Kontakt / contact     v     zurück / retour / indietro / atrás /
                              back
<<        >>

Saudi-Arabien 02 - ab 7.10.2018

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

Teilen:

Facebook







RT deutsch online,
                Logo

7.10.2018: <Trump droht Saudis: Ohne unsere Unterstützung hätte das Königshaus maximal zwei Wochen>
https://deutsch.rt.com/international/77173-trump-droht-saudis-ohne-unsere-unterstuetzung-maximal-zwei-wochen/

Die saudische Monarchie würde "innerhalb von zwei Wochen" fallen, wenn die USA dem Golfstaat die militärische Unterstützung entzögen, die sie dem Königreich über die Jahrzehnte hinweg gewährt hätten, bemerkte Donald Trump in dieser Woche.


========

20 minuten online, Logo

Arabische Botschaft in Ankara 12.10.2018: Angeblich existiert ein Video mit den Schreien des Opfers
Verschwundener Journalist: «Man hört, wie er verhört, gefoltert, getötet wurde»
https://www.20min.ch/ausland/news/story/Tuerkei-soll-Aufnahmen-von-Ermordung-Khashoggis-haben-11842950

<Tonaufnahmen sollen belegen, was mit dem Journalisten Jamal Khashoggi passierte, nachdem er das saudiarabische Konsulat in Istanbul betreten hatte. Das könnte auch Ankara in Erklärungsnot bringen.

Laut der «Washington Post» verfügt die türkische Regierung über Ton- und Videoaufnahmen von der Ermordung Jamal Khashoggis im saudiarabischen Konsulat in Istanbul.

Die Zeitung, für die der saudiarabische Journalist selbst schrieb, beruft sich dabei auf Informationen türkischer und amerikanischer Offizieller.

Die «Washington Post» zitiert eine anonyme Quelle, die Kenntnis von den Aufnahmen hat. «Audioaufnahmen zeigen, was mit Jamal passiert ist, nachdem er das Konsulat betreten hatte», zitiert die «Washington Post» die Quelle. «Man hört, wie Khashoggi erst verhört, dann gefoltert und schliesslich getötet wurde.» Ankara zufolge wurde die Leiche des Journalisten anschliessend zerstückelt und in Koffern aus dem Konsulat geschafft.

Bericht bringt auch Ankara in Erklärungsnot

Zuvor hatte schon die «New York Times» unter Berufung auf türkische Sicherheitskreise berichtet, dass ein Team saudischer Agenten Jamal Khashoggi in dem Konsulat getötet, seinen Körper danach mit einer Knochensäge zerstückelt und die Reste mutmasslich in Koffern aus dem Konsulat geschafft habe.

Nach Informationen der Zeitung scheut die türkische Seite eine Veröffentlichung der Aufnahmen, um nicht zu offenbaren, wie Einrichtungen ausländischer Staaten in der Türkei ausspioniert werden.

Unklar sei deswegen auch, inwiefern amerikanische Stellen das angebliche Beweismaterial bereits einsehen durften. Die türkische Regierung habe US-Regierungsvertretern aber versichert, im Besitz kompromittierender Aufnahmen zu sein, die keinen Zweifel an Khashoggis Schicksal lassen.

Neue Dimension

Sollte sich die Türkei tatsächlich Aufnahmen aus dem Innern der Landesvertretung der Regionalmacht Saudiarabien verschafft oder diese heimlich angefertigt haben, würde der ohnehin bereits zur Staatsaffäre ausgewachsene Fall Khashoggi nochmals neue Dimensionen bekommen.

Khashoggi (59) hatte am 2. Oktober das saudische Konsulat in Istanbul betreten, um Papiere für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten abzuholen. Seitdem wird er vermisst. Den schon nach kurzer Zeit von türkischer Seite erhobenen Vorwurf, der Regimekritiker sei im Konsulat ermordet worden, weist Saudiarabien zurück. Zudem hat die Führung in Riad eine Aufklärung des Falls versprochen.

Im Exil in den USA

Zwar kündigte das türkische Präsidialamt am Donnerstag die Einrichtung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit Saudiarabien an, um den Fall «in all seinen Facetten» zu beleuchten und aufzuklären. Skeptiker, die an der Ernsthaftigkeit dieser Absichten zweifeln, dürften sich durch die jüngsten Medienberichte aber bestätigt sehen.

Khashoggi war vor mehr als einem Jahr aus Angst vor politischer Verfolgung ins US-Exil gegangen. Dort schrieb er unter anderem Artikel für die «Washington Post», die er mit Jamal Kashoggi zeichnete. Der Journalist begrüsste zwar grundsätzlich die Reformen des saudischen Kronprinzen Muhammad bin Salman, kritisierte aber dessen zunehmend autoritäre Herrschaft.

USA erhöhen Druck

Die US-Regierung erhöhte am Donnerstag (Ortszeit) den Druck auf ihren engen Verbündeten Saudiarabien. Zwar weile der saudische Botschafter in den USA derzeit in Riad, sagte Aussenministeriumssprecherin Heather Nauert. Allerdings fügte sie hinzu: «Wir haben ihm gesagt, dass wir bei seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten Informationen erwarten.»

Nauert betonte, sie wolle vor dem Abschluss einer Untersuchung keine Schuldzuweisungen treffen. «Wir wissen nicht, was passiert ist», sagte sie. Die US-Regierung sei jedoch «extrem besorgt über die Situation», die grösste Aufmerksamkeit auf der höchsten Ebene geniesse.

Trump spricht von «furchtbarem Präzedenzfall»

Mehrere republikanische und demokratische US-Senatoren forderten US-Präsident Donald Trump auf zu prüfen, ob in dem Fall eine schwere Menschenrechtsverletzung vorliege und Sanktionen verhängt werden sollten. Hintergrund ist das Magnitski-Gesetz, das die US-Regierung in solchen Fällen zu Strafmassnahmen wie Einreisesperren und dem Einfrieren von Vermögen ermächtigt. Die Senatoren forderten Trump auf, dem Auswärtigen Ausschuss in 120 Tagen zu berichten.

US-Präsident Donald Trump sagte dem Sender Fox News am Donnerstag: «Wir wollen herausfinden, was passiert ist.» Er nannte das Verschwinden Jamal Khashoggis «einen furchtbaren, furchtbaren Präzedenzfall». Khashoggi sei zwar kein amerikanischer Staatsbürger, «aber in diesem Fall spielt das keine Rolle».

(sda)>

========

Sputnik online, Logo

Arabische Botschaft in Ankara 13.10.2018: Tonaufnahme der Vernehmung und des Mordes wurde "per Zufall" durch die Armbanduhr von Apple aufgenommen:
Schwerwiegendes Zeugnis: Saudischer Journalist wurde ermordet
https://de.sputniknews.com/panorama/20181013322620810-journaoist-aufnamen-aufzeichnungen-vernehmung-apple-watch-uhr-mord/

<Die Aufnahmen der Vernehmung des zuvor als vermisst geltenden saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi und seiner Ermordung sind durch Zufall in seiner Apple Watch gelandet. Darüber schreibt die türkische Regierungszeitung „Sabah“ unter Berufung auf Quellen in den Rechtschutzorganen.

Nach Angaben der Zeitung soll Chaschukdschi vor dem Betreten des Konsulats von Saudi-Arabien in Istanbul seiner Braut das iPhone übergeben und seine Apple Watch auf den Aufzeichnungsbetrieb umgestellt haben. Das iPhone habe sich mit der Apple Watch an seiner Hand synchronisiert.

„Dadurch wurde die Audioaufzeichnung der Vernehmung, der Folter und der Ermordung des Journalisten auf das iPhone übertragen und automatisch in die App Apple iCoud geladen. Es wird berichtet, dass saudische Geheimdienstler die Uhr an der Hand des Journalisten gesehen und versucht hätten, die darauf befindlichen Daten zu löschen. Einige Aufzeichnungen blieben jedoch erhalten. Anhand ihrer Auswertung wurde festgestellt, dass ein Mord begangen wurde“, berichtet das Blatt.

„The Washington Post“ schrieb am Donnerstag, dass die Türkei die USA über das Vorhandensein der Audio- und Videoaufzeichnungen in Kenntnis gesetzt hatte, die von der Folter und dem Tod des Journalisten zeugen. Laut einer Quelle der US-Zeitung liefern die Aufzeichnungen Beweise dafür, dass Chaschukdschi getötet und zerstückelt wurde, nachdem er am 2. Oktober das Konsulatsgebäude betreten hatte.

Chaschukdschi, der als Kommentator der US-Zeitung „The Washington Post“ tätig war und seit 2017 in den USA gelebt hatte, verschwand am 2. Oktober in der Türkei. Seiner Braut zufolge war der Journalist zur Ausstellung von Papieren in das saudische Konsulat geladen worden. Nach fünf Stunden ergebnislosen Wartens wurde der Frau mitgeteilt, dass Chaschukdschi bereits gegangen sei.

Die Behörden von Saudi-Arabien behaupten, Chaschukdschi sei verschwunden, nachdem er das Konsulatsgebäude verlassen habe. Die diplomatische Mission arbeite mit den türkischen Behörden zusammen, um die Umstände des Verschwindens des Journalisten zu klären, hieß es.

