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Afghanistan-Krieg seit 2002: Meldungen Teil 4

Die kriminellen "USA" in Afghanistan, und es nimmt kein Ende...


19.4.2012: Afghanistans Bevölkerung will keine Ami-Schweine mehr sehen -- 1.5.2012: Es gibt keinen Frieden mit Lügner Obama: Truppen bleiben auch nach 2014 in Afghanistan -- 7.5.2012: Taliban schreiben auch Gedichte - ein britischer Verlag will die Publikation -- 10.7.2012: <UNO äußert Folterverdacht gegen afghanischen Geheimdienst> - bei Ermittlungen zu den Vergiftungsfällen gegen Schülerinnen -- Helmand (Afghanistan) 15.10.2012: NATO-Bomben gegen "mutmassliche Aufständische" töten auch zwei Kinder, die Brennholz suchten -- 17.10.2012: "US"-Sicherheitsfirma in Kabul: Alkohol, Ketamin, Sex und Waffenhandel -- 17.10.2012: "US"-Sicherheitsfirma in Kabul: Alkohol, Ketamin, Sex und Waffenhandel - die Firma gefährdet das Leben ihrer Angestellten: "Ein Albtraum, dort zu leben" -- 25.11.2012: <Nach 2014: 10.000 US-Soldaten sollen in Afghanistan bleiben> -- 15.4.2013: Buch "The Way of the Knife" enthüllt: Pakistans Regierung billigte die "US"-Drohnenangriffe -- CIA besticht Afghanistans Regierung mit einem Koffer voller Geld -- 29.5.2013: Ein afghanisches "Guantanamo" - englische Streitkräfte halten Afghanen ohne Verfahren fest -- 20.6.2013: Verhandlungen zwischen den kriminellen "USA" und den Taliban -- 23.6.2013: Taliban ermorden in Pakistan 10 Bergsteiger als Rache für Drohnenmorde der kriminellen "USA" -- 26.6.2013: Alkoholproblem bei deutschen Truppen - eigene Bars - bis 2 Promille - aus Langeweile -- 4.9.2013: Pro Woche werden 100 Polizisten ermordet -- die Medien haben über Afghanistan alles erstunken und erlogen -- NATO beschliesst, ab 2014 mit Kampfmissionen in Afghanistan aufzuhören --  Afghanistan-Abzug 2014: "Christliche" "Investitionen" bleiben ohne Aufsicht -- der Drohnenmörder Obama hat in Pakistan schon wieder zugeschlagen -- Massenmörder Obama schickt 12.000 neue Truppen nach Afghanistan -- Verdacht: Alle Afghanistan-Kriege waren nur wegen der Opium- und Heroinproduktion -- These: Es ging und geht in Afghanistan nur um Opium -- 5.4.2017: Taliban beherrschen 50% von Afghanistan -- 14.4.2017: Super-Bombe der "USA" gegen Tunnelsysteme, die von den "USA" gebaut wurden (!) -- 31.5.2017: Anschlag im Diplomatenviertel von Kabul mit über 80 Toten -- 29.6.2017: NATO mit Bomben, Ruinen und Uran-Klau!!!


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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19.4.2012: Afghanistans Bevölkerung will keine Ami-Schweine mehr sehen

aus: n-tv online: US-Soldaten schänden Leichen: Der Kampf um die Köpfe scheitert; 19.4.2012;
http://www.n-tv.de/politik/Der-Kampf-um-die-Koepfe-scheitert-article6063681.html

<von Christoph Herwartz

Seit über zehn Jahren tobt in Afghanistan ein Krieg, in dem es vor allem um die Köpfe der Bevölkerung geht. Fotos von Leichenschändungen durch US-Soldaten sind dabei ein herber Rückschlag. Sie treiben die Bevölkerung in die Arme der Taliban.

Es war ein Routineeinsatz für die US-Soldaten in Afghanistan: Ein Selbstmordattentäter hatte sich vor einer Polizeistation in die Luft gesprengt, zur Identifikation wird seine Leiche von den Soldaten untersucht, sie nehme Fingerabdrücke und scannten seine Netzhaut. Dann wird es bizarr: Die amerikanischen Soldaten sammeln zusammen mit den örtlichen Polizisten die herumliegenden Gliedmaßen des Attentäters ein, binden Seile um die Füße und halten an ihnen die zerfleischten Beine in die Höhe. Mit erhobenen Daumen grinsen sie in die Kamera, der Kamerad drückt ab. Einige Monate später posieren Soldaten derselben Einheit mit getöteten Aufständischen, auch hier entstehen Fotos.

Die Bilder wurden der "Los Angeles Times" zugespielt. Entgegen der Bitte des US-Verteidigungsmisters veröffentlichte die Zeitung ein Teil des Materials.

Einzelfälle, wie es Nato-Generalsekretär Fogh Rasmussen ausdrückt? Ein Ausdruck von krasser Verrohung? Mitnichten. Massive Demütigungen und Leichenschändungen sind in Kriegen an der Tagesordnung, berichtet der Gewaltforscher Prof. Bernd Greiner im Interview mit n-tv.de. Das Töten von Unschuldigen, Vergehen an Gefangenen, Vergewaltigungen und Leichenschändungen seien in Kriegen an der Tagesordnung.

Auch dass die Gewalttaten fotografiert und gefilmt werden, sei nicht neu. Dennoch ist es heute mit Handykameras, E-Mail, Youtube und Facebook so einfach wie nie zuvor, Bilder und Videos aufzunehmen und weiterzugeben. Die grausamen Aufnahmen können sich genauso schnell verbreiten wie Schnappschüsse und Urlaubsvideos. Besonders viel Gewalt entstehe, wenn Soldaten feststellten, dass ihr Krieg nicht zu gewinnen ist, so Greiner.

Und das scheint in Afghanistan der Fall zu sein. Dabei geht es weniger um kontrollierte Gebiete und Truppenstärken. Der eigentliche Kampf, der in Afghanistan geführt wird, ist der um die Köpfe der Bevölkerung. Die internationale Gemeinschaft hat es verpasst, diese Herausforderung frühzeitig anzunehmen und stattdessen versucht, die Aufständischen mit Gewalt zurückzudrängen. Dabei sind sich Konfliktforscher einig, dass es im Kampf mit Aufständischen vor allem darauf ankommt, ihnen die Unterstützung in der Bevölkerung zu nehmen.

Erst im Jahr 2010, mehr als acht Jahre nach Beginn des Krieges, schwenkten die ISAF-Truppen der Nato von der klassischen Kriegsführung auf die Strategie der Aufstandsbekämpfung, (engl. "Counterinsurgency") um und versuchten, die Zivilbevölkerung für ihre Ziele zu gewinnen. Damit soll den Terroristen die Rekrutierungs- und Rückzugsbasis entzogen werden. Bilder von Leichen schändenden Soldaten untergraben diese Vorgehensweise. Das Video, auf dem Soldaten auf getötete Taliban urinieren, die Koranverbrennung, der Amoklauf und die neuesten Fotos – zusammen schädigen sie nachhaltig das Bild, das die Nato in Afghanistan und der ganzen muslimischen Welt abgibt.

Gleichzeitig wird die Lage in Afghanistan immer unsicherer. Die Zahl der Anschläge mehrt sich, auch wenn der Winter einigermaßen ruhig blieb und die letzte "Frühjahrsoffensive" kleiner ausfiel als befürchtet. Die Abwärtsspirale von fehlender Sicherheit und fehlender Unterstützung aus der Bevölkerung dreht sich weiter. Die Fotos und Videos verantwortungsloser Soldaten verleihen ihr zusätzlichen Schub.

Quelle: n-tv.de>

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Welt
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1.5.2012: Es gibt keinen Frieden mit Lügner Obama: Truppen bleiben auch nach 2014 in Afghanistan

aus: Welt online:
Partnerschaftsabkommen: US-Truppen bleiben über 2014 hinaus in Afghanistan; 1.5.2012;
http://www.welt.de/politik/ausland/article106241895/US-Truppen-bleiben-ueber-2014-hinaus-in-Afghanistan.html

<Ein Jahr nach der Tötung Bin Ladens ist US-Präsident Obama nach Afghanistan gereist. Es geht um Pläne für die Zeit nach dem Abzug der US-Truppen. Obama dürfte aber auch den Wahlkampf im Blick haben.

US-Präsident Barack Obama ist am Dienstag überraschend nach Afghanistan gereist. Er traf sich dort mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai und unterzeichnete eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft. Obama erklärte, der Sicherheitspakt setze die Rahmenbedingungen für die amerikanisch-afghanischen Beziehungen nach dem Abzug der US-Truppen aus dem Land 2014.

Die US-Armee bleibt dem Partnerschaftsabkommen zufolge auch nach dem geplanten Abzug aller ausländischen Kampftruppen Ende 2014 am Hindukusch präsent. Nach Angaben des Weißen Hauses können demnach US-Truppen nach 2014 im Land bleiben, um die Sicherheitskräfte auszubilden und das  Terrornetzwerk Al-Kaida zu bekämpfen. Die Kosten des Krieges seien hoch gewesen. Karsai sagte, die Vereinbarung besiegele eine gleichwertige Partnerschaft zwischen beiden Ländern.

Mit seiner Unterschrift unter den Vertrag leitet Obama nach Irak quasi den Anfang vom Ende des zweiten Krieges ein, den er von seinem Vorgänger George W. Bush geerbt hatte.

Seltene Zehn-Minuten-Rede an die Nation

Dass sich Obama zudem noch von Afghanistan aus zur allerbesten Sendezeit im Fernsehen live an das amerikanische Volk wendete, zeigte die Bedeutung dieses dritten Kurztrips seit seinem Amtsantritt vor dreieinhalb Jahren. Solche Zehn-Minuten-Reden an die Nation sind selten und häufig historisch erinnerungswürdig – Obamas letzte liegt mehr als ein Jahr zurück.

In der TV-Ansprache aus Bagram versprach Obama seinen Bürgern, den Zeitplan für die Heimkehr der US-Soldaten einzuhalten. "Wir haben einen klaren Pfad, unsere Mission zu erfüllen", sagte er.

Der Präsident, der bei der Wahl am 6. November für eine zweite Amtszeit antritt, verkündete das Ende einer "Dekade der Konflikte". "Diese Zeit des Krieges begann in Afghanistan, und dort ist es, wo sie enden wird", sagte er. Im Vorjahr seien schon die letzten US-Soldaten aus dem Irak-Krieg zurückgekehrt. Nun sei es Zeit, Amerika im Inneren zu erneuern.

Obama bekräftige die Nato-Pläne, den Kampfeinsatz in den kommenden zweieinhalb Jahren zu beenden. "Wie unsere Koalition vereinbart hat, werden die Afghanen bis Ende 2014 voll verantwortlich für die Sicherheit ihres Landes sein", sagte er. Ein früherer Abzug komme nicht infrage, weil dies erzielte Erfolge im Kampf gegen das Terrornetzwerk Al-Kaida gefährden könnte.

"Wir haben unsere Mission zu erfüllen"

Aber die USA wollten auch nicht viele Jahre länger in Afghanistan bleiben. Das würde zu viel Geld und Leben amerikanischer Soldaten kosten. Zudem sollten die Afghanen die volle Souveränität über ihr Land erhalten und selbst dauerhaften Frieden schaffen. Die USA würden keine Militärbasen in dem Land bauen. "Ich werde Amerikaner keinen Tag länger in Gefahr belassen, als absolut notwendig ist."

So ging es für ihn bei der Reise um wesentlich mehr, als nur um die Verkündung eines Erfolges: Vor den TV-Schirmen sitzen Millionen (kriegsmüde) Wähler, die in genau sechs Monaten bestimmen sollen, ob der 50-Jährige eine weitere Amtszeit verdient hat oder ob der republikanische Herausforderer Mitt Romney nicht doch das bessere Staatsoberhaupt und der bessere Oberste Befehlshaber ist. Alles, was Obama derzeit tut, ist also auch Wahlkampf, selbst wenn er seine Kampagne erst am Samstag offiziell startet.

Gerade in außenpolitischen Fragen steckt er deshalb auch sehr viel Kritik von der Opposition ein. Romney bezeichnet es als großen Fehler, öffentlich das Abzugsdatum aus Afghanistan zu nennen.

Romney: Obama sei zu weich

Das würde die radikal-islamischen Taliban nur darin bestärken, den Krieg einfach auszusitzen, um danach die Macht zurückzuerobern. Er würde die Truppen erst dann nach Hause holen, wenn seine Generäle dafür grünes Licht gäben, meinte Romney häufiger. Ohnehin sei Obama zu weich, wenn es um die US-Sicherheit gehe.

Auch das Pentagon sieht bei allen Fortschritten "akute" und langfristige Herausforderungen in Afghanistan, wie es in einem zufällig ebenfalls am Dienstag veröffentlichen Lagebericht an den Kongress hieß.

Taliban-Rebellen und Al-Kaida-Terroristen würden weiterhin "ungestraft" von Pakistan aus operieren. Zusätzlich habe es die afghanische Regierung mit weit verbreiteter Korruption zu tun, die ihre Effektivität sowie Legitimität einschränke und die "Botschaft" der Rebellen verstärke.

Reise zum Jahrestag von Bin Ladens Tötung

Für Obama und seine Amtskollegen dürfte es daher Mitte Mai beim Nato-Gipfel in Chicago noch einiges zu besprechen geben, wie es in Afghanistan weitergehen soll. 

Obama war in der US-Basis Bagram gelandet. Die Reise findet zum Jahrestag der Tötung des Terroristenchefs Osama bin Laden in Pakistan statt und war bis zuletzt streng geheim gehalten worden. Berichte über die Reise waren kurz zuvor noch vom Weißen Haus dementiert worden.

