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Die Veden - die Gestaltung der Welten, in der die Erde und die Menschheit steht

Das Versteckspiel um die vedischen Schriften / Veden - wie die Ideologien der "Zivilisation" das Wissen um das Weltall blockieren - die vedische Genesis und die vedische Definition der Welten
 
von Michael Palomino (1995)

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aus:
Armin Risi:
-- Der multidimensionale Kosmos, Band 1: Gott und die Götter. Das vedische Weltbild revolutioniert die moderne Wissenschaft, Esoterik und Theologie; Govinda-Verlag, Neuhausen / Altenburg 1995; 3.Auflage 1999

-- Der multidimensionale Kosmos, Band 2: Unsichtbare Welten. Astrale und ausserirdische Wesen im Hintergrund des Weltgeschehens; Govinda-Verlag, Neuhausen / Altenburg 1998



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Inhalt

1. Gott / Krishna / Hare / Rama und Brahman

2. Die "Zivilisation" blockiert die Menschen
2.1. Die dummen "Wissenschaften"
2.2. Die dummen Ein-Gott-Religionen
2.3. Und die dummen "Universitäten"

3. Die Ego-"Zivilisation" des Materialismus blockiert die Verbindung mit Gott: Das Ahankara
4. "Zivilisierte" "Menschen" definieren "Mythologien" und "Logik", statt die Wahrheit in der Mythologie zu suchen
5. Der "Urknall" stimmt nicht - der Ur-Sprung von Bewusstsein - und Mose und Jerusalem sind auch gelogen - die gelogene Evolution und verbotene Archäologie
6. Der Aufbau der Welt gemäss den Veden: Die Grundlagen für das Verstehen der Welt

7. Die verschiedenen vedischen Wissenschaften
7.1. Ayur-Veda: Heilkunde mit Berücksichtigung des grobstofflichen und des energetischen ("feinstofflichen") Körpers
7.2. Jyotir-Veda: "Wissenschaft der leuchtenden Himmelskörper"
7.3. Vimana-Veda: Die Wissenschaft der Flugobjekte, Bauanleitungen, Metalllegierungen, Formeln
7.4. Sthapatya-Veda: Die Wissenschaft der Baukunst -- 7.5. Dhamur-Veda: Die Wissenschaft des Kämpfens mit Waffen
7.6. Sankhya: Analyse zur atomaren Struktur der Materie -- 7.7. Silpa-sastra: "Buch der vielfältigen Umformung"
7.8. Natya-sastra: "Buch des körperlichen Ausdrucks" -- 7.9. Gandharva-vidya: "Musik", "Wissen der ausserirdischen Gandharvas"
7.10. Samskrti: Die nach kosmischen Mustern "geordnete Sprache"


8. Das höchste spirituelle Wissen und die Offenbarungen in den vedischen Schriften
9. Die vedische Genesis
10. Die Energien in der Welt gemäss den Veden: Feinstoffliche und grobstoffliche Elemente - die Sichtbarkeit - unsichtbare Dimensionen - "Relativität", 400.000 humanoide Lebensformen im All und die unterschiedlichen Zeitdimensionen
11. Die 14 Planetensysteme der Veden und die Einstufung der Erde in der Mitte
12. Die Erde als siebte Dimension in der Schnittstelle zwischen oberen und unteren Dimensionen
13. Chronologie des Weltalls und der Erde: Das Versteckspiel um die ganzheitlichen Veden bis zum Milchwunder  -  das Milchwunder
14. Der Erkenntnisweg des eigenen Ich und der Wahrheit



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1.
Gott / Krishna / Hare / Rama und Brahman

Gottes Welt
Gottes Welt ist die spirituelle Welt jenseits der 14 Welten. Gottes Welt ist das wahre Ziel des Lebens (Brahmahda-Purana 1.2.19.155-156; Risi Bd.2, S.175).

Bezeichnungen für "Gott"
Gott hat in den vedischen Schriften verschiedene Bezeichnungen wie Hare, Krishna oder Rama (Bd.2, S.277).

Egal, ob Menschen an Gott glauben oder nicht, Gott ist immer der zentrale Faktor der Menschheit. Im Namen von Gott werden Handlungen vollzogen von der Taufe bis zum Krieg, aber was "Gott" ist, weiss kaum jemand (Bd.2, S.269).

"Jesus" sagte einfach, Gott sei das höchste Wesen als Vater und man solle Gott den Vater lieben. Auch bei den Juden und im Islam wird Gott verehrt (Bd.2, S.338).

Die Bezeichnungen für Gott im vedischen Zusammenhang:
-- Vishnu: "der Alldurchdringende"
-- Govinda: "der Quell der Freude"
-- Krishna: "der Allanziehende, das Zentrum aller Beziehungen" (Bd.2, S.338).

Die Bezeichnungen für Gott im Zusammenhang der Ein-Gott-Religionen und Hass-Religionen:
-- Gott: "der Allgute"
-- Allah: "der Allmächtige"
-- YHWH: "der Unaussprechbare" (Bd.2, S.338).

[Dabei unterschlagen die Bibel und der Islam gemeinsam die Verehrung von Mutter Erde als weiblicher Gegenpart zu Gott als männlichen Part. Diese Unterlassung der Bibel und des Islam ist wesentlich. Die Bibel sagt sogar klar: "Mach dir die Erde Untertan" (1. Buch Mose, 1. Kapitel, Satz 28), und dies ist der Hauptfaktor für Weltkriege und für die materialistische Verirrung in die Selbstzerstörung].


Gott ist das "Absolute"

Gott ist das "Absolute": ist eins und gleichzeitig alles:

Risi:
-- "eins: das heisst ungeteilt und unteilbar (= Individuum)"

-- "alles: das heisst alldurchdringend und alumfassend (=Energie)" (Bd.2, S.269).

Gott ist also Individuum und Energie gleichzeitig (Bd.2, S.269).

Gott ist das Absolute, denn alles hängt von Gott ab. Alles steht mit Gott / Krishna in Beziehung. Die Beziehung zu Gott besteht immer, wenn sich das Individuum dessen bewusst ist in aktiver Wise, wenn keine bewusste Beindung besteht, in passiver Weise. Die Seelen werden von Gott / Krishna geführt, weil diese sich unmöglich der ganzen Realität bewusst sein können (Bd.2, S.338).


Die Definition von "Gott" in den Veden: Gott ist das "Absolute"

Gott ist ewig, und deswegen sind auch die Teile Gottes, die Lebewesen, ewig (Bd.2, S.156).

Risi:
Gott ist "ein Bewusstsein [...], das alldurchdringend und allumfassend ist und alle Universen mit allen Brahmas und allen anderen Wesen in sich vereint. Dieses unbegrenzte kosmische Bewusstsein kann mit dem Begriff "Gott" umschrieben werden, obwohl Gott mehr ist als nur kosmisches Bewusstsein." (Bd.2, S.93).

Gott ist das Absolute, das in drei Aspekten gesehen werden muss (Bd.2, S.93):

1. Gott ist als höchstes Wesen der allumfassende Ursprung. Dieser Ursprung ist eine "unteilbare Einheit" als ein Individuum mit eigenem Bewusstsein und eigenem Willen (Bd.2, S.95).

2. Gott ist als Ganzes die Gesamtheit aller Energien (sanskrit: Brahman) (Bd.2, S.95).

3. Gott ist als kosmisches Bewusstsein die universelle Seele (sanskrit: Paramatma), alldurchdringend und gleichzeitig individuell in allen Lebewesen gegenwärtig, eine Überseele (Paramatma) (Bd.2, S.95).


Die duale Existenz Gottes als Einheit: Gott ist Vater und Mutter

Risi:
"Wenn Gott das Höchste Wesen genannt wird, bezieht sich dies nicht auf einen isolierten oder männlichen Gott, sondern auf die höchste Individualität, die in Essenz eine duale Einheit von absoluter Liebe ist, die immer beide Aspekte umfasst: lieben und geliebt sein. Der aktive Aspekt des Liebens ist der weibliche Aspekt Gottes (im Sanskrit Radha, die 'Liebende', genannt), und die erwidernde Liebe ist der männliche Aspekt Gottes (Krishna, der 'Allanziehende')." (Bd.2, S.354)

"Da im Absoluten die duale Einheit nicht getrennt betrachtet werden darf, ist Gott sowohl aktive als auch erwidernde Liebe, ist also nicht nur 'Vater', sondern auch 'Mutter'. Gemäss diesem absoluten Urbild (Ursprung) ist auch das Relative dual angelegt, doch im Relativen ist das Duale nicht mehr eine Einheit, sondern eine Dualität. Dieses Verständnis lässt auch die Dualität von Mann und Frau in der materiellen Welt in einem neuen Licht erscheinen und zeigt, worin wahre Liebe besteht. Es vermag auch die Absolutheitsansprüche der patriarchalischen Religionen und Gesellschaftssysteme zu relativieren, da die zugrundeliegenden Halbwahrheiten geklärt werden." (Bd.2, S.354)


Krishnas Ableger / Gottes Ableger
Jedes Individuum, das Krishna hervorbringt, ist einzigartig, und jede Beziehung zu Krishna ist einzigartig. Jedes Individuum hat eine einzigartige Rolle in der spirituellen Ordnung (Bd.2, S.340).

Wenn Gott nur als Individuum gesehen wird
Wenn Gott nur als Individuum gesehen wird, dann wird Gott für sektiererische oder elitäre Ansprüche missbraucht,

Zitat Risi:
"denn sie glauben, Got sei nur ihr Gott, oder ihr Gott sei der höchste Gott, wobei sich dieser "Gott" dann als Monopol-Herr präsentiert, der die Menschheit spaltet statt vereint." (Bd.2, S.269)

Solch ein personifizierter Gott wird für die Gläubigen zu einem

Zitat Risi:
"Machtmittel tyrannischer, patriarchalischer Herrschaften, in der die herr-schenden Männer einer selbstherr-lichen Einseitigkeit verfallen und die Frauen in der Folge auch Mutter Erde verachten und ausbeuten." (Bd.2, S.269)


Wenn Gott nur als Energie gesehen wird

Wenn Gott nur als Energie gesehen wird, dann werden solche Leute zu Materialisten und Atheisten (Asuras). Sie fühlen sich vor keinem Gott verantwortlich. Gott ist für sie "relativ" (Bd.2, S.270).


Gott ist Energie und Individuum zugleich - die Darstellung in der Bhagavad-gita

Die Gesamtheit aller Energie ist "Gott" (Bd.2, S.270).

Als Individuum
-- kann Gott eine verborgene und unbekannte Wahrheit sein
-- ist Gott immer und überall präsent (Bd.2, S.271).

Die Menschen müssen sich also fragen, wo sich Gott offenbart, und dies ist in den Offenbarungen beschrieben, z.B. in der Bhagavad-gita (= "Gottes Worte").

Risi:
"In der Bhagavad-gita identifiziert sich Gott auf eine universale Weise, die niemanden auserwählt und niemanden ausschliesst, also alle Menschen als gleichwertige Empfänger anspricht." (Bd.2, S.271)

Bhagavad-gita 9.29:
"Ich weise niemanden zurück, und Ich bevorzuge niemanden, Ich bin allen Wesen gleich wohlgesinnt."

Bhagavad-gita 15.5-7a:
"Diejenigen, die von Geltungssucht, Illusion und falscher Gemeinschaft frei sind und das Ewige verstehen ..., gelangen in die ewige Welt, Mein höchstes Reich, und werden nie mehr in der materiellen Welt geboren, denn sie haben erkannt, dass sie in Wirklichkeit spirituelle Seelen sind, Meine ewigen Teile." (Bd.2, S.271)

Die Vollkommenheit der Verbindung zwischen den individuellen Seelen und Gott (Krishna) ist die "Liebe" (Bd.2, S.271,273).

Risi:
"Im spirituellen Bewusstsein ist diese Liebe die wahre Einheit der Gegenseitigkeit: die Freude des Gebens und Empfangens." (Bd.2, S.273)

In der absoluten Liebe gibt es keinen Vorteil:

Risi:
"Auf der vollkommenen Ebene ist diese Liebe bedingungslos und gegenseitig. Deshalb hebt sich im Absoluten der Gegensatz zwischen denjenigen, die dienen, und denjenigen, denen gedient wird, auf, denn alle geben und empfangen in volkommener Liebe." (Bd.2, S.273)

Und diese Liebe ist unendlich und nimmt immer zu (Bd.2, S.273).


Gott als Individuum: Gott ist Vater und Mutter gleichzeitig

Risi:
"Gott ist kein männlicher anthropomorpher Patriarch, sondern vereint in sich das Urbild des Männlichen und Weiblichen." (Bd.2, S.274)


Gottvater = Vishnu - Vishnu ist in allen Lebewesen

Mit "Gottvater" ist Vishnu gemeint, der "Alldurchderingende", als unbegrenzte spirituelle Wesenheit (Radha) (Bd.2, S.274).

Die alldurchdringende Dimensionsebene ist gemäss den vedischen Schriften "Vishnu", der "Alldurchdringende", der "Erhalter des Lebens" (Bd.2, S.98).

Gemäss den vedischen Wissenschaften ist Vishnu, das "Alldurchdringende", in jedem Atom enthalten (Bd.2, S.98).

Shrimad-Bhagavatam:
"Vishnu ist in alle Wesen gleichzeitig eingegangen (pravista, "immanent") und nicht eingegangen (apravista, "transzendent"). Der Allumfassende (Bd.2, S.98) befindet sich innerhalb und ausserhalb aller Dinge als der Faktor, der alles beherrscht und lenkt. ... Man sollte verstehen, dass Vishnu in das Atom eingegangen ist und dass sich daher auch dort ein Atma [individuelle, ewige Seele] befindet." (Shrimad-Bhagavatam 7.12.15/Erl.; Risi Bd.2, S.99)


Gottmutter = die göttliche Urenergie, die Mater-ie

Mit "Gottmutter" ist die göttliche Urenergie gemeint, die in ihrer Erweiterung auch die Materie hervorbringt (von lateinisch: mater, = "Mutter") (Bd.2, S.274).

Auch "Gottmutter" ist eine unbegrenze, spirituelle Wesenheit (radha), und hat im Sanskrit unendlich viele Namen, z.B.
-- Shakti ("die göttliche Energie")
-- Shri ("die Allbeglückende") (Bd.2, S.274).

Die Harmonie des männlichen und weiblichen Pols gemäss Risi:

"Shri und Vishnu sind immer vereint als die absolute Harmonie des weiblichen und männlichen Aspektes von Gott." (Bd.2, S.274).


Die dualen Erweiterungen von Gott / Krishna

Alle Erweiterungen von Gott / Krishna sind ebenfalls in einer "dualen Einheit" zwischen männlichem und weiblichem Pol angelegt:
-- Brahmá - Sarasvati
-- Laksmi - Narayana
-- Sita-Rama
-- Shri - Vishnu
-- Shakti - Shiva etc. (Bd.2, S.274)


Der Mensch ist gottähnlich

Der Mensch kann sich Gott bewusst werden und stammt schon deswegen sicher nicht vom Tier ab (Bd.2, S.274).

Risi:
"Diese Gottnähe drückt sich auch in der äusseren Gestalt aus, die - in den aufsteigenden Hierarchien - immer gottähnlicher wird." (Bd.2, S.274)

Somit ist der Mensch "sicher nicht das zufällige Produkt einer tierischen Evolution." (Bd.2, S.274)

Die gottähnliche Gestalt wird in den vedischen Schriften wie auch immer mehr von den hohen Lichtwesen des Universums erwähnt (Bd.2, S.274).


Zugang zu Gott / Krishna finden - die Voraussetzung der göttlichen Lebensführung

Alle Menschen können Zugang zu Gott / Krishna finden. Es ist nicht notwendig, Magier, Mystiker, Intellektueller oder Theologe zu sein (Bd.2, S.275).

Risi:
"Der wahre Gott ist allen Menschen zugänglich, unabhängig von materiellen, relativen Qualifikationen." (Bd.2, S.275)

Die Verbindung zu Gott / Krishna ist von spirituellen Bedingungen abhängig, nicht von materiellen. Letztlich ist die Verbindung von der wahren Vollkommenheit in der Lebensführung abhängig, die durch die Überwindung aller materiellen Bindungen verwirklicht werden kann. Zu dieser vollkommenen Lebensführung kann sich jeder Mensch nach seinem freien Willen entscheiden (Bd.2, S.275).

Vor der Kontaktaufnahme zu Gott muss aller Eigennutz im Leben abgegeben werden. Ziel ist das Handeln aus Liebe zu Gott (bhakti). Liebe zu Gott bedeutet auch Liebe zu allen individuellen Teilen von Gott, zu den "reinen, liebenden Geweihten". Diese "Geweihten" (die Gurus, die spirituellen Lehrer) können lehren, wie man die reine Liebe zu Gott in sich selbst ent-decken kann (Bd.2, S.279).


Der Guru / spiritueller Lehrer - die Schulung - die Voll-Macht erhalten

Nur ein Guru kann die Liebe zu Gott / bhakti weitergeben, weil er schon diese Liebe und Selbstlosigkeit lebt. Da eine solche Person jegliche persönliche Macht ablehnt, hat die Person eine Voll-Macht. Es ist also wesentlich, mit Bevollmächtigten zusammenzuarbeiten (Bd.2, S.280).

Die eigene Bevollmächtigung:

Risi:

"kann man nicht eigenmächtig erringen oder erzwingen, sondern nur empfangen, und zwar von denjenigen, die bereits bevollmächtigt sind." (Bd.2, S.280)

Durch die Schulung mit "klarem Wissen" und "Unterscheidungsvermögen" und durch Dienen für den Guru werden die geistig Heranwachsenden immun gegen Beeinflussung durch negative Mächte (Bd.2, S.280).


Die Hinwendung zu Gott für das ganze Leben - und das Wunder des wirksamen Vorbildes

Manche Personen erleben die Wendung zu solch einem vollkommenen Leben durch eine göttliche Fügung (Führung oder Überseele). Andere wenden sich aus eigenem Antrieb Gott zu (Bd.2, S.275).

Risi:
"Die Menschen, die sich freiwillig und bedingungslos Gott zuwenden, bekommen alle notwendigen Kräfte, Hilfen und Informationen, ohne dass sie sich getrennt darum zu bemühen brauchen. Sie vermögen - so Gott will - Wunder zu vollbringen, die man mit keiner magischen oder okkulten Technik vollbringen kann, nämlich das wahre Wunder: in anderen Menschen den Wunsch zu aktivieren, selbst diese Selbstlosigkeit aus freiem Willen anzustreben." (Bd.2, S.275)

Gott ist dabei immer als die gesamte Schöpfung und als transzendent zu betracchten, "als Höchster Herrscher über alles." (Bd.2, S.275)


Die Seele erlebt die Liebe von Gott

Risi:
"Echte, erfüllende Liebe erlebt die ewige Seele nicht in vergängnlichen Beziehungen, sondern nur in Beziehungen zu ihrem Ursprung." (Bd.2, S.276)

Risi:
"Der Mensch kann sich dieser Beziehung wieder bewusst werden, wenn er sein Bewusstsein auf diesen Ursprung ausrichtet." (Bd.2, S.276)

Die Bewusstseinserweiterung kann in Form von Meditation und Gebet durch die ursprüngliche Kraft der Gedanken geschehen (Bd.2, S.276).

Gleichzeitig gilt der Umkehrschluss. Risi:

"Ohnmacht und Dunkelheit konnten auf der Erde nur überhandnehmen, weil die Menschen es vorzogen, ihr Bewusstsein auf andere Ziele auszurichten." (Bd.2, S.276)

Die Dunkelheit der Gottlosigkeit kann nur durch spirituelle Erleuchtung überwunden werden. Vor dem Kali-yuga war dazu eine Makha-Zeremonie oder eine Yoga-Askese nötig. Im Kali-yuga ist dazu nur noch die Anrufung des Namen "Gott" nötig (Bd.2, S.276).

Gott ist direkt in seinem Namen gegenwärtig. Diese spirituelle Klangschwingung kann von keinem materiellen Element aufgehalten werden und kann sogar negative Einflüsse neutralisieren oder sogar aufheben. So ist es möglich, von Illusion und Unwissenheit frei zu werden (Bd.2, S.277).


Mantras zur Gottanbetung

Gott hat verschiedene Bezeichnungen Krishna, Hare oder Rama.
-- Krishna bedeutet "der Allanziehende"
-- Hare ist eine Anrufung Radhas, des weiblichen Aspektes von Gott
-- Rama ist eine Anrufung deer Allmacht Gottes (Bd.2, S.277).

Gebete sollten nicht egomotiviert sein. Meditation stellt die direkte Verbindung zu Gott her, v.a. die Mantra-Meditation, die eine direkte Anrufung Gottes ist. Dabei ist die Mantra-Meditation absolut individuell und unabhängig von materiellen Gegebenheiten und äusseren Formen. Perfektion wie bei anderen Wesensanrufungen bei Deva-Zeremonien, Ritualen oder magischen Praktiken ist dabei nicht notwendig (Bd.2, S.278).

Die Meditation mit Konzentration auf Gottes Namen überwindet den Intellekt und dringt in die hohen Seelendimensionen des Bewusstseins vor. So kann sich die Seele als Teil des ewigen Gottes wiedererkennen (Bd.2, S.278).

Zugang zu Gott zu finden ist möglich durch Meditation, Gebet, göttliche Liebe in Gedanken, Worten, Taten (Bd.2, S.280). Handlungen können sein:
-- Änderung im Konsumverhalten
-- Finden von Gleichgesinnten,
-- Weitergabe von Informationen (Bd.2, S.282).

Diese spirituelle Ausrichtung des Bewusstseins entzieht den Dunkelmächten die Grundlage (Bd.2, S.282).


Die langsame Änderung des kollektiven Geistes

Wenn viele Menschen diese Kontakte mit Gott pflegen, ergibt sich mit der Zeit ein neues Bewusstseinskollektiv mit einer hohen Dynamik, die dann den Profit-Asuras immer weniger Macht gibt (Bd.2, S.280).

Ein Kampf mit den Dunkelmächten und ein Kampf mit der Dunkelheit selbst ist aussichtslos (Bd.2, S.282)

[denn die Dunkelmächte haben ihre Schutzmechanismen durch manipulierte Polizei, manipulierte und bestochene Gerichte, Geheimgefängnisse etc.].

Der Zugang zu Gott verändert auch das Karma, und die Handlungen und Abfolgen von Geschehnissen werden anders sein (Bd.2, S.282).

Risi:
"Die verbesserte karmische Weltlage wird indirekt ungeahnte Entwicklungen auslösen, die der Wahrheit dienlich sind und der Dunkelheit schrittweise ein Ende bereiten." (Bd.2, S.282)


Brahman / Nirwana

Brahman / Nirwana
-- das Brahman ist die neutrale Zone zwischen der materiellen und der spirituellen Welt, wo in absoluter Neutralität Gottes Energie, aber nicht Gott gegenwärtig ist
-- Brahman ist der Bereich hinter der gesamten materiellen Scheinwelt und besteht aus absolutem, ungebrochenem Licht
-- das Brahman ist die Ausstrahlung von Gottes Reich (Bd.2, S.336).

Das Reich Gottes kommt hinter dem Nirvana (Bd.2, S.336).


Das Prinzip Brahman

Risi:
"Alles ist Brahman", alles ist "eins und verschieden."

Das heisst: Es gibt nur göttliche Energien, aber in unendlicher Vielfalt. Die Haupteigenschaft der spirituellen Realität lautet:

"Vielfalt in der Einheit / Einheit in der Vielfalt." (Bd.2, S.337)


Die Menschen sind Gottes Teil und Individuum

Wir sind göttliche Energie, aber frei im Willen in der Inddividdualität. Deswegen sind wir selbst verantwortlich. Alle Lebewesen sind individuell, weil auch Gott ein Individuum ist. Also sind Gottes Teile auch alles Individuen (Bd.2, S.337).



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2.
Die "Zivilisation" blockiert die Menschen

2.1. Die dummen "Wissenschaften"


Die "Wissenschaft" der materiellen Welt ist auf den dreidimensionalen Raum beschränkt (Bd.1, S.22-23). Die "Wissenschaft" reduziert das Bild des Universums auf das Wirken von vier Kräften:
-- starke Kernkraft
-- schwache Kernkraft
-- elektromagnetische Kraft zwischen den Atomen
-- Gravitationskraft zwischen grossen Atomverbänden (Bd.2, S.35).

Die "Wissenschaft" behauptet zudem, dass im ganzen Weltraum nur die dem Menschen bekannte Materie mit diesen vier Grundkräften existiere (Bd.2, S.35).

Durch dieses Dogma werden die Menschen immer skeptischer und argwöhnischer gegenüber allem, was sie nicht sehen (Bd.2, S.68).

Die "Wissenschaft" hat nur erkannt, dass die Natur polar mit Plus- und Minuspol angelegt ist. Erst diese gegensätzlichen Kräfte erzeugen ein Spannungsfeld und eine Dynamik und Formgestaltung (Bd.2, S.225).


Die Dogmen in den Berufen der "Wissenschaften"

Wer einen Beruf in den "Wissenschaften" der materiellen Welt ausübt darf nichts anderes glauben als an die Elemente aus dem dreidimensionalen Raum (Bd.1, S.22-23), an das unbewiesene Dogma der vier Kräfte, und an das Dogma, dass im Weltraum nur dem Menschen bekannte Materie existiere (Bd.2, S.35). Eine solch beschränkte "Wissenschaft"  bleibt in den Schulweisheiten stecken (Bd.1, S.23).


Das Dogma der Logik und der "Nachprüfbarkeit"

Die technische "Zivilisation" behauptet auch, alles was logisch sei, sei "wahr" (Bd.1, S.51).

Die "Wissenschaft" verneint gleichzeitig das Wissen aus göttlichen Quellen und Offenbarungen, denn nichts davon ist für sie beweisbar oder nachprüfbar (Bd.1, S.41).

[Es soll nur wahr sein, was für das menschliche Auge "beweisbar" ist...]

Die "Wissenschaft" behauptet auch, jedes lebende Wesen würde mit dem Körper übereinstimmen: Der Körper sei das Wesen (Bd.2, S.36).

Dabei kann die "Wissenschaft" bis heute ja nicht einmal eine Ameise herstellen, schon gar nicht eine Rose... (Bd.2, S.87) 


Das Dogma der Analyse, um an noch mehr Macht zu kommen - nach Atomspaltung und Gentechnik folgt der Untergang der "Zivilisation"

Die "Wissenschaft" will mit Gott nichts zu tun haben, sondern meint, mit Analyse das totale Wissen erreichen zu können.

Risi:
"Diejenigen, die sich diesem Ziel verschriebne haben [dem Ziel, Macht über die Materie und die Lebewesen zu erlangen], setzen alles daran, bis in die Atome und Gene vorzudringen. Weil sie aufgrund ihrer gottabgewandten Bewusstseinsausrichtung den Zugang zum eigenen Innersten verloren haben, wollen sie nun in das Innerste der Materie eindringen, um die Welt durch diese äussere Manipulation nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Der ungeheure Aufwand, der erforderlich ist, um die Atom- und Genforschung voranzutreiben und zu propagieren, verrät bereits, wie widernatürlich diese technologischen Machenschaften sind.

Wann immer eine Zivilisation ins Stadium der Genmanipulation und Atomspaltung kommt, bedeutet dies erstens, dass im Hintergrund entartete Wesen Übermacht gewonnen haben, und zweitens, dass diese Zivilisation bald an ihrer eigenen Destruktivität zugrunde gehen wird, weil an diesem Punkt die Ego-Macht das Extrem des Machbarkeitswahns erreicht hat." (Bd.2, 119)

Bilanz:
Die "Wissenschaft" kann heute ein paar natürliche Vorgänge verändern, aber die Entstehung von natürlichen Vorgängen bleibt im Dunkeln, und somit ist die "Wissenschaft" sehr unvollständig (Bd.2, S.101)

[und die Menschen werden immer kränker, statt dass sie gesünder werden].


Die "Wissenschaft", die nichts weiss - die materielle Welt und ihre Todesopfer - die Diktatur des "Fort-schritts" in der materiellen, sichtbaren Welt

Die "Zivilisation" stempelt alle früheren Kulturen als primitiv und unwissenschaftlich ab (Bd.1, S.35).

Risi:
"Wissenschaft und Forschung sind die Götter des 20. Jahrhunderts."

Sie führen in die Weltzerstörung und "Umweltzerstörung, Kriege, Kriminalität, Zentralkontrolle, Naturkatastrophen, neue Krankheiten usw.", mit "unzähligen Menschenopfern [...] auf den Strassen, in den Fabriken, im Militäreinsatz, sogar bei Sport und Unterhaltung." (Bd.1, S.28)

"Früher diente man Gott, und heute dient man dem Fortschritt" ["fort" von der Weisheit] (Bd.1, S.28).


Die Selbsteinschränkung - die Selbstzerstörung - die Definition als "Ausnahme" im Weltall

Das materielle Weltbild, das durch das menschliche Auge sichtbar ist, ist aber nur ein kleiner Teil der Welt. Diese Reduktion auf ein materielles Weltbild ist gemäss Risi

"ein Tiefpunkt der menschlichen Entwicklung" (Bd.1, S.107).

Die "Wissenschaft" der "Zivilisation" meint, das Weltall sei eine leblose Leere" (Bd.1, S.113). Die Zustände auf der Erde unter den Menschen der "Zivilisation" sind aber gleichzeitig geistig katastrophal:

-- die Menschen wissen nichts über das Universum
-- die Menschen wissen kaum etwas über sich selbst
-- die Menschen wissen kaum etwas über Gott und die Götter
-- die Menschen bedrohen deswegen die Existenz der Menschheit und des Planeten ausserordentlich (Bd.1, S.107).

Die "Wissenschaft" der "Zivilisation" agiert absolut selbstmörderisch (Bd.1, S.112) und behauptet sogar, die Menschen seien als Lebewesen eine "Ausnahme" im Weltall. Die "Wissenschaft" behauptet auch, alles erklären zu können, und auf Glauben sei man nicht angewiesen. Paranormale Phänomene seien alles Erfindungen, und Gott sei ein Symbol oder eine relativ zu sehende "kosmische Energie" (Bd.1, S.113).


