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Österreich Meldungen über Kopisten 01


Meldungen

präsentiert von Michael

Medieninsider verwendet die Software PlagAware

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ÖSTERREICH HAT AUCH KOPISTEN:
Kopist arbeitete bei der Zillertalbahn 27.6.2023: Technik-Vorstand Helmut Schreiner mit Doktorarbeit in Riga ist gescheitert: Das war nur eine übersetzte Dissertation aus Aachen - und sein Dr.-Titel ist in Innsbruck gekauft:
Doktorarbeit abgeschrieben: Zillertalbahn-Vorstand Helmut Schreiner muss gehen

https://exxpress.at/doktorarbeit-abgeschrieben-zillertalbahn-vorstand-helmut-schreiner-muss-gehen/

Der Technik-Vorstand der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG, Helmut Schreiner, muss nach Bekanntwerden einer offenbar abgeschriebenen, an der Universität Riga in Lettland eingereichten, Doktorarbeit gehen. Die Arbeit war offenbar ein Komplett-Übersetzungsplagiat einer im Jahr 2020 an der Technischen Hochschule in Aachen genehmigten Dissertation.

Auch als Geschäftsführer der im Mehrheitseigentum des Landes stehenden Achenseebahn muss Schreiner seinen Hut nehmen. “Aufgrund der schwerwiegenden Vorwürfe und dem damit massiv geschädigten Vertrauensverhältnis habe ich in meiner Funktion als Mehrheitseigentümervertreter der Achenseebahn GmbH bereits einen Rechtsanwalt damit beauftragt, das Dienstverhältnis mit dem Geschäftsführer fristlos und unverzüglich aufzulösen”, ließ Verkehrslandesrat Rene Zumtobel (SPÖ) die APA wissen.

Vergangene Woche war Schreiner bereits wegen des unrechtmäßigen Führens eines Doktortitels, angeblich “erworben” an der Universität Innsbruck, unter Beschuss geraten. Der Doktortitel war offenbar auch zu Unrecht in seinem Reisepass vermerkt. Er sei “zutiefst überrascht und konsterniert”, so Hörl. Es hätte “für uns als Dienstgeber keinen Unterschied gemacht, ob unser technischer Vorstand nun Diplomingenieur oder Dr. ist”, betonte der ÖVP-Wirtschaftsbundchef. Dennoch sei zur Kenntnis zu nehmen, dass die vorgeworfenen Fehlleistungen “in großen Teilen zutreffen”. Um weiteren Schaden abzuwenden, werde nun ein Schlussstrich gezogen. Trotzdem wolle er klarstellen, dass Schreiner “einwandfrei gearbeitet” habe: “Daher und auch aus Respekt vor seinem Umfeld lehne ich überschießende Muskelspiele ab. Niemand muss jetzt ein Exempel statuieren.” Bei der regulären Aufsichtsratsitzung am Montag werde “neu durchgestartet, um so schnell wie möglich einen adäquaten Nachfolger zu finden”. Am eingeschlagenen Weg des Projekts Wasserstoffbahn ändere die Causa nichts, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende nach einer Sitzung des Gremiums.


Entdeckte das Plagiat: Stefan Weber - der Plagiatsjäger

Von Plagiatsjäger Stefan Weber überführt

Schreiner hat offenbar laut “Tiroler Tageszeitung” einfach kopiert und die ursprüngliche Dissertation über Mobilität im deutschen Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen ins Englische übersetzt oder übersetzen lassen. Vom Inhaltsverzeichnis über den Forschungsgegenstand und die Analysen bis zu den vermeintlichen Interviewpartnern. Die deutschen Gemeinden und Städte wurden dabei mit den Orten im Zillertal ausgetauscht. In der Arbeit, die der APA vorliegt, geht es um die “Implementierung von Smart Mobility in ländlichen Regionen”. Auch die Zillertalbahn als künftige “Wasserstoffbahn”, als dessen Verfechter Schreiner gilt, ist Thema “seiner” Doktorarbeit.

Auf die Schliche kam Schreiner der als “Plagiatsjäger” bekannte Salzburger Kommunikationswissenschafter Stefan Weber. Dieser hatte “über Umwege”, wie er sagte, ein Exemplar erhalten, nachdem Schreiner selbst die neue Dissertation aus Riga an eine Teilöffentlichkeit disseminiert habe, um seinen Anspruch auf den Doktortitel nach den ursprünglichen Vorwürfen nachzuweisen. Dabei stieß Weber auf Ungereimtheiten im empirischen Teil bei Schreiners Interviewpartnern.

“Ich habe das nahezu komplette Übersetzungsplagiat über Umwege mit der Plagiatssoftware Turnitin entdeckt”, so der Wissenschafter. Das Plagiat erstrecke sich vom Inhalts- bis zum Literaturverzeichnis, urteilte Weber. Es handle sich um einen “schwerwiegenden Fall von Wissenschaftsbetrug, der alle Formen wissenschaftlichen Fehlverhaltens – Plagiat, Datenfälschung und Datenerfindung – auf einmalige Weise in sich vereint.” Rund 22.000 Euro kostete laut Weber das Doktorat in Riga, das von der “University of Salzburg Business School” angeboten wird.