Die mitreisenden Journalisten mussten sich wegen möglicher Taliban-Anschläge zu Stillschweigen verpflichten, bis Obama sicher mit dem Hubschrauber in der Hauptstadt Kabul eingetroffen war.

dpa/AFP/dapd/sara>

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Welt
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7.5.2012: Taliban schreiben auch Gedichte - ein britischer Verlag will die Publikation

aus: Welt online: Afghanistan: Darf man Verse der Taliban veröffentlichen? 7.5.2012;
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article106266868/Darf-man-Verse-der-Taliban-veroeffentlichen.html

<Ein britischer Verlag will Gedichte der Taliban zum Buch machen. Kritiker nennen das Propaganda und Wehrkraftzersetzung. Dabei könnte man aus den Strophen manches über das Denken der Kämpfer lernen. Von Matthias Heine

Wenn der Krieg der Vater aller Dinge ist, dann ist er selbstverständlich auch der Vater der Poesie. Das älteste literarische Großwerk Europas beschreibt ein zehnjähriges Gemetzel in einem Winkel der heutigen Türkei, das aus nichtigem Anlass losbrach und mit einem Völkermord endete. So trivial die Motive des Krieges und so verschlagen und brutal seine Protagonisten auch waren, als Literatur ist die "Ilias" unsterblich.

Es ist also keineswegs ausgeschlossen, dass auch Taliban gute Gedichte schreiben können. Es hat schließlich nennenswerte Poesie sogar von Faschisten und Kommunisten gegeben. Die Existenz von tollen Taliban-Gedichten ist umso wahrscheinlicher, weil die afghanische Kultur geradezu mit Poesie getränkt ist. Der amerikanische Journalist David Rohde, der Gefangener einer Taliban-Gruppe war, wird im "Guardian" zitiert: "Jeden Abend nach dem Essen sangen sie und rezitierten Gedichte. Im Privaten sangen sie Liebesgedichte, aber wenn ihre Kommandeure in der Nähe waren, trugen sie nur Kriegsgedichte vor."

Anlass für das Interview mit Rohde ist ein Band mit Gedichten von Taliban-Kämpfern, die der britische Verlag C. Hurst, veröffentlichen will. Das hat dem Unternehmen Kritik eingetragen, "Propaganda" eines Feindes zu verbreiten, mit dem englische Soldaten täglich auf Leben und Tod ringen. Es herrscht Sorge, dass die Gedichte zur Wehrkraftzersetzung beitragen könnten, indem sie den Gegner allzu menschlich erscheinen lassen.

Faschisten und mörderische Schurken

Im "Guardian" kommt der pensionierte Oberst Richard Kemp, ein ehemaliger Befehlshaber der in Afghanistan stationierten Isaf-Truppen, mit dem Satz zu Wort: "Wir müssen uns immer vergegenwärtigen, dass das Faschisten sind, mörderische Schurken, die Frauen unterdrücken und Menschen gnadenlos töten, die nicht einer Meinung mit ihnen sind."

Doch die Herausgeber sind über den Verdacht, nützliche Idioten der Taliban zu sein, wohl erhaben. Einer von ihnen, Alex Strick van Linschoten, berichtet unter anderem für das angesehene US-Magazin "Foreign Policy". Seine Absicht ist erklärtermaßen, besser zu begreifen, was einfache Taliban-Kämpfer umtreibt.

Deren Motive sind vermutlich nicht gar so viel anders als die der Männer, die vor 30 Jahren gegen die Sowjets kämpften. Oder vor 150 Jahren gegen die Briten. "Afghanistan hat eine reiche und uralte Tradition epischer Poesie, die den Widerstand gegen fremde Invasoren und Besetzer feiert", schreibt der Historiker William Dalrymple. Die Faszination für die dichtenden Krieger vom Hindukusch trug in den Achtzigerjahren viel dazu bei, den afghanischen Widerstand bei westlichen Intellektuellen populär zu machen. Der Inbegriff jenes Typus war der Tadschike Ahmad Schah Massoud, dessen Spitzname "der Löwe von Pandjschir" wie eine Formel aus einem Heldenpos klingt . Zumindest im Literaturgeschmack unterscheiden sich Mudschahedin von einst und Taliban von heute nicht so sehr.

Spannung innerhalb der Bewegung

Aber der literarische Wert der talibanischen Verse ist sowieso nicht die entscheidende Frage. Es geht hier nicht um naive Taliban-Versteherei. Sondern darum, zu kapieren wie diese Leute ticken. Der "Guardian" berichtet auch von vereinzelten Gedichten, die Zweifel andeuten. Und der Journalist Rohde sagt über Kriegs- und Liebesgedichte: "Das zeigt die Spannung innerhalb der Bewegung. Die Frage ist, welche Richtung sie am Ende nehmen wird."

Spätestens 2014, wenn die ausländischen Truppen abgezogen sind, werden die Taliban zu einem Faktor, dem der Westen nur noch mit diplomatischen, geheimdienstlichen Mitteln und vielleicht mit einer geschickten Politik des divide et impera beikommen kann, bei der man in den sicher aufbrechenden Kämpfen zwischen jetzt noch durch den gemeinsamen Feind vereinten Fraktionen bestimmte Teile instrumentalisieren kann.

Wie einst zum Großkhan

Da kann es nichts schaden, diese Leute etwas besser zu kennen. Und sei es nur, um zu begreifen, warum wir in den Augen diese Leute die neuen Sowjets sind. Lange genug hat der Westen diese Art von Studien sträflich vernachlässigt: Nach dem 11. September 2001 kam heraus, dass es in der ganzen CIA angeblich niemanden mehr gab, der Paschtu konnte.

Solche unvoreingenommene Betrachtung und Analyse des Fremden ist immer eine Stärke Europas (und seines großen kräftigen Kindes Amerika) gewesen. Die Mongolen waren einst beispielsweise viel schrecklicher und gefährlicher als die Taliban. Aber kaum standen sie nicht mehr direkt vor den Toren Europas, schickten die Päpste Delegationen zum Großkhan, um herauszufinden, wie dieses ferne Volk funktioniert, um seine Sprache zu lernen, um es als Verbündeten gegen den Islam zu gewinnen und um es möglicherweise zu missionieren. Kaufleute, die mit den Mongolen Handel treiben wollten, gingen auf der gleichen Route gen Osten. Man musste sie nicht lieben, aber jedes Quäntchen Wissen über sie half, im Umgang mit den Tataren schlauer und geschickter zu werden>

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Der
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10.7.2012: <UNO äußert Folterverdacht gegen afghanischen Geheimdienst> - bei Ermittlungen zu den Vergiftungsfällen gegen Schülerinnen

aus: Der Standard online; 10.7.2012;
http://derstandard.at/1341844989205/UNO-aeussert-Folterverdacht-gegen-afghanischen-Geheimdienst

<Kritik an Ermittlungen zu mutmaßlichen Vergiftungen an Schulen

Kabul - Die Vereinten Nationen haben den Verdacht geäußert, dass der afghanische Geheimdienst NDS bei Ermittlungen zu mutmaßlichen Vergiftungsfällen an Schulen Verdächtige gefoltert haben könnten. Die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) sei beunruhigt, dass Geständnissen durch Folter erzwungen worden sein könnten, sagte der Chef der UNAMA-Menschenrechtsabteilung, James Rodehaver, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Der UNO sei bisher kein rechtsmedizinischer Nachweis von Gift an den betroffenen Schulen bekannt.

Die afghanischen Geheimdienste hatten Anfang Juni die Festnahme von 15 Verdächtigen bekanntgegeben, darunter ein Lehrer und mehrere Schüler. Alle hätten gestanden, in die jüngsten Vergiftungsfälle verwickelt zu sein, erklärten die Behörden damals. Rodehaver kritisierte die Veröffentlichung der Geständnisse. Damit sei gegen das Recht der Betroffenen auf einen gerechten Prozess und gegen die für sie geltende Unschuldsvermutung verstoßen worden. Rodehaver forderte die zuständigen Gerichte auf, die Geständnisse für nichtig zu erklärten, sollte sich herausstellen, dass sie unter Folter zustande gekommen seien.

Innenministerium weist Vorwürfe zurück

Ein Sprecher des Innenministeriums in Kabul wies den Folterverdacht zurück. "Das ist absolut falsch. Niemand wurde gefoltert", sagte Sedik Sedikki. Vielmehr lägen neben den Geständnissen auch "Beweise" vor. Bei Vergiftungsfällen in den nördlichen Provinzen Tachar und Sar-i-Pul seien beispielsweise Pillen und ein Spray gefunden worden.

In Afghanistan gibt es regelmäßig Berichte über angebliche Vergiftungsfälle an Schulen. Seit 2008 wurden an 22 Schulen mehr als 1600 solcher Fälle gemeldet. Allerdings wurde niemals Gift nachgewiesen. Die Weltgesundheitsorganisation geht von einer eingebildeten Massenhysterie als "wahrscheinlichste Ursache" für die angeblichen Giftanschläge aus, bei denen Schüler über Übelkeit klagten und teilweise gar das Bewusstsein verloren. (APA, 10.7.2012)>

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n-tv
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Helmand (Afghanistan) 15.10.2012: NATO-Bomben gegen "mutmassliche Aufständische" töten auch zwei Kinder, die Brennholz suchten

aus: n-tv online: Bomben richteten sich gegen Taliban: Kinder bei Luftangriff getötet; 15.10.2012;
http://www.n-tv.de/politik/Kinder-bei-Luftangriff-getoetet-article7473116.html

<Die Nato nimmt in Afghanistan eine Gruppe mutmaßlicher Aufständischer ins Visier, die Sprengfallen installiert haben sollen. Bei dem Bombardement sterben neben den Taliban auch Kinder, die in der Nähe nach Brennholz suchen. Die Isaf kündigt eine Untersuchung des Falls an.

Bei einem Luftangriff der Nato auf mutmaßliche Aufständische in Afghanistan sind zwei Kinder getötet worden. Der Angriff habe sich gegen Taliban gerichtet, die selbst gebaute Sprengsätze installiert hätten, sagte der Polizeichef des Bezirks Nawa in der Unruheprovinz Helmand. Dabei seien zwei Taliban getötet worden sowie ein Mädchen und ein Junge, die in der Nähe Holz gesucht hätten. Der Sprecher der Provinz Helmand bestätigte den Vorfall und die Angaben zu den Toten.

Ein Sprecher der Nato-geführten Isaf-Truppe bestätigte einen Luftangriff in der Gegend. Dabei seien drei Aufständische getötet worden. Die ISAF untersucht seinen Worten zufolge, ob bei dem Bombardement auch Kinder ums Leben gekommen sind.

In Afghanistan sterben immer wieder Zivilisten bei Luftangriffen der internationalen Truppen. Anfang Juni wurden in Logar südlich der Hauptstadt Kabul 18 Menschen durch Nato-Bomben getötet, vor allem Frauen und Kinder. Der Bundeswehr-Oberst Georg Klein hatte im September 2009 einen Luftangriff auf zwei von Taliban entführte Tanklaster veranlasst. Dabei waren mehr als hundert Menschen getötet worden, auch viele Zivilisten.

Quelle: n-tv.de, AFP>

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17.10.2012: "US"-Sicherheitsfirma in Kabul: Alkohol, Ketamin, Sex und Waffenhandel - die Firma gefährdet das Leben ihrer Angestellten: "Ein Albtraum, dort zu leben"

aus: 20 minuten online: Was die Amerikaner treiben: Alkohol, Ketamin, Sex und Waffen in Kabul; 17.10.2012;
http://www.20min.ch/ausland/news/story/10039295

<Ein Video aus Kabul bringt eine US-Sicherheitsfirma in Verlegenheit und ihren Milliarden-Vertrag mit der US-Regierung in Gefahr: Es zeigt das wilde Treiben ihrer Angestellten in Afghanistan.

Ein mit einem Handy aufgenommenes Video zeigt skandalträchtige Szenen aus dem Kabuler-Hauptquartier der US-Sicherheitsfirma «Jorge Scientific»: Ein stämmiger, muskelbepackter Mann mit halbnacktem Oberkörper taumelt offensichtlich stockbetrunken im Raum umher. Hinter ihm steht ein Tisch voller Wodkaflaschen und anderen alkoholischen Getränken. Der Mann macht aggressive Luftsprünge und liefert sich mit einem anderen halbnackten Betrunkenen einen harmlosen Ringkampf. Ein dritter Mann starrt teilnahmslos in die Kamera. Er ist ganz offensichtlich auf Droge.

Die Männer des Sicherheitsunternehmens sollen faktisch als US-Söldner in Kabul für Ruhe und Sicherheit sorgen. Die US-Regierung hat mit ihrer Firma Verträge im Wert von nahezu einer Milliarde US-Dollar abgeschlossen. Doch in ihrem Zustand vermögen sich die Männer kaum auf den Beinen zu halten. Würde ihr Quartier jetzt angegriffen, wären sie nicht in der Lage, sich oder andere zu verteidigen.

Zwei in Kabul stationierten Mitarbeitern von «Jorge Scientific» wurde dieses Treiben zu bunt und zu gefährlich. Kenny Smith und John Melson, der zuvor als Unteroffizier im Irak und Afghanistan diente, haben gegen das Unternehmen Klage eingereicht. «Die Firma gefährdete das Leben ihrer Angestellten, sie gefährdete der US-Mission in Afghanistan und das Leben der dort noch stationierten US-Truppen», heisst es in der Klageschrift, die «ABC News» vorliegt.

Alkohol, Ketamin, Sex, Waffen

«Die US-Army hat die Aufsicht über die US-Sicherheitsfirmen in Afghanistan. Davon haben wir nichts bemerkt», sagt ein namentlich nicht genannter Mitarbeiter. «Im Gegenteil: Mindestens ein Major der US-Armee, eine Frau, besuchte die Alkohol- und Drogen-Partys regelmässig und hatte Sex in einem Nebenraum.»

«Es war ein Gelage, wie bei einer Studentenverbindung für Erwachsene», sagt Ex-Soldat und Kläger John Melson. «Einige Männer tranken bis zur Bewusstlosigkeit. Es lagen überall geladene Waffe herum.»