Die materielle "Zivilisation" macht krank: Kompensationen

Durch die einseitige materielle Weltsicht entstehen im Mensch Sehnsüchte, die er mit Kompensationen stillt wie Leichtsinn, Genusssucht und krankhafte Angst vor dem Krankwerden. Dadurch sind die Menschen der "Zivilisation" viel mehr krank als die Menschen der Natur (Bd.1, S.35).


Der Grundfehler:
Bei der "Wissenschaft" der "Zivilisation" zählt nur das für den Menschen Sichtbare - die Sackgasse der "Zivilisation"

Bei der "Wissenschaft" der materiellen Welt wird nur das für das menschliche Auge Sichtbare als "Wahrheit" anerkannt (Bd.1, S.29). Die "Wissenschaft" geht nur vom Beobachtbaren aus und gilt somit auch nur für die Dimension des Beobachtbaren (Bd.1, S.42). Die "Wissenschaft" klammert viele Themenbereiche zum Leben aus wie sterben, leben, Materie, Ursprung der Materie, Ursprung des Bewusstseins etc. (Bd.1, S.42). Für die "Wissenschaft" gibt es Gott und die Götter nicht (Bd.1, S.43).

Die Staatsgewalt kann per Gesetz den "wissenschaftlichen" Fortschritt erzwingen ohne abzuschätzen, wohin der Fortschritt führt (Bd.1, S.29).

Wenn aber nur das Sichtbare und die für das menschliche Auge sichtbare Materielle gilt, ist auch die Forschungsmethode eingeschränkt (Bd.1, S.29). Die "Wissenschaft" ist also total beschränkt, und wenn diese Erkenntnisse als allein gültige Wahrheit definiert werden, so ist das materialistische, geistlose Weltbild da (Bd.1, S.42), und so schrumpft die "Wissenschaft" zur Technologie (Bd.1, S.42-43).

[Die Sackgasse ist perfekt, und aus dieser Sackgasse kommt die "Wissenschaft" nicht so schnell wieder heraus...]


Der Profit in der "Wissenschaft" macht die "Wissenschaft" zur totalen Farce

Die "Wissenschaft" ist zudem vom Profit gelenkt. Wenn der Profit aber das Motiv für die "Wissenschaft" ist, dann ist sowieso Ende der Weisheit, und Fragen nach Bewusstsein, Leben und Ursprung werden aus dem Themenbereich ausgeschlossen, weil kein Profit mit diesen Themen in Aussicht steht (Bd.1, S.43).

Folgen:
-- dann werden auch die "Erkenntnisse" immer "mangelhaft" sein
-- gleichzeitig behauptet die "Wissenschaft", alles zu wissen
-- und die "Wissenschaft" verweigert die Forschung in unbekannte Gebiete (Bd.1, S.30).

Die "Wissenschaft" verzichtet also auf das vollkommene Wissen, weil es nicht profitabel erscheint. Die "Wissenschaft" verliert sich somit in endloser Forschung, denn die Wahrheit wird nur gestreift, nicht erkannt, und die Spekulation für "wissenschaftlich" unbekannte Gebiete wird endlos weitergetrieben (Bd.1, S.44).


Die Einheit der "Wissenschaften" ist für das Erlangen von Erkenntnis unabdingbar

"Wissenschaft", Esoterik und Theologie gehören zusammen und dürfen nicht getrennt behandelt werden, wie die "Wissenschaft" dies bis heute tut, sondern:

Risi:
Sie "müssen sich zu einem Dreieck ergänzen, das heisst,  sich gegenseitig bereichern, aber auch sich stützen und sich gegenseitig kontrollieren." (Bd.1, S.23)

Deshalb gilt es, von folgenden Gewohnheiten Abschied zu nehmen:
-- wissenschaftliche Einseitigkeit
-- esoterische Halbwahrheit
-- religiöser Dogmatismus (Bd.1, S.24).



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2.2.
Die dummen Ein-Gott-Religionen

Die ganzheitlichen Religionen

Echte Religion [rex (lateinisch) = König, ligere (lateinisch) = verbinden] ist nicht eliminierend, sondern integrierend (Bd.2, S.270). Die vedischen Schriften helfen dabei, die Schriften anderer Religionen besser zu verstehen (Bd.2, S.271).


Die diskriminierenden Ein-Gott-Religionen

Wenn "Andersgläubige" bekämpft werden, dann ist da eben auch nur eine Halbwahrheit, und die eigene Religion wird als absolute Wahrheit dargestellt, was wieder eine Halbwahrheit darstellt (Bd.2, S.270).

Die Ein-Gott-Religionen haben dieselbe Arroganz wie die "Wissenschaft", nur andersherum als die "Wissenschaften": Die Religionen lehnen die nachweisbaren Erkenntnisse der "Wissenschaften" ab, und so werden laufend falsche Weltbilder vermittelt, wie auch die "Wissenschaften" ein falsches Weltbild vermitteln (Bd.1, S.41).

["Wissenschaft" und "Religion" lehnen sich gegenseitig ab, auch in den Bereichen, die richtig sind...]

Die "Religionen"
-- machen den Menschen oft falsche Versprechungen
-- wühlen die Menschen dadurch auf
-- spalten die Menschen
[-- und widersprechen sich oft gleich mehrfach im selben "heiligen Buch] (Bd.2, 219).



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2.3.
Und die dummen "Universitäten"

Theologie, Philosophie [und auch das Fach Geschichte] haben keine Antworten auf die Themen sterben, leben, Materie, Ursprung der Materie, Ursprung des Bewusstseins etc. (Bd.1, S.42).

Die Menschen der "Zivilisation" haben sich durch ihre "Technik" und ihren Rationalismus weit vom Ideal eines bewahrenden Lebens entfernt (Bd.1, S.112).

[Leben wird nicht bewahrt, es wird vernichtet: 86'400 Hungertote auf der Erde pro Tag, davon 1/5 Kinder; und natürlich auch keine Familienplanung oder Geburtenregelung. Der Materialismus-Kapitalismus wacht nicht auf, sondern führt weiter Kriege und verseucht weiter die Umwelt, und seine "Universitäten" nützen nichts... Stand: Jahr 2005].


Das Fach "Indologie" verniedlicht die Veden

Die "Indologen" tun die vedischen Schriften als rein "indische" Schriften ab und verneinen die systematische und zusammenhängende Offenbarung. Sie behaupten, die Veden seien willkürliche und widersprüchliche Texte verschiedener religiöser Richtungen ohne gemeinsame Grundlage und ohne gemeinsames Ziel (Bd.1, S.53).


Die "Wissenschaften" in den "Universitäten" verfälschen die Religionen

Die materielle "Forschung" der "Zivilisation" verfälscht Religionen
-- durch Formulierungen der Absolutheit (Bd.1, S.120-121)
-- die Heiligkeit der Religion wird zerstört
-- Gottes Offenbarung wird durch die Menschen verfälscht

Die verfälschte Religion kann dann als despotisches Machtmittel eingesetzt werden mit vereinfachten Formulierungen von "Gut" und "Böse", mit dem Aufruf zur Vernichtung von Andersgläubigen etc. (Bd.1, S.121).

[Dieser Prozess der Hass-Religionen begann mit dem Judentum, setzte sich fort über das Christentum, den Islam und alle aus diesen drei Hass-Religionen entstehenden Splittergruppen].

Dabei handelt es sich um Absolutheitsansprüche, die jeder "Relativität" widersprechen:

-- die Massen werden verführt, verdummt und manipulierbar [denn die negativen Kräfte sind stärker als die positiven Kräfte]

-- die Massen werden gegen die höhere Vernunft abgegrenzt [durch Zensur, Todesstrafe für "Andersdenkende", Ablass, Bestechlichkeit, Inquisition etc.]

Durch die [über Generationen andauernde] Manipulationen und die Abgrenzung von der Weisheit wird der Massenwahn und Massenmord durch Religionen erst möglich (Bd.1, S.121).

In diesem Sinn gilt es, zwischen "absolut" und "absolutistisch" zu unterscheiden (Bd.1, S.121).



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3.
Die Ego-"Zivilisation" des Materialismus blockiert die Verbindung zu Gott: Das Ahankara

Die "Wissenschaft" kann die Veden nicht deuten

Die "Wissenschaftler" können die Angaben in den Veden auf dieser Grundlage nicht richtig deuten, weil ihnen der Einblick in die geistigen Dimensionen fehlt. Die "Wissenschaft" ist selbst von der Weisheit abgeschnitten (Bd.1, S.131).


Teleskope führen nicht zur Erkenntnis

Die Welt zu "entdecken" ist für den Menschen mit Teleskopen etc. unmöglich, weil es sich nicht um Faktoren der äusseren Welt handelt, die es zu entdecken gilt (Bd.1, S.135).

Risi:
"Forschung nach Wahrheit ist in erster Linie ein innerer Vorgang, denn die Bedeckungen befinden sich in unserem eigenen Bewusstsein." (Bd.1, S.135)

Den Hochschulen aber ist das alles egal, denn sie begnügen sich mit dem wenigen, das der Mensch sehen kann (Bd.1, S.135-136).

[Und so werden Millionen und Milliarden Steuergelder in eine "Forschung" verschwendet, die die Menschen dem Frieden gar nicht weiterbringt.

Die Seelen der Menschen werden im Schulsystem und im System der "Universitäten" durch das provozierte Ego-Strebertum innerhalb der materiellen Welt regelrecht "eingemauert". Wer diese Dressur nicht aushält, für den gibt es keinen Schulabschluss.

Umkehrschluss:
Man muss eigentlich nicht einmal lesen oder schreiben können, um zu merken, wo die Wahrheit ist].


Die analytisch eingeschränkte Guna-Welt des materiellen Egos: Wie das Ahankara die menschliche Seele einstuft

Das Element des Ahankara / des Ego scheidet das wahre Ich von der Realität und erlaubt einem, die Materie als falsche Realität zu sehen (Bd.1, S.137-138).

Die eingeengte Ahankara-Sicht / Ego-Sicht erlaubt die Formulierung, Seelen würden geboren und würden sterben. Die "Wissenschaft" des materiellen Egos / des Ahankara unterscheidet z.B. die folgenden Bewusstseinsstufen (Bd.1, S.138):

-- Bewusstseinsstufe der Tugend (Sattva-guna)
-- Bewusstseinsstufe der Leidenschaft (Rajo-guna)
-- Bewusstseinsstufe der Unwissenheit (Tamo-guna)
(in: Shrimad-Bhagavatam 3.26.23).

Guna (sanskrit) heisst auf Deutsch "Seil". Die Gunas sind die Verbindungen der Seelen zur materiellen Welt. Die Gunas bestimmen, was wir sehen und wahrnehmen, auch was die Tiere sehen und wahrnehmen (Bd.1, S.139). Die drei Gunas können mit den drei Grundfarben Gelb, Rot und Blau verglichen werden und sind nicht mehr als das eingeschränkte Sichtfeld des menschlichen Auges (Bd.1, S.140).

Tatsache ist aber:

-- jeder Körper hat seine eigenen Guna-Verhältnisse (Bd.1, S.140), den eigenen "Guna-Code" mit den eigenen Reaktionsmustern und Handlungsmustern (Bd.1, S.141).

-- und solange die Menschen sich im "Meer der materiellen Welt" befinden, werden sie von den Wellen des Rajo-guna und Tamo-guna hin und her geworfen (Bd.1, S.141).

Risi formuliert es so:
"Die materielle Welt: ein Gefängnis für Freiwillige." (Bd.1, S.220)


Reinkarnation: Zuteilung eines Körpers

Risi:
"Man bekommt immer einen Körper, der genau der eigenen Bewusstseinsfrequenz und dem "Guna-Code" entspricht." (Bd.1, S.141)


Der Bereich des Sattva-guna (Tugend)

Menschen in der Tugend befinden sich [im übertragenen Sinne] nicht mehr ganz im "Meer der materiellen Welt", aber eigentlich erst in Ufernähe. Tugend reicht also noch nicht aus, um die Unabhängigkeit von der materiellen Welt zu erlangen (Bd.1, S.141).


Gottgesandte kommen in die Ahankara-Welt

Die Gottgesandten kommen aus "freiem Willen in die materielle Welt, um gemäss Gottes Willen den Ahankara-Seelen zu dienen." (Bd.1, S.143)

Sie zeigen jeweils Wege für eine Alternative zum materiellen Leben auf (Bd.1, S.143).

Das freiwillige Gefängnis der materiellen Welt

Die Menschen des Materialismus wollen Herr und Meister spielen und meinen, die Dienerrolle für Gott sei zu wenig für sie (Bd.2, S.122). Dabei ist die materielle Welt wie eine Schule oder ein Gefängnis, bis die Betroffenen die Illusion des Unabhängigseins durchschauen (Bd.2, S.122-123).

Risi:
"Das Besondere an diesem Gefängnis ist jedoch, dass es ein Gefängnis für Freiwillige ist. [...] Viele sind sich nicht einmal bewusst, dass sie in einem Gefängnis leben." (Bd.2, S.123)

Und in diesem Gefängnis finden dann jeweils die Machtspiele derer statt, die Macht als Kompensation für ihre seelischen Defizite benötigen:
-- sie erkennen den Sinn der Schöpfung nicht
-- sie suchen innerhalb des Materialismus nach einem Lebenssinn
-- Ziel ist eine "bequeme Position" und Machtdemonstration gegenüber Untergebenen (Bd.2, S.123)

Für dieses Vorgehen werden bestimmte Taktiken angewandt:
-- entweder der direkte Machtkampf
-- oder sich einschleimen
-- oder die Mitleidmasche spielen (Bd.2, S.123).

Und wenn das Leid zu gross wird, wird verdrängt und eine genügsame Funktion ausgesucht (Bd.2, S.123).


Top-Positionen im Gefängnis der materiellen Welt

Die Top-Positionen sind dermassen bequem und lassen dermassen viel Macht zu, dass diese wenigen Leute das Gefängnis vergessen. Sie müssen ausbeuterisch agieren, um Energie zu "tanken", weil sie von den göttlichen Energiequellen abgeschnitten sind [und ohne Ausbeutung können sie sich nicht in den "Top-Positionen" halten] (Bd.2, S.124).

In den unteren Stufen herrschen Fesseln und Ketten und Unwissenheit mit Triebhaftigkeit bis zur "Bewegungs- und Wahrnehmungsunfähigkeit" (Bd.2, S.124).


Die Flucht aus der zerstörerischen Ego-Welt: Die Ersatzbefriedigungen der Zerstörung - die Zufriedenheit kommt erst mit Gott

Zufriedenheit ist dann erreicht, wenn die Verbindung zum Absoluten hergestellt ist. Die materiell orientierten Menschen suchen sich aber nicht die Verbindung zum Absoluten (zu Gott), sondern sie suchen sich jeweils Ersatzbefriedigungen, um eine Art "Zufriedenheit" zu erreichen. Aber die Seele ist mit Vergänglichem nie zufrieden, und so arten die Ersatzbefriedigungen immer wieder in Extreme aus wie Berauschung, Zorn, Gewalt, Perversion, Hass, Krieg etc. (Bd.1, S.145)

Risi:
"Weil man die eigene wahre Identität nicht kennt, sucht man Zufriedenheit am falschen Ort." (Bd.1, S.145)

Und diese Kompensationen durch die Gunas nehmen so überhand, dass die meisten Menschen sich gar kein reines Leben mehr vorstellen können (Bd.1, S.145).


Die unsichtbaren Welten: Das Gleichnis vom bewölkten Himmel

Die Situation in der Ego-Welt / in der Ahankara-Welt ist vergleichbar mit einem bedeckten Himmel, der die Sonne dauernd verdeckt. Die Leute leben wie in einer Illusion, dass es keine Sonne gäbe. Es gibt aber Licht, also muss es eine Sonne geben (Bd.1, S.146).

In dieser Situation sind die Menschen bezüglich den anderen Welten: Es gibt die Erde und das Leben als Phänomen, also muss es Gott irgendwo geben (Bd.1, S.146)



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4.
"Zivilisierte" Menschen definieren "Mythologien" und "Logik", statt die Wahrheit in der Mythologie zu suchen

Der "westliche Mensch" der "Zivilisation" ist [durch das Schulsystem und durch das System der "Universitäten"] wissenschaftlich und konfessionell programmiert und tut die Veden als unglaubwürdige Mythologie ab (Bd.1, S.50).

Mythologie kommt von Mythos, griechisch = göttliche Worte oder Zeichen. Diese Worte oder Zeichen sind der "Forschung und der Phantasie der "zivilisiert" programmierten Menschen nicht zugänglich (Bd.1, S.51).

Mythisch heisst also "göttlich", und sicher nicht sagenhaft, märchenhaft, legendenhaft, und ein Mythos  ist kein Produkt der Phantasie, wie es der westliche dumme Mensch [oder dessen Propaganda] oft versteht oder glauben machen will (Bd.1, S.51).

Die technische "Zivilisation" überdeckt mit ihrer "Logik" das Mythische und bezeichnet den Verlust zu den göttlichen Quellen des Mythischen sogar noch als "Fortschritt". Der "wissenschaftliche" Intellekt ist also auch noch stolz darauf, den Mythos ausgeschaltet zu haben (Bd.1, S.51).

Dabei sind beide Teile - Mythos und Logik - zusammenhängende Wissensquellen, die sich gegenseitig ergänzen:

"Der Veda beinhaltet Mythos und Logos [...] im richtigen Verhältnis." (Bd.1, S.51)

Risi:
"Das Logische bekommt dann erst wirklichen Sinn, wenn es im Licht des Mythischen gesehen wird. Wenn man etwas nur logisch versteht, heisst das noch lange nicht, dass man (Bd.1, S.53) dessen Sinn versteht. Und vieles, was in unserer Welt und in unserem Leben vorgeht, ist nicht "logisch"! (Bd.1, S.54)



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5.
Der "Urknall" stimmt nicht - der Ur-Sprung von Bewusstsein - und Mose und Jerusalem sind auch gelogen - die gelogene Evolution - verbotene Archäologie - Versteinerungen und fehlende Zeitalter

Die vedische Version der Entstehung des Universums

Risi:
"Das geschaffene Universum entsteht durch Brahmas Gedankenkraft." (Bd.2, 221)

"Die Gesamtheit aller Universen ist eine Energie des Höchsten Bewusst-Seins (Vishnu)." (Bd.2, 221)

"Materie ist ein Produkt des Bewusstseins, nämlich von Gottes Bewusstsein." (Bd.2, 221).


Die unwahrscheinliche Hypothese vom "Urknall" als "Zufall"

Die "Wissenschaft" geht von einem Urknall und einem Zufall der Entwicklung zum Leben aus (Bd.1, S.55-56) und leitet davon eine "Evolution" ab, woran die "Evolutionisten" glauben (Bd.1, S.57). Ab Anfang der 1950-er Jahre erfinden die "Wissenschaftler" - Biochemiker Stanley Miller und Harold Urey - diese "Urknalltheorie", und seither ist in der "Forschung" kein Fortschritt mehr erziehlt worden (Bd.2, 349).

Gemäss der Urknalltheorie sollen aus einem atmosphärischen Gemisch aus Methan, Ammoniak, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Stickstoff zusammen mit der "Ursuppe" aus Wasser und Schlamm und mit Blitzen Aminosäuren entstanden sein (der Grundstoff von Proteinen), sowie stickstoffhaltige Basen (der Grundbaustein der DNS).

Im Experiment in einer Glaskugel wird das Experiment unter hoher elektrischer Spannung und unter intensiver Strahlung (z.B. UV-Licht) durch geführt (Bd.2, 349).

Der Grundfehler des Experiments von Miller und Urey ist aber, dass diese Bausteine (Aminosäuren und Basen) nicht die Bausteine des Lebens, sondern die Bausteine der Materie sind. Das gesamte Experiment ist mit der falschen Bezeichnung, die Bausteine seien die "Bausteine des Lebens", ein Lügenprodukt und ein riesiger Bluff [auf dem die gesamte "moderne Medizin" beruht] (Bd.2, 349).

Risi:
"Wäre das Leben ein Produkt von Materie, müsste es zumindest möglich sein, unversehrte Leichen wieder zum Leben zu erwecken, denn dort hat man die Vorgabe aller Organe, die erwiesenermassen jahrelang fähig waren, Leben zu tragen." (Bd.2, 39).


Veden: Das Bewusstsein ist die Urkraft - der Ur-Sprung von Bewusstsein

Die vedische Grundaussage lautet gemäss Risi:

"Am Anfang war kein Ur-Knall von Materie, sondern ein Ur-Sprung von Bewusstsein. Alles entspringt letztendlich aus Gottes Bewusstsein. Gottesbewusstsein ist deshalb der Schlüssel zu allumfassendeer Erkenntnis." (Bd.2, 221)

"Nicht die Materie ist die Urkraft im Universum, sondern das Bewusstsein. Das Bewusstsein ist nicht ein Produkt der Materie, sondern belebt die Materie." (Bd.2, S.36)

Der Urknall ist somit gemäss Risi nicht ein Urknall, sondern ein Ur-Sprung:

"Am Anfang war nicht ein Ur-Knall von Materie, sondern ein Ur-Sprung von Bewusstsein." (Bd.2, S.36)


Die Bibel gibt einen Mose und Jerusalem an und verschweigt ganz Indien

Die Bibel behauptet im Buch Mose das Erschaffen der Welt in 6 Tagen, am siebten Tag sei Ruhetag (Bd.1, S.55-56).

Die Bibel behauptet zudem, Jerusalem sei das Glaubenszentrum (Bd.1, S.55-56), so die "Kreationisten", die Schöpfungsgläubigen (Bd.1, S.57).

Indien kommt in diesen Thesen - sei es in der "Wissenschaft", sei es in der "Bibel" - nirgendwo vor, und die ganze andere Welt - so behaupten die Buchreligionen - seien ungläubig (Bd.1, S.56). [Es sind eben "Hass-Religionen"].

Die meisten Menschen weichen dieser Frage nach den Weisheiten Asiens einfach aus und sagen: "Keine Zeit für solche Fragen." (Bd.1, S.57)

[Einzelaktionen eines Papstes bewirken nicht viel in der Programmierung der Hass-Religionen. Die "heiligen Schriften" sind derart von Hassformulierungen durchzogen, dass sie als rassistische Schriften eigentlich verboten werden müssen. Eine Korrektur der "heiligen Schriften" findet bis heute nicht statt (Stand 2005)...]


Die Evolution stimmt auch nicht - verbotene Archäologie - Buch von Thompson und Cremo - Versteinerungen repräsentieren Episoden - fehlende Zeitalter - falsche Altersbestimmungen

Die "wissenschaftlichen" Theoretiker sind - wie die Religionen - Meister im Erfinden. Darwin z.B. behauptet, alles Leben sei aus blosser Kombination von Atomen und Molekülen entstanden. Die "Evolutionstheoretiker" setzen dabei organisch tote Materie mit Lebewesen gleich. Seele ist bei den darwinistischen Evolutionstheoretikern kein Bestandteil des Lebens, wird einfach nicht berücksichtigt, dafür sollen die Lebewesen wie Roboter leben (Bd.1, S.162).

Deswegen wird auch ein grosser Teil der Archäologiefunde verheimlicht, weil diese nicht in die Darwin-Theorie passen (Bd.1, S.162). Ein Buch von Dr.Richard Thompson und Michael Cremo gibt darüber Auskunft:

"Forbidden Archaeology.
The Hidden History of the Human Race; Badger Govardhana Hill 1993, original über 800 Seiten.

in gekürzter Fassung als:
"The Hidden History of the Human Race; Badger (Govardhana Hill 1993, 1994)

auf Deutsch:
"Verbotene Archäologie - Sensationelle Funde verändern die Welt"; Verlag Bettendorf; Essen 1994 (Bd.1, S.401,412).

Jahrmillionenalte Menschenspuren werden bis heute verschwiegen (siehe: Verbotene Archäologie) (Bd.1, S.172).

Aufgrund von versteinerten Fossilien darf man die Erdgeschichte auch nicht zusammensetzen, weil Versteinerungen durch schnelle und luftdichte Verschüttung oder Überflutung entstehen. Dies sind Spezialfälle. Bei allen anderen Vorgängen verwesen die Tiere und es sind keine Versteinerungen vorhanden. Die "normal verwesten Epochen" fehlen also alle, wenn man die Weltgeschichte nur mit Versteinerungen rekonstruieren will (Bd.1, S.172-173).

Auch die Annahme, dass in allen Zeitaltern die Materie gleich verdichtet war, ist sehr gewagt. Somit sind alle Altersbestimmungen der "Wissenschaft" wahrscheinlich nicht richtig (Bd.1, S.173) [bzw. die Bestimmungsmethoden wie die C14-Methode stimmen wahrscheinlich nicht].

Somit haben Fossilien schon Aussagekraft über das Ökosystem der vergangenen Zeit, aber höchstwahrscheinlich fehlen ganze Zeitalter (Bd.1, S.173).



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6.
Der Aufbau der Welt gemäss den Veden: Die Grundlagen für das Verstehen der Welt

Die Veden erklären den höchsten Sinn des Lebens und heben dadurch den Blick für das Leben vom materiellen Leben weg (Bd.1, S.107).

Die Veden beschreiben das ewige Gottesreich ausserhalb von Gottes Reich, ausserhalb vom Brahma-Reich (Bd.1, S.175-176).

Natürliches, bewahrendes Leben findet auf der Basis von Gottes Gesetzen statt, befreit von Industrie und Technokratie (Bd.1, S.112).


Die nötige Analyse

"Um die Welt, in der wir leben, zu verstehen, müssen wir uns selbst verstehen, und um uns selbst zu verstehen, müssen wir die Welt verstehen, in der wir leben." (Bd.1, S.13)

[Menschen, die keinen geistigen Bezug zu Gott haben, leben somit eigentlich in dauernder geistiger Apathie].


Veda in 4 oder 5 Teilen

Die Veda-Botschaft lautet:
vedam ekam catur-vidham ... vedas catvara uddhritah (Bd.1, S.53); übersetzt:

"Um die ursprünglichen Quellen des Wissens, den Veda, unter den Menschen zu verbreiten, schrieb Vyasa den Veda nieder und gliederte ihn in vier Teile und einen fünften."
(Shrimad-Bhagavatam 1.4.19b-20) (Bd.1, S.53).

Die "Veden" bestehen aus "4 Vedas":
-- Yajur Veda
-- Rig / Rg Veda
-- Sama Veda
-- Atharva Veda (Bd.1, S.40).


Der Begriff "Veda"

Kosmos heisst griechisch: geordnete Einheit (Bd.1, S.13).

Der Begriff "Veden" wird auch als Sammelbegriff für "vedische Schriften" benutzt (Bd.1, S.40).

Veda (sanskrit) heisst: "heiliges Wissen" über die ewigen, menschlichen und göttlichen Wahrheiten (Bd.1, S.15), heisst "echtes Wissen" (Bd.1, S.31), heisst "Wissen, Offenbarung" (Bd.1, S.40), heisst "Urwissen" um die höheren Zusammenhänge im multidimensionalen Kosmos (Bd.2, S.348).

Veda bezieht sich auf das Gesamtbild von wissenschaftlicher Literatur, Religion, Medizin, Musik usw. als ein "harmonisches Ganzes" (Bd.1, S.32)

Veda ist die zeitlose Offenbarung der menschlichen und göttlichen Wahrheiten (Bd.1, S.32), die bei vielen früheren Kulturen vor der Begründung der Ein-GottReligionen bekannt waren. Die altindische Überlieferung ragt dabei heraus (Bd.2,S.348). Andere Zivilisationen, die von der zeitlosen Offenbarung Kenntnis hatten, waren
-- Mallona
-- Lemurien
-- Atlantis
-- Noahs Volk (Bd.2, S.35).

Also: Veda ist in der ganzen Welt nicht nur in Indien, sondern "in allen Kulturen und Religionen zu finden - auch in Indien" (Bd.1, S.32-33).

"Veda ist in Indien in ursprünglicher Form und einzigartiger Fülle erschienen. Dies macht den Veda jedoch nicht zu einer [speziell] indischen Wahrheit, ebenso wenig wie die Sonne indisch ist, nur weil sie [für Europäer] im Osten [in Richtung Indien] erscheint." (Bd.1, S.33)

Die vedischen Schriften beschreiben die Stufen des Weges zum Ziel und beschreiben das Zieel selbst. Wesentlich dafür sind die Bhagavad-gita und das Shrimad-Bhagavatam (Bd.2, S.348).

Die Götter sind immer da, nur muss der Mensch empfänglich für sie sein (Bd.1, S.21).


Veda-Forscher: Sanskrit-Forscher

Ein Pionier der Sanskritforschung war August Wilhelm von Schlegel. Er sprach Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Holländisch, Latein, Griechisch, Hebräisch, Arabisch, Persisch, und am Ende lernte er auch Sanskrit (Bd.1, S.34).


Upanisaden: Das altindische Lehrgedicht über unsichtbares Sichtbares: Das Feigenbaumkorn

Aus den Lehrgedichten sei eine berühmte Geschichte mit dem Schüler Shvetaketu erwähnt, der gescheit, aber noch nicht weise ist (Bd.1, S.25). Der Schüler meint, ein Samenkorn sei nur ein Samenkorn, dabei ist ein ganzer Feigenbaum im Samenkorn. Die Weisheit ist es also zu sehen, was man noch nicht sehen kann: den Baum, der nachher entstehen wird: zu sehen, was noch nicht sichtbar ist (Bd.1, S.26).

Für die gesamten "heiligen Schriften" gilt der Grundsatz, den Wahrheitssinn zu begreifen. Der Guru / Lehrer sagt im Gleichnis vom Feigenbaumkorn:

"Der Sinn ist in Gottes Worten verborgen
wie der Baum im Samen. Unendliche Wahrheit
geht aus Gottes Worten hervor wie unendlich
viele Bäume aus dem Samen." (Bd.1, S.26)

Gleichzeitig soll man auch seine eigene Lebenskraft, sich selbst, kennenlernen, um daraus weise zu werden (Bd.1, S.26).


Die "Wissenschaft" der "Zivilisation" weiss nichts über Samenkörner: der Beweis

Risi:
"Ein Samenkorn ist mehr als nur die Summe der Moleküle, die es konstituieren, denn sonst wäre die Wissenschaft längst imstande, ein Samenkorn synthetisch oder chemisch herzustellen." (Bd.1, S.31)

Die "Wissenschaft" ist also meilenweit von Weisheit und Wahrheit entfernt und kann nicht einmal ein Samenkorn verstehen geschweige denn produzieren (Bd.1, S.31).