Nach Angaben des Sprechers des türkischen Außenministeriums, Hami Aksoy, hat die Türkei von Saudi-Arabien eine Erlaubnis für die Besichtigung des Konsulatsgebäudes in Istanbul erhalten.>

========

20 minuten online, Logo

Saudische Botschaft in Ankara 13.10.2018: Die Apple-Uhr von Journalist Khashoggi hat seine eigene Ermordung aufgezeichnet:
Mysteriöses Verschwinden: Apple-Uhr zeichnet Khashoggis Ermordung auf
https://www.20min.ch/ausland/news/story/Apple-Uhr-zeichnet-Khashoggis-Ermordung-auf-29970564


Videotext: Überwachungsbilder zeigen Khashoggi vor dem saudiarabischen Konsulat:

Der Artikel:

<Seit seinem Besuch auf der saudischen Botschaft in der Türkei ist der Journalist und Regimekritiker Jamal Khashoggi spurlos verschwunden. Nun sollen neue Beweise für einen Mord vorliegen.

Der verschwundene saudische Regierungskritiker Jamal Khashoggi soll seine Ermordung mit einer Apple-Computer-Uhr aufgezeichnet haben. Das berichtete die grosse türkische Zeitung «Sabah» am Samstag.

Demnach hatte der Journalist noch vor Betreten des saudi-arabischen Konsulats eine Aufnahmefunktion an seiner Apple Watch eingeschaltet. Sein Handy, das er seiner vor dem Konsulat wartenden Verlobten gegeben habe, sei mit der Uhr an seinem Handgelenk synchronisiert gewesen. So seien die Geräusche während seiner Exekution gespeichert worden.

Daten im iCloud-Speicher

Der türkische Geheimdienst MIT und die Polizei hätten die Daten, die in den iCloud-Speicher übertragen wurden, dann ausgewertet, berichtete «Sabah» weiter. iCloud ist ein Dienst von Apple, mit dem Daten gespeichert und mehreren Geräten synchronisiert werden können.

«Die Momente, in denen sich das Attentäter-Team ... mit Khashoggi beschäftigt hat, wurden Minute für Minute aufgezeichnet», schreiben die Autoren. Die Täter hätten aber versucht, einige Daten zu löschen. «Sabah» beruft sich auf «vertrauenswürdige Quellen».

Saudi-Arabien weist Mordvorwürfe zurück

Saudi-Arabien hatte vor Erscheinen des Berichts jegliche Mitschuld am Verschwinden des Regimekritikers bestritten. Das Königreich sieht sich nach Angaben des Innenministeriums durch falsche Anschuldigungen in ein schlechtes Licht gerückt.

Khashoggi hatte am 2. Oktober das saudiarabische Konsulat in Istanbul betreten, um Papiere für seine Hochzeit mit einer Türkin abzuholen. Seither wird er vermisst.

Diplomatische Vertretung ausspioniert?

Türkische Regierungskreise streuen seit Tagen über Medien die These, dass Khashoggi im Konsulat ermordet worden sei. Sie geben zunehmend grausige Details preis. Als Folge tauchte immer öfter die Frage auf, wie die Ermittler zu ihren Erkenntnissen kamen und ob sie die diplomatische Vertretung womöglich mit Abhörgeräten ausspioniert hatten.

In einem Bericht der «Washington Post» hatte es unter Berufung auf die türkische Regierung in der Nacht auf Freitag noch geheissen, es gebe nicht nur Audio-, sondern auch Videoaufnahmen. Diese bewiesen, dass Khashoggi im Konsulat ermordet worden sei.

(bee/sda)>

========

Sputnik-Ticker online, Logo

14.10.2018: Nun werden Sanktionen gegen Saudi-Arabien diskutiert - und Saudi-Arabien droht
Fall Chaschukdschi: Riad droht Washington und London mit „ernsthafteren Maßnahmen“
https://de.sputniknews.com/politik/20181014322627689-saudi-arabien-journalist-usa-massnahmen/

<Saudi-Arabien hat den USA und Großbritannien mit „ernsthafteren Maßnahmen“ gedroht, sollten sich diese Länder für Sanktionen gegen Riad nach dem Verwinden des oppositionellen Journalisten Dschamal Chaschukdschi entscheiden. Das geht aus einer Erklärung eines ranghohen Vertreters des Königreichs hervor.

„Das Königreich weist voll und ganz jene Drohungen oder Versuche zurück, es mit Erklärungen über die Verhängung von Wirtschaftssanktionen zu treffen, ebenso die Anwendung von politischem Druck oder falsche Vorwürfe, die das Königreich, seine führende Rolle und Bedeutung in der arabischen und der islamischen Welt nicht ins Schwanken bringen werden. Das Königreich bestätigt, dass es mit ernsthafteren Maßnahmen antworten wird, sollten irgendwelche Schritte gegen das Land unternommen werden“, so der Vertreter.

Wie er weiter betonte, spiele die saudische Wirtschaft eine gewichtige Rolle in der internationalen Arena. Sollte sie beeinträchtigt werden, werde dies einen globalen Einfluss ausüben.  

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass Washington bereit sei, sich für eine „schwere Strafe“ zu entscheiden, sollte bewiesen werden, dass die saudischen Behörden in das Verschwinden des Journalisten Dschamal Chaschukdschi verwickelt seien.

Früher hatten die Medien berichtet, dass Großbritannien eine Liste von saudischen Beamten und Vertretern von Sicherheitsdiensten vorbereite, gegen die das offizielle London potenziell Sanktionen im Zusammenhang mit dem vermissten Chaschukdschi verhängen könnte.

Chaschukdschi soll das saudische Konsulat in Istanbul am 2. Oktober betreten haben, um Papiere für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten abzuholen. Er wird seitdem vermisst. Die türkische Seite hatte schon nach kurzer Zeit behauptet, der Regimekritiker sei im Konsulat ermordet worden. Saudi-Arabien bestritt das, lieferte jedoch bisher nicht den Beweis, dass der Journalist das Konsulat wieder lebendig verlassen hat. Riad hat Aufklärung versprochen.>

Links:
Riad an Journalisten-Schwund beteiligt? Trump verspricht „schwere Strafe“
Leiche zerstückelt? – Türkei hat angeblich Beweise für Chaschukdschis Tod

========

Sputnik-Ticker online, Logo

14.10.2018: Sanktionen der "USA" gegen Saudi-Arabien im Gespräch, damit der Ölpreis auf über 100 Dollar steigt - und Russland wird die Saudis hofieren...
USA wollen das „Öl-Königreich“ Putin überlassen
https://de.sputniknews.com/kommentare/20181014322629072-usa-schenken-putin-saudi-arabien/

Vorher war das:
Schwerwiegendes Zeugnis: Saudischer Journalist wurde ermordet
Fall Chaschukdschi: US-Senator droht Saudi-Arabien mit Sanktionen

Und nun das:

<Iwan Danilow

Amerikanische Senatoren und Kongressmitglieder wollen den Ölpreis weit über 100 Dollar je Barrel hochtreiben. Die Verhängung amerikanischer Sanktionen gegen Saudi-Arabien entsprechend dem so genannten Magnitsky Act wird solche Folgen am Ölmarkt haben, dass der gegenwärtige Preisanstieg dagegen gering und unwesentlich erscheinen wird.

Amerikanische Senatoren und Kongressmitglieder wollen den Ölpreis weit über 100 Dollar je Barrel hochtreiben. Die Verhängung amerikanischer Sanktionen gegen Saudi-Arabien entsprechend dem so genannten Magnitsky Act wird solche Folgen am Ölmarkt haben, dass der gegenwärtige Preisanstieg dagegen gering und unwesentlich erscheinen wird.

Sollten aber die Sanktionen echt stark ausfallen, dann sind selbst 100 Dollar nicht die Grenze. Für die US-Wirtschaft wird  das nicht gerade vorteilhaft sein, doch wenn es darum geht, Verbündeten des Präsidenten Trump eins auszuwischen, versagen bei vielen amerikanischen Politikern und Beamten einfach die Bremsen, der gesunde Menschenverstand und auch der Selbsterhaltungstrieb.

Präsident Trump wird gegen ein solches Szenarium sein, doch unter den gegenwärtigen politischen Bedingungen sind ihm oft die Hände gebunden. Der Skandal um die mutmaßliche Ermordung des saudischen oppositionellen Journalisten Dschamal Chaschukdschi im Konsulat Saudi-Arabiens in Istanbul kann hier den idealen Anlass für neue Sanktionen liefern, und es gibt bereits genügend Leute, die das zu tun wünschen. Gewissermaßen sieht sich Riad mit einem Problem konfrontiert, dem Moskau sich in den Beziehungen zur heutigen amerikanischen Elite gegenüber sieht, welche in den Sanktionen eine Methode zur Bewältigung innerpolitischer Konflikte sieht und beliebige außenpolitische Konsequenzen ignoriert.

Hier sei kurz auf die Fabel des Skandals eingegangen: In Istanbul ist nach dem Besuch im saudischen Konsulat der saudische Dissident und Journalist Dschamal Chaschukdschi verschwunden. Die türkischen Behörden, westliche Medien und ebenso manche westlichen Geheimdienste hegen den Verdacht (oder behaupten sogar), dass er auf dem Territorium des Konsulats ermordet worden sei. Der Vorfall hat kraft dessen eine internationale Resonanz gefunden, weil Chaschukdschi nicht einfach ein Gegner der saudischen Führung ist, sondern auch noch einer reichen Familie entstammt, in den Vereinigten Staaten lebt und ein politischer Kolumnist für die bekannte und einflussreiche „The Washington Post“ ist, die als Sprachrohr der Demokratischen Partei der USA gilt. Das Verschwinden des so tief in das amerikanische Establishment integrierten Dissidenten konnte nicht unbemerkt bleiben, doch der Skandal sprengte schnell den diplomatischen Rahmen.