Am wildesten soll es ausgerechnet der Vorgesetzte der Gruppe getrieben haben. Er habe die Partys organisiert und sei dabei mit einer geladenen Pistole im Hosenbund betrunken umhergelaufen. «Er forderte jeden auf, viel zu trinken. Diejenigen, die sich weigerten, nannte er Feiglinge», so der zweite Kläger, Kenny Smith. Oft seien bei diesen Gelagen mit Alkohol und Drogen wie Ketamin auch Munition oder Feuerlöscher ins offene Feuer geworfen worden. Die Explosionen hätten jeweils für grosses Gejohle gesorgt. «Es gab nicht jede Nacht Party, aber immer wieder», sagt Smith gegenüber ABC News.

«Ein Albtraum dort zu leben»

Ein weiterer ehemaliger Angestellter von «Jorge Scientific» bestätigt die Vorwürfe weitgehend: Kevin Carlson, der mittlerweile in Deutschland lebt, gab zu, dass er sich regelmässig Drogen spritzte, als er als Werksarzt für die Firma in Kabul war. «Es war ein solcher Albtraum dort unten zu leben, dass ich dem irgendwie entfliehen musste.» In den Unterkünften der Sicherheitsfirma habe es «einen massiven Alkohol- und Dorgenkonsum» gegeben.

«Jorge Scientific», besorgt um die Aufkündung ihrer Milliarden-Verträge mit der US-Regierung, beeilt sich zu versichern, dass mehrere Angestellte aus Kabul abgezogen und entlassen worden seien. Dazu gehörten alle drei Männer aus dem Skandalvideo. Dennoch hat die US-Armee eine Untersuchung eingeleitet.

«Das Bild der arroganten Amerikaner»

Bis Ende 2014 wollen die Nato-Truppen aus Afghanistan abziehen. Dazu gehören auch die 68 000 US-Soldaten, die zur internationalen Afghanistan-Truppe ISAF gehören. Ein strategisches Abkommen zwischen Afghanistan und den USA aber sieht vor, dass die USA auch in den kommenden Jahren die afghanischen Sicherheitskräfte ausbilden, demokratische Strukturen stärken und die Menschenrechte voranbringen wollen.

Im Rahmen ihrer Abzugsstrategie setzen die USA also noch so gerne auf Sicherheitsfirmen wie «Jorge Scientific». Bereits 2010 waren gemäss US-Verteidigungsministerium insgesamt 112 000 Söldner solcher Sicherheitsfirmen in Zusammenarbeit mit der US-Armee in Afghanistan. Hier sollen sie in erster Linie Personal, Konvois und militärische Einrichtungen bewachen.

Auf das Skandal-Video von «Jorge Scientific» angesprochen, sagt ein Sprecher der ISAF gegenüber «ABC News»: «Stimmen diese Vorwürfe, sollte diese Firma so schnell wie möglich aus Afghanistan verschwinden.» Es sei genau dieses Benehmen von US-Amerikanern in Afghanistan, das die Wut der Einheimischen immer mehr anfache: «Kultur und lokale Bräuche werden nicht respektiert. So etwas nährt das Bild der arroganten Amerikaner enorm.»

(gux)>

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Obama macht den Imperialismus weiter, wie ihn Bush angefanagen hat:

Welt online,
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25.11.2012: <Nach 2014: 10.000 US-Soldaten sollen in Afghanistan bleiben>

aus: Welt online; 1.12.2012;
http://www.welt.de/politik/ausland/article111491357/10-000-US-Soldaten-sollen-in-Afghanistan-bleiben.html

<Auch nach dem Abzug 2014 sollen noch US-Soldaten in Afghanistan bleiben, um afghanische Truppen auszubilden. Einem Bericht zufolge werden es 10.000 Mann sein. Experten fordern jedoch eine höhere Zahl.

Die US-Regierung will einem Bericht der Zeitung "Wall Street Journal" zufolge nach dem Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan Ende 2014 rund 10.000 Soldaten am Hindukusch belassen. Unter Berufung auf nicht namentlich genannte ranghohe US-Regierungsmitarbeiter berichtete die Zeitung, dass die Pläne den Forderungen des US-Oberkommandierenden in Afghanistan, General John Allen, entsprächen.

Allen hatte eine Truppenstärke von 6000 bis 15.000 Soldaten empfohlen, wie die Zeitung weiter berichtete. Experten gingen jedoch davon aus, dass für die Erfüllung der Aufgaben nach 2014 etwa 30.000 Soldaten nötig seien. Die US-Soldaten sollen afghanische Truppen ausbilden und gegen Extremisten vorgehen.

Derzeit sind rund 67.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert, hinzu kommen 37.000 NATO-Soldaten und insgesamt 337.000 afghanische Soldaten und Polizisten. Mitte November begannen die USA und die afghanische Regierung mit Gesprächen über die nach dem Abzug 2014 in Afghanistan verbleibenden US-Truppen.

Präsident Hamid Karsai ist dem Vernehmen nach bereit, US-Soldaten im Land weiter zu belassen. Nach Informationen des "Wall Street Journal" ist jedoch eine der Kernforderungen Karsais, dass die US-Soldaten afghanischer Gerichtsbarkeit unterstellt werden.

AFP/smb>

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15.4.2013: Buch "The Way of the Knife" enthüllt: Pakistans Regierung billigte die "US"-Drohnenangriffe

aus: 20 minuten online:
Brisante Enthüllung: Die CIA und Pakistans fatale Drohnen-Lüge; 15.4.2013;
http://www.20min.ch/ausland/dossier/alkaida/story/31456312

<Pakistanische Frauen protestieren in der Stadt Peshawar gegen die US-Drohnenangriffe.

von Peter Blunschi -

«The Way of the Knife»: Ein neues Buch enthüllt, warum Pakistan die Drohnenangriffe der USA erlaubt und wie die CIA vom Geheimdienst zur Tötungsmaschine wurde.

Nek Muhammad sass beim Abendessen, als das Unheil vom Himmel kam. Am 18. Juni 2004 traf ein Geschoss das Haus des pakistanischen Dschihadisten in den Bergen von Süd-Wasiristan. Muhammad, vier weitere Kämpfer und zwei Kinder kamen ums Leben. Die pakistanische Armee übernahm sofort die Verantwortung und behauptete, sie habe auf das Anwesen gefeuert. «Das war eine Lüge», schreibt der «New York Times»-Journalist Mark Mazzetti. Nek Muhammad war das Opfer einer amerikanischen Predator-Drohne geworden. 

Es war die erste von vielen «gezielten Tötungen» durch US-Drohnen in Pakistan, und sie traf nicht einen Al-Kaida- oder Taliban-Kommandeur. Nek Muhammad kämpfte gegen die Regierung von Militärherrscher Pervez Musharraf, die er als USA-hörig betrachtete. Dabei hatte Musharraf jahrelang die Einsätze von US-Drohnen in Pakistan abgelehnt. Nun machte der Geheimdienst CIA seinem pakistanischen Pendant, dem ISI, ein Angebot: Man werde Muhammad töten, wenn Pakistan im Gegenzug Angriffe mit Kampfdrohnen gegen Amerikas Feinde auf seinem Gebiet zulasse. In geheimen Verhandlungen wurde der Deal besiegelt.

Pakistan dementiert

So schildert es Mark Mazzetti in seinem Buch «The Way of the Knife», das diese Woche erschienen ist. Sinngemäss übersetzt bedeutet der Titel «Mit dem Skalpell». Gemeint ist die «Obama-Doktrin», kostspielige und chaotische Kriege durch «chirurgische» Angriffe mit Drohnen und Spezialeinheiten wie die Navy Seals zu ersetzen. Für Mazzetti eine zweischneidige Sache: Die neue Strategie schaffe «im gleichen Mass Feinde, wie sie diese auslöscht». Und sie habe die Schwelle zur Kriegsführung gesenkt, denn die USA könnten so einfach wie nie in ihrer Geschichte «tödliche Operationen am Ende der Welt» durchführen.

Das Buch sorgt für Aufsehen, besonders in Pakistan. Denn bis heute verurteilt die Regierung offiziell die US-Drohneneinsätze. Das Aussenministerium in Islamabad erklärte, die Beschreibungen des Geheimdeals würden «jeder Grundlage entbehren». Die Drohnenangriffe sind in der Bevölkerung extrem unpopulär, regelmässig kommt es zu Protesten. Im Grenzgebiet zu Afghanistan, wo die Angriffe stattfinden, leiden die Menschen unter Panikattacken und anderen psychischen Problemen. Musharraf räumte am Freitag in einem CNN-Interview immerhin ein, die Einsätze seien «in Einzelfällen» genehmigt worden.

Paramilitärische Organisation

Doch auch in den USA trifft das Buch einen Nerv. Zwar zeigen Umfragen, dass die Bevölkerung die Tötungen mehrheitlich unterstützt. Doch das Thema wird zunehmend kontrovers diskutiert, auch in der Politik. Das Unternehmen Pitch Interactive veröffentlichte kürzlich eine Grafik, die alle bisherigen 366 Drohnenangriffe in Pakistan anschaulich darstellt. Recherchen der McClatchy-Mediengruppe zeigen zudem, dass sich die Einsätze nicht wie von der Regierung Obama behauptet gegen hochrangige Al-Kaida- und Taliban-Mitglieder richteten, sondern überwiegend gegen «andere Militante» und «ausländische Kämpfer».

Im Zentrum von «The Way of the Knife» steht die Rolle der CIA. Ihre Aufgabe wäre eigentlich das Sammeln von geheimen Informationen, doch im Zug des «Kriegs gegen den Terror» verwandelte sich «ein Spionagedienst aus dem Kalten Krieg in eine paramilitärische Organisation», schreibt Mazzetti. Er schildert, wie es dazu kam: Während die Verhandlungen in Pakistan noch liefen, verfasste CIA-Generalinspekteur John Helgerson einen internen Bericht zu den Geheimgefängnissen und dem Verhörprogramm von Terrorverdächtigen.

Töten durch Fernbedienung

Dieser kam zu einem verheerenden Fazit: Methoden wie Waterboarding und Schlafentzug würden gegen die UNO-Antifolterkonvention verstossen, an den Verhören beteiligte CIA-Agenten könnten strafrechtlich verfolgt werden. Ein Funktionär habe eingeräumt, seine Leute könnten wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden. Die «Agency» suchte einen Ausweg und fand ihn in den bewaffneten Drohnen: Terrorverdächtige sollten nicht mehr gefasst und auf unbestimmte Zeit eingesperrt, sondern mit «gezielten Tötungen» eliminiert werden. «Das Töten mit Fernbedienung war die Antithese zur schmutzigen, intimen Verhörarbeit», hält der Autor fest.

Damit wurde die bislang gültige Doktrin über Bord geworfen: 1975 hatte ein Kongressbericht zahlreiche Attentatsversuche der CIA auf ausländische Oberhäupter wie Kubas Revolutionsführer Fidel Castro enthüllt. Präsident Gerald Ford verbot darauf dem Geheimdienst solche Tötungsmissionen. Mit dem 11. September 2001 wurde dies gegenstandslos - trotz interner Bedenken. CIA-Chef George Tenet meinte, er sei nicht sicher, ob ein Spionagedienst wirklich bewaffnete Drohen fliegen solle. Vizedirektor John McLaughlin warnte vor dem «Kulturwandel», der mit der «Lizenz zum Töten» einher ging.

Den Arabischen Frühling verschlafen

Mehr als zehn Jahre danach scheinen sie recht zu bekommen, denn während die Agenten per Joystick die Flugkörper steuerten, wurden sie von Entwicklungen wie dem Arabischen Frühling überrumpelt. «Die CIA hat Tunesien verschlafen. Sie hat Ägypten verschlafen. Sie hat Libyen verschlafen», zitiert das Buch ein hohes Mitglied der Regierung Obama. Und Syrien, fügt der Terrorismus-Experte Peter Bergen in seiner Besprechung von «The Way of the Knife» für die «Washington Post» an. Dabei brauche die Regierung genau darüber Informationen, um sich auf eine Zukunft ohne Baschar Assad vorzubereiten.

Der neue CIA-Direktor John Brennan hat angekündigt, er wolle den Geheimdienst zurückführen zu seiner traditionellen Rolle der Informationsbeschaffung und Analyse. Es wäre eine seltsame Ironie, denn zuvor war Brennan der Antiterror-Berater von Präsident Barack Obama. In dieser Funktion galt er als Architekt des Drohnenkriegs, der den USA nicht nur in Pakistan Bauchweh bereitet, sondern zunehmend auch im eigenen Land.>

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Der
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29.4.2013: CIA besticht die Regierung Afghanistans mit einem Koffer voller Geld: <CIA trug Koffer voll Geld in afghanisches Präsidialamt>

aus: Der Standard online; 29.4.2013;
http://derstandard.at/1363709454948/CIA-trug-Koffer-voller-Geld-ins-afghanische-Praesidialamt

<Im Büro des afghanischen Präsidenten Karzai soll die CIA jahrelang Geldkoffer abgeladen haben.

Bericht: US-Auslandsgeheimdienst wollte sich Einfluss erkaufen - Geld ging an Warlords und landete eventuell auch bei den Taliban.

Kabul/Washington - Die CIA hat einem Bericht der "New York Times" zufolge über Jahre hinweg etliche Millionen Dollar in Koffern, Rucksäcken und Plastiksackerln in das afghanische Präsidialamt gebracht. Mit dem Geld habe sich der US-Auslandsgeheimdienst Einfluss auf Präsident Hamid Karzai sichern wollen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf jetzige und frühere Berater des Staatsoberhaupts. Die Quellen hätten nur unter Zusicherung der Anonymität über dieses Vorgehen der CIA gesprochen. 

