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Veden / vedische Schriften

Karmagesetze: Die Karma-Verstrickung und die Befreiung vom Karma

Die Aufgaben der Seele im irdischen Leben bis zur Befreiung von irdischen Konflikten durch Erkenntnis

von Michael Palomino (2005)

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aus:
Armin Risi:
-- Der multidimensionale Kosmos, Band 1: Gott und die Götter. Das vedische Weltbild revolutioniert die moderne Wissenschaft, Esoterik und Theologie; Govinda-Verlag, Neuhausen / Altenburg 1995; 3.Auflage 1999

-- Der multidimensionale Kosmos, Band 2: Unsichtbare Welten. Astrale und ausserirdische Wesen im Hintergrund des Weltgeschehens; Govinda-Verlag, Neuhausen / Altenburg 1998



Inhalt
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1. Karma-Zusammenhänge gelten für alle Menschen und auch für Götter

2. Die Psychologie der Profitwelt hat keine Ahnung von Karmazusammenhängen und verdrängt nur Probleme

3. Die Karma-Arten: Frömmeler - negativ - göttlich

4. Irrglauben über Karma produziert falsche Religionen und Ideologien

5. Karma und Geburt
5.1. Die Faktoren für den Geburtsort und die Umgebung der Kindheit und Jugend
5.2. Körperformen gemäss der geistigen Entwicklung analog des feinstofflichen Körpers
5.3. Die Überseele führt das Karma von allen Lebewesen

6. Forschung nach vorherigen Leben

7. Die Loslösung vom weltlich-materiellen Karma

8. Das Karma überwunden haben: Gott / Krishna dienen

9. Tod und Reinkarnation mit Berücksichtigung des Karma

10. Schlussfolgerungen und das Warten auf den Umbruch im Jahr 2012: Prophezeitungen der Maya und der Azteken


Inhalt /
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1.
Karma-Zusammenhänge gelten für alle Menschen und auch für Götter

Seit mindestens 1500 Jahren wird das Wissen um die Reinkarnation bekämpft (Bd.2, S.78, durch Folter und Todesstrafe (Bd.2, S.79). Die Regierungen können die Reinkarnationsforschung verbieten. Gleichzeitig bieten sie aber auch kein höheres Wissen an, so dass sich die kapitalistischen Staatswesen selber disqualifizieren (Bd.2, S.79).


Der Tod ist kein Tod
Tod gibt es gemäss Risi nicht, jung und alt auch nicht, denn die Seele ist ewig, und der Körper nur eine Übergangslösung:

"In Wirklichkeit sind wir weder 'jung' noch 'alt', weder 'lebendig' noch 'tot', sondern ewig." (Bd.2, S.75)

Karma und Reinkarnation werden auch als das "Rad der Wiedergeburt" bezeichnet (Bd.2, S.140).


Gott

Gott ist nicht gut und nicht böse: Gott steht eine Stufe höher, über der Gut-Böse-Welt (Bd.1, S.327).

Gott ist der Schöpfer der Zeit, und dank der Zeit ist Leben und freie Handlung möglich.
(in: Shrimad-Bhagavatam 7.1.11; Risi Bd.1, S.341)

Gott lässt im polaren, materiellen Leben Handlungen zu, je nachdem, was das Individuum im Leben will. Innerhalb der Karmagesetze ist jede Freiheit erlaubt (Bd.1, S.342).


Der Sinn der Reinkarnation: Lernprozess und Rückkehr in die spirituelle Welt

Grobstofflicher Körper: ist die Hülle, die auf der Erde bleibt
Feinstofflicher Körper: ist die Hülle, die ins Jenseits mitgenommen wird
Das Bewusstsein: ist die Energie der spirituellen Seele (Bd.2, S.121).

Heimat der Seele ist die "ewige spirituelle Welt". Die Seele soll verschiedenste sterbliche Körper durchwandern. Das Ziel (gemäss den vedischen Schriften und anderen göttlichen Quellen"

"ist das Erlangen der Erkenntnis unseres wahren Selbst und - damit verbunden - die Befreiung aus der Reinkarnation und die Rückkehr zu unserem Ursprung, dorthin, wo wir herkommen: die spirituelle Welt." (Bd.2, S.122)

Dann ist kein Leben in der materiellen Welt mehr notwendig. Der ewige Kreislauf von Körper zu Körper ist dann zu Ende (Bd.2, S.122).


Das eigene Bewusstsein wahrnehmen, entwickeln - das Gesetz der Resonanz - den Bewusstseinsfilter erweitern

Um am Bewusstsein zu arbeiten, muss man zuerst einmal akzeptieren, dass es das Bewusstsein ist, das den Körper zum Leben bringt, und nicht die Materie selber. Die Quelle des Bewusstseins ist die spirituelle Seele. Ohne die spirituelle Seele existiert kein Bewusstsein und kein körperliches Leben (Bd.1, S.311).

[Umkehrschluss: Die Tiere haben somit auch ein Bewusstsein, und die Pflanzen auch].

Das Bewusstsein bestimmt die eigenen Entscheidungen und Reaktionen. Das Bewusstsein setzt sich zusammen aus
-- dem eigenen Weltbild
-- die Erfahrungen
-- die Wünsche (Bd.1, S.293).

Diese Faktoren bestimmen die Handlungen (Bd.1, S.293).

Das Bewusstsein nimmt Welten wahr oder nicht wahr. Das eigene Bewusstsein ist wie ein Filter nach dem Gesetz der Resonanz (Bd.1, S.294). Jede Person kann nur das sehen, was das Bewusstsein herausfiltert (Bd.1, S.295).

Risi:
"Unser Bewusstseinsfilter bestimmt, wie wir die Welt erleben - gemäss dem Gesetz der Resonanz." (Bd.1, S.294)

Jedes Bewusstsein hat seine spezifische Wellenlänge, und jede Person hat ihren eigenen Filter entsprechend der Empfänglichkeit / Resonanz / Wellenlänge des Bewusstseins (Bd.1, S.295).

Je nach Bewusstsein sind die Menschen verschieden auf gewisse Dinge ansprechbar (Bd.1, S.296).


Schwingungen ziehen sich an

Übereinstimmende Schwingungen ziehen sich an, andere werden z.T. nicht einmal wahrgenommen (Bd.1, S.295).

Ego-Menschen werden auf Ego-Menschen stossen, die beide in der Dualität und in der Karma-Kette verhaftet sind (Bd.1, S.314).

Göttliches geht zu Göttlichem - Dämonisches geht zu Dämonischem etc. (Bd.1, S.295). Im Zweifelsfall sind die Bewusstseinsebenen gewisser Menschen genau konträr (Bd.1, S.298).


Das "Grundgesetz" des Karma der materiellen Welt: Actio = Reactio
(Bd.1, S.287)

Risi:
"Das Gesetz des Karma ist ein Naturgesetz. Auf jede Aktion folgt eine Reaktion." (Bd.1, S.310)

Dieses Prinzip gilt für die verdichtete Materie und für die höheren Ebenen gleichermassen, sonst könnte es für die verdichtete Materie nicht gelten (Bd.1, S.287).

Prinzip gemäss Risi: Wenn sich Glück ergibt, ergibt sich auf der anderen Seite immer auch ein Leid:

"Die materielle Polarität ist nicht trennbar. Man muss das "Glück" immer im Zusammenhang mit dem "Leid" sehen und darf nicht nur die bevorzugte Hälfte betrachten." (Bd.1, S.319)

[Beispiel: Wenn also jemand ein Spiel gewinnt, so haben viele auch verloren. So produziert ein Gewinner Leid bei den Verlierern. Deswegen sind Spiele mit dem Ziel, dass eine Person gewinnt, insgesamt gesehen keine positiv wirkenden Spiele. Luise Rinser sagt dazu in ihrem Buch "Mirjam" (S.199): "Siege und Niederlagen, gleich unerlaubt."].

Die Veden sagen, dass die Karmagesetze und die Reinkarnation für alle Menschen gelten. Das sind Naturgesetze (Bd.1, S.299-300). Die Veden vermitteln gleichzeitig auch das Wissen, wie man diese materielle Dualität mit ihren Naturgesetzen des Handelns überwinden kann (Bd.1, S.347).

Risi:
"Jeder Mensch führt "Karma" (Handlungen) aus und untersteht somit dem Gesetz des Karma, dem Gesetz von Aktion und Reaktion, das für jede (gute oder schlechte) Handlung eine entsprechende zukünftige (gute oder schlechte) Konsequenz festsetzt." (Bd.1, S.310)

Risi:
"Alles was geschieht, ist gerecht, bzw. auf jede Ungerechtigkeit wird wieder eine Karma-Reaktion folgen. [...] Das Geschehene hat Sinn und deshalb auch Berechtigung." (Bd.1, S.305)

[Wenn vordergründig keine Ursachen für gewisse Geschehnisse gefunden werden können, dann verstecken sich diese Ursachen hinter weiteren Dimensionen des Lebens].

Risi:
"Das vedische Weltbild besagt, dass Karma und Reinkarnation in der relativen Welt absolute Wahrheiten sind, das heisst, diese Naturgesetze (Bd.1, S.299) gelten für alle, auch für diejenigen, die nicht daran 'glauben'." (Bd.1, S.300)

Prinzip: Auch die Götter unterliegen dem Karma (Bd.1, S.287).

Das Gesetz von Ursache und Wirkung ist die grundlegende Dualität. Die Konflikte zwischen Ursache und Wirkung gehen unendlich weiter (Bd.1, S.288).

Risi:
"Solange man sich im Bereich des Relativen befindet, befindet man sich unausweichlich unter dem Einfluss der Karma-Verstrickung." (Bd.1, S.288)

Das Karma-Gesetzt gemäss Veden-Schriften

"ist die Synthese von Prädestination und freiem Willen." (Bd.1, S.291)


Die Karmagesetze müssen bekannt sein - die Verhinderung des Karma-Wissens

Die Voraussetzung, nach dem Karma zu handeln, ist das Verständnis für die karmischen Zusammenhänge. Gott erwartet, dass die "höheren Prinzipien des Lebens" - z.B. "die Gesetze von Reinkarnation und Karma" - von den Menschen verstanden werden und wir auch entsprechend handeln (Bd.1, S.311).

[Ergänzung: Orientierungslose Seelen
Diejenigen Menschen, die noch nie von den Karma-Zusammenhängen gehört haben oder die die Karma-Zusammenhänge nicht verstehen, sind von diesem Wissen um das Karma abgeschnitten: durch Manipulation, Verhetzung, geistigen Missbrauch, geistige Hirnamputation im Schulsystem und Berufssystem, Verführung durch Geld etc. Die Vorgänge im materiellen Leben weisen aber immer darauf hin, dass es die Karma-Wahrheiten gibt].

[Umkehrschluss: Schweiger belasten sich ebenfalls
Wer als Verantwortlicher / als Verantwortliche das Wissen um die Karmagesetze den Mitmenschen verschweigt oder nur unvollständig weitergibt, baut sich selber seine Bestrafung auf. Das sind alle Religionen (Kirche, Islam, Judentum) und die "weltlichen" sowie die "religiösen" Schulen (Gymnasien, Universitäten, Religionsunterricht). Durch das Verschweigen wird die Ganzheitlichkeit im Mensch und das gute Handeln wesentlich eingeschränkt. Stattdessen werden die Interessen von einigen wenigen Leuten der Machtelite dafür eindeutig gefördert, z.B. Autoindustrie, Rüstungsindustrie, Abhängigkeit von künstlichen Nahrungsmitteln, Medienabhängigkeit etc.].