[Wie viel Geld will denn die "Zivilisation" für "Forschung" der materiellen Welt noch zum Fenster hinauswerfen, wenn sie nicht einmal ein Samenkorn versteht?]



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7.
Die verschiedenen vedischen Wissenschaften

Die vedische Wissenschaft vor dem Zusammenbruch der vedischen Zivilisation arbeitete mit Energien, die der Mensch gegenwärtig nicht mehr kennt (Bd.1, S.35). Die vedischen Schriften gewähren Einblick in die höhere Realität der damaligen Zeit (Bd.1, S.51).

Somit bleiben alle vedischen Beschreibungen und Formeln für die "Zivilisation" unerklärlich. Die Überlieferung ist zudem nicht vollständig, und die vedischen Weisen der damaligen Zeit sind nicht mehr da. Somit sind im Veda grosse Lücken entstanden (Bd.1, S.35).

Aber: Risi:
"Die Quellen, die der vedischen Hochkultur zugänglich waren, sind auch heute noch zugänglich." (Bd.1, S.35)

Der Mensch kann also durch geistige Arbeit wieder den Zugang zu diesen göttlichen Quellen erhalten (Bd.1, S.35).


7.1. Ayur-Veda

Heilkunde mit Berücksichtigung des grobstofflichen und des energetischen ("feinstofflichen") Körpers

Viele Krankheiten haben feinstoffliche Ursachen und sind psychosomatisch, Das Verhältnis der Elemente ist bei Gesundheit in Ordnung, bei Krankheit gestört. Somit geht es bei Krankheit um eine Korrektur des gestörten Gleichgewichts, durch gezielte Ernährungswissenschaft
-- mit zentraler Bedeutung des Vegetarismus
-- davon ein Teil Rohkost
-- und gezieltes Fasten
-- und richtige Atmung (Bd.1, S.35).

Ayur-Veda arbeitet mit der Methode, die Gesundheit zu unterstützen und nicht den Tod zu bekämpfen. [Den Tod kann man sowieso nicht bekämpfen, wie das die "zivilisierte" Medizin immer behauptet].


Die Anpassung des Ayur-Veda an die heutige Zeit: die Gründe

-- grosse Teile des Wissens sind verloren
-- viele Heilkräuter sind heute nicht mehr vorhanden (Bd.1, S.35)
-- viele Heilkräuter haben heute nicht mehr dieselbe Wirkung oder keine Wirkung mehr
Es ist also nur noch eine beschränkte Information und Ausbildung möglich (Bd.1, S.36).


Die Heilung der "Zivilisation" ist möglich

-- alle chemische Medikamenten-"Forschung" einstellen
-- die Tierversuche (Vivisektion) und die schul-"medizinische" "Forschung" einstellen
-- den Ayur-Veda neu entwickeln
-- die Gesellschaft aufklären und die Lebensweisen und Ernährungsweisen in der ganzen Gesellschaft umstellen und die Umstellung auch durchsetzen.

Durch eine solche Verwirklichung würde sich die körperliche und geistige Gesundheit der Gesellschaft in kürzester Zeit verbessern (Bd.1, S.36).

Risi:
"Würden heute die Milliarden, die für die Entwicklung chemischer "Arzneien", für Vivisektion [Tierversuche] und fragwürdige Forschungen ausgegeben werden, in die Neuentwicklung des Ayur-Veda investiert (mit entsprechender Aufklärungsarbeit und Änderung der Lebens- und Ernährungsweise auf breiter Basis), würden sich innerhalb kürzester Zeit die körperliche und auch die geistige Gesundheit der Menschheit verbessern." (Bd.1, S.36)

[Ergänzung:
Da die Regierungen der "zivilisierten" Welt und der ganzen Welt wollen, dass die Bevölkerungen im Durchschnitt dumm bleiben, um sie besser regieren zu können, dürften die Regierungen mit einem solchen Gesundheitsprogramm nicht einverstanden sein...]


7.2. Jyotir-Veda

"Wissenschaft der leuchtenden Himmelskörper"
Dies ist die vedische Astronomie und Astrologie mit dem Wissen um die Zusammenhänge von kosmischen und irdischen Gegebenheiten (Bd.1, S.36).


Die Purana-Schriften der Veden

In den Purana-Schriften ist die Kosmologie mit Angaben über das Universum enthalten. Diese Angaben stammen aus "höheren Quellen". Die Angaben decken sich gleichzeitig mit den "wissenschaftlichen" Forschungen der "Zivilisation".

Risi folgert:
"Wenn Quellen solch verblüffende Informationen geben, die erst Jahrtausende später mit technischen Mitteln entdeckt werden, dann sollte man auch die anderen Informationen ernst nehmen, die aus diesen Quellen stammen." (Bd.1, S.36)

Zum Teil werden Informationen der Veden sogar der Welt verheimlicht:

-- das Universum ist nicht leer, sondern multidimensional

-- in jeder Dimension befinden sich eigene Welten mit höherdimensionalen Wesen, Zivilisationen und Energieformen

-- ausserirdische Intelligenzen sind positiv und negativ gesinnt und besuchen die Erde seit Urzeiten (Bd.1, S.37).


7.3. Vimana-Veda: Die Wissenschaft der Flugobjekte, Bauanleitungen, Metalllegierungen, Formeln

-- z.T. sind die Schriften verschollen
-- z.T. sind die Schriften auch noch nicht übersetzt
-- es wurden zur Zeit der vedischen Kultur Energieformen genutzt, die bis heute in der "Zivilisation" unbekannt sind (Bd.1, S.37).


7.4. Sthapatya-Veda: Die Wissenschaft der Baukunst

mit Archäologie, Tempelbau, Statik, sakrale Geometrie, Geomantie (Berücksichtigung der irdischen Kraftpunkte), Pyramidenbau, Tempelpyramiden in Südindien etc. (Bd.1, S.37).


7.5. Dhamur-Veda: Die Wissenschaft des Kämpfens mit Waffen

Mechanische, vom Menschen bediente Waffen, werden als shastra bezeichnet (Bd.1, S.37):
-- für jede Waffe gab es eine Gegenwaffe zur Neutralisierung der anderen
-- andere Waffen zerstörten die Ziele, ohne Schaden in der Umgebung anzurichten
-- weitere andere Waffen waren fähig, die Ziele selbst zu suchen, mittels Klangwellen oder Temperaturwellen, oder mittels Gedankenlenkung (Bd.1, S.38).

Waffen, die über höhere Energie funktionieren und durch Mantras oder Gedankenkraft zum Einsatz gebracht werden können, heissen astra (Bd.1, S.37-38), mit einer Vernichtungskraft, die den heutigen Atom- oder Neutronenbomben entspricht (Bd.1, S.38).

Waffen wurden nur zur Verteidigung gegen dunkle Mächte angewandt (Bd.1, S.38).

Die Schriften wie das Mahabharata schildern solche Explosionen, die "nachfolgenden Haarausfall" verursachen, ähnlich wie bei heutiger Radioaktivität. Die Radioaktivität von damals wird bestätigt durch Funde von jahrtausendealten Skeletten in der ausgegrabenen Stadt Mohenjo-daro am Indus (Bd.1, S.38).

[Und da wird wahrscheinlich noch viel mehr zum Vorschein kommen...]


7.7. Silpa-sastra: "Buch der vielfältigen Umformung"
beinhaltet Geometrie, Mathematik, Kopfrechnen-Kunst, Umsetzen von Sanskrit-Mantras in wissenschaftliche Formeln (Bd.1, S.38).

7.8. Natya-sastra: "Buch des körperlichen Ausdrucks"
beinhaltet Theateranleitung, Tanzanleitungen, Bewegungsbedeutungen (Bd.1, S.38). Bewegungen stellen auch Worte dar, mit Steigerung bis zu Gedichten und Gebeten in Bewegungsform (Bd.1, S.39).

7.9. Gandharva-vidya: "Musik", das "Wissen der ausserirdischen Gandharvas"
wobei Gandharvas engelähnliche Wesen sind (Bd.1, S.39).

[Engel sind positive Ausserirdische].


7.10. Samskrti: Die nach kosmischen Mustern "geordnete Sprache"
Das Samskrti beinhaltet Sprachkunst, Grammatik, Metrik, Prosodie und Poetik. Gemäss Risi ist Sanskrit die älteste Schriftsprache und gleichzeitig "die hochstehendste Sprache" die existiert. Das seriöse Grundstudium in Sanskrit dauert 12 Jahre.
-- mit einem unerschöpflichen Wortschaft
-- mit Grammatik, Syntax, Metrik
-- mit phonetischen Gesetzen
-- mit vielschichtigen Wortbedeutungen.
Die variantenreiche Sprache weist auf das hohe Niveau der vedischen Kultur hin (Bd.1, S.39).

[Dann wäre Englisch in Sachen Grammatik mit nur einem Artikel und ohne Deklinationen etc. nicht sehr hochstehend...]



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8.
Das höchste spirituelle Wissen und die Offenbarungen in den vedischen Schriften

Die Welt ist ein Meer von Energie

Die Veden schildern die "absolute Wahrheit", die "ungebundene Wahrheit" (von lateinisch: absolvere, deutsch: losbinden (Bd.1, S.118-119).

Gott ist sowohl Person als auch Energie (Bd.1, S.211).

Risi:
"Das Absolute ist sowohl Energie als auch Person (Energie-Ursprung)." (Bd.1, S.217)

Bis heute streiten sich die "Wissenschaftler", wer die Person ist (Bd.1, S.217).

John Wheeler, ein Atomphysiker, Raum-Zeit-Theoretiker und Wasserstoffbomben-Ingenieur bestätigt die Vorstellung, die Welt sei Energie:

"Alles, was wir kennen, hat seinen Ursprung in einem unendlichen Energiemeer, das so aussieht wie das Nichts."
(John Wheeler; In: Guitton: Gott und die Wissenschaft, Artemis 1993, S.39; Risi S.105,400)


Bezeichnungen für Gott

Gott hat in den Veden verschiedene Bezeichnungen für Gott, das "Absolute": Krishna, Govinda, Bhagavan, Narayana, Vishnu etc. (Bd.1, S.131).

Gott  ist die ewige Realität, wo alles unbegrenzt ist, auch die Vielfalt und die Individualität (Bd.1, S.176).

Und dieses "Absolute" ist die "Einheit".

Risi:
"Die wirkliche Einheit ist das Alles-Vereinende, das Absolute." (Bd.1, S.225)


Göttliche vedischen Schriften

Direkte Worte Gottes (Bd.1, S.39) und Worte vieler Gottgesandter (Bd.1, S.40) vermitteln die Schriften der Upanisaden, Vedanta-sutra, die Puranas, das Ramayana, das Mahabharata, die Bhagavad-gita, das Shrimad-Bhagavatam (Bd.1, S.39):

-- Beschreibung von Gottes Inkarnationen
-- Beschreibung von Gottes persönlichem Erscheinen, z.B. Krishna vor 5000 Jahren als letzter Höhepunkt der vedischen Kultur mit der Offenbarung der Bhagavad-gita als Höhepunkt ("Der Gesang Gottes") (Bd.1, S.40).

Bis heute wird das spirituelle Wissen von Lehrern (Parampara) vermittelt, begleitet von schriftlichen Aufzeichnungen. Durch mündliche Überlieferung und schriftliche Aufzeichnung bleibt der Kern des Veda trotz vieler neuer Religionen erhalten (Bd.1, S.40).


Die Veden sagen, der Mensch sehe viele Dimensionen nicht

Die Veden nehmen an, dass der Mensch in einem dreidimensional beschränkten Raum lebt und somit nie alles wissen, sondern es nur glauben kann. In diesem Sinn muss auf der Erde immer mit unberechenbaren Faktoren aus anderen Dimensionen gerechnet werden (Bd.1, S.43).

Als vollkommene Wissensquelle kommen nur vollkommene Wesen in Frage (Bd.1, S.44). Gemäss den Veden ist das vollkommene Wissen nur über die höchste Ordnung zu erhalten, über die vollkommene Quelle: Gott oder Gottgesandte [positive Ausserirdische] (Bd.1, S.44).


Gott Krishna als Ziel der Erkenntnis - mit den Veden leben bringt die Wahrheit

Gott Krishna definiert sich in der Bhagavad-gita (15,15) selbst zum Ziel der Erkenntnis (Bd.1, S.44):

"Das Ziel aller vedischen Schriften / aller Erkenntnis ist es, Mich zu erkennen." (Bd.1, S.45)

Anders herum kann gemäss Risi gesagt werden:

"Nur jenes Wissen, das Gott zum Ziel hat, ist Wissenschaft." (Bd.1, S.45)

"Der unvollkommene Mensch darf nur dann erwarten, echtes Wissen (Veda) zu finden, wenn er es von einer vollkommenen Quelle bekommt." (Bd.1, S.45)

Wer nach den Veden lebt, wird die Wahrheit erfahren. Aber es ist in der "Zivilisation" kaum jemand bereit, nach den Veden zu leben (Bd.1, S.47).


Veda

-- beschreibt "die transzendentale (ursprüngliche, nicht von der menschlichen Sinneswahrnehmung abhängige) Realität"

-- Veda heisst auch, einen positiven schöpferischen Lebenswandel führen, ohne negative Energien auszusenden [was aber nicht heisst, negative Energien ertragen zu müssen!] (Bd.1, S.49)

-- Veda-Wissen bringt Nutzen, Sinn und Erfüllung (Bd.1, S.50), die "moderne" Ausbildung dagegen ist für das eigentliche Leben zum grossen Teil nutzlos (Bd.1, S.49)

-- durch die Gottesoffenbarung durch die Veden bekommen die Menschen erst die freie Wahl, mit oder ohne Manipulation der materiellen Welt zu leben (Bd.1, S.227).


[Beispiel von "moderner" Ausbildung: Die lebensfeindlichen Gymnasien in der Schweiz

Die "moderne" Ausbildung z.B. an Gymnasien umfasst Fachwissen der Mathematik und Chemie, das im allgemeinen Leben absolut nutzlos ist. Die Parabelberechnungen, die Wahrscheinlichkeit und die hohen Chemieformeln sind aber für die schweizer Matura immer noch Pflicht. Damit wird anderer grundlegender Lehrstoff eliminiert, der zur Erhaltung des Lebens wirklich wichtig wäre. Solche lebensfremden Leute aus den Gymnasien bekleiden dann hohe Posten in den staatlichen Chefetagen, und so wird die Welt immer lebensfeindlicher.

Die Menschen werden somit im schweizer Staatssystem immer mehr vom eigentlichen Wissen um das Leben abgeschnitten, denn die Menschen haben lange auch ohne Parabelberechnung, Wahrscheinlichkeit oder Chemieformeln glücklich gelebt. Verantwortlich für den Verfall des Wissens um die Natur sind hier die Erziehungsdirektionen...]



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9.
Die vedische Genesis


Der höchste Gott heisst Krsna / Krishna

Gott Krishna befindet sich jenseits von Kosmos und Chaos. Er steht über den Schöpfern Brahma und über Vishnu (Bd.1, S.84). Gott Krishna ist nicht Element der Dualität von Licht und Schatten, sondern steht über dem Geschehen (Bd.1, S.85).

In vielen Religionen fehlen diese Angaben, so dass Gott in die Dualität miteinbezogen wird und gegen den "Teufel" gesetzt wird. Die Religionen wissen nicht mehr, dass Gott in Wirklichkeit über der Dualität steht. Dann ist auch keine richtige Meditation mehr möglich, und in die Offenbarungen werden irdische Projektionen hineinprojiziert, oder die Offenbarungen kommen gar nicht von "Gott", sondern von anderen "Göttern" (Bd.1, S.85).


Der Gott Vishnu - die Kosmologie - die Kosmogonie

Gott Vishnu ist die Schöpfung und Energie zugleich, ist transzendent:

Risi:
"Er [Gott Vishnu] ist gleichzeitig Energie und Form, Struktur und Intelligenz, Information und Person."

"Die vedische Offenbarung enthält deshalb nicht nur eine Kosmologie, sondern auch eine Kosmogonie, denn sie vermag den Ursprung (gonos) des Kosmos zu erklären, weil sie selbst vom Ursprung (Vishnu) ausgegangen ist." (Bd.1, S.107)


Herleitung: Das Wort Materie kommt von "mater"

Materie kommt von lateinisch "mater", = "Mutter der Schöpfung", in Sanskrit "prakrti" (Bd.1, S.59). Die Materie ist eine relative Wahrheit unter vielen anderen Dimensionen (Bd.1, S.120). Diese Materie ist gemäss den Upanisaden unbegrenzt vorhanden (Bd.1, S.131) und zwar "als unendliche Energie, das heisst göttliche Energie" (Bd.1, S.132).

Mit der Materie wird auch die Zeit geboren (Bd.2, S.157).

Prakrti / Materie / die "Mutter der Schöpfung" wird im Sanskrit umschrieben mit

Pradhana = das "Haupt-Sächliche" (das Neutrale, Unevolvierte), "die unklare, noch nicht aufgeteilte, potentielle materielle Energie", die immer besteht

und
Mahat-tattwa (Bd.1, S.59).

Aus Energie kommt die vergängliche Form (Bd.1, S.59), das heisst: In der Energie Pradhana ist die Form bereits potentiell enthalten. Es braucht nur die richtigen Bedingungen, dass sich die Form entfalten kann [so wie ein Samenkorn nur einen geeigneten Platz sucht, um die Pflanze hervorzubringen] (Bd.1, S.60).

Mahat-tattva ist die "grosse materielle Ursache", ist der Zustand, wo die Elemente bereits sortiert, aber noch nicht geformt sind. Sie sind aber bereits dazu programmiert, eine Form zu bilden (Bd.1, S.60).

Das Mahat-tattva
-- ist "die aktivierte Totalität der materiellen Energie"
-- ist das "Meer der Ursachen"

und daraus werden die Universen geformt (Bd.1, S.63).


Herleitung: Das Wort Chaos

Chaos ist der Pradhana-Zustand, ein noch "ungeordneter und ungeformter Weltzustand", eine "Null-Ordnung: Es gibt noch "nichts", was geordnet werden könnte." In dem Sinn ist Chaos keine "Unordnung" der Dinge, sondern Chaos ist ein Nichts ohne Ordnung in einer noch nicht verdichteten Dimension: Es sind noch keine Dinge in der verdichteten Dimension vorhanden (Bd.1, S.60).


Gott Ishvara: Krishna und Brahman - der Befruchter Vishnu

Gott (Ishvara) ist gemäss den Veden unbegrenzt, ist Energie und Form gleichzeitig, ist die Einheit
-- von höchster Person (Krishna)
-- und von höchster Energie (Brahman) (Bd.1, S.61)

-- das Höchste, Gott [Krishna], ist weder Mann noch Frau, sondern die Lebensenergie
-- der "Vater" des Lebens ist Vishnu, der Befruchter der Materie [als Diener von Krishna] (Bd.1, S.59).


Vishnu befruchtet das Chaos und lässt Formen entstehen - Krishna steht über Vishnu

Vishnu ist der transzendentale Urschöpfer der materiellen Welten. Über ihm steht Krishna, der "Allanziehende" aller Welten (Bd.1, S.60). Vishnu ist somit eine der Erweiterungen von Krishna (Bd.1, S.61).

Vishnu ordnet die Energien. Er ist der "Alldurchdringende". Er sät die Jiva-Seelen in das Mahat-tattva (Bd.1, S.60) / in das Meer der Energie (Bd.1, S.63). Sein Blick befruchtet die Urmaterie Mahat-tattva und macht so einen Teil des Krishna-Reiches zu Materie. Durch das Entstehen von Materie wird Chaos zu Kosmos geordnet und die Zeit in Gang gesetzt (Bd.1, S.61).


Vishnu atmet Universen aus und wieder ein

Vishnu atmet Universen in Samenform aus. Diese Universen wachsen heran und fallen dann wieder zusammen und werden von Vishnu wieder eingeatmet (Bd.2, S.157).

Vishnu kreiert aus dem "Meer der Ursachen" Mahat-tattva die Universen aus einem Samen. Die Universen dehnen sich aus und fallen dann wieder zusammen, zurück in den "unmanifestierten Zustand (Avyakta)" (Bd.1, S.63). Expansion (Ausweitung) und Kontraktion (Zusammenfallen) der Universen wird in den Veden mit einem Atemzug Vishnus verglichen: Ein Universum wird ausgeatmet (Ausweitung) und wieder eingeatmet (Zusammenfallen) (Bd.1, S.63,64).

Das, was von der "Wissenschaft" als "Urknall" bezeichnet wird, ist der Anfang eines Atemzugs von Vishnu (Bd.1, S.132).

Zwischen Ausatmen (Geburt und Ausweitung eines Universums) und Einatmen (Vernichtung eines Universums) existiert eine lange stationär existente Phase . Und so atmet Vishnu unendlich viele Universen aus und atmet sich wieder ein (Bd.1, S.64).


Das keimende Universum lebt durch die Energie von aussen - Vishnus Kreationen: "Vishnus Traum"

Das Universum ist "ein keimender Organismus, der wächst, für eine gewisse Zeit bestehen bleibt und dann wieder vergeht", wie eine riesige Wellenbewegung. Die Universen werden genährt. Sie werden "durch göttliche Intelligenz mit Energie versorgt und gelenkt." In diesem Sinn ist jede Materie in einem Universum von der Energie von aussen abhängig (Bd.1, S.65).

Die Energie der Materie bringt endlos zeitweilige Formen hervor wie Universen, Atome, Planeten, Körper und Lebewesen. Gottes Dimension ist dabei die spirituelle Vielfalt, wie ein Traum, im Gegensatz zur Materie, die wie der Wachzustand ist. Die Veden bezeichnen die materielle Welt als "Vishnus Traum" (Bd.1, S.132). Alle Wesen im Weltall sind die Wesen von Vishnus Traum (Bd.1, S.133).


Das Universum "anda" als ein mehrschichtiges Ei mit 7 Schichten - das dunkle Zentrum

Universum heisst auf Sanskrit: anda, wörtlich übersetzt: Ei (Bd.1, S.64), aber auch: "Dunkelheit" (Bd.1, S.65).

Risi:
"Das Wort anda bedeutet nicht nur "Ei", sondern auch "Dunkelheit", denn das Universum ist ein materieller Bereich mit "Schalen", eine kosmische Raum-Zeit-Blase innerhalb des spirituellen Reiches jenseits von Raum und Zeit. Die vedischen Schriften beschreiben, dass das Universum von sieben aufeinanderfolgenden Elementschichten umhüllt wird, von denen jede zehnmal ausgedehnter ist als die vorangegangene.

Dadurch formt das Universum (anda) in seinem Inneren einen Bereich der Dunkelheit. Das Licht ist jedoch die ursprüngliche Kraft. Dunkelheit ist nichts anderes als die Abwesenheit von Licht und hat keine selbständige oder unabhängige Existenz."

Dunkelheit und Nacht existieren im "Chaos" noch nicht, sondern erst im geschaffenen Universum (Bd.1, S.65).


Die Genesis im Mose lässt die Vorgeschichte aus und fängt bei der Befruchtung der Erde an

Risi:
"Jedes Universum besteht zur Hälfte aus einem Garbhodaka (garbha und udaka, "Meer", "Energiefeld"), und auf diesem Garbha-Meer befindet sich der zweite Vishnu (Garbhodaka-sayi Vishnu). Das ist die Szene, in der die Welt wüst und leer ist und Gottes Geist über den Wassern schwebt (1.Mose 1,1-2). Die Genesis des Alten Testamentes setzt erst hier ein, spät und nur skizzenhaft." (Bd.1, S.66)

"Gemäss der vedischen Erklärung handelt es sich beim Barbha-Meer um eine höhere, transzendentale Materie, die direkt mit Garbhodakashayi Vishnu verbunden ist. Das Shrimad-Bhagavatam  (2.10.10) beschreibt dies mit der Formel

apah asraksit sucih sucih:

"Wasser (apah), das geschaffen (asraksit), aber vollkommen rein (sucih) und transzendental (sucih bei doppelter Nennung) ist."

"Der Einfluss der Garbha-Dimension auf die andere Hälfte des Universums ist nur indirekt (Bd.1, S.66) erkennbar, nämlich in Form der zyklischen Erneuerung der grobstofflichen Materie durch Auflösung. Deshalb nennt das Shrimad-Bhagavatam (3.8.11) das Garbha-Meer auch das "Wasser der Auflösung", denn die Garbha-Dimension bleibt auch dann bestehen, wenn die physisch-materiellen Welten des Universums aufgelöst und neu geschaffen werden." (Bd.1, S.67)


Vishnu beseelt die Materie der Universen

Vishnu beseelt alle Universen, so dass sie mit der Urmaterie ein Kosmos werden. Symbol für die Urmaterie ist "die kosmische Lotosblume" (Bd.2, S.157).


Vishnus erste Kreation: Der Halbgott Brahma auf einer Lotosblüte und sein Erkenntnisweg

Aus der Urmaterie wird Brahma, die Schöpfergottheit, geboren, ein Brahma pro Universum (Bd.2, S.157).

Risi:
"Vishnu ist die Quelle und das Zentrum aller Energie; aus Seinem "Nabel" geht der universale Lotos hervor [Sinnbild für die Welt], auf dessen Blüte das erste erschaffene Wesen, der Halbgott Brahma, erscheint." (Bd.1, S.67)

Brahma heisst auf Deutsch "Vollzieher der Schöpfung". Er wird auf dem Planeten "Brahmas" geboren, der im ersten jungen Universum der einzige Planet ist (Bd.1, S.67).

Brahma beginnt nun, nach dem Ursprung des Lotos (nach dem Ursprung der Welt) zu forschen. Die Forschungen erweisen sich als unergründlich und unfassbar. Er findet eine Dimension nach der anderen, ohne an ein Ende zu kommen. Da ertönt Gottes Klang ta-pa ta-pa, der erste Klang im Universum: die Stimme von Vishnu. Die Silben ta-pa sind dabei "die Klangrepräsentation von Entsagung und Askese." (Bd.1, S.67).

Brahma reagiert auf den Rat und entsagt seiner egozentrischen Haltung, im Sanskrit "Ahankara" genannt (das materielle Weltprinzip, das von Gott unabhängig sein will). Brahma vertraut den göttlichen Energien und befreit sich damit von der Ego-Einstellung "Ahankara". Er begibt - auf dem Lotos sitzend - in Meditation und vernimmt durch die Stimme Vishnus, die nun von innen kommt, seine Aufgabe: Er soll das leere Universum mit Planeten und Lebewesen ausstatten (Bd.1, S.69).

[Brahma wird Vishnus Diener].

Aus Brahma entstehen alle weiteren Schöpfungen. Brahma besteht aus Materie in ihrem am wenigsten verdichteten feinsten Zustand: ist universal, alldurchdringend, ist direkt durch Brahmas Bewusstsein geformt (Bd.2, S.157).


Die Lenkung Energie mittels Entsagung - das Wort "Energie"

Mit dem höheren Bewusstsein mittels Entsagung ist es jeweils möglich, Kräfte zu konzentrieren und bewusst zu lenken, Energie zu kanalisieren und dadurch geordnete Formen zu bilden. Jede Person ist eine Energie und kann diese nutzen und Werke vollbringen, analog der Wortbedeutung

griech. érgon = Werk, Wirkung
und
griech. energos = "das, was auf etwas anderes einwirkt" (Bd.1, S.80).

auf Sanskrit: sati = "die Kraft, etwas zu vollbringen" (Bd.1, S.80). Der Ursprung der Energie bleibt Vishnu (Bd.1, S.80).


Die Brahma-Dimension - die Dimension von Ausserirdischen - die Dimension des Menschen

Die Umstände der Brahma-Dimension [die Umstände beim Schöpfer-Gott]:
-- Gedanken sind dort Realität
-- Bewusstseinseindrücke sind konkrete Realität
-- Meditation und Gedanken sind für Brahma also unmittelbare Mittel und so schöpft er das Universum (Bd.1, S.81).

Die ausserirdischen Mächte sitzen in weniger hohen Dimensionen. Sie benutzen die Gedankenmuster (kosmische Elementarteilchen) und bringen sie in eine geordnete materielle Form. Sie sind "Kosmotechniker", bilden Raumschiffe, Energiegebilde, Waffen etc. (Bd.1, S.81).

Die Menschen haben in der Welt überhaupt nichts zu sagen. Der Kampf der materiell orientierten Menschen gegen die Natur ist sehr umständlich und destruktiv. [Die Leitlinie "Mach dir die Erde Untertan" ist eine absolute Sackgasse]. Der Wunsch, "Gott" zu spielen, gelingt nicht [sondern macht sogar krank!] (Bd.1, S.83)


Brahmas Schöpfungsvorgang: Er schöpft einfach

Brahma schöpft ohne Wissen um die Funktion der Energien. Er tut es einfach und lässt Nachkommen, Planeten, Populationen entstehen (Bd.1, S.83), Tag und Nacht (Bd.1, S.84).

Die vedische Schöpfungsgeschichte Shrimad-Bhagavatam  (3.6.38-40) gibt an, man könne Gott für diese Werke nur danken, verstehen könne man sie nicht (Bd.1, S.83).

Shrimad-Bhagavatam:
"Brahma konnte nach eintausend himmlischen Jahren gereifter Meditation nur erkennen, dass die Herrlichkeit der Höchsten Seele [Paramatmal] unbegreiflich ist. Die wunderbare Kraft der Höchsten Persönlichkeit Gottes verwirrt alle. ...

Worte, Verstand und Ego mit ihren jeweiligen beherrschenden Halbgöttern sind nicht in der Lage, Vishnu zu erkennen. Wir müssen daher einfach, als Akt der Vernunft, dem Herrn unsere achtungsvollen Ehrerbietungen erweisen."
(in: Shrimad-Bhagavatam 3.6.38-40; Risi S.83)


Schöpfungsvorgang: Shiva (Rudra) - die 7 Rashi-Weisen - die Ureltern der Menschen: die Prajapatis und Manus

Brahma schöpft verschiedene Nachkommen, v.a. Shiva (Bd.1, S.83), übersetzt: der "Wunscherfüller", wörtlich: "derjenige, der Glück verheisst" (Bd.1, S.84). Shiva wird auch Rudra genannt (Bd.1, S.83), der "schrecklich Rufende": der durch Klangschwingung die materiellen Formen auflöst, derjenige, der durch Vernichtung immer die Vergänglichkeit der materiellen Formen in Erinnerung ruft (Bd.1, S.84).