Geld gegen Informationen

Das Geld beförderte demnach aber laut US-Regierungskreisen die Korruption und machte lokale Machthaber in Afghanistan noch stärker. "Die wichtigste Ursache für Korruption waren die Vereinigten Staaten", zitierte das Blatt aus den Kreisen. Mit den Zahlungen hätten die USA ein Räderwerk von Warlords und bestechlichen Politikern am Laufen gehalten, das zum Teil Personen und Organisationen inkludiert, die Kontakt zu den Taliban haben, berichtete die Zeitung. Das Geld habe damit genau das Gegenteil dessen bewirkt, was US-Diplomaten und -Militärs seit Jahren zu erreichen versuchten.

Grundsätzlich ist der Austausch von Geld gegen Informationen in Geheimdienstkreisen nichts Ungewöhnliches. Die Praxis, Geldkoffer ins Präsidialamt zu tragen, ist allerdings bemerkenswert. Die Geldlieferungen hätten 2002 begonnen, nachdem Präsident Karzai um Geld gebeten habe, um sich die Loyalität der Warlords sichern zu können, hieß es. Neben den USA habe auch der Iran Geld im afghanischen Präsidialamt abgeliefert.

Kein Kommentar der CIA

Der Zeitung zufolge gibt es keine Beweise dafür, dass Karzai selbst das Geld erhielt. Die Zahlungen seien von seinem Nationalen Sicherheitsrat abgewickelt worden. Die CIA lehnte eine Stellungnahme ab, das US-Außenministerium ließ den Bericht zunächst unkommentiert.

Die USA bereiten derzeit den Rückzug aus Afghanistan vor. Nach dem Abzug der Kampfeinheiten sollen die afghanischen Streitkräfte und die Polizei für die Sicherheit verantwortlich sein. Beide erhalten jedes Jahr Milliardenhilfen von internationalen Geldgebern. Sie bekommen dennoch nur schwer Nachwuchs. Außerdem desertieren viele Mitglieder der Sicherheitskräfte. (APA/red, derStandard.at, 29.4.2013)>

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n-tv
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29.5.2013: <Britische Armee hält Gefangene ohne Anklage fest: Das afghanische Guantánamo>

aus: n-tv online; 29.5.2013;

http://www.n-tv.de/politik/Das-afghanische-Guantanamo-article10728991.html

<In der afghanischen Provinz Helmand soll die britische Armee bis zu 90 Gefangene ohne gerichtliche Grundlage festhalten - teilweise seit über 14 Monaten. Anwälte der Betroffenen vergleichen Camp Bastion bereits mit dem US-Gefangenenlager Guantánamo.

Die britische Armee hält einem Bericht der BBC zufolge afghanische Häftlinge ohne offizielle Anklage gefangen. Der Sender stützt sich auf Aussagen von Anwälten der Betroffenen. Das Verteidigungsministerium in London bestätigte den Bericht im Kern, wies jedoch Vorwürfe der Rechtswidrigkeit zurück.

Anwälte von acht Betroffenen wandten sich an britische Gerichte, die über die Fälle entscheiden sollen. Die Gefangenen würden teils seit 14 Monaten gefangen gehalten, ohne dass ihnen eine Anklage unterbreitet werde. Sie verglichen die Vorgänge in der britischen Armee mit dem US-Gefangenenlager Guantánamo.

"Deutlich mehr, als uns lieb ist"

Den Vorwürfen zufolge sollen im Camp Bastion in der afghanischen Provinz Helmand bis zu 90 Gefangene ohne gerichtliche Grundlage gefangen gehalten werden. Das britische Verteidigungsministerium erklärte, die Armee halte keine Gefangenen illegal fest. Nach britischem Recht können Menschen bis zu 96 Stunden ohne Gerichtsurteil festgenommen werden - in Ausnahmefällen auch länger.

Der britische Verteidigungsminister Philip Hammond bestätigte, dass seine Armee 80 bis 90 Gefangene in Camp Bastion festhalte. "Es sind deutlich mehr, als uns lieb ist", sagte Hammond. Ihre Freilassung würde britische Soldaten gefährden, sagte er der BBC. Teilweise werde von den Anwälten der Betroffenen die Übergabe an die afghanischen Behörden verhindert.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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Spiegel online, Logo

20.6.2013: Nach 12 Jahren Bomben und Morden: Verhandlungen zwischen den kriminellen "USA" und den Taliban

aus: Spiegel online: US-Verhandlungen mit Taliban: Die Kapitulation des Westens in Afghanistan; 20.6.2013;
http://www.spiegel.de/politik/ausland/usa-und-afghanistans-regierung-verhandeln-mit-den-taliban-in-doha-a-906850.html

<Eine Analyse von Christoph Sydow

Nach zwölf Jahren Krieg, Tausenden Toten und erbitterten Kämpfen wollen die USA mit den Taliban über Frieden reden. Für den Westen zählt dabei nur eines: der geräuschlose Rückzug. Doch für Frauen und Minderheiten am Hindukusch brechen dunkle Zeiten an.

Hamburg - Was wurde damals über Kurt Beck gespottet! Die Union äußerte sich entsetzt, Afghanistans Außenminister Spanta warf ihm Ahnungslosigkeit vor. Im April 2007 hatte der damalige SPD-Chef eine Friedenskonferenz für Afghanistan angeregt, an der alle am Hindukusch relevanten Gruppen beteiligt werden müssten - auch die Taliban.

Sechs Jahre später wird Becks Idee in die Tat umgesetzt. Am Dienstag eröffneten die Taliban feierlich ihr Verbindungsbüro in Katars Hauptstadt Doha. In dem Golfstaat wollen die Islamisten Friedensgespräche führen - mit der afghanischen Regierung und dem Weißen Haus. Hamid Karzai ziert sich noch, doch die Verhandlungen zwischen Taliban und US-Regierung sollen in den nächsten Tagen aufgenommen werden.

Geheimgespräche zwischen den Konfliktparteien laufen schon seit einigen Jahren, mehrfach trafen Vermittler auch in Deutschland zusammen. Doch nun werden die Taliban erstmals seit Beginn des internationalen Militäreinsatzes am Hindukusch 2001 offiziell mit am Verhandlungstisch sitzen. Bei den bisherigen Afghanistan-Konferenzen, die seither in unregelmäßigen Abständen abgehalten wurden, waren die Extremisten noch außen vor geblieben.

Gibt es "gemäßigte Taliban"?

Doch nun haben sich die Vorzeichen geändert. Die USA und ihre Verbündeten planen den halbwegs geordneten Abzug ihrer Kampftruppen aus dem Krisenstaat. Zeitgleich mit der Eröffnung des Taliban-Büros verkündete Karzai, dass die afghanische Armee offiziell die Verantwortung für die Sicherheit im gesamten Land von der internationalen Isaf-Schutztruppe übernommen hat. Bis Ende 2014 sollen die knapp hunderttausend ausländischen Soldaten aus Afghanistan abziehen, nur Militärausbilder sollen zurückbleiben.

Die Nato-Staaten wollen dann zumindest kein völliges Chaos hinterlassen. Von den hehren Zielen, die 2001 vom Westen für Afghanistan ausgegeben wurden - Demokratie, Menschenrechte, verantwortliche Regierungsführung - haben sich die Isaf-Staaten ohnehin längst verabschiedet. Solange die Taliban künftig darauf verzichten, ihren Herrschaftsbereich zum Rückzugsraum für internationale Terroristen zu machen, dürfen sie dort schalten und walten, haben die USA signalisiert.

Die oft geäußerte Unterscheidung zwischen "gemäßigten" und "radikalen" Taliban verläuft heute genau entlang dieser Grenze - zwischen jenen, die mit Hilfe von al-Qaida ein islamisches Weltreich errichten wollen, und jenen, denen die Macht in Kabul reicht.

Sie alle treten die Rechte von Frauen und Minderheiten mit Füßen. So zeichnet die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch schon jetzt ein düsteres Bild für die Zukunft der Frauenrechte in dem Land. Auch Amnesty International beklagt umfangreiche Verstöße gegen die Menschenrechte. Vor allem Frauen und Mädchen seien immer wieder Gewalt ausgesetzt, so der Jahresbericht der Organisation.

Taliban düpieren Karzai

Besonders im Grenzgebiet zu Pakistan im Osten des Landes haben die Taliban de facto die Kontrolle längst übernommen und bauen auf, was sie für eine gerechte islamische Ordnung halten. Diese setzen sie auch mit dem Schwert durch. Erst in der vergangenen Woche köpften die Extremisten in der Provinz Kandahar zwei Kinder, die sie beschuldigten, für die afghanischen Sicherheitskräfte zu spionieren. Einen Tag später verübten sie vor dem Obersten Gericht im Herzen Kabuls den schwersten Anschlag seit mehr als einem Jahr.

Wie schlimm es um die Sicherheitslage steht, belegt eine Studie der Bundeswehr von Ende Mai. Demnach stieg die Zahl die Anschläge auf Truppen und Zivilisten im Jahr 2012 um rund 25 Prozent.

Entsprechend selbstbewusst treten die Taliban inzwischen auf. Bei der Eröffnung ihrer Vertretung in Doha posierten ihre Vertreter unter einem Banner mit dem Schriftzug "Islamisches Emirat Afghanistan". Diese Bezeichnung trug das Land bereits zwischen 1996 und 2001, als die Taliban in Kabul die Kontrolle innehatten. Für Karzai war der Auftritt ein Affront - die Aufständischen präsentierten sich ungeniert als Parallelregierung, mit der sich der Präsident nun über die Verteilung der Macht verständigen solle.

Doch auch unter den Taliban sind die Verhandlungen mit der afghanischen Regierung umstritten. Bislang hatten sie Gespräche mit Karzais Vertretern stets abgelehnt, weil der Präsident in ihren Augen ohnehin nur eine Marionette der Amerikaner ist.

Taliban sollen afghanische Verfassung anerkennen

Besonders das mächtige Haqqani-Netzwerk hat den Gesprächen nur halbherzig seine Unterstützung zugesagt. Dieser Zweig der Taliban, der für viele Anschläge in Afghanistan und Pakistan verantwortlich gemacht wird, hat auch einen US-Soldaten in seiner Gewalt. Seit Juni 2009 befindet sich Bowe Bergdahl in der Gefangenschaft der Extremisten - nun verlangen sie die Entlassung afghanischer Guantanamo-Häftlinge im Austausch für seine Freilassung.

Auf Seiten der Taliban wurde die Gesprächsinitiative maßgeblich von der sogenannten Quetta-Schura vorangetrieben. Dieses Gremium, das hauptsächlich von Pakistan aus agiert, gilt als Führungsriege der Bewegung. An seiner Spitze soll noch immer Mullah Mohammed Omar stehen - jener Mann, den die USA und die afghanische Nordallianz 2001 von der Macht in Kabul vertrieben.

Möglich, dass er dort bald wieder sitzt. Denn am Ende der Verhandlungen soll eine afghanische Regierung stehen, an der die Taliban beteiligt sind. Dafür müssten diese sich zur afghanischen Verfassung von 2004 bekennen, fordern Karzai und Obama. Die Islamisten erkennen jedoch nur eine Schrift als Verfassung an, die 1300 Jahre alt ist: den Koran. Das macht eine Verständigung schwer.

Ein Erfolg der Gespräche wird maßgeblich von Pakistan abhängen. Regierung und Militär in Islamabad, allen voran der Geheimdienst ISI, üben noch immer großen Einfluss auf die Taliban aus. Pakistan hat mehrfach erklärt, seine "legitimen Interessen in Afghanistan" müssten auch nach einem Abzug der Isaf-Truppen geschützt werden. Die Verhandlungen in Doha werden daher zu einem Durchbruch führen, wenn Afghanistans großer Nachbar mit den Ergebnissen zufrieden ist.>

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Focus online, Logo

23.6.2013: Taliban ermorden in Pakistan 10 Bergsteiger als Rache für Drohnenmorde der kriminellen "USA"

aus: Focus online: PakistanZehn ausländische Bergsteiger von Taliban ermordet; 23.6.2013;
http://www.focus.de/panorama/welt/pakistan-zehn-auslaendische-bergsteiger-von-taliban-ermordet_aid_1023459.html

<Am Basislager des Nanga Parbat haben radikalislamische Taliban elf Menschen erschossen. Unter den Toten sind zehn ausländische Touristen. Kurz vor dem Aufstieg auf den bei Europäern beliebten Gipfel stürmten die Terroristen das Hotel und töteten die Bergsteiger.

Taliban-Kämpfer haben im Norden Pakistans das Basislager des Berges Nanga Parbat gestürmt und zehn ausländische Alpinisten getötet. Vier Ukrainer, drei Chinesen, ein Russe, ein Litauer und ein Nepalese seien ermordet worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Auch ein pakistanischer Helfer sei im Hochgebirge des Bezirks Diamir in der Region Gilgit-Baltistan getötet worden. Es ist der erste Angriff auf ausländische Bergsteiger in der Gegend.

Ein Chinese habe den Angriff überlebt, sagte Innenminister Chaudry Nisar Ali Khan, ohne weitere Details zu nennen. Zu dem Mordanschlag bekannte sich die Dachorganisation der pakistanischen Taliban (TTP). Taliban-Sprecher Ehsanullah Ehsan erklärte in einer Textnachricht an Journalisten, die TTP-Untergruppierung Jundullah Hafsa haben den Angriff ausgeführt. „Die Touristen wurden von den Taliban getötet.“

„Sie sind Ungläubige“

Ehsan nannte das Blutbad eine Racheaktion für die Tötung von Wali ur Rehman. Der TTP-Vizechef war Ende Mai bei einem Drohnenangriff in der Region Nord-Waziristan getötet worden. „Wir haben damit eine Nachricht an die internationale Gemeinschaft gesandt, dass die USA mit den Drohnenangriffen aufhören müssen.“

Die schiitenfeindliche Jundullah begründete den Anschlag anders: „Sie (die Ausländer) sind Ungläubige. Sie wollen dem Islam schaden, und wir werden sie angreifen, wo immer wir können“, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. In Gilgit-Baltistan kommt es oft zu Zusammenstößen zwischen sunnitischen Extremisten und der schiitischen Minderheit.