In diesem gross gespannten Sinn ist der Grundsatz des Karma zu verstehen:

Risi:
"Wir sind an unserem Schicksal immer selbst schuld." (Bd.1, S.314) [im Kreislauf der Ego-Menschen und der Schweiger, die das Wissen verschweigen]

wobei der Begriff "Schuld" in den Veden eine andere Bedeutung als in der Bibel hat:

Risi:
"Schuld bezieht sich nicht auf das, was wir getan haben, sondern auf das, was wir nicht getan haben. Wir 'schulden' etwas: die Überwindung des eigenen falschen Egos." (Bd.1, S.314)

[Wir sind selber schuld, so dumm zu sein, die Karma-Kenntnisse vor anderen zu verschweigen oder nur halb mitzuteilen. Wenn die Karma-Kette bekannt ist, sind wir selber schuld, die Karma-Kette noch nicht überwunden zu haben und immer noch Opfer von ein paar wenigen Machteliten zu werden, die z.B. "Freimaurer" (Free Masons) oder "Logen" heissen. Wir sind auch ohne Kenntnisse der Karma-Kette selber schuld, Opfer von Billigprodukten oder das Opfer von Rüstungsindustrie und Krieg zu werden etc.].


Das Karma im Kollektiv: Die Wirkung des Karma gilt auch für Menschengruppen

Das Karma gilt individuell wie auch für Menschengruppen, Nationen, Kontinente etc. (Bd.1, S.311)

Risi:
"Wenn die Menschen sicherstellen, dass die Schöpfungsgesetze eingehalten werden, profitiert die gesamte Gesellschaft. Wenn Menschen jedoch sündhafte, ungerechte und gewalttätige Handlungen ausführen oder diese auch nur tolerieren, werden sie unter dem entsprechenden kollektiven Karma zur Rechenschaft gezogen werden, was sich durch Unfälle, Kriege, Naturkatastrophen, Epidemien usw. äussern kann."

Es handelt sich dabei um das "Karma-Schicksal":

-- jede einzelne Handlung beeinflusst das Karma der gesamten Gesellschaft

[z.B. durch die Traumatisierung nicht nur eines Unfallopfers, sondern auch der Angehörigen und der Angehörigen zweiten Grades]

-- vor allem die Verantwortlichen sind gefordert

[die Welt so unfallfrei und lebensfreundlich zu gestalten, wie nur irgendwie möglich]

-- tragisch ist, wenn die Verantwortlichen nichts über die höheren Naturgesetze des Karma wissen: Blinde führen Blinde

[und dies ist bis heute (Stand 2005) immer noch der Fall!]

-- deswegen sieht die Zukunft für die Erde nicht gut aus, da die Karma-Reaktionen kommen werden (Bd.1, S.313)

[und das betrifft nicht nur den Treibhauseffekt, der seit den 1970-er Jahren am Werke ist].


Längerfristige Wirkung der Karmagesetze

Jede Aktion hat auch langfristige Reaktionen, wobei diese dann unvorbereitet eintreffen werden (Bd.1, S.298).

Alles soll einen "höheren Sinn" haben (Bd.1, S.305-306) [der manchmal erst in anderen Dimensionen zu finden ist].

Prinzip: "An den Früchten können wir erkennen..." (Bd.1, S.294)



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2.
Die Psychologie der Profitwelt hat keine Ahnung von Karmazusammenhängen und verdrängt nur Probleme

Die Psychologie, die vorgibt, den Menschen zu helfen, hat keine Ahnung von den Karmagesetzen und Karmazusammenhängen. Sie gibt auch nicht bekannt, wie Krisensituationen zu lösen wären, denn

-- die Psychologie vertröstet in der Krise, es komme bald wieder das Glück zurück

-- mit "positivem Denken" werde es schon gehen etc.  (Bd.1, S.319)

Dies ist die höchste Form der Verdrängung, "weil sie [die Psychologen] das Leid noch vergolden" (Bd.1, S.319).

Durch die kapitalistische Psychologie wird die Patientenperson elegant an den Weisheiten des Karma vorbeigeleitet (Bd.1, S.319).

[denn die Psychologen / die Psychologinnen streben an, dass der Patientenperson möglichst lange Patient / Patientin bleibt, damit der PsychologIn oder der PsychiaterIn das Einkommen sicher ist:

Der Psychologe / die Psychologin ist nicht an einer Heilung interessiert. Die Psychologen / Psychologinnen werden bis heute nicht dafür belohnt, wenn sie jemanden heilen, sondern werden reich, wenn die Patienten und Patientinnen lange krank bleiben und lange zu ihnen kommen!

Man kann also sagen, dass die PsychologInnen und PsychiaterInnen sich selbst auch immer mehr ins Karma verstricken, weil sie Lohn brauchen.

Eventuell sind die "Behandlungen" der "Psychologie" auch noch mit Medikamenten-Experimenten verbunden...].



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3.
Die Karma-Arten: Frömmeler - negativ - göttlich

-- Karma: frommes, vordergründig "gutes" Handeln
-- Vikarma: verbotenes, "schlechtes" Handeln
-- Akarma: Handeln im göttlichen Sinne jenseits von Gut und Böse
(in: Bhagavad-gita 4.17; Risi Bd.1, S.303)

Ein grobes Gleichnis beschreibt die Situation so:
-- Karma / Frömmelei ist vergleichbar mit einer Position nah am Ufer
-- Vikarma / negative Taten sind vergleichbar mit einer Position im offenen Meer am Strudel des Karma
-- aber erst im Stadium des Akarma sind die Seelen "im Trockenen" (Bd.1, S.333).


Der Unterschied zwischen Frömmelei (Karma) und göttlichem Handeln (Akarma)

-- Karma (Frömmelei) dient dem Glück für materiellen Vorteil (Bd.1, S.316) und steht immer im Verhältnis zu Vikarma (Bd.1, S.315) (verbotenes, "schlechtes" Handeln, Leid (Bd.1, S.316) mit dem Schatten, wo Gott nicht präsent ist (Bd.1, S.315)

-- Risi: "Solange man etwas nur tut, weil man sich eine Belohnung erhofft, kann man nicht von Liebe sprechen." Die Liebe zu Gott (bhakti) fehlt. Das ist der Unterschied. (Bd.1, S.316)

-- "Diejenigen, die die Früchte ihrer Arbeit für sich selbst geniessen wollen, sind Geizhälse."
(in: Bhagavad-gita 2.48b-49; Risi Bd.1, S.317)

-- Akarma (Handeln im göttlichen Sinne) geschieht immer in Verbindung mit Gott (Bd.1, S.315), ohne Streben nach einem materiellen Vorteil wie im Karma (Frömmelei), aber auch ohne materiellen Nachteil durch Schaden durch Vikarma (Bd.1, S.316).


Vikarma bringt Unfälle und Umkehr [oder Untergang]

Wer vom göttlichen Weg abweicht, kann dadurch Zwischenfälle bis zum Unfall erleiden. Dies ist jeweils ein Zeichen, auf den Erkenntnisweg und zu den Karmagesetzen zurückzukehren (Bd.1, S.304).


"Frommes Handeln" (Karma) in Halbwahrheiten und "sündiges Handeln" (Vikarma) bedingen sich im Lernprozess des Ego-Menschen - Eskalation von Problemen und Erkenntnis

Gemäss den Veden sind "frommes Handeln" (punya) und "sündiges Handeln" (papa-punya) unmittelbar miteinander verknüpft. Der Körper - als "Kutsche" der Seele gesehen - führt im körperlichen Leben punya und papa-punya jeweils mit sich (Bd.1, S.315).

Risi:
"Die Reise des Lebens in der Kutsche des Körpers geschieht auf zwei Rädern, deren oberer Teil Frömmigkeit und deren unterer Teil Sünde repräsentiert."
(in: Shrimad-Bhagavatam 7.15.42a;   Risi Bd.1, S.315)

[Die Kutsche kann auch 4 Räder haben...]

"Mit 'gut' und 'schlecht' bezeichnet man in der relativen Definition Glück und Leid, Erfreuliches und Unerfreuliches, Genussreiches und Mühseliges. Dies sind die Pole der Relativität und wechseln sich im Karma-Vikarma-Kreis immer wieder ab. Man kann das eine nicht ohne das andere haben, obwohl die Menschheit angestrengt versucht, das eine zu steigern und das andere zu verringern." (Bd.1, S.316)

Diese Frömmelei und die negativen Handlungen, die Leid verursachen, stehen in der materiellen Welt zwingend in Verbindung. Das Urproblem der fehlenden Göttlichkeit wächst sich in seelische Verstrickungen aus mit psychischen, sexuellen, emotionalen, psychosomatischen, pathologischen uns sozialen Problemen etc. (Bd.1, S.315).

Die Frömmeler und negativen Täter verwenden ihren freien Willen falsch und erkennen die absolute Realität nicht (Bd.1, S.324).

Die Frömmeler sind Ego-Menschen, die mit frommen Taten für sich Vorteile im Leben herausholen wollen: Asuras, Atheisten und Materialisten (Bd.1, S.324).

Risi:
"Von der absoluten Realität (Einheit mit unbegrenzter Vielfalt) sind die gefallenen Seelen in der materiellen Welt getrennt - aufgrund der falschen Verwendung ihres freien Willens" (Bd.1, S.324):

-- die Ego-Menschen leben in ihrer Ego-Welt
-- die Ego-Menschen sehen die Welt so, wie sie sie sehen wollen
-- die Sichtweise des Ego-Menschen wird für die Mitmenschen zum grossen Problem (Bd.1, S.324).

Die Ego-Menschen merken nichts und meinen, mit eigener Kraft die Probleme lösen zu können:
-- sie manipulieren die Materie
-- sie produzieren [durch die Manipulationen] Leid [in der geistigen Dimension]
-- Rückschläge sind vorprogrammiert [und damit produzieren sie Leid an sich selbst]
-- und sie denken, all das sei nur "Zufall" oder "Pech" (Bd.1, S.324)
-- oder sie denken, andere seien schuldig und erklären z.T. sogar den Krieg gegen die angeschuldigte Seite (Bd.1, S.325).

Das heisst, die Ego-Menschen versuchen mit Rebellion gegen Gott die Situation zu verbessern, was natürlich scheitern muss. Das Flickwerk macht wütend und zornig, und der Dauerfrust muss kompensiert werden (Bd.1, S.324). Dann wollen die Ego-Menschen, die am Ruder sind, ihr Flickwerk möglicherweise noch vertuschen, schaffen vordergründige Feindbilder, klagen Gott und die Welt an, oder erfinden neue Schein-Philosophien und Pseudo-Religionen (Bd.1, S.325) [z.B. die Hass-Religionen].

Eventuell geht die Spirale weiter bis zur Teufelsbeschwörung  mit Verboten von allem, was "verführt", und "so betrügen die rebellischen Seelen sich selbst und andere." (Bd.1, S.325)

[So verfuhr z.B. die Kirche nach 1291 nach der letzten "christlichen" Niederlage der "Kreuzzüge" in Europa mit Einführung der Inquisition im 14. und 15. Jh.].

"Teufel" ist aber der, der an der materiellen Welt festhält und Gott nicht wirken lässt, sondern Sündenböcke und Teufel sucht (Bd.1, S.325).

[Sündenbücke sind z.B. im jüdischen Alten Testament beschrieben...]

[Ergänzung: Eingemauerte Seelen sind im falschen Glauben "eingemauert"
Aus solchen grossdimensionalen Vorkommnissen müssen die Menschen lernen, dass der Materialismus keinen Sinn macht. Oft ist die Selbstvernichtung aber noch nicht Zeichen genug. Die Menschen sind dermassen im Machiavelli-Kapitalismus verhaftet, dass sie geistig wie eingemauert scheinen und sich automatisch in die Selbstvernichtung manövrieren.

Beispiel: In Bern wird das Quartier am Fluss Aare auch im Jahr 2005 überschwemmt, wo nach der Überschwemmung 1999 bis 2005 keine entscheidenden Massnahmen getroffen worden waren. Die eingemauerten Seelen an den leitenden Posten in Bern waren 6 Jahre lang nicht zu entscheidenden  Handlungen fähig...]