Eingedenk dessen, dass für Trump die Zusammenarbeit und die Erhaltung guter Beziehungen zu Saudi-Arabien kritisch wichtig ist, haben seine Opponenten aus dem amerikanischen Establishment unverzüglich die Möglichkeit genutzt, die amerikanisch-saudischen Beziehungen ins Visier zu nehmen. Ohne die Unterstützung Saudi-Arabiens hätte Trump keine Sanktionen gegen den Iran verhängen können, ohne katastrophale Folgen für den Ölmarkt heraufzubeschwören. Riad  hatte einen Teil des aus dem Markt „herausgefallenen“ iranischen Erdöls ersetzt. Deshalb will Trump den Skandal nicht bemerken und die Beziehungen zu Riad nicht verderben, doch es wird versucht, ihn dazu zu zwingen.

[Sanktionen in 120 Tagen vorgesehen]

Die Senatoren Bob Corker, Bob Menendez (Vorsitzender des außenpolitischen Ausschusses des Senats), Lindsey Graham und Patrick Leahy (Vorsitzender des Senatsausschusses für ausländische Programme und Operationen) haben Donald Trump in einem Brief aufgefordert, eine Untersuchung zum Verschwinden des Dissidenten im Einklang mit dem „globalen Magnitsky Act“ einzuleiten, der in Obamas Amtszeit zwecks der gesetzgeberischen Sicherstellung von Versuchen, Russland für seine unabhängige Außen- und Innenpolitik „zu bestrafen“, verabschiedet worden war. Somit versucht man, dem US-Präsidenten aufzudrängen, einen Prozess zu starten, der in 120 Tagen (eben eine solche Frist sieht der «Magnitsky Act“ vor) in die Verhängung von Sanktionen gegen Riad münden kann.

Journalisten haben bereits Interesse an Trumps Reaktion gezeigt – und diese war, wie nicht anders zu erwarten, negativ. Er verwies auf mehrere wichtige Momente: der verschwundene Dissident sei kein Staatsbürger der USA, Saudi-Arabien kaufe amerikanische Waren und Dienstleistungen (hauptsächlich Waffen) für 120 Milliarden Dollar im Jahr, folglich dürfe man eine solchen Kunden nicht links liegenlassen. Ausgeklammert in der Erklärung des amerikanischen Staatschefs blieb hierbei die Schlüsselrolle Saudi-Arabiens bei der Zügelung der Ölpreise nach der Verhängung harter Sanktionen gegen den Iran. Mehr noch: Es handelt sich bei Weitem nicht um den ersten Skandal, der mit Besonderheiten der Wahrung der Menschenrechte in dieser Region verbunden ist, doch alle Vorgänger von Trump haben vor diesen Skandalen ihre Augen verschlossen. Das bedeutet, dass die jetzige Episode rein politische Beweggründe hat.

Der einflussreiche Republikaner Lindsey Graham hat dem Präsidenten bereits „geantwortet“, wobei er sich auf ein Zitat des verstorbenen republikanischen Senators John McCain berief, der sagte, in manchen Fällen müsse man sich ausschließlich an Werten und Prinzipien orientieren. Der US-Staatschef wird jetzt unter dem Vorwand, die Werte und Prinzipien zu verteidigen, aufgefordert, die Beziehungen zu Riad zu verderben. Mehr noch:

[Erste Unternehmen boykottieren Saudi-Arabien]

Die ersten realen Sanktionen sind bereits verhängt. Wegen des öffentlichen und des medialen Drucks sagen solche westlichen Unternehmen wie die Virgin Group Ltd. des Milliardärs Richard Branson und die Agentur Bloomberg von Michael Bloomberg gemeinsame Projekte mit saudischen staatlichen und privaten Strukturen ab.  Infrage gestellt ist sogar die erste Wrestling Show, an deren Organisation die saudischen Behörden mehrere Jahre gearbeitet haben.

Im Weiteren wird der Druck auf US-Unternehmen, die mit saudischen Partnern arbeiten nur zunehmen. Auch in der Europäischen Union sind bereits ähnliche Appelle zu vernehmen – umso mehr, wo sich in den Skandal der Ausschuss für Menschenrechte des Europaparlaments eingeschaltet hat.

[Russland wird in die Lücke springen]

Sieht man die Dinge pragmatisch (und gerade so sollte man alles sehen, was mit der Außenpolitik verbunden ist), so eröffnen die Isolierung Saudi-Arabiens und ebenso die möglichen amerikanischen und europäischen (formellen und informellen) Sanktionen gegen Saudi-Arabien für Russland recht breite Möglichkeiten.

Ihr konkreter Umriss wird von den konkreten Problemen abhängen, mit denen die Saudis konfrontiert sein werden. Sollte man sie vom SWIFT-System abschalten, so müsste ihnen geholfen werden, das russische Analogon zu nutzen.

Wenn ihnen der Zugang zu den Immobilienmärkten in San Francisco und London gesperrt werden sollte, so kann man ihnen das Potenzial von Sotschi und Sankt Petersburg zeigen.

Sollte man ihnen verbieten, in amerikanische und europäische Wertpapiere zu investieren, so kann und muss man ihnen die ausgezeichneten Möglichkeiten für Investitionen in russische Unternehmen und Wertpapiere, einschließlich der russischen Schuldverschreibungen, vorschlagen.

Und wenn die Amerikaner und Europäer ganz verrückt in ihrem Sanktionsrausch sein werden, so kann sogar die Chance für ein „Ölrubel-System“ auftauchen. Zuweilen schaffen Fehlentscheidungen geopolitischer Opponenten solche Bedingungen, die nicht zu nutzen eine Sünde wäre. Russland wird seine Chance nicht verpassen.>

========

Sputnik-Ticker online,
                  Logo

15.10.2018:
Leiche in Säure aufgelöst? Polizei prüft Version im Fall von saudischem Reporter
https://de.sputniknews.com/panorama/20181015322644567-saudi-arabien-journalist-verschwinden-version/

<Nach dem Verschwinden des oppositionellen saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi in Istanbul prüft die türkische Polizei nun auch die Version, dass sein Leichnam in Säure aufgelöst worden sein könnte. Das teilte die Zeitung „Haberturk“ am Montag mit.

Wie es heißt, habe die türkische Polizei diese Version zuerst als wahnsinnig bewertet. Nun nehmen Polizei und Geheimdienste sie im Verlauf der Ermittlungen in Betracht.

Chaschukdschi soll das saudische Konsulat in Istanbul am 2. Oktober betreten haben, um Papiere für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten abzuholen. Er wird seitdem vermisst. Die türkische Seite hatte schon nach kurzer Zeit behauptet, der Regimekritiker sei im Konsulat ermordet worden. Saudi-Arabien bestritt das, lieferte jedoch bisher nicht den Beweis, dass der Journalist das Konsulat wieder lebendig verlassen hat. Die diplomatische Mission arbeite mit den türkischen Behörden zusammen, um die Umstände des Verschwindens des Journalisten zu klären, hieß es. Nach Angaben des Sprechers des türkischen Außenministeriums, Hami Aksoy, hat die Türkei von Saudi-Arabien eine Erlaubnis für die Besichtigung des Konsulatsgebäudes in Istanbul erhalten.>

========

Sputnik-Ticker online,
                  Logo

16.10.2018: Über 9 Stunden Untersuchung des Saudi-Konsulats: Bodenproben, UV-Licht-Untersuchung - Beweise für Ermordung von Journalist Chaschukdschi gefunden:
Türkische Polizei entdeckt in saudischem Konsulat Beweise für Journalisten-Mord – Medien
https://de.sputniknews.com/politik/20181016322653303-tuerkei-saudi-arabien/

<Die türkische Polizei hat im Laufe einer Untersuchung des saudischen Konsulats in Istanbul Beweise für die Ermordung des saudischen Journalisten Dschamal Chaschukdschi gefunden. Dies meldet der türkische Sender NTV.

Berichten türkischer Medien zufolge entnahmen Spezialisten bei der Inspektion vergangene Nacht Bodenproben im Konsulathof und setzten ultraviolette Strahlung ein, um nach Blutspuren im Inneren des Gebäudes zu suchen. Die Inspektion dauerte mehr als neun Stunden an. Laut einer Quelle von Sputnik im türkischen Außenministerium werden die Ermittler am Dienstag die Residenz des Konsuls von Saudi-Arabien in Istanbul durchsuchen.

Chaschukdschi soll das saudische Konsulat in Istanbul am 2. Oktober betreten haben, um Papiere für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten abzuholen. Er wird seitdem vermisst. Die türkische Seite hatte schon nach kurzer Zeit behauptet, der Regimekritiker sei im Konsulat ermordet worden. Saudi-Arabien bestritt das, lieferte jedoch bisher nicht den Beweis, dass der Journalist das Konsulat wieder lebendig verlassen hat. Die diplomatische Mission arbeite mit den türkischen Behörden zusammen, um die Umstände des Verschwindens des Journalisten zu klären, hieß es.>

Link:
Leiche zerstückelt? – Türkei hat angeblich Beweise für Chaschukdschis Tod

========

Sputnik-Ticker online, Logo

Istanbul Saudi-Konsulat 17.10.2018: Folter und Mord an Chaschukdschi: Finger abgeschnitten und Enthauptung - Leiche zerschnitten:
Enthauptet nach Finger-Abschneiden: Medien erhalten neue Details zu Journalisten-Mord
https://de.sputniknews.com/panorama/20181017322662222-fall-chaschukdschi-mord-details/

<Der verschwundene Journalist Dschamal Chaschukdschi ist im saudischen Konsulat in Istanbul brutal gefoltert und enthauptet worden. Dies meldet die türkische Zeitung Hürriyet unter Berufung auf Tonaufnahmen aus dem Gebäude sowie Informationen der lokalen Polizei.