Shiva ist das Medium für die Energie von Maha-Vishnu. Shiva weilt ausserhalb aller Universen (Bd.1, S.83) und hat die Kompetenz, zur gegebenen Stunde das Universum zu vernichten (Bd.1, S.84).

Von den geschöpften sieben Rashi-Weisen, die unter Shiva stehen, gehen viele weitere Generationen in allen Dimensionen aus (Bd.1, S.84). Innerhalb der weiteren Generationen befinden sich auch die Ureltern der Menschen: die Prajapatis und Manus. Sie bevölkern in verschiedenen Lebensformen das ganze Universum (Bd.1, S.84).


Der Schöpfungsvorgang: Die 9 Phasen des Prakrta von Vishnu und des Vaikrta von Brahma

Symbol für die Schöpfung ist die Lotosblüte, die nun zur Pracht erblühen soll (Bd.1, S.87).

Vishnu produziert die primäre Schöpfung: Prakrta, das Universum selbst.

Brahma produziert die sekundäre, weiterführende Schöpfung: Vaikrta innerhalb des Universums.

Prakrta und Vaikrta sind insgesamt in 9 Phasen unterteilt, z.T. gleichzeitig, z.T. zyklisch wiederholt.

Die ersten drei Phasen werden meist dem Prakrta zugeordnet:
-- Entstehung des Mahat-tattva
-- Entstehung des Ahankara
-- Entstehung der Guna-Umwandlung (Bd.1, S.87).

Die weiteren 6 Phasen sind dann Brahmas Vaikrta zugeordnet (Bd.1, S.87).

Die 7. Phase führt zur Bildung der verschiedenen Himmelskörper mit den jeweiligen minaralischen, pflanzlichen und tierischen Lebensformen (Bd.1, S.87).

Am Ende entsteht die voll entfaltete Planetenwelt (Bd.1, S.87).


Die Parallele zu Mose: 6 Tage und 1 Ruhetag

Die Schilderung im Mose von einer 7-er-Einteilung der Schöpfung würde auf die Veden zurückgehen.

Adam und Eva aber gehen auf sumerische Quellen zurück. Die Vermischung der Quellen führt zu einem verfälschten Schilderung der Schöpfung (Bd.1, S.87).


Die Wesen auf den Planeten

Mit den Planeten sind jeweils Wesenheiten verbunden (Bd.1, S.87-88):
-- beherrschende Wesen
-- beherrschte Wesen
-- die Planeten als materielle Körper und die dortigen Lebewesen.
(in: Shrimad-Bhagavatam 2.10.14; Risi S.88).

Jedem Nachkommen von Brahma ist ein Himmelskörper zugeordnet. Diese erzeugen wiederum Nachkommen.

Risi:
"Jeder Himmelskörper ist beseelt, und diese inkarnierte Seele ist ein mächtiges, höherdimensionales Wesen." (Bd.1, S.88)

Jedes höhere Wesen hat seinen Lebensraum: ein Planet, oder im Falle von Dimensionsherrschern auch eine ganze Dimensionsebene (Bd.1, S.88).

Insgesamt entsteht das Universum mit seinen Planeten in exponentieller Vermehrung. Es materialisiert sich eine "universale Hierarchie von Existenzdimensionen und Galaxien", mit allen Arten von Lebewesen (Mineralien, Pflanzen, Tiere, Menschen, Dämonen, Halbgötter usw.), wobei immer niederere Hierarchiestufen entstehen, wie bei einer "Devolution", im Gegensatz zur These der "Evolution" mit der Spekulation, dass alles Leben aus toter Materie hervorgegangen sei (Bd.1, S.88).

Als Wesen, die den verschiedenen Planeten zugeordnet sind, erscheinen in den "höheren Planetensystemen"
-- Rashis / Rsis (grosse Weise)
-- Halbgötter (Suras oder Devas) (Bd.1, S.89)
-- Upadevas (untergeordnete positive Wesen) (Bd.2, S.222)
-- Cherubim, Seraphim, Elohim: Bezeichnungen des Alten Testaments: Es sind hebräische "Götter", im Alten Testament, fälschlicherweise mit "Gott" gleichgestellt (Bd.1, S.89).

Negative Wesen:
-- die Asuras (Gegengötter)
-- die Raksasas (Destruktive) (Bd.2, S.222).

Diese Wesen der höheren Planetensysteme sind für die Menschen unsichtbar (Bd.1, S.89). Die westliche Terminologie bezeichnet die positiven Wesen als Engel und Erzengel, die negativen Wesen als Luzifer und Ahriman (Bd.2, S.222).

Alles im Universum ist von diesen Wesen geschöpft durch Bewusstsein, in den meisten Kulturen als "Halbgötter" und "Halbgöttinnen" bezeichnet (Bd.2, S.222).

Die höheren Ebenen überlagern und durchdringen dabei die niedrigeren. Somit sind die makrokosmischen Ebenen direkt mit den mikrokosmischen Strukturen verbunden und umgekehrt (Bd.2, S.222).

Gemäss den vedischen Schriften gibt es nur gottzugewandte und gottabgewandte Wesen. Göttlichen Materialismus kann es nicht geben. Die göttlichen Wesen sind die "Suras" (Devas), die materialistischen Wesen die "Asuras" [A-suras], die "Gegengötter": Dämonen, negative Mächte, die gegenseitig auch noch rivalisieren (Bd.2, S.128).


Suras / Devas sind die göttlichen Wesen

Devas respektieren die göttliche Ordnung (Bd.2, S.216) und das Gesetz des freien Willens. Devas mischen sich nicht ein, sondern sehen die materielle Welt als eine Art Schule, "in der jedes Individuum seine Lektionen selbst lernen muss." (Bd.2, S.213)

Devas bleiben neutral (Bd.2, S.193).

Die Devas haben eine göttliche Vollmacht und repräsentieren jeweils einen spezifischen Aspekt von Vishnus Allmacht. Sie sehen alles, was in ihrem Bereich passiert (Bd.2, 215). Sie leben alle in der Dimension von Sattva-guna (Erscheinungsweise der Tugend). Viele von ihnen sind spirituell erleuchtet. Sie beobachten, wie das Karma der herrschenden Weltmächte langsam ausläuft (Bd.2, 218).

Risi:
"Ihr Bewusstseinsfeld (Ksetra) ist innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs alldurchdringend. Hinter allen Schöpfungsfunktionen wirkt also der harmonische Geist eines entsprechenden 'Halb-Gottes'." (Bd.2, 215)

Wenn Devas ungehindert wirken können, dann "entsteht eine paradiesische, vollkommene Natur" als ideale Voraussetzung, dass sich weitere Menschen für Gott und die spirituelle Verbindung entscheiden (Bd.2, S.215).

Devas stellen göttliche Informationen zur Verfügung, um Leid in Zukunft zu vermeiden (Bd.2, S.216).

Devas arbeiten ohne Verführung, ohne Propaganda (Rajo-guna), ohne Zwang, ohne Zerstörung (Tamo-guna). Sie fördern die "Erscheinungsweise der Tugend" (Sattva-guna) für Harmonie, Ruhe und Gleichgewicht (Bd.2, S.217).


Die Erschaffung der Menschen durch die "Manus"

Die Schaffung der Sphäre der Menschen ist eine der vielen Unterstufen, geschaffen von den Manus:

Risi:
"Die Ureltern der Menschheit sind die Manu-Ehepaare, die selbst nicht auf der Erde leben, aber ihre Abkömmlinge auf die Erde senden, um dort die ersten irdischen Geschlechter zu erzeugen. Diese mächtigen göttlichen Wesen mit dem Titel "Manu" stellen den Ursprung der Menschheit dar, nicht nur genealogisch, sondern sogar etymologisch:

Der Ausdruck 'Manu' prägte das Sanskritwort für 'Menschheit',

manusya

und lebt in der Wortwurzel man- weiter,

die in vielen modernen Sprachen noch zu finden ist, z.B. in den deutschen Wörtern Mann und Mensch und in den englischen Wörtern man und woman.

[Im Lateinischen ist die Verwandtschaft noch deutlicher mit "manus" = deutsch: Hand. Dies würde heissen, dass jede Hand als eine "Schöpfer"-Hand innerhalb der menschlichen Welt zu verstehen ist].

In diesem Zusammenhang gibt die Bhagavad-gita die Lehrerhierarchie für die Erde an:

"Ich [Krishna] unterwies den Sonnengott, Vivasvan, in dieser unvergänglichen Wissenschaft des Yoga [Übung, um Kontakt mit Gott zu haben]; Vivasvan unterwies Manu, den Vater der Menschheit, und Manu den [irdischen König] Iksvaku."
(in: Bhagavad-gita, 4.1.; Risi S.90)



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10.
Die Energien in der Welt gemäss den Veden: Feinstoffliche und grobstoffliche Elemente - die Sichtbarkeit - unsichtbare Dimensionen - "Relativität", 400.000 humanoide Lebensformen im All und die unterschiedlichen Zeitdimensionen

Die Veden stellen fest:
-- Materie ist Energie
-- das Universum entstand durch Ausdehnung
-- die Planeten unterliegen einer Evolution (Bd.1, S.147).

Risi:
Alle existierenden Formen des Universums "sind letztlich nichts anderes als das absolute Licht (Brahman) in verschiedenen relativen Schwingungszuständen (Wellenlängen)."

Diese Wellenlängen-Energie kann alles durchdringen. Das Entdecken dieser alldurchdringenden Energie "ist ein Schlüssel zu höchster individueller Macht." (Bd.2, S.335)

Woher kam dieses Wissen? Durch direkten früheren Kontakt mit Gott und den Göttern, im Zeitalter vor dem Kali-Zeitalter (Bd.1, S.147-148). Die vedischen Wissenschaftler kennen die Zeiteinheiten von der kosmischen Grosseinheit bis zum atomaren Quantenbereich (Bd.1, S.149).


Feinstoffliche Elemente (Energien) und grobstoffliche Elemente (Kraft und Materie)

Die Schöpfung besteht aus feinstofflichen Elementen:
-- Geistenergien
-- Mentalenergien
-- Astralenergien (Bd.1, S.70).

Des weiteren besteht die Schöpfung aus grobstofflichen Elementen, verdichtete feinstoffliche Elemente. Diese grobstofflichen Elemente sind
-- physische Energien
-- dreidimensional-räumliche Formen (Bd.1, S.70).


Die "fünf grundlegenden Entfaltungsstufen der Materie"

Die grobstofflichen Elemente sind eingeteilt in die physikalischen Kategorien Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde (Bd.1, S.70). Anders formuliert: Die Materie ist der Reihe nach immer mehr verdichtet, vom Äther (wenig verdichtet) bis hin zur Erde (sehr verfestigt) (Bd.1, S.71).

Den 5 grobstofflichen Erscheinungsformen Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde sind 5 Sinnesobjekte zugeordnet:

Schwingung / Klang, Verbindung / Berührung, Form / Farbe, Geschmack, und Geruch (Bd.1, S.70).

Äther
geht aus dem Klang hervor, ist ein multidimensionaler Raum, ist der Bereich aller grobstofflichen und inhärenten Beziehungen und Informationen (Bd.1, S.71).

Luft
ist gasförmig, beinhaltet alle nicht-richtungebende Energie, berührt überall (Bd.1, S.71), mit verschiedener Härte und Temperatur (Bd.1, S.72).

Feuer
bezieht sich auf die eindimensional gerichteten Energien, ist die erste dreidimensionale Energie (Bd.1, S.72)

Wasser: ist flüssige Materie, und Erde ist die feste Materie (Bd.1, S.72).

Weitere Entsprechungen:
Äther - Energieströme
Luft - Nervenimpulse
Feuer - Muskeln
Wasser - Gelenke
Erde - Knochen (Bd.1, S.73).


Der Mensch kann mit den grobstofflichen Welten nicht umgehen - und die feinstoffliche Welt bleibt für ihn unsichtbar

Der Mensch kann die grobstofflichen Welten kaum richtig wahrnehmen, und die feinstofflichen Welten erst recht nicht, weil er sie nicht sieht. Alle technischen Mittel des Menschen sind auf die stoffliche Ebene beschränkt (Bd.1, S.70).

Risi:
"Der grösste Teil des multidimensionalen Kosmos ist für die Menschen also unsichtbar." (Bd.1, S.70)

Aber der Einfluss der feinstofflichen Energien ist wohl da.

Risi:
"Die feinstofflichen Energieflüsse des Astralkörpers beeinflussen die Energieflüsse im grobstofflichen Körper." (Bd.1, S.141)

Die feinstofflichen Energien wie z.B. Wut und Neid haben ihre dunklen Auswirkungen wie auch Freude und Liebe etc. (Bd.1, S.141).

Die menschlichen Kosmologen sehen die feinstofflichen Dimensionen des Weltalls nicht und haben somit absolut keine Ahnung von dem, was im Weltall alles passiert (Bd.1, S.78-79).


Die menschliche Herrschaft über Energie ("Technik") und die Manipulation

Die Energieformen "sind auch in der natürlichen Schöpfung vorhanden und erfüllen ihre vorgegebene Rolle." (Bd.2, S.225) Macht sich der Mensch aber ausbeuterisch über die Energieformen her, dann...

Risi:
"kommt er mit den dahinter wirkenden Intelligenzen in Kontakt und lässt sich auf einen Handel ein, dessen Preis er zu Beginn nicht kennt. Dieser ungewisse 'Handel' war die Grundlage der Entwicklung der modernen Technik." (Bd.2, S.226)

Die westlichen "Naturwissenschaften" teilen die Natur in vier irdische Naturreiche ein: Menschen, Tiere, Pflanzen, Mineralien. Dazu kommt das "Reich der Technik", "das menschengemachte fünfte Naturreich", gemäss Anthroposophie "Unternatur" genannt. In nur gerade einmal 100 Jahren wird die "zivilisierte" Welt von Strom und Magnetismus abhängig (Bd.2, S.226).

Der Planet wird immer mehr von diesen künstlich erzeugten Schwingungen durchdrungen. Die Entwicklung: Metallgewinnung und Kohleförderung ->> Metallprodukte ->> Maschinen ->> Turbinen ->> Dampfmaschine ->> Industrialisierung ->> Mechanisierung und Elektrizität ->> Chemie [mit Ölförderungen und Ölprodukten] und Physik mit Strahlenforschung ->> Atomforschung bis zur Atombombe ->> Genforschung [bis zur Retorte] (Bd.2, S.226).

Insgesamt findet der Mensch Energieformen, die alle in früheren Zivilisationen schon einmal bekannt waren (Bd.2, S.226).


Elektrizität - Luzifer

Luzifer ist das Wesen hinter der Elektrizität. Luzifer herrscht inzwischen überall, mit Wasserenergie und Atomenergie. Seit Strom zur Verfügung steht, wird rücksichtslos ausgebeutet, und keine Krise oder Krieg hält die zerstörerische Entwicklung auf. Eine Verringerung von Energieverbrauch wird nie in Betracht gezogen. Die Werbung wirbt weiter für mehr Konsum (Bd.2, S.231), sogar für eine "friedliche Nutzung" der Atomkraft. Diese Bewegung wird von den negativen Asuras geleitet, und die elektrische Schwingung kann sich noch mehr durchsetzen (Bd.2, S.232).


Die "Technik" schadet der Natur und dem Menschen bis zur Selbstzerstörung

Die menschlichen Manipulationen an der Materie richten grosse Schäden im [feinstofflichen] Universum an (Bd.1, S.72-73), weil mit Gewalt und Zerstörung gearbeitet wird, und weil alle materiellen Mechanismen von höheren feinstofflichen Energiemustern abhängig sind (Bd.1, S.73).

Die "Technik" kann bis zur Selbstzerstörung gehen, nämlich durch die destruktive Macht, die hinter den Energien steht, hinter der siderischen Kraft / Vril-Kraft (Bd.2, S.227). Eine solche Selbstzerstörung eines Planeten hat schon einmal stattgefunden (Bd.2, S.226).

Der Aufwand zur Energieproduktion ist ein einziger Raubbau an der Natur. Die Technologie ist somit keine Arbeitserleichterung, sondern eine Arbeitsverlagerung [mit Sklaverei und Kinderarbeit etc.]. Die Summe der Arbeit bleibt gleich (Bd.2,S.231)!

Risi:
"Die luziferische Technologie ist eine Form von Illusion, denn sie verspricht Arbeitserleichterung und Zeiteinsparung, aber in Wirklichkeit stellt sie bloss eine Arbeitsverlagerung dar." (Bd.2, S.231)

Die Wesen der höheren Dimensionen aber können die feinstofflichen Energien beeinflussen und so die Materie für sich nutzen. Die Menschen können das heute nicht mehr [denn sie sind u.a. durch erfundene Hass-Religionen von den göttlichen Kräften abgeschnitten]. Früher konnten das vor allem Mystiker und Magier mit Zugang zur feinstofflichen Materie (Bd.1, S.73).

Risi:
"Die Technologie, wie sie heute die Erde heimsucht, ist also kein Zeichen von Fortschritt, sondern ein Zeichen von Unkenntnis über die höheren Zusammenhänge im Kosmos. Die gegenwärtige Zivilisation beweist diese Unkenntnis auf Schritt und Tritt, indem sie ständig neue Wunden in die Natur reisst." (Bd.1, S.73)

Negative Wesen wirken vor allem bei der Entwicklung von Elektrizität, Magnetismus und Radioaktivität. Es sind z.B. "gefallene Engel" im Gegensatz zu den gottesbewussten Engeln (Bd.2, S.224-225). Auch die negativen Engeln durchdringen die Materie und sind für diese zuständig (Bd.2, S.225).


Das Gleichgewicht zwischen spiritueller Existenz und "Technik" halten

Es gilt der Leitsatz, die Technik bewusst als Hilfsmittel positiv zu nutzen, dabei aber das eigene spirituelle Potential nicht zu vernachlässigen (Bd.2, S.229). Die Menschen dürfen sich nicht von den Energien beherrschen lassen. Die negativen Mächte ihrerseits sind bestrebt, die Menschen in ihrer Entwicklung einzufrieren und in Unwissenheit über die wahre Beschaffenheit des Kosmos zu halten (Bd.2, S.230).

Die bestehenden Gleichgewichte dürfen durch die Nutzung der Hilfsmittel nicht gestört werden. Wenn die Gleichgewichte gestört werden, werden die energetischen Hilfsmittel "zu verschlingenden, fast (Bd.2, S.230) selbständigen Entitäten [Existenzen], die den Menschen zu immer weiteren Konzessionen zwingen." (Bd.2, S.231)


Die Menschen sollen sich nicht von der Technik verschlingen lassen - Zeit haben

Maschinen, Autos und Computer nehmen den Menschen Arbeit ab und bringen gleichzeitig neue Arbeit, so dass die Menschen absolut keine Zeit mehr für ihre geistige Entwicklung oder die geistige Komponente im Leben haben (Bd.2, S.231).


Die vedische Zivilisation bleibt für die menschlichen Forscher unsichtbar

Die vedische Kultur hat aber kaum Spuren hinterlassen [oder es wurde einfach noch nicht danach gegraben], so dass Geschichtsforscher bis heute (Jahr 2005) behaupten können, eine vedische Kultur habe nie existiert. Die Gründe für die Spurenlosigkeit sind gemäss Risi woanders zu suchen:
-- die vedische Kultur befand sich im Einklang mit der Natur
-- sie hatte hohe technische Errungenschaften
-- sie hinterliess somit keine Spuren (Bd.1, S.74).


Die menschliche Lichtbandbreite: Farben zwischen Rot und Violett

Tatsache ist gemäss Risi:

"Das meiste, was es gibt, sehen wir gar nicht." (Bd.1, S.114)

Die Lichtbandbreite des menschlichen Auges ist so eng zwischen den Farben Rot und Violett, dass es an Zufall grenzt, wenn wir überhaupt etwas sehen (Bd.1, S.114).

Menschen sehen nur Lichtwellen zwischen Rot und Violett. Alles andere bleibt unsichtbar: Radiowellen, Fernsehwellen, Mikrowellen, Infrarot, dann folgt der Abschnitt der sichtbaren Wellen zwischen Rot und Violett, dann folgen wieder für den Menschen unsichtbare Wellen mit Ultraviolett, Röntgenstrahlung, Gammastrahlung (Bd.1, S.114).

Unsere Augen sind gemäss Risi

wie "zwei kleine trübe Fensterchen. Universal gesehen sehen wir so gut wie nichts." (Bd.1, S.114)


Die Verzerrung der Wahrnehmung durch die eingeengte Wahrnehmung - die Ausrede: "relativ"

Die Menschen nehmen das, was sie sehen, heute immer verzerrt wahr, weil der Mensch der "Zivilisation" von sich selbst eine falsche Vorstellung hat und sich nicht richtig ins Weltall einfügen kann (Bd.1, S.115). Ausser der Sinneswahrnehmung ist ausserdem auch die Phantasie beschränkt (Bd.1, S.116). Die Unfähigkeit, sich heute ins Weltall einzufügen und die falsche Wahrnehmung der Welt ergibt neue Ketten von Handlungen, die auf die falsch definierte "Zivilisation" zurückzuführen sind (Bd.1, S.140).

Abwehrreaktionen gegen alles "Fremde" erzeugt auch bei den Elementen höherer Dimensionen diese Abwehrreaktion. Die Wesen im Weltall wollen also mit der "Zivilisation" nicht mehr viel zu tun haben (Bd.1, S.116).

Und die meisten Menschen weichen den Widersprüchen auf der Welt aus, schöpfen ihre geistigen Fähigkeiten nicht aus und begnügen sich mit dem Spruch: "Alles ist relativ." Wenn aber alles "relativ" wäre, gäbe es keinen gültigen Massstab mehr (Bd.1, S.116).

Die Lebenseinstellung der "Relativität" wird von der Industrie und von den negativen Machthabern ausgenützt. Sie handeln nach dem Recht des Stärkeren und legen eigene Massstäbe und Leitlinien fest.

Risi:
"Wenn alles relativ ist, herrscht ein subtiles Faustrecht." (Bd.1, S.117)

Der Grossteil der Menschheit sieht nur noch das "Relative", und die "absolute Wahrheit" ist nicht mehr gefragt... (Bd.1, S.117), weil ja "alles relativ" sei. Eine "Wahrheit" gibt es also nicht mehr... (Bd.1, S.118)


Die Dimensionen Erde - die Dimension des Weltalls: 400.000 humanoide Lebensformen

Die Erde ist ein winziger Punkt im All. Die "Wissenschaft" der weissen "Zivilisation" von heute behauptet, die Erde sei unter allen Planeten eine Ausnahme. Dies stimmt überhaupt nicht, denn überall sind höhere Energien und Intelligenzen am Werk. Die Menschen können sie nur nicht sehen (Bd.1, S.151). Die ganze Sache ist eher umgekehrt zu sehen: Die Menschen sind eine Ausnahme im negativen Sinn.

Risi:
"Die für die Menschen sichtbare dreidimensionale Welt ist  - aus der Sicht der kosmischen und atomaren Welt - ein extremer Ausnahmezustand", [das heisst, ein extrem armseliger Zustand].

Gemäss den Puranas existieren im Universum 400.000 humanoide Lebensformen (Bd.1, S.160).


Die Zeit bleibt bei Lichtgeschwindigkeit stehen - die höchste Verdichtung auf der Erde - das schnellste Sterben auf der Erde: Martya-Loka / Ort des Todes

Die Gesetze von Raum und Zeit sind in den Bereichen der kosmischen Distanzen und der atomaren Quanten nicht in die starren Newton-Gesetze integrierbar. Die Zeit bleibt bei Lichtgeschwindigkeit stehen. Auch dies ist den vedischen Wissenschaftlern bekannt. Neuer Entdecker dieses Zeitgesetzes in der europäischen "Zivilisation" ist dann Einstein. Auf dieser Tatsache basieren die enormen Zeitdimensions-Unterschiede zwischen irdischer Zeit und göttlicher Zeit (Bd.1, S.150).

Risi:
"Sie [die Veden] informieren uns, dass es im Universum höherdimensionale Welten gibt, in denen die Zeit viel langsamer abläuft als auf der Erde."

Im Vergleich zur kosmischen Geschwindigkeit läuft die Zeit auf der Erde viel schneller ab (Bd.1, S.151).

Risi:
"In den höheren, weniger verdichteten Systemen des Universums läuft die Zeit relativ langsamer als in denjenigen, wo die Materie dichter ist." (Bd.1, S.153)

Zeitangaben:

"30 irdische Jahre sind ein Monat der Halbgötter. 100 irdische Jahre sind 3 Monate und 10 Tage der Halbgötter. 360 Jahre sind ein Jahr der Halbgötter. 3030 irdische Jahre sind ein Jahr der Sieben Weisen. 9090 irdische Jahre sind ein Jahr Dhruvas."
(in: Linga Purana 1.4.17-22; Risi Bd.1, S.157)

"Ein grosses irdisches Zeitalter (Divya-yuga oder Maha-yuga) besteht aus vier irdischen Einzel-yugas und dauert 12.000 Jahre der Halbgötter, worin auch die Übergangszeiten der Yugas mitgerechnet sind.
Das Satya-yuga dauert 4000 himmlische Jahre, das Treta-yuga 3000 himmlische Jahre, das Dvapara-yuga 2000 himmlische Jahre und das Kali-yuga 1000 himmlische Jahre. Die verbleibenden 2000 Jahre entfallen auf die jeweiligen Übergangszeiten (Sandhyas). Gemäss irdischer Zeitrechnung dauern die vier Yugas zusammen 4.320.000 Jahre."
(in: Brahma-vaivarta Purana 2.54.34-38; Risi Bd.1, S.157)

Das Kali-yuga beginnt astronomisch 3102 v.Chr. (Risi, Bd.1, S.280).

Nach menschlicher Zeitrechnung ergeben eintausend Zeitalter (Maha-yugas) zusammengenommen die Dauer eines Tages im Leben Brahmas. Und ebensolange währt seine Nacht."
(in: Bhagavad-gita 8.17; Risi Bd.1, S.157)

"Die Zeitspanne, in der vierzehn Manus erscheinen und wieder vergehen, entspricht einem Tag Brahmas, des Herrn der Schöpfung. 360 solcher Tage sind ein Jahr Brahmas ... und Brahma lebt für 100 solcher Jahre."
(Brahma-vaivarta Purana 1.5.9-10 bzw. 2.34.57; Risi Bd.1, S.157)

Da auf der Erde die Zeit viel schneller abläuft als im All, kommt es den Wesen im All so vor, als ob auf der Erde die Generationenfolge rasend schnell ablaufen würde. Deswegen wird die Erden-Welt von den Wesen im All auch Martya-Loka / Ort des Todes genannt. Denn in der höchsten Verdichtung bei den Menschen wird am meisten gestorben (Bd.1, S.176).



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11.
Die 14 Planetensysteme der Veden und die Einstufung der Erde in der Mitte

Die Welt besteht aus grobstofflichen Dimensionen und aus feinstofflichen Dimensionen. Diese Dimensionen sind angeordnet in einer Pyramidenhierarchie. Der Mensch steht in dieser Pyramidenhierarchie relativ weit unten. Über der Dimension des Menschen stehen göttliche, darunter schädliche Wesen mit hohem Wissen und z.T. auch mit Einflüssen auf die Menschheit (Bd.1, S.16).


Die Veda-Welt der 14 Planetensysteme (7 + 7)

Die Welt ist in 7 aufsteigende Ebenen und in 7 "Schattenwelten" gegliedert. Die Redensart, man fühle sich wie "im 7. Himmel" hat eine gross geistige Basis und kommt noch aus dem einstmals tiefen Weltenverständnis aller Kulturen der Erde. Die Unterteilung in sieben Stufen ist nicht kosmologisch, sondern multidimensional zu verstehen (Bd.2, S.163).

Das Universum umfasst 14 Planetensysteme im Sinn von Dimensionsebenen, und jedes Planetensystem ist mit eigenen Lebensformen bewohnt (Bd.1, S.16).

Risi:
"Gemäss der vedischen Kosmologie unterteilt sich die Planetenstruktur in 14 Planetensysteme." (Bd.1, S.90)

Die Erde gehört zum siebenten von 14 Planetensystemen (Bd.1, S.16).

Risi:
"Die Unterteilung in zwei Siebnerhälften spiegelt das universale Gleichgewicht der Pole wider."

Eigenartigerweise gibt Gott auch denjenigen Wesen Raum, die ihn verneinen. Gott gibt ihnen sogar gleich viel Raum wie den gottzugewandten Wesen (Bd.1, S.91).


Die Zahl 7 in weiteren 7-er Einteilungen

7-er Einteilungen sind zu beobachten in den Schulen der hebräischen Kabbala und in der "Sphärenharmonie" der Antike mit der harmonischen Oktave der Musik (Bd.2, S.165), wobei die nächsthöhere Oktave einer nächsthöheren Dimension entspricht (Bd.2, S.165-166).

Eine weitere 7-er Einteilung ist in den Planetennamen als Bezeichnung von dimensionalen Welten zu sehen ohne Bezug zu den irdischen Planeten: Neben Mondzone und Erdzone sind dies Venuszone, Sonnenzone, Marszone, Jupiterzone und Saturnzone (Bd.2, S.176).


7 höhere Welten (Lokas) des Universums

Die Bezeichnung "Lokas" ist als Dimensionsebene zu verstehen, nicht als Sonnensystem, und auch nicht als Galaxie (Bd.1, S.90). Die 7 höheren Welten sind sich der Realität Gottes bewusst und sind als Diener und Vertreter Gottes zu sehen (Bd.1, S.93), je nach Verdichtungsgrad (Bd.1, S.91). Es sind dies

-- Satyaloka (Bd.1, S.90), auch Brahmaloka, die Welt des höchsten Schöpferwesens Brahma (Bd.1, S.93)
-- Tapoloka
-- Janoloka (Bd.1, S.90).