Die gefährlichen Halbwahrheiten der Karma-Frömmeler der polaren Welt

-- die Wahrheiten der Frömmeler der polaren Welt sind alles nur relative Wahrheiten
-- alle relativen Wahrheiten sind nur Halbwahrheiten
-- und Halbwahrheiten führen zu Trugschlüssen (Bd.1, S.335).

Halbwahrheiten sind gefährlicher als Unwahrheiten, weil sie von einer grossen Menge der Menschen nicht als falsch erkannt werden oder weil die "entscheidende andere Hälfte der Wahrheit" fehlt (Bd.1, S.335).


Die Illusion "Maya" im schädlichen Vikarma macht auf Widersprüche aufmerksam

In den Veden sind Täuschungsmanöver in der Person "Maya" dargestellt, die "illusionierende Kraft".
(in: Bhagavad-gita 7.14; Risi Bd.1, S.323)

-- die Illusion macht Seelen auf Irrwege aufmerksam
-- die Illusion hilft so zur Erkenntnis durch Karma- und Vikarma-Reaktionen (Bd.1, S.324).

Diese Illusion - in den Veden "Maya" genannt - provoziert immer wieder die von der materiellen Welt geleiteten Ego-Menschen zum Lernvorgang, sich von der materiellen Welt zu verabschieden (Bd.1, S.325). Der Maya-Aspekt des Vikarma ist somit als Aspekt des Lebens unentbehrlich und keineswegs "teuflisch" (Bd.1, S.326).

[Ergänzung: Erkenntnisprozess bereits in der Jugend
Es kommt nur drauf an, dass die Menschen sich schon früh vom Materialismus lösen, um nicht in Führungspositionen ganze Bevölkerungen oder Völker in den Abgrund zu leiten. Und es ist die Aufgabe, auch nicht Menschen so hoffnungslos zu machen, dass sie den Illusionen erliegen. Dies macht aber der Kapitalismus laufend, mit über 80'000 Hungertoten pro Tag und Krisen und Umweltzerstörung am Laufmeter...].


Jedes Ereignis ist ein "Wink Gottes"

Insgesamt ist jedes Ereignis ein Wink Gottes, sich aus dem Karma-Zusammenhang der materiellen Welt zu befreien und zur Ausgeglichenheit der geistigen Welt zu finden (Bd.1, S.328). Jedes Vorkommnis ist ein Wegweiser, sich zu ent-scheiden und die Hintergründe des Karmas [und der Umstände] zu erforschen (Bd.1, S.329).

Risi:
"Die Formen relativer Belohnung und Bestrafung sind nichts anderes als Wegweiser zum Ziel, das jenseits von Gut und Bös liegt." (Bd.1, S.304)

Solche Ereignisse können Kollektivstrafen sein (Bd.1, S.338) [z.B. Überschwemmungen], oder einzelne Bestrafungen [z.B. ein Selbstunfall, eine Verletzung]. Die Bestrafungen sind aber nur ein Hinweis. Die Ursachen muss jeder selbst herausfinden. Symptombekämpfung [z.B. eine Mauer gegen Hochwasser oder ein Schutzanzug] nützt gar nichts (Bd.1, S.338) [oder nur vorübergehend].

Die Karma-Bestrafungen dürfen nicht unterschätzt werden, denn negative Schwingungen produzieren wiederum negative Schwingungen und neue Karma-Kettenreaktionen (Bd.1, S.338-339).

[Durch die negativen Schwingungen, die durch das Beobachten eines Unfalls entstehen, entstehen neue geschwächte seelische Schwingungen, die wieder zu Unfällen führen etc.].


Gebete sind alle relativ zu sehen

Gebete für positive oder negative Taten sind Scheinheiligkeit (Bd.1, S.316).

Risi:
"Betrachtet man jedoch die modernen Religionen, fällt auf, dass es bei den meisten nur darum geht, gutes Karma zu bekommen und von schlechtem Karma erlöst zu werden. Auf das schlechte Karma will jeder gerne verzichten, aber auf das gute? Wer betet schon, um auch vom guten Karma erlöst zu werden?

Gebetet wird meistens nur für das tägliche Brot, für Gesundheit, Schutz vor Naturkatastrophen, Erfolg, Frieden, Sieg über die Feinde usw. Man will in den Himmel kommen und nicht in die Hölle. Bei solchen Gebeten und Religionen geht es immer noch um das eigene Ego. ("Ich will! Wir wollen! Hilf uns! Gib uns! Erhöre uns!")

Diese Form der Frömmigkeit ist immer noch materialistisch und egoistisch. Solche frommen Menschen wollen in der materiellen Welt geniessen, ohne zu leiden. Sie gehen zum "Gottes-dienst", aber erwarten, dass Gott ihnen dient. Sie wenden sich an Gott - und das ist ein wichtiger Schritt - aber sie denken, Gott sei nichts anderes als der Erfüller ihrer Wünsche.

Dieser Gottesdienst ist fadenscheinige Frömmigkeit oder sogar Heuchelei. Man dient oberflächlich ohne wahre Liebe, einfach nur, weil man sich einen persönlichen Gewinn erhofft. Es geht gar nicht um die andere Person.

Wem geht es schon um Gott? Wer denkt daran, Gott zu dienen? Wer zieht in Betracht, was Gott möchte? Denn fern ist der Gedanke, auf schlechtes und gutes Karma zu verzichten und aufzuhören, immer nur auf den eigenen materiellen Vorteil bedacht zu sein." (Bd.1, S.316)


Die traurige Aussicht in der materiellen polaren Welt: bis zur Katastrophe

Wer in der materiellen Welt der Dualität bleibt, identifiziert seine Seele mit einem vergänglichen Körper und wird so von der Illusion Maya ergriffen und die Seele ist nie zufrieden, weil sie vom Ursprung Gott Krishna getrennt scheint (Bd.1, S.327).

Die Entwicklung kann sich bis zur Katastrophe entwickeln:
-- griechisch: kata-strophé, deutsch: Wendung,
-- griechisch: kata-strèphein, deutsch: wenden, umkehren, die Seite umschlagen (Bd.1, S.341).

Eine Katastrophe ist dann die Wendung von der Selbstherrlichkeit in die Realität (Bd.1, S.341).



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4.
Irrglauben über Karma produziert falsche Religionen und Ideologien

Beispiele von Halbwahrheiten über Karma und die Welt

Lehrer sollen die Menschen nicht mit Halbwahrheiten verwirren. Halbwahrheiten zu verbreiten geschieht vor allem dadurch, dass jeweils nur "halbe Wahrheiten" präsentiert werden und andere Teile der Zusammenhänge verschwiegen werden (Bd.1, S.335).

So bestehen z.B. falsche Informationen bzw. Halbwahrheiten über Karma mit den Behauptungen,

-- Karma sei ein "gnadenloses Gesetz"
-- Karma sei ein Gesetz mit Erlösung durch "gute Werke"
-- Karma sei ein Gesetzt der Prädestination
-- Karma sei ein Handlungsgesetz ohne Gott (Bd.1, S.289).

Weitere Halbwahrheiten sind z.B. auch:

-- alles was geschieht, sei prädestiniert und Karma

-- was man anderen zufüge, wäre auch von anderen Personen zugefügt worden [um Gewalttaten zu rechtfertigen]

->> dass man auf Handlungen verzichten kann, bleibt unerwähnt (Bd.1, S.336).

-- die Halbwahrheit: "Alles ist Gott"
->> die Karma-Handlungen sind nicht Gott, sondern vom Menschen (Bd.1, S.336)

-- die Halbwahrheit: Mit der Natur leben sei die Lösung und sei die Selbstverwirklichung
->> Gottes Stimme fehlt, und die Menschen leben noch nach einem falschen Ich (Bd.1, S.336)

-- die Halbwahrheit: Befreiung ist freiwillig
->> Gott wird noch viel mehr befreien (Bd.1, S.336)

-- die Halbwahrheit: Nur Gottes Gnade sei die Ursache von Erleuchtung
->> dann wären alle, die noch ohne Erkenntnis sind, chancenlos, aber jeder kann Erleuchtung erlangen, wenn er entsprechend handelt (Bd.1, S.337)

-- die Halbwahrheit: Freiheit bedeutet Willensfreiheit in der polaren Welt
->> dann ist die nächste Konfrontation nicht mehr weit, denn nur die Freiheit vom polaren System und bei Gott ist die wirkliche Freiheit von Konflikten (Bd.1, S.337)

-- die Halbwahrheit: Nichts ist Zufall und alles ist vorausbestimmt
->> Astrologie und Prophetie nutzen diese Redensart aus und verlangen auch noch Geld dafür
->> gemäss Risi kann Astrologie und Prophetie aber dazu benutzt werden, um Problemsituationen zu erkennen (Bd.1, S.337)

-- die Halbwahrheit: Materie ist nur verdichteter Geist, und man versucht, Materie zu manipulieren
->> Gott lässt sich aber nicht manipulieren, und Gott lässt nicht mit sich spielen (Bd.1, S.337).


Die Reaktion auf die dauernde Falschinformation über Weltzusammenhänge: Extremisierung in den Irrwelten

So entstehen bei weiterer "Entwicklung" der Halbwahrheit Pseudoreligionen, Irrglauben, Fatalismus, Fanatismus, Einseitigkeiten etc. (Bd.1, S.337)

Durch solchen Irrglauben entstehen
-- Fatalismus durch Frust
-- Apathie durch Frust (Bd.1, S.289)

-- Dämonie durch Prädestinationsglauben
-- Absolutismus durch Prädestinationsglauben (Bd.1, S.289,291).

Gewisse Religionen behaupten, wenn man bestimmte Sachen glaube, dann sei die "Erlösung" prädestiniert und ein irdischer "Fensterplatz in Gottes Reich" auch, ohne mehr auf die Handlungen zu schauen, so z.B. in der katholischen Kirche (Bd.1, S.299).

Andere Religionen behaupten z.B., "Wir sind die einzigen Erlösten", z.B. die Zeugen Jehova (Bd.1, S.299).

Allgemein delegieren die Religionen alle Verantwortung an Gott, einen "Messias", oder an den Zufall, oder an den Teufel (Bd.1, S.299).

Die so genannten Religionen verteufeln und bekämpfen die Schwingungsgesetze der Reinkarnation (Bd.1, S.299).

Und die Menschen der "Zivilisation" in den Gebieten der "christlichen" Religion behaupten mehr und mehr, sie seien an Sachzwänge gebunden. Durch diese Sachzwänge seien sie daran gehindert, ganzheitlich-göttlich zu handeln. Die Materialisten und die "Wissenschaften" fügen sich diesen "Sachzwängen" und vergrössern dadurch die Irrwelten (Bd.1, S.299).

Andere Religionen und "Wissenschaften" behaupten eine Erlösung ohne Selbstverantwortung und definieren "gut" und "böse" nach ihrer eigenen "Relativität" (Bd.1, S.300).

Der Indienkenner Sir William Jones (1746-1794) meint, im Vergleich zu der Bestrafungstheorie im "Christentum" mit einer ewigen Höllenstrafe ist der Mensch mit der Reinkarnationstheorie mit einer Möglichkeit zur Verbesserung des Karmas sehr viel besser gestellt als im "Christentum" (Risi Bd.1, S.302).


Die Ideologie der Sensationsmedien mit "Verkaufsraten" und "Einschaltquote":

Die Medien produzieren immer mehr eine negative Resonanz auf der ganzen Erde
[damit die "Verkaufsraten" und "Einschaltquoten" hoch bleiben]

Die Medien zeigen immer mehr das Negative [wobei auch vermeintlich Positives in die Selbstzerstörung führt wie tödliche Sportarten, Umweltvernichtung durch Sport, Autowerbung für umweltvernichtenden Autoverkehr etc.]. Das wirkt zerstörerisch auf das Bewusstsein ganzer Völker und zerstörerisch auf die ganze Welt. So wird das Unterbewusstsein negativ programmiert (Bd.1, S.295), und so werden negative Schwingungsträger produziert. Die "Konsumenten" werden negative Schwingungsträger (Bd.1, S.296).

