht, viel schlimmer wird sich die Krise unweigerlich in Las Vegas, Süd-Kalifornien, Nord-Texas und den Städten Phoenix und Tucson in Arizona auswirken. (In Tucson nennen sie ausgetrocknete Wasserwege noch immer »Flüsse«, obwohl darin fast nie Wasser fließt.)

Die Menschen unserer Tage nehmen die Realität erst zur Kenntnis, wenn sie ihnen hart ins Gesicht schlägt. Ob es um die chemische Kontaminierung der Welt geht, die Überfischung der Weltmeere, die Verunreinigung der Wasserwege mit Pharmazeutika, das Aufbrauchen der Erdölreserven, die genetische Verschmutzung von Feldfrüchten mit GVO, das Abpumpen tiefer Wasserleiter oder das nicht aufrechtzuerhaltende staatliche Deficit Spending, auf das sich Regime weltweit stützen – nur wenige Menschen sind so ehrlich, sich die zukünftigen Folgen des heutigen Handelns einzugestehen. Den meisten reicht es, sich mit dem Status quo »einzurichten«. Ach übrigens, gibt es nicht gerade wieder tolle Sonderangebote bei Best Buy?

Es ist ja auch viel bequemer, die Lügen zu glauben, die uns Regierung und Massenmedien auftischen. »Alles ist unter Kontrolle« ist dabei die größte Lüge, immer wieder vorgebracht von Regierungen, die fast alle bankrott und inkompetent sind. Die wirklich große Lüge, die fast jeder glaubt, ist die, es gebe keine radikalen, plötzlichen Veränderungen – alles werde so weiterlaufen wie bisher, aus dem einfachen (unlogischen) Grund, dass es schon immer so war. Nur wenige können sich eine Welt ohne fossile Treibstoffe vorstellen, ohne funktionierendes Stromnetz, ohne funktionierende Notrufnummern, ohne billige, problemlos erhältliche Lebensmittel, die auf magische Weise in den Supermarktregalen auftauchen…

Also werden die Bürger dieser Welt gierig den letzten verbleibenden Tropfen Wasser ausschlürfen. Sie werden ihren Tank mit dem letzten Liter Benzin betanken, den letzten verbleibenden Wald abholzen, die Meere leerfischen, die letzten seltenen Erden abbauen und den letzten Fluss auf der Welt eindämmen. Der Appetit der Erdlinge auf sofortige Sättigung und schnellen Profit kann nur in der Selbstzerstörung enden.

Machen Sie sich nichts vor: Wenn der Sauerstoff in der Luft zu Gold gemacht werden könnte, würden Menschen überall auf der Welt die Atmosphäre des Profits wegen so lange abbauen, bis die gesamte Menschheit erstickt. Mit dem letzten Atemzug würden sie noch sagen: »Aber ich bin REICH!«

Wenn São Paulo – die zwölftgrößte Stadt der Welt – in den nächsten Monaten auf die Realität gestoßen wird, geht sie den Weg der Osterinseln, der Anasazi-Indianer, der Assyrer der Antike und anderer Zivilisationen, die vor langer Zeit untergingen.

Sie, der Sie dies lesen, leben in einer Zeit von großer historischer Bedeutung: Sie werden Zeuge eines »Zeitalters des Zusammenbruchs« der menschlichen Zivilisation sein. Dieses Zeitalter hat bereits begonnen, und auch wenn es vielleicht noch ein Jahrhundert dauert, bis es sich voll entfaltet, werden es zukünftige Historiker betrachten als eine Zeit der ungehemmten Zerstörung der Erde durch eine überforderte Gesellschaft, die sich selbst etwas vormachte.>


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Quellen


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