Alle Expeditionen werden abgebrochen

Innenminister Khan sagte, die Täter seien in Uniformen der paramilitärischen Grenztruppen kurz nach Mitternacht in das Basislager in der Region nahe der Grenze mit China eingedrungen. Nach Angaben von Veranstaltern der Expeditionen waren die Opfer in Zelten untergebracht und warteten auf den Aufstieg auf den neunthöchsten Berg der Welt. Die Leichen wurden in die Hauptstadt Islamabad überführt.

Die Veranstalter teilten mit, alle Expeditionen am Nanga Parbat würden abgebrochen. Die 51 Bergsteiger aus 18 Nationen, die derzeit auf dem Berg seien, seien zum Abstieg aufgefordert worden. Sie sollten voraussichtlich am Montag ausgeflogen werden. Pakistanische Sicherheitskräfte suchten nach den Angreifern. Ein Polizeisprecher sagte, Kräfte am Boden würden von Kampfhubschraubern unterstützt.

Auswärtiges Amt erlässt „Teilreisewarnung“

Premierminister Nawaz Sharif verurteilte den Anschlag. „Wir tun alles, um Pakistan sicher für Touristen zu machen“, erklärte Sharif. Die neu gewählte Regierung bezeichnet die US-Drohnenangriffe als kontraproduktiv und fordert ihr Ende.

Die Region Gilgit-Baltistan ist beliebt bei ausländischen Bergsteigern. Wie der pakistanische Alpinclub mitteilte, wurde Gilgit-Baltistan im Vorjahr von 90 Expeditionen besucht. Etwa 90 Prozent der Bergsteiger seien Europäer.

Das Auswärtige Amt hat für Pakistan eine „Teilreisewarnung“ erlassen. Darin wird vor Reisen in die Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, in die Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan und in die Provinz Balochistan gewarnt. Zu Gilgit-Baltistan hieß es vor dem Anschlag, dort führten „latente Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten gelegentlich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Westliche Ausländer sind bislang nicht Ziel der streitenden Gruppen.“

mp/dpa>

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26.6.2013: Alkoholproblem bei deutschen Truppen - eigene Bars - bis 2 Promille - aus Langeweile

aus: Westdeutsche Zeitung online: Bundeswehr kämpft mit dem Alkoholproblem; 26.6.2013;
http://www.wz-newsline.de/home/politik/inland/bundeswehr-kaempft-mit-dem-alkoholproblem-1.1354579

Kommandeur in Afghanistan greift nach Exzessen durch. Es gibt Einheiten, die eigene Bars betreiben.

Berlin/Masar-i-Scharif. Die Bundeswehr hat in Nordafghanistan offenbar ein Alkoholproblem. Wie nun bekanntwurde, hat der Kommandeur, Generalmajor Jörg Vollmer, seit Mitte Februar 17 Disziplinarmaßnahmen wegen Trunkenheit im Einsatz verhängt. Das war meist mit einer hohen Geldstrafe für die Betroffenen verbunden. In 14 weiteren Fällen waren die Vergehen wegen Alkoholmissbrauchs aber so groß, dass die Soldaten ihren Einsatz abbrechen mussten und nach Deutschland versetzt wurden.

Toter Soldat hatte zwei Promille Alkohol im Blut

Trauriger Höhepunkt der jüngsten Fälle: Ein Soldat, der sich kürzlich im Feldlager Masar-i-Sharif mutmaßlich selbst erschoss, hatte zwei Promille Alkohol im Blut. Bei einem weiteren alkoholisierten Soldaten löste sich ein Schuss aus der Waffe und traf das Bett eines Kameraden. Dabei wurde niemand verletzt.

Gerade weil die Verbindung von Alkohol und geladenen Waffen so gefährlich ist, gibt es klare Regeln. Generell gilt die „Zwei-Dosen-Regelung“, wonach jeder Soldat pro Tag nach Dienstschluss höchstens zwei Dosen Bier à 0,5 Liter oder das entsprechende Äquivalent in Wein trinken darf. Der Verzehr wird auf Rationskarten festgehalten. In den Lagern der Einsatzgebiete sind die alkoholischen Getränke meist erheblich günstiger als in Deutschland. Ein Bier ist schon für unter einem Euro zu haben.

Viele Soldaten verzichten aber auch ganz auf Alkohol

Die große Mehrheit der Soldaten geht Beobachtungen zufolge verantwortungsvoll mit Alkohol um. Eine große Zahl verzichtet während des meist viermonatigen Einsatzes komplett darauf. Doch es ist ein offenes Geheimnis, dass es auch Soldaten gibt, die ihre Rationen sammeln, um über die Stränge zu schlagen. Einige Vorgesetzte tolerieren Grenzübertretungen, um die Stimmung hochzuhalten – die Soldaten sollen Druck ablassen können.

Logistikeinsatz bedeutet vor allem eines – Langeweile

So werden neben den allgemeinen Kneipen auch eigene Bars betrieben. Einheiten, die auf gefährlichen Patrouillen waren, feiern die Rückkehr ins sichere Lager mitunter feuchtfröhlich. „Wenn man eine Party machen will, kann man das auch“, berichtet ein Soldat. Doch auch das Gegenteil ist als Motiv der Fall: Gerade in Masar-i-Scharif ist der Kampfeinsatz zu einem reinen Logistikeinsatz geworden. Für viele Soldaten bedeutete das vor allem eines: Langeweile.>

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Facebook online, Logo

4.9.2013: Pro Woche werden 100 Polizisten ermordet

aus: Facebook: Alternative für Deutschland (AfD)

<AFGHANISTAN

Laut dem afghanischen Innenministerium wurden in Afghanistan seit März 2013 mindestens 1.792 Polizisten getötet, fast doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Das Verteidigungsministerium Afghanistans veröffentlicht seit einiger Zeit gar keine Verlustzahlen mehr. US-General Joseph Dunford erklärte vergangenen Montag, dass die durchschnittlichen Verluste der afghanischen Sicherheitskräfte insgesamt mehr als 100 Mann pro Woche betrügen.

Diese Zahlen machen deutlich, dass die Befriedung Afghanistans offenbar weitgehend gescheitert ist. Wenn Deutschland wirklich am Hindukusch verteidigt wird, dann sollten wie uns jetzt – mehr als zehn Jahre nach dem Beginn des Afghanistaneinsatzes – wirklich Sorgen machen. Die Zahlen zeigen auch, dass Militärinterventionen in Ländern, die uns kulturell fremd sind, immer das gleiche Problem haben: Der Westen kommt schnell rein und weiß nicht, wie er wieder herauskommen soll. Gerade im Hinblick auf die drohende Syrienintervention sollten wir die Erfahrungen in Afghanistan nicht vergessen.>

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25.9.2013: Die Medien haben über Afghanistan alles erstunken und erlogen - Irakkrieg

http://www.youtube.com/watch?v=0_PA7S_KdMc

Hörstl:

-- tanzende Afghanen waren nur in einer Hotellobby für 50 Dollar
-- kaum eine Frau läuft ohne Schleier rum
-- einige Schulen wurden gebaut
-- insgesamt sind die "Erfolge" absolut bescheiden

-- früher wurden Journalisten bei groben Lügen entlassen, heute ist es kaum mehr möglich, als Journalist zu überleben, wenn niemand lügt

-- Hörstl kündigt von der ARD, weil laufend nur gelogen wird
-- der Intendant der ARD verbietet, die wirklichen Palästinenser in Palästina zu senden - und da war Schluss

-- manche Leute verlassen ARD oder ZDF "aus Gewissensgründen", aber in Wahrheit haben sie nur bestimmte Beförderungen nicht erhalten

-- Geheimdienste wissen, wie die Bomben in Afghanistan gebaut werden, es wird nicht eingeschritten
-- der Bundeswehrbeauftragte gibt keine Antwort
-- es müssen hohe Schutzgelder gezahlt werden
-- die Bundesregierung lässt gezielt Soldaten sterben

-- General McCristel wusste über Al Qaida im Irak Bescheid und hat den dortigen Al Qaida-Chef mit Bomben getötet

-- Londoner U-Bahn-Anschlag ist gelogen, die Bomben waren in den Schächten der U-Bahn, es war eine Übung, und die Bomben wurden von der Regierung gelegt

-- der Al Qaida wurde in den "USA" ein grosse Waffenfabrik übergeben

-- die Anschläge von Madrid wurden im Vornherein schon beobachtet, von 12 Mitwirkenden waren 5 Polizeispitzel, die Sprengstoffübergabe wurde von der Polizei live mitverfolgt, also war der Anschlag von Madrid eine klare Polizeiaktion

-- die Politik lässt Terroranschläger veranstalten, um einen Terrorregime zu rechtfertigen, um die Einschränkung von bürgerlichen Freiheiten zu rechtfertigen,

-- gleichzeitig herrschen Grossbanken mit ihren Hedge-Fonds über die ganze Welt und können Angst verbreiten

-- die Weltbevölkerung kann in Kriege verwickelt werden, aber auf jeden Fall finanziell geschädigt werden

Die "USA" haben ein Terror-Management aufgebaut, über alle Grenzen hinweg, es wird internationales Chaos dort angerührt, wo wertvolle "Assets" liegen, also Energie-Rohstoffe zum Beispiel oder spezielle Metalle, die man für den Computerbau braucht etc., das wird immer deutlicher.

Irakkrieg

-- der Irak stand schon immer auf der Liste der militärischen Ziele der kriminellen "USA"
-- der Bezug zum 11. September 2001 "wurde durch Suggestion hergestellt, indem man immer über Terror berichtete, und dann gleich danach kam die Irak-Story"
-- durch diese Suggestion hat das Publikum schliesslich angenommen, Saddam Hussein habe etwas mit dem 11. September 2001 zu tun
-- Rot-Grün war beim Balkanverbrechen schon dabei, Schröder und Fischer haben die Teilnahme beim Irakkrieg abgelehnt
-- 2005 haben dann die "amerikanischen" Medien als Rache die Abwahl von Schröder und die Wahl von Merkel betrieben
-- und auch Jacques Chirac wurde von den "amerikanischen" Medien "fertiggemacht", nicht nochmals zur Wahl anzutreten, und Nachfolger wurde Sarkozy, ein CIA-Favorit
-- auch Guttenberg war ein CIA-Favorit
-- die Bundeswehr hat ein Dekontaminierungs-Corps geschickt zur atomaren Entseuchung, und die Bundeswehr hat im Irak auch an verdeckten Aktionen teilgenommen
-- Bundeswehrsoldaten werden weltweit bei verdeckten Aktionen eingesetzt, das ist ein Geheimnis aller deutschen Verteidigungsminister

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Welt
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22.10.2013: NATO beschliesst, ab 2014 in Afghanistan mit Kampfmissionen aufzuhören

aus: Welt online: Ab 2014: Nato verbietet Afghanistan-Soldaten das Kämpfen; 22.10.2013;
http://www.welt.de/politik/ausland/article121107952/Nato-verbietet-Afghanistan-Soldaten-das-Kaempfen.html

<Auf keinen Fall so weiter wie bisher – die Nato schränkt ab 2014 ihren Afghanistan-Einsatz radikal ein. Es soll keine Kampfmissionen mehr geben und Trainings nur noch in bewachten Ministerien.

Nach dem Abzug der Isaf-Kampftruppen Ende 2014 will die Nato ihre Afghanistan-Mission stark eingrenzen. Das geht aus einem Strategiepapier hervor, dessen Inhalte die Nato-Verteidigungsminister am Dienstag im Hauptquartier der Militärallianz in Brüssel beschließen wollen. In dem Papier wird für die Nato-Soldaten jegliche Teilnahme an Kampfmissionen und die Begleitung von Operationen der afghanischen Armee nach 2014 strikt ausgeschlossen.

Zudem sollen Trainings nur in bewachten Ministerien und Kommandozentren stattfinden. Dieses Vorgehen soll den Einsatz auf einen "minimalen Risiko-Level" begrenzen, heißt es in den Dokumenten, die "Spiegel online" vorliegen.

Die Verteidigungsminister der 28 Nato-Staaten beraten am Dienstag auch über eine engere Zusammenarbeit ihres Militärs. Damit sollen Grundsatzbeschlüsse über eine bessere Aufgabenteilung und den gemeinsamen Einsatz von Soldaten in die Praxis umgesetzt werden, sagten Diplomaten. Nach dem Auslaufen des Kampfeinsatzes in Afghanistan Ende 2014 will die Nato die Fähigkeit zur Zusammenarbeit der nationalen Streitkräfte vor allem durch große Manöver aufrechterhalten.

Die Minister werden in ihrem zweitägigen Treffen in Brüssel auch über die Bekämpfung von Computerangriffen und dabei vor allem über die Frage sprechen, inwieweit die Nato einzelnen Staaten helfen kann. Besprochen werden sollen auch die Themen des Nato-Gipfeltreffens im Herbst kommenden Jahres in Großbritannien.

Nato formuliert erstmals konkrete Planung

Mit dem 24-seitigen "Strategic Planning Assessment" formuliert die Nato erstmals konkret ihre Planung. Die neue Mission trägt den etwas euphorischen Namen "Resolute Support" ("Entschlossene Unterstützung"). Das Papier nennt zwar keine Zahlen für das künftige Nato-Kontingent, legt aber die wichtigsten Eckpunkte für den Einsatz nach 2014 fest.

Als "notwendige Voraussetzung" für die Mission fordern die Verteidigungsminister eine gültige UN-Resolution und ein formales Truppenabkommen, das die Immunität der internationalen Soldaten garantieren soll. Über diese beiden Punkte gibt es seit Monaten Streit mit der Regierung von Afghanistans Präsident Hamid Karsai, der sich zunehmend störrisch zeigt.