[Die Industrie und die Medien transportieren gleichzeitig weiter ihre hauptsächlich negativen Meldungen. Solange das legal ist, werden sie von keinem Richter eingeschränkt].

Die Meldungen des Negativen sind vergleichbar mit einem "Giftozean". Auch zu viel Konfliktanalyse ist ungesund und prägt das Bewusstsein negativ (Bd.1, S.296).


Gesetz [Schlussfolgerung Palomino]:
Je mehr man schreiben kann, desto mehr Manipulation und Sekten existieren.


Die Könige der polaren Welt: Die materiell orientierte reiche Oberschicht glaubt, für sie gelten keine Reinkarnationsgesetze

Das Karma-Gesetz und das kollektive Karma bzw. das Vikarma (negative Karma) der Bevölkerung bestimmt, wer in der polaren, materiellen Welt als König auftreten darf (Bd.1, S.337).

Für gutes Einkommen ist höheres Karma verantwortlich, denn viele arbeiten mit nur kleinem Einkommen (Bd.1, S.339).

Die Reichen meinen oft, für sie würden keine Reinkarnationsgesetze oder Karmagesetze gelten. Die Mächtigen versuchen sogar festzulegen, was "wahr" oder "falsch" ist (Bd.1, S.300).

Die Könige der polaren Welt leben an den Wahrheiten vorbei,

-- denn sie erkennen die wahren Ursachen von Problemen nicht

-- sie erkennen die wahren Folgen von Abläufen nicht

-- sie erkennen somit auch die wahren Lösungen nicht

-- und sie erkennen die Wichtigkeit von geistiger Arbeit nicht (Meditation), um die Abläufe und Lösungen zu erkennen (Bd.1, S.339).

Insgesamt sind diese Könige der polaren Welt somit dazu bestimmt, die Welt zu zerstören, wenn Gott nicht eingreifen würde:

"Wesen mit einem Asura-Charakter ['Dämonen'] wissen nicht, was getan werden muss und was nicht getan werden darf. ... Weil solche Asuras eine gottlose Weltsicht annehmen, sind sie sich selbst ausgeliefert und besitzen keine wahre Intelligenz; deshalb gehen sie unheilvollen, abscheulichen Tätigkeiten nach, die dafür bestimmt sind, die Welt zu zerstören."
(in: Bhagavad-gita 16.7a,9)


Gott greift gegen die materiellen Könige ein, die ihre Macht missbrauchen: Gotteserscheinung

Wenn Reiche und Mächtige der materiellen Welt ihre Macht missbrauchen, handeln sie gegen Gott. Und die, die weniger Geld oder Macht haben, sollen nicht klagen, denn:

Risi:
"Durch die Eröffnung der Perspektive von Karma und Reinkarnation löst Krishna alle vermeintlichen Widersprüche." (Bd.1, S.301)

Wenn die Manipulation durch "dämonische Kräfte" so gross wird, dass Diktatur, Manipulation und Dekadenz entsteht und den Menschen keine Wahlfreiheit im Leben zwischen materiellem Leben und geistigem Leben mehr bleibt, dann greift Gott ein bzw. dann erscheint Gott / Krishna persönlich (Bd.1, S.342):

"Wann und wo auch immer das religiöse Leben verfällt und Irreligiosität überhand nimmt, zu der Zeit erscheine Ich. /

Um die Sadhus (die Gottesfürchtigen und die Gottgeweihten) zu erretten und die Gottlosen zu vernichten und um die Prinzipien des Dharma (des echten Gottesbewusstseins) wieder einzuführen, erscheine Ich Zeitalter nach Zeitalter."
(in: Bhagavad-gita 4.7-8; Risi Bd.1, S.342)


Die Art des Eingreifen Gottes: Die Umstände verkehren auf der Erde ins Gegenteil

Es ist auch möglich, dass eine göttliche Fügung die Umstände des Lebens ins Gegenteil dreht, so dass der gottlosen Vorherrschaft die Grundlage entzogen wird. Dies stellt die natürliche Freiheit der Lebewesen wieder her (Bd.1, S.342).

Solche Vorgänge sind z.B.
-- die Neutralisierung von Technologie
-- die Neutralisierung von Finanzkraft
-- die Neutralisierung von Monopolpolitik (Bd.1, S.342).

Diese Reaktionen sind als natürliche Karma-Reaktionen zu betrachten, zur Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts der Kräfte (Bd.1, S.342).

Die Gottlosen werden aber nicht ganz vernichtet. Sie werden nur in die Schranken verwiesen (Bd.1, S.342).

Risi:
"Wenn eine gottgewollte Fügung die dämonischen Elemente verringert, werden diese nicht gänzlich vernichtet, sondern nur bis zum Punkt des Gleichgewichts reduziert." (Bd.1, S.343)

So können die Menschen immer wählen zwischen Materialismus und göttlich-spirituellem Pfad (Bd.1, S.342-343).

Risi:
"damit beide Wahlmöglichkeiten wieder 'gleichwertig' nebeneinander bestehen. Diese göttliche Grundstruktur der materiellen Welt wird von Gott immer beschützt und aufrechterhalten." (Bd.1, S.343)

[Eine harmonisch-göttliche Welt kommt also nie zustande, weil die Erde wohl in der Planetensphäre liegt...]


Die Religionen stellen die Karma-Lehre falsch dar und erfinden einen "Teufel" und produzieren durch Ablenkung und Verdrängung "teuflische Kräfte"

Die Religionen behaupten:

-- gutes Karma mit Profit und Wohlstand sei "Gottes Gnade" (Bd.1, S.322)

-- schlechtes Karma mit Verlust und Leid sei die Schuld einer Person und wird so auf andere Menschen projiziert: auf einen Feind, Dämon, Teufel, auf andere Religionen, vor allem aber gegen einen so genannten "Teufel" (Bd.1, S.322)

-- die Eigenverantwortung wird abgeschafft (Bd.1, S.322)

-- die Ursachenforschung wird nicht mehr zugelassen (Bd.1, S.322).

Die Religionen erfinden die Figur des Teufels, projizieren auf den Teufel: Er soll der Sündenbock für alles Negative sein,

Risi:
"und der arme Teufel kann sich nicht wehren, weil es ihn gar nicht gibt!" (Bd.1, S.322)

Die Religionen behaupten
-- Gott schaffe nichts Böses
-- der Mensch lebe nur einmal
-- für das Böse sei der Mensch nicht verantwortlich (Bd.1, S.322) [damit sind alle Oberschichten samt Vatikan "aus dem Schneider"].

"Teuflische Mächte" gibt es dagegen sehr wohl: Es sind die zerstörerischen Mächte des Kali-yuga
-- die ihre Hände immer in Unschuld waschen
-- die mit Verführungen agieren etc. (Bd.1, S.323), [z.B. mit dem Prinzip "Brot und Spiele" zur Ablenkung].


Die Reaktionen auf die falschen Religionen und Ideologien: Frust oder Fanatismus

Die Reaktionen führen in der materiellen, polaren Welt insgesamt zu Gleichgültigkeit [im Falle von Frust] oder zu Fanatismus [im Falle von Prädestinationsglauben] (Bd.1, S.291).

"Sobald man das "Karma" nur mit dem einen oder anderen gleichsetzt, entstehen Missverständnisse und Irrtümer." (Bd.1, S.291)

Es gibt insgesamt aber keinen Grund zur Hoffnungslosigkeit, denn Verstösse bzw. negative Handlungen gegen das Karma-Gesetz werden

"der gerechten Bestrafung durch das Prinzip des Karma unterliegen."
(Zürrer: Reinkarnation - die umfassende Wissenschaft der Seelenwanderung; Risi S.41)

[Frust tritt vor allem durch Orientierungslosigkeit ein, wenn in einer Bevölkerung die Karma-Zusammenhänge nicht mehr bekannt sind, was ja das Ziel der Religionen ist, um Menschen an sich zu binden].


Der Kampf der "Könige" in der polaren Welt: Die Könige vernichten sich gegenseitig

Wenn mehrere negative Mächte über die Erde Herrscher sein wollen [sei das in Chefetagen oder zwei Diktatoren oder zwei Bauern, die um Land streiten etc.], lässt Gott sie gegeneinander kämpfen (Bd.1, S.343).

"Wenn Asuras sich als Könige ausgeben und die Herrschaft über die Erde an sich reissen und grosse Streitmächte ansammeln, richtet Gott es ein, dass sie gegeneinander kämpfen, denn dadurch wird die schwere Last der Dämonen auf der Erde verringert."
(in: Shrimad-Bhagavatam 9.24.58-59; Risi Bd.1, S.343)

[Der Massenmord
Meistens bleiben die Könige aber am Leben und es sterben 1000e Menschen, die unter Zwang und Erpressung auf den Feldern in den Krieg geschickt werden und unter Zwang sterben. Wieviel Verdrängung lastet dann auf den Königen?]



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5.
Karma und Geburt

5.1.
Die Faktoren für den Geburtsort und die Umgebung der Kindheit und Jugend

Das Karma wird vom einen Leben ins nächste herübergenommen

Was in der materiellen Welt eintrifft, war vorausbestimmt (Bd.1, S.292).

Faktoren für Karma sind:
-- das eigene Bewusstsein: die Wünsche
-- der eigene Lebensstil (die Handlungen)
-- die prädestinierte Karma-Reaktion (Bd.1, S.294).

Alle Menschenleben werden von diesen drei Faktoren bestimmt (Bd.1, S.294).

Risi:
"Auf der Grundlage dieser drei Faktoren wird vom Paramatma die nächste Geburt eines jeden Individuums festgelegt." (Bd.1, S.294)

"Die verschiedenen physischen und psychischen Umstände, in die wir geraten, sind die vorausbestimmten Reaktionen auf bereits ausgeführte Aktionen." (Bd.1, S.292)

"Entsprechend den Karma-Reaktionen bekommt die Seele unter der Oberaufsicht Gottes ihren Körper."
(in: Shrimad-Bhagavatam 3.31.1; Risi Bd.1, S.292)

Oder anders ausgedrückt:
An der Ausgangsposition bei der Geburt ist die Schwingung im letzten Leben ablesbar (Bd.1, S.297-298).

Risi:
"Das Umfeld unserer Geburt entspricht der "Frequenz" unseres Daseins im vergangenen Leben. [...] Ein Geschick von reifem Karma - ein "Schicksal" - wird ins neue Leben mitgebracht." (Bd.1, S.298)


Die Gesellschaft, in die man bei der Geburt hineingeboren wird

Risi:
"Die Umstände des gegenwärtigen Lebens entstehen aus der Summe aller vorangegangenen Existenzen und stellen deren natürliche Fortsetzung dar." (Bd.2, S.75)

Die äusseren Umstände von Familie und Aufwachsen können nicht geändert werden (Bd.1, S.292).

Risi:
"Das kollektive Karma ist nichts anderes als die Summe des Karma aller Individuen." (Bd.1, S.341)

Risi:
"Der Körper und damit verbunden das Geschlecht, das Elternhaus, die Nationalität, die eigenen Stärken und Schwächen usw. sind äussere Faktoren, die jeder Mensch von Geburt an mitbekommt. Diese Umstände sind nicht zu ändern, egal ob man an Karma glaubt oder nicht. Man kann die Vorausbestimmung und somit die Sinnhaftigkeit dahinter erkennen, oder man kann den blinden Zufall dafür verantwortlich machen. Es ändert nichts daran, dass wir uns in einer prädestinierten Situation befinden, die von der materiellen Energie inszeniert wurde." (Bd.1, S.292)

-- die Menschen in Gruppen / Regionen / Staaten haben ähnliches Karma und ähnliche Aufgaben und Prüfungen: Das Einzelkarma, in das man geboren wird, entspricht dem Massenkarma (Bd.1, S.340)

-- es gilt auch bei der Geburt das Resonanz-Gesetz: Risi:

"Jeder Ort, jede Zeit, jede Epoche, jede Familie und jede Person hat eine bestimmte Frequenz und zieht Individuen von entsprechender Resonanz an" (Bd.1, S.406)

-- Risi: "Die unterschiedlichen Umwelteinflüsse sind ebenfalls auf das Karma zurückzuführen." (Bd.1, S.406)

[Frage: Ist die Geburt in Hungertodgebieten vorherbestimmt?
Die geschilderten Vorgänge sind problematisch. Dann würden Seelen absichtlich in Gebieten geboren werden, wo Hungertod herrscht. Ist dies mit "Schwingung" und "Resonanz" erklärbar?