Diese ersten drei Dimensionen sind für den Menschen nicht mehr nachweisbar und haben unvorstellbare Zugänge zur Materie und zu Energie:

Risi:
"In diesen Welten ist alles leuchtend und lebend, und niemand benötigt mechanische Technik, um die Materie zu manipulieren." Diese Wesen können allein durch "Bewusstseinsimpulse (Wille oder Vorstellung) unmittelbar auf die Materie einwirken." (Bd.1, S.93)

Es folgen die Dimensionsebenen

-- Maharloka
-- Svargaloka / Svarloka
-- Bhurarloka (Bd.1, S.90).

Diese weiteren drei Dimensionen sind für Menschen nur als "ferne" elektromagnetische Strahlen wahrnehmbar (Bd.1, S.93).

Die aufgezählten sechs Dimensionen sind bewohnt von gottzugewandten Wesen mit einer ehrfürchtigen Haltung gegenüber Gott (Bd.1, S.93):
-- Brahmaloka-Bewohner
-- Rashis
-- Suras
-- Devas
-- untergeordnete Halbgötter
-- Lichtwesen
-- Engel usw. (Bd.1, S.96).

Die siebte Dimensionsebene ist

-- Bhurloka (Bd.1, S.90), die Dimension, zu der die Erde gehört (Bd.1, S.91). Die Erde gehört zur siebten von insgesamt 14 kosmischen Dimensionsebenen (Bd.1, S.96).

Risi:
"Die Erde befindet sich genau in der Schnittstelle der beiden Hälften" und wird auch oft das "mittlere Planetensystem" genannt (Bd.1, S.91).


Die 7 unteren Welten / Schattenwelten des Universums

Jede Welt hat ihren Schatten: Den 7 Lokas stehen 7 Talas (Dunkelwelten, Unterwelten gegenüber (Bd.2, S.163-164). Tala (sanskrit) heisst: Oberfläche, Ebene; Handfläche, Fusssohle; Untergeschoss, Keller, Unterwelt, bzw. im Sanskrit werden die Talas auch "Initiationshimmel" genannt (Bilasvarga). Es sind höhere planetare und astrale Welten mit hochstehender Fassade, mit Wesen, die negative höhere Technik und schwarze Magie betreiben (Bd.2, S.164).

Dies sind die "Schatten" der sieben oberen Dimensionen (Bd.1, S.93), wo gemäss Risi "kein Sonnenlicht vorhanden ist". In absteigender Reihenfolge sind dies

-- Atala
-- Vitala
-- Sutala
-- Talatala
-- Mahatala
-- Rasatala
-- Patala.
(in: Narada Purana 1.3.37-38; Risi Bd.1, S.90)

Die Bewohner der 7 unteren Welten sind
-- Asuras
-- Danavas
-- Rakshasas
-- Nagas usw. (Bd.1, S.96).

Sie sind gottabgewandte Wesen (Bd.1, S.91). Sie

-- gehören zur polaren Welt (Bd.1, S.93)
-- dort gibt es nur künstliches Licht von Elektrizität, Magnetismus, Kristalle, Juwelen etc. (Bd.1, S.103)
-- viele wollen die göttliche Macht stürzen (Bd.1, S.96-97)

-- sie unterstellen den Göttlichen einen "Mythos" von Gott und behaupten, sie würden Sklaverei mit den unteren Dimensionen betreiben

-- sie glauben, das Universum sei nur die Summe seiner Teile
-- sie stellen auch höherdimensionale Energien her. Das Universum ist für sie ein Zufallsprodukt (Bd.1, S.97).

Die Wesen der 7 unteren Dimensionen
-- glauben, ein Gott sei unnötig und existiere nicht
-- und alles, was möglich sei, sei erlaubt, ohne Verantwortung vor Gott, gemäss dem Recht des Stärkeren
-- und sie meinen, das sei "gut", was sie tun
-- und sie sehen Gottesglauben als Manipulation an (Bd.1, S.94).


Die Veden schildern die unteren 7 Welten

-- mit einem unvorstellbaren materiellen Genuss
-- mit hochentwickelter mechanischer Technik, bis zu dem Zustand, dass die Menschen von der Technik abhängig werden (Bd.1, S.98).

Es sind die 7 Unterwelten mit ihren jeweiligen Regierungen und Städten und Rassen (Bd.2, S.185-186). Manchmal inkarnieren dort göttliche Wesen, um die Alternative des höheren Wissens anzubieten (Bd.2, S.186).


Die Inkarnierung von negativen Wesen auf der Erde

Zum Teil inkarnieren diese negativen Wesen auch auf der Erde und verbreiten z.T. täuschend ähnliche Botschaften wie die positiven Wesen, so dass sie kaum zu unterscheiden sind (Bd.2, S.164).

Auf der Erde als Mitglied der 7. Universalebene sind beide Wesensarten - positive und negative - vorhanden. Unterscheidungskriterien zwischen positiven und negativen höheren Wesen sind nur wenige, aber eindeutige vorhanden, z.B. ein positiver Monismus - negativer Monismus. Ausserdem sind die positiven göttlichen Wesen astral durch Inspiration aktiv, die negativen Wesen durch Manipulation (Bd.2, S.165).



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12.
Die Erde als siebte Dimension in der Schnittstelle zwischen oberen und unteren Dimensionen

Die "Erdzone" ist die 7. Verdichtungsstufe (sansskrit: bhurloka oder bhumandala). Die "Erdzone" selbst ist in 7 "Inseln" (sanskrit: Dvipas) unterteilt, und die "Inseln" sind in "Abteilungen" (sanskrit: Varsas) unterteilt (Bd.2, S.174).

Andere Indologen beziehen diese Unterteilung nur auf die Erde und machen aus "Inseln" die Kontinente und aus "Abteilungen" Länder (Bd.2, S.174).

Risi:
"Doch dies erweist sich im Licht der Originalbeschreibungen als völlig unhaltbar und spekulativ." (Bd.2, S.354).


Wechselnde Herrschaften auf der Erde - die Menschen sollen vergleichen und daraus lernen

Auf der Erde überschneiden sich die Einflüsse der oberen und unteren Wesens-Dimensionen. Je nach Bewusstsein der Menschen und je nach Zeitalter (Yuga) herrschen verschiedene Wesen-Einflüsse. Zur Zeit [1990-er Jahre] sind die dunklen Mächte an der Macht (Bd.1, S.94). Die Erde ist die "Schnittstelle" der "unsichtbaren" Welten, wo gleichzeitig göttliche und gottlose Welten aufeinanderprallen. Das Bhurloka mit der Erde ist der einzige Bereich des universums, wo diese Elemente aufeinanderprallen (Bd.2, S.177).

Die Veden beschreiben die Wesen der "Erdzone":
-- sie werden 10-12.000 Jahre alt
-- sie sind sehr fortgeschritten und weniger verdichtet wie die Menschen
-- sie haben eine hochentfaltete Macht über die Materie
-- sie verfügen über Vimana-Raumschiffe (Bd.2, S.174).

So missionieren also die Wesen der oberen Sphären und der unteren Sphären auf der Erde und streiten sich um dieses mittlere siebente Planetensystem (Bd.1, S.97). Beide Wesensarten nehmen Einfluss auf die Erde und reinkarnieren (Bd.1, S.97-98).

Risi:
"Je nach dem Zeitalter herrschen auf der Erde die einen oder die anderen Einflüsse vor." (Bd.1, S.98)

Die Menschen leben in verschiedenen Dimensionen je nach Gottesnähe oder Gottesferne.

Risi:
"Die Beziehung zu "oberen" und "unteren" Dimensionen richtet sich nach dem Kriterium, wie nah oder entfernt sie von der Erkenntnis Gottes sind." (Bd.1, S.160)

Die Menschen haben zwischen all den Dimensionen und 400.000 humanoiden Lebensformen im All (Bd.1, S.160) die einmalige Mittelposition, beide Existenzarten, geistig wie materiell, gleichzeitig beobachten zu können und sich durch Vergleich vom Ego loslösen zu können (Bd.1, S.160-161).

Andere göttliche Wesen haben mehr Schwierigkeiten, bei Gott Zuflucht zu suchen, weil sie bereits hohe Fähigkeiten haben, die sie anderen überlegen machen und die Zuwendung zu Gott nicht notwendig erscheinen lassen (Bd.1, S.161).


Die Sichtbarkeit der Welten um die "Erdzone"

Mit Teleskop sieht der Mensch die Himmelskörper der 7. Verdichtungsstufe und "die scheinbar fernen elektromagnetischen 'Schatten' der Welten der 6. und 5. Verdichtungsstufe." (Bd.2, S.174). Gemäss den Purana-Schriften gehen nur aus der 6. und 5. Verdichtungsstufe elektromagnetische Strahlen aus, die mit menschlich-materieller Technik messbar sind (Bd.2, S.174-175).


Die Wesen der anderen Dimensionen reinkarnieren auf der Erde oder besuchen die Erde

Risi:
[Die Einflussnahme der Wesen anderer Dimensionen (der "Ausserirdischen") auf der Erde] "geschieht meistens, indem Wesen aus den oberen oder unteren Welten auf der Erde inkarnieren und als Menschen wirksam werden. Es ist aber auch möglich, dass Wesen aus den oberen und unteren Welten die Erde direkt 'besuchen'. Solche Besuche passieren, seit es die Menschheit gibt, und die Menschen bezeichnen sie als Götter, Dämonen, Giganten, Engel, Anunnaki, Nephilim, Elohim, Himmelssöhne, Ausserirdische, Ufonauten etc. ohne Bezeichnung der Herkunft." (Bd.1, S.98)

"Die Wesen der dunklen Seite brillieren insbesondere mit technischen Errungenschaften, die Wesen der göttlichen Seite mit spiritueller Weisheit und Gottergebenheit." (Bd.1, S.160)

Dabei ist die Erde auch Schauplatz kosmischer Auseinandersetzungen, "solange es das kollektive Karma der Menschen zulässt." (Bd.2, S.178).


Die Kraftorte auf der Erde sind die Erscheinungsorte von Gottgesandten

Die Gitterpunkte der planetaren Energien wirken auf der Erde als Kraftorte und wirken als Dimensionstore und Erscheinungsorte von grossen Gottgesandten (Bd.2, S.178). Die spirituell wichtigsten Orte des gesamten Universums sind gemäss der vedischen Vaisnava-Offenbarungen im heutigen Indien: die Orte der direkten Gott-Inkarnationen (Bd.2, S.178-179):
-- Krishna in Vrndavan
-- Caitanya in Mayapur (Bd.2, S.179).


Der Mensch selber sieht die verschiedenen Dimensionen kaum

Da es sich um verschiedene Verdichtungen handelt, sind für Menschen nicht alle Planetensysteme sichtbar.

Risi:
"[Für den Menschen] sichtbar sind nur die nächsthöheren zwei oder drei Dimensionsebenen: Bhuvarloka, Svargaloka und vielleicht noch Teile von Maharloka. Wenn wir in den Nachthimmel hochschauen, sehen wir nur diese vier 'Planetensysteme', und von ihnen ebenfalls nur Ausschnitte, nämlich die empirisch wahrnehmbaren. Viele Bereiche von Bhur-, Bhuvar-, Svarga- und Maharloka sind bereits höherdimensional und deshalb für irdische Augen unsichtbar."

Ausserdem sehen die Menschen - wenn überhaupt - nur tote Planeten. Sie können die höheren Aspekte in den höheren Dimensionen gar nicht sehen (Bd.1, S.91).

Denn: Risi:

"Die Dimension der Menschen ist nur eine von vielen kosmischen Dimensionen, die alle ihre eigene Schwingungsfrequenz haben." (Bd.1, S.94)

Alle 7 Welten sehen können nur "die grossen Weisen wie Bhrgu und andere [...] Sie sehen auch Brahma während dessen Nacht."
(in: Vayu Purana 4.38.191; Risi Bd.1, S.162)


Die Menschen sehen nur einen kleinen Teil - und sehen eine Illusion "Maya" / Parvati / Uma / Durga

Maya (sanskrit) heisst zu Deutsch: "Das, was nicht ist" (Bd.1, S.323)
-- Maya ist die Frau von Shiva und heisst auch Parvati oder Uma
-- sie ist gleichzeitig die Herrin Durga über die relative, polare Welt (Bd.1, S.323).

Konkret: Risi:
"Unter dem Einfluss Mayas halten die verkörperten Seelen die vergängliche, relative Welt (also Durgas Schöpfung) für die einzige Realität." (Bd.1, S.323)

Risi:
"Wir [die Menschen im Zustand der polaren materiellen Welt] sehen also nicht die Realität, sondern nur die Relativität, und innerhalb der Relativität ebenfalls nur jene Ausschnitte, die durch unsere Sinnesorgane in unserem Bewusstsein gespiegelt werden."

Wir sehen "nur das Erscheinungsbild, so wie wir es subjektiv wahrnehmen."

Die Menschen, die das nicht wissen, leben in Illusionen, weil sie den Schein, das Bild, für die Wahrheit halten (Bd.1, S.129).


Brahma erschafft die relative Welt mit Mayas Kraft - das männlich-weibliche Prinzip Shiva-Durga

Vishnu vermittelt Brahma Mayas Kraft, und so kann Brahma die materielle, relative, vergängliche Welt erschaffen (Bd.1, S.323-324):
-- materielle Planeten
-- Körper und Körperwelten (Bd.1, S.324).

Risi:
"Shiva und Durga stellen das ursprüngliche männliche und weibliche Prinzip der materiellen Schöpfung dar." (Bd.1, S.324)


Himmelskarten: Die "Wissenschaft" sieht nur veraltetes Licht

Die Kosmologen der "Wissenschaft" beziehen ihre Forschung jeweils nur "auf das empirisch erfassbare Universum, d.h. auf die Kalpa-Schöpfungen, und nicht auf das eigentliche Gesamtuniversum." (Bd.1, S.165)

Die gesamte Kosmologie der "Zivilisation" ist aber eine einzige Täuschung. [Da die Sterne bzw. die die anderen Sonnen im Weltall Milliarden Lichtjahre entfernt sind, wissen wir Menschen nie, wo sich denn der Stern gerade effektiv befindet. Alle Himmelskarten sind somit falsch und stellen nur den Stand des Lichts der Sterne, aber nicht die effektive Position der Sterne dar].

Risi:
"Die Kosmologen stützen sich auf fragwürdige Beobachtungen. Die entferntesten Galaxien, so heisst es, seien aus irdischer Sicht etwa 15 Mia. Lichtjahre entfernt. Das heisst, gewisse Galaxien und Quasare seien so weit entfernt, dass es Jahrmilliarden dauert, bis auch nur deren Licht auf der Erde eintrifft.

Das Licht, das wir heute von diesen entferntesten Galaxien sehen, ist demnach Jahrmilliarden alt, sagt also nichts über die gegenwärtige Position dieser Himmelskörper aus. Was ist im Lauf der Jahrmilliarden mit ihnen passiert?

Bei dieser Frage tappen die irdischen Kosmologen völlig im Dunkeln, weil es ja noch Jahrmilliarden dauert, bis das "aktuelle" Licht bei ihren Teleskopen eintrifft. Ausserdem ist es unmöglich, mit Gewissheit zu wissen, welche Ablenkungen diese Lichtstrahlen im Lauf der Lichtjahrmillionen erfahren haben." (Bd.1, S.165)

Die Kosmologen forschen zudem an Galaxien vorbei, die gänzlich höherdimensional sind und behaupten, die seien besonders weit entfernt (Bd.1, S.165).


Wie kann der Mensch "sehen" lernen? - die Illusion überwinden lernen und alles sehen lernen

Die Erfassung der ganzen Realität erfordert über-sinnliches Wissen, um den Schleier der Illusion (in den Veden "Maya" genannt) zu lüften (Bd.1, S.129). Ist die Lüftung des Maya-Schleiers möglich, ist auch der Zugang zum Absoluten möglich (Bd.1, S.130). Dann ist jegliche absolutistische Relativität überwunden (Bd.1, S.130).


Die Menschen beten die falschen Götter an

Risi:
"Menschen und Völker, die über kein höheres Wissen verfügen, halten schnell einmal auch die Wesen aus den dunklen Bereichen des Universums für Götter."

Religionen mit solchen "Göttern" können aber keinen Frieden stiften, was die Religionsgeschichte zeigt (Bd.1, S.161).



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13.
Chronologie des Weltalls und der Erde: Das Versteckspiel um die ganzheitlichen Veden

Das Geschichtsgesetz gemäss den Veden

Risi:
"Am Anfang war - das Ende, nämlich das Ende der vorigen Schöpfung. Und jedes Ende ist ein neuer Anfang." (Bd.1, S.189)

Risi:
"Nichts geschieht zufällig, auch das scheinbar Sinnlose nicht." (Bd.2, S.19).

Risi:
"Wer sich mit dem Dunklen anlegt, begibt sich selbst in die Dunkelheit." (Bd.2, S.202)

Risi:
"Es geschieht nur das, was die Menschen verursachen und zulassen." (Bd.2, S.23)

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Jahresberechnungen: Die zyklische Erdgeschichte in vedischen Yuga-Zeitaltern: Der Zyklus der 4 Yugas

yuga (Sanskrit) = Zeitalter (Bd.1, S.162)
Satya-yuga / Krta-yuga = am höchsten entwickelte Zeit (Bd.1, S.162,163)
Treta-yuga
Dvapara-yuga
Kali-yuga: das dunkelste Zeitalter (Bd.1, S.162), astronomisch ab 3102 v.Chr. (Bd.1, S.280).

Dieser Rhythmus der Zeitalter wird vom Sonnensystem der Erde laufend wiederholt (Bd.1, S.162).

Risi:
"Die Dauer der nacheinander folgenden Yugas verringern sich jeweils um ein Vierte."

"Beim Anfang und beim Ende eines jeden Yugas setzt eine Übergangszeit ein, genannt Sandhya ("Dämmerung")."
(in: Brahma-vaivarta Purana 2.54.34-38; Risi Bd.1, S.163)

Ein grosses irdisches Zeitalter hat verschiedene Bezeichnungen:
-- Catur-yuga: "Viererzyklus"
-- Maha-yuga: "Grosses Yuga"
-- Divya-yuga: "Göttliches Yuga" (Bd.1, S.164).

Das grosse irdische Zeitalter ist in die vier Einzel-Yugas unterteilt, umfasst einen Zyklus der 4 Yugas und dauert 12.000 Jahre der Halbgötter. Das sind 4.320.000 irdische Jahre (Bd.1, S.163).

In verschiedenen indologischen, astrologischen und theosophischen Kreisen werden die Jahre der Halbgötter fälschlicherweise als irdische Jahre bezeichnet, weil es besser in die Evolutionstheorie passt. So werden die vedischen Schriften verfälscht.

Risi:
"Wenn wir uns an die Originalquellen halten und die Halbgötterjahre nicht mit irdischen Jahren verwechseln, werden wir ein paar überraschende Entdeckungen machen." (Bd.1, S.163)


Das Alter des Universums: 311 Billionen 40 Milliarden Jahre

Ein Zyklus der 4 Yugas sind 4.320.000 Jahre (4,32 Mio. Jahre) (Bd.1, S.163).

1000 solche Viererzyklen / 1000 grosse irdische Zeitalter entsprechen einem göttlichen Tag:
1 "Brahma-Tag", 1 Kalpa
(Bd.1, S.164).

-- Kalpa: 4.320.000.000 Jahre (4,32 Mia. irdische Jahre, drittgrösste Zeiteinheit)
-- Parardha (zweitgrösste Zeiteinheit)
-- Brahmayu (grösste Zeiteinheit).

Und eine Brahma-Nacht dauert noch einmal so lang wie ein Brahma-Tag. 24 Stunden Brahmas dauern also 8,64 Mia. Jahre (Bd.1, S.164).

Und Parardha und Brahmayu übertreffen das heute geschätzte Alter des Universums um ein Vielfaches (Bd.1, S.147). Denn:

Brahmas Leben dauert 30 mal 12 (360) mal 100 Brahma-Tage (Bd.1, S.164), das sind

311 Billionen 40 Mia. Jahre.

Dies ist die längste sinnvolle Zeiteinheit, die der Menschheit bekannt ist. Wenn diese Zeit vorbei ist, wird das Universum von Maha-Vishnu wieder eingeatmet (Bd.1, S.165).

311 Billionen 40 Milliarden irdische Jahre entsprechen 100 Brahma-Jahren der Brahma-Loka-Dimension. 100.000 irdische Jahre entsprechen einer Brahma-Loka-Sekunde (Bd.1, S.176).

Risi:
"Gehen wir über Brahmaloka hinaus in die noch subtileren Dimensionen, wird die Zeit noch langsamer, bis sie am Ende des materiellen Bereiches aufhört zu existieren. Dort vereint sich die Zeit mit der Ewigkeit (Bd.1, S.177).

Die höhere Dimension geht über Brahma hinaus, bis die Materie und die Zeit aufhören zu existieren. Dort ist die Ewigkeit. Der Übergangspunkt zur Ewigkeit heisst gemäss Dr. William Deadwiler "Nirvana" (Bd.1, S.178).

Die "Wissenschaft" bestätigt das Alter für die Erde von 6 Mia. Jahren, meint aber, dies sei der Anfang des Universums (Bd.1, S.168). Die "moderne Kosmologie" setzt das Alter des Universums auch mit dem Alter der Sterne gleich. Dies ist unmöglich, denn ein Urwald ist sicher nicht nur so alt wie seine Bäume, sondern sicher wesentlich älter (Bd.1, S.147). Die moderne "Wissenschaft" streitet sich aber schon beim der Frage, ob sich das Weltall ausdehnt oder nicht (Bd.1, S.63-64).


Das Geschehen im Nirvana - wie Ewigkeit entsteht: Die dauernde Zerstörung des Materiellen - die geistige Ewigkeit - die Verbindung zu Gottes Energie durch Yoga

Handlungen in der Dimension der Ewigkeit sind spirituelle Handlungen und werden in den Veden als "Lilas" bezeichnet: "göttliche Spiele" (Bd.1, S.179).

Die Zeit wird auf Sanskrit "kala" genannt. Die Bhagavad-gita sagt: "Die Zeit bin ich." Die Zeit ist in ihrem ursprünglichen Aspekt "sat"-Energie, also Gottes Ewigkeit, also die spirituelle Ewigkeit (Bd.1, S.181).

Im Gegensatz dazu wird Materie als "prakrti" bezeichnet. Sie wird immer wieder vernichtet und neu erschaffen. Die Gegenwart bleibt nie stehen (Bd.1, S.181).

Risi: Alles ist ewig:
"Gott zerstört durch die Reibung von Kala und Prakrti unsere "Jetzt"-Träume, damit wir aufwachen und erkennen, dass auch wir ewig sind, ja, dass alles ewig ist." (Bd.1, S.182)

Der Irrglaube des Materialismus macht uns Glauben, wir seien der Körper, in dem unsere Seele sich befindet. Die direkte Verbindung mit der göttlichen Energie ist die Lösung des Problems. Diese Verbindung wird mit Yoga hergestellt.

Risi:
"Yogis und Gottgeweihte überwinden den Kala-Aspekt der Zeit, indem sie sich direkt mit der spirituellen Energie bzw. mit dem Quell der spirituellen Energie (Gott) verbinden (religio / yoga: "Verbindung mit Gott").

Indem sie sich vollkommen Gott weihen, überwinden die Yogis bereits innerhalb der materiellen Welt die Vergänglichkeit und erfahren die Ewigkeit (sat-cid-ananda), obwohl sie noch in einem materiellen Körper leben. Sie "vergessen" die Zeit. Dieses "Vergessen" kann nicht künstlich erzwungen werden, sondern wird von Gott Krishna in Seiner Barmherzigkeit gewährt: "Von Mir kommen Wissen, Erinnerung und Vergessen." (in: Bhagavad-gita 15.15; Risi Bd.1, S.182)

Risi:
"Wer in Gottes Dienst die Zeit vergisst, hat die Einheit mit der Ewigkeit (Samadhi) erreicht." (Bd.1, S.183)

Gemäss den Veden bedeutet spirituelle Realität ewige Gegenwart und materielle Realität bedeutet unendliche Vergänglichkeit (Bd.1, S.183).

Risi:
"Wirkliches Wissen zeichnet sich aus durch Gültigkeit und Zeitlosigkeit: Das, was wirklich gültig (wahr) ist, ist immer gültig und bedarf keiner täglichen Flut von 'Ergänzungen'." (Bd.1, S.187)

Die Manipulanten aber wollen die Menschen mit ihren dauernden Informationen durch die Massenmedien zur Gleichgültigkeit gegenüber den ewigen Wahrheiten manipulieren, um Profit abzuschöpfen (Bd.1, S.187).


Was geschieht in einem Brahma-Tag / Kalpa? - 14 Epochen

Entsprechend den Manus hat ein Kalpa 14 kosmische Epochen (Manvantaras). Nacheinander lösen sich 14 Manus ab (Stammväter der Menschheit). Ein Manu-Zeitalter (ein Manvantara) hat rund 308 Mio. Jahre (Bd.1, S.167). Beim Wechsel der Manus kommt es jeweils zu grossen Umwälzungen (Bd.1, S.171-172) in Form grosser Vernichtungen. Menschliches Leben ist dann jeweils nicht mehr möglich (Bd.1, S.172).

Die Dynastie des neuen Manus bevölkert dann jeweils die Erde neu, von höheren Dimensionen aus. Jeder Manu ist jeweils ein Stammvater der Menschheit, die gerade auf der Erde lebt (Bd.1, S.172).

Die letzte Neubevölkerung nach weltweiten Überschwemmungen fand vor rund 100 Mio. Jahren statt. Seither haben viele kleine Zerstörungen stattgefunden:
-- Polsprünge
-- kosmische Einflüsse
-- mit z.T. totaler Auslöschung von Zivilisationen, vor allem beim Übergang von einem Kali-yuga zu einem Satya-yuga, wenn die Menschheit von Grund auf erneuert wird und die Schwingung der Erde gehoben wird, das letzte Mal vor ca. 3,8 Mio. Jahren, als Anfang der heutigen Menschheit (Bd.1, S.172).

-- auf jede Entwicklung folgt eine Vernichtung (Bd.1, S.174).

[aber die "Schwingung" der Erde wird bei der Neuschöpfung jeweils "gehoben"].


Die Erde im Jahr 1995: Der Eintritt der Erde in die Brahma-Nacht

Die Menschheit im Jahr 1995 ist in der Zeit des 7. Manus, genannt Vaivasvatu Manu. Es ist die Zeit des Vaivasvata Manu, ein Sohn des Sonnengottes Vivasvan. Der Planet Erde ist im Kali-yuga des 28. Maha-yugas von insgesamt 71 Maha-yugas eines Brahma-Tages (Bd.1, S.167).

Gemäss den Veden hat die zweite Hälfte des Brahma-Lebens seit Kurzem begonnen. Das Universum ist also über 150 Billionen Jahre alt (Bd.1, S.165).

Die dummen "wissenschaftlichen" Kosmologen, die nur das für sie Sichtbare betrachten, geben dagegen an:
-- die Erde sei maximal 6 Mia. Jahre alt
-- das Universum sei max. 20 Mia. Jahre alt und sei aus einem "Urknall" entstanden, eventuell sei das Universum aber auch erst vor 8 Mia. Jahren entstanden (Bd.1, S.165).


Das Ende des Kalpa / Brahma-Tages: Die Gesamtvernichtung und Neuschöpfung

Risi:
"Das gesamte [für Menschen] sichtbare Universum, das heisst die unteren sieben Planetensysteme und Bhur-, Bhuvar-, Svarga- und Teile von Maharloka, werden beim Kalpa-Ende durch Hitze vernichtet und zu Beginn eines neuen Kalpas wieder als bewohnte Planeten erschaffen." (Bd.1, S.171)

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Die Reinkarnationsforschung zur Vergangenheitsforschung

Gemäss Risi ist die Reinkarnationsforschung eine Möglichkeit, die Vergangenheit in ihren wahren Zügen zu erkennen (Bd.1, S.173):

-- in Hypnose sprechen die Menschen Sprachen aus vergangenen Zeitaltern, sie sprechen auch tote Sprachen wie Latein, Altgriechisch, Altägyptisch, Sumerisch, bis zu unidentifizierbaren Sprachen, eventuell Lemurisch, Atlantisch

-- die Inhalte sind keine Geschichten von Höhlenbewohnern, sondern Berichte über "hohe Kulturen mit fortgeschrittenen Errungenschaften", wie es in den Veden und in anderen Quellen anderer Hochkulturen geschildert wird (Bd.1, S.174).


Die Zeit vor dem Kali-yuga gemäss den vedischen Schriften

Die Menschen vor dem Kali-yuga sind höherdimensional und für heutige Menschen unsichtbar (Bd.2, 208). Die Fähigkeiten der Teleportation (Reisen ohne Hilfsmittel), der Telepathie (Unterhaltung durch Gedankenkraft) und Telekinese (sich bewegen durch Gedankenkraft) sind allgegenwärtig. Sie hinterlassen somit keine Skelette oder sonstigen fossilienähnliche Überreste (Bd.2, 208). Die Rekonstruktion der Geschichte aufgrund von Knochenfunden und Fossilien ist somit absolut falsch (Bd.2, 208-209).

Das Wissen um das Universum haben die Wesen von höheren und höchsten Dimensionen empfangen (Bd.2, S.158).

Von Yuga zu Yuga verdichtet sich die Materie immer mehr, und die materiellen Bedingungen erfordern immer aufwändigere Mittel, um das Leben zu bestreiten (Bd.2, 210).


Die Weltgeschichte vor dem Kali-yuga gemäss dem vedischen Weltgeschichtsepos Mahabharata (Vana-parva 148)

Krta-yuga = Zeitalter der Vollkommenheit
Es ist die Zeit, wo alles Notwendige durch Gedankenkraft geschieht. Negative Elemente des Lebens gibt es nicht, keine Boshaftigkeit, Stolz, Heuchelei, Uneinigkeit, Missgunst, Hinterhältigkeit, Angst, Elend, Neid, Habsucht gibt es alles nicht. Ziel ist einzig die Loslösung von der Materie (Bd.2, 209).