[Der Bericht der Zeitung Hürriyet über abgeschnittene Finger und Köpfung]

Der verschwundene Journalist Dschamal Chaschukdschi ist im saudischen Konsulat in Istanbul brutal gefoltert und enthauptet worden. Dies meldet die türkische Zeitung Hürriyet unter Berufung auf Tonaufnahmen aus dem Gebäude sowie Informationen der lokalen Polizei.

Dem Blatt zufolge wurden dem Journalisten während der Folter die Finger abgeschnitten. Anschließend sei er enthauptet und sein Körper zerstückelt worden.

Laut Angaben der Tageszeitung Yeni Şafak war auf einer Tonaufnahme von Chaschukdschis „Verhör“ die Stimme des saudischen Konsuls Mohammad Utaybi zu vernehmen.

Utaybi soll den Vernehmern „machen Sie das woanders, sonst werde ich Probleme bekommen“ gesagt und als Antwort „halt den Mund, wenn du nach deiner Rückkehr in Arabien leben willst“ erhalten haben.

Utaybi reiste am 16. Oktober nach Saudi-Arabien zurück, bevor die türkische Polizei seine Residenz in Istanbul durchsuchen konnte.

[Der Bericht von "Al Jazeera" über die Zerstückelung]

„Al Jazeera“ berichtete, die Zerstückelung von Chaschukdschis Leiche habe sieben Minuten gedauert und sei vom saudischen Forensik-Experten Salah Muhammad al-Tubaigy geleitet worden. Seine Stimme war angeblich in den Aufnahmen zu hören, als er den Vernehmern befohlen habe, während der Zerstückelung Musik zu hören.

Laut Informationen der türkischen Polizei war al-Tubaigy einer der 15 Saudis, die mit zwei Flugzeugen nach Istanbul gereist und ins Konsulat gekommen seien, als sich Chaschukdschis dort befunden habe.

[Der Bericht von New York Times: MBS-Leute]

Die New York Times bestätigte am Dienstag die Identität von neun Menschen in der Gruppe und fügte hinzu, dass mindestens vier von ihnen zuvor Teil des Gefolges des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman MBS auf Auslandsreisen gewesen seien.

[Erdogan: "Übermalte" Beweise im Saudi-Konsulat]

Am 15. und 16. Oktober untersuchte die türkische Polizei neun Stunden lang das saudische Konsulat in Istanbul. Der türkische Präsident, Tayyip Erdogan, erklärte, einige Beweise der Ermordung des Journalisten seien übermalt worden.

[Chaschukdschi bleibt vermisst]

Chaschukdschi soll das saudische Konsulat in Istanbul am 2. Oktober betreten haben, um Papiere für die Hochzeit mit seiner türkischen Verlobten abzuholen. Seitdem gilt er als vermisst. Die türkische Seite hatte bereits nach kurzer Zeit behauptet, der Regimekritiker sei im Konsulat ermordet worden. Saudi-Arabien bestritt dies, lieferte jedoch bisher nicht den Beweis, dass der Journalist das Konsulat wieder lebendig verlassen hat. Riad hat Aufklärung versprochen.>

Link:

Fall Chaschukdschi: Riad droht Washington und London mit „ernsthafteren Maßnahmen“
Riad an Journalisten-Schwund beteiligt? Trump verspricht „schwere Strafe“

========

Sputnik-Ticker online, Logo

19.10.2018: Saudi-Arabien bestätigt Tötung von Journalist in Istanbuler Konsulat - Staatsmedien


========

EpochTimes online, Logo

21.10.2018: Wegen Mord an Khashoggi? Kronprinz Salman feuert Vize-Geheimdienstchef und den königlichen Medienberater
Mord an Khashoggi: Zwei Entlassungen im inneren Zirkel der Macht Saudi-Arabiens
https://www.epochtimes.de/politik/welt/mord-an-khashoggi-zwei-entlassungen-im-inneren-zirkel-der-macht-saudi-arabiens-a2680270.html

<Zwei hochrangige Vertraute von Kronprinz Mohammed bin Salman wurden im Zusammenhang mit dem Mord an Khashoggi ihrer Posten enthoben: Vize-Geheimdienstchef Ahmad al-Assiri und der königlichen Medienberater Saud al-Kahtani.

Die Spuren im Tötungsfall Khashoggi führen bis in den inneren Zirkel der Macht im Königreich Saudi-Arabien. Zwei hochrangige Vertraute von Kronprinz Mohammed bin Salman wurden im Zusammenhang mit diesem Fall ihrer Posten enthoben: Vize-Geheimdienstchef Ahmad al-Assiri und der königlichen Medienberater Saud al-Kahtani.

Beide sind für ihr hartes Durchgreifen gegen unliebsame Kritiker berüchtigt. Ob sie tatsächlich Schuld an Khashoggis Tod tragen oder nur als Sündenböcke für Versagen an höherer Stelle herhalten müssen, ist allerdings unklar.

Saud al-Kahtani – Medienberater des Königshauses

Mit al-Kahtani muss eine Schlüsselfigur im inneren Zirkel des mächtigen Kronprinzen seinen Posten abgeben. Al-Kahtani war ein wichtiger Strippenzieher in Riad: Als Medienberater des Königshauses organisierte er für Mohammed Interviews mit ausländischen Journalisten. Zudem leitete der 40-Jährige das Zentrum für Medienforschung am königlichen Hof.

Al-Kahtani stand seit längerem im Visier des Regierungskritikers Khashoggi: Der Journalist hatte sich immer wieder mit dessen Rolle beschäftigt und ein denkbar düsteres Bild des Medienstrategen gezeichnet. In einem Artikel in der „Washington Post“ beschuldigte er al-Kahtani Anfang des Jahres, „schwarze Listen“ über kritische Journalisten zu führen und Reporter einzuschüchtern.

In einem posthum veröffentlichten Interview mit dem Magazin „Newsweek“ bezeichnete Khashoggi den Vertrauten des Kronprinzen als „Gauner“. „Die Menschen haben Angst vor ihm“, sagte Khashoggi über al-Kahtani. „Wenn Sie ihn herausfordern, riskieren Sie, im Gefängnis zu landen, und genau das ist auch passiert.“

Saudiarabischen Quellen zufolge steuerte al-Kahtani Internetkampagnen gegen Feinde des streng konservativen Königreichs, darunter Katar und Iran. Im Kurzbotschaftendienst Twitter verzeichnete al-Kahtani 1,3 Millionen Follower, denen er deftige Angriffe auf Dissidenten und seine persönlichen Rivalen servierte.

Vergangenes Jahr schrieb al-Kahtani bei Twitter: „Ich mache nichts auf eigene Faust, ohne Anweisungen. Ich bin Angestellter und Ausführender meines Königs und meines Kronprinzen.“

Unklar ist, ob dies auch für den Fall Khashoggi zutrifft. Der Kronprinz wird verdächtigt, hinter der Tötung zu stecken. Er streitet dies jedoch ab.

Ahmed al-Assiri – General und Vizechef des Geheimdienstes

Der General war bislang hochrangiger Berater des Königshauses. Auch er hatte direkten Zugang zum Kronprinzen: Waren ausländische Gäste bei Mohammed zu Gast, wohnte al-Assiri häufig den Gesprächen hinter verschlossenen Türen bei. Er spricht fließend Englisch und Französisch.

Bevor er im Jahr 2017 Vizechef des Geheimdienstes wurde, diente al-Assiri als Sprecher der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition im Jemen-Krieg. Der an der renommierten französischen Militärakademie Saint-Cyr ausgebildete General war für seine Attacken auf Journalisten bekannt, die „Irrtümer“ Saudi-Arabiens im Jemen anprangerten.

Kurz vor seiner Entlassung hatte die „New York Times“ al-Assiri für das Verschwinden von bin Salmans Kritiker Khashoggis verantwortlich gemacht. Al-Assiris Ziel sei es gewesen, den Kronprinzen zu „rehabilitieren“. (afp)>

========

Schweinzer (schweizer) Fernsehen
                      online, Logo

23.10.2018: Computer des ermordeten Journalisten gefunden

Drei Wochen nach dem Verschwinden von Jamal Khashoggi laufen die Ermittlungen in der Türkei auf Hochtouren.

========

Kronenzeitung
                  online, Logo

25.10.2018: Da flieht einer aus Saudi-Arabien:
In die USA: Khashoggis Sohn flüchtet aus Saudi-Arabien
https://www.krone.at/1796795

<Der Sohn des getöteten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi hat nach Angaben von Human Rights Watch das Königreich verlassen. „Salah und seine Familie befinden sich jetzt in einem Flugzeug nach (Washington) D.C.“, twitterte Sarah Leah Whitson von der Menschenrechtsorganisation am Donnerstag. Salah bin Jamal Khashoggi trat seine Reise nach Aufhebung einer seit Monaten aktiven Ausreisesperre durch das Königreich unverzüglich an, wie CNN berichtet. Die Ausreisesperre dürfte im Zusammenhang mit den kritischen Schriften des ermordeten Vaters gestanden sein.>

========

RT deutsch
                  online, Logo

26.10.2018: London: Wegen Journalistenmord und Kriegsverbrechen – Dutzende protestieren vor saudischer Botschaft

=========

20 minuten online, Logo

27.10.2018: Khashoggi-Ermittlungen: Saudiarabien liefert 18 Verdächtige nicht aus

========

20 minuten online, Logo

28-10-2018: Waffen aus der Schweinz (Schweiz) bei der Saudi-NATO gegen Jemen: Sturmgewehr 552:
Im Jemen-Krieg: Saudische Soldaten feuern mit Schweizer Waffen
https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Saudische-Soldaten-feuern-mit-Schweizer-Waffen-21424100

<Nach Syrien und Libyen nun auch der Jemen: In einem weiteren Konfliktgebiet sind Waffen aus der Schweiz aufgetaucht.