Ausserdem erscheint es problematisch, dass Seelen mit gleichen Eigenschaften beieinander leben müssen...].

Risi:
"Es ist kein Zufall, dass man gerade in diese oder jene äussere Umstände gerät." (Bd.1, S.340)

[Ergänzung:
Wer dann aber Hilfe verweigert, macht sich strafbar...]


Geburtsort als Schicksal und das Vorbild der geistigen Änderung für die ganze Gesellschaft

"Die äussere Situation ist die Widerspiegelung des inneren Bewusstseins." (Bd.1, S.340)

"Das Massenkarma spiegelt das Einzelkarma." (Bd.1, S.340)

"Die Masse bekommt, was die einzelnen verdienen." (Bd.1, S.340)

[ein primitives Gesetz: "Mitgehangen - mitgefangen". Diese Logik warnt davor, sich Massenbewegungen anzuschliessen, die negativ-manipulativ geführt sind].

"Erst wenn sich die einzelnen ändern, ändert sich die Masse." (Bd.1, S.340)

Ändert ein Mensch sein Leben auf eine positive oder spirituelle Lebensweise (Bd.1, S.340), ändert dies weltweit scheinbar nicht sehr viel. Es ändert sich aber das gesamte individuelle Karma des Einzelnen. Die Änderung ist wiederum Vorbild für weitere Karma-Reduktionen (Bd.1, S.341).

Risi:
"Tatsächlich können schon wenige spirituell wirkende Menschen das Massenkarma nachhaltig beeinflussen." (Bd.1, S.345)

Ein paar der "reinen Geweihten" reichen aus, um ganze Ortschaften aus den schlimmsten Zuständen heraus zu läutern (Bd.1, S.345).

"Wann auch immer und wo auch immer Meine reinen Geweihten erscheinen, die von Frieden erfüllt und ausgeglichen sind, unvoreingenommen, grossmütig und geschmückt mit allen guten Eigenschaften, läutern sie den gesamten Ort und die Dynastien, die dort leben, selbst wenn diese der Dekadenz anheim gefallen sind."
(in: Shrimad-Bhagavatam 7.10.19; Risi Bd.1, S.345)


[Ergänzung: Stumpfer Kollektiv-Geist bestraft jeden wachen Geist

Wenn die Masse einen abgestumpften Geist hat, weil seit langem nichts mehr über die geistige Welt vermittelt wurde, so wird der kollektive abgestumpfte Geist keine geistige Erweckung zulassen, sondern wird eine geistige Erweckung immer als "Störung" empfinden und sogar bestrafen. Es bleibt einem dann als wacher Geist unter Umständen nur übrig wegzuziehen.

Ein Beispiel für abgestumpften Geist als Mentalität: Einem Flugzeugmechaniker wird gekündigt, weil er ein Flugzeug wegen Mängeln für flugunfähig erklärt. Genau dieses Flugzeug stürzt dann ab, so geschehen beim Flugzeugabsturz einer Boeing der zyprischen Fluggesellschaft Helios im August 2005].


Die Entwicklung in der jeweiligen Gesellschaft nach der Geburt

Risi:
"Jeder Mensch erfährt den Einfluss seiner selbstverursachten Karma-Reaktionen. Teil dieser Reaktionen ist es
-- an einem bestimmten Ort
-- bei bestimmten Menschen
-- zu einer bestimmten Zeit
-- und unter bestimmten Umwelteinflüssen geboren zu werden." (Bd.1, S.340)

"Ob man in einem reichen oder armen Land, unter Kannibalen oder Vegetariern, in Kriegs- oder Friedenszeiten, in harmonischen oder zerrütteten Verhältnissen geboren wird, ist nicht Zufall, sondern "Zu-fall" und "Schick-sal" im bereits erklärten, wörtlichen Sinn" (Bd.1, S.340).

[Für den Erkenntnisprozess spielt die Umgebung dagegen keine grosse Rolle, weil die Erkenntnisse jeweils die gleichen sind].

Der "Sinn des Lebens" ist es, sich die Erkenntnisse zu erarbeiten und die Prüfungen zu bestehen, um die Seele mit Erfahrungen zu bereichern und zu stabilisieren. Reiche lernen gewöhnlich weniger als Menschen, die Armut und Not erlebt haben (Bd.1, S.340).

Risi:
"Jede Situation bietet bestimmte Lernmöglichkeiten und Prüfungen. Ein armer, invalider oder kriegsgeplagter Mensch hat in seinem Leben vielleicht viel mehr eingesehen als ein reicher oder selbstherrlicher Mensch. Was der eine hinter sich hat, hat der andere noch vor sich." (Bd.1, S.340)

[In der Gesamtbilanz ist es sogar so, dass es den Menschen, denen es in der Kindheit, in der Jugend und im jungen Erwachsenenalter vordergründig "gut" gegangen ist, später schlechter geht, weil sie keine Erfahrungen haben sammeln können bzw. die Lernprozesse zur Erkenntnis erst ab 40 einsetzen, eventuell bereits in körperlicher Invalidität, weil niemand sie auf bestimmte Verhaltensweisen aufmerksam gemacht hat].


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5.2.
Körperformen gemäss der geistigen Entwicklung analog des feinstofflichen Körpers

Der feinstoffliche Körper prägt den Aufbau des grobstofflichen Körpers mit.

Risi:
"Die grobstofflichen Formen bilden sich nicht willkürlich, sondern gemäss dem Muster des feinstofflichen Körpers. Die feinstoffliche Energie programmiert die grobstoffliche Materie und beswtimmt, welche Formen sie hervorbringt. Das Feinstoffliche formt das Grobstoffliche." (Bd.2, S.83)

Manchmal bricht dabei die feinstoffliche Dimension durch (Bd.2, S.84).

Der Eintritt der Seele in die Körperzelle
Die Seele verbindet sich mittels des feinstofflichen Körpers mit einem grobstofflichen Körper. Die spirituelle Seele geht mit dem feinstofflichen Körper langsam und schrittweise in den neuen Körper ein: in die erste Zelle nach der Befruchtung (Bd.2, S.88).

Keine Fleischkugel ohne Form - die Gruppierung der Zellen zur Menschengestalt
Bei blosser Zellvermehrung würde der Körper zu einer Fleischkugel werden. Durch die Informationen des feinstofflichen Körpers wird es keine Fleischkugel, sondern ein Menschenkörper: Die Zellen gruppieren sich zu Knochen, Organen, Blutkörperchen, Muskeln etc. Diese Formenbildung (Morphogenese) ist bis heute ein ungeklärtes Rätsel (Bd.2, S.88). Gemäss Dr. Harald Saxton Burr, Professor für Anatomie der Universität Yale, soll ein Energiefeld dafür verantwortlich sein (Bd.2, S.88-89).

Während des ganzen Lebens geht die Erneuerung vor sich (Bd.2, S.88).

Der Körper wird nach einem höheren, nichtphysischen Konstruktionsmuster geformt. Gemäss Sheldrake sind es morphogenetische Felder, die wie ein Gedächtnis der Natur wirken (Bd.2, S.90).

In den Veden wird der Einfluss "Bewusstseinsfeld" (ksetra) genannt (Bd.2, S.91), das den Körper durchdringt (Bd.2, S.92).


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5.3.
Die Überseele leitet das Karma von allen Lebewesen

Bhagavad-gita:
"Die Überseele weilt im Herzen eines jeden, o Arjuna, und lenkt die Wege aller Lebewesen, deren Körper wie Maschinen (sanskrit yantra) sind." (Bhagavad-gita 18.61; Risi Bd.2, S.97)

Das Karma ist somit nicht nur Actio und Reactio, sondern

Actio - Reactio - Überseele (Bd.2, S.97).

Risi:
"Die gesamte Welt und Menschheit bewegt sich unter den Impulsen von Reaktionen, die wiederum neue Aktionen auslösen (Bdd.2, S.97-98). Dies alles geschieht durch die vollkommene kosmische Intelligenz Gottes, die universelle Seele. Sie hält die Materie in ihrem Innersten zusammen und koordiniert auf diese Weise gleichzeitig die unbegrenzten Schicksalsfaktoren aller Lebewesen im Universum gemäss dem Gesetz des Karma." (Bd.2, S.98).



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6.
Forschung nach vorherigen Leben

Die Rückführung in vorherige Leben zur Schlussfolgerung auf die jetzige Lebenssituation

Die vorherigen Leben können reaktiviert werden, aber das ist je nachdem gefährlich, denn es werden alte Wunden und Narben wieder aufgerissen und das gegenwärtige Leben von Schatten der Vergangenheit verdunkelt. Sinnvoll kann eine Rückführung sein, um sich zu überzeugen, dass es eine Reinkarnation gibt, wenn alles Wissen um die Reinkarnation verloren gegangen ist (Bd.2, S.77).

Rückführungen können im Wachzustand, in Halbtrance oder in Hypnose stattfinden . Dabei kann es vorkommen, dass die Personen Sprachen sprechen, die ausgestorben sind (Xenoglossie) (Bd.2, S.77).


Kinder erzählen von vorherigen Leben
Auch Kinder zwischen 3 und 10 Jahren können sich an frühere Leben erinnern, ohne jede Hypnose. Sie identifiezieren sich mehr mit dem vergangenen Leben als mit dem gegenwärtigen Leben und "erkenne nauch die damaligen Verwandten und Bekannten." (Bd.2, S.77)


Muttermale durch Ermordung im vorherigen Leben
Untersuchungen von Dr. Stevenson ergeben, dass Seelen, deren Körper im vorherigen Leben durch ein Messer oder eine Kugel tödlich getroffen worden war, am neuen Körper an den tödlichen Einstichstellen oder Einschussstellen Muttermale haben. Die Merkmale von vergangenen Körpern werden also auf neue Körper übertragen (Bd.2, S.83).

Der Vorgang:
IM Bewusstsein während des Mordes konzentriert sich die geistige Energie hauptsächlich auf diese Körperstelle. Es entsteht "ein Brennpunkt von geballter Gedankenenergie", so dass der feinstoffliche Körper dies abspeichert, und beim neuen Körper konzentrieren sich dort die Pigmentzellen (Bd.2, S.83).

Risi:
"Wenn das Bewusstsein des Opfers sich im Moment der Ermordung schlagartig auf die tödliche Wunde konzentriert, entsteht durch diesen Schmerz oder Schock im feinstofflichen Körper an derselben Stelle ein Brenpunkt von geballter Gedankenenergie. Auf diese Weise überträgt sich die grobstoffliche Verletzung auf das Muster des feinstofflichen Körpers und wird dort gespeichert.