Das Dokument spiegelt den Unwillen der Nato-Nationen wider, sich mit der Trainingsmission in Afghanistan in eine neue, möglicherweise verlustreiche Operation ziehen zu lassen.

Das Dossier schreibe vor, dass das Engagement in Afghanistan nicht als "schlichte Weiterführung der bisherigen Nato-Mission interpretiert werden kann". Laut "Spiegel online" dürfen sich Ausbilder künftig auf keinen Fall an Anti-Terror-Operationen beteiligen. Auch wolle sich die Nato auf keinen Fall beim Kampf gegen die florierende Drogenindustrie am Hindukusch beteiligen.

dpa/leu>

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Spiegel online, Logo

27.10.2013: Afghanistan-Abzug 2014: "Christliche" "Investitionen" bleiben ohne Aufsicht

aus: Der Spiegel online: Afghanistan-Hilfen: Milliarden-Investments ohne Aufsicht; 27.10.2013;
http://www.spiegel.de/politik/ausland/truppenabzug-aus-afghanistan-bedeutet-kontrollverlust-ueber-hilfsgelder-a-930233.html#ref=rss

<Von Frank Patalong

Im nächsten Jahr beginnt der Rückzug aller internationalen Truppen aus Afghanistan, doch die Aufbauhilfen fließen weiter: Milliarden Dollar, über deren sachgerechten Einsatz bisher das US-Militär wacht. Es gilt als sicher, dass erhebliche Summen künftig in den falschen Taschen landen.

In den USA wächst die Sorge darüber, wie ab 2014 die Kontrolle über den sachgerechten Einsatz von Hilfsgeldern und Aufbaubeihilfen für Afghanistan gewährleistet werden soll. Bisher sichert hauptsächlich die US-Armee die Kontrollen durch staatliche oder beauftragte Kontrolleure ab. Mit Beginn des Abzugs der internationalen Truppen 2014 wird das zunehmend schwieriger und wohl nur noch in wenigen Regionen möglich sein.

Bei der Frage nach der künftigen Absicherung solcher Kontrollen schlägt bei vielen Beobachtern inzwischen der blanke Sarkasmus durch. "Ich wäre geschockt, wenn das kein unglückliches Ende nähme", zitierte am Sonntag die "Washington Post" die demokratische US-Senatorin Claire McCaskill.

Der bittere Satz bringt die sich immer deutlicher abzeichnende Misere auf den Punkt. Mit dem Truppenabbau ab 2014 verlieren die USA die Möglichkeit, direkt zu kontrollieren, was in weiten Teilen Afghanistans mit ihren weiter fließenden Hilfs- und Aufbaugeldern geschieht. Das gilt prinzipiell auch für europäische Hilfen, wenn auch in geringerem Maße: Deutsche Gelder fließen beispielsweise vornehmlich in Regionen, die als weniger problematisch gelten als die bisher von den Amerikanern kontrollierten. Deutsche Hilfen summierten sich zuletzt auf rund 460 Millionen Euro im Jahr.

Wie groß das Problem des Kontrollverlustes ist, dokumentiert ein Bericht des Special Inspector General for Afghan Reconstruction (US-Generalinspekteur für den Wiederaufbau Afghanistans, kurz SIGAR): Rund 80 Prozent des Landes sind demnach ab 2014 für US-Kontrolleure nicht mehr erreichbar. Allein in die fünfzehn größten US-geförderten Bauvorhaben in diesen No-go-Gebieten fließen über eine Milliarde Dollar im Jahr.

Die meisten Experten gehen fest davon aus, dass ein großer Teil dieser Gelder in den falschen Taschen landen wird. Alles andere wäre tatsächlich eine Überraschung, denn das ist - aller Aufsicht zum Trotz - auch in den letzten Jahren nie anders gewesen. Divergierenden Schätzungen zufolge versickert bis zu 50 Prozent aller Afghanistan-Hilfsgelder in dunklen Kanälen.

Das betrifft nicht nur große militärische, staatliche und Infrastrukturprojekte. SIGAR, das als Aufsichtbehörde über all diese Investments installiert wurde, hat keine Ahnung, was mit rund 40 Prozent der 56 Milliarden Dollar geschehen ist, die bisher in zivile Projekte flossen.

Das Hauptproblem: Korrupte Partner und Insider

Das Gros solcher Mittel landet zumindest nicht bei den Taliban, denen es einem Isaf-Bericht von 2012 zufolge immerhin gelingt, ein paar hundert Millionen Dollar pro Jahr aus Hilfsleistungen abzuzwacken. Das verblasst aber gegen geschätzt vier Milliarden Dollar gestohlener Hilfsgelder, die im gleichen Zeitraum aus dem Land geschafft wurden. Auf den Nachrichtenseiten der SIGAR behandeln die meisten solchen Meldungen Betrugsfälle, in denen es um Täter aus dem eigenen Lager geht.

Zumindest zunächst im Land verbleibt dagegen wohl der größte Batzen abgefischter Gelder - sie landen in den Taschen korrupter Beamter und windiger Subunternehmer. Zur Liste der Betrugs-Profiteure gehören allerdings regelmäßig auch US-Firmen, Armee- und Behördenbedienstete.

Erst im Juli hatte der letzte SIGAR-Quartalsbericht für gehörige Unruhe gesorgt. Er hatte unter anderem 43 Firmen benannt, die US-Aufträge aus Aufbauhilfe-Töpfen erhalten hatten, obwohl sie Kontakte zu Taliban und anderen Aufständischen pflegten. Die zuständigen Ministerien befanden in allen Fällen die Beweislage als zu dünn, um die Verträge kündigen zu können.

Allein seit 2008 haben die USA rund 93 Milliarden Dollar für Aufbauprojekte in Richtung Afghanistan überwiesen. Jede Inventur über den Einsatz dieser Gelder fiel bisher düster bis peinlich aus.

Sopkos offener Brief: ein Dokument der Ratlosigkeit

Prognose 2014: Was von der Aufsicht bleibt

Am 10. Oktober wandte sich SIGAR-Chef John F. Sopko in einem offenen Brief an Verteidigungsminister Chuck Hagel, Außenminister John Kerry und an den USAID-Chef Rajiv Shah, in dem er Informationen einfordert, wie SIGAR künftig seinen Aufsichtsaufgaben noch gerecht werden soll. Zurzeit geht SIGAR davon aus, ab 2014 noch Zugang zu etwa 21 Prozent der afghanischen Landfläche zu haben - und zwar im Idealfall.

Sopko in seinem offenen Brief: "Uns wurde vom Außenministerium mitgeteilt, dass diese Prognose optimistisch sein könnte, vor allem, wenn sich die Sicherheitslage nicht verbessern sollte."

Von einer Besserung geht aber zurzeit niemand aus. Was bisher als mögliche Lösungen für das Kontrollproblem gehandelt wird, wirkt eher hilflos:

  • Verteidigungs-, Außenministerium und die Entwicklungshilfebehörde USAID setzen auf private Subunternehmer, um die anderen privaten Subunternehmer zu überwachen, die die Bauprojekte in Afghanistan umsetzen;
  • Der Fortschritt an größeren Projekten (Polizeikasernen, Autobahnen, ein Staudamm etc.) soll mit Satellitenfotos überwacht werden;
  • Die afghanische Regierung soll in die Pflicht genommen werden, ein wachsames Auge auf die Verwendung von Mitteln zu halten;
  • USAID plant, auch die Hilfe von Anwohnern zu mobilisieren, die Baufortschritte dokumentieren und melden könnten - ein "Crowd Sourcing"-Ansatz.

Das klingt schick, ist aber letztlich ein Offenbarungseid. Private Subunternehmer gelten seit Jahren als größtes Problem beim Versickern der Hilfsgelder - sie durch weitere Subunternehmer überwachen zu lassen, scheint nicht unbedingt naheliegend. Satellitenbilder liefern keine hinreichend aussagekräftigen Detailinformationen. Crowd-Sourcing ist ein Risiko für die Mittelgeber, wenn die kooperierenden Quellen unzuverlässig sind - und ein lebensgefährliches Risiko für solche Quellen, wenn sie zuverlässig sind.>

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n-tv
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2.11.2013: Der Drohnenmörder Obama hat in Pakistan schon wieder zugeschlagen

aus: n-tv online: Konflikte Pakistan USATaliban-Anführer bei US-Drohnenangriff in Pakistan getötet; 2.11.2013;
http://www.n-tv.de/ticker/Taliban-Anfuehrer-bei-US-Drohnenangriff-in-Pakistan-getoetet-article11653606.html

<Islamabad (dpa) - Der Chef der pakistanischen Taliban, Hakimullah Mehsud, ist nach offiziellen Angaben aus Pakistan bei einem US-Drohnenangriff getötet worden. Das teilten Sprecher sowohl des pakistanischen Militärs als auch der Taliban mit. Die pakistanischen Behörden verstärkten aus Angst vor Anschlägen die Sicherheitsvorkehrungen an öffentlichen Gebäuden, Plätzen und Bahnhöfen. Eine Bestätigung aus Washington gab es noch nicht. Die USA hatten ein Kopfgeld von bis zu fünf Millionen Dollar auf den Taliban-Führer ausgesetzt.

Quelle: n-tv.de , dpa>

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Deutsche Wirtschaftsnachrichten online,
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2.11.2013: Massenmörder Obama: Drohnen haben keine Rechtsgrundlage - das Drohnenprogramm existiert offiziell gar nicht

aus: Deutsche Wirtschaftsnachrichten online: USA: Gezielte Tötung in fremden Staaten ist längst blutige Routine; 2.11.2013;
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/02/usa-gezielte-toetung-in-fremden-staaten-ist-laengst-blutige-routine/

<Nach der Ermordung eines Taliban-Führers durch eine Drohne haben die Rebellen neue Selbstmord-Anschläge angekündigt. Die Amerikaner agieren in Pakistan ohne jegliche Rechtsgrundlage – und zwar schon seit Jahren. Sollten bei den Angriffen Zivilisten getötet worden sein, wäre das ein Kriegsverbrechen. Eine Verfolgung ist jedoch unmöglich: Offiziell existiert das US-Programm der gezielten Tötung überhaupt nicht.

Die pakistanische Regierung hat die Tötung des Taliban-Anführers Hakimullah Mehsud durch eine US-Drohne verurteilt. Informationsminister Pervez Rashid sprach am Samstag von einem Angriff der US-Regierung auf die Friedengespräche mit der Islamistengruppe. Die Provinzregierung von Khyber Pakhtunkhwa drohte mit einer Unterbrechung der Nato-Versorgungslinien ins benachbarte Afghanistan an. Kämpfer der pakistanischen Taliban versammelten sich vor Sonnenaufgang an einem geheimen Ort, um Mehsud zu beerdigen. Zu seinem Nachfolger wurde die bisherige Nummer Zwei der Taliban, Khan Said, bestimmt, der unter anderem einen Großangriff auf eine pakistanische Marinebasis 2012 organisiert haben soll.

„Die USA haben versucht, mit dieser Drohne die Friedengespräche anzugreifen“, wurde Rashid von pakistanischen Medien zitiert. Man werde jedoch nicht zulassen, dass diese scheiterten. Die Taliban hatten am Freitag erklärt, die Gespräche hätten noch nicht begonnen. Nach unbestätigten Meldungen hatte Mehsud vor seiner Tötung an einem Treffen mit 25 Taliban-Anführern teilgenommen, bei dem es um die Haltung zum Gesprächsangebot der Regierung ging. Die Regierung in Islamabad hat wiederholt die Angriffe der US-Luftwaffe und des Geheimdienstes CIA mit unbemannten Flugzeugen auf ihrem Staatsgebiet verurteilt.

Ein Sprecher der Provinzregierung von Khyber Pakhtunkhwa erklärte, das Provinz-Parlament werde am Montag darüber abstimmen, ob die Nachschubwege der Nato nach Afghanistan gekappt werden sollten. Eine der wichtigsten Versorgungsrouten läuft über den Khyber-Pass.

Mehsud war am Freitag getötet worden. Aus Furcht vor weiteren Drohnenangriffen wurde er nach Angaben von Aufständischen und Mitgliedern des pakistanischen Geheimdienstes am frühen Samstagmorgen im Schutz der Dunkelheit beigesetzt. Ein Sprecher der Islamisten-Gruppe kündigte Vergeltungsangriffe an: „Jeder Tropfen seines Blutes wird sich in einen Selbstmordattentäter verwandeln.“

Ein Geheimdienstmitarbeiter sagte, insgesamt seien bei dem Angriff in Nord-Waziristan an der Grenze zu Afghanistan mindestens 25 Menschen gestorben. Drohnen sollen anderen Informanten zufolge vier Raketen auf einen Gebäudekomplex in dem Dorf Danda Darpa Khel abgefeuert haben. Mehsud habe vor seiner Tötung an einem Treffen mit 25 Taliban-Anführern teilgenommen. Dabei sei es um ein Gesprächsangebot der Regierung gegangen. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen, weil Journalisten keinen Zugang zu den betroffenen Gebieten haben.

Mehsud war einer der meistgesuchten Männer Pakistans. Zahlreiche Anschläge mit vielen Toten sollen auf sein Konto gehen. Die USA haben ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt, weil er in einen Angriff auf einen Stützpunkt in Afghanistan verwickelt sein soll, bei dem 2009 sieben CIA-Mitarbeiter getötet wurden. Mehsud hatte im August 2009 die Führung der pakistanischen Taliban übernommen, nachdem sein Vorgänger und Mentor Baitullah Mehsud ebenfalls bei einem Drohnenangriff getötet worden war. Auch dessen Vorgänger war auf die gleiche Art zu Tode gekommen.