Alle Wesen können durch Meditation die spirituelle Welt Brahman erreichen, den spirituellen Ursprung. Es herrscht Einheit: ein einziger Mantra, nur ein Yajña, alle folgen einem einzigen Veda, und alle folgen einer einzigen harmonischen Religion (Bd.2, 209). Zum Kontakt mit den höheren Wesen sind die Ego-Bereinigung, die Selbstlosigkeit und die Reinheit etc. Voraussetzungen (Bd.2, S.260).

Treta-yuga
Die Reinheit verringert sich um 1/4. Es werden Zeremonien eingeführt. Die Menschen beginnen, gewünschte Dinge durch äussere Mittel zu erlangen: durch Handlungen und gegenseitiges Schenken. Die Gedankenkraft ist verloren (Bd.2, 209. Sie bleiben auf dem "Pfad der Tugend" und kennen nur das Verschenken (Bd.2, 209-210).

Im Treta-yuga ist es normal, dass die angebetet Gottheit persönlich für alle sichtbar erscheint (Bdd.2, S.252).

Dvapara-yuga
Die Reinheit verringert sich auf 50 %. Die Handlungen werden vielfältig. Die spirituelle Entwicklung und die Geschenke werden von Leidenschaft beeinflusst (Rajo-guna). Immer weniger Menschen sind in der vollkommenen Wahrheit gefestigt, und immer mehr wird das körperliche Dasein durch Wollust und Störungen in der Natur beeinträchtigt. Relition wird meist nur noch betrieben, weil eine Bedrohung gesehen wird oder aus Frömmigkeit, um angenehme Dinge oder eine "Erhebung in die Welt der Devas" anzustreben: Religion ist nur noch Eigennutz (Bd.2, 210).

Am Ende des Dvapara-yuga versinken die Menschen im Eigennutz und in der Materie (Bd.2, 210).

Treta-yuga und Dvapara-yuga verkörpern die vedische Hochkultur
Die höherdimensionale Wissenschaft ist in dieser Zeit derart entwickelt, dass die irdischen Könige und Brahmana-Priester durch die Verbindung mit den Devas alle Naturkräfte lenken können. Dabei sind die Bramana-Priester für den gesamten Wohlstand des Planeten verantwortlich (Bd.2, S.252).

Die Menschen wissen immer um die höheren Welten und können sich immer richtig einordnen (Bd.2, S.259).

Störungen wie Umweltkatastrophen, Erdbeben, Dürren und ungünstiges Wetter werden als Symptom von unfähigen oder korrupten Regierungen geduldet (Bd.2, S.252).


Die Mega-Katastrophe und die Überlebenden: vor allem in Indien

Eine Mega-Katastrophe verursachte die Auslöschung eines Grossteils der Menschheit auf der Erde. Ein relativ grosser Teil überlebte in Indien und konnte die Weisheiten und Zusammenhänge weiter pflegen (Bd.2, S.285).

Risi:
"Als verschiedene Grossreiche (Bd.2, S.285) in eine ethische und wissenschaftliche Dekadenz gefallen weren und menschenverachtende Kriege gegeneinander führten, hatte die Natur diesem Treiben ein jähes Ende gesetzt. Die ganze Welt war erschüttert worden, und grosse Gebiete versanken in den Fluten der Meere.

Viele Übelebende waren über Nacht in ein Höhlenbewohnerdasein zurückgeworfen worden, und ihre nachfolgenden Generationen kannten nichts anderes mehr als den primitiven Kampf ums Dasein. Die hochstehenden Kulturen der Vergangenheit waren auch für sie unvorstellbar und existierten nur noch als sagenhafte Überlieferung.

Indien war relativ verschont geblieben, doch hatten die gewaltigen Erdveränderungen auch dort ihre Spuren hinterlassen: Der Ganges floss in die entgegengesetzte Richtung, und die vielgepriesene Sarasvati, ein bis zu fünf Kilometer breiter Strom aus dem Himalaya, verlor seine Quelle und versiegte." (Bd.2, S.286)
(in: Frawley, David: Gods, Sages and Kings - Vedic Secrets of Ancient Civilization; Morson; Salt Lake City 1991, S. 15, 37, 73)

Kali-yuga
Die Reinheit verringert sich auf noch 25 % und nimmt noch mehr ab. Der Mensch hat keinen Zugang mehr zu ätherischen und astralen Energien des Makrokosmos mehr, denn er hat den Zugang zu den ätherischen und astralen Energien im Mikrokosmos, die in seinem eigenen Körper sind, verloren. Der Mensch erkennt seine Prana-Energien und die Chakra-Energien nicht mehr (Bd.2, 210).


Die Entartung der Gottesdienste im Materialismus des Kali-yuga

Die Magier verwenden ihr Wissen nicht mehr für die heilige Handlung, sondern zur Manipulation mit Machtstreben, Geltungsbedürfnis, irdische Neugier und spiritistischen Experimenten. Der Kontakt zu den Suras / Devas geht verloren, weil die Devas nicht auf Manipulationen ansprechen. Manipulationsmenschen werden beim Streben nach Kontakt zu höheren Wesen bereits auf den niederen Astralebenen abgefangen (Bd.2, S.259).

Die Manipulationsmenschen sind aber meist nicht am Kontakt mit höheren Wesen interessiert (Bd.2, S.260).


Die Degeneration und die Hilfsmittel aus Materie

Es herrscht die absolute geistige Degeneration, und alle Vorgänge müssen mit technischen Hifsmitteln imitiert werden:
-- es braucht Autos und Flugzeuge als Teleportationsprothesen
-- es braucht Telefon, Internet etc. als Thelepathieprothesen
-- es braucht Datenträger als Gedächtnisprothesen
-- und es braucht Computer als Gehirnprothesen (Bd.2, 211)

Folgen sind: Krankheit, Trägheit, Zorn, Leiden der Natur, Leiden im eigenen Leben, Angst und Mangel (Bd.2, 210).


ab 12.000 v.Chr.?
Das Veda erreicht materielle Kulturen auf Planeten

Das Urwissen des "Veda" gelangt in materielle Welten, wird von Wesen von Generation zu Generation vollständig oder teilweise weitergereicht, von Brahma an seine Söhne, u.a. Narada, dann weiter und weiter.

Der grosse Weise Narada reist in Krishnas Auftrag durchs Universum, "um das vedische Wissen an verschiedene Individuen weiterzugeben." (Bd.1, S.89)

Manchmal erscheint auch Krishna selber, "z.B. vor 5000 Jahren auf der Erde, als Er die Bhagavad-gita sprach." (Bd.1, S.89)


Die absolut verdichtete Materie auf der Erde - die Erde wird Schulungsplanet

Die Materie ist absolut verdichtet wie sonst nirgendwo. Der mechanische Aufwand und der Energieaufwand zur Umformung der Materie ist riesengross wie sonst nirgendwo im Weltall. Risi vergleicht die Situation mit einem Kreuz der Gefangenschaft (Bd.2, S.208)

Risi:
"Die Individuen wünschen und verdienen bestimmte Erfahrungen, und gemäss höherer Fügung werden entsprechende Umstände geschaffen. Göttliche Wesen dienen dieser Ordnung. Gottlose Wesen, die weder Gott (Paramatma) noch sich selbst (Atma) verstehen, wollen eine eigene Ordnung schaffen." (Bd.2, 221)

Und so wird die Erde zum umstrittenen Planeten, wo die einen Menschen ein göttliches Leben gestalten möchten, wo andere Menschen sich aber in den Materialismus hineinsteigern...


3102 v.Chr.
Das aufkommende "Eiserne Zeitalter" des Kali-yuga / Kali-Zeitalter
(Bd.1, S.280)

Am Anfang des Kali-Zeitalters entschliessen sich die grossen Weisen, v.a. Vyasadeva, das Wissen der vedischen Zivilisation schriftlich festzuhalten (Bd.1, S.148).

Schriftlich festgehalten wurde dieses vedische Wissen "vor einigen Jahrtausenden" (Bd.1, S.89).

Den Weltraumwesen geht es zu dieser Zeit unterschiedlich. Viele können im Weltraum agieren, manche sitzen aber auch in ihrer Dimension fest. Für die Menschen sind es "Ausserirdische" (Bd.1, S.159).

[Für die Weltraumwesen dürften die Menschen meist nur arme "Würmchen" sein...]

Den Menschen kommen im Kali-yuga die höheren Kräfte abhanden. Einige Mächtige produzieren Lügenwelten, und die Menschen werden von der Technik und den menschlichen Technologieproduzenten abhängig. So kann die Menschenmasse leicht manipuliert und kontrolliert werden [mittels "Marketing" und "Produktentwicklung"] (Bd.1, S.98).

Die Manipulation im materiellen Zeitalter hat fatale Folgen:
-- die Menschen haben trotz Fortschritt immer weniger Zeit
-- die Menschen wissen trotz der Flut von Informationen jeweils immer weniger.

Die Leute verlieren sich im Unendlichen und leben an der Gegenwart und an der spirituellen Realität vorbei. Der "Hunger" nach Informationen reisst nicht ab, und niemand weiss mehr, was man glauben soll. So gehen auch die nützlichen Informationen unter (Bd.1, S.185).


Die Reinkarnation von Wesen der unteren Welten auf der Erde - Erfindungen bringen den Untergang

Zuerst wird die spirituelle Bgrundlage der Menschheit, die Religion, unterwandert. Dann wird ein Elitedenken und ein Kastendenken ins Leben gerufen und so Zwietracht und Arroganz gesät. So entsteht unter vielen Menschen ein Glaube, besser als andere zu sein, und im Namen von "Gott" entstehen Konkurrenzkämpfe, Stammesfehden und Kriege, mit Einbezug der Zivilbevölkerung (Bd.2, S.240).

Priester und Gelehrte (Brahmanen), die bisher spirituelle Wahrheiten lehren (brahman), werden immer mehr von gewalttätigen Asuras (Raksasa) inkarniert (Bd.2, S.239-240). Zudem inkarnieren nun im Kali-yuga Asura-Wesen aus Talatala auf der Erde und bringen die Technologie unter die Leute, die den verdummten Menschen auch noch dienen soll. Die negativen Wesen, Asuras und Gewaltwesen (Raksasas) beherrschen die Erde (Bd.2, 211) und manipulieren die Menschen und schleichen sich in die Oberschichten ein (Bd.2, 211-212), und alle unterwerfen sich: Politik, Kirchen, Wissenschaften. Auf der Erde werden Grossstädte gebaut nach dem Vorbild gewisser Grossstädte in der Unterwelt (Bd.2, 212). So wird die Gesellschaft von innen her infiltriert (Bd.2, S.240).

Risi:
"Wesen aus diesen Regionen [den unteren 7 Welten] landen auf der Erde durch Geburt in einem Menschenkörper (und auch noch mit anderen Mitteln?), um durch gewisse Erfindungen die Erde gemäss dem Vorbild des Ortes, wo sie herkommen, umzugestalten. Oder sie reissen Erfindungen von arglosen Menschen an sich, um sie für ihre Ambitionen zu monopolisieren. Diese Entwicklungen sind typisch für das Kali-yuga, das "Eiserne Zeitalter", denn nur in den Kali-yugas baut die Menschheit eine eiserne Zivilisation auf." (Bd.1, S.186)

Die wichtigsten Informationen werden verwässert und versteckt, obwohl genau die wirklichen Informationen den Einblick in die Realität geben (Bd.1, S.186-187). Die Informationen über die Weisheit zur "Ewigkeit" bleiben aus (Bd.1, S.187).


Kali-yuga: Die Veden werden von Ego-Kräften begehrt werden
Die vedischen Wissenschaftler ahnen voraus, dass im bevorstehenden Kali-yuga böswillige Wesen versuchen, die Weisheiten der Veden für ihre Zwecke zu nutzen (Bd.1, S.231).

3000 v.Chr. / vor 5000 Jahren
Erscheinung von Krishna persönlich
Gott (Krishna) erscheint beim Eintritt ins Kali-yuga vor 5000 Jahren persönlich und erneuert die Offenbarung (Bd.1, S.231).

3000 v.Chr.?
Die Niederschrift des vedischen Wissens beim Eintritt ins Kali-yuga

[www.hinduismus.de sagt, die Zeitangabe 3000 v.Chr. ist nicht sicher, sondern einige Berichte geben auch 800-500 v.Chr. an; der Veden-Artikel bei Wikipedia (http[...]://de.wikipedia.org/wiki/Veden) gibt für die verschiedenen Veda-Texte 1200-500 v.Chr. an].

Unter der Leitung von Vyasadeva wird das vedische Wissen systematisch niedergeschrieben (Bd.1, S.231).

[Recherchen nach Lebensdaten von "Vyasadeva" sind zwecklos. Francis Kaderli aus Thun gibt an, die Bezeichnung Vyasadeva heisse "göttlicher Botschafter". Somit scheint das Datum der Notierung der Veden sehr unsicher, und die Namensbezeichnung  Vyasadeva unsinnig].
(aus: http[...]://de.groups.yahoo.com/group/nitai-gauranga/messages/7?expand=1)

Die Veden, die damals allgemein verbreitetes Wissen waren, wurden also gemäss Kaderli schrittweise von verschiedenen Autoren aufgeschrieben, um sie der Nachwelt zu erhalten, die immer betrügerischer wurde].

Nacheinander werden verfasst:
-- das Vedanta-sutra
-- das Maha-bharata
oo  mit der Bhagavad-gita
oo  mit den Puranas, darunter v.a. das Bhagavata Purana, auch Shrimad-Bhagavatam genannt, mit der Definition: Gott ist Energie und Person (Bd.1, S.231).


ab 3000 v.Chr. ca.
Allmählicher Untergang der vedischen Kultur

-- es bleiben nur Schriften
-- es bricht das Kali-yuga an, das "Eiserne Zeitalter" (Bd.1, S.74), genau genommen ab 3102 v.Chr. (Bd.1, S.280).

Es herrschen als neue Götter Industrie und Technologie [und Manipulation und Sklaverei überall] (Bd.1, S.74), mit der Kali-yuga-Technologie (Bd.1, S.75). Die Menschen verlieren so zum grossen Teil den Bezug zu den höheren Energien und Dimensionen (Bd.1, S.75).

Viele versuchen auch, die Macht für Egozwecke zu missbrauchen (Bd.1, S.80):

-- die Priester (Brahmanas) und die Adeligen (Ksatriyas) missbrauchen ihre Stellung

-- die vedische Kultur wird von innen von den einstigen Stützen - von den Priestern aus - zerstört bzw. untergraben

-- die Prophezeiungen des Varaha Purana und anderer Purana-Schriften gehen in Erfüllung

-- es treten machtdurstige Wesen als Priester auf (Bd.1, S.232).

Es treten überall Raksasa-Inkarnationen auf, denn das dunkle Zeitalter entspricht ihrer Wellenlänge: Diktatoren, Materialisten, Inquisitoren (Bd.1, S.232).


Der Beginn des Materialismus in Indien

Die Materialisten halten sich selbst für die Herren der Materie. Sie glauben auch, nur durch materielle Veränderungen werde sich etwas verändern. Es kommt zum Wettlauf darum, wer am meisten über die Materie in Erfahrung bringen kann, und so kommt es zum Rüstungswettlauf um die Macht mit der Beherrschung durch Materie (Bd.2, S.81).


Indien: Einführung des Kastensystems - die Monopolisierung der Macht - Studieneinschränkung

Die Brahmanen führen das Geburtsrecht ein und begründen damit das Kastensystem. Eventuell werden auch selbstherrliche Verse in die Weisheiten der Veden hineingeschmuggelt. Auch politische Ämter werden nach und nach für erblich erklärt und so die Macht total monopolisiert (Bd.1, S.232).

Adel und der Klerus machen sich durch das Geburtsrecht unangreifbar, und die Brahmanen schränken auch noch das Studium der Veden und des Sanskrit ein und verstecken das Wissen und die Sprache vor der Bevölkerung (Bd.1, S.232).


Die Veden lehnen das Kastensystem ab - die Geheimhaltung der Veden

Die Veden / himmlischen Weisheiten lehnen das Kastensystem aber ab, und damit auch die Brahmanen-Elitekaste, denen die Veda-Lehrer angehören. Gemäss den Veden ist die Brahmanen-Kaste aufzulösen. In der Folge halten die Veda-Lehrer die Veden geheim, so lange es geht (Bd.1, S.48).

Gemäss den Veden sind Eigenschaften und Fähigkeiten entscheidend und niemals ein Geburtsrecht.
(in: Bhagavad-gita 4.13a; Risi Bd.1, S.233)

Auf die Erfüllung der Ansprüche kommt es an, nicht auf eine Abstammung.
(in: Padma Purana 1.46.126b-127a; Risi Bd.1, S.233).


Die Degeneration der Menschen in Indien - die Veden werden zur Geheimlehre

Durch falsche Führer und verfälschtes Wissen kommt der Niedergang der vedischen Kultur zustande. Nur in kleinen Kreisen bleibt die Veda-Kultur lebendig, gemäss Risi "v.a. in der südindischen Alvar-Tradition." (Bd.1, S.233)

Es kommt zu weitere Verfälschungen des Lebenswandels durch
-- Einführen blutiger Tieropfer
-- Einführen eines heiligen Fleischkonsums (Bd.1, S.233).

Durch die sinkende Schwingung mit Tötungen von Tieren werden in dieser Region immer mehr negative Machtwesen angezogen (Bd.1, S.233).

Gleichzeitig leidet die Bevölkerung in Indien dermassen unter dem Kastensystem, dass es an innerem Streit so schwach wird, dass Invasoren sich Indien bemächtigen können (Bd.2, S.240).


Die Erscheinung von Buddha als Zwischenschritt zur Rückbesinnung auf die Veden

Buddha ist eine Inkarnation von Vishnu (Bd.1, S.236). Er erscheint 2500 Jahre nach dem Beginn des Kali-yuga (Bd.1, S.233). [Gemäss Wikipedia http[...]://de.wikipedia.org/wiki/Buddha gelten traditionelle Lebensdaten für Buddha 564-483 v.Chr., gemäss neuerer Forschung ca. 450 - ca. 370 v.Chr.].

Buddha lehnt die Autorität der vedischen Schriften ab, aber die Veden selbst anerkennen Buddha als eine echte Inkarnation Buddhas (Bd.1, S.233). Die vedischen Schriften sagten das Erscheinen Buddhas nämlich voraus und beschreiben gleichzeitig aber auch frühere Buddhas (Bd.1, S.234).

Buddhas Aufgabe ist es, mit den Missständen bei den Brahmanen aufzuräumen, um die Menschen wieder ans Ziel des Lebens heranzuführen (Bd.1, S.234).

Buddhas Aussagen:
-- Buddha verwirft die Autorität der vedischen Schriften, denn jeder Mensch muss sich selbst befreien, ohne Buch und ohne Lehre

-- Buddha meint, mit jeder Geburt beginne ein neues Leben

-- alle Körperformen - auch die der Götter - seien illusorisch und letztlich inexistent und ohne Zusammenhang mit früheren Existenzen ausser einer gemeinsamen Vergangenheit (Bd.1, S.234)

-- Buddha sagt, dass die Erscheinungswelt eine Scheinwelt sei, und der Mensch müsse sich von dieser Scheinwelt der Materie lösen (Bd.1, S.234).


Buddhas Weg zur Befreiung mit "vier edlen Wahrheiten" und der "8-stufige Pfad" bis ins Nirvana

1. Das irdische Dasein ist in jeder Beziehung mit Leid verknüpft, und auch Geburtsrechte ändern daran nichts: Dieses Leid gilt es zu erkennen.

2. Es gilt zu erkennen, dass Geburtsrechte und hohe Kastenangehörigkeit Wünsche des Ego und von dessen Begierden sind: Das Ego und die Begierden sind die Gründe des Herrschenwollens.

3. Es gilt, alle Begierden und Ego-Impulse abzutöten.

4. Mit dem "8-stufigen Pfad" kann erreicht werden, Ego-los zu werden

-- beginnend mit rechtem Reden, Handeln und Leben

-- v.a. mit Gewaltlosigkeit (Ahimsa), auch gegenüber Tieren: Tieropfer und Fleischkonsum abschaffen (Bd.1, S.234)

-- es gilt das Gebot der Meditation mit dem Hauptziel, alles Bewusstsein von Ego-Regungen zu entfernen, zu leeren (Bd.1, S.234-235). Ziel ist, Körper, Geist und Taten zu beherrschen, am Ende mit der Erkenntnis, dass man am leichtesten lebt, wenn man mit dieser Scheinwelt nichts zu tun hat:

die "Nichts-Erkenntnis", sanskrit: Nirvana, wörtlich deutsch: "kein Wehen des Windes" (Bd.1, S.235).

Es existiert dann keine Dualität mehr, "kein Wind" mehr zwischen den Polaritäten. So wird immer Friede möglich (santi), und dann wird auch höchste (paramam) Befreiung vom materiellen Dasein möglich: Der Zustand der Nicht-Polarität, das Nirvana (Bd.1, S.235).


Buddha: Das Gleichnis von den Menschen im Wald

Buddha vergleicht die Welt mit einem Wald (vana), die er aus diesem Wald herausholen will.

Risi:
"Er wies den Weg, wie man aus dem Wald herauskommt, aber er sagte nicht, was man antrifft, wenn man herausgekommen ist." (Bd.1, S.235)


Die Brahmanen-Kaste verliert an Macht

Buddhas Leitsätze schwächen die Machtstellung der Brahmanen (Bd.1, S.234). Gleichzeitig leben die Anhänger Buddhas mehr in Übereinstimmung mit den Veden als die Brahmanen selber, die ihre Monopole auf Tempel und "heilige" Zeremonien weiter behalten (Bd.1, S.235).

Was Gott sei, sagt Buddha aber nicht. Einige Nachfolger behaupten dann fälschlicherweise, Nirvana bedeute ein absolutes Nichts, ohne Individualität und ohne spirituelle Realität, und sie behaupten, letztlich sei alles leer (sunya) (Bd.1, S.235).


Die Entwicklung der Gesellschaft nach Buddha

Die Menschen erkennen die Notwendigkeit von Tugenden und einer eigenverantwortlichen Meditation (Bd.1, S.235-236). Aber:
-- das Kastensystem bleibt weiter bestehen
-- und die elitären Brahmanen behalten die Machtpositionen.

Als Resultat der Gründung des Buddhismus ist nur der Absolutheitsanspruch der Brahmanen relativiert. Buddhismus herrscht in Indien 1000 Jahre lang bis ins 9. Jh. n.Chr. (Bd.1, S.236).

9. Jh.
In Indien tritt die nächste Reinkarnation Gottes auf: Der grosse Lehrer Shankara (788-820)
Shankara ist eine Reinkarnation Shivas. Er ist schon ab 10 Jahren ein asketischer Wanderprediger. Dabei macht er es sich zur Aufgabe zu beweisen, dass die von Buddha zurückgewiesenen vedischen Schriften in Wirklichkeit die echten heiligen Schriften sind (Bd.1, S.236).

Schon als Knabe verfasst Shankara sein Werk: Shariraka-bhasya, einen Kommentar zum Vedanta-sutra (Bd.1, S.236).

Aber auch Shankara muss Kompromisse eingehen, um es sich nicht mit allen zu verscherzen: Er spricht Gott nur indirekt an. Er ersetzt den Buddhismus durch einen vedischen Monismus (Advaita-Vedanta) (Bd.1, S.236), eine vedische Version des Buddhismus:

-- das Nirvana-Nichts wird zur unpersönlichen, alldurchdringenden Brahman-Energie

-- dabei existiere nur die unpersönliche Brahman-Einheit

-- jede Form von Vielfalt sei Illusion, auch bei Gott und bei der Seele

-- die individuelle Seele (Atma) und die kosmische Überseele (Paramatma) seien letztendlich dasselbe, denn beide seien sie Brahman

-- der Glaube, man existiere als Individuum in einem von Gott geschaffenen Universum, sei Illusion (sanskrit: "Maya").

Shankara erschafft so seine "Mayavada-Konzepte": "Jede Vielfalt ist Maya." (Bd.1, S.237)

Shankara besticht bei seinen Auslegungen zudem noch mit Wortspielereien in Sanskrit. Manchmal lässt er aber erkennen, dass Gott über allem steht, und dass man einfach Gott (Govinda) verehren solle (Bd.1, S.237).

Shankara bekehrt in 20 Jahren ganz Indien nach seiner Lehre. Somit sind die Veden als Quelle göttlicher Offenbarung wieder anerkannt. Nur die Bedeutung bleibt noch unklar (Bd.1, S.237). Die neuen Veda-Lehrer stammen zuerst alle aus Südindien, von wo die Vishnu-Offenbarung herstammt (Bd.1, S.238).

820-1200 ca.
In Indien etabliert sich der Shankara-Monismus
-- und verdrängt den Buddhismus
-- und etabliert die Tradition, "die man heute Hinduismus nennt":
oo  die Veden werden als offenbarte Schriften rehabilitiert
oo  der Shankara-Monismus führt wieder eine Götterverehrung ein, wobei Shankara dies jedoch nur als symbolische Personifikation des Brahmans bezeichnet (Bd.1, S.248).

Nach Shankaras Tod spalten sich die religiösen Strömungen auf (Bd.1, S.248).

Europa: Inkarnation von Raksasas
Die Raksasas inkarnieren auch in Europa und "Amerika" und verbreiten ein Leiden nach dem anderen mit Tyranneien, mittelalterlicher Kirche, Inquisitoren, Materialisten, Diktatoren. Insgesamt wird die Offenbarung Gottes immer mehr verheimlicht oder verfälscht (Bd.2, S.240).


11.-12.Jh.
Der nächste grosse Veda-Lehrer: Ramanuja (1017-1137)

-- er fordert die Mayavada-Lehre von Shankara heraus und widerlegt sie in wichtigen Punkten

-- er korrigiert die Interpretation des Begriffs Brahman, denn aus unpersönlicher Brahman-Energie kann keine Illusion entstehen

-- wenn die Individualität nur eine Illusion sei, und wenn Brahman existiere, so seien dies zwei Dinge, die unmöglich alle "eins" sein könnten

-- Shankara behauptete, die materielle Welt sei wie die Illusion einer Fata Morgana. Aber dann müsse die Welt ja irgendwo sein, weil die Fata Morgana ja die Welt selbst spiegelt (Bd.1, S.238).

Ramanujas Schlussfolgerung: Die materielle Welt ist Voraussetzung für die Illusion. Die Menschen verlieren durch die Illusion die Verbindung zur spirituellen Natur und jagen nur der materiellen Welt nach (Bd.1, S.238).

Gleichzeitig betont Ramanuja die Einheit der Lebewesen mit Gott als "persönliche Einheit" als "Einheit der Liebe." (Bd.1, S.238)

So wird Ramanujas Lehre ein "differenzierter Monismus" genannt: "Vishistadvaita"  (Bd.1, S.238).

14.Jh.
Machiavelli-Kapitalismus in Europa: Der Kapitalismus setzt den Raubbau an der Natur durch
Der Materialismus vorfolgt die Esoterik aufs Schärfste, denn nur durch die Diktate kann er sich überhaupt gegen alte Volksweisheiten durchsetzen und die Elite das Wissen behalten (Bd.2, S.79).


13.-14.Jh.
Der nächste grosse Veda-Lehrer: Acarya Madhva (1239-1319)

Madhva ist ein "grosser Exponent der Krishna-Brahma-Schülernachfolge". Madhva gilt als direkter Nachfolger der Vyasadeva-Autoren (Bd.1, S.238). Sein Geburtsort Udupi in Südindien ist heute noch eine berühmte Pilgerstadt (Bd.1, S.239):

Gemäss Berichten konnte Madhva sich dematerialisieren und zwischen den Dimensionen wandeln, und so wurde er in die direkte Brahma-Narada-Nachfolge eingeweiht (Bd.1, S.238).

-- Madhva gründet Klostergemeinden, die heute noch existieren

-- Madhva führt Ramanujas Lehren weiter, schreibt wegweisende theologische Werke, z.B. das

Suddhadvaita ("reiner Dualismus")

mit klarer Formulierung der Unterschiede zwischen Gott und den Lebewesen (Bd.1, S.239):

-- alle Seelen seien ewige Teile Gottes, und somit sei auch die Individualität der Seelen ewig

-- nach dem Tod verwirkliche die Person ihre wahre Identität als ewiger, individueller Teil Gottes in reiner, unbegrenzter Liebe (Bd.1, S.239).

So werden die Veden nun umfassend verstanden (Bd.1, S.239).


Weitere grosse Veda-Lehrer dieser Zeit

-- Jayadeva Gosvami
-- Bilvamangala Thakura (Surdas)
-- Visnusvami
-- Nimbarka (Bd.1, S.239).

Die Vielzahl grosser Veda-Lehrer ist auch eine Stärkung gegen die neueste Bedrohung durch islamische Heere und die weiss-rassistischen Kolonisten aus Europa (Bd.1, S.239).

Gleichzeitig gilt die Prophezeiung, dass Krishna wieder erscheinen würde, dieses Mal als Beispiel, wie man die Veden lebt, als Vorbild (Bd.1, S.239).

ab 1486
Bengalen: Erscheinen der Reinkarnation Krishnas als Vishvambhar Mishra
später bekannt als Shri Krishna Caitanya Mahaprabhu, kurz Shri Caitanya (Bd.1, S.241);

Alle bezeugen, Caitanya sei nicht von dieser Welt (Bd.1, S.241). Berichte sind z.T. bis heute erhalten: Tagebücher der persönlichen Begleiter, historische Quellen, Zeugnis von Aussenstehenden (Bd.1, S.242)

Als Biographien aus erster Hand sind v.a.
oo  das Caitanya-bhagavata von Vrndavana Dasa Thakura
oo  das Caitanya-caritamrta von Krishnadase Kaviraja Gosvami

zu erwähnen, die allseits anerkannt sind (Bd.1, S.242).

Caitanya besiegt in einer Philosophiedebatte mit seiner Logik den damaligen Dig-vijaya ("Gelehrten-Champion") Kesava aus Kaschmir. Isvara Puri wird Caitanyas Guru / spiritueller Meister und weiht ihn in die Brahma-Narada-Madha-Linie ein. Mit 24 wird Caitanya Mönch (Sannyasi) und bekommt den "Sannyasi-Namen": Sri Krishna Caitanya (Bd.1, S.242).