Wird für dieses Individuum eine neue Geburt in der physischen Welt eingeleitet, verbindet sich die Seele und ihr feinstofflicher Körper mit der Keimzelle des neuen Körpers. Gemäss dem gespeicherten Muster (Programm) des feinstofflichen Körpers entfaltet und bildet sich dann die die Form des grobstofflichen Körpers, und so kommt es, dass sich an der besagten Stelle eine geballte Wucherung von Pigmentzellen abzeichnet. (Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes Muttermal und jeder Leberfleck eine tödliche Wunde aus dem letzten Leben anzeigt)." (Bd.2, S.83)



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7.
Die Loslösung vom weltlich-materiellen Karma

Karma: Die Loslösung von der grobstofflichen Dimension durch entsprechende Resonanz

Risi:
"Durch eine spirituelle Resonanz kann man sich von materiellen Karma-Bindungen befreien", bzw. dies ist dann die "Loslösung des Bewusstseins von seiner materiellen Verhaftung." (Bd.2, S.51)

Diese Ablösung von der materiellen Verhaftung ist durch Yoga förderbar (Bd.2, S.51), und hat das Ziel, ein reines Gottesbewusstsein / Krishnabewusstsein zu entwickeln (Bd.2, S.51-52) und das "transzendentale Glück" zu finden. Gemäss Bhagavad-gita ist Yoga hierfür das geeignete Mittel (Bd.2, S.52).

Zitat:
"Krishna sprach: Der Yogi, dessen Geist auf Mich gerichtet ist, erreicht wahrlich die höchste Vollkommenheit transzendentalen Glücks. Er befindet sich jenseits der Erscheinungsweise der Leidenschaft, er erkennt seine qualitative Einheit mit dem Höchsten, und so ist er von allen Karma-Reaktionen befreit. ... Höre nun, o Sohn Prthas, wie du Mich, frei von allen Zweifeln, vollständig erkennen kannst, indem du, vollkommen Meiner bewusst und den Geist auf Mich gerichtet, Yoga ausführst." (Bhagavad-gita 6.27, 7.1; Risi Bd.2, S.52)


Die Änderungen beim eigenen Leben: Loslassen vom Materialismus, anders entscheiden

Der Lernprozess aus dem Leid und der Freude in der kapitalistisch-materiellen Welt lässt die Betroffenen zum Schluss kommen
-- auf die materielle Welt zu verzichten
-- "die Dualität muss man nicht integrieren, sondern transzendieren"
-- nur so ist ein unverfälschter Friede möglich (Bd.1, S.319)

denn das gierige Streben nach Erfolg würde in neues Karma verwickeln (Bd.1, S.319-320).

Zitat:
"Die fortwährend hingegebene Seele erlangt unverfälschten Frieden, weil sie das Ergebnis aller Tätigkeiten Mir weiht. Jemand hingegen, der nicht mit dem Göttlichen verbunden ist und gierig nach den Früchten seiner Tätigkeiten (karma-phalam) strebt, wird in Karma verstrickt."
(in: Bhagavad-gita 5.12; Risi Bd.1, S.319-320)

Gott schickt uns Karma-Strudel, damit die Menschen lernen, davon abzulassen (Bd.1, S.333).

Risi:
"Gottes Wille zielt immer darauf ab, dass alle Wesen glücklich werden, indem sie spirituelles Wissen bekommen und sich freiwillig von Ahankara und Unwissenheit lösen. Wahre Einheit bedeutet also, diesem Wunsch zu dienen, was aber nur dann möglich ist, wenn man selbst von Ahankara und Unwissenheit frei ist. Dies äussert sich u.a. darin, dass man Ego-frei jenen Personen dient, die in dieser dienenden Einheit mit Gott leben." (Bd.1, S.333-334)

[Ergänzung:
Voraussetzung ist aber, von dieser Weltstruktur des Karma Kenntnis zu erhalten. Wer davon nichts weiss, kann auch nichts erfahren oder sich umorientieren].

Jeder hat die Möglichkeit, sich aus dem polaren Karma des Materialismus auszuklinken und für sich und seine Schwingung die Verantwortung zu übernehmen (Bd.1, S.306).

Der Mensch hat immer die freie Wahl. Risi:

"Jedes Wesen hat die Freiheit zu wählen, ob es in der materiellen oder in der spirituellen Welt leben will." (Bd.1, S.327)

Die Freiheit innerhalb der Karma-Reihe besteht in der Entscheidung für oder gegen das göttliche Handeln (Bd.1, S.311).

Risi:
"Die einzig wirkliche Freiheit besteht darin zu wählen, von wem man abhängig sein will", vom Wechselspiel von Freud und Leid [des Ahankara], oder von der göttlichen Energie des Akarma (Bd.1, S.321).

Was in Zukunft passieren wird, ist somit von jedem selbst beeinflussbar, bis zur Aufhebung der materiell-relativen Karma-Zusammenhänge (Bd.1, S.292).


[Ergänzung: Geistlose Welt: Die Gefangenschaft in der unwissenden Welt

Die Entscheidung weg vom polaren Materialismus zum göttlichen Handeln ist für diejenigen schwierig, die noch nie etwas von der Gliederung der geistigen Welt gehört haben. Solche Menschen haben keine Wahl, sondern solche Menschen sind hilflos in der jeweils herrschenden materiellen Welt oder Ersatzreligion gefangen].


[Ergänzung: Geistlose Welt: Frust stumpft die Menschen ab - abgestumpfte Menschen

Die Leute, die sich frustriert und hilflos in der jeweils herrschenden materiellen Welt oder Ersatzreligion gefangen fühlen, erleiden eine Notreaktion und stumpfen seelisch ab, erleiden einen Verlust ihrer Sensibilität und werden notgedrungen zu "kleinen Egos", weil die Welt dermassen geistlos dominiert ist. Neue geistig-ganzheitliche Wege werden abgelehnt und als "störend" empfunden...].

Nach dem Erkennen der Zusammenhänge im Leben hat jeder selbst den Einfluss, Situationen herbeizuführen oder zu vermeiden:

"Die ewige Materie hat das Potential, konstant unbegrenzt viele Situationen zu erzeugen und aus ihnen wiederum weitere Situationen hervorgehen zu lassen.

Aber in welche der unbegrenzt vielen Möglichkeiten wir geraten, hängt von uns ab. Durch unseren freien Willen bestimmen wir, was wir aus den vorausbestimmten Situationen machen, und dies wiederum bestimmt, in welche Situationen wir zukünftig geraten werden." (Bd.1, S.292)

Der Mensch hat die Wahl wie bei einer Krankheit: Er kann verschiedene Medizin auswählen, von der er/sie glaubt, dass sie heilt (Bd.1, S.292-293).

Risi:
"In der relativen Welt [des Materialismus] erfährt man Belohnung und Bestrafung, und zwar solange, bis man das Relative durchschaut und überwindet." (Bd.1, S.303)


Die Kettenreaktion zwischen Wunsch, Handlung und Reaktion - die Unterbrechung der Reaktion

Prinzip:
"Der Mensch bestimmt mit seinen Wünschen und Handlungen, welche Karma-Reaktionen er erntet." (Bd.1, S.294)

So ergibt sich eine Wunsch-Handlung-Kettenreaktion, wobei

-- der Wunsch einem Samen entspricht (Karma-Bija, "Karma-Same"), und schon der Wunsch verursacht Karma im Bewusstsein

-- die Festlegung des Wunsches dem Säen entspricht (Kuta-stha, "die Festlegung"), so ist die Kettenreaktion schon festgelegt

-- die Reaktion auf die Handlung festgelegt wird, die der "heranreifenden Frucht" entspricht (Phalonmukha)

-- die Reaktion dann auch eintrifft, was der "geernteten Frucht" entspricht (Prarabdha) (Bd.1, S.293).

Prinzip:
"An den Früchten können wir erkennen, was die Qualität des Samens war, den wir setzen." (Bd.1, S.294)

Prinzip:
Die "Qualität der eigenen Bewusstseinsstufe" ist an den Früchten ablesbar (Bd.1, S.294).


Verbesserung der Karma-Reaktionen: Bewusstsein schärfen - Lebensstil ändern

Die Verbesserung oder Verschlechterung des Karma erfolgt je nach Bewusstsein und Lebensstil (Bd.1, S.294). Jede eigene Handlung prägt das eigene Bewusstsein und prägt die Resonanz und die Ansprechbarkeit (Bd.1, S.298).

Risi:
"Unser Verhalten spiegelt unser Bewusstsein und beeinflusst unser Bewusstsein." (Bd.1, S.297)

Dazulernen erweitert das Bewusstsein und die Resonanz. Auch Begegnungen mit wissenden Menschen erweitern die Resonanz. Geschieht das Lernen freiwillig, sind die Personen reif für die Bewusstseinserweiteurng bis zur Entdeckung der spirituellen Identität von hohen Zusammenhängen und der Wahrnehmung der Aussichtslosigkeit des Materialismus (Bd.1, S.297).

Wenn nichts am Bewusstsein erweitert wird, bleibt man im Kreislauf des materiellen Karma gefangen (Bd.1, S.297).

Gelingt es, das Leben zu spiritualisieren, das Bewusstsein zu schärfen und für Gott / Vishnu zu leben, untersteht man nicht mehr den materiellen Karmagesetzen (Bd.1, S.294).

Risi:
"Wer sich im hingebungsvollen Dienst Vishnus (vishnu-bhakti) beschäftigt, überwindet alle Formen von Karma-Reaktionen: die gespeicherten, die gesäten, die keimenden und die gereiften."
(Padma Purana, Risi Bd.1, S.294)

Das persönliche Bewusstsein hat dabei eine Schlüsselfunktion, ob das materielle Karma bestehen bleibt oder nicht (Bd.1, S.294).


Fleischkonsum schädigt die Schwingung - Vegetarismus fördert die Schwingung

Fleischkonsum ist gemäss den Veden überflüssiges Töten und ist ein Zeichen der Überheblichkeit. Fleischkonsum verursacht schlechte Vikarma-Reaktionen und auch schlechte kollektive Reaktionen (Bd.1, S.307).

Fleischfressende Eingeborene haben darüber hinaus ein sehr niedriges Durchschnittsalter. Bei den Eskimos und den Kirgisen sind es knapp 40 Jahre (Bd.1, S.307).

Totes Fleisch zu essen senkt die Resonanz des lebendigen Bewusstseins (Bd.1, S.309). [Ausserdem wird auch der allgemeine Gesundheitszustand durch Fleisch beeinträchtigt (Harnsäure, Rheuma, Gicht), ebenso die Ausstrahlung und die Handlungsweisen].

Der Mensch soll kein Fleisch essen, und diejenigen Personen, die Fleisch anbieten, die laden ihre Schwingung noch negativer auf als diejenigen Personen, die Fleisch konsumieren (Bd.1, S.309).



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8.
Das Karma überwunden haben: Gott / Krishna dienen

Die Lebensgestaltung mit Hingabe an Gott steht im Mittelpunkt des Lebens - die Befreiung erfolgt von selbst

Göttliches Leben stellt sich erst dann ein, wenn man sich vom negativen Handeln (Vikarma) und vom profitablen, frommen Streber-Handeln (Karma) lossagt und keinen materiellen Vorteil mehr anstrebt (Bd.1, S.316).

Diejenigen Menschen, die den Mechanismus von Freud und Leid nicht mehr akzeptieren wollen und die Destruktivität der Ego-Menschen bemerken, korrigieren sich freiwillig mit Hinwendung zu Gottes Wille (Bd.1, S.324).

Risi:
"Das sind die göttlichen Wesen, die Devas (die Halbgötter und allgemein die Gottgeweihten), [die] sich abhängig machen vom höchsten Unabhängigen." (Bd.1, S.324)

Sie entsprechen Gottes Wille (Bd.1, S.324).

Die geistig-göttliche Existenz kann das "Bewusstsein läutern und sich spirituellen, karmafreien Tätigkeiten ("Akarma") zuwenden." (Bd.1, S.347)

Durch die Hingabe an Gott / Krishna ohne Erwartung "erlangt man durch seine Barmherzigkeit sofort Wissen und Loslösung von der Welt."
(in: Shrimad-Bhagavatam 1.2.6-7; Risi Bd.1, S.317)

"Wer Mir mit Liebe und Hingabe dient,
wird nicht von Karma-Reaktionen gebunden."
(in: Bhagavad-gita 4.41; Risi Bd.1, S.309)

Das Loslassen von Frömmelei (Karma) und negativer Energie (Vikarma) bringt die Auflösung von
-- Krampfhaftigkeit
-- Bedrohlichkeit
-- Zufälligkeit (Bd.1, S.320).