Der Militär-Wissenschaftler Armin Krishnan erklärte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten, dass diese Drohnen-Angriffe nicht durch das Völkerrecht gedeckt seien:

„Die USA sind die einzige verbleibende Weltmacht, und daher nehmen die USA Privilegien für sich in Anspruch, die sie anderen Staaten nicht zugestehen wollen. Unlängst hat Außenministerin Hillary Clinton nach Aussage der Washington Post erklärt, dass die USA das Recht haben, weltweit nach Gutdünken Terroristen anzugreifen. Ein Militäreinsatz in einem anderen Staat, der diesen Militäreinsatz nicht genehmigt hat, ist traditionell als ein Kriegsakt zu werten und hätte es Pakistan formal erlaubt, den USA den Krieg zu erklären, oder zumindest amerikanisches Militärpersonal in Pakistan als gegnerische Kombattanten zu betrachten. Natürlich sitzt die USA hier am längeren Hebel. Pakistan hat nichts davon, einen Krieg mit einem übermächtigen Verbündeten anzufangen. Zu befürchten ist, dass die USA in Zukunft weitere riskante und provokative Antiterror-Einsätze in neutralen Staaten durchführen könnte, welche im schlimmsten Fall zu einer unkontrollierten Eskalation führen könnten.“

Sollten bei solchen Angriffen Zivilisten getötet werden, handelt es sich um Kriegsverbrechen. In der Regel erfährt die Öffentlichkeit nichts über die tatsächlichen Folgen solcher Angriffe.

Armin Krishnan:

„Die Genfer Konventionen schützen Zivilisten in militärischen Konflikten, und auch die USA sind daran gebunden. Kollateralschäden, also auch zivile Verluste, die verhältnismäßig sind, sind vom Kriegsrecht allerdings ausdrücklich erlaubt. Solange es eine militärische Notwendigkeit für den Militäreinsatz gab und Vorkehrungen getroffen wurden, um zivile Verluste gering zu halten, ist es innerhalb von Kriegsgebieten erlaubt, zivile Schäden zu verursachen.

Das rechtliche Problem besteht vor allem darin, dass Drohnenangriffe, die zuweilen erhebliche zivile Schäden anrichten und viele Zivilisten töten, in neutralen Staaten wie Pakistan, Jemen oder Somalia stattfinden. In Pakistan könnten bis zu ein Drittel der Todesopfer der Drohnenangriffe unschuldige Zivilisten sein. Manche Völkerrechtlicher, darunter auch von der Stanford University, betrachten diese Drohnenangriffe in neutralen Staaten, bei denen Zivilisten sterben, als mögliche Kriegsverbrechen.

In diesem Fall könnte Präsident Obama, der die Angriffe formal autorisiert, als Kriegsverbrecher in Den Haag vor Gericht gestellt werden. Das wird natürlich niemals passieren. Es gibt aber eine Reihe von Zivilklagen gegen die CIA und die US-Regierung, auch von den Angehörigen getöteter Zivilisten. Diese Klagen wurden bislang alle abgewiesen, da es sich um Belange nationaler Sicherheit handelt, die einen besonderen Schutz haben.

Juristisch gibt es das Drohnenprogramm der CIA nicht, und die Regierung muss auch keine Informationen in Bezug auf das Drohnenprogramm oder bestimmte Drohnenangriffe an Gerichte weitergeben. Ohne diese Informationen sind Klagen aussichtslos, da es auf die juristische Analyse der genauen Umstände ankommt, wenn es darum geht zu entscheiden, ob ein bestimmter Angriff völkerrechtlich zulässig war oder ein Kriegsverbrechen. Damit kann man sagen, die Drohnenopfer und deren Angehörige haben keine Rechte, solange sich hier nichts fundamental ändert.“

Die USA flogen seit 2004 fast 400 Angriffe mit ferngesteuerten unbemannten Fluggeräten in Pakistan. Nach Angaben einer britischen Vereinigung für investigativen Journalismus kamen dabei bis zu 3.600 Menschen um, darunter – basierend auf lokalen Medienberichten – zwischen 416 und 948 Zivilisten. Die pakistanische Regierung lehnt die Angriffe offiziell ab, auch wegen der vielen zivilen Opfer. US-Präsident Barack Obama hatte im Frühjahr nach heftiger Kritik zugesagt, die Einsätze einzuschränken.

Das komplette Interview mit Armin Krishnan – in dem dieser bereits vor einem Jahr (!) die gesamte Bespitzelungspolitik der USA geschildert hatte – hier. >

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23.11.2014: <Obama’s Latest Lie: Secretly Extends US Combat Operations in Afghanistan>



23.11.2014: <Die neueste Lüge von Obama: Heimlich werden die "US"-Kampfhandlungen in Afghanistan ausgebaut>
aus: The Antimedia; 23.11.2014;
http://theantimedia.org/obama-secretly-extends-us-combat-operations-in-afghanistan/

<SM Gibson
November 23, 2014

(TheAntiMedia“We are bringing our troops home from Afghanistan. And I’ve set a timetable. We will have them all out of there by 2014,” Obama said in Boulder, Colo., in September 2012. “Gov. Romney doesn’t have a timetable. I think he’s wrong. That’s what’s at stake in this election.”

Apparently the President doesn’t know the definition of the word ‘timetable’.

Barack Obama has recently signed an order in secret that authorizes a more expansive role in Afghanistan for the United States military. Instead of pulling troops out of the Middle East as promised, the President has just ensured that the U.S. will be involved in combat at least through 2015.

The quietly signed order gives authorization for American jets, bombers and drones to provide support to Afghan forces on combat missions. In addition, American ground troops will continue to carry out missions against combative forces who oppose the Afghan government.

In May of this year, Obama stated that the U.S. would not have a role in military actions in Afghanistan next year and that remaining American troops would only be left to provide training to Afghan troops and assist in eliminating the “remnants of Al Qaeda.”

Many of the President’s civilian aides opposed the extension by arguing that American lives should not continue being put in harm’s way. Obama’s military aides won the day though by arguing that Afghanistan could become another Iraq if troops were pulled out too hastily.

New Afghan President Ashraf Ghani also reportedly requested that U.S. troops stay in the country through 2015.

Current plans dictate that the U.S. will leave Afghanistan in 2016, leaving only a limited number of troops behind in advisory roles.

It seems like we’ve heard that promise somewhere before though.>



<SM Gibson
23. November 2014

(Aus AntiMedia) - "Wir bringen unsere Truppen aus Afghanistan nach Hause. Und ich habe da einen Zeitplan festgesetzt. Wir werden sie alle bis Ende 2014 dort rausholen." DAS sagte Obama in Boulder in Colorado, es war im September 2012. "Die Regierung Romney hat keinen Zeitplan. Ich denke, er liegt falsch. Darum geht es bei der Wahl."

Offensichtlich weiss der Präsident nun aber nicht, wie das Wort "Zeitplan" definiert wird.

Barack Obama hat kürzlich einen Geheimbefehl unterzeichnet, die eine mehr expansive Rolle des "US"-Militärs in Afghanistan erlaubt. Statt Truppen aus dem Mittleren Osten wie versprochen abzuziehen, hat der Präsident einfach versichert, dass die "USA" auch im ganzen Jahr 2015 in Kampfhandlungen verwickelt werden wird.

Der Geheimbefehl gibt die Bewilligung an "amerikanische" Düsenflugzeuge, Bomber und Drohnen, den afghanischen Truppen bei Kampfmissionen Unterstützung zu geben. Ausserdem werden auch "amerikanische" Bodentruppen weiterhin Missionen gegen Kampftruppen ausführen, die gegen die afghanische Regierung kämpfen.

Im Mai dieses Jahres hatte Obama verkündet, dass die "USA" im nächsten Jahr keine Rolle beim Militäraktionen in Afghanistan spielen würden und dass die verbleibenden, "amerikanischen" Truppen nur noch in Afghanistan bleiben würden, um afghanische Truppen auszubilden und als Hilfstruppen bei der Eliminierung von "Resten von Al Kaida" dienen würden.

Viele der zivilen Hilfsgüter des Präsidenten sind gegen die Ausweitung gerichtet mit dem Argument, dass "amerikanische" Leben nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen werden sollten. Obamas Militärhilfen kamen deswegen durch, weil er argumentierte, dass Afghanistan ein weiterer Irak werden könnte, wenn die Truppen zu schnell abgezogen würden.

Der neue afghanische Präsident Ashraf Ghani hat scheinbar ebenfalls berichtet, dass die "US"-Truppen das ganze Jahr 2015 hindurch bleiben werden.

Neuste Pläne sehen vor, dass die "USA" Afghanistan im Jahre 2016 verlassen werden, und dass nur eine beschränkte Anzahl Truppen als Berater bleiben werden.

Es scheint so, wie wir es schon oft gehört haben: Ein Versprechen wird gegeben ohne nachzudenken.>

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Massenmörder Obama ist weiterhin auf "Mission":

Stimme Russlands online, Logo

2.12.2014: <NATO billigt Einsatz neuer Afghanistan-Mission von 12 000 Mann>

aus: Stimme Russlands online;
http://de.ria.ru/security_and_military/20141202/270131300.html

<Die NATO hat den Einsatz ihrer neuen Mission in Afghanistan zum 1. Januar kommenden Jahres gebilligt. Rund 12 000 Mann würden Angehörige der afghanischen Militär- und Sicherheitsstrukturen ausbilden, teilte Allianz-Chef Jens Stoltenberg am Dienstag in Brüssel nach einer Sitzung der NATO-Außenminister mit.

Es handle sich nicht um ein Kontingent, das bei Kampfhandlungen zum Einsatz komme. Die Militärs würden den afghanischen Sicherheitskräften nur helfen, darunter mit Konsultationen, sagte Stoltenberg auf einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit Afghanistans Präsident Ashraf Ghani gab.

Die neue Mission wird die Internationale Schutztruppe in Afghanistan (ISAF) ersetzen, die bis zu 139 000 Mann stark war.>


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Suspicion: all Afghanistan wars are only for opium and heroine production

by Michael Palomino, May 25, 2015

There is the clear suspicion that all Afghanistan wars were only for opium production because when the "NATO" forces came in CIA took over the opium production from the Taliban and the production rose 10 times up.
See: John Coleman: The Committee of 300 (German version: Komitee der 300, p.251)

Coleman also shows how the profits of drugs are in reality showing the example of valium with 3 $ costs per kg. for the production and with 20.000 $ to the seller and with 50.000 $ for the client (Coleman: same book, German version, p.249)

"Geopolicy" of Curzon and Mackinder?

So one can suppose why Afghanistan is on the list of the countries one "should have" according to anglo-saxon capitalist imperialism of "geopolicy" being created by Curzon and Mackinder etc. Drug money is washed in the banks of the autonomous City of London where drug money is stored since 200 years already (see Coleman cit., German version, p.250) and also in Switzerland drug money is stored in the big Swiss banks (this was the indication to me by Swiss juridical circles).

Queen of England

Additionally when "USA" are making war in Afghanistan this is not because of the order of the President but the order came for sure by the Queen of England who is the drug queen of the world being the boss of the Committee of 300 which comes from the council of 300 of the East India Company which was dealing with drugs and opium since 1608 and spread opium over the whole world with the Rockefeller and Rothschild families etc. At the end of the 19th century the council of 300 converted into the Committee of 300 then (see Coleman, passim).

Soldiers only protect CIA's opium production in Afghanistan

So the "US" soldiers and all soldiers of other countries are not in Afghanistan for "freedom" of the "US" or of the world but the soldiers are the clowns protecting the CIA drug production there making drug money for future wars I think. Considering IS which is promoted by "USA" since 2012 against any "freedom" in the world provoking more massacres and slavery and mass destruction it could be possible that I am right: Afghanistan war is only an opium production operation for making money for future wars of CIA. And for CIA it's not important if the world is in the hands of Muslim extremists or not because IS is taking all northern Africa already preparing the attack against Europe [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/irak-syrien-islamischer-staat-terrorismus/komplettansicht see: German Times: IS urging for Europe (original in German: Die Zeit: Der IS drängt nach Europa)].

Thus it seems with all these facts that all Afghanistan war is a big opium FAKE in a much bigger context - against Russia which does not want to accept the Committee of 300 and it's dictators of Tavistock etc.

Additionally also the question seems to be cleared where the money for all armament comes from in the criminal "USA" when these "USA" are bankrupt which is proved...

Michael Palomino, May 25, 2015


Verdacht: Alle Afghanistan-Kriege waren nur wegen der Opium- und Heroinproduktion

von Michael Palomino, 25.5.2015

Es besteht der klare Verdacht, dass alle Afghanistan-Kriege nur wegen der Opiumproduktion stattgefunden haben, denn als die "NATO"-Truppen das Land besetzten, hat der CIA die Opiumproduktion von den Taliban übernommen und die Produktion ist um das Zehnfache gestiegen.
Siehe: John Coleman: Das Komitee der 300, Ausgabe 2006, S.251

Coleman zeigt auch, wie die Drogenprofite in der Realität aussehen, zum Beispiel am Beispiel Valium mit 3 $ Produktionskosten pro kg, 20.000$ Verkaufskosten an den Händler und 50.000$ an den Kunden (Coleman cit., S.249).

"Geopolitik" von Curzon und Mackinder?

Man kann also schlussfolgern, warum Afghanistan denn auf der Liste derjenigen Länder steht, die man gemäss der "Geopolitik" von Curzon und Mackinder etc. "haben sollte". Dies ist die Politik des ewigen angelsächsisch-kapitalistischen Imperialismus. Das Waschen von Drogengeldern findet dann in der autonomen City of London statt, wo schon seit 200 Jahren Drogengelder gewaschen werden (Coleman cit, S.250), und auch in der Schweinz werden in den grossen Banken Drogengelder gewaschen (Angabe aus schweinzer Justizkreisen).

Die Königin von England

Ausserdem ist es so: Wenn die "USA" in Afghanistan Krieg führen, kommt der Befehl nicht vom Präsidenten, sondern von der Königin von England, die Drogenkönigin der Welt, die der Boss des Komitees der 300 ist, das vom Rat der 300 der Ostindien-Kompanie her kommt, das schon seit 1608 mit Opium handelte und den Opiumhandel über die ganze Welt verbreitete, mit Hilfe der Familien Rockefeller und Rothschild etc. Am Ende des 19. Jh. wurde aus dem Rat der 300 dann das Komitee der 300 (Coleman passim).