Schweizer Waffen kommen im Jemen-Krieg zum Einsatz. Ein Foto, das dem «SonntagsBlick» vorliegt, zeigt saudische Soldaten, die kurz nach einem Gefecht mit Sturmgewehren aus Schweizer Produktion posieren. Es wurde Ende letzten Jahres in der Provinz Jizan im Grenzgebiet zwischen Saudiarabien und dem Jemen aufgenommen. Dort kämpft die saudische Armee gegen die Huthi-Rebellen.

Bei den Waffen soll es sich um Sturmgewehre des Typs 552 handeln. Sie sind laut Bericht auch auf dem Schwarzmarkt im Jemen zu finden. Hergestellt wurden sie von der Swiss Arms AG in Neuhausen am Rheinfall SH und stammen aus einer vom Bund bewilligten Lieferung. 2006 segnete das Staatssekretariat für Wirtschaft den Verkauf von rund 100 Sturmgewehren des Typs 552 an die saudische Marine ab, wie ein Sprecher bestätigte.

Der neueste Fall von Schweizer Waffen, die in Konfliktgebieten zum Einsatz kommen, könnte die laufende Debatte um ein Waffenembargo gegen Saudiarabien weiter anheizen. Deutschland hat letzte Woche im Zuge der Ermittlungen rund um den Mord an Jamal Khashoggi sämtliche Rüstungsdeals gestoppt. Der Bund wollte von einem Waffenembargo gegen Saudiarabien bisher nichts wissen.

(scl)>

========

Sputnik-Ticker online, Logo

29.10.2018: Medien: Chaschukdschi wollte Saudi-Arabiens Chemiewaffeneinsatz offenlegen

https://de.sputniknews.com/politik/20181029322787268-chaschukdschi-mord-saudi-arabien-chemiewaffen/

<Nach Berichten des „Sunday Express“ stand der getötete saudische Journalist Dschamal Chaschukdschi (Jamal Khashoggi) offenbar kurz davor, Beweise für die Verwendung von chemischen Waffen im Jemen durch Saudi-Arabien freizugeben.

„Ich traf ihn eine Woche vor seinem Tod. Er war unglücklich und besorgt. (…) Als ich ihn fragte, warum er sich Sorgen macht, wollte er darauf nicht wirklich antworten, aber schließlich sagte er mir, dass er Beweise erhalten hat, dass Saudi-Arabien chemische Waffen verwendet habe“, teilte ein nahestehender Freund Chaschukdschis, der anonym bleiben möchte, der britischen Zeitung mit.

„Er sagte, er hofft, dass er dokumentarische Beweise erhalten wird. Ich kann nur sagen, dass das nächste, was ich gehört habe, war, dass er vermisst wird.“

Diese Meldung kommt inmitten der Behauptungen aus Geheimdienstquellen, Großbritannien habe von den Plänen, den Journalisten zu entführen, gewusst und soll Saudi-Arabien gebeten haben, diese Handlungen zu stoppen.

„Diese Details beinhalteten die ursprünglichen Befehle, Herrn Chaschukdschi zu ergreifen und ihn nach Saudi-Arabien zur Befragung zurückzubringen“, berichtet eine Geheimdienstquelle.

Die Befehle sollen aus der königlichen Umgebung gekommen sein, aber Informationen über eine Verbindung zu Kronprinz Mohammed bin Salman al-Saud gebe es nicht, hieß es außerdem.

Einer anderen hochrangigen Quelle aus dem Geheimdienst zufolge habe der britische MI6 den Kollegen aus Saudi-Arabien geraten, die Operation abzubrechen, aber ihre Empfehlung soll abgelehnt worden sein.

Im Iran wurden kürzlich Behauptungen laut, Saudi-Arabien habe Inhaltsstoffe geliefert, die im Jemen zur Produktion des Nervengifts Sarin verwendet werden könnten. Es sei jedoch wahrscheinlicher, dass Chaschukdschi sich auf Phosphor bezogen hatte, so „Sunday Express“.

Nach Berichten der US-Zeitung „Washigton Post“ setzte Saudi-Arabien von den USA gelieferten weißen Phosphor gegen Truppen und Zivilisten im Jemen ein.

Der saudische Journalist Dschamal Chaschukdschi, der als Kolumnist für die US-Zeitung „The Washington Post“ arbeitete und seit 2017 in den USA lebte, verschwand am 2. Oktober in der Türkei, nachdem er das Gebäude des saudi-arabischen Generalkonsulats in Istanbul betreten hatte. Am 20. Oktober bestätigte das Konsulat die Ermordung des oppositionellen Journalisten.

Die türkische Staatsanwaltschaft hatte einen Antrag auf Auslieferung von 18 Personen an Saudi-Arabien gestellt, die des Mordes an Dschamal Chaschukdschi verdächtig sind.>

========

Sputnik online, Logo

31.10.2018: Istanbul: Chaschukdschi wurde erdrosselt, seine Leiche zerstückelt und vernichtet


========

Kronenzeitung
                  online, Logo

New York 1.11.2018: Zwei Saudi-Schwestern wollten in den "USA" Asyl - nun tot in einem Fluss gefunden:
Nach Khashoggi-Mord: Gefesselte Saudi-Schwestern tot im Fluss gefunden
https://www.krone.at/1800691

<Der Tod von zwei saudischen Schwestern beschäftigt derzeit die US-Polizei. Tala (16) und Rotana Falea (22) galten seit dem 24. August als vermisst, exakt zwei Monate später, am vergangenen Mittwoch, wurden die beiden tot am Ufer des Hudson River in New York angespült. Ihre Leichen waren mit Panzer-Tape gefesselt, die Körper einander zugedreht. War es Selbstmord oder sogar Mord? Immerhin wollten die beiden Mädchen vor ihrem Verschwinden politisches Asyl in den USA beantragen.

Was ist dran am mysteriösen Todesfall zweier saudischer Schwestern in New York? Die Polizei ermittelt derzeit in alle Richtungen, schließt nichts aus. Lediglich die zuerst verbreitete Theorie, die beiden Mädchen könnten sich gemeinsam von der George Washington Bridge rund zehn Kilometer vom Fundort entfernt gestürzt haben, dementierten die Beamten zuletzt.

Die Leichen von Tala und Rotana Falea wiesen keine Verletzungen, die auf einen so tiefen Sturz hinweisen könnten, auf, so Chefermittler Dermot Shea. Sicher ist mittlerweile hingegen, dass die Schwestern noch am Leben waren, als sie ins Wasser gelangten.

Saudische Botschaft soll Familie gewarnt haben
Pikant sind hingegen die Aussagen der Mutter der jungen Frauen: Wie sie laut „Daily Mail“ den Ermittlern mitgeteilt habe, habe sie nur einen Tag, bevor die Leichen ihrer Töchter gefunden wurden, einen Anruf vom saudi-arabischen Konsulat erhalten. Demnach sei ihr mitgeteilt worden, dass die 16-Jährige und ihre 22-jährige Schwester Asyl in den USA beantragt hätten. Deshalb habe der Anrufer auch verlangt, dass die Familie die Vereinigten Staaten so schnell wie möglich verlassen sollte.

Besteht etwa ein Zusammenhang zwischen dem Tod der Schwestern und den Asylanträgen? Tatsächlich dementierte ein Sprecher aber, dass wegen den Asylanträgen Telefonate mit der Mutter der Frauen gegeben habe, berichtet CNN. Erst nach deren tragischem Tod habe die saudi-arabische Botschaft in Washington „Kontakt zu der Familie aufgenommen und Hilfe in dieser schwierigen Zeit angeboten“.

Uni-Karriere als Grund für Asyl-Antrag?
Schon 2015 kam die Familie von Saudi-Arabien nach Fairfax im US-Staat Virginia. Mehrere Medien berichten, dass die Schwestern bereits mehrmals von daheim davongelaufen sind. Ihr Verschwinden vor zwei Monaten könnte nun jedoch mit der Uni-Karriere der Älteren zu tun haben, spekuliert die „Daily Mail“.

Von 2016 bis Mai 2018 studierte Rotana an der George Mason University in Washington, der enge Verbindungen zu Saudi-Arabien nachgesagt werden. Die saudi-arabische Kulturstiftung soll laut britischer Zeitung rund 56 Millionen Euro gestiftet und die Ausbildung von 270 der 370 saudischen Studenten finanziert haben. Unter ihnen auch die 22-Jährige.

Dass die junge Frau im August nicht an die Uni zurückgekehrt sei, um ihr Studium des Bio-Ingenieurswesens abzuschließen, soll aus der Befürchtung heraus geschehen, dass ihre Familie nach ihrem erfolgreichen Diplom wieder nach Jeddah zurückkehren müsse - unter anderem auch, weil ihre jüngere Schwester ein Stipendium an einer Privatschule in Dar Al-Fikr erhalten habe.