Dann folgt ein grosser Lernprozess, um aus dem Schicksal produktiv herauszutreten, "und die wichtigste Prüfung, das Abschlussexamen, ist der Tod." (Bd.1, S.320)

"Mit Liebe und Hingabe (bhakti) mit Gott" verbunden sein heisst:

In der göttlichen Sphäre werden alle Handlungen zur Meditation mit Gott wie "Kochen, Essen, Musik und Arbeit". Dadurch "wird alles Relative in Gottes Dienst gestellt und dadurch spiritualisiert", und so "wird man durch Akarma-Tätigkeiten auch von früher verursachten Reaktionen befreit." (Bd.1, S.310)

[und die dauernde Hinterfragung des Lebens schützt vor Missbrauch der Energie an anderen Menschen. Wer sich euphorisieren lässt und ohne Hinterfragung zu leben beginnt, wird in neue Karma-Ketten verwickelt].

Die Schwingung steigt bei Einhaltung der Schöpfungsgesetze (Bd.1, S.311).

Es reicht nicht, einfach die Seite zu wechseln oder sich einer Gruppe anzuschliessen. Jeder selbst muss sich über seine Handlungen bewusst werden und selbst nach göttlichem Sinn handeln lernen [und das neue Gleichgewicht im Leben finden] (Bd.1, S.314).

Risi:
"Die Lösung der materiellen Verstrickung besteht nicht darin, sich einfach auf die Seite des "Guten" zu schlagen. Man muss über das "Gute" und erst recht über das "Böse" hinausgehen und wahrhaft gut - göttlich - werden." (Bd.1, S.314)

[Die Konsequenzen, die das für die Menschen bedeuten kann, bleiben bei Risi unerwähnt: Bruch mit Freundeskreisen, Umorientierung im Beruf etc., aber auf die Dauer lohnt sich meist die Lebensumstellung für ein ausgeglicheneres Leben].


Kein Fleischkonsum, sondern gewaltfreie Kost in Verbindung mit Gott bringt Befreiung

Der Mensch soll sein Leben Gott weihen durch Bewusstsein und Tat, Krishna will, dass ihm z.B. nur blutfreie und gewaltfreie Speisen geopfert werden (Bd.1, S.309).

Nahrung, die zuerst Krishna geweiht ist, wird zur göttlichen Nahrung, zur Akarma-Nahrung, sanskrit: Prasadam. Die Nahrung wird nicht nur materiell, sondern auch spirituell ansprechend und somit "die beste Art der Ernährung" (Bd.1, S.309):

"Akarma-Speisen sind nicht nur gesund und vollwertig, sondern wirken auch spirituell reinigend." (Bd.1, S.309-310)

Die Menschen, die Gott geweihte Speise essen, werden von Sünden befreit.

Risi:
"Die Gottgeweihten werden von allen Arten von Sünden befreit, da sie Nahrung essen, die zuerst Gott geweiht wurde. Andere, die Nahrung für ihren eigenen Sinnengenuss zubereiten, essen wahrlich nur Sünde."
(in: Bhagavad-gita 3.13; Risi Bd.1, S.310)

[Oft wird vegetarisches Essen abgelehnt, weil es nicht gut schmeckt. Die Menschen haben die Tradition verloren, vegetarisches Essen geschmackvoll zuzubereiten. Hier sind gewaltige Defizite aufzuholen].


Akarma: Handeln in der vollkommenen Harmonie - die Gefahr der Selbstgerechtigkeit

Erfolg durch Handlungen in göttlicher Harmonie bringen Belohnung als Ermutigung. Dabei soll man aber keine Selbstzufriedenheit und keine selbstzufriedene Haltung entwickeln (Bd.1, S.304).

Die vom Materialismus losgelöste Existenz geht ohne Belohnung und Bestrafung einher.

Risi:
"Wahre Erkenntnis führt zur Loslösung vom kleinlichen Bestreben, gutes Karma zu geniessen und schlechtes Karma zu vermeiden." (Bd.1, S.304)

Die Gefahr:
"Selbstgerechtigkeit und eine Philosophie der Selbstherrlichkeit wird Erschütterungen durch das Karma-Gesetz provozieren." (Bd.1, S.305)


[Wenn sich jemand zu "göttlich" fühlt - der Missbrauch an den Menschen
Es ist möglich, dass sich Menschen durch eine Erkenntnis dermassen "göttlich" fühlen, dass sie ihre Macht aufgrund dieser Erkenntnisse missbrauchen und es selbst nicht merken und diktatorisch werden. Das Karma straft sie dann jeweils ab].



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9.
Tod und Reinkarnation mit Berücksichtigung des Karma

Prinzipien der Reinkarnation [Wiedergeburt, wörtlich: Wieder-Fleischwerdung]

Tod und Geburt folgen einander wie Geburt und Tod (Bhagavad-gita 2.27; Risi Bd.1, S.297).

Der Tod wird der unbeseelte Körper genannt. Wenn die Seele den Körper verlässt, so ist der "Tod" vollzogen. Die Seele ist aber nicht tot, sondern lebt weiter (Bd.1, S.311).

Risi:
"Wir alle sind zum Tod Verurteilte, nur dass wir [die nicht zum Tode Verurteilten] weder den Tag noch die Stunde kennen." (Bd.1, S.317)


Jedes körperliche Leben ist nur eine Phase im gesamten seelischen Leben

Die Seelen sind ewig, die Körper vergänglich (Bd.1, S.300).

Risi:
"Ein Leben ist ein höchst unvollständiger Auszug aus dem Buch des Lebens." (Bd.1, S.300-301)

Risi:
"Es ist die erste und grundlegende Einsicht jeglicher Veda-Erkenntnis, dass alle Lebewesen ewig sind: ewige Seelen, die in der materiellen Welt vergängliche Körper annehmen und wieder ablegen. Dies ist keine dogmatische Behauptung, sondern eine erfahrbare Realität." (Bd.1, S.300)

[Die Frage, wie immer mehr Seelen für immer mehr Menschen entstehen, wird von Risi nicht gelöst].

Die unsterblichen Seelen wandern jeweils durch verschiedene, vergängliche Körper (Bd.1, S.311).

Ein Leben ist nur wie eine "Buchseite" aus dem Leben und Zusammenhang von Ursache und Wirkung auf der Erde (Bd.1, S.301).

Jeder Körper ist wie eine vorübergehende "Kutsche", in der die Seele steckt, und diese Kutsche kann man steuern. Das ist die "Reise des Lebens".
(in: Shrimad-Bhagavatam 7.15.42a; Risi Bd.1, S.301)


Das Karma geht mit der Seele von Körper zu Körper

Die Lebensauffassungen werden durch die Seele von Körper zu Körper weitergetragen (Bd.1, S.297). Beim Tode wird die Karma-Reaktion mitgenommen (Bd.1, S.298).

Risi:
"Des öfteren wird gesagt, wenn man sterbe, könne man nichts mitnehmen. Das stimmt - bis auf eine Ausnahme: die Karma-Reaktionen. Diese begleiten oder verfolgen einen unweigerlich, und so erfährt man gut und bös im Kreislauf der verschiedenen Leben." (Bd.1, S.298)

"Unsere früheren Handlungen haben für uns eine prädestinierte Situation geschaffen; wir sind selbst die Ursache, dass wir gerade in eine "bestimmte", eben voraus-bestimmte Situation (Bd.1, S.298) geraten." (Bd.1, S.299)

Risi;
"Geburt ist ein Neuanfang, aber kein Nullanfang." (Bd.1, S.297)


Karma-Verstrickung oder göttliches Leben

Für jeden Menschen besteht die Freiheit, mit der Karmareaktion zu leiden, oder sich aus der Karmareaktion in ein göttliches Wesen auszuklinken (Bd.2, S.99). Die Erde ist der Planet mit der Entscheidungsfreiheit für göttliche Welten oder für die Unterwelten (Bd.2, S.248).

Die Menschen auf der Erde haben die freie Entscheidungsfreiheit und sind hin- und hergerissen. Deswegen sind die nichtirdischen Wesen mit unterschiedlichsten Motivationen an der Erde interessiert (Bd.2, S.248).

[Wenn Menschen von diesen Vorgängen keine Ahnung haben, ist eine Hoffnungslosigkeit und eventuell sogar eine Schizophrenie vorprogrammiert, mit Selbstmord als einzigen Ausweg].

Die maschinell anmutenden körperlichen Vorgänge heissen in der Bhagavad-gita "yantra" (= Maschine, Konstruktion), und die universelle Seele / das Wesen der kosmischen Intelligenz kommt hinzu. Die universelle Seele (Paramatma) leitet das Universum mit den Sternen und Planeten (Bd.2, S.102).


Die Fortsetzung von Konflikten von Leben zu Leben - der Stop der Konflikte

Die Karmagesetze stellen den Zusammenhang auf, dass ein Konflikt im nächsten Leben mit vertauschten Rollen weitergeht. Die Entscheidung zur Tat liegt jeweils beim Einzelnen. Erfolgt keine Tat mehr, ist der Karma-Zusammenhang aufgebrochen. Ansonsten läuft der "sinnlose Karma-Strudel von Schlagen und Zurückschlagen" weiter (Bd.1, S.331).

Insofern ist es auch ein Zeichen, wenn man "ungestraft davonkommt": Jemand will den Karma-Kreislauf unterbrechen (Bd.1, S.332).

[Oder: Die Rache kommt dann oft indirekt und anonym].

Ist es aber echte Vergebung bei gleichzeitiger Übernahme der eigenen Verantwortung, dann hat jener / jene die Dualität transzendiert und empfängt die Gnade Gottes (Bd.1, S.332).

[Dies sollte dann der Gegenpartei auch mitgeteilt werden, damit auch dort Karma aufgelöst werden kann].


Das Hängenbleiben in Fragen zum Lebenssinn ist noch keine Lösung

Viele Menschen sind gefangen in der Sinnlosigkeit und Gleichgültigkeit der materiellen Welt mit Fragen wie
-- warum bin ich auf dieser Welt?
-- was soll dieses Schicksal?

Diese Lebenseinstellung
-- produziert Krankheiten und mehr Leid als zuvor
-- produziert Unfälle und mehr Leid als zuvor, eventuell mit Todesfolge
-- produziert Selbstmorde (Bd.1, S.332).

Vor allem aber wird der Karma-Kreislauf nicht unterbrochen. Die Leute sterben und die Seelen werden mit dem gleichen Karma wiedergeboren. Das Karma erneuert den Kreislauf, und die Aufgaben in der folgenden Existenz bleiben dieselben (Bd.1, S.332).

[Die Fragen über das Leben müssen also tiefer gehen, dürfen nicht an der Oberfläche stehen bleiben. Eventuell kann erst ein Studium der Soziologie oder Geschichte Auskunft über gewisse Fragen geben, die in der Familie existieren. Auf keinen Fall sollten die Fragen mit anderen Tätigkeiten überspielt oder verdrängt werden wie Musik oder Kunst oder Beruf, denn die verdrängten Fragen kommen nach der Pensionierung wieder...].


Wer die göttliche Existenz erreicht, wird nicht mehr wiedergeboren

"Wer aber in Mein Reich gelangt, o Sohn Kuntis, wird niemals wiedergeboren."
(in: Bhagavad-gita 8.15-16; Risi Bd.1, S.317)

[Gefahr: sich zu göttlich fühlen].

Risi:
"Wahre Freiheit bedeutet Freiheit von Reinkarnation: Befreiung aus dem Kreislauf von Geburt und Tod." (Bd.1, S.320)

Der freie Wille unter Gottes Liebe (Akarma) ist dann unantastbar. Die Seele wird unerschütterlich (Bd.1, S.328).