So reist er durch ganz Indien und wird als Mahaprabhu, als grosser Meister, bekannt: Er offenbart überall als Yuga-Avatara die Gotteserkenntnis / das Yuga-dharma (Bd.1, S.242) durch die Lobpreisung Gottes in seinen Predigten (Bd.1, S.243):

-- die qualitative Einheit mit Gott bedeutet Ego-freie Hingabe an die Persönlichkeit Gottes (Bhakti)

-- Gott ist gleichzeitig
oo  unpersönliche Energie (Brahman)
oo  schöpfende Kraft (Vishnu)
oo  absoluter Ursprung (Krishna)

-- Krishna ist die höchste, ewige Persönlichkeit Gottes mit unbegrenzten Energien, unbegrenzten Aspekten, unbegrenzt vielen Namen

-- Krishna umfasst auch die Einheit der höchsten Dualität: Radha-Krishna: Krishna ist der Ursprung von allem, auch der Dualität

-- bei Krishna halten sich seine Geweihten auf, in der spirituellen, absoluten Dimension: die jungen Kuhhirtenmädchen (Gopis) mit unvergleichlicher Liebe zu Krishna

-- die ursprüngliche Gopi / das ursprüngliche Kuhhirtenmädchen heisst Radha oder Radharani, die "Königin" (rani) der "Verehrung" (radha)

-- das Verhältnis zwischen Radha und Krishna ist die spirituelle Dimension der Liebe zwischen Krishna und seinen Geweihten (Bd.1, S.243).

Die Gesten von Shri Caitanya:

-- mit seiner Liebe zu den Menschen zeigt Sri Caitanya, dass vor Gott alle Menschen gleich sind

-- er vereint Menschen verschiedener Religionen und Schichten

-- seine Erscheinung ist aussergewöhnlich mit 2m Grösse, athletischer Gestalt, mit Händen bis zu den Knien, mit leuchtend goldener Haut, so dass er auch "gaura" ("der Goldene") genannt wird, mit sonorer und starker Stimme (Bd.1, S.245).

Sri Caitanya verbreitet den Mantragesang zum Lobe Krishnas

Hare Krishna Hare Krishna
Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama
Rama Rama Hare Hare,

der in den Upanisaden als Essenz der vedischen Klangschwingung bezeichnet wird (Bd.1, S.245),

und er ermuntert die Menschen immer wieder, "die Namen Gottes gemeinsam zu singen, weil dies die beste Möglichkeit sei, das Bewusstsein vor allen Einflüssen des Kali-yugas zu schützen und reine, Ego-freie Liebe zu Gott zu entwickeln" (Bd.1, S.245).


Sri Caitanya wettert gegen das Kastensystem - die Gegenwehr der Brahmanen-Kaste

Shri Caitanya ist frei von jeder Kasten-Arroganz, nimmt Menschen aus allen Schichten in seine Gemeinde auf, auch Frauen und Analphabeten, Kastenlose, Muslime, und somit ist er zu einem gewissen Teil auch ein Sozialrevolutionär (Bd.1, S.245). Er predigt gegen das Kastensystem (Bd.1, S.245), indem er beweist, dass materieller Status, Bildung und sozialer Status keine Voraussetzungen für spirituelle Erkenntnis sind (Bd.1, S.245-246). Nur Leute, die die spirituelle Erkenntnis erreicht haben, sollen Verantwortung übernehmen bei Priesterposten, Politik und Erziehung (Bd.1, S.246).

Shri Caitanya entlarvt das Kastensystem als Betrug und zeigt immer wieder auf, dass das Kastensystem den Veden widerspricht, was immer wieder überzeugt.

Die "hohen" Kasten wehren sich: Die Kasten-Brahmanen lehnen Caitanya bis heute (Stand 1995) ab, und auch orthodoxe Hindus und Vertreter der Shankara-Schule sparen nicht mit Kritik (Bd.1, S.246).


Caitanya findet Überläufer bis in Regierungskreise

Zwei Shankara-Oberhäupter werden Caitanya-Schüler:

-- Prakashananda Sarasvati, ein Shankara-Papst aus Benares (Vranasi) mit seinen 60.000 Anhängern

-- Sarvabhauma Bhattacarya, führender Theologe des Mayavada-Monismus.

Zu diesem Zeitpunkt ist Caitanya noch nicht einmal 30 Jahre alt. Des Weiteren wird der Maharadscha von Orissa, König Prataparudra, Gönner Caitanyas. Der indische Dichter Tukaram wird Caitanya-Schüler (Bd.1, S.246).

Als Höhepunkt werden zwei Minister des Schahs von Bengalen Anhänger von Shri Caitanya: die beiden Brüder
-- Sakar Mallik
und
-- Dabir Khas.

Sie werden später unter den Namen
-- Sanatana Gosvami
und
-- Rupa Gosvami

führende Nachfolger der Vaisnava-Philosophie (Bd.1, S.246).

Die beiden Gosvami verfassen viele Bücher und weiterführende Kommentare, vom Bhakti-yoga "bis zu den höchsten Aspekten" (Radha-Krishna) (Bd.1, S.246-247). Sie beweisen Prophetien in den vedischen Schriften für einen Krishna-Avatari im Kali-yuga und offensichtlich war das Caitanya gewesen (Bd.1, S.247).


Shri Caitanyas Erbschaft für die Welt

Er verfasst keine Bücher, sondern hinterlässt der Welt nur 8 Verse. Aber das spirituelle Erbe ist enorm: Er setzt die Samen der Bhakti (Hingabe zu Gott) für die nächsten Jahrhunderte,

"denn die Pflanze sollte erst dann für die Welt sichtbar werden, wenn sie selbst Wurzeln gebildet hatte, um allen Anstürmen gewachsen zu sein." (Bd.1, S.247)

Shri Caitanya zeigt die Religionsentwicklung auf, wie seine höchste Stufe der Gotteserkenntnis alle früheren Erkenntnisstufen in sich vereint (Bd.1, S.248).

Shri Caitanya wird zum Gründer der Bhakti-Religion und gibt an seine Schüler den Auftrag zu neuen Werken darüber:

"Gemäss Shri Caitanyas Auftrag verfassten seine Schüler und Nachfolger umfangreiche schriftliche Werke, um die Bedeutung der Bhakti-Religion zu untermauern und zu zeigen, dass sie der ursprünglichen Veda-Offenbarung entspricht." (Bd.1, S.247)

Caitanya etabliert somit eine neue Religion
-- gegen den Buddhismus, der bis dahin 1000 Jahre in Indien herrscht
-- und gegen den Monismus des Shankara, der seit 300 Jahren in Indien existiert (Bd.1, S.247-248).

Manche Indien-Interpreten meinen, der Shankara-Monismus sei die ursprüngliche Lehre des Hinduismus (Bd.1, S.248).


Die Blockade der Brahmanen-Kaste und die Diffamierung der Caitanya-Philosophie

Die Brahmanen-Kaste blockiert die Bhakti-Religion und beharrt auf ihrem Monopol auf die Tempel und die religiösen Zeremonien. Zusätzlich kommt die europäisch-rassistische Kolonisierung und die "christliche" Missionierung als Gegenspieler hinzu, sowie die systematische Diffamierung der vedischen Schriften. Ausserdem verfälschen neue Strömungen Caitanyas Philosophie und interpretieren die Radha-Krishna-Beziehung als erotische Symbolik und imitieren diese Erfindung auch noch (Bd.1, S.248).

So gerät die Caitanya-Bewegung total in Verruf, und die meisten Hindus wenden sich wieder dem Monismus von Shankara zu (Bd.1, S.248).


Die Bezeichnung Sindhu - der griechische Sprachfehler macht: "Hindu"

Die Bezeichnung "Indien" wird von den Griechen von den Persern übernommen. Die Perser nennen den grossen Fluss Sindhu, deutsch Indus. Die Griechen benennen den Fluss "Hindu", weil sie Mühe haben, den Anfangsbuchstaben S auszusprechen. Mit diesem Wort wird dann die ganze dortige Religion und Kultur im Bereich der Flüsse "Hindus" und "Ganges" bezeichnet, obwohl die dortigen Bewohner selbst den Begriff "Hindu" aber nie gebrauchen (Bd.1, S.247).

Die Angabe von Ainsle T.Embree:
"Gegenstand unserer Betrachtung ist jenes Land, das der westlichen Welt seit grauer Vorzeit als Indien bekannt ist, ein Wort, das die Griechen von den Persern übernahmen, die den grossen Fluss Sindhu (den heutigen Indus), "Hindu" nannten, weil sie Mühe hatten, den Anfangsbuchstaben S auszusprechen.

Es war dann dieses Wort, das von den Fremden verwendet wurde, um die Religion und Kultur jener Menschen zu beschreiben, die in dem Land wohnten, das von den beiden Flüssen "Hindus" und "Ganges" bewässert wurde, obwohl die Bewohner selbst diesen Begriff nicht gebrauchten."
(in: Ainsle T. Embree: The Hindu Tradition; Risi Bd.1, S.247)

[Die europäischen "Touristen" - die "Kolonialisten" - führen in Indien also grundlegende Begriffe ein, die dann die dortigen Bewohner akzeptieren müssen. Die Zeit der Kolonisation ist bei Risi bis auf ihr Ende ausgelassen].


Die weltliche Demokratie wird von Asuras beherrscht - die Machtstruktur

In der weltlihen Demokratie werden materialistische Wissenschaftler, Politiker und Hintermänner die neuen Priester und "Verkünder der Wahrheit". Viele stehen im Dienst der Negation, der inkarnnierten Raksasa, und bewirken schlussendlich genau dasselbe wie ein Raksasa (Bd.2, S.241).

Heimlich wird eine neue Religion eingeführt: "Technologie" und "Fortschritt", mit täglich 1000en von Todesopfern, und die Menschheit wird so programmiert, dass dieses tägliche Massaker als normal gilt:
-- im Verkehr, mit den Strassen als Kult-Zentren
-- in der Industrie und in Spitälern, die die Kriminalität fördern
-- in den Angewohnheiten der "Zivilisation", als Brutstätte für Kriminalität und hohe Selbstmordraten (Bd.2, S.241) mit täglich weltweit über 100 Selbstmorden (Bd.2, S.242)
-- tägliche Massaker im Militär, Folteropfer, KZs, Mafia, Suchtindustrie mit ihren Todesopfern, Drogenringe mit ihren Todesopfern, Organmafia, Geheimlaboratorien (Bd.2, S.241).

ab 17. Jh. ca.
Die systematische Durchdringung der Oberschichten mit Magie und "Siddhis"


Die Natur wird von den Technik-Menschen mit dem "Mittelalter" verglichen

Wenn das Leben unter der Leitlinie steht, wieder ganz mit "Gott" zu leben und mit der Natur zu leben, so wird dies von der Zivilisations-Propaganda als ein Schritt ins "Mittelalter" abgetan. Die manipulierte Masse lässt gar keine Alternative mehr zu (Bd.2, S.242).

Dabei sind die Konsequenzen, Engelwesen im Leben zu akzeptieren, sehr anspruchsvoll. Die höherstehenden Wesen können alle Gedanken, Wünsche und Handlungen mitverfolgen. Die meisten Menschen meinen, sie würden verfolgt, wenn sie davon wissen (Bd.2, S.245).


Materialistische Menschen wollen von Engeln profitieren - Geheimwissenschaften

Andere Menschen wollen von höheren Wesen profitieren: Gesunddheit erlangen, reich werden, neue Technologien erwerben, Macht erwerben. Solche Menschen betreiben dann Spiritismus und beschwören die niederen Astralwesen. Menschen, die auch noch Macht durch höhere Welten anstreben, gehen in die Geheimwissenschaften / "okkulte Wissenschaften" wie Magie, Alchimie, Kabbala (westliche Ausdrücke), bzw. Siddha-yoga, Tantra usw (östliche Begriffe) (Bd.2, S.246).

über das Bewusstsein kann man sich höheren Zugang zur Materie verschaffen, wobei aber eine perfekte Handlungsabfolge notwendig ist:
-- Entwicklung von Heilkräften
-- Entwickeln des Gedankenlesens
-- Entwicklung der Fähigkeit, Astralreisen zu unternehmen
-- Entwicklung der Fähigkeit, Fernwahrnehmungen aufzunehmen
-- Entwicklung der Fähigkeit, Materialisationen vorzunehmen
-- Entwicklung der Fähigkeit, Dematerialisationen vorzunehmen (Bd.2, S.246).

Wer zu den zugehörigen Elementarwesen einen solchen Kontakt herstellen kann, dass diese das Wissen vermitteln oder die Aktion ausführen, hat eine Siddhi-Fähigkeit (Bd.2, S.255).

Dies sind sozusagen Erinnerungen an die Fähigkeiten der Menschen von vor dem geistigen Abstieg ins Kali-yuga (Bd.2, S.246-247).

Die Macht durch diese Fähigkeiten der Oberschichtren reicht bis ins 21. Jahrhundert (Bd.2, S.247).


ab 1880 ca. / ab Ende 19. Jh.
Revival der Bhakti-Offenbarung von Caitanya unter dem neuen Veda-Lehrer Bhaktivinoda Thakura (1834-1914)

Thakura widerlegt viele Halbwahrheiten, die um die Philosophie von Caitanya herumgeistern (Bd.1, S.249). Gewisse Umstände erleichtern Thakuras Arbeit:

-- er ist Richter und als Magistrat in einer hohen Stellung, ist sehr angesehen

-- er schreibt die ersten englischen Bücher über die Bhakti-Religion

-- er deckt viele philosophische Missverständnisse und kultische Missstände auf

-- er reorganisiert die Caitanya-Bewegung neu

-- er wendet sich gegen selbsternannte Reinkarnationen

-- er wendet sich gegen das korrupte Kastensystem und die Brahmanen-Arroganz mit ihrem diskriminierenden Geburtsrecht und Absolutheitsanspruch (Bd.1, S.249).


Der Sohn: Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura (1874-1937)

tritt auf mit Fähigkeiten und einer äusseren Erscheinung fast wie Shri Caitanya. Auffallend sind das fotografischem Gedächtnis und die brillante Sprache sowie Kenntnisse in Theologie und Astronomie (Bd.1, S.249).

Er erhält von der britischen Regierung den Sarasvati-Ehrentitel, noch nicht einmal 30 Jahre alt, mit dem Angebot einer Professur für Astronomie an der Universität Kalkutta, damals Hauptstadt der Kolonie (Bd.1, S.249). Aber Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura entscheidet sich dafür, Mönch zu werden und gründet von 1900 bis in die 1930-er Jahre 64 Zentren der Bhakti-Kultur in Indien, Nepal und SO-Asien und weiht rund 60.000 Schüler ein, einige inzwischen europäischen Ursprungs (Bd.1, S.249).


1896-1977
Übersetzer His Divine Grace A.C. Bhaktivedenta Swami Prabhupada
Er wird einer der wichtigsten Veda-Lehrer und Veda-Übersetzer (Bd.1, S.48).

ab 1922
A.C. Bhaktivedenta Swami Prabhupada macht ab 1922 auf Bitte von Thakura englische Übersetzungen der Veden-Schriften (Bd.1, S.249).

ab 1937
Die erneute Spaltung der Bhakti-Religion nach dem Tod von Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakura

Ab dem Tod streiten sich seine Schüler und die Bewegung spaltet sich in viele Einzelzentren auf, bis Abhay Charan De auftritt, später unter dem Namen A.C. Bhaktivedenta Swami Prabhupada bekannt (Bd.1, S.250). Abhay Charan De gibt ein englisches Bhakti-Magazin heraus (Back to Godhead) (Bd.1, S.250).


Vom Radio bis zum Internet
Die Massenmedien beginnen die Menschen total zu beherrschen
Alle die Informationen informieren und infiltrieren die Menschen per Resonanzgesetz. Millionen Menschen tragen die negativen Bilder mit sich herum. Die Negativität wird multipliziert, und die Mächtigen haben somit immer gute Vorwände, ihre Kontrollen zu verstärken. Diese Netzwerke kommen alle aus den unteren, dunklen Dimensionen des Universums: weiter im Kali-yuga, im "Eisernen Zeitalter" (Bd.1, S.186).

1947 bekommt Abhay Charan den Titel Bhakti-vedanta (Bd.1, S.250).

ab 1947
Wachsende Zahl von Besuchen von Ausserirdischen auf der Erde nach Atombomben: UFOs
Negative Ausserirdische fühlen sich von den negativen Schwingungen der Zerstörung durch Atombomben angezogen. Die Atmosphäre wird für weitere negative Einflüsse programmiert (Bd.2, S.239).

In der Folgezeit schwärmen positive und negative Ausserirdische auf die Erde]:

-- UFOs werden von Radars erfasst

-- die Flugbilder zeigen Zickzackkurs, schweben, schlagartige Beschleunigung, unsichtbarwerden, für menschliche Technik unerklärlich (Bd.1, S.99)

-- Berichte kommen von Radaraufzeichnungen, Piloten, Astronauten, unabhängige Zeugen, die von verschiedenen Orten aus dasselbe UFO gesehen haben etc. (Bd.1, S.99)

-- in Geheimdokumenten sind die Kontakte zu den Aliens [negative Ausserirdische] beschrieben (Bd.1, S.103).

Für die Techniker zeigt sich, die menschliche Technologie des Rückstossantriebs ist eine hoffnungslose technologische Sackgasse. Die UFOs fliegen nicht mit Rückstossantrieb (Bd.1, S.101).

Gewalttätige Asuras (Raksasas) inkarnieren als geistige Führer auf der Erde: als negative Brahmanen (Bd.2, S.239).


Das Weltbild der "Technik" wird durch die Ausserirdischen-Präsenz umgestürzt

Die Verantwortlichen der "Wissenschaft" bestreitet [nach ersten UFO-Erscheinungen und Meldungen in der Presse] offiziell eine interplanetarische Raumfahrt. [Die "amerikanische" Regierung schliesst aber einen Pakt mit den Aliens mit dem Austauschprogramm: Technik gegen Experimente am Mensch und am Tier]. Gleichzeitig bringt die Akzeptanz der Existenz höherer Wesen die Evolutionstheorie des Zufalls zu Fall: Schöpfung ist kein "Zufall" mehr (Bd.1, S.101).

Die Entdeckung der höherdimensionalen Dimensionen stürzt das ganze biblische und technische Weltbild des dummen "zivilisierten" Technik-Menschen um (Bd.1, S.103-104). Zur Entdeckung der höheren Dimensionen ist der bewusste Schritt ins Licht notwendig. Die Erlösung muss von innen kommen. Die Ausserirdischen können die Menschen nicht erlösen (Bd.1, S.104).


Kornkreise, Tierverstümmelungen, Entführungen

Andere Zeichen der Ausserirdischen sind Kornkreise, Tierverstümmelungen und Entführungen;
-- Begegnungen mit Lichtwesen
-- Begegnungen mit kleinen, grauen Wesen mit z.T. Fortpflanzungsexperimenten und Sex mit den grauen Wesen mit Hybridzeugungen (Bd.1, S.102).

Erschwerend kommt hinzu, dass die Botschaften und die Raumschiffe der positiven und der negativen Ausserirdischen manchmal scheinbar ähnlich sind (Bd.1, S.102).


Die Taten der positiven Ausserirdischen: der Lichtwesen [Engel]

Die Taten der Engel passieren unauffällig und uneigennützig. Ihre UFOs sind "Translichtschiffe, die sich auf der Grundlage von Bewusstsein und devolutionärer Energie bewegen", und die sich nur für die Zeit des irdischen Kontakts materialisieren (Bd.1, S.102).

[Diese Engel schützen die Erde normalerweise vor den negativen Ausserirdischen (Risi, Band 3)]. Wenn die Menschen nach Erfahrung mit negativen Mächten streben, lassen die Lichtwesen die negativen Ausserirdischen aber auf die Erde (Bd.1, S.102).


Die Taten der negativen Ausserirdischen: Graue Männchen (Aliens)

Es sind lichtscheue, graue Wesen mit Augen mit grossen, schwarzen Pupillen oder katzen- oder reptilienähnlichen Pupillen. Diese grauen Aliens errichten ihre Stützpunkte "unterirdisch oder unterseeisch" (Bd.1, S.103).
(genauere Angaben in Risi: Der multidimensionale Kosmos, Band 3).


Der technische "Fort-schritt" durch die UFO-Kontakt

UFO-Insider-Kreise geben an,

"der explosionsartige technologische Fortschritt der letzten 50 Jahre sei auf den Kontakt gewisser Menschen mit nicht-irdischen Interessengruppen zurückzuführen",

und es handle sich dabei nur um einen kleinen Bruchteil der Technologie. Im Austausch dafür dürfen die Aliens Genexperimente mit Menschen durchführen (Bd.1, S.103).

Es ist [durch zahlreiche Entführungen, Tierschändungen und Hybrid-Geburten] inzwischen bewiesen, dass die Kontakte mit den negativen Ausserirdischen unterhalten werden, denn göttliche Ausserirdische würden nie einen Kuhhandel mit den Menschen machen und an Menschen Experimente durchführen (Bd.1, S.103).

[Insgesamt steigt damit auf der Welt die Fragestellung nach dem Sinn des Lebens und nach der Frage, ob "Ausserirdische" existieren oder nicht].


Die kapitalistische Welt lässt keine Gedanken um höhere Welten zu: Das zensierte "westliche Schulsystem"

Das "westliche Schulsystem" ist dermassen mit Fachdaten angefüllt, dass für Selbsterkenntnis keine Zeit bleibt. Das Interesse um die höheren astralen Zusammenhänge in der Welt wird in der Schule nicht geweckt (Bd.2, S.34).

[Im Gegenteil: Die "Wissenschaft" will die Menschen auf die kleine Welt des körperlichen Lebens reduzieren].

Somit kennen die Menschen auch die wichtigsten Faktoren für Philosophie und Religion nicht. Sie kennen die höherdimensionalen Hintergründe nicht, obwohl alle alten und neuen esoterischen Quellen diese jeweils erwähnen (Bd.2, S.34).

Beweise der Existenz für höherdimensionale Welten und das Wissen um höherdimensionale Welten werden von den Schulsystemen verschwiegen und z.T. bekämpft, um die Menschen dumm zu halten und für die Einflüsse der mächtigen Geheimlogen gefügig zu machen:
-- die Menschen sind den Einflüssen der Geheimlogen wehrlos ausgeliefert
-- es kommt zur "modernen Unwissenheit"
-- und so haben die Geheimlogen zur Zeit die Macht (Bd.2, S.34).

Die "Zivilisation" ist auf der Missachtung der kosmischen Gesetze aufgebaut (Bd.2, S.35). Technik ist Trumph, das heisst die Imitation physischer Lebensvorgänge ohne Geist.

Die Wirkung ist auf die physische Ebene beschränkt. Die Auswirkungen sind z.T. höchst unnatürlich, und Natur ist durch Technik nicht imitierbar (Bd.2, 220).

Die "Wissenschaft" verweigert jegliche Seelenforschung (Bd.2, S.38), auch wenn alle Indizien auf das Gegenteil hindeuten, dass es ein Seelenleben unabhängig vom körperlichen Leben gibt (Bd.2, S.38).

[Die "Wissenschaft" lässt die Menschen mit ihrem Seelenleben völlig allein].


1950-er Jahre
Die Entwicklung von Abhay Charan De, später A.C. Bhakti-vedenta Swami Prabhupada

Charan wird Sannyasi-Mönch und lebt 10 Jahre lang in Klöstern und übersetzt das Shrimad-Bhagavatam ins Englische (Bd.1, S.250).

1965 reist er mittellos in die "USA" und fordert das Schicksal heraus, ein "spiritueller Meister" zu werden (Bd.1, S.250).

Im Sommer 1966 gründet Charan unter dem neuen Namen  A.C. Bhakti-vedenta Swami Prabhupada die internationale Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein, zuerst nur mit ein paar "Hippies". Prabhupada bildet sie vedisch aus und sie bilden in anderen Städten und Ländern wiederum Leute nach den Veden-Schriften aus, auf der Grundlage von "Love and trust". In wenigen Jahren wird so das Wissen weltweit verbreitet (Bd.1, S.250).

1977
Tod von A.C. Bhakti-vedenta Swami Prabhupada

Das Lebenswerk:

-- er hat mehrmals die Welt umkreist, um seine Schüler zu unterstützen

-- Übersetzung und Kommentare über die vedischen Schriften in über 50 Bänden

-- 108 Zentren eröffnet, darunter auch Schulen und Bauernhofgemeinschaften

-- rund 8000 Briefe geschrieben, über 3000 Vorträge gehalten (Bd.1, S.250).

So machte A.C. Bhakti-vedenta Swami Prabhupada das vedische Wissen über die Zusammenhänge über Gott und die Götter der ganzen Welt zugänglich (Bd.1, S.250).

ab 1980er Jahre
Immer mehr "Wunderkinder"
Ab den 1980er Jahren werden immer mehr "Wunderkinder" geboren als Zeichen für das Loslösen vom Materiellen auf der Erde. 8-jährige Kinder halten Philosophievorlesungen, 5-jährige Kinder studieren Sanskrit etc. (Bd.2, S.352).


Die Atomphysik und ihr Frust

Bei den Materialisten kommt es zum  allgemeinen Frust, denn im Innersten ist die Materie "Energie, die sich endlos wandelt." Sie ist also nicht greifbar, sondern spirituell (Bd.2, S.82).

Risi:
"Auf der Suche nach dem Unteilbaren zeichnet sich jedoch eine ernüchternde Erkenntnis ab, nämlich dass es dieses kleinste Partikel gar nicht gibt. Materie entpuppt sich in ihren innersten Strukturen als Energie, die sich endlos wandelt. Die scheinbar kleinsten Partikel wandeln sich in Billiardstelbruchstücken einer Sekunde um und 'zerfallen'. Das heisst, sobald man sie dingfest machen will, nehmen sie andere Formen an. Man kann sie nicht isolieren. Sie sind ewiglich Teile des Ganzen und lassen sich nicht vom Ganzen trennen.

Gesucht wird das, was unteilbar ist: das Atom. Was bisher als 'Atom' bezeichnet wurde, hat sich als teilbar erwiesen, ist also nicht átomos im ursprünglichen Sinn. Materielle Grössen sind immer teilbar. Das Unteilbare kann selbst also nicht materiell sein. Es ist spirituell." (Bd.2, S.82)

Die Physiker müssen also feststellen, dass Materie nicht wie Lego funktioniert... (Bd.2, S.82)


1995
Der Zustand der Erde unter dem globalen Profit-Kapitalismus ist katastrophal

-- es existiert auf der Erde eine Unmenge an Waffen mit der Möglichkeit, die Menschen auf der Erde gleich mehrfach zu vernichten

-- der Planet wird durch den Raubbau immer mehr zerstört

-- die Strahlenbelastung für die Erde und die Lebewesen ist enorm

-- in der "Zivilisation" treten neue Krankheiten auf, die es früher nie gegeben hat (Bd.1, S.251).

Die Störungen im Kali-yuga im 20. Jh. wie Umweltkatastrophen, Erdbeben, Dürren und ungünstiges Wetter sind ein vernichtendes Zeugnis für die verantwortlichen Machthaber. Sie zerstören die Natur, beuten Rohstoffe aus und erschöpfen sie, sie lösen Konflikte aus, sie gehen über Leichen von Mensch und Tier (Bd.2, S.252). Der Schaden an sich ist vorprogrammiert (Bd.2, S.253).

Insgesamt ist in der "Zivilisation" bereits so viel materialistisches negatives Element vorhanden, dass das niedrige, negative Böse kaum mehr erkannt wird, z.B. in der Bestialität des Krieges (Bd.2, S.260).

[Aussprüche wie: Katastrophen hat es immer gegeben, Kriege hat es immer gegeben etc. sind solche stumpfsinnigen Erklärungen von hirnamputierten Menschen, die dies inzwischen als "normal" empfinden, vor allem an Orten, wo seit 1945 keine Kriege mehr stattfinden und wo kaum Katastrophen stattfinden: in Europa].

Die Veda-Schriften [und auch Indio-Schriften der Maya und Azteken]  sagen aber eine baldige Wende voraus (Bd.1, S.251).

Wenn die Veda-Schriften allen bekannt würden, dann würden die Menschen den geistigen Fortschritt erzielen, um sich von den Gewalt-Kreisläufen zu befreien, im Zusammenspiel mit Friedensbewegungen, die jeweils nach grossen Kriegen entstehen (Bd.1, S.252).


Der Übergang vom Tiefpunkt (Kali-yuga) zum Höhepunkt (Satya-yuga) durch eine Gottesinkarnation

Am Ende des tiefsten Zeitalter (Kali-yuga) "erfolgt der Übergang zum erhabensten Yuga, indem die "natürlich" fortlaufende Degenerierung aufgehoben wird. Dieser Übergang wird durch eine Inkarnation Gottes vollzogen, die erscheint, um die Erde persönlich zu läutern und das neue Satya-yuga einzuleiten." (Bd.1, S.163)

Der Untergang der alten Machtstruktur auf der Erde steht bevor (Stand 1998).

Risi:
"Wenn eine Machtstruktur jedoch von Verheimlichung und Manipulation abhängig ist, dann ist ihr Untergang nicht mehr fern." (Bd.2, S.34-35).

Wer ist denn jeweils der neue "Führer" ins Satya-yuga?

Risi:
"Diese Krishna-Inkarnation [Gott-Inkarnation] (Avatara) (Bd.1, S.163-164) heisst Kalki und wird laut Shrimad-Bhagavatam  aus dem Reich Shambala hervortreten, wo Er, Kalki-Avatara, heute schon verehrt wird." (Bd.1, S.164)

Der Umbruch vom Kali-yuga ins göttliche Zeitalter ist begleitet von Umwälzungen, Prüfungen, Katastrophen (Erdbeben, Fluten, Meteoriten), Kriege, Kollapse und totalitäre Aktionen etc. (Bd.2, S.24).

Die Lichtmenschen sollen dabei so weit strahlen wie möglich.

Risi:
"Die Träger und Trägerinnen des Lichts sollten in ihren eigenen Kreisen spirituell aktiv sein und bereits am Aufbau der neuen Welt (und nicht am Abbruch der alten Welt) mitwirken." (Bd.2, S.25)

[Die negative Welt baut sich von alleine ab, so lange die gute Welt dadurch nicht krank wird...]