Nächster mysteriöser Todesfall nach Khashoggi-Mord
Es ist schon das zweite Mal innerhalb nur weniger Wochen, dass Saudi-Arabien in mysteriöse Todesfälle verstrickt sein könnte. Im Fall des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi gestand Saudi-Arabien unter internationalem Druck den Tod des Journalisten ein, stellte ihn jedoch zunächst als Folge eines eskalierten Streits dar. Erst später gab Generalstaatsanwalt Al-Mojeb zu, dass die Tötung „vorsätzlich“ geschehen sei.>

========

Netzfrauen online, Logo

2.11.2018: Saudis mit Mordorgien, Inhaftierungen und Drohungen:
Geld übertrumpft Mord! Saudi Arabien – Raif Badawis Schwester inhaftiert, Frau gehängt, Tod von saudi-arabischen Schwestern in USA und eigene Studenten im Ausland bedroht!
https://netzfrauen.org/2018/11/02/saudiarabien/

Die Polizei in New York untersucht den Tod von zwei Schwestern aus Saudi-Arabien, die im Hudson River gefunden wurden.Sie waren mit Klebeband zusammengebunden. Die Mutter teilte der Polizei mit, dass sie einen Tag vor der Entdeckung der Leichen von einem Beamten der saudi-arabischen Botschaft in Washington angerufen worden seien, der die Familie aufforderte, die USA zu verlassen. Seit dem 02.Oktober 2018, nachdem der regierungskritische Journalist Jamal Khashoggi das saudische Konsulat in Istanbul betreten hat und  „gemäß einem zuvor gefassten Plan erwürgt“ worden sein soll, wächst die weltweite Kritik an Saudi Arabien. Doch bereits  Anfang August 2018  hat Saudi Arabien, die Stipendien von tausenden Studenten, die in Kanada studieren, eingestellt und sie aufgefordert, das Land zu verlassen. Der Grund war die Spannung zwischen Kanada und Saudi Arabien, nachdem die kanadische Außenministerin Chrystia Freeland auf Twitter Kritik gegen  die Verhaftung von der Schwester des ebenfalls in Saudi Arabien inhaftierten Blogger  sich negativ geäußert hatte.Allein von Mai – Juni wurden  mindestens 13 weitere Menschenrechtsverteidiger inhaftiert. Auch aus Indonesien droht neuer Ärger, denn Saudi Arabien hat eine indonesische Angestellte hingerichtet, die von ihrem Arbeitgeber vergewaltigt werden sollte. Und obwohl bekannt war, dass die Menschenrechtslage in Saudi Arabien noch immer grauenvoll ist, hat sich der deutsche Außenminister Heiko Maas  bei Saudi-Arabien entschuldigt und somit einen längeren diplomatischen Streit beendet, der das Königreich dazu veranlasste, seinen Botschafter Ende 2017 aus Berlin abzuziehen und deutsche Unternehmen verweigerte, in Saudi Arabien tätig zu sein. Und auch der Kanadische Premierminister Justin Trudeau steht in seinem Land in der Kritik, nachdem er den  Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien im Wert von 12 Milliarden Dollar nach dem Tod von Khashoggi nicht eingestellt hat. Geld übertrumpft Mord.

Die Polizei in New York untersucht den Tod von saudi-arabischen Schwestern

Die beiden Schwestern waren seit 24.August 2018 verschwunden und wurden etwa 350 km von ihrem Heimatort Virginia letzte Woche aufgefunden. Sie hatten in den USA politisches Asyl beantragt.

Ebenfalls in August 2018 wurden Tausende Studenten, die in Kanada studierten, aufgefordert sofort das Land zu Verlassen. Kanadas Außenministerin hatte auf Twitter  die Verhaftung der saudi-arabischen Aktivistin Samar Badawi, der Schwester von Raif Badawi , der ebenfalls inhaftiert ist, kritisiert. (Siehe dazu:  Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien – Regimekritiker werden geköpft – oder wie Blogger Raif Badawi mit 1000 Peitschenhieben bestraft – 2016 über hunderte Hinrichtungen in Saudi-Arabien)

„Kanada steht in dieser schwierigen Zeit mit der Familie Badawi zusammen und wir fordern weiterhin nachdrücklich die Freilassung von Raif und Samar Badawi“ , schrieb die Außenministerin 

Als Reaktion auf die Kritik brach Saudi-Arabien die diplomatischen Beziehungen zu Kanada ab, sperrte alle neuen Geschäfte und Investitionen und stornierte Flüge über seine nationale Fluggesellschaft nach Toronto.

Omar Abdulaziz, ein saudischer Staatsbürger, der seit 2014 als  politischer Flüchtling in Kanada ist, wurde von saudischen Behörden kontaktiert, die drohten, seine Brüder und Freunde im Königreich zu verhaften, falls er sich weiterhin zum diplomatischen Streit äußere.

„Es ist das erste Mal, dass man so bedroht wird! Es ist einfach verrückt “, sagte Abdulaziz.

In der Stellungnahme am 06.August 2018 betonte die Außenministerin Freeland, dass sie sich auch weiterhin für Menschenrechte, für die Rechte der Frauen und für Meinungsfreiheit einsetzen werde.

Rotana Farea (22) und Tala Farea (16) aus Virginia wurden letzte Woche im Hudson tot aufgefunden.

Wie sie ins Wasser kamen und wie sie gestorben sind, bleibt ein Rätsel. Die Mädchen waren 2015 zusammen mit ihrer Mutter aus Saudi-Arabien in den USA angekommen und ließen sich im Bundesstaat Virginia nieder. Im August 2018 waren die jungen Frauen plötzlich verschwunden und letzte Woche wurden ihre Leichen im 350 km entfernten Manhattan gefunden. Die Schwestern waren an der Taille und den Knöcheln mit einem Klebeband zusammengebunden.Waren aber  komplett bekleidet und trugen sogar Mäntel. Die Behörden vermuteten, dass sie Selbstmord begangen  hätten und von der Brücke gesprungen seien. Das forensische Team wies jedoch darauf hin, dass es noch nicht möglich sei, ihren Tod zu ermitteln.

Die New Yorker Polizei gab bekannt, dass die Mutter der jungen Frauen kurz vor dem Auffinden der Leichen einen Anruf von den saudischen Behörden erhalten hatte, die sie aufforderten, sofort das US-Territorium zu verlassen, wo die Schwestern politisches Asyl beantragt hatten.

Das saudi-arabische Konsulat sagte am 01.November 2018 in einer Erklärung, dass es „zusammen mit den lokalen Behörden die Untersuchung der Ermittlungen“ des Todes der jungen Frauen „intensiv überwacht“. Ebenso heißt es im Text, dass das Konsulat einen Anwalt bestellt hat, der den Fall verfolgt, und dass es den Angehörigen der Opfer, die Studenten in den USA waren, ihre Hilfe und Unterstützung angeboten habe. Der Polizeichef  Dermot Shea aus New York wies auf der gestrigen Pressekonferenz  darauf hin, dass sie nach Hinweisen in Virginia suchen würden, wo die beiden am 24. August  2018 verschwanden und was in den 2 Monaten ihres Verschwindens geschah.

Indonesische Frau in Saudi Arabien gehängt

Tuti Tursilawati aus Majalengka, Indonesien, wurde am Montag hingerichtet, sieben Jahre nachdem sie wegen Mordes an ihrem Arbeitgeber in der saudischen Stadt Taif verurteilt worden war. Die Menschenrechtsgruppe Migrant Care teilte mit, dass sie sich vor sexuellen Übergriffen verteidigt hatte. Tuti ist die vierte Indonesierin, die seit 2015 in Saudi-Arabien hingerichtet wurde, darunter Zaini Misri, die  im März zu Tode gekommen war. Alle Hinrichtungen wurden durchgeführt, ohne zuvor indonesische Beamte zu benachrichtigen. Andere Indonesier warten in Saudi-Arabien ebenfalls im Todestrakt. In Indonesien kommt es nach Bekanntgabe, von der Hinrichtung zu Protesten vor der Saudischen Botschaft in Indonesien.  Der indonesische Präsident Joko Widodo sagte am Mittwoch, er habe sich mit dem Außenminister von Saudi-Arabien, Adel al-Jubeir, in Verbindung gesetzt, um gegen die Handlungen des Königreichs zu protestieren. Erst letztes Jahr kam es zu einem heftigen Protest, als in Indonesien die Menschen erfuhren, dass 300 indonesische Arbeiterinnen in Saudi-Arabien eingesperrt, missbraucht – einige getötet und einfach weggeworfen wurden. 

Saudi-Arabien hat 11 Millionen ausländische Arbeitskräfte aus mehr als 100 Ländern, davon 2,3 Millionen Haushaltshilfen. Es gibt mehr als 200 000 Hausangestellte aus Sri Lanka. Mittlerweile verweigern viele Länder Saudi Arabien, ihre Mädchen und Frauen als Haushaltshilfen zu schicken. Aus diesem Grund rekrutiert Saudi Arabien Mädchen und Frauen aus Afrika. Doch auch bei den männlichen Arbeitern aus dem Ausland sieht es meist nicht besser aus. Siehe: Saudi Arabien -11 Millionen ausländische Arbeitskräfte – Überlastung, Zwangsarbeit, Lohnausfall, Nahrungsentzug sowie psychischem, physischem und sexuellem Missbrauch

Und obwohl alles bekannt war, wurde Saudi Arabien in die UN-Kommission für Frauenrechte gewählt und startete sogar im Mai 2018 eine Verhaftungswelle von Frauenrechtlerinnen. 