Die Soldaten beschützen nur die CIA-Opiumproduktion in Afghanistan

Somit sind alle "US"-Soldaten und alle Soldaten anderer Länder nicht wegen der "Freiheit" der "USA" oder der Welt nach Afghanistan geschickt worden, sondern sie sind die Clowns, die die CIA-Drogenproduktion beschützen, damit der CIA dort neue Drogengelder für zukünftige Kriege generieren kann. Wenn man berücksichtigt, wie die "USA" seit 2012 gegen jegliche "Freiheit" den IS unterstützen und ausrüsten, der in der ganzen Welt nur neue Massaker, Sklaverei und Massenzerstörung anrichtet, so wäre es möglich, dass ich richtig liege. Der Afghanistankrieg ist nur eine Operation für die Opiumproduktion, um für zukünftige CIA-Kriege das Geld anzusparen. Und dem CIA ist es nicht wichtig, wenn die Welt in die Hände extremistischer Muslime gerät oder nicht, denn der IS installiert sich bereits in ganz Nordafrika und bereitet den Angriff gegen Europa vor [http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-05/irak-syrien-islamischer-staat-terrorismus/komplettansicht - Die Zeit: Der IS drängt nach Europa)].

Es scheint somit gemäss Faktenlage, dass der ganze Afghanistan-Krieg nur die  Opiumproduktion VERTUSCHT hat und der Afghanistan-Krieg in einem viel grösseren Kontext zu sehen ist - gegen Russland, das das Komitee der 300 und seine Diktatoren im Tavistock-Institut nicht akzeptieren will etc.

Ausserdem scheint dann auch die Frage gelöst, woher die kriminellen "USA" das Geld für ihre ganze Rüstung haben, wenn die "USA" doch nachweislich Pleite sind...

Michael Palomino, 25.5.2015





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These: Es ging und geht in Afghanistan nur um Opium

von Michael Palomino, 26.5.2015

Gemäss MI6-Agent John Coleman in dessen Buch "Das Komitee der 300" (Seite 254-255) ging und geht es in Afghanistan ausschliesslich um die Opiumproduktion für die Heroinherstellung und die damit zusammenhängenden Milliardenprofite. Die East India Company, die sich später British East India Company nannte, war auch in Afghanistan am Werk, bzw. England versuchte dreimal die Besetzung Afghanistans nur wegen des Opiumhandels, um die Welt mit Heroin vollzudröhnen und dabei Milliarden für die City of London zu erwirtschaften.

Die Angelsachsen-Eliten haben Afghanistan immer auf der "Liste" derjenigen Staaten, die in ihrer "Geopolitik" unverzichtbar sind (siehe die Geopolitik von Curzon und Mackinder). Mal ist Afghanistan englisch besetzt, mal von den "USA". Afghanistan darf einfach nicht in andere Hände fallen, und es ist jeweils immer ein grosser Opiumlieferant - um die heimlichen Reserven zu erwirtschaften, die dann in anderen Kriegen wieder ausgegeben werden. Deswegen haben die "USA" die Taliban gegen die russische Besetzung Afghanistans ausgebildet, und seit der "US"-Besetzung von 2003 hat sich die Opiumproduktion unter dem CIA verzehnfacht - um Russland mittels einer NWO einzukreisen. Und so lässt sich alles erklären, was in Afghanistan passiert...

Das Opiumgeschäft ist nicht nur ein Geschäft, sondern ist ein "Multi-Billionen-Opium-Geschäft" (Coleman, S.255).

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5.4.2017: Taliban beherrschen 50% von Afghanistan
RT-Exklusiv: Taliban kontrollieren die Hälfte Afghanistans - USA trifft Mitschuld
https://deutsch.rt.com/asien/48689-afghanistan-taliban-beeinflussen-halfte/

<Die UN-gedeckte Regierung in Kabul hat rund die Hälfte Afghanistans an die Taliban verloren. Der paschtunische Taliban-Experten Asfyandar Bhittani machte im Gespräch mit RT Deutsch, die Afghanistan-Politik der USA für die Schwäche Kabuls mitverantwortlich.

von Ali Özkök

Die international anerkannte Regierung in Kabul will die Anzahl ihrer Spezialeinheiten verdoppeln. Dieser Schritt kommt in einer Zeit, da die radikal-islamischen Taliban mittlerweile bereits wieder rund die Hälfte des Territoriums in Afghanistan kontrollieren.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums, General Mohammed Radmanisch, bestätigte am Montag den Schritt.

Wir wollen die Zahl der Spezialkräfte bis 2020 verdoppeln, so dass wir kompetente Einheiten haben, die den Terrorismus und die Taliban landesweit bekämpfen können", sagte Radmanisch in Kabul. Rekrutierung und Training der Soldaten sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Zu der aktuellen Stärke der Spezialkräfte wollte der Sprecher jedoch keine Auskunft geben. Aus Kreisen deutscher Ausbilder der afghanischen Armee heißt es, die Spezialkräfte machten bisher sieben Prozent der offiziell um die 352.000 Mann starken Truppen aus. Die Eliteeinheiten bestritten aber 40 Prozent aller Gefechte.

Die Taliban setzen die afghanischen Streitkräfte zunehmend unter Druck. Allein 2016 waren bis November laut US-Militärquellen 6.785 Soldaten und Polizisten getötet und weitere 11.777 verletzt worden - ein Vielfaches der Verluste aller internationalen Truppen in Afghanistan in 15 Jahren. Die Regierung kontrolliert derzeit nur noch rund 50 Prozent des Landes. Die nächste Frühjahrsoffensive der Taliban steht kurz bevor.

RT Deutsch sprach mit dem paschtunischen Taliban-Experten Asfyandar Bhittani, der darüber informierte, dass es keine festen Trennlinien zwischen Regierungsgebiet und jenem der Taliban gibt. Er sagte:

Afghanistan ist nicht Syrien, wo es statische Frontlinien gibt. Beide Seiten ziehen sich sehr oft nach Angriffen zurück.

Eine neue Analyse des Terrorismus-Monitors Long War Journals bringt unter Berücksichtigung von Taliban-Angaben hervor, dass nicht weniger als 34 der insgesamt 400 Distrikte des Landes zu 100 Prozent unter Taliban-Kontrolle stehen. Weitere 167 Distrikte werden von der radikalislamischen Miliz dominiert. Die Einflussanteile reichen dort von mindestens 40 bis 99 Prozent. Eine nennenswerte Präsenz von 10 bis 39 Prozent weisen die Taliban in weiteren 52 Distrikten des kriegsgeschüttelten Landes auf, in dem die USA 2001 militärisch intervenierten.

Aktuellen Analysen zufolge kontrollieren die Taliban fast alle Distrikte der afghanischen Südprovinzen an der Grenze zu Pakistan. Besonders stark ist die radikalislamische Miliz in Helmand, Nimroz, Uruzgan, Zabul, Ghasni und einer Hälfte von Kandahar. Im Osten und Nordwesten von Afghanistan sieht es ähnlich aus. Im Norden des Landes, in den Provinzen Kunduz, wo die Bundeswehr eine Militärpräsenz unterhält, und Baghlan, können die Taliban ebenfalls auf signifikante Unterstützung bauen.

Bhittani, der für die renommierte Tageszeitung Daily Pakistan als Journalist arbeitet, gibt zu bedenken:

Nichtsdestotrotz sind die meisten Gebiete sowohl von Kabul als auch den Taliban umkämpft. Die Taliban haben allerdings ihr aktives Operationsgebiet deutlich ausgebaut. In Gebieten, die vor drei Jahren noch Taliban-frei waren, rücken diese mittlerweile wieder vor.

Berichte der Taliban decken sich laut dem Long War Journal mit Darstellungen der lokalen Presse in Afghanistan. Hinzu kommt, dass der Sonderinspektor für den Wiederaufbau in Afghanistan der US-Regierung, John F. Sopko, in einem Bericht einräumt, dass die Taliban 171 Distrikte kontrollieren, anfechten oder beeinflussen. Die Taliban selbst behaupteten in einer Stellungnahme am 26. März, dass sie 211 Regionen kontrollieren oder anfechten würden. Demnach üben die Taliban sechzehn Jahre nach der US-Invasion auf rund 52 Prozent des Landes ihren Einfluss aus.

Über die Gründe für die Schwäche der afghanischen Sicherheitskräfte gegen die Taliban befragt, die seit Jahren vom Westen bekämpft werden, erklärte Bhittani:

In der Armee ist Korruption weit verbreitet. Die Regierungskräfte haben kaum lokale Unterstützung, da sie mit beinahe wöchentlich stattfindenden Massakern in Verbindung gesetzt werden. Hinzu kommt, dass das Geständnis des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, wonach die Taliban nicht zu besiegen sind, beflügelnd und bestätigend für die islamische Miliz wirkt.

Auch die US-Afghanistan-Politik hinterfragte der Experte. Er bemerkte:

Die afghanische Armee ist überhaupt nicht in der Lage, effektiv auf die Taliban zu reagieren. Die Armee wurde von der US-Politik nicht darauf ausgerichtet, die Taliban zurückzudrängen. Vielmehr soll sie mit einigen tausend Soldaten, die Kabul tatsächlich nur stellen kann, das Kern-Territorium der UN-gedeckten Regierung halten. Die ländlichen Gebiete Afghanistans werden von den Taliban regelmäßig überrannt.>

Links:

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Sputnik online, Logo

14.4.2017: Snowden: Super-Bombe der "USA" gegen Tunnelsysteme, die von den "USA" gebaut wurden (!)
Erst
zahlen, dann bomben Snowden lüftet Geheimnis um US-Schlag in Afghanistan
https://de.sputniknews.com/panorama/20170414315335408-afghanistan-usa-bombardement/

<Der US-Luftschlag in Afghanistan ist laut dem ehemaligen CIA-Mitarbeiter Edward Snowden auf unterirdische Gänge der Kämpfer versetzt worden, die zuvor noch mit US-Geldern gebaut worden waren.

Dabei handelte es sich laut Snowden um den künstlich angelegten Höhlenkomplex Tora-Bora, etwa 40 km südlich von Dschalalabad in der Provinz Nangarhar. Seine Erklärung, die Snowden auf Twitter veröffentlichte, belegte der Whistleblower mit einem Artikel von der „New York Times“.

„Tora-Bora war eine verstärkte Anlage“, heißt es in dem von Snowden zitierten Artikel, „ein für die Mudschaheds eingerichteter Komplex, der teilweise von der CIA finanziert wurde.“

Am Donnertag hatten die US-Streitkräfte in Afghanistan ihre stärkste nicht atomare Bombe vom Typ GBU-43 eingesetzt. Laut dem US-Sender CBS News war dieser Einsatz der erste überhaupt seit ihrer Entwicklung 2003. Die Bombe enthält mehr als 8500 Kilogramm Sprengstoff und hat eine Sprengkraft von 11 Tonnen TNT-Äquivalent.

Ziel der Anschläge waren Tunnel, die die Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (auch IS, Daesh) für die Verlegung ihrer Kräfte nutzten.>

Link:
Wenn die USA ihre „Mutter aller Bomben“ abwerfen – Folgen-VIDEO

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Extremnews online, Logo

31.5.2017: Anschlag im Diplomatenviertel von Kabul mit über 80 Toten
Mindestens 80 Tote bei Anschlag im Diplomatenviertel von Kabul
http://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/efd6164b9c0f9e1

<Bei einem Autobombenanschlag im Diplomatenviertel der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Mittwochmorgen mindestens 80 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 300 weitere Personen seien verletzt worden, berichtet der arabische Nachrichtensender "Al Dschasira" unter Berufung auf Behördenangaben. Die Opferzahl könnte demnach noch weiter steigen.

Die Explosion ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr in der Nähe der deutschen Botschaft. Die Gegend ist eigentlich eine der am besten gesicherten in der afghanischen Hauptstadt. Ob auch Deutsche unter den Opfern sind, war zunächst unklar. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.

In der Vergangenheit haben sowohl der "Islamische Staat" (IS) als auch die Taliban Terroranschläge in Kabul verübt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur>

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Sputnik online, Logo

29.6.2017: NATO mit Bomben, Ruinen und Uran-Klau aus dem Distrikt Khanashin
US-Armee
soll in großem Stil Uran aus Afghanistan stehlen
https://de.sputniknews.com/politik/20170629316375811-usa-afhganistan-uran-diebstahl/

<Die US-Truppen, die seit mehr als zehn Jahren in der südafghanischen Provinz Helmand stationiert sind, sollen in aller Stille dortige Uranvorkommen ausbeuten und die Schwermetalle illegal mit Militärmaschinen außer Landes verfrachten. Dies behaupten jedenfalls Abgeordnete des Wolesi Dschirga, des Provinzparlaments von Helmand.

Es sei kein Zufall, dass die Amerikaner und die Briten nach ihrer Intervention von 2001 ihre Stützpunkte ausgerechnet in Helmand untergebracht haben, sagten mehrere Abgeordnete, die anonym bleiben wollten, in einem Gespräch mit Sputnik. Denn im Distrikt Khanashin lägen die größten Uranreserven Afghanistans. Es gebe nun viele Hinweise darauf, dass Uran aus Khanashin mit amerikanischen Militärfrachtern ins Ausland geschmuggelt werde, so die Abgeordneten. Quellen für ihre Erhebungen nannten sie nicht.

Khanashin, das lange Zeit von den radikalislamischen Taliban kontrolliert worden war, ist auch für den Drogenanbau bekannt: Dort befinden sich riesige Opiummohn-Plantagen. Laut den Abgeordneten kann die afghanische Regierung nicht einschreiten, weil die Region in der Hand der Amerikaner sei.>

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