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Das weltweite Milchwunder am 21.9.1995 als Zeichen für eine Wende

Als Anzeichen für das Ende des Kali-yuga ist das Milchwunder von 1995 zu nennen (Bd.2, S.288-289). Es ist das erste Mal seit 5000 Jahren, dass die Suras / Devas wieder öffentlich Gaben von Menschen annehmen, und dies geschieht am 21.9.1995 auch noch weltweit, und sogar von Andersgläubigen oder von Materialisten, und ohne Yajña-Rituale. Insofern ist das Milchwunder ein universelles Wunder ohne jeden Hindu-Stolz. Es ist ein absolutes Zeichen der Suras / Devas, das von der "Wissenschaft" nicht imitiert werden kann (Bd.2, S.300).

Es trinken Murtis von Ganesha, Shiva, und in geringerer Zahl auch Murtis von Krishna und Vishnu (Bd.2, S.203). Dabei ist eine grosse Symbolik dahinter. Milch ist die Gabe der kuh. Die Kuh ist das Symbol für Mutter Erde. Mutter Erde erbat von den Devas Hilfe. Die Devas nehmen weltweit die Gabe der Kuh an (Bd.2, S.302).

Murtis (sanskrit) sind Götterstatuen, Bildgestalten. Ihnen werden in Tempeln täglich Speisen dargebracht, was nicht zu unterschätzende Wirkung hat. Die Darstellungen als Murti kann in verschiedenen Dimensionen geschehen:
-- 4-dimensional: Gott erscheint "als die individuellen Ikarnationen (Avataras) innerhalb der chronologischen Geschichte der Erde, wie z.B. vor 5000 Jahren
-- 3-dimensional in Statuen
-- 2-dimensional in Fotos der Statuen
-- 1-dimensional als Klangwelle (Bd.2, S.292).

Die kapitalistisch-materialistisch orientierte Presse verniedlicht dieses Zeichen der Suras / Devas, obwohl die Götterstatuen (Murtis) an jenem 22. September 1995 weltweit literweise Milch trinken.

Risi:
"Seit Jahrtausenden finden in allen indischen Tempeln nmorgens eine kleine Yajña-Zeremonie statt, in den grossen Tempeln bereits um 4 Uhr, in anderen um 5 oder 6 Uhr. Bis spätestens um 8 Ujhr hat auch jede fromme Hindufamilie dieselbe Zeremonie im privaten Rahmen vollzogen. Man bringt auf dem Altar Gott und den Göttern geweihte Speise dar, ein paar Süssigkeiten und einen Becher Milch.

Seit Jahrtausenden dieselbe Zeremonie: Der Priester oder die Priesterin stellt die Süssigkeiten auf den Altar, hält einen Becher oder einen Löffel Milch vor die Statue (sanskr. Murti) oder das Bild der Gottheit und spricht ein Weihegebet. Nach der Opferung wird die Weihspeise (Prasadam) an die Tempelbesucher oder an die Familienmitglieder verteilt.

Am 21.9.95, zur Zeit der herbstlichen Tagundnacchtgleiche, geschah es, dass die Milch plötzlich aus dem Löffel verschwand. Der erste bezeugte Bericht stammt von 4 Uhr morgens aus einem Tempel in Delhi. Bis 10 Uhr war der Aufruhr perfekt. In Indien verkündeten es um diese Zeit bereits die Nachrichten: 'Hysterie um milchtrinkende Tempel-Murtis!'

Das Phänomen ereignete sich in ganz Indien. Im Verlauf des (Bd.2, S.289) Vormittags kam es vor allen Shiva- und Ganesha-Tempeln zu grossen, aber friedlichen Ansammlungen von Menschen, die das Wunder mit eigenen Augen sehen wollten - und auch sahen!

Im Verlauf des Tages kamen auch Berichte aus anderen Ländern und Kontinenten. Überall auf der Welt geschah es, dass die Murtis Milch "tranken"! (Bd.2, S.290)


Weltweit trinken also alle hinduistischen Murti-Statuen Milch (Bd.2, S.293-294). Die Statuen trinken literweise Milch und sind zum Teil aus Marmor oder auch aus Metall (Bd.2, S.295). An diesem Tag können alle Menschen - auch Materialisten und Ungläubige - den Murti-Statuen Milch darbringen. Sie verschwindet, ohne dass sie vergossen wird. Der König von Nepal erlebt es, Journalisten erleben es (Bd.2, S.297).

Die Kameras von CNN und auch andere Reporter sind dabei: Die Kameras von CNN filmen mehrfach, wie der elefantenköpfige Deva "Ganesha" einen Löffel Milch leertrinkt, und ebenso bei der Shiva-Darstellung des Stiers "Nandi", ohne jede Tricks (Bd.2, S.296).

Journalist M. Baghel hält einer Shiva-Statue einen Löffel Milch an die Lippen, und langsam verschwindet die Milch spurlos (Bericht in der Zeitschrift "Asian Age" vom 22.9.1995) (Bd.2, S.297).

Auch in Hindutempeln in England passiert das Milchwunder, z.B. mit einer Statue des Stiers "Nandi" (Bericht von Journalistin Rebecca Maer im Daily Express vom 23.9.1995) (Bd.2, S.297).

Auch der schweizer Indien-Korrespondent Bernhard Imhasly von der Neuen Zürcher Zeitung NZZ berichtet am 23.9.1995 über das Milchwunder (Bd.2, S.297).

Die Zeugen bestätigen alle, dass es keinen Trick und kein Vergiessen von Milch oder ein Rinnsal von Milch dabei gab. In Delhi allein sehen 6 Millionen Menschen das Milchwunder, 59 % der Bevölkerung (Bd.2, S.298).


Der Tag nach dem Milchwunder am 22.9.1995

Das Milchwunder ist zu Ende. Nur einzelne Murtis trinken auch am 22.9. und sogar am 23.9.1995 noch Milch. Die "Wissenschaft" kann keine Begründung liefern, wieso das Wunder nun plötzlich wieder aufhört (Bd.2, S.299).


Die Verniedlichung oder Falschdarstellung des Milchwunders durch die materialistische Presse

Die "wissenschaftliche" Organisation "Indian Rationalist Association" verbreitet per Fax sogleich, alles sei nur eine Mmassenhysterie oder eine religiöse Verschwörung. Alle Medien Indiens behaupten am 22.9.1995, die Bevölkerung sei ihren eigenen Wunschvorstellungen zum Opfer gefallen (Bd.2, S.290).

Gleichzeitig wird fieberhaft nach irdisch-materialistischen Begründungen für das Verschwinden der Milch im Löffel gesucht, und die religiösen Gruppen werden gegeneinander aufgebracht (Bd.2, S.290):

-- die Milch würde aus dem gekippten Löffel herauslaufen (Bd.2, S.290)

-- Hindu-Parteien fühlen sich gegen Muslime im Aufwind, z.B. die Hindupartei Vishva Hindu Parishad (VHP) (Bd.2, S.291)

-- Hindu-Parteien prophezeien ein "Hindu-Jahrhundert"

-- andere jubeln, das sei ein "Zeichen der Götter", dass ein hinduistischer Messias geboren sei (Bd.2, S.293)

-- und "Christen" warnen vor "falschen Göttern" und vor Verblendung durch "Wundertricks" des Anti-Christus (Bd.2, S.299).

Auch inhaftierte Hindus spüren einen "Aufwind". Ein inhaftierter Hinddu-"Heiliger" behauptet, das Milchwunder sei ein Zeichen seiner Unschuld... (Bd.2, S.293).

Durch das Wunder wird das Feuer des Hindu-Glaubens neu entfacht. Den anderen Menschen aber ist es freigestellt, ob sie daran glauben oder nicht (Bd.2, S.302).

Insgesamt haben die Materialisten also allen Grund, das Milchwunder zu marginalisieren und jegliche Begründung zu finden, um es zu entmystifizieren und als Irrtum abzutun (Bd.2, S.293).


Die Verweigerung der Forschung um das Milchwunder

Die "Wissenschaft" will nicht herausfinden, wie das Milchwunder möglich ist, sondern sie will beweisen, dass man das Milchwunder leicht fälschen kann. Den Tempelpriestern wird Betrug vorgeworfen. Dabei ist unbestritten, dass die Milch jeweils spurlos verschwunden ist (Bd.2, S.294).

Das Argument, poröse Steine hätten die Milch aufgesogen, wird dadurch widerlegt, dass viele Steine aus Marmor oder sogar aus Metall gefertigt sind und es sich dabei unmöglich um poröses Material handelt (Bd.2, S.295).

Die Milch floss auch nicht unsichtbar die Statuen hinunter. Es bildeten sich auch keine Milchpfützen am Fusse der Statuen (Bd.2, S.295), ausser bei sTatuen, die mit Milch übergossen worden waren (Bd.2, S.294). Viele Statuen standen sogar in flachen Becken oder auf Tüchern, und jedes Herunterfliessen von Milch wäre sichtbar geworden (Bd.2, S.295).

Die Behauptung, die Priester und Gläubigen hätten die Löffel schief gehalten und so die Milch ausgeschüttet ist nicht glaubwürdig, da jeder Vorgang von mehreren Personen beobachtet worden ist (Bd.2, S.295). Millionen vonMenschen, darunter viele kritische ungläubige Materialisten, hätten den Betrug wohl gemerkt, darunter viele Gemeindevertreter und Polizeibeamte (Bd.2, S.296).


20.10.1995
Die materialistische "Analyse" des Milchwunders in "Frontline"

Das indische Nachrichtenmagazin "Frontline" druckt eine "wissenschaftliche" und soziologische Analyse unter dem Titel "Wissenschaft und Aberglaube - der Milchwunder-Unsinn" und gibt an:
-- das Milchwunder sei eine Massenillusion gewesen
-- die Menschen hätten sich am 21.9.1995 gegenseitig unter Druck gesetzt zu glauben, dass die Steinfiguren Milch trinken würden
-- die Gesamtintelligenz der indischen Bevölkerung wird in Frage gestellt (Bd.2, S.293).

Das Magazin "Frontline" meint also, alle, die das Milchwunder bezeugen können, sollen abergläubisch, dumm und unbelehrbar sein. Gleichzeitig sind die materialistischen Asuras des Kapitalismus nicht fähig, ihre Lehren der Relativität und des Materialismus in Frage zu stellen (Bd.2, S.293).


Die Unlogik der "Wissenschaft" wird einfach hingenommen

Wenn die "Wissenschaft" mit ihren Thesen recht hätte, dass Milch unsichtbar die Statue hinabfliessen würde oder durch die Statuen aufgesaugt würde, dann müsste das Milchwunder täglich geschehen (Bd.2, S.299).

Es tritt dann aber keine neue Führerpersönlichkeit auf, und alle Materialisten-Gläubigen wollen das Milchwunder möglichst schnell vergessen (Bd.2, S.300).


1998
Das Weltenkarma sinkt immer mehr bis zur Selbstzerstörung

Die "Zivilisation" hat sich heillos "in einen grössenwahnsinnigen Kurs verrannt" und hält daran auch noch fest! (Bd.2, S.302)

Wenn die Menschen nicht aufwachen, wird das Weltenkarma die Menschheit vernichten. Die Passivität gegenüber Gut und Böse wird für die Menschen also immer mehr zur eigenen Bedrohung (Bd.2, S.182).

Die Asuras beherrschen immer mehr die Erde. Es ist ein Strudel von negativer Frequenz entstanden, der exponentiell gewachsen ist:
-- mit technologischer Kriegsführung
-- mit Naturzerstörung
-- mit Tierschlachtung (Bd.2, S.197).

Insgesamt ist eine Welt der Dunkelheit entstanden. Das Licht kann aber auf die Dauer nicht ferngehalten werden, denn jedes Wesen ist ein Lichtwesen mit einem Gottesfunken (Bd.2, S.197).

Risi:
"Sobald die Menschen zu dieser Selbsterkenntnis gelangen, wird der Herrschaft der Dunkelmächte die Grundlage entzogen." (Bd.2, S.197)


ab 1999
Prophezeiungen für das Jahr 2000 und das Jahr 2012 n.Chr.

Die kommende Lichtepoche von 10.000 Jahre mit höchstem Gottesbewusstsein - Veden und Maya-Wissen
Bei den Veden und bei den Maya-Indios wird die Lichtepoche ab 1999 prophezeit, ohne dass die Kulturen Kontakt zu einander hatten. Die Maya-Indios kannten astronomische Zusammenhänge, die heute noch weitgehend unbekannt sind (Bd.1, S.280).


Die Maya-Astronomie: Der Maya-Kalender "Tzolkin": Umbruchjahr 2012 n.Chr.

[Erst in den 1990er Jahren ist es der Forschung der Menschen möglich, die Maya-Schrift zu entziffern. Dadurch ergeben sich erstaunliche Zusammenhänge].

Die Mayas rechnen umgerechnet mit dem Anfangsdatum 3113 oder 3114 v.Chr. Sie rechnen mit zwei verschiedenen Kalendern: einer für die Menschen, einer für die Götter. Die Maya-Zeitrechnung rechnet mit galaktischen Perioden, vergleichbar wie die yuga-Zeitrechnung der Veden (Bd.1, S.280).

Der Maya-Kalender beschreibt einen "grossen Zyklus" von umgerechnet 3113 vor bis 2012 n.Chr. (Bd.1, S.280).

Dann gerät die Menschheit in eine "neue, harmonische Schwingungsoktave"
-- mit höherem Bewusstsein
-- mit höherer Dimension der physischen Existenz
-- mit höherer Dimension der Technologie (Bd.1, S.280).

Der grosse Zyklus ist in 13 "Baktun-Perioden" (Unterzyklen) eingeteilt zu je 144.000 Tagen, was 5125 Jahren entspricht (Bd.1, S.280; Bd.2, S.17).

Das letzte Baktum wird umgerechnet im Jahr 2012 n.Chr. zu Ende sein (Bd.2, S.17) und heisst

"Phase der Transformation der Materie"

bis zum Zusammenbruch der "Zivilisation" durch Terror und Waffen (Bd.1, S.280). Das Jahr 2012 n.Chr. ist gemäss dem Maya-Kalender das Umbruchjahr (Bd.2, S.17), dann kommt die Läuterung der Erde (Bd.1, S.280-281).

Dann folgt die letzte Phase der irdischen Regeneration, dann das Informationszeitalter mit Kristall-Solar-Technologie, dann die galaktische Synchronisation und die Freiheit vom Kreislauf der Reinkarnation. Die Parallelen zu den Veden-Prophezeiungen sind offensichtlich (Bd.1, S.281).


Die Azteken-Astronomie (Dresdner Codex): Umbruch Ende 2011 n.Chr.

Der Dresdner Codex ist eine der wenigen noch erhaltenen Schriften. Fast alle anderen Schriften wurden von den spanischen Rassisten-Kolonisatoren vernichtet.

Die Azteken-Astronomie
-- beschreibt 6 grosse Weltzeitalter mit jeweils 5000 Jahren Länge

-- das 5. Weltzeitalter begann umgerechnet um 3114 v.Chr. und endet mit der "Erdbeben-Sonne"

-- Ende 2011 findet der Übergang ins "Zeitalter der 6. Sonne" statt

-- die Zeit kurz davor beginnt mit einer grossen Sonnenfinsternis am 11.7.1991

-- dann sollen gemäss den Aztekenschriften die "Götter" zurückkehren (Bd.1, S.281).

Am 11.7.1991 findet in Mexiko dann tatsächlich die längste Sonnenfinsternis statt, die es je gab: 6 Minuten 45 Sekunden. Landesweit werden UFOs gesichtet. Es kommt zu einer regelrechten UFO-Welle, und einmal muss der Flughafen von Mexiko City sogar für eine Stunde gesperrt werden wegen "unbekanntem Flugverkehr" (Bd.1, S.281).


Prophezeiungen über einen "Weisen aus dem Osten" haben neben den Veden u.a.
-- Niklaus von Flüe (1417-1487) (Bd.1, S.275)
-- der serbische Bauer Milos Tarabic (1809-1854) (Bd.1, S.282).


Prophezeiungen der Eskalation in der Apokalypse im Neuen Testament für das Jahr 2000 n.Chr.

Die Apokalypse des Johannes warnt vor der Jahrtausendwende:
-- diktatorische Dunkelmächteversuchen, die Weltherrschaft zu erringen
-- das Zeichen dieser Weltherrschaft wird das Zeichen "666" sein, das "Zeichen der Bestie"
-- und es werden drastische Umwälzungen folgen als Umbruch hin zu einem göttlichen Frieden (Bd.2, S.18).

In der Zeit der globalen Transformation wie heute (Stand 1999) kulminieren die Konflikte auf beiden Seiten, denn beide Seiten meinen, kurz vor der lang ersehnten Erfüllung ihrer Pläne zu stehen (Bd.2, S.183).

Die Mächtigen haben dabei viel zu verheimlichen und viel zu verlieren. Auf der Erde spielt sich dann ein Kampf der Welten ab (Bd.2, S.19).

Es wird dabei zu einem regelrechten "Endkampf" der Asuras kommen. Zuerst erfolgt eine Steigerung der Konflikte mit
-- Katastrophen
-- Krisen
-- übermässige Propaganda der Asuras
-- scheinbare Rückschläge für die Gottgeweihten etc. (Bd.2, S.282).


Nostradamus und das Jahr 2000 n.Chr.
Auch Nostradamus prophezeit für die Jahrtausendwende "einen zeitverändernden Umsturz" (une anaragonique révolution) (Bd.2, S.18).


Die Erde wird sich von der Dreidimensionalität lösen

Die Wendezeit nach dem Kali-yuga wird eine Wende zu einer neuen Frequenz der Erde sein. Alle Erfindungen mit der dreidimensionalen Materie werden nutzlos, wenn die Erde selber in eine andere Dimension übergeht (Bd.2, S.208).

Diese Gefangenschaft in der Dreidimensionalität wird aufgelöst werden.

Risi:
"Im gegenwärtigen Zeitalter (Kali-yuga) ist der Mensch ans 3D-Kreuz genagelt. Aber es war nicht immer so und wird auch nicht immer so bleiben. Die Erde wird wieder in höhere Bereiche von Raum und Zeit eingehen, genau so wie sie schon in früheren Zeiten zyklisch höhere Schwingungen durchlebt hat." (Bd.2, S.208)


Ausblick bei der Überwindung der Raksasas gemäss den Prophezeiungen
-- die Menschen sollen vorbereitet werden für ein Zeitalter des Gottesbewusstseins
-- die Menschen sollen reif werden für neue Technologien, geistige Energiesysteme und spirituelle Lebensinhalte (Bd.2, S.242).

Um den Prophezeiungen des neuen Zeitalters entgegenzuwirken, betreiben die Raksasas und alle anderen negativen Mächte aber nur noch mehr Manipulation, denn sie werden ihr Hausrecht verlieren (Bd.2, S.242).

Insgesamt werden die Menschen aber zur wahren Religion, zum wahren Gottesbewusstsein zurückfinden (Bd.2, S.242).



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14.
Der Erkenntnisweg des eigenen Ich und der Wahrheit


Das wahre Ich erforschen

Das wahre Ich muss man erforschen. Die Menschen mit ihrem eingeschränkten Blickfeld können das wahre Ich nicht sehen. Wenn die Menschen nur auf der Ebene des Sichtbaren stehen bleiben, werden sie nie wissen, wer sie sind (Bd.1, S.136).


Der Begriff "Ich" in den Veden - der Erkenntnisweg

= Jiva ("Lebewesen"),
= Atma ("Selbst")
= Purusha ("Geniesser") (Bd.1, S.137).

Ein vedisches Prinzip lautet u.a., dass alle Menschen auf dem "Erkenntnisweg" sind
-- jeweils in verschiedenen Stadien
-- aber alle Pfade führen zu Krishna
-- und der Mensch entscheidet, welchen Weg er wählt (Bd.1, S.125).

Jede Seele nimmt "wahr". Die Energie der Seele ist das "Bewusstsein", und das "Bewusstsein" verarbeitet die Sinneseindrücke (Bd.1, S.137).

Ausserdem ist die Seele (der Atma) ist unsterblich (Bd.1, S.138).

Ohne Erkenntnis aus negativen Bereichen kann keine positive Lebensführung entstehen, und kann das Ziel nicht erreicht werden: spirituelles Wachstum und Festigung (Bd.1, S.125-126).

Für Materialisten erscheint dies ein Widerspruch, weil sie sich kaum für das Ziel interessieren, sondern nur  den Profit als "Erfolg" ansehen (Bd.1, S.126).

Jede Erkenntnisstufe hat ihre vedischen Schriften
-- von der ersten Stufe der magischen Rituale und Tieropfer
-- zur Halbgötterverehrung
-- bis zur höchsten Gotteskenntnis (Bd.1, S.126).

Magische Rituale
sind z.T. der Tantra-Okkultismus. Dies ist für materielle Menschen eine erste Möglichkeit, Vertrauen in die Veden zu gewinnen (Bd.1, S.126).

Tieropfer
sollen die Brutalität der Tötung aufzeigen und an den Vegetarismus appellieren (Bd.1, S.126).

Halbgötter anbeten und deren Gunst erlangen
-- die Anbetung erfolgt aus Ego-Motiven
-- aber es festigt sich im Geist die Tatsache, dass es höhere Autoritäten gibt (Bd.1, S.126).

Yoga: Verbindung mit Gott herstellen
-- mit frommen Taten (Karma-yoga)
-- mystischer Körper-yoga (Hatha-yoga, Astanga-yoga)
-- bis zur philosophischen und praktischen Erkenntnis des Absoluten (Jnana-yoga, Bhakti-yoga)

mit den zentralen heiligen Schriften des vedischen Monismus: mit der Bhagavad-gita und dem Shrimad-Bhagavatam  (Bd.1, S.126).

Je mehr Erkenntnis anfällt, desto breiter wird der Horizont, desto mehr Stufen der Erkenntnis überblickt man (Bd.1, S.126).

Gott  zu erkennen ist die höchste Stufe, ist der Anfang der wahren Spiritualität der Hingabe zu Gott (bhakti) (Bd.1, S.126-127). Gott kann sich dabei überall offenbaren (Bd.1, S.130). Voraussetzung ist , dass das Licht das Ziel sein muss, nicht die Erforschung von einer Relativität etc.

Risi:
"Innerhalb des Relativen kann man das Absolute nicht finden, genauso wie man innerhalb der Dunkelheit kein Licht finden kann." (Bd.1, S.130)

Und die Treue zu sich selbst ist das Wichtigste auf dem Erkenntnisweg, die man nie aufgeben sollte (Bd.1, S.120).

Voraussetzungen für geistige Arbeit
sind gemäss A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada das Zurückschrauben der körperlichen Bedürfnisse
-- Essen
-- Schlaf
-- Sexualität
-- Angst (Bd.1, S.156).


Durch Meditation den Weg zu sich selbst und zu Gott finden

Mit Meditation ist es möglich
-- den Weg der Mitte zu finden
-- durch meditative Bewusstseinserhaltung kann das Wechselspiel der Polaritäten neutralisiert werden (Bd.2, S.329)
-- im Bewusstsein wird verankert, dass grobstofflicher Körper, feinstofflicher Körper und Seele existieren und dass nicht die Körper, sondern die Seele die Identität ist (Bd.2, S.329-330)

-- die Weisheit muss in einer "entschlossenen Konzentration" die Weltlichkeit überwinden, Der Wille zur Konzentration löst "wie ein inneres Feuer alle Fesseln des Karma auf." Und am Ende steht die Erleuchtung (Bd.2, S.330).

Ziel ist ein Leben in praktischer Achtsamkeit auf dem "goldenen Mittelweg" mit schlussendlichem Eintritt in die "Vollkommenheit der Neutralität" (Bd.2, S.330).


Die Neutralität zu erreichen ist der Beginn des Weges ins Licht durch Erkenntnis der physischen und psychischen Gegebenheiten

Der positive, gottzugewandte Weg ist es, die Materie zu transzendieren.
Der negative, gottabgewandte Weg ist es, die Materie zu manipulieren (Bd.2, S.331).

Faktoren auf dem "goldenen Mittelweg" zum Licht:
-- alle Arten von Ablenkungen vermeiden
-- das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen (Bd.2, S.331).

In der neutralen Position lernt man auch, sich selbst zu beobachten, und dadurch kommen Erkenntnisse über alle physischen und psychischen Vorgänge zutage, die man auch einordnen lernt. Man kann dabei eine göttliche, koordinierte Dynamik entdecken (Bd.2, S.332). Und man bittet um die Segnung, von der materiellen Existenz des Auf und Ab erlöst weden zu können, um sich vom Leid der materiellen Welt zu befreien (Bd.2, S.332).


Die Entdeckung des Lichts des Lebens: die Ausstrahlung Gottes

So kommt man zum Bewusstsein,

Risi:
"dass das Schicksal aller Lebewesen von einer bewussten Allmacht gelenkt wird." (Bd.2, S.332)

Irgendeinen Koordinator muss es geben, nämlich die "universelle Seele" Gottes. So kommt das Bewusstsein auf, dass man selbst nicht Gott ist, sondern Diener Gottes. Schliesslich begegnet man der "Quelle allen Lichtes".

Risi:
"Dadurch wird es möglich, in das absolute Licht jenseits der Polarität einzugehen. [...] Dieses Licht ist die Ausstrahlung Gottes (Vishnus) und kann nur mit seiner Einwilligung erreicht werden." (Bd.2, S.332)

Risi:
Alle existierenden Formen des Universums "sind letztlich nichts anderes als das absolute Licht (Brahman) in verschiedenen relativen Schwingungszuständen (Wellenlängen)." (Bd.2, S.335)

Diese Wellenlängen-Energie kann alles durchdringen. Das Entdecken dieser alldurchdringenden Energie "ist ein Schlussel zu höchster individueller Macht." Die Macht kann gebraucht werden, um sich von der gesamten materiellen Existenz und Illusion (maya) zu befreien (Bd.2, S.335)

In diesem Stadium ist der in Gottes Pfaden sich entwickelnde Mensch auf dem Weg, ein Transzendentalist zu weden: ein Brahmavadi (Bd.2, S.332).

Wünscht man, Vishnu aktiv zu dienen, so wird man in eine der vier oberen Dimensionsebenen erhoben, um direkt mit dem Schöpfer (Vishnu) zu kooperieren (Bd.2, S.332).


Die Liebe zu Gott in Hingabe: bhakti

Harmonieren mit gottes Ordnung ist Liebe in Hingabe (sanskrit: bhakti). Dann erblüht die Seele in ihrer spirituellen Form (Bd.2, S.340).

Risi:
"Erst die Annahme von Bhakti macht uns zu wahren <personen." (Bd.2, S.340)


Die Materialisten verweigern die Beziehung zu Gott in bhakti - Entstehen des Schattens - Entstehen der Materie

Ohne bhakti-Beziehung zu Gott / Krishna hat die Seele keine Funktion in der spirituellen Welt, denn die Seele lässt den für sie bestimmten Energiestrahl "abblitzen". Der Strahl wird aus Gottes Reich hinausprojiziert und wird

Risi:
"zum Schattenbereich der unpersönlichen Urmaterie umgewandelt." (Bd.2, S.342)

Wo sich etwas dem Licht entgegenstellt, entsteht Schatten. Die Haltung, die Teilnahme bei Gott zu verweigern, wird "falsches Ego" genannt. Das Ego unterbricht die Verbindung zwischen Krishnas strahlender Liebe und der Seele. Und so entsteht ein Schatten (Bd.2, S.342).

So entsteht die formlose Urmaterie: Die Schatten der Ego-Seelen mit der Schwingung der Polarität des materiellen Kosmos bewirken zusammen mit der Ureniergie (Pradhana) das Entstehen der Urmaterie. Diese Urmaterie ist formlos, weil sie ohne Bewusstsein ist (Bd.2, S.342).

Die Urmaterie ohne Bewusstsein wird von Krishna geformt, der nun in die Funkton von Vishnu tritt: Krishna beseelt die Materie. Anders formuliert: Chaos (Pradhana) wird durch Beseelung zu Kosmos (Bd.2, S.343).


Reinkarnation aufgrund der Negierung der Beziehung zu Gott

Risi:
"All diejenigen Seelen, die in der spirituellen Welt ihre wahre Form (Identität) negiert haben, gehen als samenförmige Bewusstseinsfunken in Vishnu ein und gelangen durch Ihn in die materielle Welt, indem sie in den nun zur Verfügung stehenden Körpern inkarnieren." (Bd.2, S.344)


Die Entwicklung des Geistes der Seele bis zur Rückkehr in Gottes Reich

Die universelle Seele stellt der individuellen Seele einen Körper zur Verfügung, entsprechend den jeweiligen Karma-Reaktionen und Guna-Einflüssen (Bd.2, S.344).

Risi:
"Der Körper ist ein Instrument zur Bewusstseinsformung. Ziel ist die Entwicklung von Gotesbewusstsein (Krishna-Bewusstsein)." (Bd.2, S.344)

Der materielle Kosmos ist von Krishna deswegen zur Verfügung gestellt, "damit die Seelen erneut die Möglichkeit bekommen, ihr Bewusstsein zu reöformieren." (Bd.2, S.344)

Diejenigen Seelen, die dieses Bewusstsein zur Erde entwickeln und damit die Liebe Krishnas erkennen, entwickeln dadurch ihre eigene spirituelle Form (Bd.2, S.344).,

Risi:
"Wenn die spirituelle Form vollkommen entwickelt ist, qualifiziert sich das Individuum, in die spirituelle Welt zurückzukehren und am Reich Gottes direkt teilzunehmen." (Bd.2, S.344)


Das Erreichen der ewigen Welt

Das Erreichen der ewigen Welt
-- ist durch einen spirituellen Quantensprung des Bewusstseins möglich
-- ist durch eine aufsteigende Bewusstseinsevolution möglich mit dem durchleben aller Abstufungen.

Im zweiten Fall handelt es sich um "aufgestiegene Meister", Meister und Weisen (in Sanskrit Siddha, Vidyadhara, Buddha, Bodhisattva, Rsi, Muni).

Es sind Engel, Erzengel und Götter (Sanskrit: Suras, Devas, Lokapalas usw.).

Es sind "die kosmischen Urwesen der Prototypen' spezifischer Lebensformen (Sanskrit: Manus, Prajapatis, Manasa-putras usw.).

Es ist auch die Schöpfergottheit Brahma. (Bd.2, S.162).

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