Während in den Medien berichtet wird, dass Frauen in Saudi Arabien endlich Auto fahren dürfen und  Volkswagen, die BMW-Tochter Mini CooperNissanJaguar, die GM-Tochter Chevrolet und Ford öffentlich sich schon über den Absatz in Saudi Arabien freuten und die Frauen unterstützten, begann in Saudi Arabien eine Welle der Verhaftungen von Aktivisten, die die Fahrerlaubnis erst möglich gemacht hatten. Noch vor dem 24. Juni, an dem die Frauen begannen zu fahren, begannen saudische Behörden, Frauenrechtsaktivisten zu verhaften . Die Auto-Industrie verstummte und  lokale Medien nannten die Aktivisten Verräterinnen und Verbrecherinnen. Mindestens 14 Aktivisten wurden seit Mai  verhaftet und  harren immer noch hinter Gittern aus. Auch der erste Besuch eines Konzertes blieb für eine Frau nicht ohne Folgen. Sie wurde verhaftet, nachdem sie den Künstler auf der Bühne umarmt hatte.

Saudi-Arabiens Wahl in die UN- Kommission für Frauenrechte, die von 47 Staaten, darunter mindestens drei europäischen Ländern, unterstützt wurde, ist ein Affront gegen die Mission der Kommission selbst und eine Zurechtweisung für saudische Frauen. Der belgische Ministerpräsident sagte später, er bedauere die Wahl seines Landes, doch damit ist den Frauen auch nicht geholfen.

Geld übertrumpft Mord

Der Chief Executive Officer von BlackRock Inc., Larry Fink, unterstützte am Donnerstag das mittlerweile krisengeschüttelte Saudi-Arabien   Er sagte, er rechne mit weiteren Investitionen im Land und es sei unklar, wer den Journalisten Jamal Khashoggi getötet habe. „Wir wissen nicht, wer für den Mord verantwortlich ist. Als Regierung haben sie die Verantwortung übernommen, dass es sich um einen Mord handelt. Sie behaupten nun, es sei eine abscheuliche Tat“, sagte Fink auf der Dealbook-Konferenz der New York Times. „Jeder hat seine eigenen Theorien.“ Er führte nicht weiter aus, betonte jedoch, dass „nichts schwarz oder weiß ist“. Brian Beades, ein BlackRock-Sprecher, lehnte weitere Kommentare ab. Siehe auch: Blackstone und BlackRock – Stephen A. Schwarzman und Larry Fink – eine „mächtige“Männerfreundschaft besonderer Art und die Arabische Liga

Und während weiter Menschenrechtsverletzungen in Saudi Arabien begannen werden, feiert man in Saudi Arabien die Ankunft von dem 30.  und letzten A320ceo mit 144 Sitzplätzen in Jeddah .

Der Deal war 2015 während des Besuchs von Kronprinz Mohammed bin Salman in Frankreich unterzeichnet worden, wodurch mehr als 6 Millionen Sitze im Inlandsflugnetz hinzukamen. Die saudi-arabische Luftfahrtgesellschaft und Airbus unterzeichneten einen Kaufvertrag über 50 Flugzeuge, darunter 20 regionale A330-300 – Airbus. Alle 20 Flugzeuge waren im Dezember 2017 angekommen, 21 Monate nach der Auslieferung des ersten Flugzeugs. Der Generaldirektor von Saudia, Saleh Al-Jasser, sagte, dass die beiden Unternehmen seit mehr als drei Jahrzehnten miteinander verbunden sind. „Die Verbindung hat sich zu einer strategischen Partnerschaft mit Saudia entwickelt, die einen Vertrag über den Erhalt von 50 Flugzeugen unterzeichnet.“

Und auch wenn man aus der EU gedroht hat, keine Waffen nach Saudi Arabien zu verkaufen, hat der französische Präsident Emmanuel Macron bereits bekannt gegeben, das Verbot von französischen Waffenlieferungen weitgehend ignorieren zu wollen. Im letzten Jahr beliefen sich die Rüstungsgeschäfte von Paris mit Riad auf rund 1,5 Milliarden Euro.. Die britische Regierung steht ebenfalls unter Beschuss für ihre Waffenexporte in das Königreich, die jährlich einen Wert von rund 1,4 Milliarden US-Dollar betrugen.

Im Mai 2015 suchte die saudi-arabische Regierung  per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hieß es in einer veröffentlichten Stellenausschreibung. Die Aufgabe der Henker ist es demnach, zum Tode verurteilte Menschen zu köpfen. Zudem sollen sie verurteilten Dieben Gliedmaßen amputieren. Siehe: Saudi Arabien – Öffnung der Börse für ausländische Investoren und sucht 8 Henker

Auch das hat die westlichen Länder nicht davon abgehalten, weiter Geschäfte mit Saudi Arabien zu machen. Und so geht es weiter – Geld übertrumpft Mord.

Und während dessen in Jemen: Die Saudi-geführte Koalition, die im Jemen kämpft, verhinderte sogar,  dass ein UN-Flugzeug mit Hilfsgütern für die Hauptstadt Sanaa landete, weil drei internationale Journalisten ebenfalls an Bord waren. Seit Saudi Arabien seine Luftangriffe im Jemen begonnen hat, sind Millionen Menschen auf der Flucht. Auf Zivilisten nehmen die ausschließlich aus der Luft operierenden saudischen Streitkräfte nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) kaum Rücksicht. Im Jemen sterben täglich Zivilisten in einem Krieg, den keine Seite gewinnen kann. Die Zivilisten zahlen den Preis für den saudisch-iranischen Machtkampf.Hier sterben jeden Tag Kindern, weil sie nichts zu essen bekommen. Auch diesen Krieg haben die westlichen Länder mit zu verantworten, denn Saudi Arabien verkaufte ihnen Öl und bekam dafür Waffen.  Siehe: Bizarr: „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat aus Saudi Arabien: Im Jemen läuft eine Katastrophe ab, die Saudi Arabien mitzuverantworten hat und in Saudi Arabien tobt ein innerer Krieg wie in Syrien

Saudi-Arabien – Nichtbeachtung der Menschenrechte, aber Roboter Sophia bekommt die Staatsbürgerschaft

Saudi-Arabien ist ein Land, das Menschenrechte mit Füßen tritt. Trotzdem führte ein saudi-arabischer Vertreter eine Diplomatengruppe des UN-Menschenrechtsrates an.

Netzfrau Doro Schreier>

========

20
                          minuten online, Logo

2.11.2018: Khashoggi bleibt verschwunden - angeblich nun in Säure aufgelöst:
Türkische Justiz: Khashoggis Leiche wohl in Säure aufgelöst
https://www.20min.ch/ausland/news/story/29111685

<Jamal Khashoggi soll kurz nach dem Betreten des Konsulats erwürgt worden sein. Anschliessend wurde seine Leiche offenbar in Säure aufgelöst.

Die Leiche des getöteten Journalisten Jamal Khashoggi ist nach Angaben eines Beraters des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zunächst zerstückelt und dann in Säure aufgelöst worden. «Sie sind den Leichnam losgeworden, indem sie ihn aufgelöst haben.»

Das sagte Yasin Aktay der Zeitung «Hürriyet» am Freitag. Seine Aussage deckt sich mit einem Bericht der «Washington Post», für die Khashoggi geschrieben hatte.

Neuesten Informationen zufolge «haben sie die Leiche zerstückelt, damit sie sich einfacher auflösen lässt», sagte Aktay. «Sie wollten sichergehen, dass nichts von der Leiche übrigbleibt.» Die «Washington Post» zitierte eine türkische Quelle, wonach «biologische Beweise» im Garten des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul gefunden worden seien.>

========

Sputnik-Ticker
                        online, Logo

6.11.2018: Trump wirft Saudi-Arabien dilettantischen Umgang mit US-Waffen vor

========

BRD-Schwindel online, Logo

8.11.2018: IL-Spionagesoftware von "NSO Group" in der Uhr von Khashoggi - er wurde vom Mossad ausspioniert - und am Ende wurde der Mord an ihm auch noch aufgenommen:
Snowden zu Khashoggi-Mord: Ich erzähle euch eine große Geschichte, über die nicht geschrieben wird
http://brd-schwindel.ru/snowden-zu-khashoggi-mord-ich-erzaehle-euch-eine-grosse-geschichte-ueber-die-nicht-geschrieben-wird/

<Der US-Whistleblower Edward Snowden beschuldigte auf einer Konferenz in Tel Aviv am Mittwoch ein israelisches Cybersicherheitsunternehmen, die Überwachungssoftware an Saudi-Arabien verkauft zu haben, die die Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi ermöglichte.

Snowden, der auf dieser Konferenz per Videoschaltung von einem unbekannten Ort in Russland aus sprechen konnte, behauptete, dass die israelische Firma NSO Group an Saudi-Arabien Software verkauft habe, mit der das Telefon eines Freundes von Khashoggi ausgespäht wurde.

Er sagte, dass die Rolle, die diese Firma mit ihrer Software bei Khashoggis Mord gespielt habe, „eine der wichtigsten Geschichten ist, über die nicht geschrieben wird“.

Er betonte, dass es dabei irrelevant sei, ob diese Firma nun in Israel sitzt oder anderswo. Relevant sei einzig, dass solche Software an „einige sehr böse Akteure“ verkauft würde, um die Menschenrechte von Dissidenten, Oppositionellen und Aktivisten zu verletzen.

Es funktioniere so, dass diese Unternehmen Nachrichten an ein Handy senden, die dem Handynutzer unverdächtig und zugleich aber wichtig erscheinen, zum Beispiel mit dem Betreff eines erwarteten Pakets oder einer Lieferung.