Die Demut als Voraussetzung: Sich helfen lassen, um mit Gott zu leben [aber nicht vom falschen Gott!]

Voraussetzung für die göttliche Existenz ist das Eingeständnis, dass man Hilfe von Gott braucht, (Bd.1, S.320),

[denn die betroffene Person weiss in der Umbruchsituation von der materiellen zur spirituellen Welt nicht, was gut und schlecht für sie ist, und auch nachher ist immer die Reflexion mit Gott notwendig].

Ohne Demut geht es nicht (Bd.1, S.324).

Der Prozess des Gescheiterwerdens ist mit hohem Leiden, mit Einsamkeit und mit Aussenseitertum verbunden. Gleichzeitig wird eine höhere Erkenntnis gewonnen (Bd.1, S.333).

Dabei wird spirituelle Tätigkeit auch dem kollektiven Karma nützen. Materialisten aber sehen in spiritueller Arbeit keinen Sinn... (Bd.1, S.339)

Die "Vollkommenheit des Absoluten" wird dann erst dadurch erreicht, "sich bewusst mit dem Absoluten zu verbinden." (Bd.1, S.321)

[In diese Verbindung kann sich dann auch niemand mehr negativ einmischen. Die Person lernt, sich abzugrenzen bzw. gezielt Kontakt zuzulassen oder von Kontakten abzulassen].

Risi:
"Unabhängigkeit bedeutet also Abhängigkeit vom Unabhängigen [...] vom Höchsten Freien (Gott). Die Diener Gottes sind die freisten Menschen." (Bd.1, S.321)

In diesem Sinn, sich auf die Verbindung mit der Ausgeglichenheit Gottes einzulassen, ist auch gemeint: "Fürchte dich nicht!"
(in: Bhagavad-gita 18.66; Risi Bd.1, S.321)

Es ist klar, dass diese Elemente der Befreiung von den Religionen und Ideologien für ihre Zwecke missbraucht wurden und immer noch werden (Bd.1, S.322).


Frieden ist erst bei kollektiv höherem Karma möglich

Für erfolgreiche Friedensverhandlungen ist höheres Karma verantwortlich, denn viele Auseinandersetzungen sind schon bei weniger schlimmen Auseinandersetzungen ausgebrochen (Bd.1, S.339).

[Friede kann also keinesfalls durch den Willen allein erreicht werden, sondern beide Parteien müssen eine gewisse Menge an Karma überwunden haben, um für Frieden "reif" zu sein].


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10.
Schlussfolgerungen und das Warten auf den Umbruch im Jahr 2012: Prophezeitungen der Maya und der Azteken

Das Ziel des Lebens ist das Verlassen der materiellen Dualität, nicht ein bequemes Leben in der Dualität

Risi:
"Ein angenehmes, 'harmonisches' Leben innerhalb der materiellen Dualität ist also nicht das Ziel des Lebens."

Die materielle Bewertung "gut" ist also noch nicht gut genug.

"Der Kreislauf der Reinkarnation ist keine moralische Bestrafung, sondern eine klare Aufforderung an jeden, sich aus der Ver-wicklung [...] zu ent-wickeln." (Bd.1, S.326)

[Ergänzung:
Wenn keine Hindernisse existieren und entsprechende Anregungen existieren, kann dieser Vorgang schon zwischen 12 und 15 Jahren in der Zeit der Jugend stattfinden].

[Ergänzung:
Risi erwähnt nie, dass das Vikarma und die Täuschung Maya unzählige Menschenleben kostet. Wenn aber alle Menschen den Lernprozess machen würden und nicht irregeleitet würden von falschen Religionen, Ideologien und Vertuschungsmanövern etc., dann käme es gar nicht zu schlimmen Auswirkungen des Maya-Aspekts im Vikarma. Dann gäbe es keine Vertuschung von Betrug und keine doppelte Kriminalität, keine kriminelle Manipulation, keine kriminelle Rüstung, keine kriminellen Kriege etc.].


Urteile vermeiden - sich aus der Karma-Kette ausklinken

Risi:
"Ein Mensch mit vollkommenem Wissen (ver)urteilt nicht." (Bd.1, S.328)

[Gefahr:
Wenn niemand urteilt, dann laufen viele negative Prozesse in die Katastrophe. Dies ist unterlassene Hilfeleistung und falsch verstandenes Karma. Man soll vorher urteilen und korrigieren, bevor es zur Katastrophe kommt, damit die Betroffenen lernen, beim nächsten Mal selbst den Gang der Dinge zu korrigieren. Das klassische Beispiel hierfür sind Autoraser, die erst dann merken, dass sie zu schnell fahren, wenn sie am Baum sterben. Die unterlassene Mahnung und die unterlassene soziologische Schulung ist im Grunde unterlassene Hilfeleistung bzw. unterlassene Prävention].

Man soll nicht mit dem Massstab der Dualität urteilen. Sonst löst jede Aktion eine Karma-Kettenreaktion aus (Bd.1, S.329).

Das Leid, das einem zugefügt wird, soll man positiv werten und sich aus der Kettenreaktion ausklinken:
"Was immer sie [die Ego-Menschen] uns antun, hat auch etwas Gutes. Sie sind gesandt, uns das Leidvolle zu verleiden." (Bd.1, S.329)


Die Zeit der 1990-er Jahre

Die Zeit der 1990-er Jahre ist die Vorahnung vor der grossen Korrektur (Bd.1, S.343).

Das kollektive Karma auf der Erde wird immer mehr belastet. Sture Arroganz und Ignoranz dominieren, und "Mutter Erde" wird eine solche Menschheit nicht mehr ertragen wollen (Bd.1, S.344).

Es hat sich ein ganzes Netz von Politik, Pseudoreligionen und kriminell-wirtschaftlichen Imperien aufgebaut, die einzig auf Lügen aufgebaut sind (Bd.1, S.344).

Eine Grosskorrektur ist im Anmarsch, die nur noch das kollektive Karma bewertet (Bd.1, S.344).

[Für den einzelnen Menschen heisst das vielleicht: Rette sich wer kann: in ein Land, das nicht zu reich ist...]


Die Faktoren der Ausserirdischen und die Erde

Risi:
"Viele Menschen denken, sie seien allein im Kosmos und niemand beobachte sie bei ihrem Treiben." (Bd.1, S.345)

Ausserirdische schauen zu, und medial begabte Menschen vernehmen Botschaften von Ausserirdischen, dass die Erde auf die Ansammlung negativer Taten jeweils reagieren werde (Bd.1, S.345).

Der mediale Mensch Tom Smith gab z.B. eine Botschaft von Ausserirdischen weiter mit einer Warnung, wie die Erde sich verändern wird:

"Die Erde ist ein lebendes, atmendes Wesen wie ihr. Mutter Erde reagiert auf Liebe und das Gegenteil von Liebe genau so wie ihr. Die Erde, die ihr Heimat nennt, ist sehr mächtig und liebt euch ohne Bedingungen.

Aber ihre Fähigkeit, Schaden zu ertragen, ist begrenzt. Sie dient in Liebe den Bedürfnissen aller, aber sie muss auch an ihre eigenen Bedürfnisse denken, denn sie hat die Fähigkeit, sich spirituell zu entwickeln, genau so wie ihr. Ihr [Kapitalisten-]Menschen aber habt gewählt, dies zu verkennen und zu denken, die Erde und alles Leben auf ihr sei zu euren Diensten bestimmt." (Bd.1, S.346)

Das Lebewesen Erde hat auch einen freien Willen und reagiert mit einem Quantensprung der Schwingung für ein höheres Bewusstsein:

"Alle Lebewesen haben einen freien Willen, nicht nur ihr, auch Mutter Erde. Vergesst das nicht, und ihr werdet vieles, was in Zukunft geschehen wird, besser verstehen. Mutter Erde hat darum gebeten, in eine höhere Schwingung von Bewusstsein erhoben zu werden.

Das ist ihr freier Wille und auch eine Notwendigkeit des Ausgleichs, denn lange hat Mutter Erde den freien Willen der Menschen geduldet. Nun zählt der freie Wille der Erde ...

Mutter Erde entspricht mit ihrem Willen nur dem höchsten Willen. Auch sie bekommt, was sie verdient, und sie verdient die Gemeinschaft von Menschen mit höherer Schwingung. Aber dies bedingt, dass sie sich befreit von den unnötigen Lasten, die den niederen Schwingungen entsprechen.

Die Erde hat die Erlaubnis bekommen, sich vorzubereiten und sich zu reinigen. Das bedeutet grosse Veränderungen und wahrscheinliche Veränderungen. Was die Erde tut, ist nicht 'schlecht', sondern eine Befreiung, die ihr und allen Wesen, die auf ihr leben, dient.

Das mag als Weltuntergang oder Bestrafung aufgefasst werden, aber das ist es nicht. Wer das denkt, versteht nicht die Gesetze des Kosmos und versteht nicht die Liebe Gottes, des höchsten Schöpfers, dessen Energie allein es ist, die es der Erde und der Menschheit ermöglicht, ein höheres Bewusstsein zu erleben ..." (Bd.1, S.346)

Die Handlungen, die Unwissenheit fördern, müssen von der Erde eingedämmt werden (Bd.1, S.347).

Die Politik und die Lügenreligionen haben so gewirkt, dass jegliches Wissen über die Zusammenhänge der Götter und Naturgesetze in Bevölkerungen meist unbekannt geworden ist (Bd.1, S.347).

Diese Korrektur folgt bald:

Der Maya-Kalender beschreibt einen "grossen Zyklus" von umgerechnet 3113 vor bis 2012 n.Chr. (Bd.1, S.280).

Gemäss dem Azteken-Kalender findet Ende umgerechnet im Jahr 2011 der Übergang ins "Zeitalter der 6. Sonne" statt: Die Zeit kurz davor beginnt mit einer grossen Sonnenfinsternis am 11.7.1991, und dann sollen gemäss den Aztekenschriften die "Götter" zurückkehren (Bd.1, S.281).

Oder die Korrektur erfolgt erst später, gemäss Nostradamus vielleicht im Jahr 3797 n.Chr. am Ende seiner Zeitrechnung (Bd.1, S.253).


[Möglichkeit: Der drohende Vulkanausbruch unter dem Yellowstone-Nationalpark

Dann werden die Letzten die Ersten, und die Ersten werden die Letzten sein.

Global gesehen ist z.B. ein grosser Vulkanausbruch in den "USA" unter dem Yellowstone Nationalpark absehbar. Die Erde beim See ist bereits angehoben und bestimmte Uferbereiche stehen bereits im Wasser. Fernsehberichte mit Wissenschaftlern prophezeien für den Fall dieses Vulkanausbruchs den Ausbruch einer Caldera von 30 km Durchmesser, einen jahrelang verdunkelten Himmel und eine neue Eiszeit, so dass alle Länder am Äquator begünstigt würden.

Ein anderes Szenario wäre die Unterbrechung des Golfstroms durch zu viel Schmelzeis am Nordpol. Auch in diesem Fall käme eine neue Eiszeit und die Länder am Äquator würden begünstigt werden.

Es kann sich auch nur um den Niedergang der "US"-Wirtschaft durch einen hohen Ölpreis handeln und die Ablösung des $ als weltweite Leitwährung durch den €.

Das Klima in Marokko entspräche in den beiden ersten Fällen dem Klima des heutigen Skandinavien. Dann würden tatsächlich die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten sein.

Im dritten Fall würde das wirtschaftliche Klima ebenfalls zugunsten aller "Entwicklungsländer" verschoben, weil die "USA" die letzten sind, die Entwicklungshilfe leisten: Die "USA" haben der ganzen Welt seit ihrem Bestehen nur Krieg und Zerstörung gebracht. Irgendwann ist auch damit Schluss...]

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