Vergangene Woche hatte Schreiner einräumen müssen, dass er über den Anfangsprozess für eine Dissertation zum Thema Wasserstoff an der Universität Innsbruck nicht hinausgekommen war. Gleichzeitig verwies er darauf, dass er zwischenzeitlich ein Studium an der Universität Riga abgeschlossen habe. Es fehle nur noch die Verleihung der Doktorwürde.

So reagieren die Parteien

Die Landes-Opposition hatte jedenfalls personelle Konsequenzen gefordert und nahm die Causa einmal mehr zum Anlass, das Projekt Zillertalbahn als “Wasserstoffbahn”, für das kürzlich von der ÖVP/SPÖ-Landesregierung der Grundsatzbeschluss gefallen war, infrage zu stellen. Schreiner sei “nicht mehr länger tragbar”, erklärte FPÖ-Chef Markus Abwerzger und fügte hinzu: “Wir fordern die vorläufige Einstellung sämtlicher Förderungen seitens des Landes und eine Untersuchung der Mittelverwendungen in den vergangenen Jahren.” Abwerzger ortete die Gefahr, dass die Causa “Wasserstoffbetrieb der Zillertalbahn” zu einem “unermesslichen Problemfall” werden könne.

Liste Fritz-Klubobmann Markus Sint verlangte ebenfalls den Abgang des Vorstandes und ortete einen “Kriminalfall”. Schreiner sei “unmittelbar und federführend” mit dem millionenschweren Wasserstoffzugprojekt der Zillertaler Verkehrsbetriebe beschäftigt und betraut gewesen. “Es sollte für den Aufsichtsrat der Zillertalbahn und für die schwarz-rote Landesregierung selbstverständlich sein, dass im Lichte des Kriminalfalls um Herrn Schreiner das millionenteure Wasserstoffzugprojekt der Zillertalbahn komplett neu zu bewerten ist”, so Sint.

Grünen-Chef Gebi Mair sah einen “Dr. Schmalspur” und nahm Zillertalbahn-Aufsichtsratschef, ÖVP-Abg. und Wirtschaftsbund-Obmann Franz Hörl ins Visier, dessen “Lieblingsprojekt” die Wasserstoffbahn sei. “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht. Franz Hörls Projekt Wasserstoffbahn im Zillertal beruht von Anfang an auf einer großen Lüge”, meinte Mair in einer Aussendung. Schreiner habe dem Land Tirol ein “unnötig teures Projekt unterjubeln” wollen.

NEOS-Landessprecher und Klubobmann Dominik Oberhofer zeigte sich “fassungslos”. Es ist eigentlich kaum zu glauben, welche Verfehlungen rund um die Dissertation von Schreiner ans Tageslicht gekommen sind. Eine Doktorarbeit zu kopieren und einfach ein paar Worte auszutauschen, das ist schwerer Betrug und ein Fall für die Staatsanwaltschaft”, meinte er. Dass vorerst keine weiteren Zahlungen von öffentlichen Geldern an das Unternehmen erfolgen und das Projekt “Wasserstoffbahn” vorerst auf Eis liegt, “versteht sich hoffentlich von selbst”.






Kopistin in Wien 18.12.2023: Täterin Alexandra Föderl-Schmid (52) hat bei Baerbock abgeschrieben:
Plagiatsvorwürfe gegen Ex-"Standard"-Chefredakteurin

https://exxpress.at/plagiatsvorwuerfe-gegen-ex-standard-chefredakteurin/

Foto: Sie hat kopiert aus:
1. Krieg in Israel - Radikale Ideologie 8.10.2023: https://www.sueddeutsche.de/politik/israel-krieg-hamas-ideologie-1.6278966
2. Bundeszentrale für politische Bildung, Dossier Islamismus, Seite 146ff, erschienen am 23.1.2017: http://81.169.143.104/archiv/Verschiedenes/pdflib-36337.pdf

Der Artikel:

Heftige Vorwürfe gegen eines der Aushängeschilder des österreichischen Qualitätsjournalismus: Alexandra Föderl-Schmid (52), Vizechefin der Süddeutschen Zeitung und ehemalige Co-Herausgeberin des „Standard“ soll massiv abgeschrieben haben.

Drei Texte der stellvertretenden SZ-Chefredakteurin hat das Portal „Medieninsider“ zerpflückt. Dabei entdeckten sie in Artikeln von Alexandra Föderl-Schmid Übereinstimmungen mit offenbar verwendeten, aber nicht gekennzeichneten Quellen. Konkreter: Formulierungen wurden fast 1:1 übernommen. Über die Veröffentlichungen einer Darstellung der Hamas-Ideologie heißt es: „Dabei wurden Formulierungen der Autoren der Bundeszentrale für politische Bildung ebenso übernommen wie Zitate, die wiederum dort zu finden sind“.

Korrespondentin für Israel

Brisant: Der “österreichische Journalistinnenkongress” hat erst im November die Goldene Medienlöwin an Föderl-Schmid verliehen. Vor dem Hintergrund des aktuellen Weltgeschehens sind ihre Texte derzeit besonders im Fokus. Bevor sie zur 2017 SZ ging, war sie Korrespondentin für Israel und die palästinensischen Gebiete. Sie wechselte 2017 zur “SZ”, davor war sie zehn Jahre lang Chefredakteurin des Standard.




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Fotoquellen
[2] aus Facebook 21.12.2020: Silvia Heilmann



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