„Sobald du auf den Link klickst – und jeder klickt irgendwann auf einen solchen Link, weil sie dies hundert Mal auf hundert verschiedene Arten ausprobieren können, immer wieder von einer anderen Nummer – gehört von nun an demjenigen dein Telefon, der dir diese Nachricht geschickt hat. Alles, die gesamte Historie in deinem Telefon, können sie nun sofort kopieren. Alles, was von diesem Tag an auf deinem Handy passieren wird – überall, wo du hingehst; jeder, den du anrufst; alles, was du liest; jedes Foto, das du machst, eigentlich alles, was du sagst, weil sie das Mikrofon aus der Ferne einschalten können, sie können auch die Kamera aus der Ferne einschalten, auch wenn du noch gar kein Foto gemacht hast, alles, was jetzt gerade mit diesem Gerät geschieht, alles, woran dein Handy beteiligt ist: diese Firma und ihre Kunden sind jetzt ein Teil davon.“

Jamal Khashoggi wurde am 2. Oktober 2018 nach dem Betreten des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul ermordet. Dazu sollen 15 Personen aus Saudi Arabien angereist sein. Die Untersuchung seines Todes ist noch im Gange und bislang ist unklar, wer den Mord in Auftrag gegeben hat.

Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sagte zu dem Mord am Dienstag, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, wie er in einem Meinungsartikel in der Washington Post veröffentlichte, nicht glaube, dass der saudische König Salman den Mord in Auftrag gegeben habe.

Mevlüt Çavuşoğlu sagte:

„Aber es ist auch offensichtlich, dass diese 15 Personen nicht aus freien Stücken nach Istanbul gekommen sind, um Khashoggi zu ermorden. Also bekamen sie Anweisungen von jemandem. Nun müssen wir herausfinden, wer diese Anweisungen gegeben hat.“

„Präsident Erdogan hat zweimal mit König Salman telefoniert, und er kennt König Salman sehr gut, und er ist keine Person, die Menschen anweist, seine eigenen Bürger zu töten. Präsident Erdoğan war sich ziemlich sicher und er war überzeugt, dass König Salman nichts mit diesem Mord zu tun hatte.“>

========

Kronenzeitung online, Logo


10.11.2018: Khashoggi-Mord in Istanbul mit Säure und Kanalisation - Spuren von Säure in Abwasserleitungen gefunden:
In Säure aufgelöst: Khashoggi: Leichenreste in Kanalisation geschüttet
https://www.krone.at/1806363

<Die Theorie, dass die Leiche des getöteten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi möglicherweise in Säure aufgelöst worden ist, wird immer konkreter. Einem türkischen Medienbericht zufolge wurden in Proben aus der Abwasserleitung der Residenz des saudi-arabischen Konsuls in Istanbul Spuren von Säure gefunden. Ermittler gehen nun davon aus, dass die verflüssigte Leiche über die Kanalisation entsorgt wurde.

„Mord an Khashoggi war bis ins Detail geplant“
Unter internationalem Druck gab Saudi-Arabien nach wochenlangen Dementis die Tötung des 59-jährigen „Washington Post“-Kolumnisten zu. Ende Oktober hatte die Istanbuler Staatsanwaltschaft erklärt, Khashoggi sei unmittelbar nach Betreten des Konsulats erwürgt und seine Leiche dann zerstückelt und beseitigt worden. Der Kritiker des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman war am 2. Oktober in das Istanbuler Konsulat Saudi-Arabiens gegangen, um ein Dokument für seine Heirat abzuholen. Khashoggi kam danach nicht mehr heraus und blieb verschwunden. „Dieses grausame Verbrechen wurde Tage im Voraus geplant“, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan Mitte Oktober.

Familie Khashoggis fordert Aufklärung 
Nach der Ermordung Khashoggis kämpft seine Familie mit der quälenden Ungewissheit, was wirklich im saudischen Generalkonsulat in Istanbul geschah. „Ich warte einfach darauf, dass die Fakten ans Tageslicht kommen“, sagte Khashoggis Sohn Salah Anfang dieser Woche. Khashoggis Verlobte, Hatice Cengiz, warf der saudischen Führung vor, den Leichnam zu verstecken.

In einem emotionalen Interview forderte die Türkin, dass alle „bösen Kriminellen und ihre feigen politischen Herren“ zur Rechenschaft gezogen werden. Bei der Aufklärung erwarte sie sich mehr Unterstützung seitens der USA und warnte vor einer Vertuschung des Mordes. Die US-Regierung verurteilte zuletzt zwar immer wieder den Mord, versuchte aber zugleich, Schaden für die Beziehungen zu dem engen Verbündeten Saudi-Arabien abzuwenden.>

========

20 minuten online, Logo

13.11.2018: Fall Khashoggi: Todeskommando brachte Spritzen und Scheren mit

========

Sputnik online, Logo

19.11.2018: Aussenministerium Maas stoppt Arabien-Deals: Reaktion auf Chaschukdschi-Mord: Bundesregierung stoppt alle Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

========

20 minuten online, Logo

19.11.2018: Aussenministerium Maas sperrt Saudis aus: Mordfall Khashoggi: Deutschland verhängt 18 Einreisesperren

========

Sputnik-Ticker online, Logo

21.11.2018: Nahost-Experte: „Saudi Arabien ist für die USA Tankstelle und Geldautomat“


========

RT deutsch online,
                                            Logo


Die CIA hat die Aufzeichnung eines Telefonats erhalten, in dem der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman Anweisungen gibt, den Journalisten Jamal Khashoggi so schnell wie möglich zum Schweigen zu bringen, schreiben türkische Medien.

========

RT deutsch online,
                                            Logo


Der US-Präsident Donald Trump widerspricht der Einschätzung der CIA zum Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi. Denn der Kronprinz, so Trump, leugne den Mord und es handle sich nur um "gefühlte" Vermutungen der CIA. Vielleicht sollte die Welt verantwortlich gemacht werden.

========

Basler Zeitung online, Logo

28.11.2018: Pompeo: Keine Beweise für Befehlserteilung von Muhammad bin Salman zum Journalistenmord:
US-Aussenminister sieht keine Belege für Rolle des Kronprinzen

https://bazonline.ch/ausland/amerika/usaussenminister-sieht-keine-belege-fuer-rolle-des-kronprinzen/story/13943394

<Es gebe keine direkte Verbindung, die Muhammad bin Salman mit dem Befehl zur Ermordung des Journalisten in Verbindung bringt, sagt Mike Pompeo.

US-Aussenminister Mike Pompeo hat die Darstellung zurückgewiesen, der US-Geheimdienst CIA habe Belege für eine Verwicklung des saudischen Kronprinzen Muhammad bin Salman in den Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi.

Er habe alle Geheimdienst-Informationen zu dem Fall gelesen, sagte Pompeo am Mittwoch in Washington. Es gebe «keine direkte Aussage» dazu, dass der saudische Kronprinz in den Mord verwickelt gewesen sei. Auch US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Tagen betont, die CIA sei in der Frage «nicht zu einem abschliessenden Ergebnis gekommen».

Khashoggi war am 2. Oktober in das saudische Konsulat in Istanbul gegangen, um Papiere abzuholen und kam nie wieder heraus. Saudiarabien räumte erst nach massivem internationalen Druck ein, dass der Regierungskritiker dort getötet wurde. Das saudische Königshaus beteuert, nichts davon gewusst zu haben.

Die «Washington Post» hatte berichtet, der US-Geheimdienst CIA sehe Muhammad bin Salman – kurz MbS genannt – als Drahtzieher hinter dem Mord. Die türkische Zeitung «Hürriyet» hatte berichtet, die CIA habe Aufnahmen eines brisanten Telefongesprächs des Kronprinzen. Darin soll er gesagt haben, Khashoggi solle «so schnell wie möglich zum Schweigen gebracht werden». CIA-Direktorin Gina Haspel habe bei einem Türkei-Besuch «signalisiert», die CIA habe jenes Gespräch zwischen dem Kronprinzen und dessen Bruder abgehört.

Pompeo äusserte sich am Mittwoch nach einem nicht öffentlichen Treffen mit US-Senatoren, bei dem er gemeinsam mit US-Verteidigungsminister James Mattis dafür warb, die Beziehungen zu Saudiarabien nicht infrage zu stellen. Mehrere Senatoren hatten erfolglos darum gebeten, dass auch Haspel Rede und Antwort stehen würde. Pompeo wich der Frage aus, warum die CIA-Chefin nicht teilnahm. «Ich wurde gebeten, hier zu sein – und ich bin hier», sagte er. (nag/sda)>

========

RT deutsch
                      online, Logo


Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat beim Strafgericht einen Antrag auf Haftbefehle gegen den ehemaligen stellvertretenden Geheimdienstchef Saudi-Arabiens, General Ahmed Asiri, und Saud al-Qahtani, einem ehemaligen Adjutanten des saudischen Kronprinzen, eingereicht.

========

20 minuten online, Logo

13.12.2018: Fall Khashoggi: US-Senat macht Kronprinz für Tod verantwortlich

========



<<         >>





Fotoquellen
[1]



Sputnik-Ticker online,
            Logo  RT deutsch online,
            Logo      Basler Zeitung
            online, Logo  20 minuten online, Logo  News.ch online,
            Logo  n-tv online, Logo   BRD-Schwindel online, Logo Kronenzeitung
            online, Logo    Spiegel online,
            Logo  Merian online, Logo  Der Standard online, Logo  Die Presse.com online,
            Logo  Journalistenwatch online, Logo  Deutsche Wirtschaftsnachrichten online, Logo  Netzfrauen online,
          LogoAntikrig online, Logo      Crónica Viva del Perú online, Logo  EpochTimes online,
          Logo  Handelsblatt online,
          Logo  Gulli online, Logo  Gegenfrage online, Logo  Nachdenkseiten online, Logo  Heise
          online, Logo  Der Freitag online, Logo        Einartysken online, Logo  Netzpolitik online,
          Logo  Facebook online, Logo  Kopp-Report online,
          Logo 

^